Hallo ihr,
ich habe vorgestern mit Schrecken eine Zecke in der Kniekehle entdeckt... hab sie natürlich sofort entfernt! Keine Ahnung wie lange sie da drin steckte, aber sie war nicht mehr ganz klein...
Ich bin jetzt irgendwie verunsichert und habe schreckliche Angst davor, dass sie eine Krankheit übertragen haben könnte.
Meine FSME Impfung liegt leider schon etwas zu lange zurück, hab gerade nachgeschaut.
Hier habe ich Infos zu den Symptomen gefunden.
Zecken als Krankheitsüberträger
Wisst ihr, ab wann sich diese Symptome von FSME oder Borreliose in der Regel zeigen, wenn ich eine solche Krankheit nun bekommen hätte? Die Angaben die ich gefunden habe gehen ganz schön weit auseinander...
Gibt es irgendwas, woran ich es schon früh merken würde? Ich hab echt Angst und so viele Horrorgeschichten gehört :(
Zeckenbiss und Angst: Hilfe, Zecke!

Ein Zeckentferner Set ist sehr nützlich, um zukünftig Zecken sicher und vollständig zu entfernen, was das Risiko einer Krankheitsübertragung reduziert. Wenn du dich besser vorbereitet fühlst und schneller handeln kannst, beruhigt das die Nerven und hilft, die Angst vor den Konsequenzen eines Zeckenbisses zu mindern.
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Was die Borreliose angeht, da bin ich auch immer etwas panisch, Rat meiner Ärztin: Zecke entfernen, schauen wie weit der rote Rand schon geht, da mit dem Kugelschreiber einen Kreis drumziehen und schauen, ob er größer wird. Wenn ja oder wenn er nicht weggeht (wie Drachima schon schrieb) dann ab zum Arzt.
Verrückt machen hat wie bei allen Sachen keinen Sinn. Falls doch zu viel Angst da ist, würde ich persönlich halt jetzt schon zum Arzt gehen und ihm die Stelle zeigen.
Trotzdem lässt es mich einfach nicht so los.
Einen roten Kreis habe ich nicht (zumindest nicht kreisrund), die Stelle selbst sieht man aber schon noch. Ich habe auch gelesen, dass sich Borreliose nicht immer durch diesen "Hof" äußert! Kann ein Arzt das überhaupt so früh schon feststellen?
Wenn du ganz sicher gehen willst, lasse dich Untersuchen und wiederhole die Impfung.
Hallo,
ich weiss jetzt nicht, wo genau Du wohnst, aber lies Dir mal diesen Artikel hier durch.
Nur 30% der Infizierten erkranken überhaupt!
Gruß
Highlander
Bearbeitet von Highlander am 03.07.2015 13:43:56
Für Borreliose gibt es keine Impfung. Nur die Früherkennung kann weiterhelfen. Das passiert mittels eines Bluttests. Doch da würde ich dem Hypochonder in Dir einen Rat geben: Es gibt zwei verschiedene Tests. Einer, der nicht alles erfasst, der aber von der Krankenkasse gezahlt wird. Einer, der fast alles erfasst, den Du allerdings selbst zahlen musst. Frage doch mal Tante Google, was sie dazu sagt.
| Zitat (Egeria @ 03.07.2015 20:11:38) |
| ... Für Borreliose gibt es keine Impfung. ... |
Was mich übrigens immer wieder wundert. Denn für Hunde z.B. gibt es eine Impfung gegen Borreliose. Dafür keine gegen die FSME.
In den USA war eine zeitlang sogar ein Impfstoff gegen Borreliose beim Menschen zugelassen. Der wurde wohl wieder vom Markt genommen.
| Zitat (sotruez @ 05.07.2015 15:38:32) |
| Also in jedem Fall machen - das zahlt sich aus und du hast die Gewissheit einfach! Aucg hwenn mans zahlen muss aber sowas kann ja nie schaden. |
Aja...
"Obwohl die FSME-Impfstoffe in der Verordnungshäufigkeit eine untergeordnete Rolle spielen (WEISSER 2007), nehmen diese Impfstoffe mit 1752 von 13354 aller Meldungen von Impfnebenwirkungen an das Paul-Ehrlich-Institut (2001 – 2010) einen der vorderen Ränge ein. Für die beiden aktuell noch auf dem Markt befindlichen Impfstoffe Encepur und FSME Immun gab es 852 bzw. 809 Meldungen, darunter auch schwere neurologische Erkrankungen wie Lähmungen, Ertaubung oder Multiple Sklerose. Etwa ein Drittel der Meldungen betreffen Kinder; bei ihnen wurden und anderem Krampfanfälle, Koordinationsstörungen, Nervenlähmungen, Meningitis und Enzephalitis gemeldet."
Quelle: http://www.individuelle-impfentscheidung.d...menu-14/31-fsme
Bearbeitet von viertelvorsieben am 05.07.2015 17:11:15
aber ich würde trotzdem die ruhe bewahren, es jedenfalls versuchen
| Zitat (Shaila @ 05.07.2015 17:30:01) |
| Viertelvorsieben, ich glaube sotruez Post bezog sich auf den selbst zu zahlenden Bluttest, den Egeria vorher erwähnt! |
Okay. Wenn das so ist, hab' ich nix gesagt... :)
Ich bin selbst ein kleiner Hypochonder, der aber auch vor jeder gespitzten Kanüle reißaus nimmt. Doch es gibt Situationen, wo frau nicht ohne Blutprobe rauskommt.
Ich kenne durchaus Freunde, die mit der Borreliose zu kämpfen haben. Welche im Anfangsstadium und auch welche im Endstadium. Je eher Du weißt, womit Du es zu tun hast, desto besser kannst Du agieren. Das liegt jetzt an Dir.
Grüßle,
Egeria
| Zitat (Shaila @ 05.07.2015 15:50:34) |
| ... In den USA war eine zeitlang sogar ein Impfstoff gegen Borreliose beim Menschen zugelassen. Der wurde wohl wieder vom Markt genommen. ... |
... das hatte wohl seinen Grund ...
Ich bin alles andere als ein Impfgegner, sondern im Gegenteil komplett durchgeimpft. Da lege ich großen Wert darauf. Denn eine Impfung mit der daher eingehenden Mini-Infektion ist immer noch das kleinere Übel, als an einer richtigen Infektion zu erkranken. Das kann übel ausgehen. Und das muss ich nicht haben. Also halte ich jedesmal tapfer den Arm hin, um mich impfen zu lassen.
Andererseits: Die Zecke die Dich @BieneMaja, erwischt hat, muss nicht zwangsläufig infiziert gewesen sein. Lasse es einfach prüfen. Bei jedem Hausarzt gehen die Alarmglocken an, wenn der/die PatientIn aufgelöst nach einem Test fragt. Schau mal bitte hier rein: http://www.netdoktor.de/krankheiten/borreliose/test/
Was kann ich sonst noch für Dich tun, um Dich zu beruhigen? Sag an. Es bringt nix, wenn Du Dich selbst im Vorfeld schon fertig machst. Marschiere straight away zum Doc. Da wird Dir geholfen.
Grüßle,
Egeria
Grüßle, Egeria
