Ein Vergleich: Hmmm


Das bekam ich am WE in ner email....fands ganz interessant...

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Schule 1973 und 2007 - ein Vergleich...

Szenario: Robert hat sein neues Taschenmesser mit in die Schule
gebracht.

1973 - Der Biolehrer zückt sein eigenes und zusammen mit
den anderen Schülern vergleichen sie die
unterschiedlichen Funktionen

2007- Die Schule wird weiträumig abgesperrt. GSG9 und
Elitetruppen der Polizei rücken an. Robert wird mit
mehreren Betäubungsschüssen gelähmt und sofort in ein
Hochsicherheitsgefängnis verfrachtet. Der Schulpsychologe
kommt und betreut die traumatisierten Mitschüler und Lehrer.

Szenario: Robert und Markus raufen sich nach der Schule.

1973 - Es bildet sich eine Gruppe und feuert die beiden
an. Markus gewinnt. Die beiden geben sich die Hand und
alles ist geklärt.

2007 - Die Polizei kommt und nimmt beide fest und klagt
sie wegen schwerer Körperverletzung an, beide werden der
Schule verwiesen und landen ohne Ausbildung auf der Strasse.

Szenario: Robert sitzt nicht still und stört laufend den Unterricht

1973 - Robert muss nach der Stunde nachsitzen und kriegt
beim nächsten Mal eine gehörige Tracht Prügel vom Lehrer.
Ergebnis: Er sitzt ab sofort ruhig und stört den Unterricht nicht
mehr.

2007 - Robert kriegt Ritalin in rauen Mengen und mutiert
zum Zombie. Die Schule bekommt Fördergelder vom Staat
weil Robert ein Härtefall ist.

Szenario: Robert schießt eine Fensterscheibe ein und
kriegt deshalb von seinem Vater eine Ohrfeige.

1973 - Robert passt jetzt besser auf, wird erwachsen und
führt ein normales Leben.

2007 - Roberts Vater wird wegen Kindsmisshandlung
eingesperrt. Robert wird der Mutter weggenommen und in
ein Heim für Prügelkinder gesteckt. Roberts kleine
Schwester wird vom Psychologen suggeriert, dass sie auch
misshandelt wurde. Der Vater kommt nie wieder aus dem
Knast und die Mutter fängt ein Verhältnis mit dem Psychologen an.

Szenario: Robert hat Kopfweh und nimmt Tabletten mit in die Schule.

1973 - Robert gibt dem Kunstlehrer auch eine, in der
großen Pause, im Rauchereck.

2007 - Die Drogenfahndung taucht auf. Robert wird wegen
Drogenbesitz von der Schule verwiesen. Sein Schulranzen,
sein Pult und sein Zimmer Zuhause werden nach weiteren
Drogen und Waffen durchsucht.

Szenario: Ahmed fällt wegen Deutsch in der 8. Klasse durch.

1973: Ahmed nimmt Nachhilfeunterricht in den Sommerferien
und schafft den Schulabschluss ein Jahr später ohne Probleme.

2007: Ahmeds Fall landet vor der Gleichstellungskommission der
Schule.
Die liberale Presse findet das Verhalten der Schule unvertretbar.
Deutsch ist nicht die Mutter aller Sprachen. Man denke mal daran, was
im Namen der deutschen Sprache schon alles für Unheil
angerichtet wurde. Die Schule lässt unter dem immensen
Druck eine Nachprüfung mit Fragen für einen Erstklässler
zu und Ahmed rückt nach. Den Abschluss schafft er nicht
und landet am Fließband bei VW weil er immer noch kein
Deutsch kann.

Szenario: Robert wirft einen Feuerwerkskörper von
Silvester in einen Ameisenhaufen.

1973: Einige Ameisen sterben

2007 - Tierschutzverein, Kripo, Anti-Terror Truppe und
Jugendamt werden gerufen. Robert werden schwer gestörtes
Sozialverhalten, pyromanische Anlagen und terroristische
Grundtendenzen vorgeworfen. Die Eltern und Geschwister
müssen sich einem Psychotest unterziehen. Sämtliche PCs
im Haus werden auf Gewalt verherrlichendes Material
untersucht. Roberts Vater wird unter Beobachtung gestellt
und darf nie mehr in seinem Leben fliegen.

Szenario: Robert fällt beim Turnen hin und verletzt sich
am Knie. Der Lehrer läuft sofort zu ihm, hilft ihn auf
und trocknet seine Tränen. Dann geht er mit ihm ins
Sekretariat, kümmert sich um ein Pflaster und bleibt noch
kurz bei ihm sitzen.

1973 - Nach kurzer Zeit geht es Robert wieder besser und
er geht zurück in die Pause.

2007 - Der junge Lehrer wird wegen sexueller Belästigung
von Minderjährigen sofort aus dem Schuldienst entlassen
und bekommt ein Strafverfahren in dem er zu 5 Jahren
Gefängnis verurteilt wird...

... sollte uns einiges zu denken geben?

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Wie is denn da eure Meinung und Erfahrung dazu?


Hallo,
ich finde es ein bißchen extrem, aber im Grunde entspricht es doch der Wahrheit.
Viele Grüße
Agricola


Jeeeeeeeep...

...wie die Faust aufs Auge passend...

mit jedoch ohne Kinder erziehen müssende Gruß von hier an da... B)


Grisu...

Kenne ich schon :D

Ist was wahres dran :pfeifen: :pfeifen:


Ich finde diesen Beitrag äußerst sarkastisch, zynisch, unrealistisch, unwahr und vor allem in höchstem Maße politisch unkorrekt.

Möchte hier nicht auf alles eingehen, finde aber:

- dass hier Opfer von Straftaten verhöhnt werden;
- Gewalt gegen Kinder verherrlicht wird;
- die Demokratie in Frage gestellt wird;
- die Drogenproblematik verharmlost wird;
- Ausländer diskriminiert werden.


das gabs doch schonmal hier im Forum, leider versagt die Su Fu


Mir gibt der Text auch nicht viel....Zu übertrieben etc etc..

Aber mal ne kleine Anekdote..

Mein Opa hatte in seiner Gartenlaube nen Jagdgewehr oder Luftgewehr, was auch immer.

Wir Enkel (ich war vielleicht 10 oder so) durften im Garten unter Aufsicht damit auf Schießscheiben schießen. Das war so der Gaudi, hat echt super viel Spaß gemacht.

Aber unsere Eltern haben stets aufgepaßt und uns auch Verhaltensregeln eingetrichtert.

Zum Beispiel durften wir erst schießen, wenn alle hinter demjenigen standen, der gerade schießen wollte.

Wir durften nur auf die Schießscheiben schießen. (ob wir die auch immer getroffen haben, ist ne andere Geschichte :D ). Wenn wir Motive aus Zeitungen als Zielscheibe nehmen wollten, durften es keine Menschen sein, logisch, wollten wir auch gar nicht.

Selbst laden durften wir das Gewehr auch nicht. Das machte mein Opa.

Wenn das heute gemacht wird, entsteht bestimmt gleich nen riesen Aufstand etc. Wenn man schon als potentieller Killer gilt, nur weil man Egoshooterspiele spielt, was ist man dann, wenn man als Kind bereits mit einer Waffe umgegangen ist.

Ich will definitiv jetzt nicht Waffen verherrlichen, im Gegenteil, ich denke, man könnte mich als Pazifist bezeichnen.


Ach?

Zitat (Aquatouch @ 19.03.2007 13:10:26)
Ich finde diesen Beitrag äußerst sarkastisch

Wer wird hier verspottet?

Zitat (Aquatouch @ 19.03.2007 13:10:26)
zynisch,

Wer wird hier böswillig angegriffen?

Zitat (Aquatouch @ 19.03.2007 13:10:26)
unrealistisch,

Rütlischule? Schon mal gehört?

Zitat (Aquatouch @ 19.03.2007 13:10:26)
unwahr und

Wie unterscheidest Du unrealistisch und unwahr? Siehe Rütlischule.

Zitat (Aquatouch @ 19.03.2007 13:10:26)
vor allem in höchstem Maße politisch unkorrekt.

Vielmehr ist das das Ergibnis der Politik der letzten 30 Jahre.

Zitat (Aquatouch @ 19.03.2007 13:10:26)
Möchte hier nicht auf alles eingehen, finde aber:

Warum nicht? Angst dich damit auseinandersetzen zu müssen?

Zitat (Aquatouch @ 19.03.2007 13:10:26)
- dass hier Opfer von Straftaten verhöhnt werden;

Wo das denn?

Zitat (Aquatouch @ 19.03.2007 13:10:26)
- Gewalt gegen Kinder verherrlicht wird;

Kann ich aus dem Text nicht herauslesen.

Zitat (Aquatouch @ 19.03.2007 13:10:26)
- die Demokratie in Frage gestellt wird;

Wo wird die in Frage gestellt?

Zitat (Aquatouch @ 19.03.2007 13:10:26)
- die Drogenproblematik verharmlost wird;

Verharmlost? Wo liest Du das bitte heraus?

Zitat (Aquatouch @ 19.03.2007 13:10:26)
- Ausländer diskriminiert werden.

Oder sieht es vielleicht wirklich so aus? Ich kenne Fälle, wo Deutsche gegenüber Ausländern diskriminiert werden. Und das an deutsche Schulen.


Der Text ist zwar nicht neu, zeigt aber, dass sich in den letzten 30 Jahren viel zum negativen entwickelt hat. Ich kann dem nur zustimmen, sicher nicht für alle Schulen dieses Landes aber dennoch für den größten Teil. Ich bin froh, daß ich keine Kinder habe die ich auf eine Schule schicken müßte!

@ tom-kuehn
:daumenhoch:


Fangen wir doch mit der ersten Sache mit dem Taschenmesser an. Welche Eltern würden heute ihrem Kind noch ein Taschenmesser kaufen ? Und wenn doch ein Kind ein Taschenmesser in der Schule zeigen würde, was dann ? Es könnten wirklich einige Kinder Angst bekommen, ein übernervöser Lehrer ruft die Polizei, dann ist die Presse auch sofort da....
Wenn ich noch schulpflichtige Kinder hätte, würde ich sie mit meinem Wissen nicht mit einem Taschenmesser in die Schule gehen lassen !

Was würde ich tun, wenn mein Kind sagen würde, der XY war heute mit einem Taschenmesser in der Schule ? Wie alt ist XY, 8 oder 15 ? Ist er "normal", freundlich, gesellig, oder ein Einzelgänger ???
Die Zeiten haben sich geändert......
In diesem Beitrag ist leider zu viel Wahres drin.


@tom-kuehn
Sehe ich genauso :daumenhoch:

Denke, ich darf mir ein Urteil bilden, weil 1973 selbst
noch die Schulbank gedrückt und ein Sohn der noch zur
Schule geht.


Ich hatte früher (Jahrgang 1980) auch ein Taschenmesser. Natürlich wußte ich, daß meine Eltern das NIE erlauben würden,also habe ich es versteckt. Aber auf andere Gedanken als Holz zu schnitzen, wäre ich nie gekommen.

Mein Papa ist Polizist und er erlebt jeden Tag, daß die Hemmschwelle zur brutalen Gewalt bei Jugendlichen enorm gesunken ist. Auch die Mädels ziehen extrem nach.

Aber "Gewalt" auf Schulhöfen ist keine Erfindung der "Rütlikinder". Kloppereien gibts doch schon seit Jahrzehnten auf Schulhöfen. Stärkere haben den Schwächeren eins auf die Nase gegeben. Nur mit dem Unterschied, daß die einzige "Waffe" die Faust war und daß man aufhörte, wenn einer aufm Boden lag.

Mein Papa meinte, daß nicht nur die Zahl der Übergriffe steigt, sondern ganz besonders die Intensität und Härte.

Irgendwie ist das ne paradoxe Entwicklung. Auf der einen Seite scheint es, daß man der Gewalt auf Schulhöfen nicht mehr Herr wird, auf der anderen Seite ist man bei einigen Leuten schon ein entwicklungsgestörter Jugendlicher nur weil man Counter Strike spielt.


Zitat (Mellly @ 19.03.2007 14:18:17)
Kloppereien gibts doch schon seit Jahrzehnten auf Schulhöfen. Stärkere haben den Schwächeren eins auf die Nase gegeben. Nur mit dem Unterschied, daß die einzige "Waffe" die Faust war und daß man aufhörte, wenn einer aufm Boden lag.

Das ist eben der Punkt. Grenzen mußten ausgelotet werden also wurde sich auch mal geprügelt. Dabei ging es aber gar nicht darum, andere zu verletzen. Sobald Blut floß, wurde sofort aufgehört, man entschuldigte sich und die Sache war gegessen.
Markenbewußtsein gab es zu meiner Schulzeit nicht, Drogen zumindest an den Schulen auf denen ich war auch nicht. Taschenmesser waren ausschließlich zum Schnitzen da und klar waren die von den Eltern verboten.
Wenn wir schlecht in der Schule waren, dann lag es an uns und nicht an den Lehrern.
Natürlich haben wir auch Mist gebaut. Schneeballwerfen ging auch mal in Fensterscheiben, von Fussbällen ganz zu schweigen. Nur haben wir die Verantwortung dafür getragen. Dann gab es mal Stubenarrest, Fernsehverbot zog nicht, weil wir sowieso lieber draussen gespielt haben. Und den Arsch haben wir auch vollgekriegt, nicht von den Lehrern, damals durften uns unsere Eltern noch erziehen. Und wenn, dann zu recht!

Ich habe zwei Neffen, eine Nicht und meine Frau bringt auch noch eine Nichte mit. Deren Entwicklung habe ich verfolgt und weiß daher schon was so an den Schulen heutzutage läuft.

Ich möchte nicht jetzt mehr jung sein!

Das soll jetzt nicht heissen, dass früher alles besser war und nun ist alles schlecht. Es ist sicher eine andere Zeit, aber der Text oben zeigt schon ganz gut die Richtung auf, in die wir laufen. Und das finde ich schlecht. Ein Diskussionsthema sollte es allemal sein, denn das ist die Zukunft, in die wir alle gehen. Letztendlich soll uns ja diese Jugend mal unser Alter sichern :wacko:

Hallo,
ich finde diese Entwicklung auch erschreckend, aber noch erschreckender finde ich, dass die meisten Leute es als normal empfinden. Was hat denn die Jugend heute für Vorbilder? Wer kann den noch glaubwürdig Werte vermitteln? Politiker? alle korrupt! Jeder denkt nur an seinen Vorteil, aber nicht ob es richtig oder falsch ist. Ist es falsch wird es sowieso vertuscht. Erwachsene sollten auch Vorbilder sein, aber wenn jemand wegen einer Parklücke erschossen wird, kann man die auch vergessen. Es fängt ja in den Familien an, die Eltern sind die, die den Kindern vorleben sollten, was richtig und falsch ist, aber da liegt auch sehr viel im argen.
Ich möchte auch nicht mehr Kind sein in der heutigen Zeit und oft habe ich das Gefühl ich kämpfe gegen Windmühlen mit meiner Einstellung, z.B. versuche ich, dass meine Tochter KEINE üblen Schimpfworte benutzt und in der Schule, eine kirchliche wohlgemerkt, bekommt sie diese vom Lehrer in einer Fremdsprache dann auch noch beigebracht. :heul:
Viele Grüße
Agricola

Bearbeitet von Agricola am 19.03.2007 20:07:35


Zitat (Nobody @ 19.03.2007 13:14:18)
das gabs doch schonmal hier im Forum, leider versagt die Su Fu

Doch doch, die SuFu funzt

:rolleyes:

Zitat (Nev @ 19.03.2007 12:36:12)
Szenario: Robert hat sein neues Taschenmesser mit in die Schule
gebracht.


2007 - Roberts Vater wird wegen Kindsmisshandlung
eingesperrt. Robert wird der Mutter weggenommen und in
ein Heim für Prügelkinder gesteckt. Roberts kleine
Schwester wird vom Psychologen suggeriert, dass sie auch
misshandelt wurde. Der Vater kommt nie wieder aus dem
Knast

2007 - Die Drogenfahndung taucht auf. Robert wird wegen
Drogenbesitz von der Schule verwiesen.

Den Abschluss schafft er nicht und landet am Fließband bei VW weil er immer noch kein Deutsch kann.

2007 - Der junge Lehrer wird wegen sexueller Belästigung
von Minderjährigen sofort aus dem Schuldienst entlassen
und bekommt ein Strafverfahren in dem er zu 5 Jahren
Gefängnis verurteilt wird...

Wie is denn da eure Meinung und Erfahrung dazu?

Ich sehe es wie Aquatouch: Völliger Blödsinn, was da steht, zumindest das meiste!! :nene:

1. Heute wird eben zugestochen und nicht nur das Messer herumgezeigt!! Jedenfalls viiiel häufiger als vorher!! :angry:

2. Wegen einer Ohrfeige wird der Vater wohl schwerlich hinter Gitter gebracht. Zumal man ja heutzutage leider ein Kind sexuell mißbrauchen kann ohne in den Knast zu gehen! <_<

3. Wegen einer Kopfschmerztablette wird die Drogenfahndung wohl kaum auflaufen! <_<

4. Fließband bei VW?! :blink: Soviel wie da möchte wohl jeder 2. gerne verdienen, den ich kenne!


5. Lehrer wg. sexueller Belästigung in Form von "Pflaster-kleben" 5 Jahre?! :blink: Träum weiter oder siehe Pkt. 2.


Klar wird heute einiges anders gehandhabt als früher, aber heute IST ja auch einiges anders!! Als ich, sagen wir 14 war, gab es nicht so viel Gewalt unter Jugendlichen. Keiner, den ich kannte, hat ein Messer mit zur Schule genommen, höchstens zum Angeln.

Ich meine ja auch, dass z. B. Ritalin heutzutage zu früh gegeben wird, aber ich bin kein Mediziner bzw. Psychologe und hab darum nur diese laienhafte Meinung. Es gibt einen Artikel, der hier bei FM auch schon mal thematisiert wurde "Kinder der 60ér und 70ér Jahre" oder so hiess der. Fand ich deutlich passender!

Gruss
Kröti

Ich finde den Artikel von eindeutig passend zur heutigen Gesellschaft. Die Vergleiche hinken in keiner Weise und sind auch nicht übertrieben. Ich habe meine Söhne (heute 24 und 22) nie geschlagen, aber zu Respekt und Anstand erzogen. Die Betonung liegt auf "erzogen". Wäre es denn soweit gekommen, hätte es sicher auch mal ne Tracht gegeben. Aber schlimmer als ich selbst waren die Jungs auch nicht.

Der Zynismus der Aussage von "Aquatuoch" ist ja kaum noch zu überbieten. Das liest sich typisch antifa-mäßig und radikal-grün. Kinder erziehen? Muss nicht sein. Die erziehen sich selber.......... zu Gesetzlosigkeit, Übermaß, Drogenkonsum, letztlich Knast oder Selbstmord. Ausländerdiskriminierung? Dieses Schlagwort kommt doch immer dann, wenn mangels Nachdenken andere Argumente fehlen. Achtung: Erziehung von Kindern zerstört die Demokratie. Fakt ist nunmal, seit die "Alt-68er" am Ruder sind, ist von Demokratie sowieso keine Spur mehr vorhanden. Wir leben in einer perfekt getarnten Oligarchie, in der nur noch die Schafe blöken. Tatsache ist nunmal, vor dreißig Jahren gab es wesentlich weniger Gewalt. Woran es nun liegen mag? Ein Argument ist gewiß Erziehung. Ein anderes könnte auch das südländische Temerament gewisser Kreise unserer "Mitbürger mit migrantem Hintergrund" sein. Dort herrschen ja noch immer Fehmemord, Prügel gegen Frauen, Beschneidung von Frauen und der geisteskranke Zwang zur totalen Verhüllung. Aber wir können ja immer helfen. Ihr Kinderlein kommet, für euch geben wir gern alles auf: Kultur, Erziehung, unsere Lebensgewohnheiten. Und als Quintessenz hatten wir letztes Jahr 150000 deutsche Auswanderer.

Schöne, heile Welt...........


Gruß

Abraxas


Zitat (Abraxas3344 @ 19.03.2007 19:12:07)
Der Zynismus der Aussage von "Aquatuoch" ist ja kaum noch zu überbieten. Das liest sich typisch antifa-mäßig und radikal-grün. Kinder erziehen? Muss nicht sein. Die erziehen sich selber.....

Tatsache ist nunmal, vor dreißig Jahren gab es wesentlich weniger Gewalt. .. Ein anderes könnte auch das südländische Temerament gewisser Kreise unserer "Mitbürger mit migrantem Hintergrund" sein. Dort herrschen ja noch immer Fehmemord, Prügel gegen Frauen, Beschneidung von Frauen und der geisteskranke Zwang zur totalen Verhüllung. Aber wir können ja immer helfen. Ihr Kinderlein kommet, für euch geben wir gern alles auf: Kultur, Erziehung, unsere Lebensgewohnheiten. Und als Quintessenz hatten wir letztes Jahr 150000 deutsche Auswanderer.

Schöne, heile Welt...........

DA HAST DU ALLERDINGS RECHT!!!! :daumenhoch:

Ich habe Aquas Fred allerdings auch nicht so verstanden wie Du. Ich habe nicht verstanden, dass sie auf Erziehung "verzichten" will. Übertrieben find ich die Aussagen jedenfalls total (Edit: Die aus dem Anfangs-Thread). Aber hab ich ja gerade schon kommentiert.

Bearbeitet von Krötilla am 19.03.2007 20:00:12

Zitat (Aquatouch @ 19.03.2007 13:10:26)
Ich finde diesen Beitrag äußerst sarkastisch, zynisch, unrealistisch, unwahr und vor allem in höchstem Maße politisch unkorrekt.

Möchte hier nicht auf alles eingehen, finde aber:

- dass hier Opfer von Straftaten verhöhnt werden;
- Gewalt gegen Kinder verherrlicht wird;
- die Demokratie in Frage gestellt wird;
- die Drogenproblematik verharmlost wird;
- Ausländer diskriminiert werden.

Du solltest Dir den Beitrag noch einmal gründlich durchlesen!!!!

finde das total übertrieben. als ob 1973 alles besser war. finde eine ohrfeige heute noch genauso schlimm wie damals.

und zum thema rüttlischule. ich wohne da gleich um die ecke. es gibt viele andere schulen auf denen es genauso oder schlimmer ist. den leuten ist garnicht bewusst, was sie mit diesem medienradau den schülern angetan haben. sie werden nach dem abschluss keinen job bekommen, weil sie von der berüchtigten rüttlischule kommen.

in diesem text wird sowas von übertrieben. als ob ein schüler sich gedanken macht über seine zukunft nur auf grund einer nachsitzstunde oder einer ohrfeige.

klar geht die entwicklung in eine falsche richtung. eine lösung hab ich auch nicht. sonst wäre ich steinreich...
so einen vergleich darzustellen ist trotzdem völlig daneben.
es gibt auch sehr viele dinge, die heute besser sind: integrationsunterricht, schulpsychologen, mehr durchsichtigkeit (okay, kann auch negativ sein). mit mehr durchsichtigkeit meine ich, dass z.b. misshandlungen im elternhaus schneller aufgedeckt werden. es wird nicht mehr alles unter den teppich gekehrt nur um vor den nachbarn gut dazustehen. man kann aber auch nicht alles verallgemeinern. in jeder stadt, in jeder familie und in jeder sozialen schicht ist es anders.

ach ja, ich weiß von meiner oma, meiner mutter und sehr vielen "alt-68ern", dass die häusliche gewalt extrem war. weiß nicht, ob ich das besser finde. lieber werde ich von einer "antifa, radikal-grünen, alt-68erin, antiautoritär und pazifistisch erzogen als mit schlägen und einschüchterung. aus mir ist auch was geworden, obwohl ich neben der rüttli schule groß geworden bin, auf einem gymnasium war, wo ich die einzige deutsche in 3 jahrgängen war. klar ist es extrem und ich habe auch viel gesehen, aber im endeffekt hat es mir gut getan.

Bearbeitet von Mumsel85 am 19.03.2007 21:19:51


Zitat (Abraxas3344 @ 19.03.2007 19:12:07)
Ich finde den Artikel von eindeutig passend zur heutigen Gesellschaft. Die Vergleiche hinken in keiner Weise und sind auch nicht übertrieben. Ich habe meine Söhne (heute 24 und 22) nie geschlagen, aber zu Respekt und Anstand erzogen. Die Betonung liegt auf "erzogen". Wäre es denn soweit gekommen, hätte es sicher auch mal ne Tracht gegeben. Aber schlimmer als ich selbst waren die Jungs auch nicht.

Der Zynismus der Aussage von "Aquatuoch" ist ja kaum noch zu überbieten. Das liest sich typisch antifa-mäßig und radikal-grün. Kinder erziehen? Muss nicht sein. Die erziehen sich selber.......... zu Gesetzlosigkeit, Übermaß, Drogenkonsum, letztlich Knast oder Selbstmord. Ausländerdiskriminierung? Dieses Schlagwort kommt doch immer dann, wenn mangels Nachdenken andere Argumente fehlen. Achtung: Erziehung von Kindern zerstört die Demokratie. Fakt ist nunmal, seit die "Alt-68er" am Ruder sind, ist von Demokratie sowieso keine Spur mehr vorhanden. Wir leben in einer perfekt getarnten Oligarchie, in der nur noch die Schafe blöken. Tatsache ist nunmal, vor dreißig Jahren gab es wesentlich weniger Gewalt. Woran es nun liegen mag? Ein Argument ist gewiß Erziehung. Ein anderes könnte auch das südländische Temerament gewisser Kreise unserer "Mitbürger mit migrantem Hintergrund" sein. Dort herrschen ja noch immer Fehmemord, Prügel gegen Frauen, Beschneidung von Frauen und der geisteskranke Zwang zur totalen Verhüllung. Aber wir können ja immer helfen. Ihr Kinderlein kommet, für euch geben wir gern alles auf: Kultur, Erziehung, unsere Lebensgewohnheiten. Und als Quintessenz hatten wir letztes Jahr 150000 deutsche Auswanderer.

Schöne, heile Welt...........


Gruß

Abraxas

Danke!!!!! :blumenstrauss: :blumenstrauss:

Was ich gedacht habe, und nicht in Worte fassen konnte, hast Du für mich getan!!!!!! :wub: :wub: :wub:

Zitat (Mumsel85 @ 19.03.2007 21:15:20)
finde das total übertrieben. als ob 1973 alles besser war. finde eine ohrfeige heute noch genauso schlimm wie damals.

Hat ja keiner gesagt. Nur eben anders und es bleibt jedem für sich selbst die Entscheidung frei, ob es damals besser war oder nicht. Wann bist Du geboren?

Zitat (Mumsel85 @ 19.03.2007 21:15:20)
und zum thema rüttlischule. ich wohne da gleich um die ecke. es gibt viele andere schulen auf denen es genauso oder schlimmer ist...

Auch nur ein Beispiel. Es ist aber umso schlimmer, dass es Schulen geht an denen es noch schlechter zu geht.

Zitat (Mumsel85 @ 19.03.2007 21:15:20)
in diesem text wird sowas von übertrieben. ...

Manchmal muß man übertreiben um auf Dinge aufmerksam zu machen.

Zitat (Mumsel85 @ 19.03.2007 21:15:20)
klar geht die entwicklung in eine falsche richtung. ...
so einen vergleich darzustellen ist trotzdem völlig daneben.

Die Entwicklung sehe ich ebenso falsch wie Du. Der Vergleich ist aber nicht daneben sondern zeigt auf wo es hingeht wenn nich bald etwas geschieht.

Zitat (Mumsel85 @ 19.03.2007 21:15:20)
es gibt auch sehr viele dinge, die heute besser sind: integrationsunterricht, schulpsychologen, mehr durchsichtigkeit (okay, kann auch negativ sein).

Wozu bitte schön Integrationsunterricht? Wer in diesem Land leben möchte der kann sich doch vorher schlau machen was ihn hier erwartet. Zum Beispiel schon mal die Sprache lernen ohne die man in einem fremden Land überhaupt nicht klar kommt. Meinst Du, Du hättest auch nur die geringste Chance in Australien eine Staatsbürgerschaft zu bekommen wenn Du kein Englisch sprichst?
Der Integrationsunterricht ist doch nur ein Alibiversuch der Politiker die es in den vergangenen Jahren versäumt haben eine vernünftige und sozialverträgliche Einwanderungspolitik durchzusetzen.

anscheinend weißt du nicht, was integrationsunterricht ist. dann mach ich dich mal schlau.
integrationsunterricht findet in einer gemischten klasse aus "normalen" kindern, lernbehinderten kindern und leicht behinderten kinder statt. es werden lernmittel geboten, damit sich die behinderten kinder integrieren können. ausserdem lernen die
"normalen" kinder den umgang mit behinderten.
googel mal.


Zitat (Mumsel85 @ 20.03.2007 10:37:49)
anscheinend weißt du nicht, was integrationsunterricht ist. dann mach ich dich mal schlau.
integrationsunterricht findet in einer gemischten klasse aus "normalen" kindern, lernbehinderten kindern und leicht behinderten kinder statt. es werden lernmittel geboten, damit sich die behinderten kinder integrieren können. ausserdem lernen die
"normalen" kinder den umgang mit behinderten.
googel mal.

Wußte ich tatsächlich nicht. Danke für die Aufklärung. Ändert aber nichts an der von mir beschriebenen Problematik :P

ich weiß, was du meintest. ist ja auch richtig. allerdings muss man auch bedenken, dass es in den 50er jahren, als die gastarbeiter aus der türkei kamen, keinen offiziellen plan gab, wann die gastarbeiter nicht mehr gebraucht werden und was dann passiert.
viele türken sind seitdem geblieben und haben ihr denken der 50er jahre behalten. in der türkei hat sich seitdem allerdings viel geändert, aber sie halten immernoch daran fest, wie es früher war. klar ist das nicht gut, aber was soll man da machen? integrationsunterricht in deinem sinne halte ich für sinvoll. jeder, der nach deutschland möchte sollte einen test ablegen. trotzdem werden viele immernoch illegal einwandern. und das nicht nur aus der türkei. es wird immer nur über die immigration von türken gesprochen, dass es aber auch viele menschen aus anderen ländern gibt wird dabei kaum beachtet.
weiterhin gibt es in diesem land auch noch eine andere negative entwicklung nach rechts. das ist doch ebenfalls sehr bedenklich. viele der neonazis schieben ihre arbeitslosigkeit auf die ausländer, aber haben keinen abschluß und noch nie in ihrem leben eine bewerbung geschrieben. klar, dass die keinen job finden. wenn dann aber (viele türken sind unglaublich fleißig) ein türke einen gutlaufenden betrieb hat, dann ist das doch kein jobklau, sondern eher ein neuer arbeitsplatz. klar wird es eher ein familienbetrieb sein, aber das ist doch nichts schlechtes.

ich möchte hier die entwicklung in richtung ausländerstaat nicht verschönigen, aber man muss auch die positiven seiten sehen. ich finde es z.b. toll, dass ich um mich rum mindestens 3 türkische lebensmittelgeschäft, 2 asialäden, 3 inder und mehrere afroshops habe, da ich gern dort einkaufe. wäre das anders, dann würde mir etwas fehlen.


Zitat (Aquatouch @ 19.03.2007 13:10:26)
Ich finde diesen Beitrag äußerst sarkastisch, zynisch, unrealistisch, unwahr und vor allem in höchstem Maße politisch unkorrekt.

Möchte hier nicht auf alles eingehen, finde aber:

- dass hier Opfer von Straftaten verhöhnt werden;
- Gewalt gegen Kinder verherrlicht wird;
- die Demokratie in Frage gestellt wird;
- die Drogenproblematik verharmlost wird;
- Ausländer diskriminiert werden.

:mellow:

Das ist aber Deine subjektive Sicht der Dinge.

Solltest Du aber nicht so eng sehen!

:rolleyes:

@ Melly

Du wurdest in Messerkampf und Waffenkunde unterrichtet?

WOW, was ne Frau

:gnade:


Zitat (VincentVega @ 21.03.2007 07:04:57)
@ Melly

Du wurdest in Messerkampf und Waffenkunde unterrichtet?

WOW, was ne Frau

:gnade:

gelle :D

Also immer schön lieb sein zu der Mellly :wub: :lol: ...

Und vorsicht, ich treffe selten dort, wo ich hinziele :pfeifen: rofl :wacko:

Erstmal Danke Danke fuer die vielen interessanten Beitraege :)

Ich moechte nochmal deutlich machen, dass:

- ich tatsaechlich nichts in der Suche gefunden habe
- das ich diesen Text niemals als als "Witz des Tages" reinstellen wuerde (aber das is ja Ansichtssache) und
- das es nicht mein Text ist.

Ich habe ihn reingestellt, weil ich ihn, wie ich schon erwaehnte, interessant fand und wissen wollte, wie ihr das alle so seht.

Meine persoenliche Meinung ist folgende.

Ich bin Jahrgang 82 kann also nicht viel dazu sagen. Die einzigen Dinge die ich aus den 70ern kenne, hab ich in Filmen gesehen und da ja da nich alles gelogen ist, nehme ich also mal an, dass in meinem 1. Beitrag einiges an Wahrheit drinne steckt...sagen ja auch viele von euch hier.

Niemand behauptet in dem Vergleich, dass frueher alles besser war, deshalb: Vergleich. Der Unterschied zu damals und heute ist, wie man mit den selbigen Dingen die geschehen umgeht. Damals hat eben keiner die Polizei gerufen wenn Horst ein Taschenmesser mithatte...heute is man so von Angst und Panikmache erfuellt, dass die Reaktion wohl (bei einigen Leuten vielleicht angebracht) uebertrieben ausfaellt.

Die Zeiten haben sich drastisch geandert. Zb erzahlt mir meine Mutter, Jahrgang 63 immer, dass frueher keiner Angst um sich oder die Kinder hatte, wenn die draussen gespielt haben, oder laenger brauchten von der Schule. Der Grund? Damals wurden (das ist ihre Aussage, ob das so stimmt kann ich nich sagen. Wir sind uebrigens Ossis ;) ) wahrscheinlich genauso viele Verbrechen begangen wie heute, aber die Panikmache fehlte. Die Medien bestanden aus Fernseher (nich jeder hatte einen) und Radio. Man hat eh den ganzen Tag draussen oder auf Arbeit verbracht. Da bekam man das alles nich so wirklich mit. Das erklaert also, wieso heut alle so drauf sind wie sie sind. Die Medien pflanzen einem Angst und Besorgnis ins Hirn. Zu Recht, wenn man immer wieder von Entfuehrungen, Morden etc liest und hoert. Die Nachrichten sind schlimmer als jeder Horrorfilm, mit dem Unterschied, dass man die Nachrichten eher stumpf verfolgt obwohl sich da das echte Leben abspielt.

Da kann man sich jetz wieder fragen "was is besser": Zu wissen, was abgeht (mit der dazugehoerigen Panikmache, dem dramatischen Effekt?) oder nicht zu wissen was abgeht?

Viel Geschreibsel, sorry. -_-


Zitat (Nev @ 21.03.2007 13:20:15)
...heute is man so von Angst und Panikmache erfuellt, dass die Reaktion wohl (bei einigen Leuten vielleicht angebracht) uebertrieben ausfaellt.

Die Zeiten haben sich drastisch geandert. Zb erzahlt mir meine Mutter, Jahrgang 63 immer, dass frueher keiner Angst um sich oder die Kinder hatte, wenn die draussen gespielt haben, oder laenger brauchten von der Schule. Der Grund? Damals wurden wahrscheinlich genauso viele Verbrechen begangen wie heute, aber die Panikmache fehlte. Die Medien bestanden aus Fernseher (nich jeder hatte einen) und Radio.

Du hast schon Recht. Ich glaube es wäre besser, wenn man gar nicht so viel mitbekäme! Also zumindest z. T.! Denn an den meisten Dingen (Kriege o. ä.) kann man als Einzelner ja eh nix ändern; es macht einen nur wahnsinnig.

Ich leide schon seit Jahren - mal mehr, mal weniger - an Depressionen und wenn es mir ganz mies geht, guck ich keine Nachrichten mehr, ernsthaft. Dadurch geht es mir nämlich dann noch schlechter.

Natürlich kann und soll man nicht vor allem die Augen verschliessen, aber ich glaube auch, dass die Medien heute krasser drauf sind und sich Dinge schneller und massiver verbreiten, was in vielen Menschen Angst auslöst.

Aber ich kann mich nicht erinnern, dass es so viele "Asoziale" (das ist wohl nicht politisch korrekt, aber "Unterschicht" ist es ja auch nicht) gab wie heute. Manchmal bin ich echt baff, wenn ich mich in Supermärkten so umsehe... Wie viele Leute ohne Zähne rumlaufen (was heute ja evtl. auch ne Kostenfrage ist und ich das somit nicht per se verurteilen will) und vor allem: Wie die Menschen miteinander oder ihren Kindern sprechen. :o Geht ja teilweise GAR NICHT!! :mellow:

Man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. In dem gesamten Text wird die Wirkung nur dadurch erzielt, dass die Vergangenheit in korrekter Weise beschrieben wird und die Gegenwart in überzogenen Szenarien a la BILD. Gehen wir ins Detail, ja?

Zitat
Szenario: Robert hat sein neues Taschenmesser mit in die Schule
gebracht.
2007- Die Schule wird weiträumig abgesperrt. GSG9 und
Elitetruppen der Polizei rücken an. Robert wird mit
mehreren Betäubungsschüssen gelähmt und sofort in ein
Hochsicherheitsgefängnis verfrachtet. Der Schulpsychologe
kommt und betreut die traumatisierten Mitschüler und Lehrer.

Selbst der letzte Hinterwäldler müsste doch den Unterschied zwischen Deutschland und Amerika kennen. Keine deutsche Schule würde so etwas veranstalten. Selbst wenn ein völlig hysterischer Lehrer die Polizei rufen würde, würden die ein paar Worte mit dem Jungen wechseln, ihn eventuell mit dem Messer nach Hause schicken und dann wieder abziehen. Die Welt ist nicht Hollywood, wisst ihr?

Zitat
Szenario: Robert und Markus raufen sich nach der Schule.
1973 - Es bildet sich eine Gruppe und feuert die beiden
an. Markus gewinnt. Die beiden geben sich die Hand und
alles ist geklärt.
2007 - Die Polizei kommt und nimmt beide fest und klagt
sie wegen schwerer Körperverletzung an, beide werden der
Schule verwiesen und landen ohne Ausbildung auf der Strasse.

Sicher... und meine Füße singen bei Vollmond "My Bonny is over the ocean". Erstens: Entgegen der Meinung einiger Pädagogen hat man sich auch früher nicht nach einem echten Streit/Prügelei/was auch immer das Händchen gegeben und war sofort wieder beste Freunde. Auch früher haben solche Feindlichkeiten sich hingezogen (ich habe zwar da noch nicht erlebt, aber von meinen Großeltern zum Beispiel einiges gehört). Zweitens: Wenn die Streitigkeit so gering ist, dass man sie früher nach einer Prügelei vergessen hätte, wird man sie auch heute noch schnell abhaken. Ansonsten müssten alle Schulen dicht machen, weil jeder Schüler den ganzen Tag, 7 Tage die Woche nur am Rumprügeln ist.

Zitat
Szenario: Robert schießt eine Fensterscheibe ein und
kriegt deshalb von seinem Vater eine Ohrfeige.
2007 - Roberts Vater wird wegen Kindsmisshandlung
eingesperrt. Robert wird der Mutter weggenommen und in
ein Heim für Prügelkinder gesteckt. Roberts kleine
Schwester wird vom Psychologen suggeriert, dass sie auch
misshandelt wurde. Der Vater kommt nie wieder aus dem
Knast und die Mutter fängt ein Verhältnis mit dem Psychologen an.

Tatsächliche zu erwartende Konsequenz: Roberts Vater kriegt eine Verwarnung von der Polizei. Falls er schon öfter geschlagen hat, bekommt er eine angedrohte Haftstrafe von zwei Monaten auf Bewährung. Roberts Mutter und Schwester haben nix mit der Situation am Hut.

Zitat
Szenario: Robert hat Kopfweh und nimmt Tabletten mit in die Schule.
2007 - Die Drogenfahndung taucht auf. Robert wird wegen
Drogenbesitz von der Schule verwiesen. Sein Schulranzen,
sein Pult und sein Zimmer Zuhause werden nach weiteren
Drogen und Waffen durchsucht.

Tatsächliche Konsequenz: Robert wird auf die Tabletten angesprochen und die Situation wird schnell geklärt. Niemand hält sich weiter mit dem Thema auf.

Zitat
Szenario: Robert fällt beim Turnen hin und verletzt sich
am Knie. Der Lehrer läuft sofort zu ihm, hilft ihn auf
und trocknet seine Tränen. Dann geht er mit ihm ins
Sekretariat, kümmert sich um ein Pflaster und bleibt noch
kurz bei ihm sitzen.
2007 - Der junge Lehrer wird wegen sexueller Belästigung
von Minderjährigen sofort aus dem Schuldienst entlassen
und bekommt ein Strafverfahren in dem er zu 5 Jahren
Gefängnis verurteilt wird...

Tatsächliche Konsequenz: Die selbe wie früher. Sexuelle Belästigung hat sowas von gar nichts damit zu tun, dass nicht mal die Gerichtsshows auf RTL/Sat1 auf so eine dämliche Idee kämen .

Zitat
... sollte uns einiges zu denken geben?

Ja, es sollte uns definitiv zu denken geben, dass es offenbar so viele Menschen gibt, die das Untergang-der-Welt-Szenario aus Filmen und Medien für das wahre Leben halten. Hier schnell ein paar Dinge, die ihr wissen solltet: 1) Die Menschen in Springfield sind nicht gelb! 2) Anwälte lassen im Gerichtssaal nicht ihr Handy klingeln. 3) Die Menschen sind heute nicht bösartiger, brutaler oder hysterischer als vor 50 Jahren. Die Nachrichten hingegen schon.

Ganz meine Meinung Fnü

Manuela


Wie lange dauert es noch, bis die amerikanische "Unkultur" die Deutschen endgültig Umgekrempelt hat? "Wehret den Anfängen....." heißt es so schön. Da sieht man mal wieder, dass der "Deutsche" komplett "umerzogen" ist und alles nachplappert - und -macht, was uns der amerikanische Zeitgeist vorspiegelt. Gewalt - hier das Beispiel Jugend - entsteht immer da, wo verschiedene Interessen und Lebensphilisophien gepaart mit mangelndem Intellekt und schlechter Förderung des Wissens aufeinanderprallen. Von guten Gymnasien hört und liest man selten etwas über Gewalt. Oder stand schon mal jemals ein Artikel über Gewalttaten in der BILD aus einer......
...... Waldorfschule???????

Nein, es sind immer wieder Berichte aus sozialen und kulturellen Brennpunkten. Ein Mensch, der mittelalterlich erzogen wird, wird immer eher gewaltbereit sein, als ein moderner, intelligenter, hinterfragender Mensch. Wo vollkommen unterschiedliche Sprachen und Kulturen aufeinanderprallen und niemand ernsthaft Interesse daran hat, die Kultur und sprache des Anderen zu hinterfragen und zu lernen, wird es IMMER Gewalt geben. Wo Menschen in ein fremdes Land kommen, und sich einen Dreck um die Kultur und Sprache des Gastgebervolkes kümmern, wird es immer wieder Ausschreitungen geben. Das liegt schon in der Natur des Menschen. Derjenige, der Land besitzt, wird Nomaden, die ihm sein Land streitig machen, immer vertreiben wollen. Da nutzt ein sogenannter (jaja, alte Rechtschreibregeln) "Integrationsunterricht" gar nichts. Wer sich nicht anpassen WILL, dem ist nunmal nicht zu helfen und der muss in der Quintessenz numal dahin zurückkehren, wo er hergekommen ist. Nur so wird man der immer mehr ausufernden Gewalt in einem immer enger werdenden Land Herr.

Man mag mich jetzt geißeln, steinigen oder nur den Kopf schütteln: an einem naturnahen Menschenbild ist nichts zu ändern. Das bitte schön, sollte man der Evolution überlassen. Und die sagt nun einmal aus, dass der Mensch immer noch näher an der Steinzeit ist, als an einer toleranten, elitären Gesellschaft.

Es grüßt euch

der streitbare


Raaaaabe

Abraxas


ich selbst bin in den frühen 50er Jahren erzogen worden, noch mit klar formulierten Grenzen, der Achtung vor allen Erwachsenen und auch einem gesunden Misstrauen gegenüber Erwachsenen. Wir konnten mit unseren Eltern über alles sprechen, alles Fragen und sie hatten auf alles eine Antwort bzw. zeigten uns in welchem Buch wir die Antwort finden konnten. Da beide gearbeitet haben ganztags, sind wir früh, mein Bruder war 3 ich 6 Jahre gefragt worden ob wir damit Einverstanden sind das unsere Mutter wieder arbeiten ging und ob wir bereit wären auch einen kleinen Teil der Verantwortung bereit sind mitzutragen. Wir haben dem zugestimmt und uns soweit es uns möglich war daran gehalten, wenn Mama nicht da war kam die Oma ins Haus. Wir Kinder haben viel draußen gespielt und jeder hat auf den anderen aufgepasst. Auch die Mütter aus den anderen Häusern hatten immer ein Auge auf die Kinder die jeweils auf dem Hof spielten. Es gab da keine Probleme.


Durch diese selbstgemachten Erfahrungen habe ich meine Kinder in den 60er, 70er und 80er Jahren auch in der Art erzogen und sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

Heute habe ich seit 6 Jahren meine Stiefenkel als Pflegekinder und versuche ihnen auch einen großzügigen Rahmen innerhalb gesteckter Grenzen zu ermöglichen, dies führt aber immer wieder zu Konflikten, weil die Lehrer selbst Jahrgang 75 durch die Ausbildung eine so schlimme Einstellung haben, das sie meinen Kinder im Alter von 11 und 13 müßten noch in Watte gepackt werden, als Beispiel nenne ich nur einen freundlichen Verabschiedungsküsschen von meinem damals 10 jährigen Enkel an eine Mitschülerin, die beiden bezeichnen sich als Freund und Freundin und dieses Küsschen fand in gegenseitigem Einverständnis statt, die Lehrerin machte sofort einen sexuellen Übergriff darauf und erwartete von mir ich solle mir drastische Unterlassungsmaßregeln überlegen. Mal abgesehen von der Tatsache das der Umgang der Schüler miteinander viel rauer geworden ist, stimme ich diesem sicher überzogenen Artikel zu, aber es liegt auch daran das die meisten Eltern, den Kindern nicht mehr in vollem Umfang als gutes Beispiel vorangehen sondern von den Kindern Dinge verlangen zu denen sie selbst nicht in der Lage sind.


Um es nochmal auf den Punkt zu bringen: Kinder müssen lernen, ihren Eltern, Freunden und Mitmenschen RESPEKT entgegen zu bringen. Dafür müssen Eltern ZEIT und LIEBE aufbringen. Jeder junge, erwachsene Mensch sollte sich das überlegen, BEVOR er Kinder in die Welt setzt. Und vielleicht mal die Ratschläge der älteren Generation annehmen, was vielleicht das Schwierigste ist. Der Mensch ist nunmal ein Herdentier (ich verweise auf meine letzte Aussage), der Schwächere folgt naturgemäß dem Stärkeren (ob das nun immer richtig ist, sei dahingestellt). Wenn nun die konsequente Erziehung durch die Eltern fehlt, wird sich das schwächere Kind immer am stärkeren Jugendlichen orientieren. Was dabei herauskommt, sehen wir ja.

Dann der nächste Punkt (ich bitte darum, nicht Unterschiede zwischen verschiedenen Kulturen gleich als Rassismus oder Ausländerfeindlichkeit zu werten):

Naturgemäß gesehen braucht jeder Mensch "Freiraum", um sich zu entwickeln und seine "Privatspäre" wahren zu können. Vergleicht einmal im Geiste Deutschland mit meinem Lieblingsurlaubsland Schweden: Schwedens Menschen sind, pauschal gesagt, bedächtig, freundlich, aufgeschlossen - auch gegenüber Fremden. Und nationalbewußt, stolz auf ihre Wikinger-Vergangenheit. Schaut man hingegen in deutsche Städte, wird man ein anderes Menschenbild erkennen. Verkniffene Gesichter, Hetze, Unmut, Ablehnung, sogar gegen andere Deutsche. Enge, schlechte Laune. Kaum mal ein Gespräch auf offener Strasse mit Fremden. "Keine Zeit", hört man überall. Und schließlich die Worte: "Ich habe nichts gegen Ausländer". Aber fast jeder Deutsche meidet die Stadtteile, in denen überwiegend Ausländer wohnen. Am Liebsten ist man in seiner Wohnung, in seinem Haus - unter sich. Da kommen Fremde nicht ran - egal, ob es sich um Deutsche oder Ausländer handelt. Und nun der Vergleich: Schweden ist eineinhalb mal so groß wie Deutschland. In Schweden leben NEUN Millionen Menschen, wovon EIN DRITTEL in den großen Städten Stockholm, Göteborg und Malmö leben. Im kleinen Deutschland leben ZWEIUNDACHTZIG Millionen Menschen. Betrachtet man nun auch den Menschen als Teil der Natur, MUSS sich zwangsläufig JEDER Zuwanderer ANPASSEN, ob er nun will oder nicht. Es ist nun mal nicht jeder so tolerant und intelligent, dass er alles Fremde bedingungslos akzeptiert. Ganz im Gegenteil, es ist MENSCHLICH, sich seiner Haut und seines Fleckchens Erde zu erwehren, wenn der Platz für eine natürliche Lebensweise eben nicht mehr ausreicht. Das ist im Tierreich so, und der Mensch zählt ja bekanntlich auch zur Fauna unserer Erde. Es hat also absolut nichts mit Nationalsozialismus, Rassismus oder "Rechts" zu tun, wenn die Deutschen ihren Unmut gegen immer weitere Zuwanderung und fremde Kulturen in ihrem Land Luft machen. Man kann eben nicht alles mit politischer Ausrichtung erklären, sondern sollte sich selbst als einen Teil unserer Natur betrachten. Nur so werden wir auf Dauer friedlich zusammenleben können.

Gruß

Abraxas


Zitat (Abraxas3344 @ 22.03.2007 20:07:04)
Da sieht man mal wieder, dass der "Deutsche" komplett "umerzogen" ist und alles nachplappert - und -macht, was uns der amerikanische Zeitgeist vorspiegelt.

Gewalt - hier das Beispiel Jugend - entsteht immer da, wo verschiedene Interessen und Lebensphilisophien gepaart mit mangelndem Intellekt und schlechter Förderung des Wissens aufeinanderprallen.

Nein, es sind immer wieder Berichte aus sozialen und kulturellen Brennpunkten. Ein Mensch, der mittelalterlich erzogen wird, wird immer eher gewaltbereit sein, als ein moderner, intelligenter, hinterfragender Mensch. Wo vollkommen unterschiedliche Sprachen und Kulturen aufeinanderprallen und niemand ernsthaft Interesse daran hat, die Kultur und sprache des Anderen zu hinterfragen und zu lernen, wird es IMMER Gewalt geben. Wo Menschen in ein fremdes Land kommen, und sich einen Dreck um die Kultur und Sprache des Gastgebervolkes kümmern, wird es immer wieder Ausschreitungen geben.

:daumenhoch:

Also Abraxas, ich muss schon sagen: Respekt! Du nennst Dinge klar beim Namen, so wie sie halt sind, OHNE rassistisch zu werden. Du bringst es einfach auf den Punkt!!! :yes:

Ich sehe es 100%ig genauso und für mich hat das auch rein gar nichts mit "Ausländerfeindlichkeit" zu tun. Ich finde es sogar schlimm, wenn jede kritische Bemerkung direkt als "ausländerfeindlich" und somit "politisch unkorrekt" abgestraft wird. Es sind nämlich einfach FAKTEN, die Du genannt hast.

Es sind auch nicht die unterschiedlichen Nationalitäten, die Probleme bereiten, sondern die Kulturen. Und eigentlich nicht mal nur dass, sondern wenn jeder "Gast" seine Kultur durchsetzen will - ohne wenn und aber! <_< Ich habe z. B. noch nie von Problemen mit Dänen, Schweder, Holländern oder Norwegern gehört...

..und wenn ich z. B. im Iran leben würde, wäre es mir klar, dass ich mich dort der Kultur auch anpassen müsste. Ich würde ja nie auf die Idee kommen, dort halbnackt (was für dortige Verhältnisse vermutlich schon ein ärmelloses T-Shirt und ein Minirock wäre) rumzulaufen. Wenn ich das will, darf ich halt nicht in so ein Land ziehen. Aber umgekehrt sehe ich es in Deutschland auch so....

... wenn ich nicht will, dass meine Töchter am Schwimmunterricht teilnehmen und will, dass sie mit 14 zwangsverheiratet werden und ab 10 nur noch vollverschleiert rumlaufen. Wenn ich Ehre für das Wichtigste in meinem Leben halte und die westliche Kultur verdamme ... was habe ich dann in Deutschland/Holland/Schweden/Frankreich etc. verloren? :unsure:

Ich denke der "Kampf der Kultruren" hier in Deutschland, aber auch anderswo (auch die ehemals so toleranten Niederländer sind da schon anders geworden!) ist ein Zeichen der Zeit, was es vor 20 oder 30 Jahren bei weitem noch nicht so gab und was vieles verändert hat.

Gruss
Krötilla

Edit: Dass Deutschland immer amerikanischer wird, ist ein ausgesprochen bedauerlicher Trend! Ich denke es kommt daher, dass alles, was deutsch ist, immer mehr und systematisch verdammt wurde (und wird). Ständlig wird Deutschen was nachgesagt, was so nicht stimmt, z. B. dass wir kinderfeindlich sind. Seh ich z. B. komplett anders. Mal mehr Selbstbewusstsein wär nicht schlecht!


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