Tierheim: Kosten für Tiere aus dem Heim


Hallo!
Mich interessiert, welche Erfahrungen ihr mit Kosten für Tierheimtiere gemacht habt ?
Ich meine, welche Kosten/Spenden sind angefallen, wenn ihr das Tier aus dem Heim geholt habt.

Bislang hatte ich noch keins aus dem Heim (nur von Freunden übernommen oder vom Bauernhof), aber nun habe ich mich dazu entschlossen.
Abgesehen davon, dass es leider (noch) nicht zu einer Vermittlung kam, wird im örtlichen Tierheim eine "Schutzgebühr" von 95 Euro verlangt.

Für mich persönlich ist das okay, ich hätte eh eine Spende da gelassen oder eine Patenschaft für ein Tier übernommen, aber ich denke da auch an Familien (mit Kindern) oder Einzelpersonen (evtl. Rentner), die es "nicht so dicke" haben.

Versteht mich nicht falsch: ich weiss, dass die Heime Tierarztkosten, Unterbringung und Futter aufbringen müssen, die Katzen z.B. sind geimpft, entwurmt, kastriert und tätowiert .. trotzdem halte ich das für einen stolzen Preis ... oder ist das normal?


Zitat (Remix @ 06.03.2007 18:22:31)




die Katzen z.B. sind geimpft, entwurmt, kastriert und tätowiert .. trotzdem halte ich das für einen stolzen Preis ... oder ist das normal?

Ich finde den Preis vollkommen ok.

Dafür bekommst du dann meist eine gesunde, kastrierte, geimpfte Katze.

Was ja beim Tierarzt alles in allem noch teurer wäre.

Natürlich weiß man nie, welche Vorgeschichte das Tier hat und kann sich mitunter ein etwas verstörte Tiere ins Haus hohlen. :blink:

Zitat (Remix @ 06.03.2007 18:22:31)
Für mich persönlich ist das okay, ich hätte eh eine Spende da gelassen oder eine Patenschaft für ein Tier übernommen, aber ich denke da auch an Familien (mit Kindern) oder Einzelpersonen (evtl. Rentner), die es "nicht so dicke" haben.

Versteht mich nicht falsch: ich weiss, dass die Heime Tierarztkosten, Unterbringung und Futter aufbringen müssen, die Katzen z.B. sind geimpft, entwurmt, kastriert und tätowiert .. trotzdem halte ich das für einen stolzen Preis ... oder ist das normal?

Es ist wie geschrieben eine Schutzgebühr, einerseits haben die Tierheime kosten und andererseits, wer es sich nicht leisten kann die Schutzgebühr zu zahlen, kann auch kein Tier artgerecht halten, da hier meist Folgekosten entstehen.

wir haben pro katze 200 chf (125 euro) hingeblättert.
beide waren sie auch kastriert und entwurmt. aber wenn man ja sagt zu einer katze, darf b nicht fehlen ^_^ ^_^


Zitat (Pixies @ 06.03.2007 18:35:57)
Zitat (Remix @ 06.03.2007 18:22:31)




die Katzen z.B. sind geimpft, entwurmt, kastriert und tätowiert .. trotzdem halte ich das für einen stolzen Preis ... oder ist das normal?

Ich finde den Preis vollkommen ok.

Dafür bekommst du dann meist eine gesunde, kastrierte, geimpfte Katze.

Was ja beim Tierarzt alles in allem noch teurer wäre.

Natürlich weiß man nie, welche Vorgeschichte das Tier hat und kann sich mitunter ein etwas verstörte Tiere ins Haus hohlen. :blink:



Stimmt !!!! Gebühr ist vollkommen o.k.

Ist ne normale Gebühr, find ich auch gut dass man bei denen die Tiere nicht hinterhergeschmissen kriegt. Das Tier hat alles gekriegt, was es braucht an medizinischer Versorgung, wenns nicht so wär müsstest du das selber noch beim Tierarzt latzen, und soviel billiger würds bestimmt nicht werden. Wer sich also kein Tier aus dem Tierheim leisten kann, kann sichs auch nicht leisten, n Tier was man gratis gekriegt hat, nach dem Einzug zum Tierarzt zu bringen und durchchecken zu lassen, wie mans normal macht.


Zitat (Pixies @ 06.03.2007 18:35:57)


Dafür bekommst du dann meist eine gesunde, kastrierte, geimpfte Katze.




Leider manchmal nicht.
Ich hab für eine Katze 50 DM gezahlt, fand das auch ok. Der Pfleger sagte mir, sie wäre wegen Katzenschnupfen behandelt worden, das wär aber ausgestanden, "sie rotzt nur noch ein bißchen". Ich bin dann aber doch noch zum Tierarzt, weil es nicht besser wurde und sie musste noch behandelt werden, das kostete nochmal 50 DM.
Ich hätte die Katze auf jeden Fall genommen, aber ich hätte mir eine ehrlichere Auskunft gewünscht.
Das ist allerdings ein Einzelfall und nicht auf jedes Tierheim übertragbar.

@fast Alle:
Okay, okay, okay ..... is ja in Ordnung! ;)

Ihr habt ja recht .. ich glaub, es liegt auch ein bißchen an meiner Enttäuschung, dass die Vermittlung nicht geklappt hat (nicht wegen der Gebühr !, aus anderen Gründen)

Danke für eure Einschätzung/Bestätigung!


Ich habe auch vor mehreren Jahren den Kater, der bei meinen Eltern lebt, für 100 DM "freigekauft". Er gehörte ursprünglich dem Nachbarn, der ihn in's Tierheim brachte, weil er auf eine Schule weiter weg gehen musste und ihn deshalb nicht behalten konnte. Der Kater war oft bei meinen Eltern und irgendwann hatten wir ihn dann vermisst.... Nachgefragt, Kater am nächsten Tag abgeholt.... Ich würde das Geld immer wieder zahlen, wenn es darum ginge. Und es ist ja nicht so, dass die sich dann nicht mehr weiter kümmern. Es kam eines schönen Tages eine Dame vorbei, die sich ein Bild machte, wie es ihm geht. Das ganze Drumherum muss finanziert werden und was wäre ohne Tierheime? Wenn man bedenkt, dass es leider genug Menschen gibt, denen plötzlich einfällt, dass sie ja in Urlaub fahren wollen und der Hund/Kater/wasauchimmer da stören würde?
Mein eigener Kater sollte ursprünglich in's Tierheim, weil ihn keiner wollte, da er grau ist.....?!?!? (muss man nicht verstehen....)
:wallbash:

Folgekosten hab ich auch und das nicht zu knapp, da meine Pelznase immer mal wieder unter Blasensteinen leidet...

ich würde das Geld immer wieder bezahlen - siehe oben :wub:

Fazit: Wer sich für ein Tier entscheidet, der muss sich vorher im Klaren sein, dass es Zeit UND natürlich auch Geld in Anspruch nimmt. Und das laufend.....Da ist die Schutzgebühr des Tierheims nicht ausschlaggebend bei der Rechnung.

Liebe Grüße
Not Your Darling :blumen:


Zitat (Remix @ 06.03.2007 20:12:13)

ich glaub, es liegt auch ein bißchen an meiner Enttäuschung, dass die Vermittlung nicht geklappt hat (nicht wegen der Gebühr !, aus anderen Gründen)


:trösten: Wieso denn nicht????

*malwiedervielzuneugierigbin* :P

@Pixies

´ne unerfreuliche Geschichte mit der Dame von der Tiervermittlung des Katzenhauses.
Den Kater, den ich mir ausgeguckt hatte, wollte sie mir nicht geben, weil wir ihrer Ansicht nach an einer zu sehr befahrenene Strasse wohnen.
O-Ton: "Das könnenSie sich gleich aus dem Kopf schlagen. Den kratzen Sie ja gleich am nächsten Tag von der Strasse"!

Meiner Ansicht ist eine andere: 30 Zone, Altenheim, Kindergarten, Schule ...
ich hätte sogar noch einen Draht vor meine Hecke gezogen, dann wär´der Garten "zu" gewesen ...
Aber die hatte so eine Art an sich :labern: und ich bin nicht mehr 17 und hatte keine Lust, mich zu rechtfertigen oder zu erklären.

Ich hatte im Laufe von 20 Jahren 5 Katzen: Zwei mußte ich wegen Krankheiten und unter grossem Geheule einschläfern lassen, eine ist abgehauen und beim Nachbarn "eingezogen", eine (übernommene) an Altersschwäche eingegangen.
Ich bin sogar mit einer Katze umgezogen (500 km) und sie hat sich eingewöhnt ...
Tierarztkosten für Kastrationen, Impfungen, Verletzungen durch "Prügeleien" unter Katern .... alles klar und selbstverständlich.

Und ich hole mir auch keine Katze aus dem Heim, um sie vor´s Haus zu jagen und überfahren zu lassen !

Aber wer - wie in diesem Fall der Tierheimdame - die Weisheit gepachtet hat, läßt sich davon natürlich nicht überzeugen. ;)
Eine Wohnungskatze wollte sie mir aber - wohl aus gesundem Misstrauen - dann auch nicht geben .....

Den Gutmenschen will ich hier garnicht ´rauskehren, aber ich hätte gerne einem Heimtier ein wirklich gutes Zuhause gegeben ... so wird´s also wieder eine Katze vom Bauernhof. Schade eigentlich ...

So, Neugier befreidigt? ;)


Bei uns im Tierheim (ich bin dort seit 7 Jahren täglich) kostet eine Katze 70Euro....kastriert, entwurmt, geimpft.
Jungkatzen kosten die Hälfte, dafür gibt`s die Auflage, besagte Dinge (entwurmen usw.) ausführen zu lassen, was im Endeffekt noch teurer kommt.
Ich habe dort 2 Patenkatzen, für die ich jeden Monat Geld zahle (zusätzlich zu meinem eigenen "Bratz" zuhause, der keine andere Katze in seiner Nähe ertragen kann;-)
Viele Leute denken, daß es die Tiere aus dem Tierheim umsonst gibt, so Art....die müssen doch froh sein, daß sie die los sind, weil sie Geld kosten.
Alleine die Katzenstreu für`s Tierheim und das Abfahren der Streu kostet jeden Monat um die 1000Euro.....und da ist noch nicht mal Futter bei.

Rassekatzen sind übrigens etwas teurer, letztens gab`s dort einen Karthäuser (ooohhhh, war der schön, hätt ich auch gern genommen), der kostete 100 Euro...und war nach 3 tagen schon vermittelt.

Was die Hunde angeht....das weiß ich nicht genau, kommt wohl auch auf die Rasse an.
Es tut mir immer so leid, wenn ich sehe, wie das Tierheim manchmal kurz vor`m "Bach runter gehen" steht, weil kein Geld mehr da ist.
Auch da hat man gemerkt, daß alles teurer geworden ist und die Leute nicht mehr so viel Geld übrig haben, zum Spenden oder für Patenschaften
(übrigens wird auch gerne aussortierte Bettwäsche und Decken genommen;-)


Zitat (Remix @ 06.03.2007 21:02:31)


Den Gutmenschen will ich hier garnicht ´rauskehren, aber ich hätte gerne einem Heimtier ein wirklich gutes Zuhause gegeben ... so wird´s also wieder eine Katze vom Bauernhof. Schade eigentlich ...

Hallo Remix!
Obwohl der Anlass ein trauriger ist,so musste ich eben lachen:Genau wie dir ist es mir in unserem Tierheim in meiner angrenzenden Großstadt ergangen!Wir wohnen auf dem Land und nachdem unsere Katze verstarb,dauerte es nicht lang( ca 6Monate) und wir , 2 Erw. und drei große Kinder,beschlossen uns diesmal eine Katze aus dem Tierheim zu holen.
Das Katzenhaus war voll und mir gefiel auch direkt eine ältere rote Katze.Meine Familie war einverstanden.
Das anschließende Vermittlungsgespräch war sehr unfreundlich und anmaßend.Erst mussten wir lange,ca 30 Min.,warten.Keiner gab uns Auskunft,wie lange noch,warum es dauert-wir schienen zu stören. Frau X,die sich irgentwann mal zu erkennen gab,als unsere Ansprechpartnerin wollte erst einmal wissen,warum wir eine Katze haben wollten.Der Grund Tierliebe reichte nicht.Als ich erzählte,dass unsere Dolly leider gestorben sei-meinte sie,es sei zu früh für eine neue Katze!Hallo??? Unser Wohnort (auf dem Land) sei gefährlich und sie plädiere grundsätzlich für Wohnungshaltung.Zitat:Gerade auf dem Land rasen die Jugendlichen wie die Wilden.Meine gesamten Einwände wurden von ihr abgetan und mir wurde es dann zu bunt,ich hatte keine Lust mehr mich für meine idealen Lebensumstände zu rechtfertigen.Natürlich hätte ich die 70 Euro gern bezahlt aber nicht,wenn ich mich dafür verpflichte,die Katze nicht artgerecht zu halten.
Eine Woche später haben wir uns 2 Katzen aus einem Wurf schenken lassen,die ungeplant im Freundeskreis geboren wurden.Wir haben sie entwurmen lassen,nach 6 Monaten sterilisieren und so lange drinnen gehalten.Mittlerweile sind sie 3 Jahre alt ,ausgeglichene und liebe Freigänger.Die Tierarztrechnungen für Impfen,Entwurmen u.s.w. bezahle ich gerne und mit Rabatt,weil es ja zwei sind.
Ich sehe ein ,dass die Tierheime nachfragen müssen-habe aber auch den Eindruck,dass sie an einer Vermittlung (im Sinne des Tieres) nicht wirklich interessiert sind.Ich dachte bisher ,nur unser Tierheim sei so anmaßend-aber wenn das Usus ist,wundert es mich nicht,dass die Tierheime überfüllt sind! Lg Freesie


Ich muß Freesie Recht geben- leider läuft es oft so.
Mir ging es einst so, als ich einen Hund suchte (Fazit: ich suchte selber auf dem Lande und fand genau, was ich haben wollte- noch bevor das arme Tier "Massenhaltungsmacken" durch Heimunterbringung entwickeln konnte, bei alten Leuten, die froh waren, den Hund nicht ins Heim geben zu müssen).

Ein extrem administrativ-arroganter Ton, anmaßendes Verhalten... und oft sehr wenig Ahnung, was das avisierte Tier selbst angeht! Kaum Erfahrung im Umgang mit Menschen. Ich war traurig darüber, aber: suche ich ein Tier, gucke ich nunmehr aus Prinzip zuerst selbst "über Land", ehe ich mir die Korona der Leute im Tierheim nochmal antue...
Es muß nicht überall so sein, das stimmt. Jedoch war auf mich der Eindruck hier vor Ort prägend- auch auf meine Familie!


Guten Morgen euch allen !! :)

Unser Hund ist auch aus dem Tierheim ! Wir haben ihn jetzt zwei Jahre ! Wir haben 160 Eure für ihn bezahlt. Aber wer war geimpft und gechipt. Ich finde das OK.

Schönen Tag noch wünscht euch Sabine.


Das kenne ich vorallem vom Strassenkatzen e.V. bei uns hier. Du willst ein Tier aufnehmen und sind anmassend, belehrend, und einfach bescheuert. Ich ahbe mein Leben lang Katzen gehabt, wieso muss ich mir von einer fremden Frau meine Lebensumstände beurteilen lassen ?

Wenn sie mehr Menschenkenntnis und weniger Arroganz besäßen, wäre das gar kein Problem. Aber ich habe das Gefühl in diesem Verein sitzen lauter Leute, die sonst nirgends was zu melden haben und deswegen ihre kleine armselige Macht demonstrieren müssen:wallbash:


nun, dann möchte ich mal was positives erzählen.

Wir haben einige Kanninchen und 2 von ihnen sind aus unserem hiesigen Tierheim. die Vermittlung klappte sofort , die Mitarbeiter waren freundlich und zuvorkommend.Als Probleme auftraten konnte ich anrufen und sogar, als eines sich absolut mit den anderen nicht vertrug wieder abgeben.
Unser derzeitiger Kanninchenbestand im richtig großen Gehege ist drei , zwei aus dem Tierheim und eines geschenkt.
AUfgrund der positiven Erfahrungen werden wir usn im Frühjahr sicher noch eines oder zwei je nachdem holen, denn unser Böckchen ist jetzt schon 7 Jahre alt....

viele Grüße


mein katze hat 25 euro gekostet, weil sie jung war und eben auch nur entwurmt, eine ausgewachsene katze, die geimpft und kastriert ist, kostet bei uns nur 45 euro.


komischerweise hatte ich auch das gefühl, dass sie keine katze los werden wollten, als ich damals mal nachfragte :blink:
ich hatte gefragt, ob ich sie mir mal welche zeigen könnten, aber das machen sie nicht wurde mir gesagt und sie haben gerade auch keine zur zeit!
dabei steht fast jeden so in der zeitung. "unsere über 200 katzen suchen ein schönes zuhause!" <_<

alles ein bisschen seltsam manchmal.


geht sogar das gerücht rum, dass sie mit ihren kleinen niedlichen hunden zucht betreiben, weil die kleinen süßen sich so gut verkaufen lassen.
ich weiß aber nicht, ob das wahr ist :huh:


Mir geht es genau so ...... ich würde nie wieder ein Tier aus dem Tierheim holen, schon allein die Vermittlung war mehr wie seltsam, dass wir nicht noch ein polizeiliches Führungszeugnis brauchten war alles.
Was ich dann aber eine Riesenschweinerei empfand war, dass da so selbsternannte Hilfscops fast wöchentlich ums Haus schlichen ........ und bei den Nachbarn nachfragten wie oft wir mit dem Hund Gassi gingen (500qm eingezäunter, freier Auslauf). Auch klingelten sie häufiger, am Anfang ließ ich es mir noch gefallen, meinte dann aber nach einem halben Jahr einmal zu so einer, ich könnte grad nicht da ich weg müsste, sie reagierte recht pampig, ob ich jetzt nicht die halbe Stunde Zeit hätte, es wäre ja mein Tier ......... klar meinte ich ich lass jetzt mein Kind gerne für sie eine halbe Stunde vor dem Kindergarten warten ........ :wacko:

Sie waren auch nicht ganz einverstanden dass ich meinen eigenen Tierarzt habe und nicht zu ihrem, in meinen Augen überteuerten Arzt, gegangen bin.

Ab und an hatte ich das Gefühl Tierfreund= Menschenfeind .......... wobei wenn man bedenkt was für Leid die teilweise bei Tieren mitbekommen, kann man es fast wieder verstehen.


Ich denk auch, dass das Hauptproblem der Tierheimmitarbeiter ist, dass sie tagtäglich ein unglaubliches Elend mitbekommen. Verwahrloste, Todkranke, unerzogene, verstörte Tier, die aus den fadenscheinigsten Gründen abgegeben werden.
Da ist es doch kein Wunder, dass sie die Tiere nicht dem Erstbesten der kommt ohne eine Frage zu stellen mitgeben. Klar, da gibts auch totale Fanatiker die jedem Tier die Chance auf ein tolles Zuhause verbauen. Teilweise trifft man da auf verbohrte Misanthropen, die den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehn.
Es gibt aber auch vorbildlich geführte Tierheime mit richtig netten Mitarbeitern. Wenn man sich Zeit nimmt, auch bereit ist auf das richtige Tier zu warten und ein paar KM mehr zu fahren kann man richtig gute Erfahrungen machen.

Zum Vermittlungspreis muss ich sagen ich find ihn absolut ok. Da wir züchten weiß ich, welchen finanziellen Aufwand die tierärtzliche Grundversorgung bedeutet, und irgendwie müssen sich Tierheime ja auch tragen können. Sie kommen schließlich auch für die Tiere auf, die keine Chance auf Vermittlung haben.
Wir sollten echt froh sein, solche Institutionen in unserm Land zu haben.


nu kurz mal eben in den raum schmeissen. zum vergleich, in usa haben wir fuer nen ca 1 jahren alten kater 30$ bezahlt. entwurmt. dazu haben wir noch 2 riesen tueten mit futterproben mitbekommen.
fuer kastrierung haben wir $ 45 .- bezahlt.

in deutschland vor ca 13 jahren habe ich einen riesenschnautzer ca. 2 1/2 jahre alt aus dem tierheim befreit. er wurde vom tierheim aus kastriert, damit er nicht nur zu zuchtzwecken einen neuen besitzer bekommt. fuer meinen "satan" so hiess er. "satan von elberfeld" hatte ich damals schon 350 $ bezahlt.

fledi :rolleyes:

Bearbeitet von fledermaus am 07.03.2007 16:49:01


Wollte nur mal eben einen Zwischenbericht geben:

1 Anruf bei einer Freundin, die natürlich wiederum jemanden kennt, der eine trächtige Katze hat .. keine halbe Stunde später rief der an und er ist heilfroh, wenn ich dann wenigstens eines der Neugeborenen nehme!

Halleluja! Das Leben kann so einfach sein!

Naja .. ein wenig muss ich mich ja dann noch gedulden, bis die dann entwöhnt sind.
Aber die Aussicht auf so einen sympathischen Fellträger ist schon suuuperklasse!
Aber so um den Muttertag herum werde ich dann auch endlich wieder Katzenmutter! :jupi:


Übrigens: meine Erfahrungen mit dem örtl. Tierheim hat meine Freundin bestätigt und auch schon mehrfach davon gehört !
Ihre erste Reaktion: "Warum biste denn da überhaupt hingegangen ?... Also weißte :hirni: :keineahnung: "
Scha(n)de eigentlich ....

@murphys und grizzebellas postings kann ich zustimmen, wenn auch nicht ganz so "scharf " formuliert ... ich kam mir aber auch eher wie ein Tierquäler denn ein Tierfreund vor .. dachte auch schon an pol. Führungszeugnis o.ä. :pfeifen:

Meine Hoffnung ist, dass nicht alle Heime so "verbohrt" verfahren ...

Danke für die vielen Schilderungen und Meinungen!

Remix


Ich kann beide Seiten verstehen, die Tierheime, die sich n möglichst genaues Bild machen wollen von den Leuten, denen die die Tiere geben und von den potentiellen Haltern. Wer in nem Tierheim arbeitet, der weiß genau wozu Menschen in der Lage sind. Was die an Tierleid sehen und was da für Leute oft zu denen reinkommen, das geht auf keine Kuhhaut. Die können keine Gedanken lesen, ich würd da auch erstmal jeden, der n Tier haben will, unter die Lupe nehmen und auch solche Aktionen fahren wie Nachbarn befragen und und und. Ich glaub auch nicht dass ich mit meinem Look da ne Chance auf n Tier hätte. Und bevor die jemanden n Tier geben wo die glauben, da könnte was nicht ok sein, behalten die das lieber. Da wissen die, dem Tier gehts gut und vielleicht kommt bald einer vorbei, der nen besseren Eindruck macht.

Dass jemand der bloß die besten Absichten hat und Tiere liebt und denen auch n Zuhause geben will und sich da wie Schwerverbrecher vorkommt, versteh ich auch. Aber leider isses auch so dass viele zwar gute Absichten haben, bei denen aber die Umstände nicht stimmen und oft auch nicht das Wissen, entweder weil die sich nicht damit beschäftigen, starr an das glauben, was die mal irgendwo gehört haben oder sich auf falsche Quellen verlassen. Grade Hunde, vor allem große, die jeden Tag viel raus müssen, in ne kleine Wohnung zu stecken, geht meistens einfach nicht, da kann man noch so sehr Tiere lieben.
Meine Eltern kennen Mitarbeiter aus Tierheimen, die auch jedem, der n Tier haben will, bestimmte Fragen stellen. Was die manchmal zu hören kriegen lässt die oft verzweifeln. Haben keinen Dunst, wie das Tier ernährt wird, irgendwas werden die schon futtern, haben keine Zeit, ist ja latte, dann können die in Ruhe tagsüber pennen, haben keinen Platz, Käfige in Streicholzschachtelnformat sind nach deren Meinung groß genug, geht endlos weiter. :labern: :labern: :labern: :wallbash: :wallbash: :wallbash: :wallbash: :wallbash:
Jemanden nen Tierarzt vorschreiben zu wollen halt ich grundsätzlich aber auch für überzogen, wenn da nicht konkrete Gründe hinterstecken. Gibt schließlich Tierärzte, die man vielleicht selber mal angetestet hat und die man nicht weiterempfiehlt, weil man die für schlecht hält, aber wiederum gerne anderen sagt, zu welchem man geht, weil der was drauf hat.

Bearbeitet von Kalle mit der Kelle am 07.03.2007 20:52:19


Zitat (Remix @ 07.03.2007 19:40:35)
Naja .. ein wenig muss ich mich ja dann noch gedulden, bis die dann entwöhnt sind.
Aber die Aussicht auf so einen sympathischen Fellträger ist schon suuuperklasse!
Aber so um den Muttertag herum werde ich dann auch endlich wieder Katzenmutter! :jupi:

Bitte nicht vor 12 Wochen holen!

Zitat (Gift @ 07.03.2007 21:29:32)

Bitte nicht vor 12 Wochen holen!

Jaaahaa .. weiss ich doch !!! :pfeifen: ;) .... vorher geh ich eh schon vorbei und gucke mal, massiere das Bäuchlein und schleime mich ein wenig ein .... :wub:

Remix

Zitat (murphy @ 07.03.2007 08:11:12)
Das kenne ich vorallem vom Strassenkatzen e.V. bei uns hier. Du willst ein Tier aufnehmen und sind anmassend, belehrend, und einfach bescheuert. Ich ahbe mein Leben lang Katzen gehabt, wieso muss ich mir von einer fremden Frau meine Lebensumstände beurteilen lassen ?

Wenn sie mehr Menschenkenntnis und weniger Arroganz besäßen, wäre das gar kein Problem. Aber ich habe das Gefühl in diesem Verein sitzen lauter Leute, die sonst nirgends was zu melden haben und deswegen ihre kleine armselige Macht demonstrieren müssen:wallbash:

Genauso habe ich das in Puncto Hunde eben auch erlebt, wie ich das schon beschrieben habe- und exakt das Gleiche ging mir damals auch durch den Kopf :wallbash: .

Zudem kam, daß wir den Hund schon fest optioniert hatten, ich bin vor der geplanten Abholung regelmäßig zum Tierheim gefahren, wir sind immer mit ihm spazieren gegangen (4x/Woche), sodaß sich schon ein Vertrauensverhältnis zwischen uns und dem Rüden (ein Schäfi, 7 Jahre alt) aufgebaut hatte, die Wohnungsbesichtigung war erfolgt und die Papiere fertig, und dann:
Wir kamen, wollten ihn holen und bezahlen (170 € sollte er kosten): Weg war er!! VERMITTELT!!!!, wie man uns lapidar erklärte. WIE BITTE?!!!!! :labern: :labern:

Näheres war nicht herauszukriegen, im Gegenteil, sie wurden auch noch überheblich und frech, als wir auf Übergabepapiere und bestandene Wohnungsüberprüfung hinwiesen und auf den Umstand, daß sich das Tier schon gut an uns gewöhnt hatte durch die regelmäßigen Spaziergänge...

Sonst kann ich mich gegenüber anderen immer freundlich ins Benehmen setzen, aber da platzte mir (und meinem Mann) der Kragen, unser Kind weinte und als dann noch locker-flockig kam: "Suchen Sie sich doch 'nen anderen aus, sind doch genug da", waren wir für alle Zeiten damit durch! :wallbash:

Ich kann nur hoffen, wohin der Hund auch immer so schnell kam, er hat es dort gut getroffen und lebt noch. Er war herzkrank und nach einem (möglicherweise Auto-) Unfall nicht mehr groß belastungsfähig, die Hinterhand hatte schwer was weg.
Aber er fiepte immer schon fröhlich, wenn wir kamen, wedelte und leckte uns die Hände ab... na ja.
Dann wurde es Lady, von privat geholt (Platz vor Preis!) und manche von Euch kennen sie sicher noch. :)

PS: Auch die alten Leutchen kamen uns besuchen, schauten sich Wohnung und Garten an, wo ihr "Kind" hinkommen sollte und ihnen war eine große Sorge genommen.
Bis zu Ladys Tod 3 Jahre später (der Hund wurde 12 Jahre alt) pflegten wir ein freundschaftliches Besuchsverhältnis :blumen: .

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 08.03.2007 02:09:49

Ich habe letztes Jahr für meine Katze aus dem Tierheim 40€ bezahlt und wurde auch genauestens befragt :)

Platzkontrollen werden nicht gemacht (zuwenig Mitarbeiter und zu wenig Geld), aber die Leutchen werden ansonsten genauestens unter die Lupe genommen. Ich musste die Mitarbeiterin auch erst überzeugen, dass ich drei Katzen versorgen kann obwohl ich allein mit Kind bin ^_^ aber die Liebe auf den ersten Blick zwischen Katze und Kind hat letztendlich alle überzeugt.

Inzwischen helfe ich öfter mal im Tierheim aus und bekomme da so einiges mit, unsere Vermittlungsrate ist nicht extrem hoch, einfach weil nicht jeder ein Tier mitbekommt (bei manchen die da aufschlagen da weiß man schon vom Anblick dass die besser keins bekommen sollten).

Momentan hab ich ja eine Pflegekatze (seit letztem Jahr Juli) und nachdem der Süße am Wochenende auszieht :heul: :heul: sind wir am überlegen ob wir nicht doch noch mal einer Mieze ein neues Zuhause geben. Allerdings hab ich ja schon drei (ohne Pflegekatze) und liebäugel schon mit einem Miez im Tierheim. Hmm.. bisher läßt er sich aber nicht anfassen und ich nehme mir Zeit ihn genau anzusehen (da er jeden anfaucht wird er nicht so schnell vermittelt) und kennen zu lernen bzw. ihm die Chance zu geben mich kennen zu lernen.

Ich kann über unser Tierheim nur Gutes sagen und ich finde 40€ sind nicht viel für eine Katze :)


Da hast Du Recht, Blackcat, und ich schrieb ja auch schon: es muß ja nicht überall so, wie in meinem Fall, laufen. Es gibt überall schwarze und weiße Schäfchen... :)


Zitat (Die Bi(e)ne @ 09.03.2007 00:24:38)
Da hast Du Recht, Blackcat, und ich schrieb ja auch schon: es muß ja nicht überall so, wie in meinem Fall, laufen. Es gibt überall schwarze und weiße Schäfchen... :)

Ja das lässt sich leider nicht vermeiden :( :(

Unseren Benny haben wir damals aus dem Tierheim Eschwege geholt. Es war ein damals vier Jahre alter Bobtailrüde. Angeblich von den Vorbesitzern abgegeben, weil er zu "groß zum Züchten" sei. Der Kerl hatte - geschoren - 64 Kilo Lebendgewicht. Als wir ihn dann zuhause hatten und kennen gelernt hatten, zeigte er das Elend, was er erlebt hat. Angst vor der Leine - wahrscheinlich wurde sie zum Prügeln genutzt. Angst vor dem Besen - dasselbe. Angst vor dem Alleinsein. Wasserscheu - ich hör noch die Worte unserer Vorbesitzer: "Nein, Benny, nicht in die Pfützen treten, deine weißen Pfötchen werden schmutzig....." Mit viel Geduld und Liebe haben wir den Prachtkerl wieder hingekriegt. Nur seine Angst vor Wasser - die ging nur mit Schocktherapie weg. Ich hab ihn mitgenommen zum Angeln im Sommer, mich ausgezogen, meinen Hund auf die Arme und mit Schmackes ins Wasser gesprungen. Fortan war der Köter nicht mehr aus dem Wasser zu kriegen. Leider hat er nicht lange bei uns ausgehalten: nach einem guten Jahr wurde er plötzlich aggressiv. Ich bin mit ihm zum Tierarzt. Der hat ihn geröntgt. Ein plaumengroßer Tumor saß im Hirn. Ende. Ich trauere dem Hund heute noch nach.

Gruß

Abraxas


oje, der arme. hab die letzten tage auch immer wieder gehört, dass der besitzer z.b.schon der 5. ist. sowas tut mir so leid. wenigstens hatte er noch einen schnen lebensabend bei dir


also ich habe meine beiden ratten ausm tierheim, und für den kastraten hatte ich eine gebühr von 15€ und für das mädel 5€ (ok, nicht zu verlgiechen mti ner katze).aber das war im schnitt der selbe preis, den ich in ner zoohandlung gezahlt hätte, wo ich womöglich kranke und trächtige tiere bekommen hätte, oder sogar das falsche geschlecht..
ich durfte die tiere dort auf den arm nehmen, sie haben mir viel über die charaktäre erzählt, udn ich hab mich gleich verliebt :wub:

wenn ich fragen hätte, könnte ich auch jederzeit wieder hin, also die waren dort echt klasse.


Es gibt leider himmelhohe Unterschiede, was die Tierheime anbelangt.

Bestes Beispiel:

In einem Tierheim in der Umgebung kostet eine Katze 50,-€. Sie wird aber nur kastriert und geimpft rausgegeben. Zudem: Tierheim und Tiere super gepflegt und sauber.

In einem anderen kostet eine Katze 70,-€. Egal ob kastriert oder nicht, Impfungen werden nur die, die minimalsten Standart entsprechen ausgeführt. Tierheim in unmöglichen Zustand: Stinkig und dreckig. Tiere oft verlaust und in viel zu kleinen Räumen oder gar Käfigen. Zudem der "Service" unter aller Sau.

Man muss sich im Klaren sein, dass jedes Tierheim ja auch wirtschaften muss und auch auf Spenden usw. angewiesen ist. Die einen haushalten eben besser, die anderen schlechter. Im Zweifelsfall ist es aber wohl besser, ein Tier aus dem Heim zu holen, wo es ihm schlechter geht. Wenn ich mich schon für ein Tier entscheide, dann ist es doch letztendlich egal, ob ich jetzt 40,-€ mehr oder weniger ausgebe.

Was bei allen Tierheimen aber gleich zu sein scheint, ist die Einstellung des Personals, die irgendwie den Bezug zur Realität, bzw. zu ihren Mitmenschen verloren haben. :blink: :toktok:

Bearbeitet von chilli-lilli am 16.03.2007 12:02:45


Zitat (chilli-lilli @ 16.03.2007 11:58:53)
Was bei allen Tierheimen aber gleich zu sein scheint, ist die Einstellung des Personals, die irgendwie den Bezug zur Realität, bzw. zu ihren Mitmenschen verloren haben. :blink: :toktok:

Ich glaube das passiert bei all dem Elend was die tagtäglich sehen, bzw. wie unsere lieben Mitmenschen mit ihren vierbeinigen Hausbewohnern umgehen. Ich kann mir schon vorstellen dass man dann den Bezug bzw. den Glauben an die Menschen verliert. Allerdings glaub ich auch dass man die Arbeit dort nur mit einer Menge Idealismus machen und verkraften kann.. :( :(


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