ruhige Tochter


Hallo wer hat das gleiche Problem?
Meine Tochter jetzt 13 ist sehr schüchtern und zurückhaltend.
Sie liest viel und hat jetzt sogar das reiten aufgehört.
Sie lebt nur noch auf ihrem Zimmer trifft sich nur noch einmal pro Woche mit ihrer Freundin. Neue Hobbys fehlanzeige. Sie fühlt sich aber wohl und ich ,,nerve mit neuen
Hobbys"


Sei froh, sie ist schon 13, aber wohl erst jetzt richtig in der Pubertät ;)
Und da weißt Du doch sicherlich von Dir selbst, es gibt nicht Schlimmeres als "nervende Eltern" :lol:


Einfach in Ruhe lassen, vielleicht mal was zusammen unternehmen .
Sie muß wahrscheinlich selbst mit sich fertig werden.


Mein Großer der wird jetzt 13 und er verhält sich im Moment ähnlich. Er hatte seit 2 Jahren 'ne kleine "Freundin" und die hat sich 'nen neuen geangelt. Das hatte er mir erzählt, als er merkte, dass ich mir zu sehr Gedanken über sein Verhalten gemacht hatte. Er bat mich einfach ihn in Ruhe zu lassen.

Ich hab's ihm versprochen und versuche mich dran zu halten, auch wenn es schwer fällt, weil wenn ich "nerve"schaltet er auf stur und damit ist mir noch weniger geholfen!


Ich denk man muß sie in Ruhe lassen - aber sie müssen auch wissen , daß man für sie da ist.


Danke für die schnellen Antworten,
aber ist die pupertäre Zeit nicht die aufregendste Zeit!..
In der Schule hat sie auch schon immer Probleme mit der mündlichen
Mitarbeit.Zu Hause redet sie manchmal viel und manchmal muß man ihr alles aus der Nase ziehen.
Habe nur Angst das sie wie Rapunzel im Turm verweilt und auf ihren Retter
wartet.


Zitat (bea69 @ 18.10.2006 20:15:14)
Danke für die schnellen Antworten,
aber ist die pupertäre Zeit nicht die aufregendste Zeit!..
In der Schule hat sie auch schon immer Probleme mit der mündlichen
Mitarbeit.Zu Hause redet sie manchmal viel und manchmal muß man ihr alles aus der Nase ziehen.
Habe nur Angst das sie wie Rapunzel im Turm verweilt und auf ihren Retter
wartet.

Naja, genau dieser Stimmungsumschwung ist doch in der Pubertät häufig.
Und der Retter kommt vielleicht schneller als du denkst :pfeifen:

Zitat (bea69 @ 18.10.2006 20:15:14)
Danke für die schnellen Antworten,
aber ist die pupertäre Zeit nicht die aufregendste Zeit!..
In der Schule hat sie auch schon immer Probleme mit der mündlichen
Mitarbeit.Zu Hause redet sie manchmal viel und manchmal muß man ihr alles aus der Nase ziehen.
Habe nur Angst das sie wie Rapunzel im Turm verweilt und auf ihren Retter
wartet.

Ich würde mir da keine zu großen Gedanken machen. Sie ist erst 13

Das ändert sich wahrscheinlich noch, sei froh, dass sie brav ist, da gibts wohl auch ganz andere*g*



Und auch wenn Sie allgemein zurückhaltender bleibt, was ist daran so schlimm? Nicht jeder mag es ständig irgendwas zu unternehmen, manche genießen lieber ihre Ruhe.

Ich kann da Eisbär nur zustimmen. Ich war mit 13 auch eher ruhig und wollte meine Ruhe haben. Das hat sich später aber geändert und auch heute noch habe ich meine Phasen wo ich entweder lieber alleine bin oder ständig auf Achse sein möchte.

Lass sie einfach machen :blumen:


Ich schließe mich meinen Vorschreibern an!

Mit 13 war ich auch total ruhig. Die Schüchternheit war bei mir auch eine große Unsicherheit. Schätze mal, dass es bei deiner Tochter so sein wird, wie bei vielen anderen. Mit zunehmendem Alter wird sie auch sicherer und die Schüchternheit wird sich legen oder sie wird zumindest lernen, damit umzugehen.

Wenn du sie zu sehr bedrängst, könnte sie noch unsicherer werden und noch stiller.


Ich finde auch: Wenigstens ist ja brav...
Meine Kinder haben noch Zeit bis in die Pupertät. Darum kenne ich mich damit nicht gut aus....

Aber bestimmt ist es das Beste sie in Ruhe zu lassen. Gleichzeitig aber immer ein
Ohr und ein Herz für sie bereit zu haben..

LG
Apfelblüte

Klar habe ich immer ein Ohr für sie und ich versuche es sie in Ruhe zu lassen.
Fällt mir trotzdem schwer wenn ihre Freundinnen zum tanzen gehen und sie keine Lust darauf hat. Sie meint das ist ihr zu laut.Dachte am Anfang Zickenarlarm aber Fehlanzeige muß wohl ein sehr sensiebeles Mädel sein,kommt man denn damit heute noch weiter in einer Gesellschaft von Ellenbogen und Egos?
L.G.
bea69


Zitat (bea69 @ 19.10.2006 13:01:37)
Klar habe ich immer ein Ohr für sie und ich versuche es sie in Ruhe zu lassen.
Fällt mir trotzdem schwer wenn ihre Freundinnen zum tanzen gehen und sie keine Lust darauf hat. Sie meint das ist ihr zu laut.Dachte am Anfang Zickenarlarm aber Fehlanzeige muß wohl ein sehr sensiebeles Mädel sein,kommt man denn damit heute noch weiter in einer Gesellschaft von Ellenbogen und Egos?
L.G.
bea69

Du kannst Sie nicht formen. Sie entwickelt sich ja noch. Und ich persöhnlich find so eine ruhige Art eher positiv. Meine Kinder gehen auch in die Richtung. Und vielleicht ist es ja wirklich so laut oder sie hat tatsächlich keine Lust.
Ich wäre früher besser auch nicht so in Disco und Konzerte gegangen-heute hab ich Tinitus :(

Ich war damals mit 13 auch eher ruhig und Partys waren nicht mein Ding. Meine Eltern dachten, ich sei nicht ganz normal. Als ich 15 war, haben sich meine Eltern das Mädel zurückgewünscht, welches ich mit 13 war. Ich hab keine Party und keine Disco ausfallen lassen, war nur noch unterwegs und meine Eltern sahen mich nur zum Essen.

Geniesse die Zeit, wo deine Tochter so ruhig ist, das ändert sich von jetzt auf gleich!


Meine Mutter hat mir in den Ohren gelegen mit "Geh doch mal raus, triff dich doch mal, geh doch ma dahin dorthin blaa" Boh hat das genervt. Ich war auch super schuechern und ruhig. Buecher und der Fernseher waren meine besten Freunde (mehr Buecher) ahso und Musik :wub:

Ich bin auch immer noch so..Ich mag keine Parties, keine fremden Menschen(mengen) etc.. :rolleyes:

Wie schon so oft gesagt hier: geniess es und vor allem: mach dir keine Sorgen.


Ich war auch eher der ruhige Typ. Eigentlich bis zu meiner Studentenzeit bin ich nie auf Partys gegangen und die vielleicht 5 Mal, die ich in einer Disco war, hatten zur Folge, dass ich am nächsten Tag Piepen in den Ohren hatte.In meiner Klasse gehörte es einfach dazu jedes WE besoffen zu sein und das fand ich einfach bescheuert. Ich trinke keinen Alkohol. Während meines Studiums habe ich viel unternommen und das erste Mal richtige Freunde gefunden, die nicht auf mich herabsahen, weil ich keinen Alkohol trinke.
Ihre Zeit wird schon noch kommen, der eine ist so, der andere so. Ich denke nicht, dass sie mit ihrer Situation unglücklich ist.


Mach dir keine Gedanken, bea

Das ist normal in dem Alter.
Wenn sie das erste mal verliebt ist, siehst du sie überhaupt nicht mehr u. sehnst dich nach dieser Zeit zurück!!
Es ist die Zeit, wo sie sich selber entdecken u. mit Eltern erstmal nix am Hut haben wollen.
Mein Sohn ist heute noch so zurückhaltend (16), ich bin ganz froh darüber, wenn ich die anderen in seinem Alter sehe, könnte ich mich vl. schon Oma nennen :(

LG Tiffi


Ich kenn das Gefühl. Meine Tochter (17 J.) ist bis heute der ruhige Typ. Anfangs habe ich auch versucht sie zu überreden etwas zu unternehmen. Aber je mehr ich drängelte desto mehr zog sie sich zurück. Also ließ ich sie in Ruhe, hab sie aber beobachtet, ob das Ganze doch "ungesund" wird. Sie ging ihren Weg, d.h. sie braucht keine Hauruckparty noch Disco. Sie hat heute einen kleinen festen Freundeskreis der sich gern in gemütlichen Cafés oder dergleichen trifft. Sie macht auf mich den Eindruck einer selbstbewußten, klugen und "gesunden" jungen Frau. Es muss nicht immer die wilde Hummel sein (nicht wie die Mama damals :pfeifen: ).


Ich hab mich über die Antworten gefreut, werde mein bestes geben sie
so zu akzeptieren wie sie ist, klar bin ich manchmal froh das sie ein Stubenhocker ist, wenn man manche Mädels sieht in ihrem Alter oh ha!
Mit Kiloweiser Schminke und Piercings, dann doch lieber ein gutes Buch.
L.G. bea69


Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 28.11.2007 11:24:53


:winkewinke:

Laß Deine Tochter einfach machen, in dem Alter ist es heute so - und morgen kann es schon ganz anders sein. Gib Ihr einfach das Gefühl, daß sie Zuhause beschützt und geschützt ist, und Alles O.K. ist.

Vielleicht läßt sie sich auch einmal mit einem Mama-Tochter-Tag aus der Reserve locken und du kannst sie in dem Gefühl stärken, daß Du immer für sie da bist und Du sie auch verstehen kannst. Vielleicht zeigt sie auch Intersse daran, wie Du in dem Alter warst (Kinderfotos anschauen- und sich "schebbelig" lachen) und welche Erinnerungen (besonders interessant: der Eltern/Kind-Klinsch der typisch für die Pupertät ist) Du an diese Zeit hast.

Ich denke, daß ist in dem Alter besonders wichtig. Vor allem, daß man ernst genommen wird - besonders wenn man sich in der Schwebe zwischen Kind-sein und Jungendlicher-werden befindet.

YO


Die kinder machen das schon und wenn man ihnen das Gefühl gibt das sie nicht alleine sind-gehst schon.



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