Butterplätzchen


Butterplätzchen bestehen ja weitgehend aus Butter (400 g), Zucker (150 g), Eigelb (3) und Mehl (500 g). Wenn nun nach dem Backen die Plätzchen bröckelig sind, welche Komponente muss reduziert bzw. erweitert werden?


Ich würde ganze Eier nehmen, nicht nur das Eigelb.


Ich würde auch, statt der drei Eigelbe, lieber zwei Eier nehmen.


Es gibt Rezepte mit Eigelb und auch oder mit gantzen Eiern. Kommt ganz darauf an, wo man nachsieht. Es gibt ja auch Rezepte, wo ein Teil des Mehls durch Stärke ersetzt wird. Du müsstest einfach mal ausprobieren, welches Rezept dir am ehesten zusagt.
Wenn du einfach nur eine Komponente eines Backrezepts änderst, kann es passieren, dass der Teig nachher gar nichts mehr taugt. Gerade Backrezepte können da sehr nachtragend sein.


Ich bevorzuge den 1-2-3-Teig:

100 g Zucker
200 g Butter
300 g Mehl
(1 ganzes Ei) nach Wunsch

Mit diesem Rezept, das sich mit Zimt, Vanille, Orangenschale usw... weiter aromatisieren lässt, komme ich seit Ewigkeiten gut zurecht.
Darüber hinaus lässt sich der Geschmack auch variieren, wenn man 1/3 der Mehlmenge durch geriebene Nüsse, Mandeln oder Kokosflocken... ersetzt.


Bei deinen Mengenangaben (bezogen auf den Zucker) wäre das Grundrezept etwa:

150 g Zucker
300 g Butter
450 g Mehl
(1 ganzes Ei + 1 Eigelb) nach Wunsch


Mein Favorit seit vielen Jahren:

Butterplätzchen

500 g Mehl
100 g Butterschmalz
250 g Butter
190 g Zucker
1 bis max. 2 Esslöffel süße Sahne
2 Eigelb (kein Eiweiß)
+ 1 Eigelb extra
abgeriebene Zitronenschale von 1/2 bis 1 Zitrone oder Orange

Alle Zutaten zum Mürbeteig verkneten (Butterschmalz und Butter müssen weich sein) und mindestens 1/2 Stunde kalt stellen, den Teig nicht zu dick ausrollen und Plätzchen ausstechen, mit dem extra Eigelb bestreichen und je nach Ofen bei ca. 180° C ungefähr 10 - 12 Minuten backen.


Butterplätzchen MÜSSEN nach dem Backen bröselig sein, so dass sie gleich kaputtgehen, wenn man sie nur anschaut ... nur dann sind sie auch so herrlich mürbe ... einfach einen Tag lang liegenlassen und nicht anfassen und am nächsten Tag vorsichtig in Keksdosen umpacken

ich backe sie meist etwas dicker, das ist weniger elegant aber dann sind sie stabiler :)


Ich habe auch ein Rezept mit 3 Eigelb und einem ähnlichen Verhältnis Mehl/Butter. Die sind zwar extrem lecker, aber auch schwer zu machen, weil der Teig sehr weich wird. Nach dem Backen sind die Plätzchen sehr filigran, brechen und bröseln leicht. Ich denke, das liegt an der vielen Butter und den drei Eigelb.

Mein Plätzchenrezept, bei dem das Verhältnis Mehl/Butter eher in Richtung 1-2-3 verschoben ist und das nur ein ganzes Ei enthält, ergibt wesentlich festere Plätzchen, die auch viel leichter auszustechen sind. Geschmacklich sind sie natürlich ein bisschen anders.

Da ich erstere aber doch auch gerne mache, hoffe ich noch auf kalte Temperaturen in den nächsten zwei Wochen. Ich rolle den sehr weichen Teig immer zwischen zwei Schichten Frischhaltefolie aus, lege ihn auf ein Blech und stelle ihn auf dem Balkon, damit er etwas fester wird. Dann klappt es mit dem Ausstechen meist ganz gut. Ansonsten ist das eine einzige Schmiererei oder man braucht sehr viel Mehl. Dicker muss man die Plätzchen auch ausrollen, sonst zerbrechen sie beim Zusammenkleben.


das mit dem Balkon ist eine gute Idee :daumenhoch:


ich habe letzte Woche die "Puddingplätzchen" von der Tipseite gebacken, die sind ganz ohne Ei und nach dem Backen wahnsinnig empfindlich ... man muss sie ein paar Stunden liegenlassen, dann kann man sie anfassen ... aber die sind richtig lecker geworden, ich backe sie am Samstag nochmal für den Verkaufsstand der Hofheimer Wildpark Retter :)


Die Puddingplätzchen sind klasse. :daumenhoch: Vor ein paar Jahren hatte ich die mit Puddingpulver mit Mandelgeschmack gebacken, die waren ratzfatz weg. :D


Wisst ihr, was ganz doll ist: Wenn Frau sich schöne Plätzchen-Rezepte ausschneidet, und dann plötzlich daran denkt, dass sie gar keinen


Positiv betrachtet:
Wenn man keine Zeit oder Mittel zum Backen hat, kann die Sachen, die man sich ausschneidet,
wenigstens gleich richtig sortieren, laminieren, einkleben, abschreiben... was auch immer man damit vorhat. Und dann von den Plätzchen träumen, die man irgendwann backen wird. Wenn es soweit ist, hat man alles schön ordentlich und griffbereit.


Zitat (Victoria Sponge @ 09.12.2018 12:47:17)
Positiv betrachtet:
Wenn man keine Zeit oder Mittel zum Backen hat, kann die Sachen, die man sich ausschneidet,
wenigstens gleich richtig sortieren, laminieren, einkleben, abschreiben... was auch immer man damit vorhat. Und dann von den Plätzchen träumen, die man irgendwann backen wird. Wenn es soweit ist, hat man alles schön ordentlich und griffbereit.

Jau, und vor allen Dingen kann man kein Hüftspeck ansetzen von ungebackenen/ungegessenen Plätzchen....immer schön positiv denken.... ;)

Danke für die Zuschriften! Vor Allem Dank an Jeanie! Irgendwie hat mir das Rezept gefallen. Ich habe es ausprobiert und mit Kindern Plätzchen gebacken. Es war unkompliziert und hat gut funktioniert. Die Plätzchen hatten, was bei Kindern ja wichtig ist die richtige Festigkeit und schmeckten auch noch gut. Ich habe eine Hälfte mit Vanille und die Andere mit Zimt gewürzt, bestens!!!!


Das freut mich.
So habe ich vor 30 Jahren schon Plätzchen mit meinen Kindern gebacken. :)

Vielen Dank für die Rückmeldung. :blumen:

Bearbeitet von Jeannie am 11.12.2018 08:35:01



Kostenloser Newsletter

Frag Mutti-Produkttest

Wir haben 250 Produkttester ausgesucht, die acht Henkel-Produkte auf Alltagstauglichkeit testen!