Haus oder Eigentumswohnung


Hallo,
wir spielen mit dem Gedanken ein Haus oder Eigentumswohnung zu kaufen.
Vom finanziellen her, eher eine Eigentumswohnung, was natürlich große Nachteile hat, weil sich die Gemeinschaft verstehen muß.

Wer hat hier welche Erfahrungen.


Hausgemeinschaft kann Probleme machen, am besten so klein wie möglich. Und nehmt einen Gutachter mit beim anschauen von Wohnungen, das erspart eventuell den Rechtsstreit, wenn was nicht in Ordnung war.

Übrigens kann auch bei einem Haus die Nachbarschaft schlimm sein, man weiss nie, wer in der Umgebung wohnt, etc...


Bei einer Eigentumswohnung ist es günstig, wenn möglichst alle Eigentümer ihre Wohnung selbst nutzen. Die Gemeinschaft sollte überschaubar sein. Mehrheitseigentümer möglichst nicht, sonst hat man kaum Einflußmöglichkeiten auf Entscheidungen. Unbedingt vor der Entscheidung schlau machen, wie wenig einem eigentlich gehört bei einer Eigentumswohnung.


Also ich würd eher zu einem Haus tendieren, auch wenns dann evtl. ne Doppelhaushälfte ist.
Meine Schwägerin hat ne Eigentumswohnung, die haben ständig Probleme, weil irgendwem irgendwas nicht passt


Hallo Sparfuchs!
Lieber das kleinste Haus als die schönste ETW. Die Eigentümergemeinschaft kann Dinge beschliessen, die Dir richtig an den Geldbeutel gehen, beim eigenen Haus steckst Du Geld rein, wenn DU es für richtig hältst und es finanziell machbar ist.
Außerdem kannst Du alle Veränderungen an Deinem Haus nach eigenem Gusto vornehmen (schlimmstenfalls mit Baugenehmigung von der Stadt), die Eigentümergemeinschaft kann Dir sogar einen Katzendraht am Balkon verbieten. Wir haben uns damals zu einem Häuschen entschlossen und es keine Minute bereut. Viele Bekannte haben richtig Ärger mit den Miteigentümern.
Liebe Grüße
Bazillus09


Ich würde auch zu einem Haus raten. Bei einer Eigentumswohnung kommen ja auch wieder Nebenkosten auf Dich/Euch zu, die Ihr nicht beeinflussen könnt. Wie z.B. Hausversicherung (Haftpflicht etc), Kosten für Reinigung und Gemeinschaftsstrom, Müllabfuhr, Grundstückspflege...
Und den Rest haben ja schon die anderen Mitglieder angesprochen. Überlegt Euch das noch mal ganz genau.


Kann mich Bazillus und Aquatouch nur anschließen.

tante ju


finde auch ein haus besser als ne ETW. auch wenn die "hütte" noch so klein ist, du hast da mehr entscheidungsfreiheiten als in ner wohnung.


Sparfuchs, bloß keine ETW. Tu dir das nicht an, dann kannste gleich zur Miete weiter wohnen.
In einem kl. Haus könnt ihr machen, was ihr wollt. Ihr könnt Bäume u. Sträucher pflanzen, soviele ihr möchtet, ihr könnt euch auf der Terrasse(wenn vorhanden) sonnen, ohne das euch andere auf den Pelz glotzen.
Mach dich nicht unglücklich, ETW wirst du auch im Verkauf nicht mehr so schnell los.
Es gibt soviele Häuser zum Verkauf, da kann man sich ganz in Ruhe etwas schönes, gemütliches aussuchen!!!

LG Tiffi :blumen:


Hi Sparfuchs,
ich kann den Anderen nur beipflichten. wenn Deine Finanzen es ermöglichen schaue dich lieber nach einem kleinen Häuschen um. Wir haben uns selbst eine Eigentumswohnung gekauft. Ich bereue es zwar bis jetzt noch nicht, da wir eine wunderbare Eigentümergemeinschaft sind.
Aber in den gegenüberliegen Häusern sind Eigentümer drin, da gönnt einer dem anderen nichts.
Bei Versammlungen sind sie sich nie einig, wenn etwas füre die Gemeinschaft geschaffen werden soll.
Gott sei Dank habe wir in unserer Gemeinschaft so Probleme nicht, aber so etwas wiess man voher nie.
Wir wohnen nur jetzt schon seit 19 Jahren in dieser Gemeinschaft und unsere Wohnungen sind vor 7 Jahen uns zum Kauf angeboten worden. Darum sind die meisten Bewohner noch die "Alten" und es sind nur vereinzelt Neue hinzugekommen.


Vielen Dank für eure Antworten. So ähnlich denke ich auch, war mir aber trotzdem nicht so sicher. Zur Zeit wohnen wir in einer sehr schönen gemieteten Etw..
Mal sehne wie es in 2 Jahren aussieht,wenn wir was passendes finden. Mittlerweise sind die Preise für gebrauchte Häuser bei uns auch etwas gefallen.


Ich würde auch eher ein kleines Häuschen kaufen oder bauen. Auch wegen Lärmbelästigung. In meinem Haus kann ich die Musik so laut machen wie ich will. Oder mit Klapperschuhen oben auf dem Parkett tanzen. Ist aber vielleicht auch eine finanzielle Sache. Ich weiß nicht was bei Euch eine Eigentumswohnung gegenüber einem Haus kostet. Ich wohne auf dem flachen Land. Da sind die Häuser noch erschwinglich. Oder so wie wir, fast alles in Eigenleistung bauen. Dauert zwar länger, macht aber auch Spaß. Mir hat es zumindest Spaß gemacht. Auch wenn man fast 1,5 Jahre jedes Wochenende am Bau verbracht hat :blumen:


Eine (kleine) ETW kann grade in einer Studentenstadt später mal ne willkommene Geldquelle sein ;)
Aber wenn man sie selber bewohnen will, muss man sich vorher wirklich mehr als nur schlau machen, wenn man nicht ne böse Überraschung erleben will. Ich hab schon von Fällen gehört, da müssen die Eigentümer rein formal gesehen, die Eigentümergemeinschaft fragen, ob sie nen Nagel in die Wand kloppen dürfen (wohlgemerkt in der eigenen Wohnung...), da direkt hinter der Tapete das Einzeleigentum aufhört und das Gemeinschaftseigentum anfängt. Da muss man die Verträge genau lesen und am Besten mal einen Anwalt fragen, was der davon hält.

Ansonsten würde ich eher zu nem Häuschen tendieren. Auch wenn man dann sämtliche öffentlich-rechtlichen Kosten (Abwasser, Müll, usw) selber tragen muss. Der Komfort ist einfach höher :)


Zitat (Sparfuchs @ 01.12.2006 07:58:19)
Hallo,
wir spielen mit dem Gedanken ein Haus oder Eigentumswohnung zu kaufen.
Vom finanziellen her, eher eine Eigentumswohnung, was natürlich große Nachteile hat, weil sich die Gemeinschaft verstehen muß.

Wer hat hier welche Erfahrungen.

Also, wir wollen auch kaufen, aber ein Haus kommt ebenfalls nicht in Frage, da um einiges teurer als eine ETW.
Für das Geld, das wir einsetzen können, bekommen wir eine relativ neue Wohunung mit Garten, im Vergleich dazu bekämen wir hier im Rheinland aber nur ein renovierungsbedürftiges kleines Häuschen bestenfalls aus den 50 ziger Jahren, in das wir wahrscheinlich viel Geld reinstecken müssten welches wir nicht noch zusätzlich zum Eigenkapital nicht haben. Sind auch keine geschickten Handwerker.
Daher ist es für uns vorteilhafter eine schöne Wohnung zu finden, in die nicht mehr großartig investiert werden muss zu Beginn.
Natürlich wäre ein Häuschen schöner, aber da müsste man ja noch mehr knapsen und noch länger zahlen....

Mipi

Genau, Mipi! - Bin vollkommen Deiner Meinung! :blumen:


Kann mich denen nur anschließen, die zu einem Haus raten. Wir wohnen in einer Eigentumswohnung in einer sehr kleinen Wohneinheit. Seit unserem Einzug vor 3 Jahren hatten schon 4 mal Bewohnerwechsel. Was wir seitdem an Geruchs- und Lärmbeleästigung (Grillen auf dem Balkon, inzwischen 7 Rauchern , nächtlichen Kochorgien, lauten Partys etc. ) und merkwürdigem Umgang mit unserer Post und unseren Zeitungen erlebt haben, ist allerhand. Als wir einzogen, wohnten hier 3 alte Damen. Sie zogen dann nacheinander aus, nun ist es hier nicht mehr schön!
Man weiß bei einer ETW nicht, was lang- und mittelfristig auf einen zukommt. Deshalb würde ich immer ein Haus, und sei es noch so klein, vorziehen.
Gea


Liebe Gea , leider ist dies nicht eine prinzipielle Frage,- Haus oder Eigentumswohnung- sondern primär eine finanzielle :rolleyes:


Hallo Mipi,
weiß ich doch!
Wegen der Finanzen ist es bei uns auch eine Wohnung geworden! Mit meiner wenig konstruktiven Schilderung wollte ich sagen, daß wir bei der Wohnungssuche die Altersstruktur der Nachbarn nicht bedacht haben!
Nichts für ungut!
Gea


Liebe Gea!

Hoffe natürlich, das wir nicht so viel Pech haben mit unserer Nachbarschaft. Das klang ja nicht grad so erfreulich, was du da geschildert hast. Mein Gott, woran man noch alles so denken muss, wie Alter und Zusammensetztung der Nachbarschaft...
Aber wie bekommt man sowas raus? Und selbst wenn alles erstmal positiv ausssieht.. es kann sich änderen, wie du ja beschrieben hast .

Und wenn schon Häuschen, dann müsste es ja eigentlich ein freistehendes sein, denn in der Reihenhaussiedlung kann es sicherlich auch STress geben ....
Anderseits:
Blöd finde ich, dass man erstmal alle Eigentümer der Gemeinschaft fragen muss, wenn man in seinem Garten einen Geräteschuppen oder eine Schaukel aufstellen möchte...
Dieses Problem hat man z.B. bei einem Reihenhäuschen glaub ich nicht....
Habe gelesen, dass sogar die Fenster von außen zum Gemeinschaftseigentum gehören, sowie auch Wände, Decken...
Was ist , wenn man dann mal einen Nagel in die Wand ,Haken in die Decke hauen möchte???

Tja, dass sind eben so die Nachteile..

Na denn, bin mal gespannt, wie sich das alles so bei uns entwickelt, mache mir natürlich auch sehr viele Gedanken...

Liebe Grüße,

Mipi


Zitat (Bazillus09 @ 01.12.2006 12:34:50)
Hallo Sparfuchs!
Lieber das kleinste Haus als die schönste ETW. Die Eigentümergemeinschaft kann Dinge beschliessen, die Dir richtig an den Geldbeutel gehen, beim eigenen Haus steckst Du Geld rein, wenn DU es für richtig hältst und es finanziell machbar ist.
Außerdem kannst Du alle Veränderungen an Deinem Haus nach eigenem Gusto vornehmen (schlimmstenfalls mit Baugenehmigung von der Stadt), die Eigentümergemeinschaft kann Dir sogar einen Katzendraht am Balkon verbieten. Wir haben uns damals zu einem Häuschen entschlossen und es keine Minute bereut. Viele Bekannte haben richtig Ärger mit den Miteigentümern.
Liebe Grüße
Bazillus09

Ja, da kann ich mich ganz anschließen.

Wenn die Eigentümer Versammlung z.B. beschließt "die Fassade" muss neu gestrichen werden, dann bist Du dabei. Ob Du gerade "flüssig" ;) bist oder nicht.

Auch die Ruhezeiten müssen eingehalten werden. -Klar.
Hast du aber im eigenen Haus nicht.


Zitat (Apfelblüte @ 04.12.2006 16:36:27)
Zitat (Bazillus09 @ 01.12.2006 12:34:50)
Hallo Sparfuchs!
Lieber das kleinste Haus als die schönste ETW. Die Eigentümergemeinschaft kann Dinge beschliessen, die Dir richtig an den Geldbeutel gehen, beim eigenen Haus steckst Du Geld rein, wenn DU es für richtig hältst und es finanziell machbar ist.
Außerdem kannst Du alle Veränderungen an Deinem Haus nach eigenem Gusto vornehmen (schlimmstenfalls mit Baugenehmigung von der Stadt), die Eigentümergemeinschaft kann Dir sogar einen Katzendraht am Balkon verbieten. Wir haben uns damals zu einem Häuschen entschlossen und es keine Minute bereut. Viele Bekannte haben richtig Ärger mit den Miteigentümern.
Liebe Grüße
Bazillus09

Ja, da kann ich mich ganz anschließen.

Wenn die Eigentümer Versammlung z.B. beschließt "die Fassade" muss neu gestrichen werden, dann bist Du dabei. Ob Du gerade "flüssig" ;) bist oder nicht.

Auch die Ruhezeiten müssen eingehalten werden. -Klar.
Hast du aber im eigenen Haus nicht.


Das wird doch aus der Eigentümerkasse gezahlt.

Jeder Eigentümer zahlt monatlich in die Eigentümerversammlung oder wie auch immer man das nennt. Und daraus werden dann die Sachen bezahlt, die für die Gemeinschaft relevant wären..Fassade, Treppenhaus etc..

So kenn ich das zumindest von meinem Freund.

Wenn du nen eigenes Haus hast und die Gemeinde beschließt, daß die Straße gemacht werden müßte oder die Kanalisation, darfst du auch als Hauseigentümer ordentlich blechen und da hast keine Rücklagen. Die Kosten werden dann auch schön auf die einzelnen Häuser bzw Grundstücke aufgeteilt.

Wenn du dein Dach pink anstreichen willst, mußt deine unmittelbaren Nachbarn auch um Erlaubnis fragen.

Nur bei einer Ersterstellung der Straße muss man bezahlen, als Anlieger.

Beim Pinkfarbigem Dach... Kommt darauf an ob es der Bebauungsplan sowiso
zulässt.

Bei uns im Neubaugebiet haben alle nur die "roten" Dächer. Wegen dem Bebauungsplan. Sogar die Art der pflanzen, die IM Garten vorhanden sein MÜSSEN ist vorgeschrieben. Ebenso die m² der Dachflächenfenster u.s.w....

Mit der Eigentümerkasse ist so ne Sache... wenn das Geld da drinn nicht reicht?

LG
Apfelblüte

Man kann mit beiden Immobilien gründlich auf die Nase fallen.

Und die Stadtverwaltung dreht und wendet das schon so, daß du die Straße oder Kanalarbeiten zahlen mußt. Da gibts so feine juristische Klauseln, da blickst als Anlieger leider nicht durch...

Gut, wenn die Eigentümerkasse nicht reich, ist auch Pech, aber da es jeden Eigentümer betrifft, wird bestimmt dreimal überlegt, was angschafft oder erneuert wird, schließlich muß das ja auch jeder zahlen.

Am besten finde ich eh die Lösung: Eigentumswohnung vermieten und Haus kaufen :pfeifen:

Ich persönlich favorisiere ja auch nen eigenes Haus.


Dann werde ich mal sehen, was wir uns leisten können. Besser eine Eigentumswohnung kaufen, als die Miete zahlen. Unsere Vermieterin hat uns eh fast alle Kosten aufgedrückt, hätte ich doch den Mietvertrag in Ruhe durchgelesen, aber meine bessere Hälfte hat so gedrängt, weil sie die Wohnung haben wollte.


Beim Kauf einer Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus sind die anteiligen Kosten geringer, als wenn man ein ganzes Haus hat. Zudem gibt es die bereits vorhandene Rücklagenbildung, was wahrscheinlich bei einem Hauskauf nicht der Fall ist.


Zitat (Apfelblüte @ 04.12.2006 17:18:36)
Beim Pinkfarbigem Dach... Kommt darauf an ob es der Bebauungsplan sowiso
zulässt.

Bei uns im Neubaugebiet haben alle nur die "roten" Dächer. Wegen dem Bebauungsplan. Sogar die Art der pflanzen, die IM Garten vorhanden sein MÜSSEN ist vorgeschrieben. Ebenso die m² der Dachflächenfenster u.s.w....


:blink: wie langweilig, da bin ich aber froh, dass es bei uns solche vorschriften nicht gibt :lol:

ich wuerde auch eher zum haus als zur wohnung raten, am besten dann ein freistehendes einfamilienhaus.

reihenhaeuser und wohnungen nehmen sich nicht viel, was lautstaerke der nachbarn etc. angeht.

viel glueck bei der suche :blumen:

ich wohne jetzt in einer gepflegten Eigentumswohnanlage mit Dachterasse :rolleyes: und genieße es weder Schnee schippen noch den Hof fegen zu müssen. Für die Tiefgarage und die Gartenanlage gibt es auch Angestellte. :D
Haus und Garten hatte ich solange die Kinder noch klein waren, da fand ich das auch sehr in Ordnung.

Wenn mein Vater mal nicht mehr ist werde ich mein Haus dort ganz sicher vermieten- an einen Mieter der Bock auf ein großes Gartengrundstück hat :)
Don.


Hallo Apfelblüte natürlich hast du Recht, das wenn die Fassade gestrichen werden muss, Du dich daran beteiligen wirst, aber das sind Sachen die einigen Kosten verursachen dafür ist eure Rücklage vorgesehen.

Wenn die Rücklage es nicht zuläßt, wird wird in jeder vernünftigen Eigentümergmeinschaft erst das Guthaben dafür aufgestockt und die Streicherei muss noch auf die lange Bank geschoben werden.

Wenn Du D e i n Haus streichen willst, trägst Du die Kosten natürchlich alleine. :wacko:

Ausserdem handelt es sich bei einem Neuanstrich (falls es keine Renovierung oder Instandsetzung ist) um eine bauliche Veränderung, d.h. einstimmiger Beschluss.
Wenn Du damit nicht einverstanden bist, kannst Du es mit einer Stimme entscheiden ob ja oder nein. ;)


@ Sparfuchs

Egal ob Eigentumswohnung oder Haus (Bei RH am besten REH) ich wünsche dir

viel Glück bei der Entscheidung und nette Nachbarschaft.



Tante ju


Danke dir Tante Ju


Hallo
mein liebster und ich möchten ein Haus kaufen also kein neubau.
wir sind seit september verheiratet und würden zu zweit einziehen. bis wir das passende häuschen gefunden haben wollte ich mich informieren was man beachten muß.
gerade in finanzieller hinsicht. finanzierung? und gibt es irgendwelchen steuerlichen vorzüge?
danke für eure tips und hilfe

Lg andi :blumen:



kann mir jemand sagen ob man generell vom staat gefördert wird wenn man ein haus kauft. hab mal was von baukindergeld gehört? wir sind verheiratet haben aber keine kinder gibt es trotzdem irgendeine förderung?


Man kann Landesmittel beantragen bei der Stadt. Sollte es aber im Frühjahr beantragen, da dann noch "was" in der Kasse ist. Keine Ahnung wie es in anderen Bundesländern ist.


Man sollte Stand 1996 : unter 5 Jahre verheiratet sein
: nicht älter als 40 Jahre
: 2-3 Kinder haben
: 40% Eigenkapital
usw. nur als Beispiel


Ansonsten gibt es noch die kfw-Bank, die fördert im allgemeinen z.B. Heizungsmodernisierung, neues isoliertes Dach usw.

Eigenheimzulage gibt es ja nicht mehr seit 2006.

Gruß aus der Pfalz rofl


gut danke dann weiß ich schonmal das wir wohl nichts zu erwarten haben :heul:

bin aber an weiteren tips und infos rund um den hauskauf interessiert... :mellow:

was zu beachten ist und so

wohne übrigens in BW falls das hilfreich ist

:blumen:


Zitat (des andi @ 13.02.2007 18:40:46)
gut danke dann weiß ich schonmal das wir wohl nichts zu erwarten haben :heul:

bin aber an weiteren tips und infos rund um den hauskauf interessiert... :mellow:

was zu beachten ist und so

wohne übrigens in BW falls das hilfreich ist

:blumen:


Kannst Dich mit mir trösten.

Aber frag doch mal bei Euch nach, vielleicht ist ja doch was möglich.
Solltet Ihr unbedingt machen.

Wir hatten aber Eigenheimzulage DM 4.000/Jahr bekommen. 8 Jahre lang.

Gruß aus der Pfalz rofl

Hallo Andi,

leider gibt es bei privat genutzen Immobilien kaum noch Steuervorteile. Soweit ich weiß, kann man aber einen Teil der Handwerkskosten geltend machen. Weiß aber leider nicht genau wie es sich dabei verhält.
Gerade beim Hauskauf würde ich auch Vorsicht walten lassen, was mit der Bausubstanz und dem allgemeinen Zustand des Gebäudes zusammen hängt. Bekannte von mir sind vor kurzem beinahe auf ein vermeintliches Schnäppchen reingefallen. Angeblich sollte mit dem Häuschen alles in Ordnung sein, der Makler machte dann auch noch Druck und sie haben dann eine Reservierungsverbeinbarung über 1000€ unterschrieben. Irgendwie wurde es ihnen dann aber doch etwas mulmig und sie haben sich dann mit einem Gutachter zusammen das Haus nochmal angeschaut. Fazit: Feuchteschaden im Keller, mangelnde Dachisolierung, alte Heizung und noch weitere "Kleinigkeiten". Renovierungskosten lagen nun bei ca. 50.000€. Gekauft haben sie jetzt nicht und die 1000€ sind jetzt auch futsch. Doch froh sind sie schon, dass ihnen der Gutachter reinen Wein eingeschenkt hat. Wir möchten uns auch ein gebrauchtes Haus kaufen und ohne Fachmann lassen wir jedenfalls die Finger davon. Der Gutachter, den unsere Bekannte genommen hat findest du unter Hauskaufhilfe NRW. Die arbeiten wohl nur in NRW. Aber vielleicht können die einem ja auch so schon ein paar Tipps geben oder kennen Gutachter in anderen Regionen.
Mit der Finanzierung setzen wir uns gerade auch auseinander. Haben jetzt bei 4 Banken angefragt, leider mit immer unterschiedlichem Ergebnis. Hab leider noch nicht die passende Lösung gefunden. Bei online-Angeboten hätte ich so meine Bedenken, denn kommt es doch mal zu Schwierigkeiten, hat man keinen Ansprechpartner. Aber das muß wohl jeder selbst für sich entscheiden.

LG
Srengli


Zitat (Tanzfrosch @ 12.02.2007 15:24:26)
https://forum.frag-mutti.de/index.php?showtopic=12922&hl=

verschmolzen ;)

@srengli danke für deinen beitrag :)

ja ich werde auf jeden fall auch einen gutschter mit nehmen wenn ich mir ein häusschen rausgesucht habe.
finanzierung möchte ich auch lieber bei einer "richtigen"bank machen statt online bestimmt bekommt man online die besseren angebote aber man hat wie eben schon gesagt keinen ansprechpartner und es geht ja nunmal nicht nur um ein paar cent.

vielen dank


wer kauft sich schon ein stück von einem haus?????????? :grinsen: :grinsen: :grinsen: :hihi: :hihi: :hihi: :hmm: :hmm:


Zitat (rossi @ 27.02.2007 18:27:38)
wer kauft sich schon ein stück von einem haus?????????? :grinsen: :grinsen: :grinsen: :hihi: :hihi: :hihi: :hmm: :hmm:

Wer vielleicht nicht genug Geld hat um ein Haus zu kaufen und statt Miete lieber Eigentum haben will.

Zitat (Sparfuchs @ 27.02.2007 19:25:02)
Wer vielleicht nicht genug Geld hat um ein Haus zu kaufen und statt Miete lieber Eigentum haben will.

Genau Deiner Meinung, lieber Sparfuchs! :daumenhoch:

Zitat (Knackwurscht @ 27.02.2007 22:40:16)
Zitat (Sparfuchs @ 27.02.2007 19:25:02)
Wer vielleicht nicht genug Geld hat um ein Haus zu kaufen und statt Miete lieber Eigentum haben will.

Genau Deiner Meinung, lieber Sparfuchs! :daumenhoch:

Ich denke, ETW ist besser als Miete, Haus ist besser als ETW.

Weil es weiter oben um die Rücklagen ging, die müssen ja monatlich berappt werden und das ist nicht ohne. Ich kenne das als sogenanntes "Wohngeld". Natürlich legt man auch beim Haus was zurück, aber das kann man 1. in Form einer finanziellen Anlage (Bausparvertrag, andere Sparverträge) machen, die man 2. notfalls dann auch zweckentfremden kann. Ich kenne einen Fall, in dem ein Miteigentümer einfach die Rücklage nicht zahlte, da gibt es richtig Probleme, an das Geld zu kommen. Und wenn man nur eine einzige derartige "Laus im Pelz" hat, haben alle richtig Spaß. Oder der andere Fall, den ich kenne, als der "Hausverwalter" alle Rücklagen veruntreute und nu is die Kohle eben weg. Das passiert Dir nicht, wenn Du selbst Herr Deiner Dinge bist.

Dennoch, lieber ETW als dem Vermieter das Geld in den Rachen zu werfen, dauernd Mieterhöhungen zu schlucken und wenn der Vermieter mal was machen soll, ist Warten angesagt.

Unsere letzte Mietwohnung war auf dem Grundstück des Vermieters, wir verstanden uns echt gut und er war ein mustergültiger Vermieter. Trotzdem hat es uns gestunken, zuzusehen, wie wir ihm 2 Pferde, eine Amerikareise für 4 Personen, ständig neue Autos indirekt mitfinanzierten. Freilich zahlen wir jetzt genug Zinsen an die Bank, aber wenigstens gehört uns der Schuppen irgendwann mal ganz. Und ich denke, das ist in der heutigen Zeit schon eine gute Altersanlage.


Kostenloser Newsletter