Berufstätig und Mutter


Hallo Muttis, mich würde mal interessieren ob ihr auch euren Sonntag in der Küche und vor dem Bügelbrett verbringt!!!Bin Teilzeit berufstätig und hab 3 Kids und ein halbes (meinen Mann).Wie managt ihr das???Geht es nur mir so oder hab ich Leidensgenossen????


Hilfreichste Antwort

huhu

es wird ja immer gesagt, alles ne sache der organisation.

die kids können mithelfen

der mann ebenso

kochen für mehrere tage, einfrieren

evt. ne putzfee ab und zu kommen lassen, die auch wäsche macht

bügeln kannst evt. auch wegdelegieren ( ich bügle kaum dinge )

und - eure einstellung mit 3 kindern kann nicht sein : wohnen wie im katalog - sondern... ihr lebt euren traum........ und träumt nicht euer leben

von daher.. perfekt ist niemand und ihr habt viel mehr davon, wenn ihr lebt. und es genießt. und auch dinge liegen laßt.

lg


Mir nicht! Aber meine Kinder sind auch älter und helfen im Haushalt mit. Und mein Mann hat früher auch sehr viel geholfen. Wenn zwei Leuten arbeiten und in einem Haushalt leben, dann kann es nicht sein, daß die Hausarbeit nur an einem hängen bleibt.

Ich habe und hatte damit auf jeden Fall keine Probleme.


Meine Kids sind auch schon relativ groß. Ich beneide dich um die Mithilfe.Sie helfen mir auch wenn ich die bitte.Das ist kein Problem.
Frag mich nur wir es andere Mamis machen und nicht gestresst sind.Evtl.liegt's ja an den Wechseljahren....oder????Oder ist mein Anspruch zu hoch????


ich kenne einige im Bekanntenkreis die es als sie noch Arbeiten gingen einen Plan gemacht haben.
Auch die Kids haben mithelfen müßen,ohne wenn und aber.Eigentlich hat jeder mitgeholfen.
Und wenn du sagst das du in den Wechseljahren bist,kann schon sein das dich dann alles
nervt,streßt,und alles zuviel wird.


Zitat (die Muddi @ 19.06.2016 16:58:25)
Meine Kids sind auch schon relativ groß. Ich beneide dich um die Mithilfe.Sie helfen mir auch wenn ich die bitte.Das ist kein Problem.
Frag mich nur wir es andere Mamis machen und nicht gestresst sind.Evtl.liegt's ja an den Wechseljahren....oder????Oder ist mein Anspruch zu hoch????

Das mit den Wechseljahren kann sein. Es wird nicht umsonst manchmal umgekehrte Pubertät genannt und wenn Du mal überlegst, wie hoch die Streß- und Tolleranzgrenze von Jugendlichen ist, dann könnte das schon hinkommen. Mein Arzt hat mir jetzt wegen der Wechseljahre Hormone verschrieben. Er empfiehlt die jeder Frau, hat darüber wohl damals seine Doktorarbeit geschrieben.

Anemone: stimmt, bei uns ist am Wochenende Hausarbeit angesagt, einer wischt Staub, kehrt und putzt, der andere bügelt. Für mich bleibt der Rest. Unter der Woche wird auch verteilt, aber da fällt weniger an, weil wir ja den Tag über kaum da sind.

mit den Hormonen in den Wechseljahren ist das so eine Sache.Meine Frauenärztin het mir auch ganz niedrieg dosierte Hormone verschrieben.Habe sie nach 6.Monaten abgesetzt.Hatte ganz
schlimme Nebenwirkungen,Habe mich auch sehr verändert.Zudem war mir das Risiko Krebs
zu hoch.Denn die Neuen Hormonpräperate sollen nicht ganz ohne sein.Die Ältere Generation
Hormone waren besser verträglich.Nehme jetzt Presslinge von der Yammswurzel.


Das mit dem Krebsrisiko wundert mich, denn mein Arzt hat extra noch darauf hingewiesen, daß diese Hormone sogar das Risiko verschiedener Krebsarten stark verringern können.

Naja, wie dem auch sei, in drei Wochen mit ich mit der Pille durch und versuche es einfach mal.


es kam vor 1.Monat ein Bericht über die Hormonpräperate,und habe auch meine Ärztin gefragt.
Die bestätigte das das Risiko größer ist.
Zu mal eine Bekannte von diesen Hormonen an Brustkrebs erkrankt ist.
Für mich sind das Chemische Keulen.


Nehme seit einiger Zeit eine Hormonsalbe.Zwecks Vorbeugung von Osteoporose und wegen grausamer Hitzewallungen.Risiko hast du immer sobald du etwas unnatürliches zu dir nimmst.Hormone können böse nach hinten losgehen-darüber ist doch jeder im klaren.Gibt soviel verschiedene Sachen....man sollte sich nicht so verrückt machen.Wenn man ein schlechtes Gefühl dabei hat soll man's lassen oder sich kompetent beraten lassen.Aber es ist immer so: 3 Ärzte und 5 Meinungen


Das mit deiner Bekannten tut mir echt leid.Ich hoffe sie übersteht die Sache gut und es ist rechtzeitig erkannt worden.Der Scheiss Krebs!!!!Sorry für die Wortwahl....


Ganz abgesehen von der Eingangsfrage, wie man den Haushalt trotz Arbeit managt, denke ich mal., daß das einzig eine Frage der Organisation und vor allem der Einhaltung dieser Organisation ist! Jede/r, der eine Hilfe zugeteilt bekommen hat, muß sich ohne wenn und aber auch daran halten und diese ihm aufgetragenen Arbeiten auch erledigen! Werden die Absprachen nicht eingehalten, wird das auch nix mit der Gesamtorganisation!

Was die Wechseljahre anbelangt, so hat mein Frauenarzt mir seinerzeit von der Einnahme von Hormonen dringend abgeraten! Die Wechseljahre sind ein natürlicher Eingriff in das Leben der Frauen und brauchen nicht mit chemischen Keulen in Schach gehalten zu werden! Wobei der Doc keinesfalls auch Ausnahmen erwähnte, aber diese hielt er in sehr engen Grenzen. Er ist der Ansicht, daß die Frauen ohne Medikamente und Hormone weitaus gesünder durch diese Zeit kommen, als mit Hormonen, die jede Menge der unterschiedlichsten Nebenwirkungen haben!

Mein Frauenarzt ist übrigens nicht irgendwie alt und verschroben oder sonstwie in seiner Wissenschaft steckengeblieben, sondern sehr aufgeschlossen allen neuen und vor allen sinnvollen Behandlungsmethoden gegenüber!


Geb ich dir vollkommen recht.Muss leider darauf zurückgreifen....Eigentlich wars ja ein anderes Thema....glaub ich muss mal öfter und besser durchorganisieren.


Zitat (die Muddi @ 19.06.2016 16:43:46)
Hallo Muttis, mich würde mal interessieren ob ihr auch euren Sonntag in der Küche und vor dem Bügelbrett verbringt!!!Bin Teilzeit berufstätig und hab 3 Kids und ein halbes (meinen Mann).Wie managt ihr das???Geht es nur mir so oder hab ich Leidensgenossen????

solange du nicht delegierst, nicht nein sagen kannst und auch nicht streik in betracht ziehst, wird sich daran wohl nichts ändern.

dann stellt sich noch die frage, wie du deinen haushalt geführt haben willst, ob immer alles lupenrein sein soll und ob andere deinen ansprüchen genügen. vielleicht machst du dir ja auch selbst das leben schwer. das machen viele unbewusst. ich habe vor, später in meinen beruf zurückzukehren. meine töchter sind sechs und drei jahre alt, meine älterer sohn ist fünf jahre und mein jüngerer fünf monate alt.

die drei großen helfen viel mit, und auch mein mann übernimmt seinen teil an der hausarbeit. jedoch sieht es bei uns wirklich nicht immer tadellos aus, und gewiss wird sich das noch verstärken, wenn mein baby im kindergarten ist und ich wieder arbeiten gehe. diesen anspruch habe ich auch gar nicht mehr. wo kinder und tiere sind, kann keine perfektion herrschen.

sonntags wird gekocht, wenn wir nicht eingeladen sind, auswärts essen oder uns etwas kommen lassen. entweder mein mann kocht oder ich. und gebügelt wird nur, was wirklich glatt sein muss. da kann man arg viel tricksen. bettwäsche, t-shirts, jeans, nachtwäsche und geschirrtücher werden nicht gebügelt.

Wau alle Achtung vor dir!Vier Kleine Mäuse und dann später noch arbeiten gehen.Respekt!Ich denke ich muss meine Ansprüche doch etwas zurückschrauben.Und wie gesagt mich besser organisieren.Natürlich muss man die Kids mit einbeziehen aber ich war da zu nachlässig.Naja....auf alle Fälle werd ich mir das alles mal gründlich überlegen.


Das mit dem zu Nachlässig bei den Kindern kannst Du ja noch ändern. Aber nur kannst das! Und Du mußt halt wie bei allen als Mutter konsequent sein. Wir haben das mal ganz brutal durchgezogen, als unser Sohn mal meinte, er macht nichts (er war damals aber auch noch klein): ich kochte, er sollte den Tisch decken. Antwort: "nö mache ich nicht". Na gut, ich die Pfanne vom Herd gezogen, mich hingesetzt und gelesen. Irgendwann kam Sohnemann "ich habe Hunger". "Ja ich auch, aber wenn der Tisch nicht gedeckt ist, können wir ja nicht essen!" Du glaubst nicht, wie schnell der Tisch dann gedeckt war. Und "Mama, das Essen ist aber ziemlich kalt" Ich: "klar, es hat ja so lange gedauert, bis der Tisch fertig gedeckt war!"

Thema durch. Und zwar mit Ruhe, ohne Streit, ohne Aufregen.

Was die Wechseljahre als natürlichen Eingriff ins Leben angeht, das sehe ich nun komplett anders. Als ich in die Pubertät kam, bekam ich so niedrigen Blutdruck, daß ich regelmäßig zusammenbrach. Eine "Nebenwirkung" der Pubertät, wie die Hitzewallungen bei den Wechseljahren. Hieß das, daß ich damit hätte leben sollen, mit der Gefahr, daß ich dann mal böse stürze oder sollte ich dann doch besser Medikamente nehmen? In der Schwangerschaft ging es mir so schlecht, ich konnte weder essen noch trinken, ich bekam Infusionen, um die Grundversorgung sicherzustellen. Hätte ich darauf verzichten und eine Unterversorgung der Föten riskieren sollen, weil es ja ein natürlicher Eingriff im Leben ist?

Dazu kommt, daß in meiner Familie Diabetes stark verbreitet ist und durch die Wechseljahre das Risiko daran zu erkranken noch zunimmt. Das Gleiche gilt für Osteoporose.


Es muss jeder selber wissen inwiefern er etwas medikamentöse zu sich kommt.Gänzlich unterlassen kann man es seltenst.Pflanzlich ist viel möglich aber auch nur begrenzt.Ich bin froh das es meine Hormonsalbe gibt .Diese Hitzewallungen waren unerträglich und andere nicht zu händeln.Natürlich gibt es da verschiedene Meinungen.Bin froh das ich so einen tollen Frauenarzt habe.Ja.....das mit dem konsequent sein ist manchmal schwer.War früher sehr gluckig.Aber wir sagt man?Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung


Zitat (Shaila @ 19.06.2016 21:09:13)
Was die Wechseljahre als natürlichen Eingriff ins Leben angeht, das sehe ich nun komplett anders. Als ich in die Pubertät kam, bekam ich so niedrigen Blutdruck, daß ich regelmäßig zusammenbrach. Eine "Nebenwirkung" der Pubertät, wie die Hitzewallungen bei den Wechseljahren. Hieß das, daß ich damit hätte leben sollen, mit der Gefahr, daß ich dann mal böse stürze oder sollte ich dann doch besser Medikamente nehmen? In der Schwangerschaft ging es mir so schlecht, ich konnte weder essen noch trinken, ich bekam Infusionen, um die Grundversorgung sicherzustellen. Hätte ich darauf verzichten und eine Unterversorgung der Föten riskieren sollen, weil es ja ein natürlicher Eingriff im Leben ist?

Dazu kommt, daß in meiner Familie Diabetes stark verbreitet ist und durch die Wechseljahre das Risiko daran zu erkranken noch zunimmt. Das Gleiche gilt für Osteoporose.

Ich habe ja auch geschrieben, daß mein Frauenarzt durchaus auch Ausnahmen bei der Hormonbehandlung oder auch nicht Hormonbehandlung sieht und auch unterstützt und wenn Du entsprechend bereits in der Pubertät betroffen warst und sich Ausnahmesituationen auch in Deinem weiteren Leben als Frau immer wiederholten, wäre mein Frauenarzt der Letzte gewesen, der Dir eine entsprechende Behandlung zur Linderung der vielfältigen Beschwerden verweigert hätte!

Ich glaube, Du hattest mein Posting nur überflogen und nicht richtig gelesen, sonst wäre Dir das sicher aufgefallen!

Allerdings habe ich eben gerade festgestellt, daß ich statt "jedenfalls" das Wort "keinesfalls" geschrieben hatte, was wohl zu entsprechenden Irritationen geführt haben könnte. Ich bitte, meinen Schreibfehler zu entschuldigen!

Ich bin bzw. war in keinster Weise so vorbelastet wie Du, so daß mein Arzt mir deshalb aus sicher auch mit gutem Grund von der Einnahme der Hormone abgeraten hat und mir ist es nicht schlecht bekommen!

wir haben 2 Kinder und arbeiten beide Vollzeit, ich früh, mein Mann spät, je nach Dienstplan sehen wir uns manchmal 5 Tage nicht

und den Sonntag verbringe ich nicht nur mit Küche und Hausarbeit
wenn wir sonntags kochen, dann abwechselnd oder zusammen, gerade im Sommer wird meistens nix gekocht, spät frühstücken und dann was leichtes essen, wie Obstteller oder was schnelles, wie Eierkuchen
bügeln ist bei uns Fehlanzeige, außer wir brauchen mal ein Hemd oder Bluse

und nen Putztag gibts auch nicht, jeder macht was, wenn er gerade Zeit hat, ich schwinge den Staubwedel und mein Mann wischt den Boden( ich hasse wischen)


Das Zumselchen genießt ein spätes Frühstück und unternimmt dann gern etwas Schönes, selbst wenn's nur ein Ausflug auf's Sofa ist. Ein richtiges Essen gibt's dann erst zum Abend. Da kann man entweder gemeinsam kochen, was bestellen oder auswärts essen, z.B. auf dem Heimweg von einem Ausflug.
Gebügelt wird sonntags nur im Notfall, wenn der Montagmorgen ein perfektes Outfit verlangten sollte, was er aber nicht tut. :psst: Der Montagmorgen beim Zumselchen ist gnädig. :D

Wichtig ist auch, dass jeder das, was er in die Hand nimmt, direkt wieder zurückräumt. Viel Zeit wird beim Aufräumen verplempert, geputzt ist für gewöhnlich schnell. :schlaumeier:

Wichtig ist auch zu wissen, dass es Phasen gibt, wo man glaubt, zu "verloddern". Dass davon die Welt nicht untergeht - die gehören dazu und gehen vorbei. :ach:

Bearbeitet von zumselchen am 19.06.2016 22:46:51


Zitat
Hab 3 Kids und ein halbes (meinen Mann).Wie managt ihr das???Geht es nur mir so oder hab ich Leidensgenossen????


Dein Mann ein halbes Kind? willst du ihn erziehen oder bemuttern? ... und dann unter der Situation leiden?
Es geht aber auch partnerschaftlich. Gemeinsam kochen, einer kümmert sich um den Hauptgang, der andere macht Beilagen und Salat, oder der eine kocht und die andere räumt die Küche auf. Einer geht einkaufen, die andere macht solange den Hausputz. Die eine bügelt, der andere unterhält sie dabei ...

Für meine drei Kinder habe ich insgesamt 18 Monate ausgesetzt, sonst war ich immer voll berufstätig.Das geht, wenn alle mithelfen und die Ansprüche runtergeschraubt werden. Wir versuchen die Gemeinsaftsräume (Küche, Wohnzimmer und Bad) in einem appetitlichen Zustand zu halten, für die anderen Zimmer ist der jeweilige Bewohner zuständig. Da kommt es auch mal zu ähnlichen Szenen, wie bei Shaila. :pfeifen:

Samstags sieht bei uns so aus: ausschlafen, ausgiebig frühstücken, dann wird die Hausarbeit aufgeteilt, aber es gibt eine zeitliche Begrenzung. Wir nehmen uns etwas Schönes für den Nachmittag vor, bis dahin müssen bestimmte Dinge erledigt sein. Das spornt an.

Als Mutter schwankt bei mir auch mal die Stimmung, aber ich versuche, die Familie auch an guter Laune teilhaben zu lassen: Sie wissen immer schon, wenn ich die Steuererklärung mache, dann habe ich drei Tage schlechte Laune, aber wenn dann die Rückzahlung kommt, wird gefeiert.

Bearbeitet von Mafalda am 20.06.2016 08:16:49

Nein Mafalda....ich will meinen Mann nicht umerziehen.Da hat mein Sarkasmus überwogen.Ich bin froh dass ich ihn habe.Find ich toll wenn ihr das so meistert.Werd mir einiges anschauen.

Zumselchen:Dein letzter Satz hat gut getan.

Und nun freu ich mich das es endlich Sommer wird.


@die Muddi: gern gescheh'n. :blumen:

Noch ein Tipp: Sollte es unverhofft an der Tür klingeln während das Haus im Chaos zu versinken scheint und lässt es sich nicht vermeiden zu öffnen, dann empfiehlt das Zumselchen, cool zu bleiben und schnell einen Eimer + Wischmopp und/oder den Staubsauger gekonnt in Szene zu setzen... :pfeifen:

Bearbeitet von zumselchen am 20.06.2016 23:16:18


Das Zumselchen scheint mir mit allen Wassern gewaschen zu sein :D


Glaube lass ihn da stehen...evtl.kommt ja mal jemand darauf in zu benützen (Scherzchen)


Zitat (die Muddi @ 19.06.2016 20:39:47)
Wau alle Achtung vor dir!Vier Kleine Mäuse und dann später noch arbeiten gehen.Respekt!Ich denke ich muss meine Ansprüche doch etwas zurückschrauben.Und wie gesagt mich besser organisieren.Natürlich muss man die Kids mit einbeziehen aber ich war da zu nachlässig.Naja....auf alle Fälle werd ich mir das alles mal gründlich überlegen.

zunächst einmal muss ich anmerken, dass auch mir die bemerkung mit dem "halben kind", also dein mann, ein wenig unangenehm aufstieß. ich weiß, dass das bei vielen frauen witzig gemeint sein soll, aber ich glaube, nur wenige davon würden es witzig finden, wenn der mann sie ebenfalls als halbes kind bezeichnen würde.

noch arbeite ich ja nicht. vielleicht wird es später mit den vier kindern das total chaos werden, und wir überlegen uns das noch einmal. das bleibt abzuwarten.

und du wirst natürlich mehr tun müssen, als es nur gründlich zu überlegen. du kannst nur etwas ändern, wenn du konsequent bist und weißt, was du ändern willst. und du solltest nicht erwarten, dass deine pläne, selbst weniger zu tun und arbeit an andere abzugeben, auf helle begeisterung treffen wird. das wird gewiss einige zeit dauern, bis sich jeder daran gewöhnt hat. und wenn andere ihren teil nicht einhalten, tust du es auch nicht. vielleicht kannst du ja motivation und anreize schaffen, wenn die familie so gar nicht begeistert ist.

mein mann und ich haben von anfang an jedes kind in die hausarbeit mit einbezogen. und wäre mein mann nicht der, der er ist, hätte ich ihn wohl kaum geheiratet. einen pascha, der selbst kaum einen finger rührt, in einer verdreckten bude haust und mit dem einzug einer frau denkt, dass er nun endgültig die füße hochlegen kann, wollte ich niemals, und so wäre es auch nicht zu einer beziehung gekommen.

er tut im haushalt alles, was ich auch tue, und wir haben nur wenige dinge dem anderen zugeteilt. weil er sehr groß ist, übernimmt er das fenster putzen, und die küche sieht aus wie nach einem bomenanschlag, wenn er kocht. deswegen übernehme ich das meistens. getränkekisten besorgt er oder trägt sie zumindest nach oben. wir leben im dritten stock ohne aufzug. :hihi:

zudem kochen wir sehr viel vor und frieren viel ein. das spart zeit, aufwand und geld. vielleicht ist das auch eine option für dich.

von vielen frauen höre ich, dass das wäsche sortieren so lange dauere. das findet bei uns praktisch nicht statt, weil wir immer mehrere wäschekörbe im einsatz haben. wenn wir uns ausziehen, wandert jedes teil sofort in den richtigen korb. nur bei meiner kleinen müssen wir noch ein wenig darauf achten. sie weiß aber schon, dass handtücher und waschlappen in den weißen korb kommen und alle t-shirts in einen bestimmten anderen. schwarz kommt immer zu schwarz. diese farbe tragen mein mann und ich sehr gern, deswegen sind die körbe rasch voll. die drei großen wissen, dass sie vorher alle taschen leeren müssen, und sie machen das auch sehr gut. ich bin eigentlich die einzige, die ihre taschen kontrollieren muss, weil ich gern wechselgeld in die hosentaschen stecke und nicht zurück ins portemonnaie.

ich würde mich freuen, wenn es auch noch in einigen jahren so gut klappen würde. vielleicht heule ich euch ja in fünf jahren etwas vor, dass meine kinder sich zu kleinen, faulen monstern entwickelt haben, die keinen finger rühren, und mein mann nur noch wie festgewachsen auf der couch liegt, während ich rotiere und ans auswandern denke. :lol:

mein haushalt muss nicht perfekt sein. es darf staub auf den möbeln liegen, die betten müssen nicht aussehen, als ständen sie in einem hotel. die kinder räumen ihre zimmer selbst auf, und ich erwarte nicht, dass sie ihre kleinen projekte abends wieder wegräumen. in den zimmern darf nichts stinken, verderben oder wirklich dreckig sein. wo sich nahrungsmittel befinden, muss ordnung und sauberkeit herrschen, wo man sich wäscht und zur toilette geht, muss es auch sauber sein. alles andere ist eigentlich verhandelbar.

sogar meine kleine zupft morgens von sich aus die haare aus ihrer bürste. sie hat gesehen, wie mein mann und ich das tun, so wurde es ihr auch beigebracht. auf die welt gekommen ist sie damit nicht. es steckt arbeit dahinter, und manchmal auch nerven wie drahtseile. aber ich weiß, wenn ich nicht konsequent bin, kann es arg rasch einreißen, dass sie nicht mehr mithelfen und mitdenken.

Zitat (die Muddi @ 19.06.2016 16:43:46)
...  und hab 3 Kids und ein halbes (meinen Mann).

Lerne mit dem halben Kind zu sprechen oder es zu erziehen...

Das halbe Kind sollte dich mal tatkräftig unterstützen.

Wer Freude hatte ;) , sollte auch noch weiter nach dieser Freude tatkräftig sein und dem Familienleben mit allem Pipapo standhalten. Das heißt auch u.U. hauswirtschaftlich aktiv sein und die Kinder tatkräftig betreuen.

Bearbeitet von Elena_76 am 22.06.2016 01:06:25

Muss ich darauf noch was sagen?Habe nicht erwähnt dass ich das nicht mache!Es kann einen nicht jeden Tag die Sonne aus dem H...scheinen.Und ich wünsche dir niemals mit Wechseljahren Probleme zu kriegen.Oder sollte man diese auch freudig annehmen...Sorry lese das oben erst mal durch bevor du hier so kommentierst.Werde nichts mehr dazu schreiben.

Bearbeitet von die Muddi am 22.06.2016 07:26:38


jetzt muss ich auch noch meinen senf dazu geben!
ich bin auch dreifachmutter + halbes kind + kater und teilzeit-berufstätig, habe dazu noch eigenes haus und garten.
ich denke, es kommt auch drauf an, wie alt die kids sind... das schreibst du leider nicht- meine kids sind 5, 9 und 11.

job: ich arbeite gerne, habe gutes verhältnis zu chef und kollegin, das drumherum mit den kids war und ist immer noch hin und wieder schwierig (schulferien, etc.), wird aber leichter, je älter die kids werden- mein grosser ist sehr zuverlässig und muss auch schon mal auf die kleine aufpassen.

haushalt: ist chaotisch, das gästeklo wird ab meisten geputzt und auch wenn man in der küche täglich saugen und wischen könnte, ich mach es nicht! die kids räumen und saugen ihre zimmer einmal die woche (sonntag vormittag) selber (wer fertig ist, kriegt medienzeit)- klar, die 5jährige braucht noch unterstützung..
am wochenende macht mama kein frühstück- die jungs haben abwechselnd dienst, inkl. abräumen und tisch abwischen, ansonsten gibts wöchentlich wechselnd noch dienste für müll, getränke und klopapier.. die jungs gehen auch regelmässig zum bäcker oder bringen mal ein päckchen zur post. nur rasen mähen z. b. wird mit 5,- euro belohnt, weils aufwendiger ist... gebügelt wird fast nix, am sonntag ausser kochen auch nicht im haushalt gearbeitet.
was ich von anfang an gefördert hab: eigenständigkeit. wir sind in der glücklichen lage, sämtliche alltäglichen dinge zu fuss oder mit dem rad zu erledigen- aus der "taxi-mama"-geschichte habe ich mich immer so gut es geht herausgehalten- der mittlere fährt 2-3mal die woche alleine mit dem rad zum fussball-training.. kindergarten und grundschule sind in gehnähe.

und ich habe mein hobby: ich gehe 2-3 mal die woche reiten, die zeit dafür schneide ich mir raus, sogar 1 x am wochenende... das brauche ich für meine eigene gesundheit und ausgeglichenheit, sogar mein mann sagt, er lässt mich gerne gehen, weil ich hinterher relaxt und gut drauf bin. es ist ganz wichtig, was für einen selbst zu tun!!!

und zu guter letzt: ich sage mir immer, wenn ich einmal auf dem sterbebett liege und mein leben passieren lasse und überlege, was ich hätte anders machen sollen, dann sage ich mir sicher nicht: "ach hätte ich doch mehr geputzt"....


huhu

es wird ja immer gesagt, alles ne sache der organisation.

die kids können mithelfen

der mann ebenso

kochen für mehrere tage, einfrieren

evt. ne putzfee ab und zu kommen lassen, die auch wäsche macht

bügeln kannst evt. auch wegdelegieren ( ich bügle kaum dinge )

und - eure einstellung mit 3 kindern kann nicht sein : wohnen wie im katalog - sondern... ihr lebt euren traum........ und träumt nicht euer leben

von daher.. perfekt ist niemand und ihr habt viel mehr davon, wenn ihr lebt. und es genießt. und auch dinge liegen laßt.

lg



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