Bürokratie-Chaos nach Reha Bewilligung


Hallo zusammen,

ich hoffe jemand hier hat mehr Erfahrungen mit dem ganzen Papierkram nach einer Bewilligung der Reha, in Bezug auf sämtliche Anträge und Bescheinigungen.

Ganz ehrlich ... mit den dutzend G100 irgendwas Anträgen der deutschen Rentenversicherung komm ich nicht immer klar. Ein paar Fragen bleiben mir offen bzw. wird darauf kaum hingewiesen und ich hoffe, von Euch hat jemand einen Rat für mich :)

1. Sofern mein Arbeitgeber mir meinen Lohn für die 4 Wochen weiterzahlt, kann ich den Antrag auf Übergangsgeld getrost beiseite legen, oder?

2. Im Netz habe ich einen Antrag auf Befreiung von Zuzahlungen gefunden. Kann oder sollte man diesen immer stellen oder hat ein Normalverdiener keine Möglichkeit auf eine Befreiung da diese in erster Linie Geringverdienern unter die Arme greifen soll? Aber dann frage ich mich, ab wann ist man ein Gering- und wann ein Normalverdiener?

3. Ich habe gelesen das man eine Kilometerpauschale bei An- und Abreise mit dem PKW bekommt
(bis max. 130,00 €). Gibt es dazu auch ein Antrag oder anders gefragt, wo genau muss ich die Fahrtkostenrückerstattung einreichen und geschieht das vor oder nach der Reha?

Das ist meine erste Reha und zugegeben, die Bürokratie überfordert mich grad etwas.

Ich bin also für jeden Tipp hinsichtlich Anträge oder zu beachtender Dinge sehr dankbar :)

Besten Dank soweit und LG


Übergangsgeld bekommst du selbstverständlich nicht, wenn du Lohn oder Gehalt beziehst.
Eine Kostenbefreiung für Medikamente etc. kannst du stellen, wenn die Ausgaben (Zuzahlungen etc.) einen bestimmten Prozentsatz deines Jahresbruttoeinkommens übersteigen. Muss noch nachtragen, dass es diesbezüglich noch Freibeträge für alle die gibt, die ein Einkommen haben und für die Kinder, die im Haushalt leben auch. Kann man sehr gut im Internet nachlesen. Lässt sich bestimmt am besten am Jahresende überprüfen. Zu den Fahrtkosten befragst du den Träger der Reha-Maßnahme.

Bearbeitet von Aquatouch am 28.01.2016 16:41:50



Kostenloser Newsletter