Esoterik im Alltag


ich befasse mich seit einigen jahren mit den zusammenhängen zwischen körper, geist und seele, eben wie wir gesund bleiben oder wieder werden können durch die aktivierung unserer selbstheilungskräfte, welche in der heutigen zeit immer mehr ins abseits geraten. das vertrauen in die schulmedizin, anstatt in sich selbst reinzuhören, verursacht ja auch kosten im gesundheitssystem, die gar nicht entstehen müssten, würden alle menschen den einklang mit der natur suchen.
bei uns erscheint jede woche ein kostenloses werbeblatt, in dem immer wieder unter der rubrik "spiritualität im alltag" esoterische themen aufgegriffen werden.
heute habe ich diesen artikel gefunden:


quelle: "passauer woche" vom 17.5.2006.


Also, ich glaub auch dass es gesund ist, sich mit Essen Zeit zu lassen, glücklich zu sein beim essen, (weil glücklich sein immer gut ist), und wenn man durch Respekt vor der Nahrung auch aufmerksamer kaut und schluckt ist das sicher auch gut.

Aber: Die Studien mit dem Reis halte ich für Märchen. Leider gibts in Werbeblättchen ja meist keine Quellenangaben...
Ich glaube auch nicht, dass man dem Essen "anschmecken" kann, ob es von einem glücklichen oder unglücklichen Koch gekocht wurde.

Und die Idee, "Liebe" auf seine Gewürze zu schreiben, ist eine sehr lustige, aber vielleicht nicht ganz so sinnvolle. Wie viel Liebe ich gerne in meinem Essen hätte;-)

Icki:-)

P.S.: gwendolyn, hast du den Text vielleicht in etwas besserer Auflösung? Ich hab mich durchgeackert, kann mir aber vorstellen, dass einigen grade die zweite Spalte etwas zu mühselig ist.


moment ich mach den text größer.




Bearbeitet von gwendolyn am 18.05.2006 16:05:49


Ich lächele in's Essen rein, ich lächele den Salzstreuer an, ich lächele die Chemie weg, ich lächele unter Tränen die Zwiebeln an, ich lächele meine Kräuter an. Hilfääääää - sie lächeln zurück... Vielleicht fangen sie ja auch noch an, mit mir zu reden! :wacko:

Ja neee - is klar!

Na ja - die Autorin scheint von der "Licht-und-Liebe" Fraktion zu sein, die auch ihre Gesprächspartner verbal mit Licht und Liebe überschütten und die mit Hilfe von ritualmagischen Gegenständen ihr Leben komplizieren, weil kein noch so kleiner Schritt ohne rituelle Reinigung mehr möglich ist.

Ich halte es dann doch eher damit, gute und ausgewogene Lebensmittelauswahl zu treffen und mir täglich bewusst zu machen, dass es mir gut geht, ich die Qual der Wahl und die Aufgabe habe, sorgsam damit umzugehen.

Ich glaube auch an die Selbstheilungskräfte der Natur, zu der wir ja schließlich auch gehören. Aber dieser Licht-und-Liebe-Quatsch lässt mich schaudernd davon rennen (was ja auch wieder gesund ist --> Bewegung). :lol:

Und - wie Icki schon sagte - jedes Gewürz mit "Liebe" zu kennzeichnen, führt eigentlich unweigerlich nur zu grande Chaos in der Küche.

*tststsssss* rofl


das ist nur einer jener artikel.
die ganzen stellen, die du herausgesucht hast, habe ich nicht als das wichtigste an der kolumne gefunden, sondern ich halte es tatsächlich für sehr wichtig essensrituale zu haben. das tischgebet, das sich bedanken für das essen, fehlt eigentlich in keiner religion. denk mal an die zubereitung von koscherem essen im judentum.
ich hab mich auch durch die ganzen bücher des dalai lama gelesen, eben mit der frage, was hält den so jung und vital. es ist diese positive art an das leben heranzugehen, nicht mit schlechtem zu hadern, sondern sich des schönen und guten zu erfreuen. die halbvoll oder halbleer-sichtweise eben. dazu gehören aber auch gesunde lebensweise und meditation respektive bei gläubigen menschen das gebet.


Entschuldigung, aber wenn ich mein Essen anlächeln, es segnen und mit ihm reden würde, dann könnt ich vor Lachen nix mehr essen.

Obwohl - gestern gabs in der Mensa frischen Spargel mit Sauce Hollandaise.
Das war so lecker - ich glaub ich hab es leicht irre angegrinst.

Sorry, ich weiß, ich bin albern.

Aber für mich gibt es eine einfache Sache, für die ich keine Esotherik brauche:

Genießen! Und nicht nur beim Essen, sondern das Leben an sich.
;)


Zitat (gwendolyn @ 18.05.2006 - 17:26:39)
die halbvoll oder halbleer-sichtweise eben. dazu gehören aber auch gesunde lebensweise und meditation respektive bei gläubigen menschen das gebet.

Hi gwendolyn,

das habe ich auch nicht bezweifelt. Eigentlich entspricht es ganz genau meiner Lebensweise.
Das ist aber von dem ritualüberfrachteten und weltfremden Licht-und-Liebe-Gedrömmel meilenweit entfernt. Das Bewusstmachen, das Danken, von mir aus auch das Beten, gehören zur positiven Sicht des Lebens und zu der Erkenntnis, dass wir alle Teil eines Ganzen sind, einfach dazu.

An meinem Monitor hängt ein fröhliches Bildchen mit der Unterschrift: Think pink! Und mein Lieblingssong ist "Always look on the bride side of life"... :D

Dazu gehört auch, auf seinen Körper zu hören, ihm Beachtung schenken (Meditation - vll. auch schamanisches Reisen), den eigenen Biorhythmus wahrzunehmen und im Einklang mit dem zu leben, was die Natur zu bieten hat. Entsprechend kaufe ich auch ein. Erdbeeren im Winter? Nein danke!

Und was die Lichtis angeht *zwinker zum Alien* - wenn ich den ganzen Tag irre grinsend durch die Wohnung laufe und auch noch anfange, den Fliesenboden unter meinen Füßen zu streicheln, weil ich ihn ja mit meinen Schritten malträtiere...... ääääääh *hüstel* :pfeifen: .....wären die netten Damen und Herren mit den Hab-mich-lieb-Jäckchen nicht mehr fern. :lol: :lol: :lol:

Eine Schote am Rande:
Eine Veganerin wollte in einem Baukurs eine Harfe bauen. Der Bausatz war aus Holz und die Saiten aus Darm. Sie fragte dann an, ob sie nicht eine Acrylharfe mit Wollsaiten bauen könne......? :wallbash:
Lichtarbeiter und erhobene Meister würden dann sicher eine Harfe aus geformten Wolken mit Saiten aus Sonnenstrahlen bevorzugen. rofl

Also sorry - die Dame, die diesen Artikel geschrieben hat, hat schlicht und ergreifend Stress. Und zwar negativen, weil sie ständig befürchten muss, etwas gaaaaaaaanz Wichtiges vergessen zu haben. rofl

Gedankenkreiselgrüße,
mad cook(y) :D

Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 27.11.2007 08:21:54


Ich glaube das würde die Umwelt nicht so verstehen (Familie,Kantine, Mensa.) Ich denke das kommt nicht so gut . Angebrachter ist wirklich ein freundliches Guten Hunger oder so. Allerdings bin ich von Natur sehr freundlich fällt vielleicht garnicht auf wenn ich mein Schweineschnitzel angrinse :-) und mich bei ihm oder es bedanke . Muss ich nochmals drüber nachdenken.

Ansonsten wende ich schon gerne danke und bitte an im Alltag. Wie gesagt ich gehöre zu den freundlichen und höflichen Menschen .


Wenn ich mal ehrlich bin, unterstütze ich so einen Schwachsinn, genau, wie "Hellsehen" usw. vom Grundsatz hier nicht!


Guß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 27.11.2007 08:22:38


Zitat (MEike @ 18.05.2006 - 20:15:25)
Ela, ich bin auch freundlich, nicht, daß du denkst, daß ich eine alte Muffeltante bin!
Aber wenn ich dieses "Danke" für jeden Handgriff höre, dann wird es zu viel!
Also, wenn ich in die Küche zum Kochen gehe, und Mutter sagt schon danke, und wenn ich das Essen auf den Tisch stelle, sagen sie "Danke", und wenn sie gegessen haben, sagen sie "Danke"....

Guß,
MEike

So sehe ich das auch..So verliert das Wort irgendwie an Bedeutung...

Mein Motto:Wie mann Ißt so Arbeitet mann!!! :D :D :D


Zitat (MEike @ 18.05.2006 - 20:15:25)
Ela, ich bin auch freundlich, nicht, daß du denkst, daß ich eine alte Muffeltante bin!
Aber wenn ich dieses "Danke" für jeden Handgriff höre, dann wird es zu viel!
Also, wenn ich in die Küche zum Kochen gehe, und Mutter sagt schon danke, und wenn ich das Essen auf den Tisch stelle, sagen sie "Danke", und wenn sie gegessen haben, sagen sie "Danke"....

Guß,
MEike

:) Ich denke doch nicht das du eine olle Muffeltante bist :) Danke muss natürlich im gesunden Rahmen sein. Nicht übertrieben das würde bei mir komische Gefühle wecken :wacko:

Zitat (wurst @ 18.05.2006 - 20:34:32)
Mein Motto:Wie mann Ißt so Arbeitet mann!!! :D  :D  :D


Wie er ißt - so liebt er. :P

Wie er fährt - so isser.


+++++++++++++++++++

Jetzt aber mal im ERNST:

Ich hab die Beschriftungssache an Wasser getestet.

Masuro Emoto

http://www.baerbelmohr.de/magazin/beitraeg...10819_emoto.htm


Es funktioniert! :P

FRANKFURT Am 25. Mai 2006 (Himmelfahrt) stellt Emoto ab 15 Uhr im Kino Metropolis seine neuesten Kristallbilder und Experimente vor.

Bearbeitet von Ingeborg am 18.05.2006 21:18:59

@mad cooky, mein lebensmotto ist genauso: "think pink-think positive"

Zitat
An meinem Monitor hängt ein fröhliches Bildchen mit der Unterschrift: Think pink! Und mein Lieblingssong ist "Always look on the bride side of life"...

Dazu gehört auch, auf seinen Körper zu hören, ihm Beachtung schenken (Meditation - vll. auch schamanisches Reisen), den eigenen Biorhythmus wahrzunehmen und im Einklang mit dem zu leben, was die Natur zu bieten hat. Entsprechend kaufe ich auch ein. Erdbeeren im Winter? Nein danke!

:daumenhoch:


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