Altes Rezept, was ist Barme?

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Hallo, kann mir jemand bei einem alten Rezept weiterhelfen? Es geht um einen Rührkuchen bei dem man "ein paar Löffel gute Barme" dazunimmt. Das Rezept ist in Kurrent geschrieben, sicher auch schon 100 Jahre alt. Ich vermute es ist eine "alte oder regionale" Bezeichnung für eine Zutat, ähnl. Kaneel für Zimt. Kann mir jemand weiterhelfen? Vielen Dank.
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Könnte es auch Bärme sein, dann wäre es Hefe:
https://www.duden.de/rechtschreibung/Baerme
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Hallo!

Könnte es „gute“ Butter sein? Oder ist die als "normales" Wort im Rezept enthalten?

Ggf. kannst du die einzelnen Zutaten hier ins Thema schreiben, dann kann man sich einen besseren Eindruck verschaffen.
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Die Zutaten sind 1 Pfund Butter, 1/2 Pfund Zucker, 1 Pfund Mehl, 20 Eier, 4 Löffel süße Sahne und ein paar Löffel gute Barme. Hefe würde zum "aufgehen lassen" passen. Barme=Bärme kann ich mir schon vorstellen. Heute würde man auf die Menge vielleicht auch mehrer Päckchen Trockenhefe nehmen. Versuch macht klug 😉 danke für den Tip
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Zitat (junge Mutti 1998, 02.04.2021)
Die Zutaten sind 1 Pfund Butter, 1/2 Pfund Zucker, 1 Pfund Mehl, 20 Eier, 4 Löffel süße Sahne und ein paar Löffel gute Barme. Hefe würde zum "aufgehen lassen" passen. Barme=Bärme kann ich mir schon vorstellen. Heute würde man auf die Menge vielleicht auch mehrer Päckchen Trockenhefe nehmen. Versuch macht klug 😉 danke für den Tip

20 Eier? Das wird dann wohl ein gigantischer Kuchen. Möglicherweise waren die Eier vor so langer Zeit deutlich kleiner als die jetzigen, oder der Fipptehler-Teufel hat zugeschlagen... :blumen:
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Ich denke, Victoria hat Recht.
Das ist Hefe - wurden nur die zwei Stricheln oben vergessen.
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Ich meine auch, dass Victoria Sponge recht hat. :daumenhoch:

Auf die angegebene Menge würde ich jedoch nicht "ein paar Löffel" Hefe nehmen, ggf. maximal 1 Tüte Trockenhefe.

20 Eier finde ich auch ein bisschen viel. :D
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20 = zwanzig, kann ja nur schreiben, was die Dame seinerzeit aufgeschrieben hat. Damals musste ein Kuchen auch mehr als 3-4 Leute satt machen 😀. Danke für die Tips. An der Schreibweise will ich's nicht festmachen. Regional bzw. Dialekt waren da ja noch mehr verbreitet. Die Dame schrieb thun auch noch mit h. Ich liebe die alten Rezeptheftchen. LG
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Duden, da hätte ich auch selbst drauf kommen können 😂 danke für Deine Hilfe
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Zitat (junge Mutti 1998, 02.04.2021)
Die Zutaten sind 1 Pfund Butter, 1/2 Pfund Zucker, 1 Pfund Mehl, 20 Eier, 4 Löffel süße Sahne und ein paar Löffel gute Barme. Hefe würde zum "aufgehen lassen" passen. Barme=Bärme kann ich mir schon vorstellen. Heute würde man auf die Menge vielleicht auch mehrer Päckchen Trockenhefe nehmen. Versuch macht klug 😉 danke für den Tip

OK - Hefe, das wäre geklärt - super

anhand des Rezepts denke ich, dass die mehrere Löffel Hefe sich aus der damals gebräuchlichen selbst angesetzten wilden Hefe mit Trockenobst erklären

der passende Tipp dazu wurde letztes Jahr, als man fast keine Hefe mehr kaufen konnte von Sofie verfasst

schau mal hier https://www.frag-mutti.de/wilde-hefe-selber...stellen-a57014/

eine Frage, soll das ein relativ flüssiger Teig zum ausbacken werden? ...wegen der 20 Eier - im Rezept ist bist auf die paar Löffel Sahne keine weitere Flüssigkeit angegeben - die wird hier durch die Eier erreicht

da die Eier auch eine hohe Triebkraft haben brauchte man früher keine so hochwertige Hefe wie wir sie heute bekommen

deshalb dürfte eine 1/2 Tüte Trockenhefe oder etwa 1/3 Würfel (knapp 15g) Frischhefe reichen ...mit Vorteig
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Zitat (junge Mutti 1998, 02.04.2021)
20 = zwanzig, kann ja nur schreiben, was die Dame seinerzeit aufgeschrieben hat. Damals musste ein Kuchen auch mehr als 3-4 Leute satt machen 😀. Danke für die Tips. An der Schreibweise will ich's nicht festmachen. Regional bzw. Dialekt waren da ja noch mehr verbreitet. Die Dame schrieb thun auch noch mit h. Ich liebe die alten Rezeptheftchen. LG

Ok, 20 Eier stimmen. :D Alte Rezepte finde ich auch klasse. Und du hast recht, zu der Zeit mussten unter Umständen mehrere davon satt werden, auch wenn es "nur" ein Rührkuchen ist. Der Kuchenteig wird wahrscheinlich recht fluffig werden bzgl. der Eier-Menge und Hefe, stelle es mir aber ganz gut vor. Backst du den Kuchen nach?
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Laut Wikipedia ist [URL*** Link wurde entfernt ***]Bärme[/URL] Backhefe.

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