Heizungsalternative für den Übergang


Hallo zusammen,

wir bauen gerade und sind für den Übergang, bis alles steht, in den Keller meiner Eltern gezogen. Der ist zwar hübsch ausgebaut aber leider gibt es dort keine Heizung. In den warmen Spätsommertagen war der kühle Keller ganz angenehm aber so langsam wird es echt kalt. Und da sich unser Bauvorhaben noch etwa 3 Monate lang hinziehen wird, brauchen wir wohl eine Heizung.
Nun meine Frage: Das Zimmer (ca. 30 qm) dauerhaft mit einem Heizlüfter zu beheizen wird sicher ein teurer Spaß, gibt es da vielleicht Alternativen auf die wir bisher nicht selbst gekommen sind?
Zur Not müssen wir natürlich in den sauren Apfel beißen und Heizlüfter aufstellen.


Hallo,

es gibt da auch sogenannte Elektro-Radiatoren. Sowas hier .
Sehen aus wie ein normaler Heizkörper, werden aber mit Strom betrieben. Ob das günstiger ist, müsstet Ihr mal ausrechnen. Diese Radiatoren können entsprechend der zu beheizenden Fläche (in der Leistung) gekauft werden.
Energetisch sicherlich auch nicht optimal. Aber anders als Heizlüfter möglicherweise zum unbeaufsichtigten Betrieb geeignet.

Bei 30 m2 werdet Ihr mit aber einem Heizlüfter nicht hinkommen. Ich schätze mal, dass Ihr mindestens 4 Lüfter benötigen werdet.

Als Alternative könntet Ihr den Raum von Innen dämmen und dann einen echten Heizkörper einbauen lassen, sofern das Geldbeutel und / oder die vorhandene Heizungsanlage hergeben.
Sollte in max. 5 Tagen vom Fachmann erledigt sein.

Gruß

Highlander


Naja, der Raum ist schon ein bisschen groß zum elektrisch ausheizen.

Wir hatten mal so eine ähnliche Situation und mussten einige Zeit, wegen Heizungsarbeiten im Winter, in der 16m² großen Küche verbringen.
Ölradiator hat damals bei dem kleinen Raum ausgereicht.
Besonders warm wurde es, wenn ich etwas im gebacken habe . :D


Ich würde in dem Fall einen Petroleum Ofen vorschlagen, da der mit Brennstoff beheizt wird, keinen Kamin Anschluss etc benötigt. Neue Petroleum Öfen den CO2 Wert in der Wohnung erkennen und selbst verlöschen wenn man das Lüften vergisst und Petroleum relativ günstig ist und lange reicht. PS: bei 90 m³ sollten sogar schon 2 größere Petroleumlampen reichen um die 20°C zu erreichen.


Echt Nachi? Muss man da nicht Angst haben, dass bei der Verbrennung eine große Menge Sauerstoff gebraucht wird und man damit viel CO2 erzeugt? :unsure:


Kohlenmonoxid(CO) wäre wahrhaftig die größere Gefahr bei offenen Brennsystemen in geschlossenen R.äumen.
Es SOLL aber ein sanfter Tod sein (Zynismusmodus aus).

Bearbeitet von dahlie am 13.10.2016 22:40:09


Hier und hier wird das schön erklärt mit Bild wie so ein Heizer heute geht. Hätte ich auch nicht sonst gewusst hätte ich mich nicht in letzter Zeit viel mit Krisenprävention beschäftigt.

Von Petrolium Öfen hätte ich nicht gedacht, dass man Sie ohne weiteres in der Wohnung aufstellen kann ohne ständig die CO2 Werte zu überwachen, aber ich schau mir das mal an. Ein Ölradiator wäre wohl eine echte Alternative - zwar braucht der auch viel Strom, hält die Wärme aber zumindest eine Zeit lang...


@ Rumburak: das mit dem Backofen kann ich nachvollziehen, ich lasse gerade ständig und für jede Kleinigkeit den laufen... das wärmt den Keller auch schön, ist halt aber leider etwas laut :)


CO ist und bleibt die größere Gefahr...
Als meine K.inder Kamine einbauten und in Betrieb nahmen, habe ich ihnen je einen CO-Melder geschenkt; mein Sohn verwendete ihn auch im W.ohnwagen, wenn Heizungszeit war.

Bearbeitet von dahlie am 14.10.2016 13:50:14



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