Neue Ladenschlußgesetze: Was haltet ihr davon?


Hallo an alle! :blumen:

Wie fändet ihr es, wenn ihr rund um die Uhr einkaufen gehen könntet?

Ich persönlich könnte es mir vielleicht vorstellen, wenn mir die Leute, die arbeiten müssen, nicht so leid täten!
Weiß noch nicht so genau, was ich davon halten würde... :huh:

Was meint ihr dazu?

Die kleine Elfe! :blumengesicht:


Für mich als Einkäufer find ich es einfach nur klasse. Vor allem wenn ich nachts mal Lust auf was hab, das grad nicht im Haus ist. :applaus: :jupi:

Aus Sicht der Angestellten ist es sicherlich garnicht toll. Würde mir ganz schön stinken nachts um drei Eier, Sahne und Salami über den Scanner zu ziehen. :angry:


Ich bin das so hin- und hergerissen.

Ich kaufe gern eher spät ein, also so 18:00 bis 20:00 Uhr.

Und bei den jetzigen Ladenschlussgesetzen sind um die Zeit alle unterwegs, die gern spät einkaufen. So lohnt es sich (in einer 130 000 Personenstadt) doch noch, den einen oder anderen Laden bis 20:00 zu öffnen.

Aber wenn jetzt Rund-Um-Die-Uhr: Also wenn sich diejenigen, die jetzt zwischen 18:00 und 20:00 einkaufen dann auf die ganze Nacht verteilen würden: Lohnt sich das dann noch? Und bin ich dann ganz alleine in dem riesen Kaufhaus / der Tiefgarage? Stelle ich mir unheimlich vor...
Wenn wir Pech haben, machen die Läden dann früher als jetzt zu...

Anderseits: Am Sonntagabend, wenn die Studenten, die Pendler, die Sonntagsausflügler wieder in der Stadt aufschlagen, könnte man sicher gut verkaufen. Aber Sonntag ist ja bei den meisten Regelungen ausgeklammert...

Ansonsten stört mich eher, dass die jetzigen Regelungen gar nicht ausgenutzt werden, und die einen Läden Samstags bis 13:00 die nächsten bis 14:00, 16:00, 18:00 oder 20:00 offen haben und man so doch immer wieder vor verschlossenen Türen steht.


Ich finde diese Erweiterung nicht so gut, ich fände es besser wenn z.B. kleine Läden meinetwegen bis 22:00Uhr geöffnet hätten und große, wie Obi, Walmart, REWE bis 24:00 Uhr.

Das würde voll und ganz ausreichen und ließe sich auch mit dem Personal im Einzelhandel besser regeln lassen als 24 Stunden täglich :)


Mmmh...? :hmm:

Ich fände es eigentlich eine super Chance, vielleicht würde es dann weniger Arbeitslose geben.

Irgendwie müssten doch dann die Firmen mehr Leute einstellen, oder?

Viele liebe Grüße,

Die kleine Elfe! :blumen:


Ja, das wär ja dann auch so ein Vorteil :yes:


Das ist leider ein Trugschluss, es würden für die Nächte Studenten angestellt werden, Hauptsache billige Arbeitskräfte und bei Ausfall müssten dann wieder die normalen Verkäufer einspringen.
Oder meinst Du, wenn 24h geöffnet ist, kommt mehr Geld in die Kassen?

Somit wird der Einzelhandel auch nicht unbedingt jetzt händeringend die Arbeitslosen von der Straße holen....

Eigentlich schade, der Grundgedanke stimmt, aber an der richtigen Umsetzung wird´s weiterhin fehlen ;)

Bearbeitet von Die Schottin am 18.11.2006 23:46:04


Das wird sich mit der Zeit einpendeln. Manche Läden werden an ihren Öffnungszeiten gar nichts ändern, andere werden sie verlängern, wieder andere vllt. rund um die Uhr geöffnet haben, was aber wohl eher die Ausnahme sein wird. Leider kann ich mir fast nicht vorstellen, dass deshalb viel mehr Arbeitsplätze entstehen, da die Wirtschaft in Deutschland 2 Dinge bis heute nicht gelernt hat.

Erstens wird sich der Umsatz wohl kaum steigern, da die Leute auch bei verlängerten Öffnungszeiten nicht mehr Geld ausgeben können, als sie haben, und

Zweitens können die Gewinne der Unternehmen nicht bis ins Endlose steigen. Selbst wenn ich Geld hätte, wie ich keins habe, würde ich mir nicht 3 Waschmaschinen in den Keller stellen oder mir eine Zweitküche ins Wohnzimmer stellen.

Wenn ein Unternehmen mal weniger Gewinn einfährt wie im Vorjahr, wird gleich von Verlusten gesprochen, was dann natürlich wieder ein willkommener Anlass für Stellenabbau und dergleichen darstellt... aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Als Konsument freue ich mich über die neuen Ladenschlußgesetze, aber man muss abwarten, was der Einzelhandel wirklich draus macht und wie er es gegenüber seinen Angestellten handhabt.

Bearbeitet von Rausg'schmeckte am 18.11.2006 23:50:05


Ich gehe mal nicht auf die Frage ein, wie ich es persönlich als Verbraucherin finde.

Mir gehen dabei ganz andere Überlegungen durch den Kopf. ;)

Auch das wird, wie schon bei den Verlängerungen des Ladenöffnungszeiten vorher, keine neuen Arbeitsplätze schaffen. Sondern vor allem kleine, mittlere - und ich denke auch schlußendlich große - Geschäfte werden das nur gestemmt kriegen, indem sie Aushilfskräfte einsetzen. Natürlich aus finanziellen Gründen. Denn die Verbraucher haben ja nicht mehr Geld im Portemonnaie, im Gegenteil. Also werden sich die Einkäufe nur um die Uhr verteilen. Die Geschäfte jedoch haben steigende Kosten, Strom, Heizung, Personal etc. Und wo kann man dabei sparen? Am Personal. Das hat dann wiederum zur Folge, daß die Beratungsqualität abnehmen wird, da man an qualifiziertem Fachpersonal sparen wird.

Nächste Überlegung. Angestellte, die nicht in der Nähe ihres Arbeitsplatzes wohnen, und kein Auto haben, sind ergo auf öffentlichen Verkehr angewiesen. Nur, was ist, wenn um 2.00 Uhr morgens eben kein Bus oder Zug mehr in den - vielleicht 20 km entlegenen - Wohnort fährt? Oftmals arbeiten Frauen im Einzelhandel, die vielleicht morgens ihre Kinder versorgen müssen, und bis 5.00 Uhr morgens gearbeitet haben. Die sind - auch bei Schichtdienst - nach 1 Jahr kurreif. ;)

Sicher wird es zunächst erstmal ein Erfolg werden. Weils halt anfangs einen Eventcharakter hat. Aber wie man schon bei all den anderen Versuchen gesehen hat, pendelt es sich wieder ein. Wie gesagt, die Verbraucher haben ja nicht mehr Geld zur Verfügung, nur weil die Läden geöffnet haben.

Und dann wird genau das eintreten, was charly 70 in seinem letzten Absatz geschrieben hat. Man weiß irgendwann nimmer, wann welche Läden geöffnet haben. :unsure:

Noch was "ketzerisches" :lol: zum Schluß:

Ist es denn wirklich so wichtig, daß uns der Handel rund um die Uhr zur Verfügung steht? Wäre es nicht wichtiger, daß uns viel stärker als bisher z. B. Ärzte rund um die Uhr zur Verfügung stehen? Wer schonmal des nachts einen Notdienst oder ein Krankenhaus aufsuchen mußte, ahnt vielleicht, was ich meine. ;)
Wieviele andere, oftmals in dem Moment auch wichtige, Institutionen sind freitags ab 12.00 mittags schon nicht mehr zu erreichen?

Aber schauen wir mal, wie es sich in NRW entwickeln wird. Vielleicht sind wir dann alle klüger, und alle Bedenken sind zerstreut. :blink:


Sonntags muss ich nicht einkaufen aber sonst würde ich es begrüßen, wenn der alte LADENSCHLUSSZOPF endlich fällt.
Wer fragt eine Krankenschwester, Arzt, Taxifahrer und die vielen anderen guten Geister nach Sonn- und Feiertag????? Also bitte...ab mit dem Zopf.


Hallo,


ich find das ganz furchtbar :wacko: !!!!!!!!!!!!!!!
Hat auch jemand mal an die Mitarbeiter mit Familie gedacht?

Was soll bloß dieser Quatsch, man kann auch tagsüber in Läden gehen und seinem Kaufrausch freien Lauf lassen., da muß ich nicht um Mitternacht los.

Ich finde das total unsinnig und unfair den Familien gegenüber! :wallbash: :wallbash: :wallbash: :wallbash: :wallbash: :wallbash: :wallbash: :wallbash:


Ich denke, längere Ladenöffnungszeiten werden sich früher oder später in den Preisen wiederspiegeln. Der "Luxus" noch spät in der Nacht einkaufen zu können, muss ja irgendwie bezahlt werden.
Einige Läden haben auch schon wieder ihre Öffnungszeiten verkürzt, da sich am Umsatz nicht großartig was verändert hat.
Es wird sich schon einspielen...


Keine Ahnung... :unsure:

Irgendwie weiß ich nicht, was die Leute machen, die früh morgens zur Arbeit gehen und erst spät abends nach Hause kommen.
Wann gehen die denn einkaufen?

Ob nun Verkäuferin, Krankenschwester, oder sonst wer...

Allerdings frage ich mich auch, warum manche nur bis 16 Uhr arbeiten müssen und pünktlich die Firma verlassen können.
Ist doch auch ungerecht. Oder?

Die kleine (müde) Elfe! :schlafen:


hi,sonntag sollte sonntag bleiben.ruhetag,wochenende....am besten noch autofrei.. ;)


also aus sicht vom einkäufer ist das bestimmt toll nur aus meiner sicht nicht mehr ich arbeite auch in einem markt und könnte nicht spätabends oder gar nachts arbeiten da ich mit zwei kleinen kindern alleine bin und ich weiss auch das da keiner rücksicht drauf nimmt also wenn ich nicht mitziehen könnte könnte ich meine papiere nehmen und gehn und das wöllte ich nicht


Rund um die Uhr muß nicht sein, finde ich. Wäre schon froh, wenn das ein oder andere Geschäft abends länger offen hätte oder auch mal Sonntags für ein paar Stunden.


Wenn beispielweise ein Möbelhaus der Meinung ist, dass die meisten Umsätze nach 16h gemacht werden, dann sollen die doch den Vormittag aussparen und erst um 14h oder 15h öffnen. Ob die dann um 23h oder viel später oder überhaupt nicht schliessen, das sollte den Betreibern überlassen bleiben.
Oder stellt Euch vor, Ihr könnt Euer Auto jetzt um 18h in die Werkstatt bringen und es am nächsten Morgen um 7h abholen.
Schliesslich handelt es sich um eine Kann-Bestimmung. Niemand muss nach 20h öffnen.
Ich begrüsse es, dass hier dieser alte Zopf endlich abgeschnitten wurde. Die Nachfrage wird es regeln, wann die Geschäfte in Zukunft geöffnet haben.
Übrigens gibt es bestimmt sehr viele Menschen, die gerne ausserhalb der bisher gültigen Öffnungszeiten arbeiten würden, z.B. wenn die Kinder im Bett sind.

Bearbeitet von FranzBranntwein am 19.11.2006 07:09:35


Die Leute können ihr Geld nur einmal ausgeben; dadurch wird nicht mehr umgesetzt!! Nur verschoben !!
Die Verkäufer/innen tun mir einfach nur leid; gut daß ich in der Branche nicht arbeite.
Ich finde das Schwachsinn!! *sorry*


Also hier in Griechenland ist es so,dass die Geschaefte oft bis um 10/11 Uhr schliessen (je nach Bezirk und Touristenbefall).Ich finde das ist ne gute Sache,aber 24 h Geschaefte sind meiner Meinung nach nicht noetig.
Einige groessere Mini-Markets in Athen haben bis nach Mitternacht offen,damit,wenn man mal unerwartet Gaeste hat,etwas einkaufen kann,aber man zahlt auch dementsprechend drauf.
Ich denke schon auf Grund der Arbeitszeiten wuerde es sich in Deutschland nicht lohnen.
Die Mehrheit muss frueh morgens raus und ich denke keinem wuerde es einfallen um 4 Uhr Morgens noch einkaufen zu gehen.
Gruss Julie


Ich kann mich Bücherwurm nur anschliessen!!!

Ich selbst habe einen Job im Einzelhandel uns schon jetzt massive Probleme meine Tochter unterzubringen wenn ich bis 20 Ihr arbeiten muss. Was ich machen soll wenn es bis 22 Uhr oder rund um die Uhr losgeht weiss ich nicht... Denk auch keine Sau drüber nach. Aber die, die sich nicht selbst hinstellen müssen, die finden das natürlich toll.
Ich könnt einfach nur kotzen!!!! Würde keiner, wirklich keiner um solche Zeiten einkaufen gehen könnten sich Leute wie ich auch selbst um ihr Kind kümmern ohne vom Sozi abhängig zu sein. Dann würden die Öffnungszeiten nämlich wieder zurückgefahren werden!


Mir fällt da gerade etwas ein: Ob wohl die Änderung des Ladenschlusses etwas mit der Bleiberecht-Regelung für Ausländer zu tun hat. Denn diese müssen müssen ja Arbeit haben, wenn sie bleiben wollen. Wenn ich mich recht erinnere,
geht es um 2.000.000.

Ein Schelm wer böses dabei denkt. :angry:


Ich arbeite nun schon seit Jahren im Einzelhandel und hab gesehen wie sich die Umsatzentwicklung gestaltet hatt. Der Umsatz ist jetzt nicht mehr geworden im Vergleich dazu, wo die Läden noch bis 18.00 Uhr unter der Woche und 14.00 Uhr am Samstag auf hatten.
Es hatt sich alles nur verlagert. früher waren am Samstag die Läden um 9.00 Uhr rappelvoll und heute sind sie es erst um 12.00 Uhr. Früher haben die Leute es auch geschafft ihre Einkäufe bis 18.00 zu machen und heute schaffen sie es nicht mehr? durch die verlagerung der Stoßzeiten wird auch nicht mehr Personal eingestellt wie viele meinen. in den ruhigeren Stunden wird halt das Personal eingespart, weil die ja nur unnütz rumstehen würden. Beispiel: Ein Laden hatt 8 Angestellte. Stoßzeit ist um die Mittagszeit also sind 3 am Vormittag da, 3 kommen dann Mittags so sind sie für 2 Stunden zu 6 und dann gehen die Vormittagsleute heim und die anderen sind wieder zu dritt. 2 haben übrigens frei, weil ja Samstags auch gearbeitet wird. wenn die Läden noch länger aufhaben zieht sich das halt noch mehr und so sind Vormittags und Nachittags nur noch 2 Verkäufer da, was sich wiederum auf den Sevice niederschlägt, sollte doch mal mehr los sein.
klar ist es ein Service am Kunden, aber die Kosten die verlängerte Einkaufzeiten mit sich bringen, an die denken wohl die wenigsten.Nachtzuschlag für die Verkäufer, zusätzlichen Stom ectr. das wird sich irgendwann auf die Preise niederschlagen.

Zitat
Irgendwie weiß ich nicht, was die Leute machen, die früh morgens zur Arbeit gehen und erst spät abends nach Hause kommen.
Wann gehen die denn einkaufen?

Ob nun Verkäuferin, Krankenschwester, oder sonst wer...


die meisten Leute arbeiten nicht mehr wie 8-10 Stunden. nach dem die Läden mittlerweile aber oft schon 12 Stunden auf haben, müssten die es doch locker schaffen ihre Einkäufe zu tätigen.
es kann mir keiner erzählen, das er nicht genügend Zeit hatt zum Einkaufen.

Guten Morgen! :laaangweilig:

Ich habe jetzt darüber geschlafen...

...und irgendwie kann ich mir gar nicht vorstellen, dass das geht.

Eben, was machen die Mütter, die kleine Kinder haben? :keineahnung:

Wünsche einen schönen Tag!

Die kleine Elfe! :blumengesicht:


Zitat (Tulpe @ 19.11.2006 10:52:20)

Zitat
Irgendwie weiß ich nicht, was die Leute machen, die früh morgens zur Arbeit gehen und erst spät abends nach Hause kommen.
Wann gehen die denn einkaufen?

Ob nun Verkäuferin, Krankenschwester, oder sonst wer...


die meisten Leute arbeiten nicht mehr wie 8-10 Stunden. nach dem die Läden mittlerweile aber oft schon 12 Stunden auf haben, müssten die es doch locker schaffen ihre Einkäufe zu tätigen.

Ganz so sehe ich das nicht:

Ich fang um 09:00 Uhr an, vorher ist schon arg wenig Zeit für einen Großeinkauf und ich hab kühlpflichtige Ware auch nicht gern den ganzen Tag im Auto.

Mittags hätte ich eine Stunde Zeit, da brauch ich aber auch wirklich meine Pause um mal was zu essen und einfach Pause zu haben.
Und bei mir wird es zu Stoßzeiten abends durchaus 20:00 Uhr, die Läden machen da gerade zu. "Hab aber die Maschine schon geputzt, da schneide ich keine Wurst mehr "

Also es wird teilweise schon knapp mit dem Einkaufen.

Die andere Sache ist, dass ich nach solchen Tagen auch gar keinen Bock mehr hab, dann auch noch Einkaufen zu gehen - da fahr ich dann beim "Restaurant zum goldenen M" vorbei.

Und ich kaufe dann eben Samstags ein...

Zitat
Tulpe @ 19.11.2006 die meisten Leute arbeiten nicht mehr wie 8-10 Stunden. nach dem die Läden mittlerweile aber oft schon 12 Stunden auf haben, müssten die es doch locker schaffen ihre Einkäufe zu tätigen.
es kann mir keiner erzählen, das er nicht genügend Zeit hatt zum Einkaufen.


Naja, wenn ich da an meinen Mann denke, der früh morgens anfängt und spät Heim kommt. Manchmal muss er länger arbeiten, wegen irgendwelchen Veranstaltungen, oder so. Ja und wenn er mal weiter weg fahren muss...

Meine Schwiegermama war Krankenschwester und musste teilweise rund um die Uhr arbeiten. Für sie war es sicherlich nicht leicht, noch schnell was einzukaufen und für ihren kleinen Sohn da zu sein.

Ich verstehe dich schon, aber andere müssen auch lang arbeiten... :unsure:

Irgendenwie sollte es einfach so bleiben, wie es ist. Oder so!?

Die kleine Elfe! :blumengesicht:

und doch hatt noch keiner Hungern müssen, wei er es nicht geschafft hatt irgenwann mal einzukaufen oder?

und wie war es früher, als die Geschäfte noch kürzer auf hatten?


Zitat (Tulpe @ 19.11.2006 11:17:12)
und doch hatt noch keiner Hungern müssen, wei er es nicht geschafft hatt irgenwann mal einzukaufen oder?

und wie war es früher, als die Geschäfte noch kürzer auf hatten?

Ne, aber richtig früher gab es noch die Hausfrauen, da haben die Männer (lang) gearbeitet und die Hausfrau hat sich darum gekümmert, dass der Kühlschrank voll war und die Wäsche sauber.

Aber mittlerweile ist in vielen Familien und bei vielen Singles einfach keiner mehr daheim, der das übernimmt.

Außerdem gab es früher diese Unsitte mit den vielen (meist noch unbezahlten) Überstunden einfach nicht...

Auch für die Leute, die nicht im Verkauf arbeiten, haben sich die Zeiten zum schechteren geändert...


Und: Zwischen "verhungen" und "ab Mittwoch gibt's nichts frisches mehr außer Äpfeln" ist schon noch ein Unterschied...

Gelobt sei das Gefriergemüse...

Bearbeitet von Charly_70 am 19.11.2006 11:28:36

Mmmh...? :unsure:

Ja, mit Stress geht alles und früher hat´s auch funktioniert...
Die Welt besteht ja eh nur noch aus gestressten Menschen. :blink:

Wollte damit eigentlich nur sagen, dass Menschen, die in anderen Bereichen arbeiten auch einen langen Arbeitstag haben und nie wissen, wann sie nach Hause kommen.

Vielleicht kommt es ja gar nicht so weit. :augenzwinkern:

Ich bräuchte es nicht...

Die kleine Elfe! :blumenstrauss:


Für mich find ich's gut ,für meine Söhne nicht die machen gerade eine Ausbildung in einem Elektrogeschäft.Hoffe nur das die Azubis da nicht mit reingezogen werden ,bis 20.00Uhr arbeiten reicht ja wohl auch aus.Vor allem wie wird das mit der Bezahlung gemacht Nachtschichtzulage oder wie?


Hallo Fenjala, ich fürchte, wenn die späten Arbeitszeiten die Regel werden, wird es dafür auch keine Sonderzahlungen mehr geben.
Ich seh die Geschichte ähnlich wie Tulpe, ich arbeite auch seit 10 Jahren im Einzelhandel.
Ich möchte übrigens nicht um 22 Uhr im Supermarkt an der Kasse sitzen, wohlmöglich noch allein und dann vielleicht überfallen werden. Amerika lässt grüßen.


Mo-Fr. 9-12/13 Uhr 15-18.30Uhr
Sa 9 - 13/14 Uhr

Wer kennt noch diese Öffnungszeiten? Zugegeben, da war es wirklich schwer einzukaufen, aber - ist da einer verhungert oder konnte sein Geld nicht ausgeben?

So wie es im Moment ist fand ich es o.k., obwohl ich diese zeiten auch nicht ausnutze, mehr verkauft wird auch nicht, es werdgen nur anderen Marktanteile abgejagt. Mehr Personal - Fehlanzeige. Die Versuche, daß Kunden ihren Einkauf selbst scannen sind erfolgreich gelaufen. Dann gibts etwas Aufsichtspersonal und fertig. Kleine Geschäfte können da nicht mithalten. Es wird sich auch nur in größeren Städten rechnen.

Da hat ja der in einem anderen Thread diskutierte 24 Stunden-Kindergarten seine Berechtigung.

Und wo noch dran gearbeitet wird, Nachtzuschläge abzuschaffen.


Zitat (Sparfuchs @ 19.11.2006 14:33:40)
Mo-Fr. 9-12/13 Uhr 15-18.30Uhr
Sa 9 - 13/14 Uhr

ich habe mit fast solchen Arbeitszeiten angefangen. Das war 1991.
MO - FR 9 -19.30 Uhr
SA 8 - 14 Uhr
Der 1, SA im Monat bis 16 Uhr, die 4 SA vor Weihnachten bis 18 Uhr. Dann kam erst der lange Donnerstag bis 20.30 Uhr und dann kam die leidige 20 Uhr Geschichte.
Von dem grossen Lebensmittel-haus in dem ich arbeite kann ich sagen, dass 80% aller Späteinkäufer Rentner und arbeitslose sind. Also die, die eh den ganzen Tag Zeit haben :wacko:

Hallo! :blumen:

In den Nachrichten kam vorhin, dass es in Berlin gut angekommen ist.
Bei den Verkäufer/innen und selbstverständlich auch bei den Kunden.

Wahrscheinlich ist das aber nur am Anfang so, oder? :unsure:

Die kleine (skeptische) Elfe! :blumen:


Ich find das überhaupt nicht gut!!!! :angry:
Da bleibt mir noch weniger Zeit mit meiner Familie :unsure:
Und von wegen, es werden neue Arb.kräfte eingestellt, nicht bei uns u. auch nicht bei den anderen Geschäften in unserem Center. Wir werden wieder ausgenutzt u. es wird wieder gedroht, wenn sie das nicht machen...es stehen genug arb.lose vor der Tür :labern: :wallbash: Also was bleibt mir anderes übrig?Ich bin damit nicht einverstanden!
Ich weigere mich auch, abends bzw.nachts einkaufenzu gehen, denn wenn keiner hingeht, sind die Pers.kosten so hoch, dass sie das ganz schnell wieder ändern. Und ich denke nicht alleine so!
Es ging doch vorher auch! Warum jetzt plötzlich nicht mehr? :angry:

LG eine arme Verkäuferin :heul:


also ich finde das furchtbar. habe am potsdamer platz in berlin gearbeitet. eigentlich ein touristenort. tja, aber die kunden blieben während des ganzen letzten jahres aus. auch während der wm. da hatten wir ja schon bis 24 uhr geöffnet. und jetzt jeden tag bis 22 uhr? ne, das find ich sowas von doof.


Fairerweise müsste man dann auch alle anderen Branchen so arbeiten lassen und selbstverständlich auch die Ämter.

Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn Vereine Schwierigkeiten haben, ehrenamtliche Helfer zu bekommen.


Zitat (Sparfuchs @ 19.11.2006 20:12:38)
Fairerweise müsste man dann auch alle anderen Branchen so arbeiten lassen und selbstverständlich auch die Ämter.

Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn Vereine Schwierigkeiten haben, ehrenamtliche Helfer zu bekommen.

:daumenhoch: Da bin ich ganz deiner Meinung! :daumenhoch:

Nicht nur im Verkauf sollte es so sein, sondern auch auf den Ämtern...

Die kleine Elfe! :blumen:

Zitat (Rausg'schmeckte @ 18.11.2006 23:49:28)

.... würde ich mir nicht 3 Waschmaschinen in den Keller stellen oder mir eine Zweitküche ins Wohnzimmer stellen.


:lol: ...naja wir haben unsere Zweitküche im Keller, wir sagen immer "Die Versuchsküche" .......zwei Waschmaschinen haben wir auch ime Keller....aber garantiert nicht, weil wir zuviel Geld haben!!! :lol:

naja...ich find das egal was die mit ihren Öffnungszeiten machen, hauptsache man kann in Ruhe einkaufen!!!!

Für Schichtarbeiter ne coole Sache. Wer sonst so unorganisiert ist, dass der sowas wie rund um die Uhr echt braucht, bestimmt auch.
Und was Handel mit Krankenschwestern, Taxifahrern und sowas zu tun haben soll, geht mir auch nicht in die Birne. Bei solchen Berufen isses eben so, dass man solche Dienste rund um die Uhr braucht. Kranke sind 24/7 krank, manchmal braucht man nachts n Taxi, Feuerwehr und Polizei ist auch immer einsatzbereit, die Gastronomie lebt von der Freizeit anderer und sowas wie Souvenirläden auch.

Glaubt hier echt auch bloß einer, die Gesetze werden gelockert, damit der normale Kunde entspannter einkaufen kann? Ich hoff so blauäugig ist keiner, die hoffen dass mehr Kohle in die Kassen kommt.
Wenn dafür alles andere auch länger auf hat (Betriebe, Ämter und sowas) wärs fair. Über die Öffnungszeiten bis abends 7 hab ich mich derbe gefreut, wenn ich Überstunden geschoben hab und trotzdem noch einkaufen konnte. Bis 8 lass ich mir auch noch gefallen. Aber sowas wie rund um die Uhr brauchen echt bloß Leute, die auch sonst nix auf die Reihe kriegen. Und von wegen früher gabs mehr Hausfrauen: Hab keinen Dunst wie ihr lebt, aber auch vor 15 Jahren hab ich Steppke keinen verhungert in der Ecke rumliegen sehen, weil der nix einkaufen konnte, sogar wenn der keine Frau zu Hause hatte.
Ich seh immer die gleichen Gestalten abends aus den Geschäften rauskommen: Rentner und Teenies, bei denen sich alles bloß nach hinten verschiebt. Kann jeder einkaufen wann der will, ist ok aber grade bei denen kann man nicht sagen, für die isses ne Erleichterung. Und bestimmt auch nicht die Wunsch-Zielgruppe, kann sein ich kenn die falschen Leute aber ich glaub so derbe viele Kohle haben Rentner und Teenies nicht, die die dem Staat gerne in die Kassen spülen, bloß weil die jetzt länger einkaufen gehen können.
Steigen werden auf alle Fälle die Kosten der Läden, die länger aufmachen, aber dass das ausgeglichen wird durch die Kohle die reinkommt glaub ich nicht in jedem Fall. Wenn nicht was Dringendes anliegt geh ich spätabends nicht einkaufen, da kann ich was besseres mit meiner Zeit anfangen. Bloß weil die Läden länger auf haben hab ich nämlich nicht mehr Freizeit und mehr Kohle.


Kalle genau so ist es. Mehr Geld wird nicht ausgegeben, nur umverteilt.
Die Tankstellenshops werden das dann auch merken, denn wenn im Supermarkt dann viel günstiger ist...


ich kann mich noch gut daran erinnern, als damals die Diskusion mit der Öffnungszeit bis 20.00 Uhr losging, sagte ein junger Mann zu mir, der um 16.30 Uhr Feierabend hatte, das er es nicht schaffe, seine Einkäufe bis 18.30 zu machen :wallbash: :wallbash:
alles was rcht ist, aber in 2 Stunden kann man locker seine Einkäufe machen. das hab sogar ich geschafft und ich bin jeden Tag un 7.00 Uhr aus dem Haus und kam um 20.00 Uhr nach Hause. ich war Pendler und hatte jeden Tag 3 Stunden Fahrtzeit.


Ich weis nur eins, mich wird nachts niemand sehen beim Einkaufen, würde mir nicht einmal im Traum einfallen. Aber es wird kommen, wenn auch nicht überall.
Bei uns gibt es in der Innenstadt immer noch die alten Kernzeiten. Und nur ein paar Großmärkte auf der grünen Wiese öffnen länger.

Bearbeitet von Sparfuchs am 19.11.2006 21:10:04


Mir fällt da ganz spontan ein:

Bei Einkäufen ab 20:00 Uhr gibts einen Aufschlag von xx% .
Da würden so einige ihre Einkaufsplanung besser überdenken ;)

Ich befürchte jedoch, dass diese Mehrzahlung in den falschen Taschen landet.... :pfeifen:

Bearbeitet von obelix am 19.11.2006 21:17:38


Zitat (Tulpe @ 19.11.2006 21:02:11)
das hab sogar ich geschafft und ich bin jeden Tag un 7.00 Uhr aus dem Haus und kam um 20.00 Uhr nach Hause. ich war Pendler und hatte jeden Tag 3 Stunden Fahrtzeit.

Hallo Tulpe,

aber wirklich Lust am Bummeln hattest du dann nicht, oder? Das ist dann Hektik pur.

Klar, wer keine Geld hat, kann keines ausgeben.

Aber auch wer Geld hat, braucht ein wenig Muße um in den Bücherläden zu stöbern oder Klamotten anzuprobieren.

Ich glaub euch gern, dass lange Öffnungszeiten für das Verkaufspersonal Mist sind.
Aber ihr macht es euch zu leicht, wenn ihr sagt, früher ist auch keiner verhungert.

Man verhungert auch nicht, wenn man von abgepacktem Brot und Fertiggerichten lebt. Aber Lebensqualität ist anders.

Ich denke aber, das Ganze wird nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
Länger als bis 20:00, vielleicht noch 21:00 werden kaum Läden offen haben. Denn wer so lange arbeitet, ist fix und fertig. Der will nicht mehr bummeln, der will heim auf die Couch.

Einige Tankstellen werden schließen, statt dessen werden einige wenige kleine 24-Stundenmärkte an den Einfallsstraßen öffnen. So kann man auch noch nach dem Feierabendsport die Lebensmittel für eine frische Mahlzeit besorgen, oder mal ne Flasche Wein für eine Party. Das werden aber Einzelfälle. Die jetztige 20:00 Regelung wird ja schon nicht ausgeschöpft, was sollen dann noch längere Öffnungszeiten?

Außerdem kommen die neuen Ladenöffnungszeiten ja nur in Deutschland, nicht in Bayern :wub: :vertrag: und betreffen mich daher nicht :weissefahne:


Zitat (Charly_70 @ 19.11.2006 21:31:44)
Außerdem kommen die neuen Ladenöffnungszeiten ja nur in Deutschland, nicht in Bayern  :wub:  :vertrag: und betreffen mich daher nicht  :weissefahne:

Dann fährst du wahrscheinlich über die Grenze um in Baden Würtemberg nachts einzukaufen rofl

Bearbeitet von Sparfuchs am 19.11.2006 21:34:25

Zitat (Sparfuchs @ 19.11.2006 21:33:55)
Dann fährst du wahrscheinlich über die Grenze um in Baden Würtemberg nachts einzukaufen rofl

Na, bis ich dort wär, wär bestimmt Nacht... rofl

Zitat (JULIE GREECE @ 19.11.2006 08:41:34)
Also hier in Griechenland ist es so,dass die Geschaefte oft bis um 10/11 Uhr schliessen (je nach Bezirk und Touristenbefall).Ich finde das ist ne gute Sache,aber 24 h Geschaefte sind meiner Meinung nach nicht noetig.
Einige groessere Mini-Markets in Athen haben bis nach Mitternacht offen,damit,wenn man mal unerwartet Gaeste hat,etwas einkaufen kann,aber man zahlt auch dementsprechend drauf.

:D bei uns in spanien ist es genauso.
ich möchte die einkaufszeiten bis 22.00 uhr nicht mehr missen.
die geschäfte sind auch wirklich bis 22.00 uhr voll.

:rolleyes: aber einen 24-stunden-service fände ich übertrieben, wenn dann vielleicht nur alle stunde ein kunde kommt, lohnt sich das doch gar nicht.

dafür gibt es hier die 24-stunden-shops, die natürlich überteuert sind, aber für einen notfall gut.

Viva, in Spanien ist doch auch der tagesablauf ein anderer. Oft sind doch in der heissen Mittagszeit die Geschäfte zu - das hat sich aber in den letzten Jahren auch etwas geändert. In Spanien isst man ja auch nicht so früh.


He Süße :sabber: In Griechenland und Spanien isses was anderes, da würd ich auch erst spät einkaufen gehen weils tagsüber heiß ist. Würd ich vielleicht auch so machen wenn Deutschland ständig die gleichen Temperaturen hat am Tag, ich geh auch im Sommer nicht in der Mittagshitze los wenn ich nicht muss. Aber hier ist eben n anderes Klima und darum kann man das mit Spanien und Griechenland nicht vergleichen, machen da nicht auch viele Geschäfte tagsüber zu?



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