Kastration meines Hundes


Hat jemand Erfahrungen mit der Kastration eines Hundes, wie lange das dauert bis die Hormone aus dem Körper sind u.s.w. :mellow:

Musste meinen Yorki kastrieren lassen, weil er nur am "ruckern" mit seiner Decke war und sich blutig leckte. Er ist zweieinhalb Jahre alt. <_<

Dies ist jetzt fast fünf Monate her und er holt sich doch noch immer seine Decke, zwar nicht mehr so oft wie vorher, aber trotzdem.
So ein kleiner Frecker :angry:


Habe mal gehört, das kann bis zu einem Jahr dauern.
Das "ruckern", wie du es nennst kann aber ein Lebenlang
anhalten, war bei meinem alte Rüden so gewesen.
Ich wusste immer wann meine Hündin in der heißen Phase war,
weil er trotz Kastration immer noch aufgesprungen ist, wenn sie
sich angeboten hat.


Es kann gut und gerne ein Jahr dauern, bis die Hormone sich einigermaßen eingespielt haben.

Aber daß er seine Decke poppen will, kann ein Leben lang bleiben, wenn man da nichts gegen tut.
Mein Labradorrüde (wird im Dezember 4 Jahre alt) vergriff sich meist dann an seiner Decke, wenn ihm irgendwas gegen den Strich ging. Ich hab das aber schon einigermaßen gut rauserzogen bekommen, seit 4 Wochen läßt er das. (Am 1. August hab ich ihn bekommen, seit 2 Jahren kastriert).

Man muß ihm das sofort streng verweisen, "Pfui!!" donnern und die Zeitung mal auf das Hinterteil klopfen, die Decke und das Spielzeug wegnehmen.
So lernt er, daß das eben nicht sein darf, genausowenig, wie Häufchen auf den Teppich setzen.


Pfui, wer macht den sowas, wäre es nicht besser gewesen Dich vom TA Deines Vertrauens beraten zu lassen, bevor ... ?


Zitat (Ludwig @ 13.10.2006 23:59:47)
Pfui, wer macht den sowas, wäre es nicht besser gewesen Dich vom TA Deines Vertrauens beraten zu lassen, bevor ... ?

:trösten: :trösten: :trösten:
Männer könnens nur schwer verstehen rofl rofl rofl

1 jahr minimum.....lg


Wir versuchen Frauen zu begreifen, verstehen sie aber nicht!

Sorry, mir war so; musste einfach mal raus!!!!!!!!!!


hi,ludwig!wo ein wille ist...
red doch von dir,nicht von wir... ;)


Zitat (Ludwig @ 14.10.2006 00:16:59)
Wir versuchen Frauen zu begreifen, verstehen sie aber nicht!

Ja, nee, is klar... angrabschen könnt ihr Mannsbilder, aber mal zuhören und verstehen... ;)

Hi Ludwig,

habe ich doch gemacht, keine Angst. Er sagte ja, dass es das beste für ihn wäre. Mein Hundi wurde nun mal mit zu vielen Sexualhormonen geboren. :D

Ich hätte ihm auch gerne mal ein Weibchen verpasst, fand aber keins. :heul:

Ihm gehts doch schon lange wieder gut. Gott sei Dank.

Ihr Männer denkt immer, wir Frauen machen das gerne. Ist aber nicht so!
Schau ihm gehts gut


Ich will nichts verhunzen, aber wenn mein Kerl die poppen würde, wäre sofort eine Kastration fällig! rofl


Vielen Dank, ihr habt mir sehr geholfen.

Im Internet fand ich nicht viel darüber. Ich verbiete es ihm halt jetzt immer, mal schauen ich werd es schon noch in den Griff kriegen. Wäre doch gelacht.

DANKE!!!


so, nun ist es auch bei mio soweit. er muss kastriert werden. er ist erst 7 monate alt, aber so extrem frühreif...
hab irgendwie aber ein schlechtes gewissen. nicht, weil ich ihm eine operation zumute (auch schlimm, aber passiert schonmal), sondern, weil ich nicht weiß inwiefern er sich verändert. unsere hofhunde waren nie kastriert. meine katzen schon. irgendwie war es bei denen aber was anderes.
trotzdem denke ich, dass es besser für ihn ist. er ist mir jetzt schon zweimal abgehauen, weil er ne läufige hündin gerochen hat, er hat liebeskummer und heult, er markiert so gut wie alles, er hat sehr oft eine vorhautentzündung und er ejakuliert ständig. ganz abgesehen von seiner dauererektion. dazu kommt, dass er zwar viel mit anderen hunden spielt, sobald aber eine hündin dabei ist, beißt er alle anderen hunde weg. er sieht sie dann quasi als sein eigentum.
hat jmd erfahrungen mit der kastration eines rüden? hat sich eurer danach verändert? wie lief die op?
dann noch was: mein stammtierarzt möchte für die op 145 euro. ich finde das sehr teuer. ein anderer, der auch sehr gut sein soll verlangt nur 79. ich bin hin und hergerissen. einerseits möchte ich ihn schon bei unserem stammtierarzt operieren lassen, aber andererseits macht mich dieser preis so sauer. ich überlege auch, ob ich ihn bei dem anderen operieren lasse, weil das ja doch eine schlimme erfahrung für ihn sein wird. zu unserem eigentlichen tierarzt geht er noch sehr gern. wenn er dort jedoch operiert wird, dann krieg ich ihn da bestimmt nicht mehr ohne probleme hin.
oje, das ist vielleicht ein langer text geworden. hoffe ihr könnt mir ein bisschen helfen und mir mein schlechtes gewissen nehmen


Zitat (Mumsel @ 10.08.2007 15:31:04)
er ejakuliert ständig. ganz abgesehen von seiner dauererektion....

Oh Gott, das könnte meine Geschichte sein. :pfeifen:

Vincent, dann ab zum Tierarzt........... :pfeifen: :lol: rofl


wie geistreich vince...
vergleichst dich also mit nem hund?!


mag noch jemand was schreiben, was mit dem thema zu tun hat? wäre toll


Hallo Mumsel,

also. Kastration ist bei Hypersexualität meistens die beste Lösung.
Sein extremer Drang wird dann hoffentlich nachlassen, garantiert ist das nicht. Aber an seinem sonstigen Sozialverhalten wird das unter Umständen nicht mehr viel ändern. Er kann sogar Probleme bekommen, da er von anderen Hunden nicht mehr für voll genommen wird, selber aber noch denkt er ist der Obermacker. Es dauert einige Monate, bis sich die Hormone da umgestellt haben.
Du könntest z.b. probieren, ob eine chemische Kastration (ist nicht dauerhaft) eine Besserung bringt.

Zum Preis. 79€kommt mir schon sehr günstig vor. Und ich würde auch nicht nach dem Preis entscheiden.
Frag auch mal nach, welche Leistungen du dafür bekommst. Eine Gasnarkose ist z.B teurer aber schonender. Ein TA mit guter Praxisausstattung ist meist auch teurer, kann dafür aber in einem Notfall eben auch reagieren. Der Wald- und Wiesenarzt ohne Röntgen oder Ultraschall steht dann doof da.
Für Tierärzte gibts übrigens eine Gebührenordnung, bei der jeder preis festgelegt ist. Allerdings dürfen TÄs davon den 1fachen bis 3fachen Satz berechnen, je nach Aufwand etc.
Von der OP bekommt dein Hund nichts mit, und wird das kaum mit dem TA in Verbindung bringen. Wenn du vertrauen zu Deinem Tierarzt hast (und das hoffe ch sehr für dich), dann frag einfach, warum er soviel verlangt, und was du dafür bekommst.


danke gift. werd mich mal bei meinem arzt schlau machen :blumen:


Zitat (Mumsel @ 10.08.2007 15:31:04)
mein stammtierarzt möchte für die op 145 euro. ich finde das sehr teuer. ein anderer, der auch sehr gut sein soll verlangt nur 79. ich bin hin und hergerissen. einerseits möchte ich ihn schon bei unserem stammtierarzt operieren lassen, aber andererseits macht mich dieser preis so sauer.

Also- rein vom Preis würde ich es nicht abhängig machen. Dir liegt sicher viel an deinem Hund, also würde ich nicht den billigsten Arzt nehmen sondern den, der die schonendere Methode anwendet. Frag mal beide, wie sie's machen? Vielleicht haben die beiden fraglichen Tierärzte unterschiedliche Narkosemethoden- eine ordinäre Ketamin-Spritze ist halt mal billiger als die schonendere, aber auch aufwändigere Inhalationsnarkose. Wie ist die Überwachung während der OP, wie ist es in der Aufwachphase, wird der Hund vor und nach der OP vom Klinik- bzw. Praxispersonal versorgt oder noch narkotisiert wieder dem Besitzer übergeben? Welches Nahtmaterial wird verwendet? Zu welchem TA hast du das größere Vertrauen?

Übrigens finde ich knapp 150 EUR nicht unbedingt unangemessen...

es geht auch nicht nur um den preis. dafür hab ich meinen kleinen zu lieb.
bei dem 79 euro tierarzt ist ebenfalls die nachsorge, fäden ziehen, ein antibiotikum und mögliche reanimation falls etwas schief gehen sollte mit drin. also genau das gleiche wie beim 145 euro arzt. der tierarzt wurde mir von einem sehr erfahrenen hundehalter empfohlen. muss ihn mir aber selber nochmal angucken.
darum gings mir auch nicht primär. es geht mir eher darum, ob einer von euch eine charakterliche veränderung bei seinem hund festgestellt hat


Hallo Mumsel,

also ich habe meinen Rüden auch bei dem günstigsten Tierarzt kastrieren lassen, denn da gibt es vom Preis her enorme Unterschiede. Die OP war nicht schlimm, nur der Trichter, den er 5 Tage lang um den Kopf lassen musste, war quälend für ihn. Ein Yorki ist nun einmal klein und so konnte er nicht einmal richtig schnuppern.
Vom Wesen her hat er sich nicht verändert, er ist noch genauso fit und frech großen Rüden gegenüber wie vorher. Auch von seinen Sexualhormonen müssen noch einige aktiv sein, denn er versucht es noch immer manchmal mit seiner Decke. Die Kastration war ja nun schon vor über einem Jahr im Juni.
Eigentlich sollten sie ruhiger werden nach so einer OP, aber ich warte noch immer, gebe aber die Hoffnung nicht auf :D


ich hoffe nicht, dass er ruhiger wird.
übrigens ist meiner auch ein yorki-mix :D
ich übe schon fleißig mit erdnussbutter um sein geschlechtsteil. er darf es dann nicht ablecken. hoffe, dass er dann diese blöde halskrause nicht tragen muss.
am 5.9. ist es soweit.


:hihi: :hihi: das ist eine gute Idee :daumenhoch: dann braucht er diesen blöden Trichter wenigstens nicht tagsüber tragen, aber in der Nacht würde ich ihn schon hinmachen, da die Wunde ja dann heftig juckt wenn sie heilt.
Ich drücke euch die Daumen :daumenhoch: wirst sehen das ist gar nicht soooo schlimm. Auch nicht erschrecken wenn er am nächsten Tag noch daumelt rofl das kommt von der Narkose B)

Bearbeitet von schneggla am 20.08.2007 12:43:45


ich kenn das an sich ja auch alles. hab ein praktikum beim tierarzt gemacht und hatte vor meinem schatz auch schon viele verschiedene tiere. auch hunde. er ist halt der erste mit dem ich allein bin. keine eltern und er steht unter meiner verantwortung.
wird schon gutgehen. danke schneggla


Mumsel,

wie geht es deinem Hundi? Hat er es gut überstanden? :wub:


Mumsel,
würde mich auch mal interessieren, wie die ersten Tage nach der OP waren. Mein Tierarzt hat mir auch zu ner Sterilisation bei meiner Hündin geraten, aber man ist sich meist selbst sehr unsicher. Deshalb fände ich einen kurzen Erfahrungsbericht von Dir gut :blumen:


also, es ist noch nicht passiert. mio war krank. er hatte eine mandelentzündung. also hab ich den termin auf heute verschoben. tja, aber wie es so kommt, kommt es immer anders. der tierarzt, bei dem ich vor 6 jahren ein praktikum gemacht hab, hat heute angerufen und wollte mich als aushilfe. nun arbeite ich also als tierarzthelferin und mio wird am montag umsonst kastriert. ich darf assistieren. super!!!!!!!!!!!! das schicksal meint es wieder gut mit mir.
ich sag aber auf jeden fall hier bescheid, wie es war


dann wünsche ich viel erfolg für die op und find es super, dass du sogar assistieren darfst


Zitat (Mumsel @ 10.09.2007 21:37:58)
also, es ist noch nicht passiert. mio war krank. er hatte eine mandelentzündung. also hab ich den termin auf heute verschoben. tja, aber wie es so kommt, kommt es immer anders. der tierarzt, bei dem ich vor 6 jahren ein praktikum gemacht hab, hat heute angerufen und wollte mich als aushilfe. nun arbeite ich also als tierarzthelferin und mio wird am montag umsonst kastriert. ich darf assistieren. super!!!!!!!!!!!! das schicksal meint es wieder gut mit mir.
ich sag aber auf jeden fall hier bescheid, wie es war

Boah das finde ich auch klasse ;) dann bist du wenigstens selbst dabei :trösten:

Zitat (Mumsel @ 10.09.2007 21:37:58)
also, es ist noch nicht passiert. mio war krank. er hatte eine mandelentzündung. also hab ich den termin auf heute verschoben. tja, aber wie es so kommt, kommt es immer anders. der tierarzt, bei dem ich vor 6 jahren ein praktikum gemacht hab, hat heute angerufen und wollte mich als aushilfe. nun arbeite ich also als tierarzthelferin und mio wird am montag umsonst kastriert. ich darf assistieren. super!!!!!!!!!!!! das schicksal meint es wieder gut mit mir.
ich sag aber auf jeden fall hier bescheid, wie es war

Ist Mio jetzt seit dem 17.09. kastriert oder nicht?
Warte noch auf den Erfahrungsbericht :blumen:
Wie lange dauert den ca. der Heilungsprozeß bei ner Hündin und empfielt es sich im Anschluß der OP noch ein paar Tage Urlaub zu nehmen?

Hallo Mumsel, ich würde auch gerne wissen ob dein Hund die OP gut überstanden hat. :blumen:


hat sich viel getan. mittlerweile arbeite ich bei dem tierarzt, der mir zu teuer war...
hab ihn deshalb auch umsonst kastrieren können.
es ist jetzt fast einen monat her und man merkt schon eine veränderung.
ich fang am besten mal mit den ersten tagen nach der kastration an.
gleich nach der vollnarkose ging es meinem kleinen eigentlich schon wieder gut. er hat nicht geheult, hatte keine schmerzen, wollte sofort spielen.
leider muss man ja 10 tage warten, bis man wieder richtig toben kann, weil dann erst die fäden gezogen werden.
ich hab meinem schatz dann eine babystrumpfhose mit loch für die rute angezogen, wenn wir zuhause waren, damit er nicht leckt und diese fiese halskrause nicht tragen muss. ging super.
die ersten tage war er noch ziemlich agressiv anderen hunden gegenüber, was aber wahrscheinlich an seiner wunde lag.
mittlerweile merkt man ihm richtig an, dass es auch ihm besser geht. er kann viel entspannter mit den anderen hunden spielen, denkt nicht mehr nur an das eine...
auch die agressivität ist so gut wie verschwunden. meistens ging es nämlich um irgendwelche gutriechenden hündinnen. die interessieren ihn jetzt schon recht wenig. er will lieber spielen.
er rammelt zwar immernoch, aber das ist dann eher dominanzverhalten und auch recht selten, also meistens nur bei hunden, die bis zu einem monat jünger sind als er.
mittlerweile kann ich auch wieder ohne leine mit ihm laufen ohne angst zu haben, dass er mir wegläuft. einfach super.

zum thema urlaub nehmen: ich würde sagen, dass es schon sinnvoll ist ein paar tage da zu sein. es ist eine ganz schöne veränderung für den hund. gerade bei einer hündin ist der eingriff auch größer. ich war komplett die ganzen 10 tage bis zum fäden ziehen bei ihm.

Bearbeitet von Mumsel am 07.10.2007 17:26:09



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