Kind-will-Tier - wie immer halt: Katzen, Kaninchen, keine Ahnung...


Der Kleine (6 Jahre) will un-be-dingt ein Haustier und er wird sich ja auch soooo gut darum kümmern (klar - das kennt man noch von früher sich selbst - da muß dann letztlich doch die ganze Familie ran).

Jetzt hatte ich Zeit meines Lebens Hunde.

Für mich sind sie - neben Wellensittichen (wir hatten damals incl. der zugeflogenen letztlich 5) - perfekte Haustiere.

Mein Mann hasst selbige Viecher leider ausgiebig und empfindet Katzen wiederum als Krone der Haustierschöpfung (aber kümmern würde er sich um die natürlich auch nicht wollen - zumindest nicht permanent).
Aber selbst er gab zu bedenken, daß es richtige "Katzenteufel" gibt, die einem alles ruinieren, zerkratzen, vollpinkeln, und andere nette Absichtlichkeiten (was ich besonders schlimm finde; unabsichtlich mal was kaputtmachen wäre ok, aber als Racheakt?! Nee danke...)

Hund kommt sowieso nicht in Frage. Leider.

Ein - äh - besser dann wohl 2 - Kaninchen eher schon (die wollen ja nicht allein sein).

Obwohl ich zugeben muß, daß ich weder mit Katzen, noch mit Kaninchen irgendwelche Erfahrungen habe (außer bei anderen mal zu Besuch welche gesehen (und die waren dann dauernd krank oder auch extremst angriffslustig und dominierten die ganze Familie (So ähnlich gesehen: "ja, ja, Schätzchen, nicht kratzen, aua, nicht beissen, au, Du kriegst ja gleich - ich muß nur noch die Dose öffnen AUA!"...) Das würde ich nicht wollen!).

Also an die, die sich vielleicht persönlich damit auskennen:

Wie groß ist denn die "Belastung" (ja - ja - ich weiß - die Freude an den netten Eigenheiten macht alles wett, aber man wüßte ja gerne vorher, ob da was ganz unerträgliches zu erwarten ist; ist ja auch nix fürs Viecherl, wenns dann völlig schief läuft).

* Finanziell
* von Marotten her (klar ist jeder anders, aber kann man das beeinflussen/eingrenzen (ich höre z.B. oft, Katzen könne man garnicht erziehen (unerzogene Hunde sind mir persönlich ein Greuel) und Kaninchen würden einfach ALLES anfressen)

Und hat jemand Erfahrung mit dem Nutzen fürs Kind:

* Kümmert das sich zumindest regelmäßig um Streicheleinheiten fürs Viecherl oder ist das eher wie beim "neu"-Effekt bei Spielzeugen bald langweilig?
* Lernen sie dadurch wirklich Verantwortung/sind Glücklicher, Ausgeglichener, etc.?
* ist es grad wurscht, welche Tierart man nimmt, und das Kind wird auf jeden Fall glücklich damit? (bei mir war das nämlich so, als ich klein war)

Puh - soviele Fragen - aber ich hoffe, ich habe den Kernpunkt rüberbringen können.

Klar kann mir niemand sagen, WAS wir letztlich kriegen würden, aber z.B. bei Hunden würde ich mir zutrauen, einen Umriss um anfallende Kosten und eher wahrscheinlich auftetende Problemmöglichkeiten zu geben.

So nach dem Motto: "Was? Also wenn Dich DAS (...blablabla...) stört, dann ist ein Hund wirklich nicht das richtige Haustier für Dich"

So eine Aussage bräuchte ich halt bezüglich Katzen und Kaninchen.


IST DER BEITRAG ERNST GEMEINT???????????????????????

du solltest absolut keine katze haben. sowas fieses hab ich noch nie über katzen gehört.
so, damit du dir keine anschaffst: die sind böse, intrigant, kratzen und beißen (vor allem kinder) und fressen dir die haare vom kopf. wenn man dann noch die horrenden tierarztrechnungen bedenkt...

so, jetzt mal ehrlich. bin halt ein bisschen geschockt von deinem beitrag gewesen.

hol dir lieber kanninchen. ich hatte als kind selbst eins und hab es geliebt. meine mutter allerdings auch. klar wirst du dich darum kümmern müssen. der kleine wird bestimmt ne zeitlang spaß dran haben und den käfig dann nicht mehr regelmäßig saubermachen, wenn die freude verflogen ist. kanninchen können übrigens sehr wohl allein sein. mein (übrigens bissiges kanninchen, was auch alle stromleitungen durchgebissen hat) duldete keine tierische gesellschaft. bis auf meine katzen und meine hunde.
zum thema katzen kann man nicht erziehen. also meine katzen fallen weder irgendwelche leute an, oder beißen mich, wenn sie hunger haben. sie kuscheln am allerliebsten mit jedem, der zur tür reinkommt und haben mich noch nie gekratzt. ich hatte bisher sehr viele katzen (bin aufm dorf groß geworden) und nur eine davon war wirklich böse und das auch nur, weil sie von menschen misshandelt wurde. die hatte einfach nur angst und kein vertrauen mehr.
hunde sind meiner meinung nach teurer als katzen. wenn du dich aber nicht genügend drum kümmerst, was ich mir blühend vorstellen kann, dann werden die kosten höher.
so, man sollte sich nur ein tier anschaffen, wenn man ein tierfreund ist und das bist du für mich nach diesem beitrag nicht. lasst den kleinen doch mal im tierheim auf tiere aufpassen oder er macht dogsitting. wenn er da regelmäßig mitspielt, dann könnt ihr es euch ja nochmal überlegen.
ich habe gerade das selbe problem nur andersrum. ich hätte gern wieder katzen, aber mein freund möchte einen hund. die arbeit wird letzlich an mir hängen bleiben. ausschließlich. da ich das weiß tu ich das beste für das tier und hol mir keins.

so, sorry, wenn mein beitrag etwas hart war, aber ich kann sowas echt nicht verstehen. vielleicht meintest du es auch nicht so, wie du es geschrieben hast, aber ein katzenfreund bist du nicht, deswegen hol dir keine. die werden ziemlich alt.


Geh einfach davon aus, das die Arbeit bald an Dir hängen bleibt.
Denke auch daran, was passiert, wenn Ihr in Uralub fahrt.
Ich hatte in meinem Leben Katzen und Kanninchen und Hund.
Hund ist Arbeit pur.
Katzen sind pflegeleicht, aber auch eigensinniger.
Kanninchen (zwei sind immer besser, gibt natürlich wie bei Mumsel, seltene Ausnahmen), fressen in der Tat meistens so gut wie alles an.
Von Kabeln, Schuhen, Tapeten,Teppiche bis hin zu den Knöpfen der Fernbedienung(meins sprang immer auf die Couch, wo die teilweise lag).
Kann nicht behaupten, das meine Tochter verantwortungsbewußter durch die Tiere wurde.
Das kommt dann doch sehr auf das Kind an.
Und immer kommt das grausame Ende :heul: :heul: Ich hol mir kein Tier mehr, sterbe immer ein Stückchen mit und das hatte ich zu oft...


Ok, also.

Katzen kann ich persönlich auch nicht empfehlen, überall findet man diese Haare. Aber da du ja schon Hunde hast (nochn Grund, finde ich), kennst du das wahrscheinlich schon.

Ich hab Kaninchen gehabt, von meinem 11. Lebensjahr bis ich 19 war.
Es waren zwei Stück, beides Männchen, beide kastriert (das eine sollte eigentlich ein Weibchen sein).
Sie haben draußen gelebt, in einem großen selbstgebauten Käfig (ins Haus kommen uns keine Tiere, Gründe wurden ja schon mehrfach genannt). Außerdem hatten sie einen Freilauf, der stand aufm Rasen und bei schönem Wetter kamen sie da rein.

Naja, Arbeit. So viel machen sie nicht. Es muss halt gefüttert werden und mindestens einmal die Woche komplett gemistet, sowie zwischendurch vielleicht nochmal.
Vom Urlaub her macht das auch weniger Probleme. Zwei Tage können die auch mal alleine sein. Ansonsten sollte man sich jemanden suchen, der die entweder nimmt, oder alle zwei Tage vorbeischaut und Futter und Wasser gibt.

Kosten sind auch nicht so hoch: Anschaffung, bei uns war das eine geschenkt und das andere auch recht billig (Anzeige in der Zeitung).
Ansonsten, Futter, Streu, Heu, Gemüsereste und Obst (vom eigenen Essen vorbereiten).

Für mich persönlich wärs wohl besser ohne Viecher gewesen. Dadurch das die draußen waren, hat man auch nicht so viel mit ihnen zu tun gehabt. Natürlich mag man die, aber Kaninchen geben einem nichts zurück (wie ein Hund). Deshalb ist der Neu-Effekt auch schnell vorbei.


Naja, ist deine Entscheidung.

(Übrigens, unsere Viecher sind beide eines natürlichen Todes an Altersschwäche gestorben)

Bearbeitet von Jinx Augusta am 09.03.2007 11:40:37


wieso kommt ein hund eigentlich nicht in frage? hab gerade gelesen, dass ihr einen garten habt. das wäre doch ideal.

findet keiner diesen beitrag schlimm?
ich mein, man muss ja keine katzen mögen, aber dann denkt man doch auch nicht über eine anschaffung nach.
und die haare sind, wenn man nicht gerade überall teppich hat auch nicht so schlimm. und ich hatte langhaarkatzen. perser ohne platte nase

Bearbeitet von Mumsel85 am 09.03.2007 11:44:47


Hallo Mumsel85!

Nach Deinem Beitrag - der mich persöhnlich ziemlich getroffen hat - frage ich mich wirklich:

Wie definierst Du "Tierfreund", wenn Du es mir absprichst?

Sind das die Leute, die puddelige, knuddelige, süüüüße, Katzenbabys ohne nachzudenken ins Haus holen und sie dann nach nem 1/2 bis max. 1 Jahr ins nächste Tierheim kippen, weil sie sich der "Folgen" nicht bewußt waren?!

Ich liebe Tiere und deshalb informiere ich mich VORHER über die MÖGLICHEN Macken, die auf mich zukommen können.
Es sollte nur eine beispielhafte Aufzählung sein von dem, was ich bisher - ausdrücklich negatives - gehört hatte.
Daß Katzen auch süß und anschmiegsam sein können und sie einem als echte Familienmitglieder wohl ans Herz wachsen werden ist mir wohl bewusst.
Wenn es gut läuft, läuft es gut. Ich wollte ja gerade feststellen, ob auch vom anderen Teil her die Basis stimmen würde.
Mir persönlich wäre nämlich ein Tier - wie z.B. eine Katze - lieb, welches auch für sich selber denken und richtig frei handeln kann. Nur im Rahmen bleibend eben.

Über Hunde und Wellensittiche könnte ich Dir auch einiges aufschreiben, über was man (wie ich, der ich sie extrem gerne hat) im Alltag gerne hinwegsieht.
Aber über Katzen weiß ich einfach nix, außer dem, was ich so in fremden Wohnungen manchmal mitbekommen habe und das war z.T. einfach schrecklich.
Wie die zitierte Katze, die IMMER den Sohn des Hauses blutig kratzt/beisst, bis sie ggfl. eine andere Sorte Futter bekommt, oder sonstwie ihren Willen kriegt.

Ich wollte lediglich abgeklärt haben, ob diese Familie einfach Pech gehabt hat, oder evtl. doch eine Art "Familienanpassung" der Katze möglich ist, falls man genau so ein Exemplar bekommt.

Ehrlich gesagt fühle ich mich verletzt davon, für eine sinnvolle vorab Klärung der Möglichen Negativpunkte mit dem o.g. Statement abgeurteilt zu werden.


Ein wenig kann ich doch über Katzen schreiben.

Ich hab mal zur Untermiete gewohnt, da lebten auch zwei Katzen bzw. ein Kater und eine Katze.

Der Kater war tatsächlich sehr anschmiegsam und liebebedürftig, aber das war schon wieder zu viel. Morgens um 7 ausm Bett miaut zu werden, weil das Tier gestreichelt werden will. Die Katze hingegen war relativ scheu, sie war auf den Kater fixiert. Sie strich einem zwar um die Beine, aber streicheln war nicht. Gekratzt hat eigentlich keiner von beiden.

Mein Freund hat ebenfalls einen Kater. Der ist wieder völlig anders. Ich bezeichne ihn immer als Misanthrop. Menschen sind nur zum Füttern und Katzenklo saubermachen da. Schmusig ist er gar nicht. Wird es ihm zu viel, wehrt er sich auch schon mal.

Katzen sind also ziemlich verschieden. Wie Menschen.
Es kommt halt drauf an. Man muss sie mögen. Ich mag sie nicht, deshalb würde ich mir nie eine zulegen. Ich kanns dir deshalb auch nicht empfehlen.

Versuchs lieber mit was kleinem, wenn du dir das antun möchtest. Vielleicht auch Meerschweinchen, die leben nicht so lange. Das klingt wahrscheinlich böse, ist aber so. :pfeifen:


sorry antina, wollte dich nicht verletzen, aber dein beitrag war echt hart und ich konnte mir nicht vorstellen, dass du ne gute katzenmama wärst. man muss die tiere, die man sich holt auch lieben und das wären bei dir ja eher wellensittiche und hunde.
katzen sind charaktertiere. da kannst du eine völlig hyperaktive bekommen, eine total in sich gekehrte usw. aber, dass eine katze einfach ohne grund völlig bösartig ist gibts nicht. da muss schon was passiert sein.
ich wollte dich nicht als tierhasser anprangern. bin nur der meinung, dass jmd, der solche vorurteile hat nicht daüfr geeignet ist eine katze zu halten. es gibt leute die können besser mit hunden oder eben mit katzen. du würdest wahrscheinlich den bezug nicht haben und hättest bestimmt immer bedenken, wann die katze denn mal kratzt. aber glaub mir, die machen das nur, wenn sie bedrängt werden, angst haben oder vorher misshandelt wurden. wie sollen sie denn auch sonst reagieren? hunde beißen oder bellen und katzen fauchen und kratzen.
wenn du aber von anfang an vertrauen vermittelst, dann kann da auch nix schiefgehen.
hol dir bzw dem kleinen doch lieber ein kanninchen. die sind nicht ganz so charakterstark (naja, meins war schon ne zicke, aber ne liebe) wie katzen. denke der kleine wird damit auch mehr freude haben, wenn der käfig dann bei ihm im zimmer steht. katzen machen eben, was sie wollen. vielleicht steht die katze auch nicht auf kleine kinder. kann passieren. wär doch schade, wenn du nach ein paar monaten merkst, dass es doch nicht mit euch klappt.
man kann über katzen kein pauschalurteil abgeben. jede ist anders, aber keine ist von grundauf böse.
und jetzt nochmal: wieso schließt du einen hund aus? golden retriever sind doch z.b. echt tolle familienhunde.
und wenn du wellensittiche so magst, dann wäre das doch auch ne option. für den kleinen auch spannend.
so, entschuldige bitte nochmal, wenn du dich angegriffen gefühlt hast. so war es zwar auch gemeint, aber dein beitrag war auch etwas missverständlich. :blumen: also, informier dich besser im tierheim oder guck dir mal andere katzen genau an. im internet werden dir entweder katzenliebhaber oder katzenhasser antworten. also immer parteiisch. :blumen:

ach ja, eine familienanpassung ist natürlich möglich. das dauert aber, weil das grundvertrauen wieder aufgebaut werden muss. meine freundin hat sich eine misshandelte katze adoptiert und das hat 6 monate gedauert, bis sie sich streicheln lassen hat.
für katzenanfänger sind traumatisierte katzen absolut nix. da brauch man viel geduld und einfühlungsvermögen, was ich dir jetzt nicht absprechen möchte. trotzdem ist eine katze wahrscheinlich nicht die beste wahl für dich. wie denkt der kleine überhaupt? was will der denn unbedingt?

Bearbeitet von Mumsel85 am 09.03.2007 12:13:47


Wir hatten für unseren Sohn mehrere Tiere nacheinander, manchmal auch gleichzeitig.

Sein 1. Tier bekam er mit 6 Jahren.
Es war der Wellensittich von seiner Uroma als diese gestorben war.
Er hat ihn immer in Ehren gehalten und war stolz wie Oskar, daß er von den vielen Urenkeln den Peter bekommen hat.
Danach folgte noch ein Welli ( Pitti ) - zugeflogen.
Anschließend fast gleichzeitig ein Meerscheinchen ( Tiffi ) und ein Aquarium.
Kumpels aus seiner Klasse hatten auch eins und so haben sie sich immer ausgetauscht mit Pflanzen und Tieren.
Meerschwein mußte wegen einer Allergie meinerseits abgeschafft werden ( Opa hat es zum Glück genommen ).
Danach folgten noch 2 zugeflogene Wellensittiche und vor 8 Jahren unser goldiger Chucko ( da war unser Sohn bereits 14 ).

Er hat sich immer mit voller Hingabe um die Tiere gekümmert, nicht nur gespielt.
Mit Chucko hat er die Hundeschule besucht, Prüfungen bestanden und Ausstellungen gemacht.

Vor ein paar Jahren ist er ausgezogen und kann Chucko dort nicht halten, also blieb er bei uns und wir haben weiter Ausbildung zum Jagdhund gemacht.
Sein Aquarium hat er heute noch und es sieht wunderschön und gepflegt aus.

Unser Sohn hat viel Probleme erst seinen Tieren erzählt und dann uns.
Oft haben sie ihm auch geholfen sich zu beruhigen, wenn Aufregung angesagt war.

Ein Kind muß von Anfang an lernen die Verantwortung zu übernehmen.
Erst alles gemeinsam im regelmäßigem Rhythmus machen und dann immer mehr das Kind allein sich kümmern lassen.
Ich denke dem Kind wird das Tier nicht langweilig wenn man ihm hilft immer wieder neue Sachen mit und an dem Tier zu entdecken.
Welches Tier ist nicht egal. Man sollte auf die Örtlichkeit achten, den Zeitfaktor und Kostenaufwand. Wenn das alles geklärt ist und mehrere infragekommende Tiere übrigbleiben kann man sich eins aussuchen.

Beim Chucko habe ich eine Liste aufgestellt WAS IST WENN ....
( bei Krankheit, bei Urlaub, bei Umzug, bei Arbeitslosigkeit usw. )
Erst als alles geklärt war ging es auf zum Züchter.

Hinweis aus eigener Erfahrung: Wir haben vor der Anschaffung unseres Chuckos alle einen Allergietest gemacht, damit nicht wieder einer eine Allergie hat und das Tier weg muß.

Wir würden es mit den Tieren immer wieder so machen, da wir der Meinung sind, sie haben sich positiv auf unser Sohn ausgewirkt.

Es ist zwar ein halber Roman geworden, aber ich hoffe Dir hilft es ein wenig.



Bearbeitet von Chucko am 09.03.2007 12:20:14

Also erstmal ein ganz herzliches Dankeschön für die vielen Antworten! :blumen:

Am meisten geholfen war mir mit Chuckos Ideen (gerade das mit der Check-Liste und dem Allergietest - das sollte sogar für meinen Mann gut passen ^_^)

Was die Frage nach meinem Sohn bzw. dem un-möglichen ;-) Hund angeht:

Er will ein Tier. Der Sohn verseht sich ;-).
Er weiß nicht welches, anders kann ich es nicht deuten.
"Ein Pferd, ein Pony, eine Katze, einen Hund, ein Kaninchen, ... " kam so alles schon von ihm und dann noch tagelang begründet.
Es scheint aber keine Phase zu sein, denn dafür gehts schon zu lange.
Der Punkt "Tier" an sich bleibt.

Ich habe auch die Erfahrung gemacht, daß Kinder lieber erst mal mit Tieren sprechen. Als Kind war unser Schäferhund auch immer mein bester Freund.

Für uns kommt leider insofern kein Hund in Frage, daß diese hier ausdrücklich verboten sind. Zudem mag mein Mann - wie gesagt - "Hunde" an sich nicht; das wäre doch kein Leben für die beiden Armen (den Mann und den Hund).

Und ich mag Katzen nicht nicht. Puh - doppelte Verneinung. Ich kann nur nicht sagen, ob ich sie generell mag. Sie mögen mich, aber ich bin zu dem Zeitpunkt nicht ihre FAmilie und das scheint ja alles zu ändern.

Ich kann nur über Katzen sprechen, die ich kenne. Das sind nicht viele.
Die streichele ich aber immer gerne (z.T. mit Vorsicht) und sie mögen mich auch allesamt (umschnurren mich, wenn ich zu Besuch komme, spielen - zur z.T. völligen Verblüffung der Besitzer ("WAs?! Wie hast DU denn das jetzt gemacht daß die Katze da mitspielt?" mit mir mit ihren Federwuschen, etc.).

Zu mir sind die Katzen ja nett, aber was ich z.T. da in den Familien so zu sehen kriege... - hatte ich ja schon beschrieben.

Und das wurde mir stets begründet mit "SO sind Katzen halt - da kann man nix machen". Nur das wollte ich abgeklärt haben, ok ;-) :blumen:


Mein Vorschlag
Das Tiere Forum ist so gross hier bei fM , nimm dir doch die Zeit und stöbere mal ausgiebig :blumen: Da bekommst du einen optimalen Überblick und kannst dich mit Sicherheit leichter entscheiden .
Zur Katze würde ich dir nicht raten , da lese ich zuviel Vorurteile aus deinem Beitrag .


Nur weil ich schon wieder das Stichwort "Vorurteile" zu hören kriege:

Das o.g. war von mir eine Auflistung der Negativpunkte die - bei meinen Informationssammlungen (im fM-Tiere, im Tierheim, bei Bekannten, bei Freunden, etc.) an mich herangetragen worden sind.
Im Prinzip zielte die Anfrage darauf ab, ob jemand speziell mit der Kind-Tier-Kombination Erfahrungen gesammelt hat, die er/sie weitergeben möchte.
Also einfach gesagt die Frage: Ob das alles - euren Erfahrungen nach - so stimmt, oder nicht.

Es sollte ausdrücklich kein Anti-Katzen-Statement sein.
Ich würde über eine Katze nicht mal nachdenken, wenn der Gedanke an das Haben derselben nicht irgendwie positiv belegt wäre.

Man hört auch viel negatives über z.B. Hunde, aber bei den Berichten bin ich selber in der Lage, das Übertriebene vom Wesentlichen auszufiltern.
Bei Katzen nicht.
Darum dachte ich, Leute die das evtl. können sollten, weil sie selber Katzen haben und lieben können mir diesbezüglich eine genauere Auskunft geben.
Ich habe nicht damit gerechnet, daß sofort "die Katze an sich" in Frage gestellt wird, nur weil man davon berichtet, hauptsächlich negatives darüber gehört zu haben. :(

Jetzt mag ich auch nicht mehr rumerklären.

In jedem FAlle vielen Dank an alle, die sich beteidigt haben. :blumen:


dann nimm doch mal eine der katzen zur pflege von deinen bekannten, wenn die im urlaub sind.
jeder wird dir etwas anderes sagen.
ich z.b. halte ein leben ohne katzen als möglich, aber nicht erstrebenswert. heißt ich könnte mir ein leben ohne katzen absolut nicht vorstellen und kleine zickereien machen die samtpfötchen noch viel sympathischer. aber gekratzt hat mich bisher keine katze, weil ich sehr einfühlsam mit denen umgehe


Zitat
dann nimm doch mal eine der katzen zur pflege von deinen bekannten


Hab ich doch längst getan. :D Aber danke für den Tipp! :blumen:

War nur leider nicht besonders aufschlussreich.

Auf die beschriebene "alles-bestimme-ich-und-immer-mit-Gewalt"-Katze passt immer die Omma auf.
Der, den ich für knapp 2 Wochen übernommen hatte ist ein älterer "Katerherr" von Nachbars gewesen (kann man echt nicht anders sagen, der wirkte so nobel und bewegte sich - als ob er die ganze Zeit einen Frack trüge ;-)).

Er fühlte sich wohl wohl, schnurrte um meine Beine (allerdings nur bei mir, nicht so z.B. beim Kleinen), frass gut und war ansonsten ruhig und zufrieden. Allerdings schätzte er seine Ruhe. Ist ein großer Freigänger. War viel unterwegs. Streicheleinheiten genoß er im Rahmen der Fellpflege (nachdem er mal wieder sonstwo rumgetigert war...) schon, sonst eher nicht.

Nachdem was ich sonst so für Berichte gehört (bzw. selbst Situationen gesehen) hatte hielt ich das nicht für repräsentativ.

Aber wahrscheinlich ist einfach wirklich jede Katze anders und man kann vorher einfach nicht sagen, ob man zusammenpasst, oder nicht.

na dann ist doch alles schön. die horrorkatzen, die du gesehen hast sind wahrscheinlich einfach durch irgendwas traumatisiert. wenn die aus dem tierheim kommen, dann passt das.
allerdings muss man auch zwischen wohnungskatzen und freigängern unterscheiden. wohnungskatzen sind meistens anhänglicher und verschmuster. freigänger hingegen lieben ihre freiheit und benutzen dich dann eher für ihre zwecke. also wenn sie mal lust haben zu kuscheln, dann kommen sie und gehen auch genauso schnell wieder :D
hach, alte kater sind zum knutschen. voll lustig. kenne das von meinem alten kater auch.
wenn du deine katze liebhast, dann gibt sie das auch zurück. ist klar, dass wenn du die katze fütterst du auch eher die bezugsperson bist.
ich würde wenn dann eh eine babykatze holen. die kennt dann dich und deine familie und damit werdet ihr kaum probleme haben.


Zitat
allerdings muss man auch zwischen wohnungskatzen und freigängern unterscheiden.


Äh - sorry fürs blöd Fragen, aber:
"Darf" man die denn überhaupt "nur drinnen" halten, wenn man ihnen ein gutes Zuhause geben möchte?
Klar - Riesenkratzbaum und Versteckhöhlen und so, aber müssen die nicht mal raus?

Dazu habe ich auch schon die verschiedensten Statements gehört, aber Du scheinst ja Katzen wirklich sehr gern zu haben, insofern denke ich, ist Deine Meinung wohl am katzenfreundlichsten.

wir hatten beides. haben lange auf einem bauernhof gewohnt. da gehören katzen dazu. unsere minka ist freigängerin gewesen, aber hat es kaum genutzt. als sie dann schwanger war und babies bekommen hat wollte sie garnicht mehr raus. wir sind dann nach berlin gezogen und minka konnte mit ihrem sohn höchstens auf den balkon. selbst das hat sie kaum gemacht. vielleicht mal schnuppern, aber nicht mehr.
ich denke das ist gewohnheitssache. du kannst einen freigänger normalerweise nihct zur hauskatze machen und andersrum ist es auch schwierig. wenn du also eine babykatze immer nur in der wohnung hattest, dann kennt sie es auch nicht anders.
wir werden uns nach den beiden, die wir noch haben wahrscheinlich keine neuen mehr in die wohnung holen, weil es irgendwie nicht richtig ist. trotzdem können sich wohnungskatzen sehr wohlfühlen und ein wunderbares erfülltes leben haben.
trotz allem sind die instinkte ja immernoch vorhanden (bei meinen beiden irgendwie nicht. die haben angst vor mäusen und vögeln... :wub: )
kann man bestimmt pauschal nicht sagen. jede katze ist wie gesagt anders.
artgerecht ist es natürlich nicht, aber sie können trotzdem gesund und fröhlich sein, ohne dass sie was vermissen. man muss ihnen nur genügend spielmöglichkeiten bieten und sie auch fordern. genau wie bei hunden. sonst wird ihnen langweilig und sie können schlecht gelaunt werde. dann werden sie zu den katzen, die dir beschrieben wurden...
aber ja, man kann katzen auch sehr gut in einer ausreichend großen wohnung halten.


ach ja, wenn du die möglichkeit hast die katze rauszulassen, dann nutze das, aber dann darfst du keinen verschmusten stubentiger erwarten. die sind dann unabhängiger und kommen und gehen, wann sie wollen


Ok - das hilft doch schonmal! ^_^

Da muß ich mich dann noch schlau machen, was alles für Beschäftigungen gibt. Momentan kenne ich nur Gummimäuse und Federwedel, bzw. Kratzbäume.

Und am unkompliziertesten ist es also für die Aneinandergewöhnung, wenn es eine Babykatze ist.

Kann man denn bei Babykatzen auch schon Charkterzüge erkennen?
Oder verändert sich das nochmal komplett?


ich dacht bisher immer, dass man bei katzenbabies schon charakterzüge sehen kann. aber da haben wir uns bei dem kleinen meiner freundin komplett getäuscht. der war bei mama immer der ruhigste. als er dann bei ihr war ist er total aufgeblüht und sehr frech, aber zuckersüß.
spielmöglichkeiten die fordern sind z.b. mal leckerlies verstecken, sachen schmeißen, klar mit allem möglichen zeug spielen. hier gibts auch einen schönen thread über katzenspielzeug. manchmal reicht schon ein karton mit papierkugeln. oder du legst ein leckerli und einen topf und die katze muss es rausholen. hab mir meiner katze verstecken gespielt, aber wir hatten auch ne besondere bindung. sie hat es geliebt, wenn ich flöte gespielt hab und hat dann "getanzt" und geschnurrt. leider ist sie vor drei wochen gestorben :heul: :heul: :heul: :heul: :heul:
ja, am unkompliziertesten für die iengewöhnung und aneinandergewöhnen sind babykatzen, aber erst nach 12 wochen. du bist dann die neue mami und bezugsperson. auch gewöhnt sie sich dann sofort an kinder.


Zitat
leider ist sie vor drei wochen gestorben  :heul:  :heul:  :heul: 


:trösten: Oh je - Du Arme...! :trösten:

Irgendwie wachsen einem die lieben Viecher so sehr ans Herz, daß man letztlich ein Stück weit mit ihnen stirbt.
Ganz viel Trost von dieser Seite und Kopf hoch!
Deine so fröhlich-tanzende Katze hätte sicherlich nicht gewollt, daß Du gerade ihretwegen lange traurig bist.

Denke fröhlich an sie, z.B. beim Flöte spielen, dann lebt sie in Deinen Erinnerungen immer weiter!

Ihr hattet zusammen sicherlich eine wundervolle Zeit! Das ist, was zählt! :)

dankeschön. das ist lieb. ich hab ihr gesagt, dass sie gehen darf. hatte am ende das gefühl, dass sie nur noch wegen uns nicht gestorben ist. sie wollte uns nicht allein lassen. klingt echt komisch, aber nachdem ich ihr gesagt hab, dass es schon in ordnung ist zu gehen ist sie auch ziemlich schnell so krank geworden, dass wir sie eingeschläfert haben. sie wurde immerhin 16 jahre alt. ihr sohn vermisst sie sehr.
atina, katzen sind echt was ganz wunderbares. wirst sehen, du verliebst dich auch. du musst nur von anfang an das gefühl haben, dass ihr zusammengehört. wie bei jedem anderen haustier auch. hatten mal einen ganz häßlichen hund, aber es war liebe auf den ersten blick von beiden seiten. da war alles klar


Hallo,

hast du mal über Hamster oder Rennmäuse nachgedacht? Bei Hamstern ist halt noch die Sache, dass sie meistens abends unterwegs sind, aber die Mäuse haben nach meiner Erinnerung einen 2-4-Stunden-Rhythmus, die wachen auch tagsüber mal auf.

- Hamster/Rennmäuse passen in eine Kinderhand
- ich würde einer 6jährigen eher zutrauen, sich um einen Hamsterkäfig zu kümmern als um einen Kaninchenstall
- Wenn ihr sie in den Ferien in Pflege geben müsst, ist das unaufwändiger als ein Kaninchen oder eine Katze/Hund (wir waren meine ganze Kindheit hindurch Tiersitter, wenn die Besitzer im Urlaub waren. Zu den Katzen- und Kaninchenleuten mussten wir immer hinlaufen usw. zum Füttern und Betüddeln, die Hamster und Mäuse kamen mit Käfig und einer Klappbox Krempel bei uns an).

-das klingt jetzt vielleicht etwas hart, v.a. weil Mumsel gerade um ihre Katze trauert.

aber: diese kleinen Tierchen haben eine kürzere "Halbwertszeit" als Kaninchen. Klingt fies, aber: du denkst (berechtigt) darüber nach, wieviel Arbeit letztendlich an dir hängenbleibt. Wenn du siehst, dass es überhaupt nicht klappt mit der Verantwortung, ist das Thema eben nach dem ersten Mäusepaar erledigt. Wenn deine Kinder richtig einsteigen und sich echt kümmern, kannst du in 2,3 Jahren immer noch auf Katze oder Kaninchen umsteigen.


Zitat (jupi @ 09.03.2007 17:09:29)
Hallo,

hast du mal über Hamster oder Rennmäuse nachgedacht? Bei Hamstern ist halt noch die Sache, dass sie meistens abends unterwegs sind, aber die Mäuse haben nach meiner Erinnerung einen 2-4-Stunden-Rhythmus, die wachen auch tagsüber mal auf.

- Hamster/Rennmäuse passen in eine Kinderhand
- ich würde einer 6jährigen eher zutrauen, sich um einen Hamsterkäfig zu kümmern als um einen Kaninchenstall
- Wenn ihr sie in den Ferien in Pflege geben müsst, ist das unaufwändiger als ein Kaninchen oder eine Katze/Hund (wir waren meine ganze Kindheit hindurch Tiersitter, wenn die Besitzer im Urlaub waren. Zu den Katzen- und Kaninchenleuten mussten wir immer hinlaufen usw. zum Füttern und Betüddeln, die Hamster und Mäuse kamen mit Käfig und einer Klappbox Krempel bei uns an).

-das klingt jetzt vielleicht etwas hart, v.a. weil Mumsel gerade um ihre Katze trauert.

aber: diese kleinen Tierchen haben eine kürzere "Halbwertszeit" als Kaninchen. Klingt fies, aber: du denkst (berechtigt) darüber nach, wieviel Arbeit letztendlich an dir hängenbleibt. Wenn du siehst, dass es überhaupt nicht klappt mit der Verantwortung, ist das Thema eben nach dem ersten Mäusepaar erledigt. Wenn deine Kinder richtig einsteigen und sich echt kümmern, kannst du in 2,3 Jahren immer noch auf Katze oder Kaninchen umsteigen.

Klingt in der Tat etwas hart, muß ich zugeben.
Aber ich verstehe Deinen Punkt.

Allerdings bin ich - gerade bei Kindern - gegen nachtaktive Tiere.
Sie werden doch von den Kids immer wieder tagsüber rausgezogen und das ist für keinen Beteidigten eine Freude.

Und über Mäuse hatte ich tatsächlich schonmal kurz nachgedacht.
Mein Problem damit ist, daß sie für mich irgendwie - nicht böse gemeint - ehrlich - die sind lieb und süß und alles - aber ich kann mir nicht helfen - wie - nun - "Beute" aussehen... - nicht für mich, aber ich wüßte nix mit ihnen anzufangen.
Es liegt sicherlich auch am mangelnden Verständnis wegen mangelnder Erfahrung mit diesen Tieren.
Außerdem nimmt es mich schon sehr mit, wenn die liebgewonnenen Mitbewohner dann letztlich doch gehen müssen.
Und bei Mäusen kanns in dem Fall nur schlecht ausgehen: Gewinnt man sie nicht lieb - na gute Nacht. Und gewinnt man sie lieb, sind sie in kürzester Zeit tot... .

Ist eine sehr gute und liebe Anregung gewesen! Ganz vielen Dank auch dafür! :blumen:

Aber ich glaube nicht, daß Mäuse unter Haustiere fallen, mit denen ich mich anfreunden könnte.

hatte auch mal mäuse. und zwei chinchillas, da mein onkel zoologe ist. wir hatten auch schon fledermausbabies übernacht bei uns.
mäuse find ich auch schwierig. aber für kinder ist das was tolles. man kann die auch auswechseln, ohne dass das kind was merkt... :D
auf jeden fall keine degus. die sind ganz furchtbar anstrengend.
find ich gut, dass wenigstens mal jemand daran denkt, dass hamsterchen tagsüber ihre ruhe haben wollen.
kaninchen sind wahrscheinlich das beste für euch. und vielleicht kannst du dich ja doch mit einer katze anfreunden...
der tipp mit was kleines für den anfang und dann später was größeres war sehr gut, find ich.


Zitat (Tamora @ 09.03.2007 11:26:40)
Geh einfach davon aus, das die Arbeit bald an Dir hängen bleibt.
Denke auch daran, was passiert, wenn Ihr in Uralub fahrt.
Ich hatte in meinem Leben Katzen und Kanninchen und Hund.
Hund ist Arbeit pur.
Katzen sind pflegeleicht, aber auch eigensinniger.
Kanninchen (zwei sind immer besser, gibt natürlich wie bei Mumsel, seltene Ausnahmen), fressen in der Tat meistens so gut wie alles an.
Von Kabeln, Schuhen, Tapeten,Teppiche bis hin zu den Knöpfen der Fernbedienung(meins sprang immer auf die Couch, wo die teilweise lag).
Kann nicht behaupten, das meine Tochter verantwortungsbewußter durch die Tiere wurde.
Das kommt dann doch sehr auf das Kind an.
Und immer kommt das grausame Ende :heul:  :heul: Ich hol mir kein Tier mehr, sterbe immer ein Stückchen mit und das hatte ich zu oft...

Das kann ich im Großen und Ganzen genauso unterschreiben- Kind-will-Tier heißt unbedingt, daß zumindest Mama auch-Tier-will, denn es ist definitiv vorzugsweise ihr Job:
Erstens, drauf zu achten, daß trotzdem alles piccobello ist, sonst gnatzt ggf. der Oberboss Hausherr rum, zweitens fällige Tierarztgänge (wo man den Jung-Tier-Freak ruhig schon mitnehmen kann, sofern es Harmloses wie Impfen etc. ist, und schön alles erklärt), Futterbesorgen etc.
Ich kenne das alle selber :lol: :lol: , und wäre ich nicht so ein Tiernarr, hätten wir eben auch keine. ;) Unser Hausherr ist auf dem Bauernhof aufgewachsen... also war der schnell zu überzeugen.
Wichtig ist eben, daß sich alle einig sind.

Ich habe damals für meine Maus (sie war im gleichen Alter und schon prima vernünftig) mit Kaninchen angefangen (die hatten wir früher zu Hause nicht- ich wurde mit Hunden und Pferden groß).
Schon allein aus dem Grund, weil sie sich für Wohnungshaltung, Mehrparteienhaus und auch meinen Zeitfaktor gut eigneten.
Ein Hund macht wesentlich mehr Aufwand, wenn er sich denn wirklich wohlfühlen soll und ist eher was, wenn Kind schon größer ist. Dazu sollten Haus und Garten sein...was bei uns erst später kam.

Wenn man die Häschen unter strikter Aufsicht hoppeln läßt, halten sich die Schäden in Grenzen, sie sind halt Nager... ;) aber sooo putzig! :wub: Wir hatten trotz machen "Freßärgers" doch allermeistens immer viel Spaß mit ihnen und bis heute (also 10 Jahre) gibt es immer Zwerghäschen bei uns- das klappt auch mit Hund prima!

Meine Tochter ist zwar nicht so aufopfernd im täglichen "Hasenverrichten", sorgt aber prima dafür, wenn ich nicht da bin und liebt ihren Mümmler heiß und innig- es hat bei ihr viel gebracht, ihr das "eigene" Tier nicht vorzuenthalten.
Die Karnickel sind auch bis heute eher ihre Sparte geblieben, die Hunde waren immer mehr mein Ding.
Zum wilden Toben eignen sich Kaninchen jedoch überhaupt nicht, sie wollen mit Rücksicht behandelt werden (vor allem auf ihre sehr empfindliche Wirbelsäule).
Für ein ruhigeres Kind gut geeignet. :blumen:

Das Traurige Ende gehört zu jedem (Tier)leben- das muß auch Kind lernen.
Das ist halt so- und wer dafür nicht die Nerven hat, auch das mit seinem Vierbeiner gemeinsam durchzustehen, braucht kein Tier- aber das weißt Du ja selbst! :blumen:

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 10.03.2007 02:23:37

Jaja, ich wusste, dass ich mit meinem Kommentar nicht auf Begeisterung stoße :-) passt schon. Wie Bi(e)ne schon sagte, irgendwann muss man sich von jedem Tier verabschieden.

Wir hatten Zwerghamster (=Rennmaus ohne Schwanz quasi), allerdings waren wir da schon etwas älter (13,15) und der Schultag war länger. Wenn wir dann gegen 4, 5 Uhr mit Hausaufgaben und Schule fertig waren, sind die Hamster dann auch wachgeworden. Das war ganz gut. Wir waren dann natürlich auch schon älter, als sie gestorben sind, da verkraftet man das besser, und sie hatten ja ein schönes Leben bei uns. Tagsüber wecken war also eh nicht, weil wir nicht da waren (abgesehen davon hätten die uns auch was gehustet.)

Viele meiner Freunde hatten Rennmäuse, die sind wie gesagt auch mal tagsüber wach. Ich fand die spitze: Die machen immer etwas Action, v.a. weil man sie eh nicht alleine halten sollte. Da kann man auch einfach mal ne halbe Stunde zugucken, aber sie werden auch echt zutraulich, wenn man sich etwas Mühe gibt - in die Hand nehmen, auf einem rumklettern lassen usw. Und man riecht sie echt nicht. Aber du hast Recht, wenn du dich mit ihnen nicht anfreunden kannst, muss es nicht sein (muss gerade feststellen, dass ich schon wieder auf Überzeugungskurs bin. Hehe.)


Zitat (jupi @ 10.03.2007 18:01:57)
Jaja, ich wusste, dass ich mit meinem Kommentar nicht auf Begeisterung stoße :-) passt schon. Wie Bi(e)ne schon sagte, irgendwann muss man sich von jedem Tier verabschieden.

Wir hatten Zwerghamster (=Rennmaus ohne Schwanz quasi), allerdings waren wir da schon etwas älter (13,15) und der Schultag war länger. Wenn wir dann gegen 4, 5 Uhr mit Hausaufgaben und Schule fertig waren, sind die Hamster dann auch wachgeworden. Das war ganz gut. Wir waren dann natürlich auch schon älter, als sie gestorben sind, da verkraftet man das besser, und sie hatten ja ein schönes Leben bei uns. Tagsüber wecken war also eh nicht, weil wir nicht da waren (abgesehen davon hätten die uns auch was gehustet.)

Viele meiner Freunde hatten Rennmäuse, die sind wie gesagt auch mal tagsüber wach. Ich fand die spitze: Die machen immer etwas Action, v.a. weil man sie eh nicht alleine halten sollte. Da kann man auch einfach mal ne halbe Stunde zugucken, aber sie werden auch echt zutraulich, wenn man sich etwas Mühe gibt - in die Hand nehmen, auf einem rumklettern lassen usw. Und man riecht sie echt nicht. Aber du hast Recht, wenn du dich mit ihnen nicht anfreunden kannst, muss es nicht sein (muss gerade feststellen, dass ich schon wieder auf Überzeugungskurs bin. Hehe.)

Ich bin insofern begeistert, daß jemand mal einen ganz anderen Aspekt beleuchtet!

:blumen:

Hätte ja auch sein können daß ich meine:
"Mäuse! Natürlich, warum habe ich daran nicht selbst gedacht?".

Du kannst ja nicht wissen, daß mir "Kleinviechzeug" ^_^ nicht liegt.

Also nochmals ausdrücklich vielen Dank für Deine Tipps! :blumen:

Wenn Dir "Kleinvieh" nicht liegt, dann bist Du wohl ähnlich geartet wie ich.
Meist favorisiert man ja immer das, was einem selbst gewohnt ist und liegt.

Trotzdem haben wir es mit Hasen zuerst versucht- und es nie bereut (trotz Fraßspuren- Katzen kratzen dafür überall herum ;) ). Auch ich liebe von Herzen unsere Karnickel, obwohl ich eher mit großen Hunden umgehe...
Die Hasen bauen eher Beziehung zum "Kümmerer" auf, als Rennmäuse, z.B. oder die netten bunten Labormäuse (letztere stinken übrigens schrecklich!).
Willst Du gar keine Kompromisse, geht es auch so:

Na gut- besorge Dir einen möglichst großen, friedlichen Hund, vielleicht älter und an Kinder gewöhnt. Du bist das Hundefrauchen und Hund darf auf Kind und den Haushalt aufpassen.
Die großen Runden machst Du- und nimmst Deinen Kleinen mit, er darf auch mal die Leine halten- sofern es ungefährlich ist. Der Kleine muß merken, daß der Hund mehr Kraft hat, als er selbst (Leinenzugtest). Nur Du fütterst!
Der Kleine darf aber mit dem großen Hund die Abendgeschichte hören (so hab ich das bei meiner Tochter gemacht: sie lag auf dem Schäferhund, alle hörten nach der Runde und dem Abendbrot die Geschichte).

Der Kleine sollte dann jedoch sofort lernen, daß der Hund kein Spielzeug ist (vom ersten Tage an), sondern zu respektieren. Dazu eignet sich "Mamas Großer" besser, als ein kleiner...
Dogge, Schäferhund, Neufundländer (möglichst kein Retriever- die sind zu verfressen und verspielt, eher was für große Kinder), Sennenhund vielleicht.
In jedem Falle kinderfreundlich, aber Du bist der Boss! :blumen:
Was Mama zeigt, lernt Kind für später: mit dem großen Tier!


Hallo Bi(e)ne!

Danke nochmals für die Tipps :blumen:

Wir tendieren inzwischen auch mehr zu der Variante Kaninchen, 2 davon.

Aber wir werden trotzdem Katzentechnisch mal weiter die Ohren offen halten.

Ein Hund - wobei ich Dir mit Deinen Aussagen gerne recht gebe - kommt leider bei uns aber nicht in Frage. Mein Mann mag sie nicht. Garnicht. Und Hunde sind hier generell auch noch verboten.
Wenn, dann käme für mich aber auch nur ein gemütlicher Großer Hund in Frage *seufz* :wub:
Aber - ist nicht zu ändern - sollte man nicht nachtrauern :-)

Vielen Dank!
Antina


Das tut mir sehr leid für Dich! :trösten:
Ich glaube, Du bis eher die "Hundefrau" und mußt Dich arrangieren. Aber tröste Dich: Hasen sind vielleicht keine Hunde- aber bei näherem Kennenlernen genauso interessant!
Und absolut vermieterfreundlich, wenn Du ihre Spielstunden beaufsichtigst. :blumen:


Wie schon oft gesagt, ein Tier ist keine Sache. Ich habe so das Gefühl, dass das Tier nur angeschafft werden soll, weil der Kleine es möchte.
Vielleicht die ganze Sache noch ein wenig "sickern" (drüber nachdenken) lassen, und vorher noch genauer informieren. Immerhin soll das Tier von allen Familienmitgliedern gewollt sein. Und es sollte sicher geklärt sein, wie man es behandeln und versorgen muß.
Dem Sohn noch mal sehr eindringlich erklären, dass das Tier, wenn es einmal da ist, nicht gleich wieder abgeschafft werden kann, weil es ja lebendig ist.
Die Verantwortung wecken, damit er einsieht, dass man das sehr genau überlegen muß.
Wünsche euch nun viel Erfolg, dass auch das richtige Tier gefunden wird.


Zitat (Fidelio @ 31.03.2007 18:30:37)
Wie schon oft gesagt, ein Tier ist keine Sache. Ich habe so das Gefühl, dass das Tier nur angeschafft werden soll, weil der Kleine es möchte.
Vielleicht die ganze Sache noch ein wenig "sickern" (drüber nachdenken) lassen, und vorher noch genauer informieren. Immerhin soll das Tier von allen Familienmitgliedern gewollt sein. Und es sollte sicher geklärt sein, wie man es behandeln und versorgen muß.
Dem Sohn noch mal sehr eindringlich erklären, dass das Tier, wenn es einmal da ist, nicht gleich wieder abgeschafft werden kann, weil es ja lebendig ist.
Die Verantwortung wecken, damit er einsieht, dass man das sehr genau überlegen muß.
Wünsche euch nun viel Erfolg, dass auch das richtige Tier gefunden wird.

Du hast insofern Recht, daß wir uns jetzt kein Tier anschaffen würden, wenn es nicht um den Kleinen ginge.
Daß es sich dabei keinesfalls um einen Spontankauf handelt, sollte inzwischen doch klar geworden sein, dachte ich.
Momentan lesen wir das 2te Informationsbuch über Kaninchen (Richtige Haltung, Unterbringung, mögliche Krankheiten, etc.) und das dritte (welches von Kaninchenexperten ausdrücklich empfohlen wurde) holen wir am Montag.

Außerdem hatten wir - wie bereits im Vorfeld mehrmals gesagt - keinesfalls die Absicht, jetzt sofort und am besten "zu Ostern" ein Kaninchen zu holen.
Es werden - nach unserem aktuellen Wissensstand - wohl zwei Kaninchen werden.
Aber nicht JETZT.

Wir haben einen Riesenkäfig mit langen Stelzenbeinen besorgt (des Zuges am Boden wegen) und sind gerade dabei, langsam Ideen und Wünsche für weitere Einrichtung aus den Kaninchenbüchern zusammenzusuchen. (u.a. grübeln wir gerade über den Tipp mit dem festen Zimmerauslauf, der mit Reisstrohmatten ausgelegt werden soll, da sie auf Parkett extrem schlecht laufen können sollen und - laut Buch - die Verletzungsgefahr sehr hoch sein soll.).

Was das "erklären" der Langfristigkeit angeht.
Das kannst Du einem 6jährigen gerne zu erklären versuchen;
aber die 10 Jahre die Kaninchen laut dem Buch alt werden können sollen sind ja eine längere Zeit, als das Kind überhaupt bis jetzt selbst gelebt, geschweige denn bewußt erlebt hat.
Nee nee - darüber müssen schon wir Erwachsenen uns im klaren sein.
Die größe dieses Zeitraumes und der Verpflichtung KANN er nicht begreifen.

Wir binden ihn in die Informationssammlung inzwischen soweit mit ein, daß er die Kaninchenbücher mit ankucken darf und wir einfach laut vorlesen, was dort steht (gegebenenfalls etwas vereinfacht erklären).
Inzwischen weiss er, was Kaninchen erschreckend finden und daß sie in bestimmten Situationen so ganz anders ticken als Hunde (ich weiß - sollte eigentlich nicht verblüffend sein; hat mich aber z.T. bzgl. Situationen verblüfft, an die ich garnicht gedacht hätte).

Die Planung ist soweit ausgegoren, daß ich mich zwar um das wöchentliche Käfigsäubern kümmere (das muß ja 100% ordentlich gemacht werden), er aber - zumindest häufig - dabei bleibt und ggfl. etwas hilft.
Füttern soll und möchte er, aber da komme wiederum ich mit und passe auf, daß alles ok geht (Reinigen des Wasserspenders mit der Flaschenbürste, etc.).

Die in den Lektüren häufig beschriebene SPielwiese für Kaninchen (Kartons mit Fenstern, Katzenhöhlen, Sandkiste, etc) wird er gerne immer wieder neu auf- und umbauen. Er freut sich schon sehr darauf, die z.T. in Fotoserien beschriebenen "Erkundungsgänge" der Kaninchen beobachten zu können.

Was das Finden des "richtigen" Tieres angeht: Eben deshalb hatte ich mich ja im Vorfeld an Frag Mutti gewendet, um zu klären, was die "Muttis" für Kind-Tier-erfahrungen gemacht haben und ob evtl. Tiere als perfekt geeignet "zum Vorschein kommen", an die wir garnicht gedacht hätten.
Bzw. ob im Gegenzug Erfahrungsberichte auftauchen, die uns von Tierarten, die wir (als "Unwissende" - wir können uns nun wirklich nicht über JEDES Tier schlau lesen) für geeignet gehalten hätten, wieder abkommen lassen.

Wir lesen uns - gerade MIT dem Kleinen - sehr genau in Fachliteratur ein und prüfen im Vorfeld alle Möglichkeiten der Unterbringung etc., um letztlich das Optimum für Kaninchen UND uns zu finden.
Das hätten wir so nicht tun können, wenn noch garnicht klar gewesen wäre, ob das betreffende Tier überhaupt in Frage kommt.

Der Kleine freut sich schon sehr, und der den Keller belagernde Riesenkäfig ist für ihn der Beweis, daß die Kaninchen irgendwann kommen werden. Insofern quengelt er auch nicht mehr, sondern wartet geduldig und geniesst die Zeit, in der wir gemeinsam wieder mehr über unsere zukünftigen Mitbewohner erfahren bzw. an schon gefassten Plänen über Auslaufgehege etc. nochmals gemeinsam feilen, um sie für alle dann beteidigten zu optimieren.

Wir wollen aber auf alle Fälle jetzt noch warten, wie im beginnenden Schuljahr sein und unser Lebensrhythmus sein wird, um sicher zu gehen, daß für 2 Kaninchen da auch wirklich noch täglich genug Zeit bleibt.

Der Grund, warum ich das Thema hier für "beendet" erklärt hatte war nicht, daß ich kurzentschlossen aufgehört habe, Informationen zu sammeln, sondern weil ich alle Basisinformationen (incl. einiger sehr guter Tipps) bekommen hatte, die wir für die erste Grundentscheidungsfindung, in welcher Richtung wir suchen sollten, brauchten.

Vielen Dank für das Interesse :blumen:


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