Kinder sind Zukunft: Themenwoche der ARD


Diese Woche läuft in der ARD Themenwoche Kinder sind Zukunft.
Gestern ahbe ich schon einen Teil gesehen, der sehr interessant war.
Heute heist es: Kinder machen uns reicher

http://www.ard.de/zukunft/kinder-sind-zuku...psq6/index.html


Finde es schade das man für Kinder Werbung machen muß!
Sollte doch wieder eine Selbstverständlichkeit werden.


Zitat (bea69 @ 17.04.2007 08:32:55)
Finde es schade das man für Kinder Werbung machen muß!
Sollte doch wieder eine Selbstverständlichkeit werden.

Hast zwar Recht, aber vielleicht regt es zum Nachdenken an. Einen Schubs brauchen wir doch alle einmal. Wir nehmen auch vieles selbstverständlich, wie z.B. Sozialleistungen - gibt es so auch nicht überall.

Gestern habe ich wieder mal eine Talkrunde zum Thema Kinder gesehen (oder war das vorgestern?). Jedenfalls ist das z. T. erschreckend, was da geschildert wird! :o Kinder werden nicht mehr erzogen, dürfen "machen was sie wollen", sind motorisch eingeschränkt (es grüßt der Fernsehsessel und der PC-Stuhl), hyperaktiv und verhaltensgestört. Auch die Sprach- und Ausdrucksfähigkeit ist bei ihnen gestört. :o

Ich kenne viiiiele andere Beispiele (zum Glück!), aber es macht ANGST das zu hören! :huh: Eine Lehrerin sagte, das sei jetzt schon die 2. Generation Eltern, die nicht mehr wissen, wie man erzieht...! :o

Kinder sind so wichtig! Wie kann man so ACHTLOS mit ihnen umgehen? : Wenn ich dran denke, wieso ich ein Kind möchte, fällt mir u. a. ganz schnell ein: Ihm die Welt zeigen, alles erklären, mit ihm was unternehmen, die Fortschritte sehen und stolz drauf sein etc. :wub: . Manche Eltern scheinen die Kinder einfach zu bekommen und wo die schon mal da sind, versucht man es mit der Methode "Augen zu und durch".

:stop: Bitte hier nicht angegriffen fühlen! Ich weiss, dass es bei weitem nicht ALLE Eltern sind!!! Ich kenne selber kein einziges Beispiel dafür!! Aber es GIBT sie ja offenbar, diese Eltern!! :unsure:

Sorgenvolle Grüße
Krötilla


Kinder sind Zukunft. Solange sie kein Geld kosten. :huh:
Ist schon schlimm dass das Fernsehen uns bewusst machen muss, dass Kinder unsere Zukunft sind. :mellow: Ob es da auch so eine Hysterie wie beim Eisbärchen Knut gibt. Kaum berichtet die Presse davon, schon sind alle aus dem Häuschen und Knut ist in aller Munde. Wenn das mit den Kinderzukunftsthema auch so klappt, gibt es in 9 Monaten einen Babyboom.wub:
Bis ein Kind groß ist gehört aber eine Menge (auch Geld) dazu. Nicht nur Krippenplätze. Was ist mit Familie? Vater und Mutter, die ja flexibel wie sie sind der Arbeit hinterherjagen :sabber: oder frustiert :wallbash: mit wenig Geld zu Hause sitzen? -_-
Was ist wenn die Kinder groß sind? Wo sind die Lehrstellen, wo die Arbeitsplätze wenn sie, falls sie eine Lehrstelle ergattert haben, ausgelernt haben? Wie sieht die Zukunft aus.?
Um Kinder zu bekommen und Kindern eine Zukunft zu geben ist mehr notwendig als eine Themenwoche im Fernsehen.:punktpunktpunkt:

Ich habe 2 Kinder. Sie beenden gerade die Schule, bzw. im nächsten Jahr. Jetzt geht es los mit der Zukunft gestalten. Ich brauch sicher nicht in Details zu gehen.


Vielleicht passt dies auch hierzu:

Kosten der Künstlichen Befruchtung!
Es ist nämlich so, dass die Krankenkassen früher die Kosten der ersten 3 Versuche komplett übernommen haben. Seit einiger Zeit sind sie dazu aber nicht mehr verpflichtet! :( Heute zahlen "kinderwillige" Paare bei den ersten 3 Versuchen die Hälfte selber (was, so viel ich informiert bin, ca. Kosten von 5000 - 8000 € bedeutet!) und alle folgenden Versuche KOMPLETT! :huh:

D. h., da können leicht mal einige Zig-Tausender zusammenkommen! :( Und die hat - mit Verlaub - ja nicht gerade jeder einfach mal so parat!!

Gut, die Krankenkassen argumentieren, dass die Erfolgsaussichten nur etwa 10 % betragen. Allerdings sind diese bei einer natürlichen Empfängnis angeblich noch geringer (glaubt man kaum, ist aber so). Nun ja, das kann ich irgendwie nachvollziehen.

Aber Vater Staat... Der schreit doch immer so nach mehr Kindern! Ich finde, dass der ruhig mal die ersten 3 Versuche ordentlich bezuschussen soll (evtl. je nach Einkommen der Eltern)!!

Ich weiss von vielen, die nicht einfach mal 5000 - 8000 Euro über haben, auch, wenn sie ein Kind wollen. Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen?! :keineahnung: Und die ganzen Medikamente (Hormone etc.) kosten auch noch mal hunderte von Euro! Das ist doch nicht fair. Reiche können sich das dann eher leisten, als normale "Arbeiterfamilien". Find ich nicht gut.

Um Kinder gut zu erziehen, muss man erstmal welche haben! -_-

LG
Kröti


Krötilla - dazu ergänzend hab ich gestern im Fernsehen gesehen, dass Paare in Deutschland, wenn die Frau keine fruchtbaren Eier produzieren kann, keine fremden Eizellen die künstl. v. Ehemann befruchtet werden eingepflanzt werden dürfen. Viele Paare gehen dann nach Tschechien, wo das ganz normal ist. Bitteschön wo ist der Unterschied ob jemand Samen spendet oder Eizellen? Das eine ist bei uns erlaubt das andere verboten. In Amerika kann man sich die Frauen im Katalog aussuchen, die Eizellen spenden.


Zitat (Sparfuchs @ 17.04.2007 20:55:40)
Krötilla - dazu ergänzend hab ich gestern im Fernsehen gesehen, dass Paare in Deutschland, wenn die Frau keine fruchtbaren Eier produzieren kann, keine fremden Eizellen die künstl. v. Ehemann befruchtet werden eingepflanzt werden dürfen. Viele Paare gehen dann nach Tschechien, wo das ganz normal ist. Bitteschön wo ist der Unterschied ob jemand Samen spendet oder Eizellen?

Tja, da gibt es sicher viele Pro und Contras. Ich weiss aber auch nicht so genau, wo da jetzt der moralische Unterschied zwischen Ei und Spermien liegen soll... :hmm:

Aber mir ging es mit meinem Beitrag gerade eben hauptsächlich darum, dass ich es nicht gut finde, dass der Kinderwunsch einiger am GELD scheitert.

hallo
ich moechte vorausschicken, ich habe nichts gegen kuenstliche befruchutng, samen- oder eizellenspende, aber : waere es nicht humaner die adoption etwas einfacher zu gestalten? es gibt soviele, unendlich viele kinder die schon auf der welt sind, die niemanden haben, die in heimen oder sogar auf den strassen ihr dasein fristen muessen, sollte man nicht versuchen diesen kindern ein menschenwuerdiges leben zu geben?
ich weiss wovon ich rede, wir haben uns vor 14 jahren bewusst gegen alle aerztlichen moeglichkeiten entschieden und haben jetzt zwei kinder. sie sehen ganz anders aus als wir aber es sind unsere kinder.
gruss
shewolf


shewolf - hast recht, auch das wäre ein Schritt, nur ist ja eine Adoption ganz schön schwierig-was da für Anforderungen gestellt werden....


KINDER SIND ZUKUNFT
das waren sie doch schon immer. warum auf einmal dieser slogan?
der kindermangel ist relativ, denn wir haben nur weniger deutsche kinder. in meinem umfeld klagen die mütter, daß sie keine kindergartenplätze bekommen, obwohl die sich in den letzten zwanzig jahren mehr als verdoppelt haben. :hmm: :hmm: :hmm:
um kein missverständnis aufkommen zu lassen. kind ist kind, egal welcher herkunft.

Bearbeitet von rossi am 17.04.2007 22:02:51


Zitat (shewolf @ 17.04.2007 21:34:00)
hallo
ich moechte vorausschicken, ich habe nichts gegen kuenstliche befruchutng, samen- oder eizellenspende, aber : waere es nicht humaner die adoption etwas einfacher zu gestalten? es gibt soviele, unendlich viele kinder die schon auf der welt sind, die niemanden haben, die in heimen oder sogar auf den strassen ihr dasein fristen muessen, sollte man nicht versuchen diesen kindern ein menschenwuerdiges leben zu geben?
ich weiss wovon ich rede, wir haben uns vor 14 jahren bewusst gegen alle aerztlichen moeglichkeiten entschieden und haben jetzt zwei kinder. sie sehen ganz anders aus als wir aber es sind unsere kinder.
gruss
shewolf


Da muss ich Dir vollkommen Recht geben.
Ich brauchte zwar nicht über Adoption nachdenken,
weil ich drei eigene Kinder habe (das war damals
schon fast asozial, bis wir da ne Wohnung hatten :labern: )

aber die Rechtslage ist da einfach zu kompliziert und gehört
vereinfacht

viele Grüße
Jutta

Zitat (rossi @ 17.04.2007 21:58:54)
der kindermangel ist relativ, denn wir haben nur weniger deutsche kinder. in meinem umfeld klagen die mütter, daß sie keine kindergartenplätze bekommen, obwohl die sich in den letzten zwanzig jahren mehr als verdoppelt haben. :hmm: :hmm: :hmm:

Das kann nicht stimmen, die Bevölkerung in Deutschland ist Rückläufig.
So viele Ausländer können wir gar nicht reinholen um das auszugleichen - wäre auch nicht gut. Regional ist das auch recht unterschiedlich. In manchen Orten wurden schon Kindergärten, Schulen etc. geschlossen.

Andersrum wird ein "Schuh draus": ich denke, die einst legendären "Osmanischen Feldzüge" werden inzwischen mit anderen Mitteln ausgeführt :ph34r: . Vielleicht nicht so legendär- aber um so effizienter ;) .
Sicher wird das genauso Einfluß auf Krippen wie auf die Kinder und das Gefüge haben :pfeifen:
Ich muß doch jetzt hier nicht sagen, daß ICH das gut finde :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen:
Oder??? :unsure:

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 18.04.2007 04:55:37


Zitat (shewolf @ 17.04.2007 21:34:00)
aich moechte vorausschicken, ich habe nichts gegen kuenstliche befruchutng, samen- oder eizellenspende, aber : waere es nicht humaner die adoption etwas einfacher zu gestalten?

Stimmt schon, aber eine Adoption gestaltet sich ja echt nicht gerade einfach. Zunächst mal gibt es kaum (deutsche) Kinder. Dann muss man sich ja von vorn bis hinten "ausziehen" vor dem Jugendamt, nur ein Elternteil darf arbeiten, es muss genug Einkommen da sein und und und.
Ich meine... einerseits ist das mit dem Jugendamt ja auch gut so!! Solche Kinder haben ja teilweise schon einiges mitgemacht und sollen es ja nun extra gut haben.... :unsure:

Und um ein ausländisches Kind zu adoptieren, muss man scheinbar in´s Ausland reisen (eigene Kosten) und dort z. T. wochenlang bleiben. Das habe ich zumindest alles gehört. Also im Prinzip ist das auch wieder eine Geldfrage.


Ich möchte aber noch mal auf das Thema "Kostenübernahme oder -unterstützung durch den Staat bei künstlicher Befruchtung" zurück kommen.... Eure Meinungen dazu? :unsure:

Warum sorgt man nicht erst dafür, dass es den Kindern, die schon auf der Welt sind, gut bzw. besser geht. Und zwar allen Kindern. Auch denen, die finanziell nicht so gut gestellt sind. ??? :blink: :blink:

Da wird diskutiert und gefordert, damit am Ende mehr Kinder geboren werden. Aber was ist mit denen, die schon da sind? :o
Wer sorgt sich um diese Kinder, die jeden Tag vor den Tafeln stehen um ein warmes Essen zu bekommen? Der Staat? Der zählt das Kindergeld doch als Einkommen für das Kind. :angry:
Wer Kinder in Schulen hat, sieht die Unterschiede. An der Kleidung und an der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, sieht man wo ein Kind her kommt.
Da muss man ansetzen. Für jedes Kind die gleichen Voraussetzungen schaffen. Dann bekommen Paare auch Lust auf Kinder. Wenn ich sehe mein Kind hat eine Zukunft. :punktpunktpunkt:

Es muss dafür gesorgt werden, dass junge Paare, denen es nicht vergönnt ist, eigene Kinder zu bekommen, nicht Steine in den Weg geräumt werden ein Kind zu adoptieren. :labern:
Manchen Kindern geht es so schlecht zu Hause. Sie verdrecken und verhungern. :labern: Da sieht keiner hin, oder zu spät. Aber möchte jemand ein Kind adoptieren, muss das innerste nach Außen gedreht werden.
Oder die Sache mit der Befruchtung. Warum muss da ein Paar soviel selbst finanzieren? :labern:
:mellow: Der Staat möchte mehr Kinder, so soll er vernünftige Bedingungen schaffen, für alle gleich! :punktpunktpunkt:
Kinder sind unsere Zukunft. Haben sie eine?


Muss sagen, dass ich mit der künstlichen Befruchtung auch zunächst anderer Meinung war, aber nachdem ich das ganze Leid über Jahre bei meiner Freundin mitgekriegt habe, denke ich da anders drüber. Ich finde auch, dass es voll von den Kassen übernommen werden sollte. Das ganze Procedere drumrum ist sowieso schon so unangenehm für das betreffende Paar (das übrigens verheiratet sein MUSS, ledige Paare dürfen natürlich nicht *kotz* - und sie müssen auch "nachweisen" (wie???) dass sie es so uns so lange schon auf "natürliche Art" probiert haben...) und sie müssen einen Seelenstrip hinlegen, dass man davon ausgehen kann, dass kein Paar das "leichtfertig" mal eben so im Vorbeigehen macht.

Wenn ich dann auf der anderen Seite sehe, für was für einen Scheiss die Krankenkassen Geld rausschmeissen... mein liebstes Beispiel ist immer die Hepatologie, weil ich da ja arbeite...da gehen Tausende für Hepatitis-Therapien und Lebertransplantationen drauf bei Leuten, die das mit Alk und Drogen nicht nur selbst verschuldet haben, sondern es immer wieder neu selbst verschulden, d. h., sich immer wieder ne neue Hepatitis fangen, weil sie durchaus nicht die Finger vom Alk oder den Pillchen lassen können und auf ihre dazugehörige Psychotherapie mal gepflegt pfeifen. Denen wird, mit Verlaub, die Kohle vorne und hinten reingeschoben von Seiten der Kasse. Aber für kinderlose Paare ist nichts übrig. Na toll. :wallbash: :wallbash:


Zitat (helena @ 18.04.2007 08:43:50)
Aber was ist mit denen, die schon da sind?  :o  Wer sorgt sich um diese Kinder, die jeden Tag vor den Tafeln stehen um ein warmes Essen zu bekommen? Der Staat?

Es muss dafür gesorgt werden, dass junge Paare, denen es nicht vergönnt ist, eigene Kinder zu bekommen, nicht Steine in den Weg geräumt werden ein Kind zu adoptieren. :labern:
Manchen Kindern geht es so schlecht zu Hause. Sie verdrecken und verhungern. 

Oder die Sache mit der Befruchtung. Warum muss da ein Paar soviel selbst finanzieren? :labern:

:mellow:  Der Staat möchte mehr Kinder, so soll er vernünftige Bedingungen schaffen, für alle gleich!

Ja, so isses!

Mein Mann und ich (als unfreiwilig Kinderlose) sind immer wieder besonders erschütternd, wenn wir lesen, wo überall wieder ein Säugling von der Mutter getötet wurde, z. T. direkt nach der Geburt! :( Oder aus dem Hochhaus geworfen oder zu Tode mißhandelt und und und....

Wieso geben diese Frauen die Kinder nicht in einer Babyklappe ab? Oder geben sie direkt nach der Geburt zur Adoption frei? So viele andere Paare wünschen sich sehnlichst ein Baby....

Ach ja! Zu den "gleichen Voraussetzungen": Ich fänd eine Schuluniform total gut. Dann kann man nicht mehr auf die Klamottenmarke schielen und somit auf das Einkommen der Eltern! :yes:

Zitat (Schnegge @ 18.04.2007 09:11:03)
Aber für kinderlose Paare ist nichts übrig. Na toll. :wallbash: :wallbash:

Das stimmt leider, vielleicht kommt ja einmal jemand auf die Idee eine Stiftung zu gründen, die sich dem Problem annimmt und bei den Kosten hilft.
Überhaupt denke ich das man beim Thema Kinder nicht nur auf den Staat hoffen sollte.

Was meinst Du, was ich mir schon den Kopf zerbrochen habe, wieso es in Deutschland so wenig Kinder gibt. Und die angeblich so "kinderfreundlichen Italiener" haben im Schnitt sogar noch weniger! :o

Keine Ahnung, woran das liegt! Ich finde übrigens, dass es wichtig ist, dass es Krippenplätze gibt, aber ich finde auch, dass es für deutsche Mütter ein Privileg ist auch 3 Jahre zu Hause bleiben zu dürfen! In anderen Ländern werden Kinder quasi "sofort" nach der Geburt in Krippen gegeben. Soviel ich weiss in Holland z. B. nach 6 oder 8 Wochen! Ich muss aber sagen, ich finde nicht alles gut, nur, weil es woanders so gemacht wird.

Mein Mann und ich würden uns vermutlich die Elternzeit aufteilen, aber 2 Jahre würde mindestens einer von uns zu Hause bleiben. Finanziell muss es natürlich gehen, klar. Darum finde ich ja auch, dass es ausreichend Krippenplätze geben muss, aber ich möchte nicht, dass man unter (sozialen) Druck gerät, sein Kind unbedingt nach 6 oder 8 Wochen dort abgeben zu MÜSSEN.

Aber gut, ich schweife schon wieder in eine andere Richtung zum Thema "Kinder" ab. Finde dieses Thema aber auch echt total interessant.

Also noch mal zu den Kosten der IVF: Jemand sollte diesen Paaren finanziell helfen!! Ich habe ja mal irgendwo in einem Beitrag auf den Deckel bekommen, weil ich das gesagt habe, aber ich tu es trotzdem wieder... Man muss bedenken, dass man diese ca. 7000 Euro auch zahlen muss, wenn alle 3 Versuche erfolglos bleiben! Und das ist leider nicht mal selten! :( Find ich echt hart. Dann hat man
zig tausende Euros gezahlt und hat noch immer kein Kind. :(

Und noch was Anderes zur IVF: Die seelische Belastung!! Eine Bekannte von mir geht gerade durch die 3 Versuche (den 1. hat sie erfolglos hinter sich) und ist nervlich fix und fertig. :(


Zitat
Wieso geben diese Frauen die Kinder nicht in einer Babyklappe ab? Oder geben sie direkt nach der Geburt zur Adoption frei? So viele andere Paare wünschen sich sehnlichst ein Baby....


Weil bei denen im Oberstübchen was nicht stimmt. :ph34r:
Weil die Umwelt falsche Signale gibt. :ph34r:
Weil sie nur an sich denken. :ph34r:
Weil....
Weil...
Weil..

Ich finde die Häufigkeit der letzten Zeit erschreckend! :o :o :o

Zitat (helena @ 18.04.2007 09:34:08)
Zitat
Wieso geben diese Frauen die Kinder nicht in einer Babyklappe ab? Oder geben sie direkt nach der Geburt zur Adoption frei? So viele andere Paare wünschen sich sehnlichst ein Baby....


Weil bei denen im Oberstübchen was nicht stimmt. :ph34r:
Weil die Umwelt falsche Signale gibt. :ph34r:
Weil sie nur an sich denken. :ph34r:
Weil....
Weil...


Ich finde die Häufigkeit der letzten Zeit erschreckend! :o :o :o

...oder sie sind psychisch krank :unsure:

Zitat
...oder sie sind psychisch krank unsure.gif

Schlimm wenn das niemand merkt. :(

Aber ehrlich achtest du auf jede Veränderung deiner Nachbarn? :huh:
Wenn die Familie es nicht merkt, wer dann?

Beim letzten Fall: Kinder passten nicht in die Lebensplanung. Warum?
Weil sie frei sein wollte? Weil heute keine Liebe zum Sex gehören muss? Wenn dann ein Kind entsteht, weg damit?
Was sind wir doch für eine ..... Gesellschaft. :ph34r:

zum Thema IVF: ich finde nicht, dass der Staat das tragen sollte, weril die Kosten unverhältnismässig hoch sind für das, was eventuell herauskommt.

ich sehe einfach keinen Sinn darin, dass der Staat 8000€ für die "Möglichkeit" eines einzelnen Paares aufkommt, eventuell ein Mind zu bekommen, das steht in keinem Verhältnis zueinander.

Dann schon eher die Adoptionsbedingungen wesentlich vereinfachen.


Adoptionsbedingungen vereinfachen bin ich absolut auch dafür. Auf jedem Fall.

Aber nochmal was die Kosten für die IVF betrifft: Stimmt schon, was Du sagst, Murphy, warum soll der Staat für sowas aufkommen. Andererseits: warum kommt der Staat dafür auf, dass Leute, die jahrelang ihren Spaß mit Zigaretten, Alkohol, Drogen etc. hatten (und nun braucht mir bitte keiner erzählen, die wussten ja nicht, dass das Zeug gesundheitsschädlich ist) und daran jetzt folgerichtig erkrankt sind, nun behandelt werden. Das sollen die dann bitte auch schön selber zahlen. :labern:


Der Staat kommt dafür nur bedingt auf, da die Leute Beiträge zur Krankenkasse zahlen und hier ja immer auf das Solidaritätsprinzip verwiesen wird.

Ob das richtig oder falsch ist, steht auf einem anderen Blatt.


Ich denke es sind viele Dinge die neu geregelt werden müssen. Aber vor allem muss die Akzeptanz von Kindern wieder mehr im Vordergrund stehen. Zum Leben gehören nunmal Kinder, sonst gäbe es Euch alle nicht. Nur der Mensch hat es eben in der Hand ob er Kinder will oder nicht. Die ganz Gesellschaft muss sich doch wandeln, oder ist der Weg den wir heute gehen richtig? Die Hauptsache mir gehts gut und ich kann machen was ich will. :D


Du kannst den Menschen nicht vorschreiben, Kinder zu bekommen. Wer nicht will, wird keine haben, egal was der Staat tut. Es ist eine PERSÖNLICHE Entscheidung, über deren Basis hier keiner pauschal richten sollte.

Murphy


Zitat
Es ist eine PERSÖNLICHE Entscheidung,

Dem stimme ich zu. Nur wird die persönliche Entscheidung nicht von den Medien, der Presse, dem Staat und der Gesellschaft beeinflusst? :mellow:
Wenn ich ein Kind nicht ernähren kann, möchte ich auch keins bekommen. z.B.

Ich hab ja auch gar nicht gesagt, dass der Staat jedem alles bezahlen soll für die IVF! Ich habe gesagt je nach Einkommen unterstützen. Find es nicht fair in unserem SOZIALSTAAT, dass Reiche sich mehrere IVF-Versuche leisten können und welche, die weniger Geld haben, nicht.

Immerhin sind auch das (also die dadurch "entstandenen" Kinder) spätere Renten- und Steuerzahler!

Gruss
Kröti

Bearbeitet von Krötilla am 18.04.2007 16:34:04


Zitat (helena @ 18.04.2007 16:04:33)
Zitat
Es ist eine PERSÖNLICHE Entscheidung,

Dem stimme ich zu. Nur wird die persönliche Entscheidung nicht von den Medien, der Presse, dem Staat und der Gesellschaft beeinflusst? :mellow:
Wenn ich ein Kind nicht ernähren kann, möchte ich auch keins bekommen. z.B.

und wenn ich es mir leisten kann und trotzdem keine will, bekomme ich keine :D

Zitat
und wenn ich es mir leisten kann und trotzdem keine will, bekomme ich keine biggrin.gif

Ja, aber nun werden die Medien dich umstimmen. Eine ganze Woche lang! :D

Erst vor wenigen Tagen war in unserer Zeitung ein Bericht über "Vollzeit" Mütter.

Mütter haben es heutzutage immer schwerer. Im Grunde wird man nur belächelt.
Ganz besonders Mütter die zu Hause bleiben und nicht berufstätig sind.

Die Frauen müssen wirklich emotional gefestigt sein, um den ganzen unterschwelligen Druck von Aussenstehenden zu bewältigen.
"Ausschließlich Mutter zu sein, ist heutzutage nur noch mit Nachteilen verbunden". hieß es in dem Zeitungsbericht.
Man erhält keine wertschätzende Anerkennung, wird oft nur belächelt.

In Krabbel- und Kindergruppen greifen junge Mütter immer öfter diese Thematik auf.

Mütter die zu Hause bleiben haben immer öfter das Gefühl sich für ihr Tun rechtfertigen zu müssen. Dabei haben doch gerade Mütter, die sich voller Engagement und Liebe, um ihre Kinder kümmern den Respekt aller verdient.

Wenn man dies liest, dann wundert es mich gar nicht, dass viele Frauen auf Kinder
verzichten. Wenn auch mit einem "weinenden Auge".

Ich bin davon überzeugt, dass wenn die Mütter endlich mehr Anerkennung und Zuspruch erhielten, dann wären viel mehr Frauen und (Ehe) Paare dazu bereit
Kinder zu bekommen, anstatt mit dem Prestigeauto und dem Luxusurlaub das Selbstwertgefühl anzuheben.

Grüße von der Apfelblüte


Bearbeitet von Apfelblüte am 18.04.2007 20:43:26

Zitat (Apfelblüte @ 18.04.2007 20:38:09)
Dabei haben doch gerade Mütter, die sich voller Engagement und Liebe, um ihre Kinder kümmern den Respekt aller verdient.




Wofür eigentlich?

Zitat (Justme @ 18.04.2007 20:51:16)
Zitat (Apfelblüte @ 18.04.2007 20:38:09)
Dabei haben doch gerade Mütter, die sich voller Engagement und Liebe, um ihre Kinder kümmern den Respekt aller verdient.




Wofür eigentlich?

Eine interessante Frage, Justme.
Sie spiegelt die Einstellung, der deutschen Gesellschaft, hervorragend wieder.


Zitat (Apfelblüte @ 18.04.2007 21:08:48)
Zitat (Justme @ 18.04.2007 20:51:16)
Zitat (Apfelblüte @ 18.04.2007 20:38:09)
Dabei haben doch gerade Mütter, die sich voller Engagement und Liebe, um ihre Kinder kümmern den Respekt aller verdient.




Wofür eigentlich?

Eine interessante Frage, Justme.
Sie spiegelt die Einstellung, der deutschen Gesellschaft, hervorragend wieder.


Danke für die aufschlussreiche Antwort...

Eine Quellenangabe 'eurer' Zeitung wäre auch noch interessant...

Bearbeitet von Justme am 18.04.2007 21:26:27

Zitat (Justme @ 18.04.2007 21:24:53)
Danke für die aufschlussreiche Antwort...

Eine Quellenangabe 'eurer' Zeitung wäre auch noch interessant...

Justme, ich bin davon ausgegangen, dass Deine Frage ironisch gemeint war....!?

Das war kein Scherz? -ok.... :hmm: Entschuldige.

Der Titel dieses Themas heißt: "Kinder sind Zukunft".

Ich schrieb über Frauen, die ihre Verantwortung gegenüber ihren Kindern
ernst nehmen.

Das Leben wird nach der Geburt eines Kindes auf den Kopf gestellt. Ein normaler
Alltag ist vorerst nicht in Sicht, ebenso verhält es sich mit der Nachtruhe.

"Muttersein" entspricht einer Dienstleistung mit 24 Std. Bereitschaft.

Gleichzeitig trägt die Gesellschaft ihren Nutzen aus der Nachkommenschaft.
Kinder SIND Zukunft.

Warum werden Mütter aber belächelt?
Warum ist der Stress den eine Mutter hat, gesellschaftl. gesehen, nicht so viel Wert,
wie Stress im Berufsleben?
Warum muss man sich rechtfertigen, Mutter zu sein?

Lohnt es sich den Augen der Gesellschaft nicht, sich "Mühe" zu machen ohne Entgeld?

Findet die "intelligente" Menschheit, ihre eigene Reproduktion nicht mehr für
erstrebenwert.... ???? Ist das ein Grund, warum man sich rechtfertigen soll, wenn man
Mutter ist?

Dein Hinweis, bzgl. meiner Formulierung "unsere" Zeitung, ist mir nicht entgangen. Ich gehe davon aus, dass es Dir mehr Freude bereitet hat, mich auf meine umgangssprachl. Formulierung aufmerksam zu machen, als tatsächl. in
den Artikeln über dieses Thema zu lesen.

Die Apfelblüte


Bearbeitet von Apfelblüte am 18.04.2007 22:13:58

Im Grunde will ich hier nun keine Debatte über das "Mutterdasein".

Weiter vorne kann man Aussagen lesen, wie diese von bea69:
Zitat
Finde es schade das man für Kinder Werbung machen muß!
Sollte doch wieder eine Selbstverständlichkeit werden.


Und da ist mir die gesellschftl. Herabsetzung von Müttern eingefallen und ich wollte
dies nur als potentiellen Grund hinzufügen, WARUM manche Leute/Frauen auf Kinder
verzichten. -Das war es schon.

Erklärende Grüße von
der Apfelblüte

Hi!

Apfelblüte, ich weiss, was Du meinst! Meine Freundin hat 3 Kinder und schon nach dem 1. nicht mehr gearbeitet (d. h. seit ca. 7,5 Jahren) und hat es auch im Prinzip nicht mehr vor. Für sie ist Kinder bekommen und erziehen halt BERUFUNG und somit auch ihr Beruf!

Sie hätte am liebsten einen ganzen Stall voll (mind. 4 - 5), aber es ist halt auch ne finanzielle Frage. Mir ist jetzt schon schleierhaft wie die über die Runden kommen. Der Mann ist als Rettungswagenfahrer eher mäßiger Verdiener, sie arbeitet - wie gesagt - gar nicht und auch sonst kriegen die keine finanziellen Zuschüsse oder so. Sie kauft NUR Secondhand-Klamotten, Urlaub war die letzten 3 Jahre gar nicht drin, vorher im geliehenen Wohnwagen an einem Baggersee. Aber die sind GLÜCKLICH. Die Kinder sind total ausgeglichen! Ich finde das enorm und total bemerkenswert.

Sie sagt, Kinder sind ihr Leben und sie würde am liebsten höchstens mal wieder irgendwann als Tagesmutter arbeiten. Und ich finde diese Einstellung VÖLLIG ok! Sie sagt aber sie wird öfter schief angeguckt und auch gefragt, wann sie "endlich wieder arbeiten geht". Das ist der Druck, den ich in meinem Beitrag von gestern Morgen meinte!! Der "soziale Druck" auf Frauen, doch ihr Kind in die Kita abzugeben und weiter "schaffen" zu gehen. Das ist meiner Ansicht nach die Kehrseite der ganzen Kita-Diskussion. Dass sich später die Frau, die NICHT arbeiten geht, vor allen rechtfertigen muss, so wie es bei meiner Freundin schon oft ist.

Ein Beispiel muss ich noch bringen. Ein Gegenbeispiel zu meiner o. g. Freundin. Das ist ein Paar mit 2 Kindern. Beide gehen voll arbeiten. Meiner Ansicht nur, um den Lebensstandard anderer erreichen zu können, aber gut. Jedenfalls sind sie beide NUR gestresst! Sind NUR mit den Kindern am mosern, weil die abends natürlich kaputt sind von der Arbeit und auch mal Ruhe haben wollen. Die haben total oft ein mega schlechtes Gewissen den Kindern gegenüber, weil die so wenig Zeit haben. Neulich hab ich gesehen, wie der Kleine sogar unverdienterweise mal einen Klaps bekommen hat, weil ihr einfach die Nerven durchgegangen sind.

Also wenn ich diese beiden Paare vergleiche (die ja nicht unbedingt 100% für alle arbeitenden und nichtarbeitenden Eltern stehen müssen!!), sage ich auch: Es ist besser, wenn einer (egal ob Mann oder Frau) zu Hause bleibt und sich um die Kinder kümmert!!! B) Für ALLE. Nicht nur für die Kinder, auch für die Eltern. Diese Frau aus dem 2. Beispiel ist gesundheitlich fix und fertig. Die Ehe krieselt. Ich habe mal einen gemeinsamen Urlaub ohne Kinder vorgeschlagen, aber die meinten das geht ja nicht, weil die Großeltern die Kinder ja unter der Woche schon immer haben... Also ein Teufelskreis.

Wie gesagt, nicht überall muss es so sein! Aber in diesen beiden Fällen von Bekannten ist es so! Ich muss sagen, als mein Mann und ich beide Vollzeit gearbeitet haben und Haus und Garten hatten, waren wir schon ausgelastet genug. Mag gar nicht dran denken wie es dann noch mit 2 Kinder wäre! :o Die Überlegung ist echt, ob es dann nicht besser ist mal ein paar Jahre auf teure Dinge zu verzichten und dafür etwas relaxter und ausgeglichener und gesünder zu sein... Und zufriedene Kinder zu haben.

Ich weiss jedenfalls zu schätzen, dass es Vollzeit-Muttis gibt! Ich weiss nicht, ob ich es könnte (also nur zu Hause sein). Ich habe halt noch kein Kind und ich glaube, erst wenn man ein Kind hat, kann man das zuverlässig sagen. Aber einer von uns (mein Mann oder ich) würden auf alle Fälle zu Hause bleiben die ersten Jahre. Heutzutage kann man sich die Elternzeit doch super aufteilen, sich z. B. abwechseln oder jeder arbeitet halbtags und und und.

Gruss
Kröti


Leute, welche heute Jung sind und direkt sagen, dass sie nie Kinder haben wollen, sind früher oder später selbst die Gelackmeierten. Denn jeder Mensch wird Älter und braucht eine Familie. Zwei Menschen ( ob verheiratet oder zusammenlebend), werden immer nur Mann und Frau sein, aber niemals Eltern. Im Alter, kein Besuch von Sohn/ Tochter und Enkeln, keinerlei Hilfe bei Tätigkeiten, die in jungen Jahren leicht fallen .

Bearbeitet von Jakob am 19.04.2007 10:15:40


*hust* als ob Kinder eine Garantie bieten dafür, dass sie einem besuchen, versorgen, etc.

Schau Dich doch allleine mal hier im Forum um, wieviele keinen Kontakt zu ihren Eltern bzw. Kindern haben.


Natürlich ist die Kindererziehung eine Aufgabe, die Verzicht und Widrigkeiten mit sich bringt.

Aber das weiß man doch alles vorher, oder?

Deswegen entschloss ich mich, lieber meine Freizeit zu genießen, den einen oder anderen Urlaub, ein Auto usw.

Mit dafür heftig und kräftig Steuern zahlenden Grüßen :blumen:

Bearbeitet von Justme am 19.04.2007 12:42:14


Zitat (Jakob @ 19.04.2007 10:14:51)
Leute, welche heute Jung sind und direkt sagen, dass sie nie Kinder haben wollen, sind früher oder später selbst die Gelackmeierten. Denn jeder Mensch wird Älter und braucht eine Familie. Zwei Menschen ( ob verheiratet oder zusammenlebend), werden immer nur Mann und Frau sein, aber niemals Eltern. Im Alter, kein Besuch von Sohn/ Tochter und Enkeln, keinerlei Hilfe bei Tätigkeiten, die in jungen Jahren leicht fallen .

Ist bloß derbe komisch, dass wohl jeder von uns das Gejammer von alten Leuten kennt, deren Kids nie zu Besuch kommen, die Kids vielleicht weit weg wohnen, sich mit den Eltern verkracht haben oder sonstwas oder auch selber keinen Kontakt mit denen wollen, weil denen die Lebensführung der Kids nicht passt. Mal davon ab geht die Rechnung auch dann nicht auf, wenn die Kids früh sterben oder für den Rest hres Lebens gesiebte Luft atmen, von schwerbehindert geborenem oder gewordenem Nachwuchs, was auf jeden zutrffen kann, gar nicht zu reden.
Udn das Klischee vom armen Alten, der kinderlos und frustriert in seiner Hütte hockt stimmt so auch nicht mehr. Die Freizeitangebote für Senioren werden immer umfangreicher, aber den Arsch hochkriegen muss man schon selber. Nen Sinn im Leben sehen kann man auch im Alter, ich kenns im Gegenteil auch oft, dass viele ältere Leute auch gar keinen Bock haben, sich ständig um schreiende Kids zu kümmern und auch ihre eigenen Interessen wahrnehmen wollen.
Und wenn ne Beziehung Kids als Kleber braucht, stimmt in der Beziehung selber was nicht. Dass bei solchen Paaren oft ne Scheidung ansteht wenn der letzte Kurze ausgezogen ist, ist dann auch nicht grade n Zufall.

Eben.

und in Zeiten, wo wegen Jobs jeder in einem anderen Eck des Landes wohnt, hat sich die Fürsorge für die Eltern eh erledigt.

Murphy


Also jetzt muss ich mal meinen Senf loswerden....diese Antworten sind mir zu allgemein gehalten...im gewissen Sinne hat Jakob genauso recht wie die User,die anderer Meinung sind.Fakt ist,das der Fred "Kinder sind Zukunft" heisst...und das sind sie.Bei aller Mühe,bei allem Stress,bei allen Machtkämpfen...die man auch erst realisiert und erlebt,wenn man diese live durchmacht,denn Theorie und Praxis liegen nun mal weit auseinander...nichts aber auch garnichts wiegt dieses Glücksgefühl auf,was man Elternglück nennt....das ist meine persönliche Erfahrung.
Selbstverständlich hat jeder und jede das Recht sich frei zu entscheiden,ob man so ein Abenteuer eingehen möchte..und ich lasse jetzt auch mal extra die Diskussionen um den Generationenvertrag und steuerlicher Entlastung für Familien und zusätzlicher Vorsorgepflicht für Kinderlose aussen vor....aber was ich partout nicht leiden kann sind nun mal Leute,die gewollt kinderlos bleiben und gleichzeitig aber meinen,unheimlich viel Ahnung von diesem Thema zu haben und auf Eltern mit dem Finger zeigen und dazu noch sagen : "Selber schuld...hättet ihr das mal so wie wir gemacht." oder "habt ihr das alles nicht vorher gewusst?" :wallbash:
Ich hoffe mal,das sich niemand auf den Schlips getreten fühlt...und wenn doch...ich kann prima damit leben :pfeifen:
Ich bin mal so frech und klaue für diesen Beitrag mal Leuchtfeuers Signatur :
"Wenn man keine Ahnung hat,einfach mal die Fresse halten." B)


Ich habe hier bisher keine Kinderlosen erlebt, die mit dem Finger auf die anderen zeigen :unsure:


Aber wenn's irgendwem hier Spaß macht, dann tu ich (kinderlos, gewollt) das jetzt einfach mal:

*zeig zeig zeig* :P

Und nu? :pfeifen:


Du hast auf mich gezeigt und ich habe doch gar keine Kinder :heul: :heul:


Oh....ups.....sorry...... na, macht nichts, Murphy, Du bist es doch gewöhnt, höhö rofl rofl

(sorry, bin fiese....aber Murphy weiss, wie's gemeint ist. Auf "uns" gewollt Kinderlose wird nämlich auch ganz gerne mal gezeigt.....)


Also ich bin kinderlos, gewollt, weil ich keine Kinder mag, das geb ich aich offen zu, egal ob mich jetzt die Hälfte steinigen möchte - es ist halt so. An Sprüchen habe ich schon fast alles gehört:
- Auch wenn man von anderen Kindern genervt ist, bei den eigenen ist das was ganz anderes - Und wenn nicht???
- Du warst doch auch mal Kind. - Ist für mich auch kein Argument
- Ihr habt wohl keinen XXX - No comment
-Ihr wisst nicht, wie das geht. - Kinder machen ist (häufig) sehr viel einfacher als keine Kinder zu machen
-Wenn deine Mutter das auch so gedacht hätte? - Ja und, dann gäbe es mich halt nicht.
- Kinder sind doch was Wunderbares! - Das sieht auch jeder anders.
- Ein Kind gehört doch dazu. - Da sag ich gar nichts zu...
- Deine Mutter will doch Oma werden! - Was ist das denn für ein Argument, ich soll für meine Mutter schwanger werden.
Ich habe nach langer Zeit eine alte Schulfreundin wiedergetroffen, die mir in ihrem ersten Brief erzählte, dass sie auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen kann. Bei unserem ersten Treffen wollte ich dieses Thema auch ausklammern aber irgendwie sind wir dann doch darauf gekommen und ich habe mich echt miess gefühlt. Ich könnte, möchte aber nicht sie will unbedingt und hatte schon 4 künstliche Befruchtungen hinter sich. Ich druckste ziemlich rum aber sie sagte einfach: Das ist kein Problem für mich, wenn ich darüber nachdenken würde, wäre icn nie mehr glücklich, ich finde es schlimmer, wenn jemand ein Kind wegwirft.
Ich habe echt große Hochachtung vor ihr - man muss sich (zumindest bei uns) häufig rechtfertigen, warum man keine Kinder hat aber wenn jemand wie meine Freundin sagt, dass es für sie kein Problem sei, dann sollte es eigentlich für jeden ok sein.



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