Hallux valgus: weiß jemand Rat

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Hallo ihr Lieben,
ich habe ein kleines Problem mit meinen Füßen und hoffe, dass mir jemand von euch ein wenig helfen kann.
Also, ich habe einen Hallux valgus an beiden Füßen (mein großer Zeh wandert nach innen und en der Innenseite des Fusses habe ich eine kleine Ausbuchtung, weil der Knochen da herauskommt). Wenn ich viel Laufen muß, tun mir meine Füße bombastisch weh und ich kann kaum laufen.
Hat jemand Erfahrung mit einem Hallux und kann mir sagen, was ich gegen die Schmerzen tun kann. OP wäre meine letzte Lösung

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Hallo Silke! Ich habe das gleich Leiden,nein, bei mir tut es nicht weh.Habe mal in einer Zeitung gelesen,dass Beinwell helfen soll.Bei mir ging es nicht weg ,aber gegen Schmerzen soll es helfen sagte man mir in der Apotheke.Beinwell gibt es als Creme und gemahlen für Umschläge.Versuch es doch mal.
Ich bin auf andere Antworten schon ganz gespannt,vieleicht ist ja was für mich dabei. Gruß Ihuru


Meine Mama, heute Mitte 70, hatte das gaaaaaaaaaanz doll.Die Mode der 50er Jahre.Schuhe konnten nicht hoch und spitz genug sein. :P
Meine Mama hat sich vor ca. 10 Jahren beide Füße operieren lassen, weil da nix anderes wirklich half. :( Und sie war superglücklich, nachdem sie es hat machen lassen.
Allerdings hat sie den ersten Fuß ambulant "bearbeiten" lassen und das war nix.Ist dann später doch ins Krankenhaus damit gegangen.Aber das ist ja auch schon 10 Jahre her. Vielleicht geht das ja heutzutage ambulant auch.

Tut mir leid, dass ich Dir keinen anderen Tipp geben kann :(


Hallo Silke,

bei mir ist das Problem nur am rechten Fuß richtig doll ausgeprägt, sieht echt mega doof aus, vor allem halt, da es links kaum ist; also wenn ich so meine beiden Füße nebeneinander sehe, könnte ich echt heulen. :heul:
Na ja, es ist ja nicht nur die Optik, Schmerzen habe ich natürlich auch... :(

Also ich war schon vor langer Zeit beim Orthopäden, da wurde mir gesagt, so lange der große Zeh und der zweite Zeh daneben nicht übereinanderliegen, also eine X-Form haben, wird nicht operiert. Is doch echt ein Ding!!! :angry: Da muss mein Fuß also erst vollkommen verhunzt sein, ehe man eine OP bekommt. Hab vom Arzt dann so 'ne angefertigten superteuren Einlagen bekommen, die kaum was bringen / brachten; vor allem passen die Mistdinger nicht mal richtig in alle Schuhe die ich habe... :angry:

Mir graut's schon wieder vor der warmen Jahreszeit, wenn man wieder offenere Schuhe trägt, habe dann immer Probleme Sandalen oder ähnliches zu finden, die über den fetten Knochenknubbel passen... Echt alles zum Heulen! :heul:

Meine Momsi hat das Problem auch sehr stark, aber bei ihr ist es ganz gleichmäßig an beiden Füßen, und fällt deswegen halt nicht so extrem auf, wie bei mir... :(


Hallo Silke,
ich weiß nicht, ob ich wirklich mit Hallux valgus kämpfe, oder ob es eine Nagelbett-Entzündung ist, jedenfall habe ich auch ziemliche Schmerzen im seitlichen Bereich der großen Zehe. Ich habe mir im Sanitätsgeschäft Zehenspreizer aus Silikon geholt, den man zwischen die betroffenen Zehen klemmt. Es hilft zumindestens etwas.
Liebe Grüße und gute Besserung ;)


Danke für eure Tipps!!

Wenn Berichte im Fernsehen über Hallux kommen, wird immer gesagt, dass das durch zu enges Schuhwerk passiert und die Betroffenen häufig barfuss laufen sollen. Nun ja, ich trage, da meine Füße ohnehin relativ breit sind, sowieso keine Pumps und lafe zu Hause immer ohne Schuhe herum. Was soll man da machen?

:huh: :huh: :huh:


Zitat
vor langer Zeit beim Orthopäden, da wurde mir gesagt, so lange der große Zeh und der zweite Zeh daneben nicht übereinanderliegen, also eine X-Form haben, wird nicht operiert. Is doch echt ein Ding!!!


Dann würd ich flugs den Orthopäden wechseln.

Also ich hab das Gott sei Dank nicht von meiner Ma geerbt, Puh, Glück gehabt!!
Aber sie ist auch vor 4 oder 5 Jahren operiert worden und ist eigentlich ganz zufrieden. Wichtig ist,dass du bequeme Wohlfühlschuhe trägst.....wie heißen die doch gleich *grübel*..........ach ja, Anti-Stress-Schuhe. Das ist schonmal der erste Schritt. Aber ich denke, über kurz oder lang würd ich es operieren lassen. Wir haben in der Praxis einige Patientinnen, die das haben machen lassen. Natürlich ist es nach der OP erstmal schmerzhaft, aber das vergeht. Vor allem, Schmerzen hast du ja so wohl auch, und das nicht zu knapp nehm ich an? Also ist doch eine OP die bessere Alternative, denn von allein wird es nicht besser und je länger du wartest, desto länger dauert es, bis du schmerzfrei bist!
Also AUGEN ZU UND DURCH!!

Wünsch dir alles Gute!
(Denk an all die schönen Schuhe, die danach ohne Probleme tragen kannst!!!) :rolleyes:

@jojomama

Danke erstmal für Deine Antwort. :)

Hm, nach 'nen neuen Orthopäden wollte ich mich schon umsehen, denn so kann es ja nicht weitergehen; es wird ja (logischerweise) auch nicht besser, sondern natürlich immer schlimmer... :heul:

Aber hier 'nen vernünftigen Orthopäden zu finden, der einen als Neupatienten nimmt, ist schon fast so wie 'nen 6er im Lotto.
Habe mich schon bei diversen Ärzten / Arztpraxen erkundigt, und bekam jedesmal nur die Antwort, dass sie schon voll ausgelastet seien, und halt keine neuen Patienten mehr nehmen.
Echt zum Verzweifeln... :(


Zitat (silke @ 12.04.2006 - 12:14:48)
Danke für eure Tipps!!

Wenn Berichte im Fernsehen über Hallux kommen, wird immer gesagt, dass das durch zu enges Schuhwerk passiert und die Betroffenen häufig barfuss laufen sollen. Nun ja, ich trage, da meine Füße ohnehin relativ breit sind, sowieso keine Pumps und lafe zu Hause immer ohne Schuhe herum. Was soll man da machen?

:huh: :huh: :huh:

Also ich bin überzeugt davon ,dass der Hallux Veranlagung ist.Meine ältere Schwester war immer die Elegante von uns und trägt seit ihrer Jugend nur enge,hohe Schuhe.Ich war immer die Sportliche und habe immer und noch Heute bequeme "Treter"an.Aber man kann es schon erahnen,ich habe an beiden Füßen Hallux Valgus.

:wallbash: :wallbash:

Ich denke auch, dass es erblich ist.
Meine Oma und meine Tante haben sehr darunter gelitten.

Aber bekommen es Männer eigentlich auch?
Mein Vater war jedenfalls davon verschont und er hat es auch meinen Schwestern und mir nicht vererbt.

*erleichtertguck*


Hallo Silke!

Ich empfehle dir www.medizin-websites.de/fussprobleme

Vielleicht findest du da Antworten auf deine Fragen!

Liebe Grüße

Amber (die auch große Probleme mit ihren Füßen hat!) :traurig:

Bearbeitet von Amber am 15.04.2006 16:01:26


Hallo - ich wollte mal wieder was zu diesem thema schreiben, weil es mich mom wieder mal schwer belastet..
Vor einigen wochen habe ich mir zwei schienen bestellt, die ich nachts trage, hilft auch erst ganz gut aber das ist auf dauer ja auch keine lösung..

Hat jemand von euch schon ne OP hinter sich?Bleiben die zehen denn so oder gehen sie wieder in die ursprungsstellung zurück..?Wie lange ist man denn krank geschrieben??


Über die Erfolgsaussichten einer OP solltest Du deinen Arzt befragen. Der wird die Durchschnittswerte kennen und dich dann auch sciher individuell über deine Erfolgsaussichten beraten können.
Wie lange man krank geschrieben wird, hängt von deinem Job, eventuellen Komplikationen beim Eingriff und deiner individuellen Heilungsphase ab.


@silke: Ich habe dieses problem ganz neu auch. Zwar ist nur der linke Fuß schmerzhaft, aber auch auf dem rechten kann man die Verformung der großen Zehe bereits sehn. Ich habe wie Du Einlagen verschrieben bekommen, trage sie in den Turnschuhen auch ganz gerne mittlerweile - aber mal ehrlich - besser wird das davon ja nicht, oder?
Wie sind Deine Erfahrungen mit den Schienen? Sind die nur für nachts? Selberzahlen oder Rezept? Erzähl mal mehr darüber, denn ich hab mir auch schon überlegt, sowas zu besorgen, damit es schonmal wenigstens nicht schlimmer wird. Mein Arzt hat übrigens auch gesagt, die Verformung ist noch nicht stark genug, da wird nicht operiert............nett, nicht?


Susanne: Arzt wechseln!!!


Moin Mädels,

also: Einen Hallux valgus bekommt frau meistens vererbt. Frau kann ihn sich durch zu enges und zu hohes Schuhwerk aber auch erwerben. Ihr ahnt es sicher schon: Meine beiden zarten Füßchen haben ebenfalls einen ausgeprägten Hallux. Das ist ein Erbstück meines Opas mütterlicherseits. Das sagte mir schon vor Jahrzehnten mein Orthopäde, nachdem er eine Röntgenaufnahme meiner Füße erstellt hatte. Er sagte weiterhin, dass man locker die Füße verschiedener Generationen einer Familie nebeneinander stellen könnte und überall die gleichen Befunde sehen würde :wacko:

Grüßle und alles Gute,

Egeria


Zitat (Susanne48 @ 24.09.2012 20:11:24)
@silke: Ich habe dieses problem ganz neu auch. Zwar ist nur der linke Fuß schmerzhaft, aber auch auf dem rechten kann man die Verformung der großen Zehe bereits sehn. Ich habe wie Du Einlagen verschrieben bekommen, trage sie in den Turnschuhen auch ganz gerne mittlerweile - aber mal ehrlich - besser wird das davon ja nicht, oder?
Wie sind Deine Erfahrungen mit den Schienen? Sind die nur für nachts? Selberzahlen oder Rezept? Erzähl mal mehr darüber, denn ich hab mir auch schon überlegt, sowas zu besorgen, damit es schonmal wenigstens nicht schlimmer wird. Mein Arzt hat übrigens auch gesagt, die Verformung ist noch nicht stark genug, da wird nicht operiert............nett, nicht?

Ich hab mir die schienen mal in einer versandapotheke bestellt (zwei stück für 12 euro - das schien mir annehmbar) - man kann sie eigentlich nur nachts tragen, weil man unterm Fuss auch eine Kunststoffschiene hat auf der es sich schlecht laufen lässt. Wenn es schlimm ist, klemm ich meine Füße auch schon mal abends rein. Es ist schon seltsam, da wird dann der große zeh nach aussen gebogen aber dennoch hat man weniger schmerzen als vorher..vor kurzem musste ich mal bei der arbeit improvisieren, da habe ich mir ein Tampon zwischen die zehen geklemmt und mit Pflaster fixiert, hat auch ein wenig geholfen..ach, es ist ein kreuz..ich weiss nicht, von wem ich das geerbt habe, weder vater noch mutter haben damit Probleme.. :angry:

Ich hab zwar keine Tipp für dich, ich kann dich nur in die Arme nehmen und dir gute Besserung wünschen :trösten: :trösten: :trösten:


Zitat (Sammy @ 25.09.2012 10:01:42)
Ich hab zwar keine Tipp für dich, ich kann dich nur in die Arme nehmen und dir gute Besserung wünschen :trösten: :trösten: :trösten:

danke tüdie :wub: :wub:

Sowohl meine Schwiegermutter als auch meine Schwägerinnen haben Hallux valgus_OPs hinter sich und sind erleichtert und froh, dass die Schmerzen weg sind. Auch die Optik hat sich enorm verbessert und sie tragen wieder offene Schuhe und Flip-Flops, was vorher einfach unmöglich war.

Um ehrlich zu sein, wäre ich viel zu eitel und zu ungeduldig, um mit "verformten" Füßen und Schmerzen rumzulaufen. Nachts mit Schienen zu schlafen dürfte auch nicht gerade bequem sein.

Liebe Silke, hast du einen bestimmten Grund, eine OP als letzt Option zu wählen? Sicher, niemand lässt sich ohne nennenswerten Grund operieren, aber bei dir liegt ja wohl ein Grund vor. Soweit ich es mitbekommen habe, leidest du darunter. Warum willst du dann keine OP, die dein Wohlbefinden sehr wahrscheinlich sehr verbessern würde?


Du magst es wohl nicht allzu gerne lesen, doch ich denke, Du solltest informiert sein, ehe Du Dich entscheidest.

In Sachen OP eines Hallux gibt es zwei mir bekannte Varianten.

Erste Variante: Spanendes Verfahren. Klartext: Seitlich über dem Hallux aufschneiden, überstehenden Knochen abhobeln, wieder zunähen. Hält etwa/höchstens zehn Jahre, dann muss es wiederholt werden. Das heißt: Das Ganze noch einmal und eine neue, zusätzliche, lange Narbe.

Zweite Variante: Zerteilendes Verfahren. Klartext: Zehenknochen im unteren/vorderen Mittelfußbereich durchsägen, akurat - also geradlinig - wieder drauf setzen und anwachsen lassen. Tut angeblich nicht wirklich weh. Erfordert jedoch das wochenlange Tragen einer Schiene, die analog einer Gipsschiene angelegt wird. Dafür hat sie den Vorteil, dass man nur ein bis zwei Wochen krank geschrieben wird und dann wieder munter arbeiten gehen kann. An einem Fuß den Pumps, am anderen Fuß den ... hm ... Käsequanten-Schoner.

Grüßle und alles Gute,

Egeria


Zitat (Egeria @ 25.09.2012 10:56:35)
Erste Variante: Spanendes Verfahren. Klartext: Seitlich über dem Hallux aufschneiden, überstehenden Knochen abhobeln, wieder zunähen. Hält etwa/höchstens zehn Jahre, dann muss es wiederholt werden. Das heißt: Das Ganze noch einmal und eine neue, zusätzliche, lange Narbe.

Zweite Variante: Zerteilendes Verfahren. Klartext: Zehenknochen im unteren/vorderen Mittelfußbereich durchsägen, akurat - also geradlinig - wieder drauf setzen und anwachsen lassen. Tut angeblich nicht wirklich weh. Erfordert jedoch das wochenlange Tragen einer Schiene, die analog einer Gipsschiene angelegt wird. Dafür hat sie den Vorteil, dass man nur ein bis zwei Wochen krank geschrieben wird und dann wieder munter arbeiten gehen kann. An einem Fuß den Pumps, am anderen Fuß den ... hm ... Käsequanten-Schoner.

Grüßle und alles Gute,

Egeria

Hört sich ja super an rofl :pfeifen:

Ich werde wohl nicht drum herum kommen, ich sträube mich noch ein wenig davor..ob mein fuss schön ist oder nicht juckt mich eigentlich nicht - nur die schmerzen nerven

Zitat (mops @ 25.09.2012 10:49:21)
Liebe Silke, hast du einen bestimmten Grund, eine OP als letzt Option zu wählen? Sicher, niemand lässt sich ohne nennenswerten Grund operieren, aber bei dir liegt ja wohl ein Grund vor. Soweit ich es mitbekommen habe, leidest du darunter. Warum willst du dann keine OP, die dein Wohlbefinden sehr wahrscheinlich sehr verbessern würde?

Ich habe, ehrlich gesagt, angst um meinen job (ich weiss es hört sich blöd an) ich weiss nicht wie meine GF reagiert, ich war anfang des jahres schon 2 wochen krank geschrieben und wollte deswegen wissen wie lange ich mit dieser sache wohl ausser gefecht gesetzt bin und ob es sich lohnt..

Hallo leider ist es wirklich so, dass bei einem Hallux letztendlich nur eine OP hilft. Einlagen und Nachtschienen helfen wenn überhaupt nur zeitweise. Letztendlich kommt man leider um eine OP nicht herum. 90% der Patienten(einen meiner Chef´s ist Fußchirurg) sind hinterher total zufrieden und manche fragen sich, warum sie sich nicht schon früher getraut haben sich operieren zu lassen :rolleyes: :engel: :engel:


Zitat (silke @ 26.09.2012 09:54:18)
Ich habe, ehrlich gesagt, angst um meinen job (ich weiss es hört sich blöd an) ich weiss nicht wie meine GF reagiert, ich war anfang des jahres schon 2 wochen krank geschrieben und wollte deswegen wissen wie lange ich mit dieser sache wohl ausser gefecht gesetzt bin und ob es sich lohnt..

Moin Silke,

Du hast nun mehrere Gründe für Deine Verweigerungshaltung gegenüber einer OP genannt. Ich akzeptiere sie allesamt. Ich bin selbst kein Fan von OP's, die nicht wirklich nötig sind.

Mein angeborener Halux bewegt sich im Neigungs-Winkel von bis zu 20° an beiden Füßen. Das ist eine Menge. Und jeder Orthopädie, der chirurgisch erfahren ist, hätte seine helle Freude an mir. Da käme dann nämlich noch eine Wirbelsäulen-Verkrümmung dazu, eine S-Wirbelsäule. Außerdem noch eine halbe Bandscheibe. Die ist nur noch halb so stark wie ihre übrigen Schwestern. Die befindet sich im Lendenwirbel-Bereich. Das Auskurieren der Wirbelblockade dauerte seine Zeit. Dann wäre da noch die Tatsache, dass mein linkes Bein ganze zwei Zentimeter kürzer als das rechte Bein ist. Daher die Schiefstellung des Beckens und die S-Wirbelsäule.

Das alles entmutigt mich aber nicht. Ich habe sämtliche High-Heels aus dem

Das ist jetzt fast zehn Jahre her und bisher bin ich um eine OP drum herum gekommen. Ich denke auch nicht, dass der Chirurg der richtige Ansprechpartner für eine Entscheidungsfindung ist. Sein Handwerkszeug ist das Skalpell.

Grüßle und alles Gute,

Egeria

Da fällt dem PS noch ein: Warum hast Du Angst um Deinen Job?! Wenn Du krank bist, bist Du krank. Deswegen darf Dir nicht so ohne Weiteres gekündigt werden. Mach Dich mal im Arbeitsrecht schlau. Das geht auch online.

Zitat (dieNine @ 02.10.2012 09:22:34)
Hallo leider ist es wirklich so, dass bei einem Hallux letztendlich nur eine OP hilft. Einlagen und Nachtschienen helfen wenn überhaupt nur zeitweise. Letztendlich kommt man leider um eine OP nicht herum. 90% der Patienten(einen meiner Chef´s ist Fußchirurg) sind hinterher total zufrieden und manche fragen sich, warum sie sich nicht schon früher getraut haben sich operieren zu lassen :rolleyes: :engel: :engel:

Moin @Nine,

erstmal herzlich willkommen bei den Muttis.

Na ja, wenn Du Dich sowieso im chirurgischen Umfeld bewegst, hast Du zu OP's auch einen ganz anderen Bezug. Für Dich mag das was ganz Normales sein. Für mich als Otto-Normalverbraucher ist die Vorstellung, mich unters Messer legen zu müssen, eine Horror-Vision.

Doch davon abgesehen bewegst Du Dich hier auf etwas dünnem Eis. Medizinische Ratschläge sind hier nicht gerne gesehen. Letztendlich muss der Arzt entscheiden, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen. Und wenn mir die Meinung eines Arztes nicht gefällt, frage ich einen weiteren Arzt zum Thema.

Grüßle,

Egeria

Zitat (Egeria @ 25.09.2012 10:56:35)
Hält etwa/höchstens zehn Jahre, dann muss es wiederholt werden. Das heißt: Das Ganze noch einmal und eine neue, zusätzliche, lange Narbe.

Hi, Egeria,
Hallux valgus ist kein Schicksal, das ohne Zutun, übrigens ausschließlich bei Frauen, einfach so auftritt, sondern es ist eine hausgemachte Krankheit wie Übergewicht.
Schuld sind die High-Heels !
Und wenn man diese nach der OP dann nie wieder anzieht, tritt der Hallux valgus an dem Fuß auch nie wieder auf.

Zitat (micheal @ 02.10.2012 21:24:52)
Hi, Egeria,
Hallux valgus ist kein Schicksal, das ohne Zutun, übrigens ausschließlich bei  Frauen, einfach so auftritt, sondern es ist eine hausgemachte Krankheit wie Übergewicht.
Schuld sind die High-Heels !
Und wenn man diese nach der OP dann nie wieder anzieht, tritt der Hallux valgus an dem Fuß auch nie wieder auf.

Warum haben denn in unserer Familie alle einen Hallux valgus, obwohl keine von uns drei Schwestern je Schuhe mit Absätzen, geschweige denn High-Heels getragen hat?
Und ich kenne ebenfalls ein paar Männer mit einem Hallux valgus - aber ist wirklich eher selten.

Zitat (micheal @ 02.10.2012 21:24:52)
Hi, Egeria,
Hallux valgus ist kein Schicksal, das ohne Zutun, übrigens ausschließlich bei  Frauen, einfach so auftritt, sondern es ist eine hausgemachte Krankheit wie Übergewicht.
Schuld sind die High-Heels !
Und wenn man diese nach der OP dann nie wieder anzieht, tritt der Hallux valgus an dem Fuß auch nie wieder auf.

Mein Hallux ist ein Erbstück meines Großvaters mütterlicherseite. Das sagte zumindest vor dreißig Jahren bereits ein Orthopäde zu mir, nachdem er die Röntgenbilder meiner Füße begutachtet hatte. Weiterhin meinte er, dass man die Füße von Generationen einer Familie alle nebeneinander stellen könne und genau sehen könne, wo der Halux herkommt.

Ganz Unrecht hast Du aber nicht @micheal: Mancher Halux ist wirklich erworben. Wenn man/frau ohnehin schon einen besitzt, kann man mit High Heels den Neigungswinkel ausgezeichnet verschlimmern. Mit bequemem Schuhwerk und möglichst oft barfuß laufen kann man den Effekt zum Teil wieder umkehren. Einlagen im Schuh sollen ebenfalls helfen. Ich trage meine jedoch nicht, weil ich damit nicht laufen kann. Damit eiere ich nur ungelenk durch die Landschaft. Außerdem ist eine Blase auf der Fußsohle nicht lustig. Die Dinger drücken nämlich, obwohl sie vom Orthopädie-Schuhmacher maßgefertigt wurden.

Grüßle,

Egeria

Bearbeitet von Egeria am 03.10.2012 00:43:45

Zitat (micheal @ 02.10.2012 21:24:52)
Hi, Egeria,
Hallux valgus ist kein Schicksal, das ohne Zutun, übrigens ausschließlich bei Frauen, einfach so auftritt, sondern es ist eine hausgemachte Krankheit wie Übergewicht.
Schuld sind die High-Heels !
Und wenn man diese nach der OP dann nie wieder anzieht, tritt der Hallux valgus an dem Fuß auch nie wieder auf.

Ich habe noch nie High - Heels getragen (wie schon erwähnt)...also, bevor man hier kritisiert und diese krankheit mit Adipositas vergleicht, vielleicht erst mal ein wenig überlegen.. ;)

Zitat (micheal @ 02.10.2012 21:24:52)
Hi, Egeria,
Hallux valgus ist kein Schicksal, das ohne Zutun, übrigens ausschließlich bei  Frauen, einfach so auftritt, sondern es ist eine hausgemachte Krankheit wie Übergewicht.
Schuld sind die High-Heels !
Und wenn man diese nach der OP dann nie wieder anzieht, tritt der Hallux valgus an dem Fuß auch nie wieder auf.

Ahja, ich hatte mal einen an der Hand. Kommt das auch von den High Heels? Ach und ich bin ein Mann, soviel zuM thema nur bei Frauen.

Bearbeitet von Denza am 05.10.2012 12:33:39

Zitat (Denza @ 05.10.2012 12:33:20)
Ahja, ich hatte mal einen an der Hand. Kommt das auch von den High Heels? Ach und ich bin ein Mann, soviel zuM thema nur bei Frauen.

Danke denza - ich fand den Kommentar echt unangebracht....

Zitat (Denza @ 05.10.2012 12:33:20)
Ahja, ich hatte mal einen an der Hand. Kommt das auch von den High Heels? Ach und ich bin ein Mann, soviel zuM thema nur bei Frauen.

Nur mal ne neugierige Frage @Denza: Wie sieht denn ein Hallux an der Hand aus? Wie kann ich mir das vorstellen? Wo kommt da welcher Knochen außerplanmäßig in Erscheinung? Entschuldige bitte, wenn ich da etwas naiv nachfrage. Doch es interessiert mich. Sonst würde ich nicht nachfragen. Wenn Du nicht antworten willst, habe ich auch dafür Verständnis. Ich kenne den Hallux eben nur von den Füßen. Für mich war das immer etwas total Normales, weil er bei mir angeboren ist. Ich kenne meine Füße gar nicht anders. Da hat mich eine Physiotherapeutin drauf angesprochen, dass das nicht normal sei. oops?! Der Orthopäde, den ich daraufhin äußerst verunsichert konsultierte, konnte mich beruhigen, dass das bei mir eben doch normal sei.

Gibt es eine Ursachenforschung beim Hallux der Hand? Wie sieht die Behandlungsmethode aus?

A propos Verständnis: Dafür möchte ich auch im Fall von @Micheal werben: Was man nicht kennt oder was vorurteilsbehaftet ist, kann man nur einschätzen und eine Meinung dazu haben, wenn man informiert ist.

Grüßle,

Egeria

Zitat (Egeria @ 05.10.2012 14:08:29)
Nur mal ne neugierige Frage @Denza: Wie sieht denn ein Hallux an der Hand aus? Wie kann ich mir das vorstellen? Wo kommt da welcher Knochen außerplanmäßig in Erscheinung? Entschuldige bitte, wenn ich da etwas naiv nachfrage. Doch es interessiert mich. Sonst würde ich nicht nachfragen. Wenn Du nicht antworten willst, habe ich auch dafür Verständnis. Ich kenne den Hallux eben nur von den Füßen. Für mich war das immer etwas total Normales, weil er bei mir angeboren ist. Ich kenne meine Füße gar nicht anders. Da hat mich eine Physiotherapeutin drauf angesprochen, dass das nicht normal sei. oops?! Der Orthopäde, den ich daraufhin äußerst verunsichert konsultierte, konnte mich beruhigen, dass das bei mir eben doch normal sei.

Gibt es eine Ursachenforschung beim Hallux der Hand? Wie sieht die Behandlungsmethode aus?

A propos Verständnis: Dafür möchte ich auch im Fall von @Micheal werben: Was man nicht kennt oder was vorurteilsbehaftet ist, kann man nur einschätzen und eine Meinung dazu haben, wenn man informiert ist.

Grüßle,

Egeria

Nach genauer Recherche meiner alten Krankenakten hatte ich ein Ganglion etwas oberhalb vom Handgelenk. Im Volksmund nennt man es Überbein. Zur Verwechselung kam es, weil man den Halux (zumindest mir gegenüber) auch als Überbein bezeichnete.

Operiert wurde es, in dem es abgehobelt wurde, danach hatte ich 4 Wochen Gips

@ Michael

Hallux valgus ist kein Schicksal, das ohne Zutun, übrigens ausschließlich bei Frauen, einfach so auftritt, sondern es ist eine hausgemachte Krankheit wie Übergewicht.


- Absoluter Blödsinn !!!


Lieben Dank @Denza, für Deine Antwort. Ich habs mal gegoogelt und wurde von Wikipedia belehrt, dass es sich bei einem Ganglion um eine Verformung der Gelenkkapseln handelt. Sicherlich ist das durchaus schmerzhaft und auch behandlungsbedürftig. Glückwunsch, dass Du mit dem abspanenden Behandlungsverfahren offensichtlich erfolgreich behandelt werden konntest.

Dass sich die Bezeichnungen Hallux Valgus und Überbein oft streiten, welcher davon Berechtigung hat, ist bekannt.

Doch beim klassischen Hallux Valgus am Fuß handelt es sich um eine Fehlstellung der Fußknochen. Das hat nix mit einem Überbein zu tun, auch wenn es oft laienhaft als solches bezeichnet wird. Wenn es schmerzhaft ist - je nach Ausprägung - sollte man schon über eine OP nachdenken. Doch man sollte sich auch darüber im Klaren sein, dass das eine OP mit der Säge sein wird. Also einigermaßen mittelalterlich. Der Erfolg ist nicht garantiert. Von den Narbenschmerzen während der Rekonvaleszenz wollen wir erst gar nicht reden.

Dennoch: Danke für Dein Vertrauen, dass Du Deine Diagnose erzählt hast.

Solange ich es vermeiden kann, meinen Hallux operieren zu lassen, werde ich es auf keinen Fall tun. Da schränke ich mich lieber ein, indem ich all die schicken Schuhe, die Zalando anbietet, nicht kaufe. Ich investiere da lieber in die Firma Birkenstock. Gegen einen 50%igen Aufpreis bekomme ich da sogar Sonderwünsche erfüllt. Und da dieses Schuhwerk ziemlich haltbar ist und sogar für kleines Geld repariert wird, ist es mir das auch wert. Hauptsache: Ich muss nicht unters Messer. Und mich schlafen legen lassen, wobei ich nie weiß, ob ich wieder aufwache.

Grüßle und alles Gute,

Egeria

Bearbeitet von Egeria am 05.10.2012 15:54:24


Zitat (Optipes @ 05.10.2012 15:16:31)


- Absoluter Blödsinn !!!

Achte lieber auf Deine Wortwahl, denn lt. Wikipedia hat michael recht.

Zitat (Rumburak @ 05.10.2012 21:32:36)
Achte lieber auf Deine Wortwahl, denn lt. Wikipedia hat michael recht.

MFA ?? :D

Bist Du ein Troll? :hmm:


Zitat (Rumburak @ 05.10.2012 21:40:57)
Bist Du ein Troll?  :hmm:

Soll ich dir das Kürzel übersetzen?

MfG

( MFA)

Was ist ein Troll...? :)

Bearbeitet von Optipes am 05.10.2012 21:44:56

Zitat (Optipes @ 05.10.2012 21:37:09)
MFA ??  :D

Hi, Optipes,
MFA = Medizinische Fachangestellte , also Arzhelferinnen, sind in der Medizin nur ein wenig zu Hause, dafür organisieren sie hervorragend Sprechstundenabläufe.

Nun ja, das Thema @Optipes hat sich ohnehin erledigt, da verbannt.

Grüßle,

Egeria


Aus der Website medfuehrer vom 17.09.2012:

"Der Hallux valgus ist einer der häufigsten Gründe zur Kontaktaufnahme mit dem Fußchirurgen. In der Regel ist eine Verbreiterung des Vorfußes (Spreizfuß, Metatarsus primus varus) mit der Schiefstellung der Großzehe vergesellschaftet. Durch eine Mitverlagerung der Sehnen wird die Großzehe immer weiter in Richtung Fußaußenrand verlagert, wodurch es durch eine Druckerhöhung am Schuh zur Reizung des Großzehenballens mit Ausbildung eines schmerzhaften Überbeines kommt (Pseudobursa, Schleimbeutel).

Meistens besteht eine genetisch bedingte Veranlagung (in ca. 66 % der Fällen), deren Fortentwicklung auch durch das Tragen enger, spitzer Schuhe begünstigt wird (33 % schuhbedingt). Die zunehmende Fehlstellung kann zu einem fortschreitenden, schmerzhaften Gelenkverschleiß, aber auch zu Schmerzen unter den Mittelfußköpfchen (Metatarsalgie) führen."

Ich muss die OP auch vornehmen lassen, habe aber keine Bedenken. Trotz absoluter Abstinenz von engen, spitzen Schuhen sind die Schmerzen oft so gemein, dass ich vor den Nachwehen der OP keine Angst habe.

Als mittelalterlich empfinde ich es nicht, man muss ja doch irgendwie die Knochen bearbeiten. Es ist ja nicht so, dass zwei Chirurgen sich gegenüberstehen und wie an einem Baumstamm sägen :D , sondern der Eingriff wird mit einem kleinen, handlichen Instrument, ähnlich einer Dremel, durchgeführt. Aber die Entscheidung dafür oder dagegen kann man niemandem abnehmen, wer Angst hat kann nur selbst Prioritäten setzen, zugunsten des dauerhaften oder des kurzzeitigen Schmerzes und ebenso der Beeinträchtigung.

Dass der Erfolg einer OP nicht garantiert ist, ist mir (vielfach OP-erpobt :) ) mehr als bewusst. Im Falle der HV-Korrektur ist jedoch durch den medizinischen Fortschritt innerhalb der letzten 5 Jahre eine sehr gute Chance auf Erfolg gegeben.
Sicher ist zu 100%, dass es keinerlei Verbesserung oder Erleichterung für mich geben wird, wenn ich die OP gar nicht erst vornehmen lasse. Dem steht eine 95%ige Chance auf Erfolg nach OP gegenüber - da muss ich nicht überlegen.

Hier hat man mir in der Klinik schon erklärt, dass Heilungsverlauf und Erfolg sehr auf die Mitarbeit der Patient/inn/en ankommen.

Ich berichte danach mal, wird aber sicher Frühjahr, bis ich es machen lassen kann.

Entspanntes Wochenende allen Fußlahmen und Sprintern ^_^ !

Bearbeitet von Cally am 06.10.2012 06:47:13


Zitat (Rumburak @ 05.10.2012 21:32:36)
Achte lieber auf Deine Wortwahl, denn lt. Wikipedia hat michael recht.

Man sollte nicht einfach alles blind glauben, was auf Wikipedia (oder auch sonstwo steht). - Aber sogar dort steht bei den Ursachen als erstes "erbliche Veranlagung".

Okay @Cally, ich sehe, Du bist prima informiert. Danke für Deinen ausführlichen Post. Da habe sogar ich noch etwas dabei gelernt :blumen:

Das spricht aber auch sehr für die Qualitäten Deines behandelnden Arztes. Da bist Du gewiss bestens aufgehoben. Ich wünsche Dir schon jetzt alles Gute und gute Besserung sowie gute Genesung :wub:

Jepp @Tabida: Wikipedia ist nicht zitierfähig. Da flippt jeder Prof aus, wenn man diese Site als Quellenangabe für welche schriftliche Ausarbeitung auch immer nennt. Okay, man kann sich schon mal vorab auf Wikipedia informieren, um was es überhaupt geht. Aber viel wichtiger sind die Quellenangaben, die am Schluss stehen. Dort finden sich dann die vertrauenswürdigen Infos ;)

Grüßle,

Egeria


Zitat (Egeria @ 06.10.2012 12:02:07)
Wikipedia ist nicht zitierfähig.

Hi, Egeria,
Wikipedia ist deswegen zuverlässig, nah an der Wahrheit und zitierfähig, weil die Aufsätze beobachtet werden, am meisten von Fachkollegen, die dann in ihrer großen Anzahl auf Korrektur drängen.

Vor Jahren gab es mal zwei Wiki-"Affairen":

Einmal ging es um die richtige Architektur zwischen Leuchturm und Fernsehturm, die dann von den Wiki-Machern nach Einholen von Gutachten Habilitierter "von Amts wegen" entschieden wurden.

Zum Anderen wurde physiotherapeutische Möglichkeiten in Wikipedia.de schriftlich erwähnt, die nahezu Wunderheilungen vollbringen sollten.
Auch das wurden durch orthopädische und neurologische Fachwissenschaftler ruckzuck widerlegt und aus dem Text getilgt.

Kurzum: Wikipedia ist zitierfähig, weil sehr nahe an der Wahrheit und darauf kommt es bei FM oder Schularbeiten an. Da es sich um "Sekundärliteratur" handelt kann man es natürlich nicht in wissenschaftlichen Arbeiten ( u.a. Promotion, Habilitation) als Zitat verwenden.

Zitat (micheal @ 07.10.2012 14:20:09)
Hi, Egeria,

Kurzum: Wikipedia ist zitierfähig, weil sehr nahe an der Wahrheit und darauf kommt es bei FM oder Schularbeiten an. Da es sich um "Sekundärliteratur" handelt kann man es natürlich nicht in wissenschaftlichen Arbeiten ( u.a. Promotion, Habilitation) als Zitat verwenden.

Sekundärliteratur kann man sehr wohl auch in wissenschaftlichen Arbeiten zitieren.

Wikipedia mag hier und dort tatsächlich als Quelle durchgehen, jedoch wäre ich vorsichtig mit der Aussage: "nahe an der Wahrheit..."

"Im Februar 2009 ergänzte ein anonymer Autor diesen Wikipedia-Artikel zur Karl-Marx-Allee um die Behauptung, die Straße sei zu DDR-Zeiten im Berliner Volksmund wegen der Fassadenfliesen auch als „Stalins Badezimmer“ bezeichnet worden.[7] Diese Bezeichnung griffen in der Folgezeit mehrere Medien auf und wiederholten, es handele sich um einen in der DDR gebräuchlichen Ausdruck.[8][9][10] Ein Beleg für die tatsächliche Verwendung dieses Begriffes in der DDR konnte nicht gegeben werden.

Nachdem ein Leserbriefschreiber in der Berliner Zeitung die Verbreitung dieses Ausdrucks im Volksmund bezweifelt hatte,[11] gab ein Journalist dieses Blattes an, er habe die Formulierung „Stalins Badezimmer“ erfunden und als im Volksmund üblich in diesen Wikipedia-Artikel eingefügt.[12]"

Um jetzt auch mal aus Wikipedia zu zitieren :D

Wikipedia kann man dazu nutzen, sich schon mal vorab schlau zu machen, worüber man eine Arbeit schreiben möchte. Zitierfähig und damit salonfähig ist diese Adresse trotzdem nicht. Da sieht jeder Prof in der Praxis tiefdunkelrot, wenn man Wiki auch nur erwähnt. Diese Webadresse kann wertvoll sein, wenn man durch die Quellenangaben geht und sich somit die Infos aus erster Hand erliest. Wiki ist also wertvoll, wenn mal wissen will, in welcher Primärliteratur man das erarbeiten kann, was man für eine wissenschaftliche Arbeit benötigt ;)

Grüßle,

Egeria

Bearbeitet von Egeria am 07.10.2012 20:17:44


Zitat (micheal @ 07.10.2012 14:20:09)
... Wikipedia ist deswegen zuverlässig, nah an der Wahrheit und zitierfähig, weil die Aufsätze beobachtet werden, am meisten von Fachkollegen, die dann in ihrer großen Anzahl auf Korrektur drängen. ...


So, so @Micheal, es wird also auf Korrektur gedrängt. Findet die auch tatsächlich statt?

Meinem Prof stieß das ziemlich sauer auf, dass ich in meiner Abschlussarbeit zugegeben habe, mich bei Wikipedia schon mal vorab informiert zu haben, in welcher Richtung ich Primärliteratur - keine Sekundärliteratur - einsehen möchte, um eine gute Abschlussarbeit zu präsentieren.

Fazit: Wikipedia ist fachlich nicht anerkannt und damit nicht zitierfähig. Wenn Du es trotzdem machst, versaust Du Dir nur Deine Abschlussnote.

Grüßle,

Egeria

Zitat (Egeria @ 07.10.2012 20:44:14)
So, so @Micheal, es wird also auf Korrektur gedrängt. Findet die auch tatsächlich statt?


Fazit: Wikipedia ist fachlich nicht anerkannt und damit nicht zitierfähig. Wenn Du es trotzdem machst, versaust Du Dir nur Deine Abschlussnote.


Hi, Egeria,
die Suche nach Orginalquellen (Primärliteratur) als zitier- und lesensfähige Literatur über Internet sei Dir unbenommen,

.... nur Wikipedia als eine "Vielmenschenarbeit" eignet sich nicht so gut dafür, ähnlich geht's auch nicht so mit Lehrbüchern und Lexika konventioneller Art, gut für Informationen, schlechter als Wissenschaftliche Quelle, ein no go.

Es gibt ja ausreichend Fachzeitschriften mit Orginalbeiträgen, die sich gut zitieren lassen.

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