Kater schiebt nachts stundenlang Terror


Hilfe ich kann nicht mehr.

Ich wohne seit nem halbem Jahr in einer WG in der mein Mitbewohner nen Kater hat der hier absolute narrenfreiheit hat. Das Tier legt sich überall hin und rein wo es ihm grade passt. Besonders gerne in wäschekörbe mit frischer Wäsche oder auf den Tisch und rollt sich dann in die Tischdecke.
Am schlimmsten ist es nachts. Dort hängt sich das Vieh mehrfach an den türklinken, sitzt vor jeder Tür und kräht teilweise ne ganze std rum.Das passiert so 2 bis 3 pro Nacht. Der Besitzer des Tieres schläft mit Ohropax und bekommt da nix von mit. Bei ihm im. Zimmer darf das Tier auch nicht schlafen da er sonst an Lebensmitteln rangeht.

Ich kann nachts nicht mal zur Toilette weil der Kater jede Gelegenheit nutzt um ins Zimmer zu huschen und sich dann unters Bett verpisst und keine anstalten macht da wieder her zukommen. Der Kater hat mir schon ein ladekabel durchgebissen, meinen Fernseher fast umgeschmissen.
Ich habe es schon angesprochen aber das bliebt alles wirkungslos.

Was kann ich machen ohne gleich zu den harten Mitteln wie katzenschreck zu greifen denn wenn ich das Zeug an meine zimmertür sprühe wird der Kater seinen futterplatz meiden.

Lg AnniMaus


Ausziehen.


Neu WG suchen.


Meine unverblümte Meinung dazu:

Der Kater braucht Zuwendung. Und die scheint er nicht genügend zu bekommen. Wenn du ihm wirklich helfen willst, dann gib du ihm nächtliche Sicherheit. Meist reicht ein Karton mit einem alten Handtuch oder Decke als Schlafplatz.


Nachts: WG-Türe des Mitbewohners (=Katzenbesitzer) auf, Katze rein, Türe zu...

Ansonsten stimme ich @Eifel zu, vermutlich ist die Katze nur einsam und braucht Zuwendung. Allerdings würde ich das mal mit dem Besitzer klären, denn der ist doch hauptsächlich für das Tierchen verantwortlich. Was sagen denn die anderen WG-Bewohner dazu?


Wahrscheinlich wird die Wohnung der Katze nicht gerecht. Wir haben hier einen Kratzbaum, auf dem zwei Katzen Platz finden, zwei Körbchen und eine Kratzwelle. Alles wird angenommen. Klaro sitzen sie gerne auch im Fenster und auf der Couch. Aber sie liegen nie auf dem Tisch oder klettern auf den Möbeln herum. Wäsche steht nicht rum, weil sie sich da natürlich drauflegen würden. Eine Katze schläft nachts, zwei jagen sich auch schon einmal.
Lebensmittel gehören in die Küche und nicht in den Schlafraum. Wenn der Kater bei seinem Besitzer schlafen kann, wird er sicher auch Ruhe geben. Alle Tipps und Feststellungen hier sind gut. Der Kater wird vom Halter vernachlässigt, sonst würde er nicht so auffällig sein.
Und Ausziehen ist auch eine gute Lösung.
Außerdem magst du das Tier nicht und dafür gibt es keine andere Lösung.

Bearbeitet von Aquatouch am 02.02.2016 10:33:32


Meine Meinung ist ebenfalls: neue Wohnung bzw. WG suchen.

Bis dahin... der Katzenhalter schläft ja mit Ohrstöpseln, dann merkt er ja nicht, wenn Du nachts seine Zimmertüre leise aufmachst, damit der Kater rein kann.

Ansonsten kann ich als alter Katzenhalter nur sagen: unsere Katzen haben sich auch überall hingelegt, vorzugsweise auf frische Wäsche. Was den angeht, da hätte ich das auch nicht geduldet, aber wenn Du die einzige bist, die sich darüber aufregt, dann hat das wenig Sinn.

Mal eine Frage: kann es sein, daß es sich bei dem Kater um einen ehemaligen Straßenkater handelt, der daher so einen Terror macht in der Wohnung? Wir hatten reine Wohnungskatzen und die waren doch eher ruhig.


Welche Möglichkeiten hat ein Tier, auf sich aufmerksam zu machen? Genau die, die du beschreibst. Ganz offensichtlich ist der Kater unterfordert, er sucht Aufmerksamkeit und vor allem Beschäftigung. Da wird ein Tier wohl als Wohnungskatze gehalten, dagegen gibt es nichts einzuwenden. Aber so wie ich es aus dem Beitrag lese, "läuft" er nur mal so nebenher. Ihr seid doch eine WG, da gehört das Tier in angemessener Weise ebenfalls dazu.
Katzen mögen nun mal keine verschlossenen Türen. Da ziehen sich die Menschen nachts zum schlafen zurück und verschließen alles. Nur den Kater lässt niemand zu sich, sondern alleine im Flur. Ausgesperrt, statt ihn bei den Menschen zu lassen, die er mag. Also kratzt und maunzt er, was sein Stimmchen aus Protest so hergibt. Wen wundert's? Und klar, dass er durch eine offene Tür huscht und sich unter dem Bett versteckt.
Wenn ich herauslesen könnte, dass du Katzen magst, würde ich sagen, freunde dich mit ihm an, spiel und schmuse mit ihm. Dann wäret ihr schnell ein Herz und eine Seele und ihr hättet Ruhe. Aber das kann ich nicht erkennen.
Frische Wäsche....das riecht nicht nur für Menschen, sondern auch für Katzen unglaublich gut. Logisch, dass er sich dort ein Plätzchen sucht. Wenn euch das nicht passt, bleibt nur, die Wäsche direkt in die Schränke zu verstauen. Also ein Problem, das man sehr leicht lösen kann.
Alles in allem kann man sehr viel tun, um den Kater voll und vor allem artgerecht in die WG zu integrieren. Da ist noch sehr viel Luft nach oben bei euch.......


EINE Katze/Kater alleine ist nicht artgerecht... es müssen mind. zwei Tiere sein. Wie alt ist der Kater? Dem wird stinklangweilig sein. Tritt seinem Besitzer in den... Du weißt schon. Warum müssen solche Menschen Tiere halten?

Und ist der Jung kastriert? Wenn nicht, schleunigst nachholen... sonst ist bald nicht nur der Lärmpegel das Problem.

Am besten, der Besitzer gibt ihn ab in artgerechte Katzengesellschaft.


Als Anfänger hatte ich auch nur eine Katze. Jahre später bekam er Gesellschaft. Als beide verstarben hatte ich ein Geschwisterpärchen aus dem Tierheim adoptiert. Zwei süße Babys. Die sind natürlich auch beide kastriert und werden im August schon acht Jahre alt. Die lieben sich heiß und innig, auch wenn sie sich mal kloppen. Und Langeweile gibts bei denen nicht.


Also wir hatten immer 2-4 Katzen :wub: Aus sehr guten Gründen gesundheitlicher Art unseres Katers haben wir zur Zeit nur ihn alleine. Wenn wir ein zu ihm passendes Tier fänden, würden wir es sofort nehmen - es müsste also, genau wie er, hochgradig allergisch sein und das gleiche Futter fressen. Ansonsten würde das eine Katastrophe.

Man kann ein Tier durchaus alleine haben. Unser ist jedoch dadurch so anschmiegsam und auf Menschen bezogen, dass wir ihn niemals irgendwie ausgrenzen würden. So lange er bei uns lebt, wird er immer ein Kamerad in unserer Gemeinschaft sein.

Damit komme ich eigentlich nur nochmals auf den Eingangspost zurück. Das Tier lebt dort wohl alleine in der WG, kann seine Bedürfnisse und Empfindungen nicht ausleben, weil die Menschen nicht darüber nachdenken. Was also soll er tun, um mitzuteilen: "Leute, ihr macht was falsch!" Da liegt es am Menschen, intensiv und neu darüber nachzudenken.

Bearbeitet von Drachima am 02.02.2016 16:36:17


Er war manchmal 11 Stunden allein und mit Partnerin ging es ihm einfach besser.


Da hast du natürlich Recht @Aquatouch, da habt ihr eine goldrichtige Entscheidung getroffen :wub: Wir haben unseren auch nur alleine, weil wir beide zu Hause sind und uns kümmern können.

Schönes Ava hast du.


Oh, vielen Dank Drachima.

Das ist unser rumänischer Freund.

Unser Buddy :wub:


schönes Hündchen, Aquatouch :daumenhoch:


Vielen Dank, Gemini :wub:

Er ist ein Kampfhund.

Ein Kampfschmuser rofl


Um auf den Kater zurückzukommen. Kann mich den anderen Usern nur anschließen.

Wenn man/frau keine Zeit oder keine Lust hat, sich um ein Tier zu kümmern, sollte er/sie sich keins anschaffen.


Ich finde es schon untragbar, mit Oropax zu schlafen, wenn das arme Tier so vor sich hinleidet. Glaube nicht, dass er dem Kater unbedingt ein guter Mensch ist.
Was, wenn mal etwas passiert und man die Klingel o.ä. nicht hört?


Der Kater ist nur zu bedauern, ein "Besitzer", der ihn ignoriert und die Mitbewohnerin, die scheinbar auch nichts für Katzen über hat (das ist dem Post zu entnehmen, sonst hätte sie ihm ein paar Schmuseeinheiten zukommen lassen und ihn mit Sicherheit nicht als Vieh betitelt) :wallbash:
Menschen gibt es, tztztzzzz :nene:


So sehe ich das auch und sie will ja auch eine Lösung für sich und nicht wirklich für den bedauernswerten Kater.


@Aquatouch:

VORSICHT! Ich kenne hinterhältige Kampfhunde! Vor einiger Zeit hat mich der Kampfhund eines Bekannten versucht zu töten, indem er etwa vierzig Kilo schwanzwedelnd mit einem Ruck auf meinen Schoß gewuchtet hat :heul: rofl! Ich mußte ihn durch ausdauerndes Streicheln und Kraulen ruhigstellen. Diese Kampfhunde *tststs*...

Tja, die TE scheint es ja nicht mehr so zu interessieren. Es tut mir weh, wenn Tiere in so einem Umfeld leben müssen. Nicht aktiv mißhandelt, aber irgendwie passiv :(. Meine vier hier leben anders.


:lol: Hatschepuffel :lol:

Hatte schon schlimmes befürchtet.

Natürlich ist er kein Kampfhund. Er ist ein Dalmatiner-Whippet-Mix und bringt mein Töchterlein grad zur Verzweiflung, weil er sich das Geschirr nie im Stehen sondern immer nur liegend anlegen lässt rofl

Und die lieblose Überschrift dieses Threads sagt irgendwie schon alles aus :(


Zitat (Aquatouch @ 02.02.2016 17:52:31)
So sehe ich das auch und sie will ja auch eine Lösung für sich und nicht wirklich für den bedauernswerten Kater.

Naja, wenn man sich selbst mit Katzen nicht auskennt, dann sucht man bei solchen Schlafproblemen auch erst mal nach einer Lösung für sich. Für den ersten Moment kann ich das durchaus nachvollziehen.

Denkt nur daran, wieviele Kaninchen und Meerschweinchen alleine in einem kleinen Käfig fristen, sicherlich auch in WGs und die anderen Mitbewohner sich darum nichtt kümmern, weil sie es für normal halten. Noch immer hält sich ja auch das Gerücht, daß Katzen Einzelgänger sind und niemand sonst brauchen.

Katzen sind keine Einzelgänger. Sie haben ja als Freigänger auch soziale Kontakte.
Katzen sind Einzeljäger.


ICH weiß das durchaus. Aber wie gesagt, das Gerücht hält sich noch immer hartnäckig. Ähnlich wie "ein Kaninchen und ein Meerschweinchen kann man ruhig zusammen halten, die kuscheln so schön miteinander".


Zitat (Shaila @ 02.02.2016 19:00:30)
"ein Kaninchen und ein Meerschweinchen kann man ruhig zusammen halten, die kuscheln so schön miteinander".

:aengstlich: :hirni: :kotz:

Jeder, der Tiere hält, kann sich mit einigen Stunden im Internet kostenfrei genug Infos anlesen... in den entsprechenden Foren gibt es FAQs, oder man liest nur Threads. Oder Infoseiten...


Aber manche interessiert das nicht. Die, die sich kein Tier halten sollten. SIE SIND KEIN SPIELZEUG!!!

der arme kater findet hoffentlich bald ein zuhause, das den namen verdient, und muss nicht länger sein dasein in dieser herzlosen umgebung fristen. :angry:


jedes Lebewesen braucht Liebe :wub:


Zitat (seidenloeckchen @ 02.02.2016 21:24:47)
der arme kater findet hoffentlich bald ein zuhause, das den namen verdient, und muss nicht länger sein dasein in dieser herzlosen umgebung fristen. :angry:

:daumenhoch:

@Seidenloeckchen,da stimme ich dir zu. :daumenhoch: :daumenhoch: Ein Tier in so einer lieblosen Umgebung zu halten,ist unverantwortlich. :wallbash: :wallbash: :heul: :heul:


Mich hat diese Herzlosigkeit, die dem armen Kater zuteil wird, nicht losgelassen.
Wir besitzen zwei Katzen und beide Tiere schlafen bei uns im Schlafzimmer. Der Kater gerne an meine Knie und die Katze liegt auf ihrer eigenen Decke am Fußende meines Bettes.

Wenn ich es mal versäume, den Kater mit ins Zimmer zu nehmen, maunzt und kratzt er so lange an der Türe, bis ich ihn rein lasse. Erst dann ist er glücklich und zufrieden und schnurrt sich und mich in den Schlaf.
Die Katze ist nicht ganz so empfindlich, ihr macht es nix, wenn sie eine Nacht mal auf einem Stuhl oder dem Sofa verbringen muss.

Beide Tiere halten sich gerne in unserer Nähe auf. Was sie tun, wenn wir nicht im Hause sind, entzieht sich unserer Kenntnis. Aber sobald wir heim kommen, erwartet uns ein freudiges Begrüßungskommitee und dann müssen wir beide Tiere ausgiebig streicheln.


Zitat (hatschepuffel @ 02.02.2016 20:15:46)
:aengstlich: :hirni: :kotz:

Jeder, der Tiere hält, kann sich mit einigen Stunden im Internet kostenfrei genug Infos anlesen... in den entsprechenden Foren gibt es FAQs, oder man liest nur Threads. Oder Infoseiten...


Aber manche interessiert das nicht. Die, die sich kein Tier halten sollten. SIE SIND KEIN SPIELZEUG!!!

Wie gesagt, ICH weiß das! Nur "das haben wir doch schon immer so gemacht" oder "früher hat man das auch gemacht" ist in solchen Fällen der Standardspruch. Da redet man gegen Wände.

Und daß die Threadstellerin, die ja nicht die Katzenhalterin ist, sich auf das verläßt, was sie u.U. in der WG so erzählt bekommt, kann ich auch noch nachvollziehen. Hätte ich niemals Meerschweinchen oder Hasis gehabt und mich auch für Tierhaltung nicht so interessiert, hätte man mir auch was vom Bär erzählen können und ich hätte es geglaubt.

Daher finde ich gehören die Vorwürfe definitiv an den Katzenhalter gemacht. DER hätte sich vor Anschaffung einer Katze, spätestens aber bei Auftreten der ersten Probleme, entsprechend informieren müssen.

Ich hab jetzt nicht alles Forenbeiträge durchgelesen; nun meine Frage:

"Ist der Kater kastriert"? Kann ja sein dass er wuschig und auf Brautschau ist :grinsen: :grinsen:


Normalerweise riecht man es, wenn der Kater nicht kastriert ist. Ich spreche da aus Erfahrung, meine Mutter hatte früher Katzen gezüchtet!


Ich finde auch, dass man die Vorwürfe nicht Annimaus machen kann, sondern dem Katzenhalter. Annimaus ist zum Kater, wie die Jungfrau zum Kinde gekommen, und sucht nun zumindestens Hilfe. Der Katzenbesitzer verschließt Ohren und Türen und entzieht sich der Verantwortung.

Annimaus, meiner Meinung nach hilft nur die Flucht nach vorn. Wenn du versucht den Kater mit irgendwelchen Zeug von deinen Sachen fernzuhalten, wirst du keinen Erfolg haben, aber wenn du mit dem Kater Freundschaft schließt und er merkt, was er an dir hat, hört er vielleicht auch auf dich.

Ich würde dem Kater erst einmal zeigen, wo er hin darf und ihm Plätze attraktiv machen z.B. mit Katzenminze, wo es für dich auch OK ist, und erst dann andere Plätze verweigern.
Wenn aber Kater und Katerbesitzer schon Platzrechte erworben haben und uneinsichtig sind, dann bleibt dir nur die Flucht aus der Wohnung.


Zitat (Mafalda @ 04.02.2016 15:51:01)
...
Annimaus, meiner Meinung nach hilft nur die Flucht nach vorn. Wenn du versucht den Kater mit irgendwelchen Zeug von deinen Sachen fernzuhalten, wirst du keinen Erfolg haben, aber wenn du mit dem Kater Freundschaft schließt und er merkt, was er an dir hat, hört er vielleicht auch auf dich.

...

Gute Idee. Nur was macht sie, wenn sie sich an das Tierchen gewöhnt hat, und dann auszieht? Für das Tier wieder eine Qual und für sie.... Ich könnte das nicht! Bin ich ganz ehrlich. Daher muß das Umdenken einfach beim Katzenhalter beginnen!

Zitat (Shaila @ 04.02.2016 17:37:27)
Gute Idee. Nur was macht sie, wenn sie sich an das Tierchen gewöhnt hat, und dann auszieht? Für das Tier wieder eine Qual und für sie.... Ich könnte das nicht! Bin ich ganz ehrlich. Daher muß das Umdenken einfach beim Katzenhalter beginnen!

Na dann haben Kater und Annimaus zumindest eine gute Zeit gehabt, jedenfalls eine bessere als bisher, denn im Moment geht es beiden nicht gut mit der Situation.
Es ist immer leichter selbst mit dem Umdenken zu beginnen, als einen andere zum Umdenken zu bewegen. Wenn Annimaus selbst beginnt und der Kater mitmacht, dann fällt es dem Katerbesitzer vielleicht leichter mitzumachen.

Der arme Kerl tut mir Leid! Er sucht Anschluss und Liebe und macht deshalb solchen Lärm. In erster Linie ist sein Besitzer natürlich in der Pflicht.
Alle Varianten der Beschäftigung und warum und weshalb sind ja schon von allen Seiten beleuchtet worden. Aber es kann nur eine Änderung Besserung bringen.


Wenn ich Kater wäre, wurde mir dein Ton auch nicht gefallen.
Wie hier schon gesagt wurde, er braucht Zuwendung und dir bleibt wohl nur das Ausziehen..
Der Kater tut mir leid.

Bearbeitet von Beth am 07.02.2016 12:02:29


Zitat (Beth @ 07.02.2016 12:01:57)
Der Kater tut mir leid.

Mir auch.

Hier gegen die Fragestellerin zu raisonieren, halte ich für völlig fehl am Platz. Wenn sie Katzen nicht mag, nicht versteht oder gesundheitlich nicht "ausstehen" kann, muss man ihr das kommentarlos zugestehen. Klar, sie hätte sich vor Bezug der WG über den Katzenmitbewohner informieren können, aber wer ermisst schon als Katzenlaie im Vorfeld, welchen Terror vernachlässigte Katzen machen können- auf den ersten Blick wirken sie meist niedlich.
Die bisherigen Kommentare drehen sich weitestgehend um das Befinden der Katze, die Ratschläge für ein Handeln der Fragestellerin halten sich arg in Grenzen.
Ich kann sehr gut nachvollziehen, wenn sie wütend auf den Katzenterroristen ist. Von ihr zu verlangen, ein gutes Verhältnis zu der Katze aufzubauen, ist einfach blauäugig und wegen des Vorgefallenen eventuell auch nicht mehr möglich, außerdem auch nicht ihre Aufgabe, dafür ist der Katzenhalter zuständig!
Nachdem hier genügend auf die emotionale Drüse gedrückt wurde ("das arme Katzentier!"), sollte man die aussichtsreicheren rechtlichen Möglichkeiten ins Auge fassen:
Ich würde zunächst für mich klären, wer Wohnungsvermieter ist, ist es der Katzenhalter, hat sie schlechte Karten, für Abstellung des Mißstandes zu sorgen. Da dürfte Umzug die beste Lösung sein.
Ist der Katzenhalter ebenfalls Mieter und hat genau wie die Fragestellerin einen eigenen Mietvertrag mit dem Vermieter, so kann sie sich an ihn wenden. Ist im Mietvertrag Tierhaltung nicht vorgesehen, hat sie eine Handhabe, dass die Katze abgeschafft wird (und damit hoffentlich die Chance auf tierfreundlichere Halter bekommt), oder dem Tierhalter gekündigt wird. Ist Tierhaltung gestattet, hat der Vermieter die Möglichkeit, den Aufenthalt der Katze auf bestimmte, nur dem Katzenhalter zugängliche Räumlichkeiten zu begrenzen, dagegen allgemeinzugängliche Räumlichkeiten, so z.B. die Küche und den Flur auszunehmen.
Man ist als Mieter in einer WG verpflichtet zu besonderer Rücksichtnahme, was aber nicht heißt, dass man von seinen Mitbewohnern alles erdulden muss. ("Die persönliche Freiheit eines Einzelnen hört da auf, wo die des anderen beginnt", Rosa Luxemburg)
Wenn der Mitbewohner Katzenhalter nicht auf Gespräche eingeht, so muss man ihm seine Fürsorgepflicht gegenüber der Katze und Rücksichtnahmepflicht gegenüber der Mitmieterin mittels eines Schreibens verdeutlichen, nötigenfalls von einem Rechtsanwalt formuliert - ein Rechtsrat ist nicht so teuer! Das verbessert nicht unbedingt die Stimmung in der WG, aber besser wird die Stimmung der Fragestellerin durch den Katzenterror auch nicht! Geteiltes Leid ist halbes Leid, warum soll Mitbewohner Katzenhalter unter den Macken seiner Katze nicht auch leiden. Dann wird er sicher schneller Abhilfe schaffen!
Gibt es im Haus noch mehr Menschen, die den nächtlichen Krach der Katze mitbekommen und sich eventuell gestört fühlen?
Die können gegenüber dem Mitmieter und evtl. Vermieter schlagkräftige Argumente liefern, dass es mit der Katze so nicht weitergeht.

Ich bin selbst Hundehalterin, hatte auch schon Katzen, die ich sehr mag. Dennoch sind sie Tiere, die - genausowenig wie Menschen - das Recht haben, Menschen zu belästigen und in ihren Rechten einzuschränken, selbst, wenn ihre Bedürfnisse und Vorlieben beschnitten werden müssen. Dafür muss ich als Tierhalter aus persönlicher Verantwortung aber auch aus juristischen Gründen sorgen. Darauf muss man den Genossen Katzenhalter mit der Nae stoßen, ggf. juristisch, wenn er Gesprächsargumenten nicht zugänglich ist.

Bearbeitet von krillemaus am 07.02.2016 13:41:23


Meiner Meinung nach wäre es wohl das Beste für das Tier, wenn es in ein besseres Umfeld käme.


Genau,ausziehen ! er hat die ältere rechte!!!


Zitat (kitekat50 @ 08.02.2016 20:57:59)
Genau,ausziehen ! er hat die ältere rechte!!!

Genau, das ist die Lösung! Der Kater hat die älteren Rechte! Und da er ein armes bemitleidenswertes Tier ist, müssen alle Menschen in seiner Umgebung nach seiner Pfeife tanzen - nur der Katzenbesitzer nicht, der hat ja Oropax und macht seine Tür zu!
Geht´s noch beschränkter?
Wenn das mit dem Ausziehen und Neufinden einer WG so einfach wäre, wäre die Fragestellerin auf diese Idee alleine gekommen und hätte sich sicher nicht an FM gewendet.
Angesichts mancher Beiträge kommt mir nur ein Satz in den Sinn: "Herr, schick´Hirn!"

Zitat (krillemaus @ 08.02.2016 21:32:55)
"Herr, schick´Hirn!"

.......aber an die Richtigen" :pfeifen:

Zitat (krillemaus @ 08.02.2016 21:32:55)
Genau, das ist die Lösung! Der Kater hat die älteren Rechte! Und da er ein armes bemitleidenswertes Tier ist, müssen alle Menschen in seiner Umgebung nach seiner Pfeife tanzen - nur der Katzenbesitzer nicht, der hat ja Oropax und macht seine Tür zu!
Geht´s noch beschränkter?
Wenn das mit dem Ausziehen und Neufinden einer WG so einfach wäre, wäre die Fragestellerin auf diese Idee alleine gekommen und hätte sich sicher nicht an FM gewendet.
Angesichts mancher Beiträge kommt mir nur ein Satz in den Sinn: "Herr, schick´Hirn!"

Volle Zustimmung und :daumenhoch: für diesen
Beitrag.

Keine Ahnung was das soll der Thread-Eröffnerin die Verantwortung
für das Wohl der Katze zuzuschreiben und sie noch aufzufordern
die WG zu wechseln.

Ist damit der Katze geholfen?

Zitat (SissyJo @ 09.02.2016 00:20:03)
.......aber an die Richtigen" :pfeifen:

:daumenhoch:

Ich habe Mitleid mit Annimaus....Asche auf mein Haupt!


Zitat (AMANTE @ 09.02.2016 07:50:47)
Ich habe Mitleid mit Annimaus....Asche auf mein Haupt!

Mitleidsbekundungen und Theorien über die Ursache des Katzenverhaltens in allen Ehren, nur helfen die weder Annimaus noch dem Katzenterroristen weiter!
Akut wirksam hilft Annimaus doch nur der Tipp, die oropaxbedingte Taubheit des Katzenbesitzers auszunutzen und das Katzentier nächtens in Herrchens Zimmer zu verfrachten, selbst Oropax für den Rest der Nacht und weitere Nächte zu benutzen und die eigene Zimmertür von innen abzuschließen.
Im Übrigen könnte sie auch den Katzenschutzverein über die Art und Weise der Katzenvernachlässigung benachrichtigen. Und wenn´s ganz schlimm und unerträglich wird, die Katze aus der häuslichen Vernachlässigung in die Obhut der Katzenschützer geben - ohne Benachrichtigung des Besitzers! Wenn dem an seiner Katze gelegen ist, wird er alle Hebel in Bewegung setzen, sie zurückzubekommen und bis dahin mal sein Gehirnschmalz aktivieren, warum die Katze verschwunden ist. Ist ihm nicht an der Katze gelegen, hat zumindest die Katze die Chance, in fürsorgliche Hände zu kommen. Genügend katzenpsychologisch versierte, bedauernde und mitleidige FM´s haben hier die Gelegenheit, ihren Worten Taten folgen zu lassen!
Solange Annimaus sich aber noch nicht mal äußert über die erteilten Tipps, ist doch jeder weitere Beitrag im wahrsten Sinne des Wortes "für die Katz"! Sich hinzusetzen und Mitleid, bzw. leicht zu durchführbare Ratschläge über sich rieseln zu lassen, ohne selbst den Hintern hochzukriegen, hat noch nie zu Änderungen geführt.

Bearbeitet von krillemaus am 09.02.2016 13:42:59

Das kann unserer auch gut, wir liegen gerade im Bett dann musst der so "Hallo" sagen... wir schauen immer das er Abends wach bleibt und geben den ein Spielzeug wo mit er dann toben kann wenn wir dann im Bett sind ist er meistens auch müde ;-)



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