Unfallversicherung mit Schmerzensgeldzahlung: Wer hat sowas?


Hallo,
mir ist ein Angebot einer Unfallversicherung auch in der Freizeit angeboten worden.
Wenn ich mir z.B. was verrenke, mir den Fuß an der Tür anstoße (oder den Kopf) die ich gerade aufmachen will, Autounfall etc etc zahlen sie Schmerzensgeld. z.B. beim Fuß anhauen anscheinend 800 Euro. Das kostet 12,50 im Monat. Da ich manchmal etwas schuselig bin, solche Sachen sind mir schon desöfteren mal passiert, würde ich so etwas ausprobieren. Man hat keine lange Vertragszeit wegen der Kündigung und ich wäre ab morgen schon versichert, bevor schon die erste Vertragszahlung getan wäre.

Kennt das jemand?


Nie gehört aber wenn ich mir ausrechne 12 mal 12,50 € im Jahr dann könnte es sinnvoller sein, das Geld zu sparen mit Verzinsung.

Ich sehe auch keinen Sinn darin, mich gegen meine eigene Ungeschicktheit zu versichern :D Und so oft kommt es ja doch nicht zur Selbstverstümmelung...


Also die Postbank hat so eine ,aber allerdings für 22euro im Monat.
Die habe ich auch, und die ist echt gut,und wenn wirklich etwas ist
Zahlen sie ohne zu zicken oder lange zu fragen.



razbok


Wir hatten mal eine Unfallversicherung, die aber nur dann zahlte, wenn man im Krankenhaus stationär aufgenommen wurde. Wenn man sich den Fuß verknackste oder sich was gebrochen hat, aber nur ambulant verarztet wurde, zahlte die Versicherung nix. Und die meisten Verletzungen sind ja mit einem Arztbesuch und einem Verband oder Gips erledigt. Da würd ich mal nachfragen, ob das bei der Versicherung, die dir angeboten wurde, auch so ist.


@ Daniel

Keine Unfallversicherung wird dir etwas zahlen, wenn du dir lediglich den Kopf
ein bissl an der Tür stößt oder du einen blauen Fleck hast, weil du dir den
Ellenbogen gestoßen hast ;)

Unfallversicherungen treten ein, wenn du z. B. einen "richtigen" Unfall hast und
dadurch berufsunfähig wirst. Die Invalidität wird dann anhand einer sogenannten
Gliedertaxe bewertet, je nachdem, welche Schäden du durch einen Unfall
davon getragen hast. Z. B. Verlust der Sehkraft eines Auges ist in der
Gliedertaxe mit ca. 55% beziffert, der Verlust des großen Zehes mit ca. 8%,
pro restlichem Zeh mit ca. 3% (kommt auf die Versicherungsgesellschaft an,
es variiert manchmal ein wenig).

Und so wie Karen bereits erwähnte, ist es nicht auszuschließen, dass du für die
Inanspruchnahme erstmal im Krankenhaus liegen musst, bevor sich etwas in
Bezug auf die Unfallversicherungsleistung tut.

Es ist an dir zu überlegen, ob diese Unfallversicherung wirklich brauchst.
Schusseligkeit wird nicht belohnt ;) :blumen:

Bearbeitet von Wecker am 22.10.2006 12:14:40


Zitat (Wecker @ 22.10.2006 12:12:46)
Schusseligkeit wird nicht belohnt ;) :blumen:

Hallo ,
das dachte ich mir ja auch dabei. So wie es sich aber anhörte, muß man nicht im Krankenhaus gewesen sein, es reicht der Bericht des behandelnden Arztes.
Ich hab ja noch nix unterschrieben und laß mir erstmal die Unterlagen kommen.

Ich kenne das bei den UV Sachen auch nur so, daß die normalerweise nur KH-Aufenthalte bezahlen. Aber wenn man bedenkt, wie schnell was auf den Straßen passieren kann ?? Na, ich werd mal die Unterlagen abwarten die nächste Woche kommen sollten und mich nochmal über die Gesellschaft schlau machen.

Schlau machen solltest du dich auf jeden Fall. Sicherlich passiert genug auf
den Straßen, aber wenn die Bedingungen für den Versicherungsnehmer
nicht gut genug sind, dann sollte man nach einer Unfallversicherung schauen,
die auf einen abgestimmt ist.

Wenn du die Unterlagen hast, kannst ja mal berichten.


Man sollte sich gut überlegen, ob man sich für alles versichern will. das kostet wahnsinnig viel. ich denk man sollte prioritäten setzen und ansonsten lieber selbst eine Rücklage bilden, die man für alles Mögliche verwenden kann.


Zitat (Sparfuchs @ 22.10.2006 17:44:07)
Man sollte sich gut überlegen, ob man sich für alles versichern will. das kostet wahnsinnig viel.

naja, wahnsinnig viel ist relativ. Ich habe so eine wie von Wecker beschriebene Versicherung, kostet ca. 20 Euro pro Monat. 20 Euro hat man bald für irgendeinen Unsinn ausgegeben :pfeifen: Der Sinn dieser Versicherung ist der, im Falle einer Berufsunfähigkeit abgesichert zu sein, im Falle der totalen Blindheit wären das bei mir 750 000 Euro. Keine Chance, jemals mit Rücklagen auf diese Summe zu kommen.

Bearbeitet von Apsyrtides am 22.10.2006 18:23:13

Zitat (Apsyrtides @ 22.10.2006 18:22:46)
Zitat (Sparfuchs @ 22.10.2006 17:44:07)
Man sollte sich gut überlegen, ob man sich für alles versichern will. das kostet wahnsinnig viel.

naja, wahnsinnig viel ist relativ. Ich habe so eine wie von Wecker beschriebene Versicherung, kostet ca. 20 Euro pro Monat. 20 Euro hat man bald für irgendeinen Unsinn ausgegeben :pfeifen: Der Sinn dieser Versicherung ist der, im Falle einer Berufsunfähigkeit abgesichert zu sein, im Falle der totalen Blindheit wären das bei mir 750 000 Euro. Keine Chance, jemals mit Rücklagen auf diese Summe zu kommen.

Ok - ich meinte ja auch nur das das von Fall zu fall verschieden sein kann. Was für den einen wichtig ist, kann für den anderen unwichtig sein.

Berufsunfähigkeitsversicherung ist absolut sinnvoll, keine Frage. Aber was Daniel da beschreibt, hat damit irgendiwe nix zu tun, oder ?


von Fall zu Fall ist dehnbar, wie ein alter Schlüpfergummi.

Ich kenne ein Pärchen, die auf ne private Haftpflicht/Hausrat verzichtet haben, Ende vom Lied, Waschmaschinenschlauch in der Nacht geplatzt, als sie am nächsten Morgen wachgeklingelt wurden, war das Wasser bereits zwei Etagen tiefer angekommen, Schaden um die 25000 Euro.

Zu besagten Unfallversicherung, bei den meissten bekommt man ein Krankenhaustagegeld und ein Genessungsgeld, das Genessungsgeld wird aber nur so lange gezahlt, wie man auch Krankenhaustagegeld bezogen hat und auch noch krankgeschrieben ist. Beispiel: Patient hat Unfall und liegt drei Wochen stationär ein, danach ist er noch 5 Wochen krank geschrieben, ist aber zu Hause.
Dann bekommt er drei Wochen KhTG und drei Wochen Genesungsgeld.

Jede Versicherung wird den Schadensfall prüfen, bei häufigen Schadensfällen werden sie genauer prüfen, die Police erhöhen und je nach Risikofaktor den Vetrag kündigen.
Ich würde dir zu mehr Vorsicht raten, als zu einer solchen Versicherung.

Im übrigen halte ich eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung für sehr sinnvoll. In dem Fall das man, wie auch immer, erwerbsunfähig wird, zahlt die Versicherung eine Rente, eine staatliche Absicherung wie früher gibts nicht mehr.


Zitat (murphy @ 22.10.2006 18:44:11)
Aber was Daniel da beschreibt, hat damit irgendiwe nix zu tun, oder ?

tja, aus dem Eröffnungspost kann man leider nicht entnehmen, was genau gemeint ist.

Könnte Weckers/meine Variante sein, oder Nobodys.

Die von Nobody erwähnte Unfallversicherung ist ein ganz anderer Hut

Bearbeitet von Apsyrtides am 22.10.2006 19:24:53

Ich hab da ein Problem

WIr haben für unsere Kinder eine Unfallversicherung, da gerade ja bei Kinder mal schnell eine dauerhafte Schädigung durch ein Fahrradunfall oder so sein kann. Im Jahr für 5 Kinder 280 Euro also auch nciht so teuer.

Heute war der Fritze da, da ja eine schon länger über 18 ist und der nächste demnächst 18 wird. Nun kam unser Schock, die haben unsd ohne uns darauf hin zu weisen 2003 als mein Kleiner als Änderung zum alten Vertrag dazu kam einen 5 Jahresvertrag aufgedrückt, wir haben beim Erhalt der Änderung nicht aufgepasst :wallbash:

Dürfen die das einfach??? Gleiche Versicherungsnummer alles, also bestehender Vertrag


;) @ grizzabella


die dürfen das! Die Verlängerung ist ein fieser Trick, aber legal. Es wird verhindert, dass die Kunden abwandern zur Konkurrenz. Hast Du bei dem "Fritze" mehrere Versicherungen, bleibt nur die Erpressung indem Du mit Kündigung drohen sollst!
Ansonsten bist Du übertölpelt worden! -_-


Zitat (Petermeister @ 08.11.2006 19:51:35)
;) @ grizzabella


die dürfen das! Die Verlängerung ist ein fieser Trick, aber legal. Es wird verhindert, dass die Kunden abwandern zur Konkurrenz. Hast Du bei dem "Fritze" mehrere Versicherungen, bleibt nur die Erpressung indem Du mit Kündigung drohen sollst!
Ansonsten bist Du übertölpelt worden!  -_-

NEIN :party: er hat heute angerufen, mein einer Großer fällt ja ab Februar raus da er 18 wird, und mir wurde am Telefon zugesagt, bekomme es auch noch schriftlich,dass ich nicht an die 5 Jahres frist gebunden bin ............. die wollen meine große als Kunden

Bearbeitet von grizzabella am 08.11.2006 20:21:27

@ grizzi

Ich sage einfach mal, dass dein Fritze dich in dem Sinne schlecht beraten hat, dass er dich nicht über die weitere Laufzeit bei Vertragsänderung informierte. Wenn er schlau ist, nimmt er die Änderung zurück ;)

Diese Art von Änderung ist durchaus legal, jedoch hält es nicht jede Gesellschaft gleich. Was die Kündigung betrifft, so gibt es eine Vertragsform, die keiner Kündigungsfrist unterliegt und automatisch mit dem Ablaufdatum endet: das ist die mit einer Laufzeit von unter einem Jahr. Bei Verträgen, die darüber liegen, unbedingt auf die Frist achten :)

Tante Edit sagt, der Fritze war schlau :grinsen:

Bearbeitet von Wecker am 08.11.2006 20:26:49


Zitat (razbok @ 22.10.2006 11:46:15)
Also die Postbank hat so eine ,aber allerdings für 22euro im Monat.
Die habe ich auch, und die ist echt gut,und wenn wirklich etwas ist
Zahlen sie ohne zu zicken oder lange zu fragen.



razbok

Woher weißt du das die wirklich zahlen? Hast du schon mal einen Schadensfall abgewickelt oder glaubst du das nur. Meine Erfahrung: Ohne zu zicken zahlt kaum eine Versicherung.

Also ich war im august 16 Tage im Krankenhaus und jetzt nochmal 6 Tage mit der gleichen sache und habe zumindest dafür ohne zu zicken sofort das Kh Tagegeld und Schmerzensgeld bekommen.

Bin gespannt wenn nach einem Jahr Anspruch auf Prozente besteht wie sie sich dann verhalten


Zitat (murphy @ 21.10.2006 22:00:17)
Nie gehört aber wenn ich mir ausrechne 12 mal 12,50 € im Jahr dann könnte es sinnvoller sein, das Geld zu sparen mit Verzinsung.

Ich sehe auch keinen Sinn darin, mich gegen meine eigene Ungeschicktheit zu versichern :D Und so oft kommt es ja doch nicht zur Selbstverstümmelung...

Tritt einfach mal kräfig gegen die Wand und schon haste die 12 Monatsbeiträge raus und noch ein ordentliches Taschengeld. rofl


Lieber Daniel,

das wär ja zu schön um wahr zu sein. Mit der Versicherung wär ich in 2 Wochen reicher als Mr. Gates.

Ich finde das hört sich ganz schön ominös an. 800 € für Fußanstossen. Wenn die überhaupt zahlen, dann wohl nur in solchen Fällen, wenn du z.B. beim Fensterputzen vier Stockwerke in die Tiefe stürzt und dir sämtliche Knochen brichst. Also ich würd da die Finger von weg lassen.

Mit Speck fängt man Mäuse....


Kostenloser Newsletter