benötige Tip für Kübelbewässerung für 6 Wochen,


Beschreibe deine Frage ausführlich und in einem freundlichen Ton. Je ausführlicher und freundlicher du schreibst, desto besser kann dir geholfen werden...
Fahre 6 Wochen in Urlaub und habe im Garten große Pflanztröge mit Geranien und anderen Blühpflanzen. Wer kann mir mit einem Tip helfen, wie ich diese über die Zeit bewässere. Möchte keine Nachbarn fragen, da alle schon sehr alt sind und gebrechlich.


Ganz ehrlich: bei sechs Wochen Abwesenheit im Hochsommer, fällt mir keine Lösung ein. Selbst wenn Du mehrere gefüllte Wasserflaschen kopfüber in die Erde steckst, glaube ich nicht, daß der Vorrat für die lange Zeit ausreichen wird. Auch Kästen mit Selbstbewässerung haben keinen so großen Vorratsspeicher.

Ein Blumat der am Ende in einem Eimer Wasser endet, könnte eine Zeitlang helfen. Aber das ist komplett wetterabhändig und Du hast keine Garantie, daß das dann reicht und das Schlauchende auch im Wassereimer bleibt und nicht bei einem heftigen Gewitter rausfällt. Außerdem kann ich auch nicht abschätzen, ob die dadurch gegebene Wassermenge für große Blumentröge ausreichen würde, immerhin ist das Teil für Zimmerpflanzen gedacht, die ja in eher kleineren Töpfen stehen. Ich denke, es müßte zumindest einmal die Woche jemand nach dem Rechten sehen, ggf gießen bzw Wasser auffüllen. Je nach Wetter halt.

Könntest Du nicht ggf die Töpfe bei einem Freund bzw einer Freundin in "Pflege" geben?


Vielleicht einen Zettel an das "Schwarze Brett " des Supermarktes anbringen. Vielleicht findet sich jemand, der sich für diese Zeit ein Taschengeld verdienen möchte.

Bin in der gleichen Lage (aber nur immer für ein paar Tage). Habe aber gute Freunde in der näheren Umgebung.


Ich bin in der gleichen Lage, viele Kübel im Garten, fünf Hochbeete mit Nutzpflanzen und niemanden, auf den ich mich zum Bewässern während einer Abwesenheit verlassen kann. Da ich einen Wasseranschluss im Garten habe, habe ich mir ein Bewässerungssystem mit Computersteuerung und Bodenfeuchte-Sensor geleistet. Das ist preiswerter, als man denkt, gute gibt es schon für unter 100 Euro. Mein System ist eine Eigenmarke von Hornbach.
Am Ende der Gartensaison werden diese Artikel in Baumärkten mit Gartenabteilung oft um die Hälfte reduziert angeboten.
Ich habe meinen Bewässerungscomputer mit einem Rasensprenger einerseits und einem Tropfersystem andererseits kombiniert, der Bodenfeuchte-Sensor steckt in einem Kübel, in dem Pflanzen mit hohem Wasserbedarf stehen ( Engelstrompete).
Auch, wenn man nicht verreist ist, kann man mit Hilfe solch eines Systems viel Arbeit und Zeit beim Bewässern des Gartens sparen.


@ Krillemaus

Prima, dieser Tipp. Das wäre auch was für mich "Faulenzergießerin".

Ich habe nur etwas Bammel vor dem Verlegen. Denn die Leitungen müssen ja unterirdisch verlegt werden. Und mein Garten ist mit 2000 Quadratmetern doch ziemlich groß. Im vorderein Bereich die Blumenbeete und Kübel und Kästen und im hinteren Bereicht auch so etwas Hochbeetähnliches.

Werde im Herbst mal bei HOrnbach sondieren und mich informieren.

Danke


@Ursula: das ist eine Frage der Optik: wenn man keine Schläuche sehen will, dann sollte man sie in die Erde verlegen. Ich bin da nicht so, meine Wasserschläuche liegen oberirdisch, ich bin aber noch am Umgestalten des Gartens. Tropf-und Rieselschläuche müssen ohnehin oberirdisch an den Pflanzen entlang geführt werden.
Die Hornbach-eigene Marke heißt TORQ Hydrologik, bzw. for_q hydrologik, letzteres ist wohl die neuere Bezeichnung. Beide sind vom gleichen Hersteller und miteinander kompatibel.
Am besten beraten lassen, welche Teile man braucht, ich habe ziemlich lange vor dem Regal gestanden, bis ich mir gedanklich zusammenklamüsert hatte, welche Bausteine des Systems ich benötige.
Im Internet kann man sich vorab informieren, welche Systembausteine es gibt und welche Garten- Ansprüche damit erfüllt werden.


Mensch, jetzt krieg ich schon Lösungen für Probleme präsentiert, die ich derzeit noch nicht akut habe, aber schon am Horizont kommen sah! Danke. :)



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