Flatratepartys: 4,8 Promille, 16-jähriger


Hallo liebe Eltern,

Pathfinders Lieblingsthema wird mal wieder aufgetischt, dass Thema Alkohol, oder aber, Jugendliche und Suchtgefahren...
Hatte dieses Thema bereits schon angesprochen, aber es wurde nur sehr zögerlich darüber diskutiert, ich weiß, es ist ein Tabuthema, es wurde immer schon getrunken und, und...
Nein, es hat sich sehr viel verändert, die Jugendlichen kennen ihre Grenzen nicht mehr beim trinken. Es werden Flaterateparties angeboten, es darf gesoffen werden, bis der Notarzt kommt.
Der Berliner Schüler war auf so einer Party, ist mit 4,8 Promille eingeliefert worden und jetzt ist er tot.

Hiermit eröffne ich die Diskussion unter verschiedenen Diskussionspunkten, wie:

- Es war ein Einzelfall.....
- Wir waren früher nicht besser...
- Leben es die Eltern vor??
- Muss unser Jugendschutzgesetz besser durchgesetzt werden?
- Was kann man tun?
- Sind alles die Eltern schuld?
- Sollen Flaterateparties verboten werden?

Denke, Diskussionstoff ist genug vorhanden, denn es ist kein Tabuthema, es geht uns Alle an

In diesem Sinne
Pathfinder :blumen:

:saufen: :saufen:


Also ich halte von einem absoluten Alkoholverbot für Jugendliche gar nichts. Der vernünftige Umgang mit dem Genußgift Alkohol gehört in unserer Gesellschaft (Alkohol als Genußgift wird akzeptiert) zu den Entwicklungsaufgaben der Jugendlichen. Ein absolutes Verbot führt nur dazu, daß Jugendliche erstens heimlich trinken und zweitens den Umgang und zwar den richtigen, den vernünftigen Umgang mit Akohol nicht lernen. Es ist schwer für Jugendliche, denn erstens geraten sie oft in Situationen, wo Alkohol einfach dazu gehört (Familienfeiern etc.) aber andererseits wird es ihnen zunächst verboten. Und das Verbotene hatte schon immer seinen Reiz.

Wir haben ja bereits ein Jugendschutzgesetz was den Konsum von Alkohol regelt. Es müßte sich nur stärker dran gehalten werden. Es müßten höhere Strafen für die Wirte gelten und was viel wichtiger ist, die Kontrollen müßten massiv verstärkt werden. Was nützen mir Verbote, z.B. das absolute Alkoholverbot für Jugendliche unter 18, wenn sich nicht dran gehalten wird, und wenn die Durchsetzung nicht kontrolliert wird.

Ich finde, man sollte die Gesetze so lassen; Wein und Bier ab 16, harte Spirituosen ab 18. Und dann sollte mehr auf Aufklärung z.B. in den Schulen gesetzt werden. Zudem sollten Präventionsmaßnahmen ausgebaut werden. Soll heißen, daß in den Diskos auch Jugendliche so eine Art Alkoholpolizei spielen. (Wie in einigen Ländern schon probiert.)

Was ich da viel schlimmer finde, ist die Werbung. Ja, da wäre ich für ein absolutes Verbot. Alkohol und auch Medikamente sollten nichts in der Werbung zu suchen haben.

Aber solange Bierfirmen noch für große Sportsevents den Sponsor machen :pfeifen:

Und in dem Falle des Berliner Jugendlichen frage ich mich echt, woher er den Tequila bekommen hat. Wenn man sich wirklich an Gesetze halten würde (ich meine jetzt die Wirte und auch andere Läden), dann wäre das nicht passiert.

Von daher bringt es nichts, die Gesetze zu verschärfen, wenn man sich eh kaum dran hält.

An die erwachsenen Freunde (also die, die schon 18 sind...) kann man nur appelieren, daß sie aus diesem Fall lernen und in Zukunft ihren minderjährigen Kumpels keinen Alkohol mehr besorgen.

Ich zum Beispiel möchte eigentlich nicht auf leckeren Rotwein oder Cocktails oder Sahnelikörs verzichten, bin aber froh, daß ich damit vernünftig umgehen kann.

Alkoholismus ist da klar noch nen anderes Thema, finde ich. Da geht es wirklich um die Suchterkrankung. Hier in diesem Fall ginge es ja eher um den unvernünftigen Umgang mit Alkohol und die Überschätzung seine Wirkung. Was Alkoholismus natürlich nicht ausschließt.


Von mir aus braucht's keine Flatrateparties geben... wobei mir einfällt: gibt's da nicht so eine Verordnung oder gar ein Gesetz, dass in Gaststätten etc. immer mindestens ein alkoholfreies Getränk billiger sein muss als Alkohol?

Alkohol ist in unserer Familie zwar kein Thema (wir trinken nur gelegentlich, und dann eher wenig, Junior ist fast 16 und hat noch nie auch nur genippt), aber wenn ich mich an das erinnere was im Skilager passiert ist... 7. Klasse, Junior war damals 12 Jahre alt, die Fahrt ging nach Südtirol. Manche Kids hatten sage und schreibe 200 EUR Taschengeld dabei, zusätzlich zu dem was man für den Skipass braucht. Die Schätzchen sind in den nächsten Laden rein und haben sich dort eingedeckt mit diesen bunten Mixgetränken mit Hochprozentigem (wie heißen die gleich wieder??) und kleinen Feiglingen, haben sich gepflegt die Kante gegeben bis die Lehrer dahintergekommen sind! Es war ein erstklassiger Skandal, die Kids wurden nur deshalb nicht vorzeitig heimgeschickt weil's erst am Donnerstag rausgekommen ist und am Freitag ohnehin Abreise auf dem Plan stand.

Was mich aber fast noch mehr schockiert hat als die Tatsache dass da offen an 12- bis 13-jährige Kinder Hochprozentiges verkauft wurde waren die Sprüche von manchen Eltern à la "mein Sohn ist ein ganzer Kerl, der verträgt ordentlich was" und "och, das weiß ich- der trinkt jedes Wochenende die Hausbar leer".

Wenn die Eltern schon so furchtbar nachlässig mit dem Thema umgehen und ihren Kindern teilweise vorleben dass Vollsuff was total cooles ist, was soll dann mal aus eben diesen Kindern werden? Sie saufen sich das Hirn kaputt, und mit 25 haben sie dann Leberzirrhose oder weiß der Geier was. Und dann kommt die ganz große Frage von den Eltern "wie konnte das passieren?!"


Also ich bin da Melllys Meinung: Schärfere Gesetze sind nicht nötig, man sollte eher an Programmen arbeiten wie man die Jugendlichen richtig aufklärt und sie über die Folgen des Alkoholkonsums informieren.


Ja, Alkohol verbieten - ich vernichte ihn dann :lol:

Spaß beiseite, von diesen Flatrate - Partys halte ich gar nichts.
Ich hatte mir heute auch überlegt über diesen Fall einen Thread zu eröffnen,
habe dann aber gelesen das der genaue Hergang noch nicht bekannt ist.

Grundsätzlich finde ich es schlimm, wenn ein noch nicht volljähriger an solche Sachen kommt und sich sinnlos besäuft. Ich hätte das Geld früher gar nicht gehabt.


Hallo...

...Flatrate Party hin oder her, ich finde, das es nicht die Angebote sind, die das Trinkverhalten von Jugendlichen beeinflussen...

Meiner Meinung nach ist es das Elternhaus. Hier ist der Handlungsbedarf. Was nützt es, wenn Vater und Mutter besoffen zu Hause den Kindern das Trinken von Alkoholhaltigen Getränken verbieten???


...mit allerdings kinderlosem Gruß von hier an EUCH...


Grisu...


Zitat (Grisu1900 @ 29.03.2007 19:58:22)
Hallo...

...Flatrate Party hin oder her, ich finde, das es nicht die Angebote sind, die das Trinkverhalten von Jugendlichen beeinflussen...

Meiner Meinung nach ist es das Elternhaus. Hier ist der Handlungsbedarf. Was nützt es, wenn Vater und Mutter besoffen zu Hause den Kindern das Trinken von Alkoholhaltigen Getränken verbieten???


...mit allerdings kinderlosem Gruß von hier an EUCH...


Grisu...

Aber auch nicht alle "Vollrauschjugendliche" haben Eltern, die sich zu Hause die Birne zu knallen.

Die Aufklärungsprogramme sollten stärker im Umfeld der Jugendlichen greifen, also in Schulen und Freizeitclubs.

Was spricht dagegen, wenn man in eine Klasse trockene Alkoholiker, Kripo, Therapeuten etc einlädt und diese dann mit den Jugendlichen über Alkohol und seine Folgen diskutieren läßt ohne dabei gleich den mahnenden Zeigefinger empor zu recken "Ihr dürft das nicht!" Sondern vielmehr aufzeigen, WAS Alkohol anrichten KANN.


Gerade in den Nachrichten:

16-jähriger Junge nach Flatratesaufen an Kreislaufversagen gestorben.

Hoffentlich werden jetzt endlich die Jugnedlichen wachgerüttelt.

Aber die Meisten werden jetzt sagen: Das habe ich in unter Kontrolle und ich weiss wann Schluss ist.
Was muss noch alles passieren.
Als Elternteil kann man ruhig mit gutem Beispiel vorangehen, aber für die meisten Jugendlichen ist es U N C O O L nicht mitzutrinken.


@mellly

genau, ein Gesetz haben wir schon, nur es wird nicht richtig, ich sage jetzt mal, vollstreckt. In dem Fall des Schülers, also, wenn ich Mutter wäre, würde ich auch den Wirt anzeigen, denn er hätte sich vergewissern müssen, wie alt die Jungs sind. Denke, die genauen Hintergründe zu diesem Fall kennen wir auch nicht, es wäre auch wichtig zu wissen, hat der Jugendliche solche Parties öfters besucht, oder ist er unter Gruppendruck geraten und wollte den Starken mimen.

Werbung sollte sofort verboten werden. Jetzt zur Osterzeit ist die Alkoholreklame stark vertreten, die Kinder denken ja dann wirklich, nichts geht ohne Alkohol.

@Valentine

über so manche Eltern könnte ich mich stundenlang :wallbash: :wallbash: , kenne diese Sprüche zu gut.
Mein ältester Sohn hat mit seiner Klasse, letzte Stufe, vor dem Unterricht kräftig gebechert. Ich wurde dann während des Dienstes telefonisch informiert, meinen Sohn abzuholen, er läge auf der Krankenstation der Schule, er sei betrunken.
Stand natürlich kurz vorm Kollaps, ich zur Schule, wollte Sohnemann holen, konnte schon gerade laufen und ich fragte die Direktorin, was denn mit den anderen Schülern sei.Antwort: Die sitzen im Unterricht, mit Fahne, aber die vertragen etwas mehr als ihr Sohn.
Ich ganz sprachlos, kommt selten vor, die Direktorin meinte dann mich zu beruhigen, es sei mittlerweile normal und die Eltern würden es so akzeptieren bzw. nichts unternehmen und die Schulen können dieses Problem nicht auffangen.

@Sparfuchs, wir hatten das Geld nicht, wie du bereits erwähnt hast, aber auch unsere Eltern hätten uns zur Minna gemacht.


Zitat (Mellly @ 29.03.2007 20:04:30)
Was spricht dagegen, wenn man in eine Klasse trockene Alkoholiker, Kripo, Therapeuten etc einlädt und diese dann mit den Jugendlichen über Alkohol und seine Folgen diskutieren läßt ohne dabei gleich den mahnenden Zeigefinger empor zu recken "Ihr dürft das nicht!" Sondern vielmehr aufzeigen, WAS Alkohol anrichten KANN.

Es spricht nichts dagegen, an vielen Schulen wird das auch gehandhabt.

z.B. Oberstufe eines Gymn. macht zum Abschluß des Thema Rauchens eine Fahrt zur Thoraxklinik - dort gibt es Infos, Filme Gespräche mit totkranken Menschen - danach einige Schüler - jetzt muß ich aber eine Rauchen :labern: :wallbash:

Beim Alkohol dürfte es nicht anders sein. Das Elternhaus hat nicht immer etwas damit zu tun, sondern der Umgang - un den lässt sich ein Jugendlicher kaum vorschreiben.

Das Problem ist nicht neu und hat nicht unmittelbar mit Flatrate-Partys
zu tun.
Wer saufen will findet immer einen Grund und Ort.

Jugendliche haben auch früher schon gesoffen und nicht alle
sind Alkoholiker geworden.

Schlimm ist der Gruppenzwang.
Man sollte seine Kinder zu selbstbewussten Menschen erziehen,
die sich trauen auch mal gegen den Strom zu schwimmen.


Zitat (Sparfuchs @ 29.03.2007 20:11:33)
Zitat (Mellly @ 29.03.2007 20:04:30)
Was spricht dagegen, wenn man in eine Klasse trockene Alkoholiker, Kripo, Therapeuten etc einlädt und diese dann mit den Jugendlichen über Alkohol und seine Folgen diskutieren läßt ohne dabei gleich den mahnenden Zeigefinger empor zu recken "Ihr dürft das nicht!" Sondern vielmehr aufzeigen, WAS Alkohol anrichten KANN.

Es spricht nichts dagegen, an vielen Schulen wird das auch gehandhabt.

z.B. Oberstufe eines Gymn. macht zum Abschluß des Thema Rauchens eine Fahrt zur Thoraxklinik - dort gibt es Infos, Filme Gespräche mit totkranken Menschen - danach einige Schüler - jetzt muß ich aber eine Rauchen :labern: :wallbash:

Beim Alkohol dürfte es nicht anders sein. Das Elternhaus hat nicht immer etwas damit zu tun, sondern der Umgang - un den lässt sich ein Jugendlicher kaum vorschreiben.

naja, ganz ehrlich. Ab 16 Jahren ist es erlaubt zu Rauchen und wer wider besseren Wissens, nach Besuch einer Thoraxklinik "erstmal eine rauchen muß", sorry, der soll es halt machen.

Vielleicht sieht er ja dann irgendwann die Thoraxklinik auch mal "richtig von innen"...

Allerdings würde ich die Altersgrenze fürs Rauchen auch auf 18 erhöhen.

Ich finde es auch nicht gut, wenn ständig das Elternhaus für alles die Schuld bekommt, aber ein gutes Elternhaus KANN eben doch das Selbstbewußtsein eines Kindes stärken und ich finde ein hohes Selbstbewußtsein läßt ein Kind schneller "NEIN" sagen, als ein labiler Charakter.

@Mellly, die Eltern, die nicht trinken, haben die schwierige Aufgabe ihre Kinder zu schützen, damit sie den Gruppendruck aushalten.Meine Kids sind über das Thema Alkohol, Drogen sehr gut aufgeklärt, aber trotzdem habe ich nicht verhindern können, dass mein Sohn sich einen Vollrausch gönnt, waren wohl auch so die ersten Erfahrungen mit Alkohol.
In unserer Gesellschaft ist Alkohol normal, nur der normale Umgang, der fehlt irgendwie.

@Grisu, denke es liegt auch viel am Elternhaus, wenn Eltern es vorleben, ist es für die Kids Normalität.


Zitat (Sparfuchs @ 29.03.2007 20:11:33)

Das Elternhaus hat nicht immer etwas damit zu tun, sondern der Umgang - un den lässt sich ein Jugendlicher kaum vorschreiben.

Genau das ist das Problem der Eltern, die Ihren Kinder eigentlich ein gutes Vorbild vorgeben.

Es müsste Schockaufklärungen geben. Bis die Jugendlichen kotz... aus dem Raum flüchten.
Anders kommen Sie bestimmt nicht zu Besinnung. Aber wenn wir als Erwachsene mal etwas sagen, sind wir dann die Spielverderber, Altmodisch oder es wird uns vorgeworfen habt Ihr ja früher auch gemacht.

Ich habe gerade mal meinen großen Sohn gefragt,was das Flatrate-Angebot eigentlich heißt.

In Kneipen:Jedes Getränk(auch harte Sachen,außer Coctails) = 1 Euro

In Discotheken,Bars,Clubs:Eintritt Mädchen 16 Euro, Jungens 18 Euro
dann nach dem Prinzip:All you can drink-wieder ohne Coctails.

Meiner Meinung nach ist der Begriff "Flatrate" für Jugendliche zu positiv besetzt,da ja die meisten Eltern eine Telefon-Flaterate haben und darüber froh sind (Kostenersparnis).Also irreführende Werbemasche.

Das Jugendschutzgesetz wird zu lasch kontrolliert,die Konzessionen der Lokalbetreiber sollten auf dem Spiel stehen,wenn sie nur nach dem Profitgedanken Alkohol abgeben oder Jugendliche von diesen Werbeaktionen nicht ausschließen.


Zitat (pathfinder @ 29.03.2007 20:18:52)
@Mellly, die Eltern, die nicht trinken, haben die schwierige Aufgabe ihre Kinder zu schützen, damit sie den Gruppendruck aushalten.Meine Kids sind über das Thema Alkohol, Drogen sehr gut aufgeklärt, aber trotzdem habe ich nicht verhindern können, dass mein Sohn sich einen Vollrausch gönnt, waren wohl auch so die ersten Erfahrungen mit Alkohol.
In unserer Gesellschaft ist Alkohol normal, nur der normale Umgang, der fehlt irgendwie.


Naja, wer hat als Jugendlicher keinen Vollrausch gehabt? Und im Besten Fall, war das die beste Lektion.

Ich will es auf keinen Fall verharmlosen, denk das bloß nicht. :blumen:

Ich hatte meinen erst mit 25 :pfeifen: Und DAS war mir wirklich ne Lehre. DAS passiert mir 100% nicht nochmal, obwohl ich doch gern mal nen Cocktail trinke oder nen Wein.

Die Einhaltung und Kontrollen der gesetzlichen Vorschriften hätten schon zur Folge, dass die Flatrate-Partys gar nicht mehr statt finden. Nach dem Gesetz nämlich dürfen in Gaststätten an Betrunkene keine alkoholhaltigen Getränke mehr ausgegeben werden. Wenn die Jugendlichen dann nach dem fünften Coktail nichts mehr kriegen, hat sich die Sache ganz schnell erledigt.
Und wenn es sein muss, dann sollten auch Eltern, die es zulassen, dass der 16jährige die Kellerbar leer räumt, zur Rechenschaft gezogen werden. Denn es heißt im Gesetz ja schließlich allgemein "die Abgabe von...", also sind neben Wirt/innen und Verkäufer/innen auch die Eltern gemeint.


Zitat (Freesie @ 29.03.2007 20:19:39)
Ich habe gerade mal meinen großen Sohn gefragt,was das Flatrate-Angebot eigentlich heißt.

In Kneipen:Jedes Getränk(auch harte Sachen,außer Coctails) = 1 Euro

In Discotheken,Bars,Clubs:Eintritt Mädchen 16 Euro, Jungens 18 Euro
dann nach dem Prinzip:All you can drink-wieder ohne Coctails.

Meiner Meinung nach ist der Begriff "Flatrate" für Jugendliche zu positiv besetzt,da ja die meisten Eltern eine Telefon-Flaterate haben und darüber froh sind (Kostenersparnis).Also irreführende Werbemasche.

Das Jugendschutzgesetz wird zu lasch kontrolliert,die Konzessionen der Lokalbetreiber sollten auf dem Spiel stehen,wenn sie nur nach dem Profitgedanken Alkohol abgeben oder Jugendliche von diesen Werbeaktionen nicht ausschließen.

danke für die Info, die Preise kannte ich auch noch nicht und die Werbung finde ich irreführend. Unser Chinese macht Werbung, getreu dem Motto:All you can eat,
das finde ich es noch in Ordnung, aber all you can drink, ist echt makaber!

Zitat (märchentante @ 29.03.2007 20:34:03)
Die Einhaltung und Kontrollen der gesetzlichen Vorschriften hätten schon zur Folge, dass die Flatrate-Partys gar nicht mehr statt finden. Nach dem Gesetz nämlich dürfen in Gaststätten an Betrunkene keine alkoholhaltigen Getränke mehr ausgegeben werden. Wenn die Jugendlichen dann nach dem fünften Coktail nichts mehr kriegen, hat sich die Sache ganz schnell erledigt.
Und wenn es sein muss, dann sollten auch Eltern, die es zulassen, dass der 16jährige die Kellerbar leer räumt, zur Rechenschaft gezogen werden. Denn es heißt im Gesetz ja schließlich allgemein "die Abgabe von...", also sind neben Wirt/innen und Verkäufer/innen auch die Eltern gemeint.

dann müssten die Betreiber so einer Party ja eigentlich zur Rechenschaft gezogen werden können und die Eltern, je nach Alter des Jugendlichen, könnten dann auch belangt werden.

Jemand der nicht saufen will oder nicht soviel und seine Grenzen kennt, den lässt Flatrate-Saufen kalt. Aber solange irgendeiner denkt das ist cool, wird auch so extrem gesoffen. War früher nicht anders, hat schon immer Leute gegeben die das abartig gefunden haben, wenn einer viel gesoffen hat, andere habens bewundert.
Und wer ignoriert dass man spätestens nach dem 1. Kotzen aufhören muss und das n totales Problem für den Körper ist, wills nicht anders. Die Kids dahin zu kriegen dass die da erst gar kein Interesse für haben ist das Ziel, aber das schaffen auch nicht alle. gibt eben welche die saufen mit, um zur Gruppe zu gehören, und die sind die wahren Loser.
Flatrate-Saufen total verbieten bringt nix, glaub ich, aber da sollte natürlich das Alter genau kontrolliert werden. Wer sowas als Wirt anbietet legts meiner Meinung nach drauf an, dass derbe viel gesoffen wird, und ich bezweifel dass da dann viele sagen Mädel, du kriegst nix mehr, du hast genug. Ist dann ja 1 € weniger den man verdient hat.
Ich hoff bloß dass da von der Polizei öfter mal ne Razzia gemacht wird, schließlich können die den Laden dichtmachen lassen, wenn da Alkohl an zu junge Kids ausgeschenkt wird.


bin auch der Meinung, eine Kontrolle des Alters ist wichtig, da Jugendliche sich noch in einem Alter befinden, wo sie stark beinflussbar sind. Ältere dagegen, kennen ihre Grenzen schon besser, sind evt. reifer und selbsbewusster.


Ich denke so lange der Staat ordentlich mitkassiert, ob beim Alkohol oder bei den Zigaretten, wird sich in Deutschland nichts ändern.
Das sieht man ja schon am geplanten Rauchverbot. Was in anderen Ländern schon gut klappt, wird hier in Deutschland in Zweifel gezogen. Und warum??? Weil der Staat hier ordentlich mit kassiert. Und warum soll man die Kuh schlachten von der man lebt. Auch wenn die Gesundheit - nicht nur - unserer Kinder auf dem Spiel steht. Das nimmt unsere Regierung in Kauf :kotz:


heute habe ich gelesen, man will Freunde, den Wirt u.s.w. belangen, wegen unterlassener Hilfeleistung und man hätte ihm den Alkohol verbieten sollen.
Denke, die Freunde können gar nichts dazu, denn sie haben ja selbst getrunken, die Situation konnten sie nicht mehr klar einschätzen und erst als der Schüler blau angelaufen ist, haben sie den Arzt gerufen.Denke, den Wirt könnte man schon bestrafen, da er sich zu vergewissern hat, dass der Ausschank von harten alkoholischen Getränken nicht an Jugendliche geht.


Finde schon, dass das Flatrate-Saufen verboten werden sollte.
Was fürs Telefon und Internet gilt muss nicht aufs Kampftrinken übertragen werden.
Wenn die für jeden Schnaps ihre 3 Euro bezahlen müssten, wäre geldmäßig irgendwann eine Grenze erreicht.
Ist ja wohl nen Unterschied, ob ich für 30 Euro 10 Schnäpse oder 30 bekomme.

Außerdem müssten die Kontrollen verschärft werden, ganz klare Sache.
Und ein Wirt ist dazu verpflichtet einem schon Betrunkenen, der in seine Kneipe reinschunkelt, nichts mehr auszuschenken.

Aber leider geht es in dieser Gesellschaft wirklich nur noch um die Kohle, die verdient werden muss...immer mehr, immer mehr...und das bitteschön ohne Rücksicht auf Verluste.
Schreckliche Entwicklung.


Zitat (Reibeisen @ 31.03.2007 16:18:44)
Finde schon, dass das Flatrate-Saufen verboten werden sollte.
Was fürs Telefon und Internet gilt muss nicht aufs Kampftrinken übertragen werden.
Wenn die für jeden Schnaps ihre 3 Euro bezahlen müssten, wäre geldmäßig irgendwann eine Grenze erreicht.
Ist ja wohl nen Unterschied, ob ich für 30 Euro 10 Schnäpse oder 30 bekomme.

Außerdem müssten die Kontrollen verschärft werden, ganz klare Sache.
Und ein Wirt ist dazu verpflichtet einem schon Betrunkenen, der in seine Kneipe reinschunkelt, nichts mehr auszuschenken.

Aber leider geht es in dieser Gesellschaft wirklich nur noch um die Kohle, die verdient werden muss...immer mehr, immer mehr...und das bitteschön ohne Rücksicht auf Verluste.
Schreckliche Entwicklung.

das ist es ja, vor allen Dingen, ist es normal geworden, wenn jemand betrunken ist, getreu dem Motto, machen doch alle.

Habe heute noch einen Artikel gelesen, auch ein Mädel, glaube auch aus Berlin, lag auch mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus, man hat sie retten können und sie schon wieder entlassen worden, aber sie hat sich geäußert, nie wieder Alkohol, vielleicht hat sie ja wirklich aus dieser Erfahrung gelernt.

Denke wie du Reibeisen, Alkohol müsste ganz teuer verkauft werden, dann kann man sich es auch nicht mehr leisten, sich ins Koma zu saufen.

Na ja, ich habe mir in diesem Alter auch ein paarmal ordentlich die Lichter ausgeschossen. Mit "ordentlich" meine ich durchaus, dass ich an einem Abend, an dem das Jim-Beam-Cola (in verdammt kräftiger Mischung) in einer Disco für 2 DM zu haben war, ich es dennoch geschafft habe, über 60 DM auszugeben, ohne Leute eingeladen zu haben und ohne etwas anderes als besagtes Jim-Beam-Cola gekauft zu haben.

Die Unterschiede zu "heute": es war nur ein paar mal, nicht so regelmäßig, wie sich heute offenbar einige Jugendliche zukippen, d.h. ich war so einen Level nicht unbedingt gewöhnt, d.h. ich brauchte für meine zahlreichen Jimmis über 9 Stunden. Außerdem hat man in unserer Clique aufgehört zu trinken, wenn man merkte, es geht nichts mehr (nein, auf dieses Grenzwertsaufen bin ich nicht stolz, absolut nicht, aber wenn ich behaupten wollte, ich hätte es nie gemacht, müsste ich lügen). Möglicherweise kommt noch hinzu, dass sich der Alkohol in meinem Fall auf damals etwa 130 kg Lebendmasse verteilt hatten, möglicherweise (kenn mich zu wenig damit aus) macht das einen Unterschied zu einem normalgewichtigen Menschen.

Ich bin froh, dass wir offenbar trotz der relativ seltenen Gelage heute von diesen Spritmengen entwöhnt sind. Letztes Jahre im Januar traf sich zu weiten Teilen die alte Clique auf Grund eines schriftlichen Gelübdes, dass wir exakt zehn Jahre zuvor aufgesetzt hatten, und in dem "die hier Unterzeichnenden auf Ehre und Gewissen schwören, sich heute in zehn Jahren, also am 28.01.2006 wieder treffen, um um 0:50 Uhr Puschkin Red zu trinken" - wir hatten für etwa zehn Leute 8 Flaschen von dem Hustensaft besorgt, und 6 Flaschen blieben übrig :pfeifen:


Hier in Bln. rauschen märchenhafte Berichte durch den heimischen "Blätterwald"...

So können sich jugendliche angeblich für den Pauschalpreis von 9 € bis zu 50 Tequilla reinziehen ...

Sollte das stimmen wird sich das Thema Flatratepartys schon bald von selbst erledigt haben ...

...denn die billigste Flasche Tepuilla kostet im Einkauf um die 6€ was ca. 10 Gläser ergibt.

Wahrscheinlich handelt es sich hier im Falle der Wirte um grassierenden Wirtswahnsinn, mit dem sie sich selbst aus dem Rennen katapultieren wollen ... ^_^


Habe gerade auf Videotext gelesen, die Kontrollen in Kneipen sollen verschärft werden. Denke, ist sinnvoll.
Man sollte auch die Kontrollen in Supermärkten verschärfen, bzw. die Verkäuferinnen sensibilisieren, falls Jugendliche an der Kasse stehen mit alkoholischen Getränken, sich den Ausweis zeigen zu lassen.


Zitat (pathfinder @ 01.04.2007 14:08:36)
Habe gerade auf Videotext gelesen, die Kontrollen in Kneipen sollen verschärft werden. Denke, ist sinnvoll.
Man sollte auch die Kontrollen in Supermärkten verschärfen, bzw. die Verkäuferinnen sensibilisieren, falls Jugendliche an der Kasse stehen mit alkoholischen Getränken, sich den Ausweis zeigen zu lassen.

Absolut, genau so muss es sein. :daumenhoch:

Aber unsere heutige Gesellschaft hat damit sicherlich ein Problem, da es ja immer flott und schnell gehen muss. Vor allem an der Supermarktkasse.

Stell Dir das Gemotze in der wartenden Schlange vor, wenn der Teenie seinen Ausweis zücken soll und erst mal 2 Minuten nach dem Teil sucht :huh:

Als ich noch keine 18 war wurde ich nie kontrolliert, aber... ca. 1 Monat nach meinem 18. Geburtstag im Supermarkt... kann ich ihren Ausweis einmal sehen?? :blink: - klar, geht auch Führerschein :pfeifen:




Man könnte doch auch Schilder aushängen, dass man den Ausweis parat halten soll. Unsere Sesselpupser denken sich soooo viel aus, womit sie uns ärgern können.... Dann sollen sie jetzt auch mal nachdenken


Also ich denke, das Alkohol ein ganz "natürlicher" :huh: Prozess im Erwachsenwerden ist. SO war es schon immer!!Ich finde es völlig normal, wenn Jugendliche gelegentlich und zu besonderen Anlässen Alkohol konsumieren! Erst dadurch lernen sie doch den verantwortungsbewussten Umgang damit!! Natürlich haben wir als Erwachsene auch die Aufgabe Jugendlichen diesen vorzuleben! Schlagt mich jetzt, aber mir ist es lieber,ich erlaube meinem 15jährigen ab und an zuhause ein Bier zu trinken (Sylvester war das erste Mal), als wenn ich es strikt verbiete. Denn dann ist doch der Reiz viel größer, heimlich hinter irgendeinem Gebüsch mit den Kumpels n Sixpack zu leeren!
Wir trinken zuhause wirklich nur zu Geburtstagen oder anderen Feierlichkeiten Alkohol, ne Kiste Bier wird eigentlich nie leer, entweder verschenken wir die Reste oder wir geben sie mit abgelaufenem Verfallsdatum zurück :blink: :blink: , also leben WIR unseren Kindern auch nicht vor, dass Alkohol das Nonplusultra ist um lustig zu sein :pfeifen: !

Viel wichtiger ist, dass die Wirte, Supermärkte und Gaststättenbetreiber endlich aufwachen und wirklich jeden kontrollieren und dann auch konsequent bleiben und sich an die Gesetze halten. DIE sollten bestraft werden, denn durch sie kommen die Kids doch überhaupt erst an das Zeug! Damit meine ich nicht das eine Bierchen, sondern die harten Sachen bzw. die rauen Mengen!!

Ich kann mich an meinen ersten Rausch noch sehr gut erinnern :blink: :pfeifen: , ich war 17 und glaubt mir, DAS Zeug hab ich bis heute nicht wieder angerührt!! :pfeifen:

Bearbeitet von jojomama am 01.04.2007 17:20:45


Dieser 16-Jährige hat sicherlich nicht zum ersten Mal viel Alkohol getrunken, sonst hätte er die Menge Alkohol vermutlich nicht runterbekommen...

Wo sind die Eltern, die merken, dass Ihr Kind öfter betrunken ist? Das müssen die doch merken (wenn sie wollen).

Der Jugendschutz alleine hilft nichts, wenn die Kiddies keine Vorbilder haben und nicht zu starken Persönlichkeiten erzogen werden. Mir kommt es so vor als ob immer wenn Probleme mit Jugendlichen auftreten nach schärferen Gesetzen gerufen wird...aber was helfen die, wenn die Jugendlichen keinen Grund haben, sich daran zu halten?

Die Eltern sind gefragt, sie sind die Vorbilder und sie sind für die Erziehung verantwortlich. Wenn ein Jugendlicher ungestraft total besoffen heimkommen darf, haben die Eltern m.E. nach was versäumt.

Murphy


Gruß,

MEike

Bearbeitet von MEike am 29.11.2007 18:15:54


Zitat (Reibeisen @ 01.04.2007 16:37:23)
Stell Dir das Gemotze in der wartenden Schlange vor, wenn der Teenie seinen Ausweis zücken soll und erst mal 2 Minuten nach dem Teil sucht :huh:

Hab ich noch nie erlebt, dass da einer von den Wartenden genölt hat, wenn jemand seinen Ausweis zeigen musste, ist außerdem Pflicht vom Kassenpersonal. Gibt zwar nen Haufen Idioten an den Kassen, denen das sowas von latte ist, ob da Kids Alkohol einkaufen, aber ob denen dann die Abmahnung auch latte ist, die die dafür kriegen können, ist was anderes.
Und wenns zu lange dauert werden die Flaschen eben weggestellt und die Kids können in aller Ruhe nach den Papieren suchen, während die anderen Kunden drankommen. Schlimmer isses in den Kiosken, wo der Verkäufer oft auch der Betreiber ist und sich nicht selber feuern kann. Was die da alles ablassen an "ich kenn den Kurzen, der kauft oft für seinen Vater ein, hab gedacht der ist schon 18, das ist doch der Enkel von Frau Sowieso, die kann nicht mehr so laufen" bla blubber wenn die erwischt werden ist bloß zum Kotzen. :labern: :labern: :labern:

wenn ich es gerade richtig in den nachrichten gehört habe-sollen die FlatRate Party`s verboten werden....Hoffentlich!!!!
Sille


Zitat (Sille @ 01.04.2007 18:09:23)
wenn ich es gerade richtig in den nachrichten gehört habe-sollen die FlatRate Party`s verboten werden....Hoffentlich!!!!
Sille

Wäre super :daumenhoch: nur leider glaube ich, dass dann die Wirte einfach ne neue Möglichkeit unter nem anderen Namen für den selben Mist finden!! :(

Deswegen sage ich ja dass Verbote nichts bringen. Die Jugendlichen müssen stark genug sein, nicht bis zum Koma zu saufen.


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 01.04.2007 17:40:48)
Zitat (Reibeisen @ 01.04.2007 16:37:23)
Stell Dir das Gemotze in der wartenden Schlange vor, wenn der Teenie seinen Ausweis zücken soll und erst mal 2 Minuten nach dem Teil sucht  :huh:

Hab ich noch nie erlebt, dass da einer von den Wartenden genölt hat, wenn jemand seinen Ausweis zeigen musste, ist außerdem Pflicht vom Kassenpersonal.

Wo wohnst Du?!
Scheint mir eine sehr angenehme, freundliche Gemeinde zu sein :D

Hier wird schon geschnauft, wenn man nicht schnell genug seine EC-Karte griffbereit hat...und die Unterschrift sollte man schon besser einen Tag vorher geleistet haben.
Das sind meine Frankfurter Erfahrungen :ph34r:

Was Ffm betrifft muss ich Reibeisen recht geben. Und wehe, du willst was umtauschen.... die anderen würden dich am liebsten mit ihren Blicken töten :labern:

In einer freundlichen Kleinstadt ist das meistens etwas anderns als bei den gestressten Großstadtbewohnern :pfeifen:


Zitat (Reibeisen @ 01.04.2007 18:45:13)
Wo wohnst Du?!
Scheint mir eine sehr angenehme, freundliche Gemeinde zu sein :D

Niederrhein, NRW. Gemessen an Ffm gibts hier wahrscheinlich weniger Kids die öfter versuchen, im Supermarkt billig an Alkohol ranzukommen, oder die Leute hier haben einfach mehr Geduld an der Kasse oder findens sogar gut, dass da schärfere Kontrollen gemacht werden. Vielleicht sind die auch einfach bloß genervt, wenn die selber im Suff über nen haufen Teenie-Alkoholleichen steigen müssen und sich dann was brechen können. :lol: :lol: :lol:

Denke, wenn in den Läden mehr kontrolliert wird, wäre schon ein erfolgreicher Schritt.

Was mich die Tage schockiert hat, war die Nachricht von dem Taxifahrer, der seinen betrunkenen jungen Gast, weil er brechen musste, einfach hat draußen stehen lassen und der junge Mann ist dann gestorben, weil er so betrunken war.
Bin der Meinung, wenn ich einen Fahrgast habe, der getrunken hat, auch die Verantwortung in dem Moment übernehme, ihn heil nach Hause zu bringen habe. Die Freundin des jungen Mannes hat den Taxifahrer vorher bezahlt und ihm auch mitgeteilt, ihn doch zu Hause abzusetzen.
Wie denkt ihr darüber?


Kommt drauf an. Wann ist der gestorben und woran, direkt auf der Straße beim Kotzen? An ner Unterkühlung, an ner Alkoholvergiftung, ist der überfahren worden? Hat der Fahrer den Kerl rausgeschmissen, weil der dem in die Karre gekotzt hat und ist dann abgedampft? Wär nicht richtig, die Kohle hat der ja dann schon für nen nicht geleisteten Dienst gekriegt, der hätte dem wenigstens die Kohle zurückgeben müssen.

Ich will nicht wien Unmensch klingen, aber Besoffene kotzen öfter mal und da passiert nix weiter, ist ja sogar gut wenn das Zeug rauskommt. Ich würd auch nicht immer einwandfrei erkennen, ob da einer gleich draufgeht weil der zuviel gesoffen hat oder ob der klarkommt. Wenn der den nach Hause gefahren hätte und der wär ne Stunde später in seinem Bett gestorben wegen dem Alk, wärs auch was anderes.
Ich frag mich allerdings auch, wieso die Freundin nicht bei dem geblieben ist, wenn die so nen Schiss um den gehabt hat. Wenn der Typ aber regungslos auf dem Boden liegt oder wie wild zuckt und zittert, isses klaro dass der Hilfe braucht, das hat dann aber nix mit dem Job als Taxifahrer zu tun, da hat jeder ne Verpflichtung zu helfen.


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 06.04.2007 23:04:54)
Kommt drauf an. Wann ist der gestorben und woran, direkt auf der Straße beim Kotzen? An ner Unterkühlung, an ner Alkoholvergiftung, ist der überfahren worden? Hat der Fahrer den Kerl rausgeschmissen, weil der dem in die Karre gekotzt hat und ist dann abgedampft? Wär nicht richtig, die Kohle hat der ja dann schon für nen nicht geleisteten Dienst gekriegt, der hätte dem wenigstens die Kohle zurückgeben müssen.

Ich will nicht wien Unmensch klingen, aber Besoffene kotzen öfter mal und da passiert nix weiter, ist ja sogar gut wenn das Zeug rauskommt. Ich würd auch nicht immer einwandfrei erkennen, ob da einer gleich draufgeht weil der zuviel gesoffen hat oder ob der klarkommt. Wenn der den nach Hause gefahren hätte und der wär ne Stunde später in seinem Bett gestorben wegen dem Alk, wärs auch was anderes.
Ich frag mich allerdings auch, wieso die Freundin nicht bei dem geblieben ist, wenn die so nen Schiss um den gehabt hat. Wenn der Typ aber regungslos auf dem Boden liegt oder wie wild zuckt und zittert, isses klaro dass der Hilfe braucht, das hat dann aber nix mit dem Job als Taxifahrer zu tun, da hat jeder ne Verpflichtung zu helfen.

Laut Zeitungsartikel ist er wohl an dem Erbrochenen erstickt,er war ja nicht klar dabei.Übrigens, er war 16 Jahre alt und er war wohl mit mehreren Leuten unterwegs. Ob es seine feste Freundin war, kann ich nicht beurteilen bzw. ging aus dem Artikel nicht hervor.
Denke, der Taxifharer wollte sich seinen Wagen nicht vollkotzen lassen und hat ihn unterwegs einfach abgesetzt. Er hat wohl nicht damit gerechnet, dass so etwas passieren könnte.Klar, kotzen Besoffene öfters, die sind auch meistens älter.

Keiner hat das Alter auf der Stirn geschrieben. Und dem Taxifahrer muss man auch eins zugute halten: Der wird in seinem Leben schon soviele junge Leute derbe besoffen gesehen haben, dass der da nicht automatisch abschätzen können muss, wie ernst das mit dem ist bzw. der könnte das für normal gehalten haben.
Gemessen an dem, was manche Kids ohne Probleme wegschlucken und sogar mich (der auch nicht grade von nem Wodka und nem Bier voll wird) mit links unter den Tisch saufen würden, kann das schon Alltag für den Fahrer gewesen sein. Ist leider nicht beschrieben wies im Detail abgelaufen ist, darum halt ich Spekulationen eigentlich für n bisschen unsinnig, aber ich glaub ne Schuldzuweisung für einen alleine wär falsch. Meistens treffen mehrere Faktoren zusammen, die n Unglück ergeben.



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