Die Preise sind erneut gestiegen! habt ihr das schon bemerkt?


seit letzter woche haben alle lebensmittelläden die preise erhöht. :o

und zwar schon wieder bombig: dinge, die davor konstant 1,44 euro kosteten, kosten nun 1,69 euro. glauben die der verbraucher merkt das nicht?
so hat die kiste mit kleinen apfelsaftschorle( die brauchen die söhne für die schultasche) diesmal nimmer 5,99 euro gekostet, früher 5,99 d-mark (was auch schon viel zu teuer war!), nein, jetzt kostet diese kiste mit 12 halbliterfläschchen 6,19 euro. :o :unsure: :wacko: :blink:
die inflation ist inzwischen wirklich mehr als offensichtlich. seit 2000 wurden die preise also für lebensmittel um 120 % erhöht, aber unser einkommen wurde genau halbiert. :angry:


Ja, das habe ich auch bemerkt. Oder in der Verpackung war weniger drin.
Ariel statt 54 Waschladungen nur noch 49! :o

Ich frage mich echt, wo das hinführen soll. Und wenn ich die Benzinpreise sehe, dann vergeht mir das Autofahren. :heul: :heul: :heul:


Habe das auch gemerkt, die haben wohl gemerkt das es der Wirtschaft besser geht - leider bekomme ich nicht mehr Geld. Die Benzinpreise werden dieses Jahr neue Rekordmarken erzielen, 1,50€ ist locker drinn. :(


Ja,es ist einfache eine Frechheit,aber die Löhne bleiben.

;)

Sammy D.


Zitat (Sparfuchs @ 03.05.2007 19:14:51)
Die Benzinpreise werden dieses Jahr neue Rekordmarken erzielen, 1,50€ ist locker drinn. :(

Ich bin nur froh, dass ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf Arbeit fahren kann.

Am Montag hatte ich noch Glück mit tanken. In Stuttgart Super 1.41 € und in der Nachbarkreisstadt an der freien Tankstelle 1.31 €.

ich setz jetzt einfach mal nen link nur für die schweizer! :P:P:P

was nützliches zum sparen


Zitat (Renate54 @ 03.05.2007 19:24:26)
Zitat (Sparfuchs @ 03.05.2007 19:14:51)
Die Benzinpreise werden dieses Jahr neue Rekordmarken erzielen, 1,50€ ist locker drinn. :(

Ich bin nur froh, dass ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf Arbeit fahren kann.

Am Montag hatte ich noch Glück mit tanken. In Stuttgart Super 1.41 € und in der Nachbarkreisstadt an der freien Tankstelle 1.31 €.

Keine Angst, die Öffentlichen ziehen auch nach. Ich habe gestern für 1,35l/Super getankt, heute es 1,33 gewesen :(

Ich habe letzte Woche bei der Billigtankstelle in unserem EKZ Diesel für 1,12 getankt (bevor ich einkaufen ging).

Als ich zurückkam kostete Diesel nur noch 1,09 :wallbash: :wallbash:

Dafür hat mein Mann am Dienstag seinen Tank in Österreich für 1,11 Super vollgetankt. :)

Aber Lebensmittel werden auch immer teurer. Mehl sonst 0,29 Euro, mittlerweile ,035................

Wenn da doch auch mal der Lohn steigen würde :(

tante ju


Auch Milchprodukte wie Joghurt haben sich verteuert.


Ist auch mal billiger geworden für den Alltag?

Habe erst seit drei Jahren meinen eigenen Haushalt und habe das Gefühl ich bezahle jetzt 30% mehr für die Sachen als 2004.

Mfg Lebensmittelchemikerin


Habt ihr schon mal im Ausland Lebensmittel eingekauft? Nein? Dann würdet ihr nämlich nicht so auf die Palme steigen.
Im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern sind nämlich gerade Lebensmittel in Deutschland noch vergleichsweise billig.
Sorry, aber ich könnte manchmal auf die Palme gehen. Während bei Lebensmitteln eisern gespart wird, nur nach dem Preis, aber nicht nach der Qualität geschielt wird (fertige Apfelsaftschorle?), geben die Deutschen für Technik ohne mit der Wimper zu zucken, horrende Summen aus.

Und ihr könnt euch freuen: Die Landwirte prognostizieren bereits für dieses Jahr eine große Missernte, d. h. Gemüse und Obst werden noch teurer.

Sicher, vieles wird auch durch die Politik versaut (EU-Regelungen), aber wenn was ein Gros der Verbraucher anrichtet, spottet auch jeder Beschreibung.
Übrigens wurde durch Einkaufstests schon belegt, das Fertignahrung wesentlich teurer ist als selbst hergestellte Speisen - wobei sich hartnäckig die gegenteilige Meinung hält.

Wie schon mal eine Frau von Slowfood meinte: In Deutschland ist es eine Sünde viel Geld für Lebensmittel auszugeben. Qualitativ hochwertige Waren haben nun mal ihren Preis. Ist euch eigentlich bewusst, was mit der Geiz-ist-Geil-Mentalität im Lebensmittelbereich angerichtet wird?
Auch hier gilt: Lieber weniger, aber besser.


ich hab immer beim discounter mit a den blauen weichspüler gehabt. der kostete bei 1,5 l jahrelang 0,95 euro. jetzt hat die flasche gewechselt. er ist jetzt in einer literflasche und kostet 0,79 euro. das sind auf 1,5 liter 1,19 euro, also 24 cent mehr, also 20% teuerer. :o was für eine frechheit! noch dazu ist in der blauen flasche nun eine stinkende brühe drinnen, kein vergleich zu dem früheren geruch.
dort kaufe ich den bestimmt nimmer. bin jetzt halt wieder auf der suche.
am schlimmsten hat a... bei den wellenschnitt-pommes gesteigert. im jahr 2000 kosteten die 0,79 d-mark und jetzt 1,39 euro. :blink: das ist der 3,5-fache preis, also eine steigerung von 350%. :angry:
ich finde, wir verbraucher sollten uns nicht länger verarschen lassen. deutschland erfährt keinen aufschwung, sondern wir stehen eher ganz nah am abgrund. :angry:


Dafür ist die Milch so billig geworden, dass die Landwirte nur noch mit immer mehr Kühen, und dafür immer schlechtere Tierhaltung über Wasser bleiben können.

Ich finde manche Preise schwanken auch sehr.
Ich kriege nur Bafög und kann mich trotzdem ganz gut ernähren. Koche selbst, mit viel Gemüse. Natürlich find ich das alles nicht toll, aber es wird ja für keinen billiger. Sprit- und Strompreise steigen auch für die Händler.
Wirklich aufregen tun mich nur die Mineralölkonzerne.

@Gwen
Ein Kasten mit 12Liter Wasser kostet mich 4,50€.
Apfelsaft gibts guten und leckeren im Lidl. Mischt das doch einfach selbst?!
Flaschen kann man ausspülen und gelegentlich ersetzen. Ich finde diese kleinen Flaschen sind immer zu teuer.


Ich bin in der glücklichen Lage, direkt an der französischen Grenze zu wohnen und daher aussuchen zu können, was ich wo kaufe.

Das meiste ist bei uns deutlich günstiger als in Frankreich. Aber so Dinge wie stilles Wasser holt man eben besser drüben (6er Pack à 1,5 Liter = 1,00 Euro), auc h Tanken ist meistens 11-12 cent je Liter preiswerter, Frischfisch ist oftmals deutlich günstiger (und qualitativ beser), Käse ist nur minimal billiger, dafür ist die Auswahl riesig. Fleisch kostet drüben auch im Supermarkt etwa soviel wie bei uns beim Metzger, hat aber auch dieselbe Qualität - ein STeak behält während des Bratens seine Größe weitgehend bei und halbiert sich nicht in der . Tiefgekühltes Gemüse ist drüben auch preiswerter (2,5 kg Erbsen oder Bohnen oder Blumenkohl oder Spinat oder Ratatouille-Mischung oder Couscous-Mischung jeweils 1,98 Euro) - will sagen, man kann schon vergleichen, allerdings liegt der entsprechende Straßburger Supermarkt einige Kilometer hinter der Grenze, so dass man wirklich Einkaufslisten führen sollte und dann einen monatlichen Großeinkauf drüben macht (ich will ja auch nicht jede Woche sinnlos mein bewegen, aber mit dem Fahrrad Wasser einkaufen macht nur begrenz Spaß)


Es war ohnehin eine Steigerung zu erwarten, weil durch das Wetter in Deutschland die Landwirtschaft ziemlich Probleme hat und mit Ernteausfällen rechnen muss.

Zur allgemeinen preiserhöhung: Mir fällt es nicht massiv auf, ich kaufe allerdings auch nicht immer das gleiche, um es vergleichen zu können. Ich glaube aber, dass der Trend zu biliig um jeden Preis einen viel höheren Preis nachsich zieht, den man dafür zahlen muss. Oben wurden die Milchbauern genannt, die echt nicht mehr über die Runden kommen.

Alle wollen Tierschutz, kein Gengetreide, ungespritzte Gemüse- und Obstsorten, aber trotzdem billige Preise.

Das passt halt nicht zusammen. Wer fordert, dass alles immer billig ist, sollte sich einmal überlegen, was das langfristig für die Lebensmittelproduktion bedeutet...Masse statt Klasse und das um jeden Preis.

Murphy


Zitat (tante ju @ 03.05.2007 20:31:30)
Wenn da doch auch mal der Lohn steigen würde :(

Tut er doch - Um wenigstens 30 Prozent! :D

Moment, heißen die Bezüge der "Top"manager jetzt Lohn? :huh:

Ich denke manche Preiserhöhungen sind ja nachvollziehbar. Der Bauer hat eine schlechte Ernte, die Energiepreise steigen. Der Bauer muss das ausgleichen. Der Handel legt noch seinen Teil drauf u.s.w. Das Problem ist, das der Verbraucher auch überall steigende Kosten hat, aber immer niedrigere Netto - Löhne. Von daher finde ich Lohnerhöhungen für wichtig, allerdins nich 6//7 % wie von den Gewerkschaften gefordert, sondern um die 3 %. Besser noch wäre Berufsgruppen die sehr wenig verdienen etwas mehr drauf zu geben, Denn, wenn die Autos teurer werden, kann sich die Friseuse (Beispiel) ein Auto gar nicht leisten.
In einigen europäischen Ländern sind die Löhne sehr viel stärker gestiegen als bei uns.


Da, wo es möglich ist, wird doch immer draufgeschlagen. Wir wissen es doch alle: Früher ist man mit 50 Mark einkaufen gegangen und hatte den Einkaufswagen voll, heute reichen 50 Öcken nicht mehr. Bei Milchprodukten, Fleisch, Obst und Gemüse habe ich noch ein gewisses Verständnis. Aber es sieht doch so aus: Früher traute sich kein Einzelhändler, einen Beutel Kartoffeln für über drei Mark zu verkaufen. Heute kostet der selbe Beutel mit meist schlechterer Qualität 2,50 Euro. Früher kostete ein Liter Milch 3,5 98 Pfennige. Heute ersteht man den selben Liter Milch für 55 Cent bis 89 Cent.

Beim Benzin war das Geschrei groß, als die "Grünen" fünf Mark für einen Liter verlangen wollte. Wer regt sich denn heute darüber auf, wenn der selbe Liter Benzin, der vor sechs Jahren 1,90 Mark kostete, heute für 2,84 Mark verkauft wird? Niemand. Zumindest hat man auf der Strasse diesen Eindruck. Es fahren immer noch chromglänzende Geländewagen mit einem Durchschnittsverbrauch von 18 Litern super durch die Gegend. Es gibt immer noch genügend Leute, die mal eben Zigaretten oder Brötchen mit dem Auto holen wollen, Muttis, die den 5-Minuten-Fußweg lieber mit dem Auto zum Kindergarten fahren und Leute, die ihren Sonntagsausflug immer noch nicht mit dem Fahrrad machen.

Es ist richtig, bei Lebensmitteln kann man nicht viel sparen, essen müssen wir alle. Aber wenn alle an der RICHTIGEN Stelle sparen würden, könnten die Raffgeier uns alle nicht so ausnehmen.

Weniger und kleinere Autos fahren - Benzin wird billiger. Im Supermarkt auch mal ein überteuertes Produkt ganz demonstrativ wieder zurücklegen - es verstaubt in den Regalen. Überlegen, ob man den teuren Fernseher UNBEDINGT haben muss - der wird garantiert auch billiger. Und wenn es denn sein muss, beim Fachhändler ein deutsches Gerät kaufen. Das mag zwar etwas teurer sein, aber es ist vielleicht KEIN Wegwerfartikel und man hat den Service. Unterm Strich also auch nicht teurer.

Wir können als Verbraucher sehr wohl die Preise UND auch die Beschäftigung mitbestimmen.

Öfters mal NEIN sagen und beim Einkaufen nicht ZUGREIFEN, sondern überlegen.

Außerdem GÄBE es ja auch noch eine andere Methode: SOLIDARISCH zivilen Ungehorsam üben. Wenn plötzlich ALLE Autofahrer für 20 Euro tanken würden, aber nur acht Euro bezahlen würden mit der Begründung, sie wollen keine Steuern auf Kraftstoffe bezahlen, was glaubt ihr wohl, würde passieren (mal abgesehen davon, dass ein solcher Fall in unserer feigen und gleichgültigen Gesellschaft Utopie wäre)?

Aber ich denke auch, die Menschen haben selber Schuld. Zu feige, sich zu wehren, zu arrogant, zu dumm, zu gleichgültig.

Gibts noch mehr Adjektive für Borniertheit?

Gruß

Abraxas


Zitat (Sparfuchs @ 04.05.2007 07:49:04)
Ich denke manche Preiserhöhungen sind ja nachvollziehbar. Der Bauer hat eine schlechte Ernte, die Energiepreise steigen. Der Bauer muss das ausgleichen. Der Handel legt noch seinen Teil drauf u.s.w. Das Problem ist, das der Verbraucher auch überall steigende Kosten hat, aber immer niedrigere Netto - Löhne. Von daher finde ich Lohnerhöhungen für wichtig, allerdins nich 6//7 % wie von den Gewerkschaften gefordert, sondern um die 3 %. Besser noch wäre Berufsgruppen die sehr wenig verdienen etwas mehr drauf zu geben, Denn, wenn die Autos teurer werden, kann sich die Friseuse (Beispiel) ein Auto gar nicht leisten.
In einigen europäischen Ländern sind die Löhne sehr viel stärker gestiegen als bei uns.

aber gerade die deutschen bauern beißen die hunde. die herrlichsten radieschen aus deutschland werden einem jetzt für 19 cent das bund nachgeschmissen.
was mir stinkt ist das immer schlimmer werdende verhältnis zwischen lebenshaltungskosten und einkommen.
natürlich koche ich selbst und spare deswegen auf jedenfall viel ein im vergleich zu familien, die sich von fastfood und fertiggerichten ernähren.
und der luxus mit den kleinen apfelsaftfläschchen muss sein, vor allen dingen, weil schon benutzte und ausgespülte flaschen auslaufen. außerdem kaufe ich nicht irgendein wasser und auch nicht irgendeinen apfelsaft. bei uns muss es immer aus der region sein. was nutzt mir das billige al..-wasser, wenn es erst über die alpen gekarrt werden muss und damit erheblich an der co2-emission und damit an der globalen erderwärmung beteiligt ist?

Zitat (Sammy D. @ 03.05.2007 19:20:57)
Ja,es ist einfache eine Frechheit,aber die Löhne bleiben.


ich habe das Arbeiten wieder angefangen,
werde trotz 10 jähriger Berufserfahrung und entsprechenden Weiterbildungen, bezahlt wie ein Berufsanfänger. Die Arbeitsbedingungen sind bescheiden.
und die Preise steigen ins unendliche.
Ich habe zwei kleine Kinder, ich weiß langsam nimmer wie alles bezahlen soll!
:heul:

Zitat (gwendolyn @ 04.05.2007 11:14:39)
und der luxus mit den kleinen apfelsaftfläschchen muss sein, vor allen dingen, weil schon benutzte und ausgespülte flaschen auslaufen. außerdem kaufe ich nicht irgendein wasser und auch nicht irgendeinen apfelsaft. bei uns muss es immer aus der region sein. was nutzt mir das billige al..-wasser, wenn es erst über die alpen gekarrt werden muss und damit erheblich an der co2-emission und damit an der globalen erderwärmung beteiligt ist?

Also meine Flaschen laufen mir nicht aus. Aber ok...
Und mein Wasser kommt 20km von hier. Bei Aldi würd ich für 12 Liter weniger als 4,50 zahlen, aber es schmeckt mir nicht...
Manchmal muss man eben mal umdenken.


Übrigens, woher kommen deine Fläschchen? Und nachdem Apfelschorle mal getestet wurde mische ich lieber selbst. Der Lidl Apfelsaft hat immerhin ein GUT bekommen bei Stiftung Warentest.

Bearbeitet von Gift am 04.05.2007 17:55:41

direktsaft vom erzeuger aus dem rottal(10 km weg) und wasser von der 5 km entfernten quelle.


Und meinst du nicht, dass für den Erzeuger auch einiges teurer geworden ist?


Hallo An Alle...

...wie oben schon erwähnt wurde: Solange der Kunde kauft und zahlt, wird sich nix ändern...

Mit auch mal NICHT kaufendem Gruß von hier an EUCH...

Grisu...


Ich kaufe nicht alles und trotzdem wird alles teurer - es gibt noch genug Menschen, die Geld haben. :D


Zitat (Sparfuchs @ 04.05.2007 19:20:04)
Ich kaufe nicht alles und trotzdem wird alles teurer - es gibt noch genug Menschen, die Geld haben. :D

Nein, Nein so meinte ich das nicht, es ist dann wirklich so, das ich sage: NEIN...

Das man die Grundsachen braucht, ist klar. Gehe aber mal durch einen A..di. Schaue Dir nur mal an, was die Leute so in den Einkaufswagen werfen, einfach mal so im Vorbeigehen; ach, das brauchen wir ja auch noch (irgendwann) mal...

Mit einfach nur bestimmte Sachen kaufen Gruß von hier an DICH...

Grisu...

Zitat (Grisu1900 @ 04.05.2007 19:25:55)
Zitat (Sparfuchs @ 04.05.2007 19:20:04)
Ich kaufe nicht alles und trotzdem wird alles teurer - es gibt noch genug Menschen, die Geld haben. :D

Nein, Nein so meinte ich das nicht, es ist dann wirklich so, das ich sage: NEIN...

Das man die Grundsachen braucht, ist klar. Gehe aber mal durch einen A..di. Schaue Dir nur mal an, was die Leute so in den Einkaufswagen werfen, einfach mal so im Vorbeigehen; ach, das brauchen wir ja auch noch (irgendwann) mal...

Mit einfach nur bestimmte Sachen kaufen Gruß von hier an DICH...

Grisu...

Weis ich doch, was glaubst du wieviel ich wieder aus dem Korb raushole, was mein Sohn reinlegt. Vieles ist nicht nötig.

Zitat (Gift @ 04.05.2007 18:40:46)
Und meinst du nicht, dass für den Erzeuger auch einiges teurer geworden ist?

weiß nicht, aber vor allen dingen ist es in unserem raum hier das meistgetrunkene antialkoholische getränk. und das scheint der händler auch zu wissen.

also ich kaufe nicht einfach alles. vor allen dingen keine fertiggerichte und keine naschereien, die irgendein chemiker im labor entwickelt hat. ich nehme im zweifelsfall eher das bioprodukt und kaufe niemals obst und gemüse aus spanien.
bei mir kriegt immer erst das gemüse den zuschlag, das den kürzesten anfahrtsweg hatte und außerdem gehts mir um die produktions-und vermarktungsart. seit mein sohn geographie-lk hat, kennen wir uns da ja bestens aus. :P

Zitat (Rheinfee @ 03.05.2007 21:50:12)

Wie schon mal eine Frau von Slowfood meinte: In Deutschland ist es eine Sünde viel Geld für Lebensmittel auszugeben. Qualitativ hochwertige Waren haben nun mal ihren Preis. Ist euch eigentlich bewusst, was mit der Geiz-ist-Geil-Mentalität im Lebensmittelbereich angerichtet wird?
Auch hier gilt: Lieber weniger, aber besser.

:applaus: dem kann ich nur zustimmen!

wenn ich bessere qualität bekomme, gebe ich auch gern ein bisschen mehr aus.

und das fertiggerichte billiger sind,ist wirklich ein ammenmärchen. das einzige was man dabei spart ist vielleicht zeit, aber aber die qualität und der geschmack bleiben absolut auf der strecke.

Zitat (Abraxas3344 @ 04.05.2007 11:04:45)
Früher traute sich kein Einzelhändler, einen Beutel Kartoffeln für über drei Mark zu verkaufen. Heute kostet der selbe Beutel mit meist schlechterer Qualität 2,50 Euro.


;) das ist ja direkt noch billig, ich habe hier in spanien gerade 3.50 euro dafür bezahlt, die qualität ist allerdings ausgezeichnet.

Sogar diese komischen Tücher zum wischen sind Schweineteuer . Solche Mops zum festklicken oder wie die heissen .

3.99 Euro !!!! Damit wischt man nur :blink:


Dieses Thema ist ein Endlosthema! Man kann sich über die Preissteigerung täglich aufregen. Egal ob Sprit, Lebensmittel, Klamotten oder Energie, ständig steigen die Kosten - nur das Gehalt bleibt gleich! Und wenn ich dann noch höre - in Punkte Lebensmittel oder beim Arzt, das sollte ihnen ihre Gesundheit wert sein, dann geht bei mir der Gaul durch! :labern: Irgendwann ist einfach Ende der Fahnenstange!
Bleibt nur, konsequent den Preis vergleichen und das egal wo!


Zitat (Boccaccia @ 08.05.2007 20:58:41)
Sogar diese komischen Tücher zum wischen sind Schweineteuer . Solche Mops zum festklicken oder wie die heissen .

3.99 Euro !!!! Damit wischt man nur :blink:

Möglicherweise steche ich jetzt in ein Wespennest, aber mit Eimer und Lappen putzt man genauso sauber - und wesentlich preiswerter.

Zitat (sanjafloris @ 09.05.2007 16:56:54)
Dieses Thema ist ein Endlosthema! Man kann sich über die Preissteigerung täglich aufregen. Egal ob Sprit, Lebensmittel, Klamotten oder Energie, ständig steigen die Kosten - nur das Gehalt bleibt gleich! Und wenn ich dann noch höre - in Punkte Lebensmittel oder beim Arzt, das sollte ihnen ihre Gesundheit wert sein, dann geht bei mir der Gaul durch! :labern: Irgendwann ist einfach Ende der Fahnenstange!
Bleibt nur, konsequent den Preis vergleichen und das egal wo!

noch vor einigen jahren hatten wir doppelt so viel an kaufkraft in unseren börsen, aber man machte uns weiß, dass es deutschland ja ach so schlecht ginge, nur weil eine regierung dran war, die die wirtschaft gerne weggehabt hätte. und wenn dann die medien das uns noch täglich unterdie nase reiben, dann glauben das alle und denke wirklich, das sei die realität und deshalb war das konsumverhalten der verbraucher sehr verhalten. jetzt wo deutschland von der großen koalition regiert wird, also von einer art notstandsregierung, machen wirtschaft, politiker und medien uns weiß, dass es uns wesentlich besser ginge, obwohl wir ja definitiv nur noch halbe einkommen haben mit halber kaufkraft und plötzlich konsumieren die leute verstärkt, was natürlich trotzdem zu einer immer höheren verschuldung der privathaushalte führt.
warum man das jetzt so macht, liegt klar auf der hand, weil man aus der geschichte weiß, dass nach einer notstandsregierung und wenn es den menschen sehr schlecht ging, plötzlich radikale parteien fuß fassen konnten. aber auch, weil die wirtschaft ja wirklich dran verdient, uneigennützig machen die nichts. aber den verbraucher-den letzten in der kette- beißen die hunde.

Zitat (Grisu1900 @ 04.05.2007 19:18:12)
Hallo An Alle...

...wie oben schon erwähnt wurde: Solange der Kunde kauft und zahlt, wird sich nix ändern...

Mit auch mal NICHT kaufendem Gruß von hier an EUCH...

Grisu...

:rolleyes: ..so mach ich das auch...dann eben nicht...oder wo anders kaufen... :blumen: ...Schade nur,das es die Wirtschaft dann nicht ankurbelt und Arbeitsplätze ev.leiden... :angry: ...aber das ist Politik... :huh:

Leider ist es nun mal so, daß gekauft werden muß, wo gegessen wird. ;)
Nicht umsonst ist das Motto aller Lebensmittelhändler: "Gegessen wird zu allen Zeiten".
FALLEN werden die Preise nicht mehr- für niemanden. Soviel ist ziemlich sicher.
Die Frage ist nur: WO lassen wir das sauer verdiente Geld und in welcher Menge hinfließen?
Es kommt ja nicht nur auf die Qualität, sondern auch auf die Quantität des zu besorgenden Krams an. :huh:
Unterstützen wir also besser den Bio-Bauern und kaufen dafür das Gemüse aus dem Supermarkt, oder umgekehrt? Beides zu ehrlichem Bewußtsein und fairen Preisen "vom Hof" kaufen, können sich heute nicht mehr alle leisten.
Der Discounter bietet die VK-Preise, die sich anhand der eingekauften Menge ergeben- ob vom Großschlachter oder aus der Legebatterie. Abnehmer finden sich immer.
Der Bauer aus dem Dorf nebenan kann diese Kalkulation nicht mithalten. :(


Zitat (seni @ 10.05.2007 20:46:48)
Zitat (Grisu1900 @ 04.05.2007 19:18:12)
Hallo An Alle...

...wie oben schon erwähnt wurde: Solange der Kunde kauft  und zahlt, wird sich nix ändern...

Mit auch mal NICHT kaufendem Gruß von hier an EUCH...

Grisu...

:rolleyes: ..so mach ich das auch...dann eben nicht...oder wo anders kaufen... :blumen: ...Schade nur,das es die Wirtschaft dann nicht ankurbelt und Arbeitsplätze ev.leiden... :angry: ...aber das ist Politik... :huh:

seni, es ist aber so, auch wenn wir die wirtschaft ankurbeln, gibt die wirtschaft das nicht an die arbeitnehmer weiter. denke nur mal an die momentanen streiks im dienstleistungsgewerbe. die arbeitnehmer sollen sich jetzt auch noch sinkende löhne und mehrarbeit gefallen lassen und das obwohl angeblich momentan die wirtschaft florieren würde. und mit den preisen verhält es sich ganz genauso.

Wir werden überall abgezockt. :labern:


Zitat (Renate54 @ 03.05.2007 19:06:36)

Ich frage mich echt, wo das hinführen soll. Und wenn ich die Benzinpreise sehe, dann vergeht mir das Autofahren. :heul: :heul: :heul:

Aus dem Grund haben wir uns einen Diesel gekauft. Wir wohnen direkt an der Holländischen Grenze. Da kostet der Diesel 0,99 Euro. Und bei 6mal tanken gibts eine Autowäsche dazu

Zitat (helena @ 14.05.2007 14:18:55)
Wir werden überall abgezockt. :labern:

Das ist einziemlicher Humbug, total verallgemeinert und schlicht falsch.


Mein Lieblingsbeispiel für Schwachsinn aus den letzten 2 Wochen:

Ich wohne in einer Spargelgegend, Bauern hat es genug. Der frisch am gleichen Morgen gestochene Spargel kostet beim Bauern je nach Wetter (ergo geernteter Menge) und Klasse (I = super gut, IV = Suppenspargel) zwischen 3€ und 7€. Für mich tut's Klasse II, die Spargel sind nicht alle gleich dick, aber das macht nichts und dafür zahle ich dann meist 4-5 € das Kilo.

Beim Aldi kosten 500g abgepackter Spargel (bei dem es mir egal ist wo er herkommt, weil der "Aromapack" mit Löchern versehen ist, damit der Spargel schön austrocknet :wallbash: ) 2,99€!

Warum kaufen Leute den teueren vertrockneten Spargel beim Aldi für mehr Geld als den frischen beim Bauer um die Ecke? :unsure: :blink: :wacko:

nein, da war bei uns schon ein unterschied. bei dem discounter mit l. kostete der badische spargel, sehr schöne dicke stangen, nicht ausgetrocknet, das pfund 1,99 kg. bei supermarkt mit e. um die ecke gibts angeblich frischen abensberger spargel für 10 euro das kilo. sieht genauso, schmeckt genauso...und keine ahnung wie weit abensberg von hier entfernt sein soll, jedenfalls bin ich hier noch nie je auf ein spargelfeld gestoßen. insofern war der discounter absolut konkurrenzfähig in qualität und güte.


Bei Euch mag das zutreffen, bei uns passt es eben nicht. Der Spargel beim Discounter ist teurer und wesentich schlechter. Aber wir leben halt auch in einem tollen Spargelgebiet.

Mein Beispiel ist ja nur symptomatisch für die Tatsache, dass Menschen vor aluter Geiz-ist-geil das hirn teilweise ausschalten und auf Teufel komm raus beim Discounter kaufen, obwohl es bestimmt Waren im jeweiligen Gebiet zu besserer Qualität und oft zu einem vernünftigeren Preis gibt. Zudem unterstützt es die ortsansässigen Produzenten.

Würden das mehr machen, würde sich die Einkauflandschaft durchaus ändern. Wenn viele nur kleine Dinge tun, reicht das manchmal (siehe Walmart. Der Boykott vieler hat den Riesen in die Knie gezwungen und zur Aufgabe in Deutschland bewegt :D )


Ich kaufe zwar auch beim Discounter mit L ein, aber längst nicht alles. Die meisten Sachen sind bei r.... auch nicht teurer, z.B. der Vanillejoghurt ist mit echter Bourbonvanille zum discounterpreis. A.... fällt so oder so aus, da müsste ich 10 km hin und 10 km zurück fahren. Für Fisch und Fleisch habe ich auch meine kleineren Läden, auch nicht teurer wie L..... aber frisch und ich muss nicht die Großpackungen kaufen.

Spargel kaufen wir meist direkt vom Bauern, Kartoffeln auch. Gemüse mal so mal so...........
Geiz ist geil, na ja aber es muss ja auch schmecken :D und Geiz schmeckt eben oft nicht.....

tante ju


Spargel kaufe ich NIE beim Discounter, sondern immer beim Bauern, da weis ich der ist frisch. Auch Erbeeren kauf ich nur aus der Gegend, später auch aus anderen Bundesländern in D. Aber keine Erbeeren mehr aus Spanien (Giftkocktail).


Spargel besorgt mein Freund auch immer frisch vom Bauern. Erdbeeren kaufe ich auch nur an den Ständen, die frische, deutsche Erdbeeren verkaufen. Abgesehen davon, haben die Eltern meines Freundes Erdbeeren im Garten, da fallen bestimmt auch für uns welche ab :sabber: ...Genauso wie Kirschen...

Die besten Erdbeeren hatte aber mein Opa im Garten :wub: :sabber: ...Ganz frisch und von der Sonne gewärmt, gepflückt und ab in den Mund :sabber: ...


Wie macht Ihr das eigentlich? Kauft Ihr die holländischen Wasserbeeren (sorry Kaasi, nicht persönlich nehmen :wub: ) oder wie stillt Ihr Euren Tomatenhunger?

Seit letztem Jahr baue ich sie selbst an, die schmecken wenigstens. Aber wie machen das Leute, die keinen Garten/Balkon mit Platz für Töpfe haben?

Grüße
Murphy


Zitat (murphy @ 15.05.2007 07:41:03)
Wie macht Ihr das eigentlich? Kauft Ihr die holländischen Wasserbeeren (sorry Kaasi, nicht persönlich nehmen :wub: ) oder wie stillt Ihr Euren Tomatenhunger?

Seit letztem Jahr baue ich sie selbst an, die schmecken wenigstens. Aber wie machen das Leute, die keinen Garten/Balkon mit Platz für Töpfe haben?

Grüße
Murphy

Ach naja, zum Kochen gehen sie eigentlich noch,da schmecken sie sogar noch nach was ,nur für aufs Brot kann man die Dinger momentan wirklich nicht nehmen,schmecken ehrlich voll total wässrig, aber wenn wir schonmal richtig derbe Hunger auf Tomatenbrot haben,dann nehmen wir getrocknete Tomaten vom Türken,die schmecken wenigstens noch nach was - und Tomatensalat fällt halt derzeit aus.

Da muss ich gestehen kaufe ich ab und zu doch spanische, am liebsten von den Kanaren, die schmecken besser. Aber lieber kaufe ich einheimische Tomaten, die es leider nur kurze Zeit gibt. Wir orientieren uns wieder mehr nach dem was in der Region zur Zeit wächst.


Thema Spargel:

Bei uns gibts einen Spargelbauern, eigentlich schon eher Gutsbesitzer. Der beschwert sich im Fernsehen, ach wie schlecht deutsche Spargelstecher arbeiten und dass ihm die Polen abhauen, weil sie in anderen Ländern mehr verdienen. Er zahlt seinen Spargelstechern 4,62 Euro pro Stunde, verkauft seinen "Guten Caldener Spargel" ab 7,49 Euro pro Kilo. Auf seinen Feldern arbeiten heute Rumänen (und ein paar Deutsche wegen der Quote).
Da kauf ich lieber aus dem Edeka den griechischen Spargel für 1,99 Euro. Der ist zwar einen Tag älter, aber das kann ich gut verschmerzen. An diesem Spargel verdient ein Grieche, ein Spediteur, ein Großhändler und ein Einzelhändler. Da frage ich mich, mit welchem Recht der direkt verkaufende Spargelbauer den dreifachen Preis verlangen kann.

Solange dieser ach so arme Spargelbauer aus Calden nicht ausschließlich deutsche Spargelstecher zu einem annehmbaren Lohn beschäftigt und seinen Spargel nicht für höchstens 5 Euro das Kilo verkauft, kann er sich seinen tollen Caldener Spargel in den Hintern schieben. Ich jedenfalls kaufe zu solchen Wucherpreisen und solchen Arbeitsbedingungen nichts.

Gruß

Abraxas


Also bei uns bekommt man den Spargel schon ab 4 Euro das Kilo.
Vergessen darf man auch nicht dabei, die hohen Lohnnebenkosten für deutsche Arbeiter. Der Spargelbauer hat noch mehr Kosten, als nur für die Ernte.
Die Felder müssen übers Jahr auch bearbeitet werden. Ich glaube keiner von uns würde für den Stunden-Lohn eines Bauern arbeiten wollen.