Horst Stern ist verstorben

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Im Alter von 96 Jahren starb schon am vergangenen Donnerstag Horst Stern, Journalist, Buchautor und Naturfilmer.
Besonders bekannt wurde er durch die durchaus kontrovers aufgenommene Serie "Sterns Stunde". Da ging es, anders als bei seinen "Kollegen" Grzimek, Sielmann und co. nicht um exotische Tiere; vielmehr zeigte er, geprägt vom Respekt vor der Kreatur, Einblicke in die Tierwelt und in ökologische, soziale Zusammenhänge, in der er vieles auch anprangerte: Es ging um Massenkäfighaltung von Hühnern, um Tourismus und Natur, um Spinnen (faszinierend! :yes: ), um den Wald, um Tiere in der Pharmaforschung, und noch viel mehr. Fast zwangsläufig schuf er sich damit Feinde.

Er formulierte seine Sätze scharfsinnig und treffend. Einige bekannte sind:
"Man rettet den deutschen Wald ja nicht, indem man 'O Tannenbaum' singt." (aus: Bemerkungen über den Rothirsch) oder "Wo der Bauer geht, kommt in den Bergen der düstere Fichtenwald. Im Tal kommt die lärmige Stadt. Erst geht die Kuh, dann der Gast. Wen soll man dann noch melken?" aus Bemerkungen über eine Urlaubslandschaft.

Er ruhe in Frieden.


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Zitat (Onkel Robert, 21.01.2019)
Er ruhe in Frieden.

Dem schließe ich mich an.
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R.I.P

Dieser Mann hat es vor langen Jahren geschafft, dass ich meine Angst und meinen Ekel vor Spinnen überwunden habe.
:traurig:

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Horst Stern war ein sehr guter Journalist.

Er ruhe in Frieden.

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R.I.P.

Ein außergewöhnlicher Journalist mit Mut und klaren Zielen.

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