Auswanderer Jens B├╝chner ist tot

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Ob man ihn nun mochte oder nicht: So früh sterben, mit 49, sollte niemand.


Ich kann's noch garnicht richtig glauben. Hab' ihn irgendwie gemocht.

R.I.P.


Viele sterben viel zu früh, das interessiert auch niemanden.
Er hat nix besonderes geleistet, deshalb sollte es reichen, wenn Familie und Freunde trauern.

Letzte Woche war eine Geschichte im Nachtcafé, die mich wirklich erschüttert hat.

An ein und demselben Tag ist erst der 2jährige Sohn des Paares an einer Krankheit gestorben und abends das 2. Kind geboren worden.


Tragisch an dem Fall fand ich vor allem, wie er selbst mit dem Tod noch durch die Boulevardmedien gezogen wurde (Springer hat sich hier mal wieder selbst übertroffen...glaub die haben täglich mehrere Artikel zum dem Thema rausgehauen! "Das waren seine letzten Worte" etc)

Aber gut, er hat das zu Lebzeiten ja offenbar so gewollt.


Nun ja, Jens Büchner ist tot. Ein Mensch, der sehr exzessiv gelebt hat, geraucht hat, als gäbe es kein Morgen und seine Expartnerinnen und deren von ihm gezeugten Kinder nicht immer sehr nobel behandelt hat und die Öffentlichkeit gesucht hat, wo es nur möglich war.

Frage, wird so ein Mensch, nur weil er tot ist, plötzlich zu einem guten Menschen?


Als Jens Büchner noch lebte, habe ich mich öfter gefragt, wie man mit nichts können, nur Skandalen, einem nicht gerade ansprechendem Äußeren und vielen Hatern, so erfolgreich sein kann und eine Großfamilie über Wasser halten kann und das relativ gut. Er konnte das und ich finde, egal, wie man sein Brot verdient, man tut wenigstens etwas. Dieses Geschleime von angeblichen Freunden nach seinem Tod, finde ich abstoßend, aber jeder weiss eigentlich, daß es nicht ehrlich ist. Ich war kein Fan von ihm, trotzdem tut es mir um jeden Menschen leid, der so früh sterben muss und noch kleine Kinder zurücklässt. Für die Kinder hoffe ich, dass sie auch ohne Vater in Liebe aufwachsen können und von den Medien in Ruhe gelassen werden.


Aufmerksamkeit und ein kleines bisschen Berühmtheit, um jeden Preis halt.... Sieht man seit einigen Jahren ja immer wieder. Wo Leute nicht durch Fähigkeiten oder Talent auffallen, sondern einfach damit, dass sie auffallen wollen. Und das wird dann halt völlig schmerzbefreit in so Formaten wie dem Dschungelcamp, der Promi-Alm und was es da sonst noch so gibt, versilbert. Ich glaube die meisten von denen können einem echt nur leid tun, denn ein "normaler", zufriedener Mensch, der mit sich und seinem Umfeld im Reinen ist, tut sich sowas doch nicht an.

Wenn ich zB die Gina-Lisa Lohfink irgendwo seh, bricht es mir fast das Herz. Natürlich ist sie erwachsen und für ihr eigenes Tun verantwortlich, aber das ist wirklich alles andere als beneidenswert.


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