Gesteuerte Träume: Wer kennt luzides Träumen?


Nabend, ich wurde durch ein Buch angeregt mich mit Luzidem Träumen zu beschäftigen, es hieß: Schöpferisch Träumen.
Dabei geht es darum, zu erlernen im Traum festzustellen, daß man träumt. Da der Traum normalerweise durch das Unterbewußtsein gesteuert wird, kann man, wenn man sich über den Traumzustand bewußt ist, ihn selbst steuern. Das heißt, man kann alles machen, was man will, z.B. fliegen (hab ich schon erlebt, herrlich!), kämpfen (gut fürs selbstbewußtsein, auch nach dem Aufwachen), sich selbst oder anderen (jedoch immer durch das ICH gesteuert) Fragen stellen in Konfliktsituationen, *** mit jemandem haben (hat ne Freundin von mir erlebt) usw. ISt also eine geniale Sache, gesundheitlich völlig unbedenklich und für jeden zu erlernen. Manche können das auch von Natur aus,
ich will wieder anfangen, klar zu träumen (dafür muß man sich selbst am Tag öfter fragen, ob man träumt -> diese Frage wird dann in die "Traumwelt" übernommen und kann dann mit ja beantwortet werden, dann gehts los, man sollte außerdem ein Traumtagebuch führen, also immer morgens aufschreiben, ob und was man geträumt hat ect.)

Es würde mich interessieren, ob jemand von euch mal mit Träumen solche Erlebnisse hatte, bitte meldet euch,

Schönen abend noch und

*eine klare Nacht*

Goody


ich habe das ab und zu mal gehabt, meistens in gruseligen oder schlimmen träumen...
da habe ich dann "entschieden", lieber aufzuwachen, bevor es schlimmer wird...
hat echt funktioniert... ich war seeeehr erstaunt darüber!
habe nicht gewusst, dass man das lernen kann...
geniale sache jedenfalls!


Hallo Goody,

für mich ist es völlig selbstverständlich ím Traum zu wissen, daß ich träume. Ich konnte das schon als Kind.

Was ich im Traum gerne mache: In der Luft gehen, am liebsten über Treppen. Mich im Supermarkt in den Regalen zu bedienen, es kassiert ja keiner. Oder zu wissen, daß ich nur die Augen aufmachen muss, wenn es ein Albtraum ist. Ich fühle mich im Traum wie in einer Parallelwelt, in der ich bewusst alles tun und lassen kann, ohne durch Regeln, Gesetze oder körperliche Grenzen (wie die Unfähigkeit zu fliegen) eingeschränkt zu sein.

Wie man das lernen kann weiß ich allerdings nicht.

VG Marlene


Hi Goody,
ich kann das auch.
Angefangen hat es bei mir in der Kindheit, als ich eine Weile schlimme Träume hatte. Da habe ich dann begonnen, den Traum zu verändern, zum Positiven hin. Fliegen ist für mich auch eines der schönsten Traumerlebnisse und ich bin immer glücklich, wenn ich das hinkriege.
Ich schlafe sehr gerne, weil ich fast immer sehr schöne Träume habe.

Gutemine


Hallo - Wie kann man fliegen in den Träumen? Wie lernt man das?
Also ich überleg mir abends manchmal was ich träumen möchte. Das hat schon funktioniert.
Manchmal reit ich auch über die Pampa. Aber auch nur wenn ich wirklich am Tag viel mit Pferden zu tun hatte oder selbst geritten bin.
:unsure:


Hallo Marge,

google mal zu diesem interessanten Thema.

Es gibt verschiedene Stufen des luiziven Träumens. Grundstufe ist, daß dir überhaupt im Traum bewusst ist, daß du träumst. Wenn dir nun aus dieser Erkenntnis heraus bewusst wird (auch im Traum), daß du nun alles machen kannst, was dir im richtigen Leben versagt bleibt, ist es ganz einfach. Du fliegst los (oder wie ich, ich schwebe lieber). Daß du im Traum deine Handlungen bewusst planen und ausführen kannst, ist eine höhere Stufe des luiziven Träumens. Das hat nichts damit zu tun, daß du in normalen Träumen Tätigkeiten ausführst, die dir tagsüber im Kopf herumspuken oder die du wie Reiten oder Schlittschuhfahren ausgeübt hast.

Interessant ist der Beitrag einer meiner Vorgängerinnen. Ich hatte eine unschöne Kindheit mit schweren Ängsten vor meinem Eltern. Ich bin überzeugt davon, daß aus dieser Zeit meine Fähigkeit zu luiziven Träumen stammt.

VG Marlene


Mein Zyniker kann das auch und hat es mir auch beigebracht. Eine feine Sache.


Ich hatte auch schon luzide Traeume, sowohl "zufaellig" als auch bewusst herbeigefuehrt! Eine sehr interessante Erfahrung, dennoch sind mir normale Traeume lieber, da ich oft nach luziden Traeumen festgestellt habe das ich nicht wirklich erholt war, da mein Geist ja nicht wirklich abschalten konnte, sondern etwas tun musste. Ich bevorzuge "normale", die aus meinem Unterbewusstsein kommen und die ich deuten kann.
Ich denke zu haeufiges luzides Traeumen ist nicht besonders gut fuer die Psyche, da Dinge die normalerweise in Traeumen verarbeitet werden nicht mehr verarbeitet werden und das kann auf Dauer eine ziemliche Last fuer die Psyche werden denke ich. (Menschen die es von "natur aus" koennen moechte ich da mal ausschliessen, da funktioniert das ganze moeglicherweise etwas anders)


Zitat (The Wing of Dawn @ 11.03.2006 - 10:52:42)
Mein Zyniker kann das auch und hat es mir auch beigebracht. Eine feine Sache.

Syntronica der 4. oder 5. ?




Wieviele Nicks braucht ein Mensch zum Glücklichsein?

:P Och ich denk da gibts noch mehr :pfeifen:


Zitat (Sanne @ 12.03.2006 - 14:15:07)
:P Och ich denk da gibts noch mehr  :pfeifen:


:lol: Das denke ich auch :pfeifen:

---

Ich schlafe immer gut und an Träume kann ich mich selten erinnern, es
sei denn, dass sie sehr prägnant sind. Ob das was mit dem Tagesgeschehen
zu tun hat? Keine Ahnung :hmm:

träume haben was zu bedeuten. je nachdem, in welchem tageszustand man sich befindet, so gibt die nacht dir antwort. wenn es nicht so wichtig ist, vergißt man die träume am morgen, wenn sie wiederkehren ist es unbedingt wichtig, darüber nachzudenken, ob man sein leben anders in die hand nehmen muß . eure helga


Hmmm. Obwohl ich mich schon ganz früh mit dem Thema auseinandergesetzt habe, hab ich dieses Steuern der Träume leider nicht ganz im Griff. Meine Schulfreundin und immer noch beste Freundin und ich haben damals schon in der 8. Klasse oder so darüber ein Referat gehalten. Zu der Zeit (gut 20 Jahre her) haben wir beide angefangen Traumtagebücher zu führen, zu traineren uns an unsere Träume zu erinnern (klappt), unsere Träume zu beeinflussen (klappt auch) und uns vorgenommen, bestimmte Dinge zu träumen (klappt manchmal). Unser Ziel war immer, uns mal im Traum zu treffen (klappte leider nicht).

Die Mutter meiner Freundin hatte damals immer den gleichen Alptraum: ein schwarzer Mann verfolge sie. Der Ratschlag, dem einen jeder Traumdeuter und Psychologe bei Alpträumen gibt, ist: Stelle Dich dem Verfolger, frage ihn, was er von Dir will. Bei ihr hat es tatsächlich geklappt: nach einigen Wochen "enttarnte" sich der "schwarze Mann" als ihr Ehegatte. Nachfolgend konnten sie durch Gespräche herausfinden, dass ihr Mann sie wochenlang mit einer bestimmten Sache sozusagen "verfolgt" hatte. Als das geklärt war, hörten die Träume auf.

Bei mir hat das ganze leider so überhaupt nicht geklappt. Ich konnte mich zwar einem meiner "Geister" (Geisterträume habe ich, solange ich denken kann) stellen, aber auf die Frage "was willst Du von mir" enttarnte sich nichts, sondern ich wurde im Traum dummerweise von diesem Geist getötet. Auch das Aufwachen aus einem Alptraum habe ich trainiert. Beängstigenderweise schaffe ich es insofern, als dass ich dann sehr real träume, ich wache auf: Im ersten Moment große Erleichterung, plötzlich das nagende Wissen: Mist, ich bin aufgewacht, aber der Geist ist immer noch nicht weg. Er ist also wirklich, ist in meine Welt eingedrungen, ich habe ihn sozusagen aus dem Traum "mitgenommen". Mitunter wache ich auf diese Art bis zu 5 x hintereinander auf (träume also, aufzuwachen, aber es will nicht gelingen). Seeeehr unangenehm. Seitdem versuche ich lieber, bewusst weiter zu träumen, auch bei Alpträumen.

Schnegge

P.S. Meine Freundin hat es übrigens bei ihrer "Traum-Überei" bis zur Seelenreise gebracht, dann aber aufgehört. Sie wollte nicht "tiefer", aus Angst, was zu sehen was vielleicht nicht unbedingt sehenswert ist. Die gleiche Erfahrung hat mein Mann gemacht. Ich bin seitdem einmal mehr der Meinung, man muss wirklich nicht alles wissen, was es gibt. Lieber nicht drüber reden, lieber nicht alles ausprobieren.


Hi ihr lieben und danke für die vielen Antworten. ICh bewundere die Leute, die es von Natur aus konnen.
Zu den Bedenken, daß Luzides Träumen das Verarbeiten von täglichen Infos beeinträchtigt, kann ich sagen, daß ich daran zweifele. Denn: man hat immer wieder ind ca 90 Minuten- Zyklen die eine REM (Rapid-Ey- Movement)- Phase, also mehrfach die Nacht. Und es ist ja nur einmal relativ kurz, daß man luzide träumt (waren zumindest die bisherigen berichte, die ich auch privat gesammelt habe)
Wenn man einen "Gegner", der ja auch nur PRodukt des Unterbewußtseins ist, nicht stellen kann, sollte man die Antwort in sich selbst suchen, denn dann sperrt es sich und man träumt nicht 100 % ig klar.
Meine Erfahrungen sind einmal ein Schwebetraum und einmal ein Kampf.
Beim Schweben (mein erster) hatte ich, als ich unter meiner Decke hing, plötzlich Panik, nicht landen zu können. Dann fiel mir ein, es ist ja mein Traum und landete. Als ich das nächste mal starten wollte, dachte ich vor dem Absprung vom Tisch (ja wirklich), daß ich bestimmt vergesse, daß ich träume. Daraufhin packte ich mich auf die Fr**se.... aber da es nicht wehtat, wußte ich wieder, daß ich träume. Wenn man in Angstsituationen vergißt, daß man träumt, wird der Luzide Traum wieder zu einem normalen und dann verliert man die KOntrolle.
Bitte berichtet weiter, ich freue michdrauf,
liebe grüße und schöne Träume,
Goody



Kostenloser Newsletter