Barney: ... kein Zuhause mehr in der Vorstadt

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...Was tut man mit einem "auffälligen" Labrador in einer kleinen Stadt?
Ja, Ihr habt richtig gelesen!

Ein Labrador.
Bißchen größer als "die anderen" und sehr schutzinstinktiv... in etwa, als es ein Rottweiler täte. Familienergeben bis zum Letzten.
Mein Hund hat ein Kind (12, Junge) angegriffen und verletzt und daraufhin muß ich ihn weggeben.
Tue ich das nicht, wird uns ein Wesenstest (Kosten: 500€ ) auferlegt plus möglichem lebenslangem Maulkorb- und Leinenzwang. Barney ging -leider- aggressiv vor.
Lasse ich mich darauf nicht ein, kann eine amtlich bedingte Anordnung kommen (wenn er den Wesenstest nicht besteht) daß mein Barney die Spritze bekommt.
Ein Labrador, der seine Familie liebt!
Auffälligkeiten mit Labrador-Retrievern (gelbe und Schokos) wurden schon beschrieben. Er hat einen starken Hang zur Dominanz. Ist jedoch kastriert.

Nun stehe ich vor dem Problem: erspare ich ihm weitere Erziehungsversuche bei Fremden(er haßt kleinere Kinder, weil sie ihn mit -Steinen- bewarfen, früher) und Männer (die er angreift, weil sie ihn möglicherweise schlugen und traten), indem ich ihn schlafen schicke?
Frauen liebt er... und große Kinder. Gleichwohl wie durchsetzungsstarke Ehemänner, die ruhig bleiben.
Er hatte hier bei uns ein Dreivierteljahr nichts auszustehen und liebte seine Familie. Vom Kind bis zu meinem Mann hin. Und umgekehrt.
Leider reagiert Barney auf Fremde bisweilen angriffig, auch, wenn er müdegetobt ist und gespielt hat/geschwommen ist. Andere Hunde und Kinder machen ihn raschelig.

Er ist halt nicht das typische Werbe-Hascherl, welches nur frißt und badet und niedlich aussieht.
Mein Kind weint die ganze Zeit, daß sie ihren besten Freund hergeben soll- an Fremde oder "an die Spritze".
Das Amt erwartet Entscheidungen. Bitte helft uns- und Barney.
Ich will ehrlich sein: lieber lasse ich meinen Buzebären schlafen gehen, als ihm ein weiteres "Von-Hand-zu-Hand" angedeihen zu lassen. :schnäuzen:
er ist reinrassig und läßt sich gut verkaufen.
Was soll ich tun? "Beißvorfall"- und weg?! Ich glaube, es ist besser, ihn schlafen zu schicken. So lieb er wirklich sein kann. :heul:

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 30.06.2007 05:59:19

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Die Frage ist, wieviel Zeit hast Du und wie alt ist Dein Hund!

Im Grunde ist es möglich Deinen Hund zu erziehen. Ich rede jetzt nicht davon das er meistens "sitz" macht oder auch meistens angerannt kommt wenn er gerufen wird.

Ich rede von einer absoluten Erziehung.

Eine kleine GEschichte ....

.... vor mhhhh .... 9 Jahren verliebte ich mich in eine Hündin ;). Mischung Labrador - deutscher Kurzhaar. Diese Hündin konnte man nicht auf die Strasse nehmen. JEDER Fahrradfahrer wurde vom Rad geholt. Leute angesprungen. etc...

ALso, der einzige Weg war eine fundierte Ausbildung des Hundes. Ich nehme gleich einmal vorweg das ich damals die nötige Zeit hatte und mich dieser Materie widmen konnte.

Ich suchte eine Hundetrainerin auf. Wir fingen mit dem (das Tierheim meinte damals "Toll ausgebildet und gehorcht super) Hundi gaaaanz von vorne an.

Bevor alle jetzt brüllen, DER ARME HUND. Ein Hund hat an einer fundierten Ausbildung einen Haufen Spass. Mir hat es ebenfalls Spass gemacht. Die Konsequenz war dann auch das ich selber eine Ausbildung zum Hundetrainer gemacht habe.

Es ist zu kompliziert und zu vielfältig hier den exakten VErlauf der Ausbildung zu beschreiben. Darüber gibt es auch mehrere Bücher, unter anderem von meiner früheren Lehrerin.

Nur so viel. Ich investierte über einen Zeitraum von 2 Jahren jeden Tag 2 Stunden intensives Training. Herraus kam ein absoluter Vorzeigehund der im Wesen vollkommen ausgeglichen war und für den ich sehr viel Bewunderung genoss.

Auch muss klar sein das nach einer solchen Ausbildung eine ständige Konditionierung stattfinden muss.

Ich schreibe nur einmal einige Merkmale auf, um hier aufzuzeigen was ein Hund beherrschen muss, meiner Meinung nach, um in dieser Gesellschaft (dicht bevölkerte Parks, Stadtbesuche, etc) sich gut eingliedert.


1. Er muss bei Fuß laufen. Da bedeutet. Ohne Leine, nie weiter als einen MEter. Immer im Einflussbereich des Herrchens. Er darf, egal was passiert, dort immer verbleiben. Es sei denn ich erlaube ihm das weiter weglaufen. Ein BEsuch in einer Wurstfabrik muss für Ihn uninteressanter sein als das Herrchen. Er bleibt bei Fuß.

2. ALLE BEfehle, sitz, Platz, etc müssen prompt erfolgen. es wird EINMALIG, sehr leise das Kommando gegeben und der Hund MUSS es sofort, noch vor Kommandoende befolgen.

3. Nichts, rein gar nichts, darf den vom Herrchen gegebenen Befehl aufheben.


Erziehung ist für einen Hund ein ganz tolles Spiel, schließlich ist der Hund der Protagonist und erhält dabei auch einen Haufen Leckerlies ;)

Mein Hund gehorchte damals so gut, das ich ÜBERALL mit ihm hin konnte. Ohne Leine! (Klar hatte ich die immer einstecken)

Die Krönung der AUsbildung war dann das er auf meine Mimik und Handzeichen gehorchte. Das bedeutete, ich ging in die Bäckerei mit ihm und machte einen "Guck und ein Handzeichen" und er legte sich davor und wartete. Solange bis ich wieder kam. Ganz ohne Murren.

Mir hat die Ausbildung sehr viel Spass gemacht, meinem Hund auch.

Der Hund lebt noch immer. Nur halt bei meiner ehemaligen Frau. Heute hat das alles nachgelassen. Nur, wenn meine EX spazieren geht. Ich zufällig in der Nähe bin und leise "Komm und Platz" rufe. Kommt sie SOFORT angerannt und legt sich vor mich, bis ich sie aus dem Kommando heraus lasse.

Also, überlege Dir GENAU ob Du so viel Zeit aufwenden kannst/magst. Wenn ja, ich gebe Dir gerne Adressen an die Du Dich wenden kannst, Du wirst Deinen Hund nicht mehr wieder erkennen. Auch ein finanzieller Aufwand ist damit verbunden, ich würde Dich dann zu einer staatlichen Hundegutachterin mit angeschlossener Hundeschule schicken. Wenn die sagt "Der Hund wird nicht eingeschläfert und das niederschreibt, haste die Ämter von Hals, verpflichtest Dich aber ein Pflichtprogramm von mind. 40 Stunden zu absolvieren .... und die kosten.

Bearbeitet von VincentVega am 30.06.2007 07:30:21


Nachtrag: Da jeder, der sich berufen fühlt, eine Hundeschule eröffnen kann, hier einige MErkmale:

Ausbilder geben bereitwillig Auskunft über ihre Qualifikation und Erfahrungen in der Erziehung von Hunden; der Besuch von Weiterbildungsseminaren ist selbstverständlich.

Die Hundeschule bietet Möglichkeit mindestens einmal unverbindlich beim Unterricht zuzusehen, bevor man sich zu einer Ausbildung entschließt.

Die Hundeschule bietet ein vielfältiges Programm und schert nicht alle Hunde gleich welcher Rasse und Problematik über einen Kamm.

Bei Gruppenunterricht sollte die maximale Teilnehmerzahl aus nicht mehr als 4 - 6 Teams bestehen, Gruppenunterricht sollte trotzdem vielfältig gestaltet sein und nicht aus bloßem im Kreislaufen bestehen. Die Gruppe sollte konstant sein, Neueinsteiger gehören nicht in bereits laufende Gruppen.

Problemhunde gehören zunächst immer in den Einzelunterricht, generell sollte für alle Hunde die Möglichkeit bestehen, Einzelunterricht zu nehmen.

Bei Problemhunden werden individuelle Beratungsgespräche angeboten.

Bei der Anmeldung wird ein kurzes Aufnahmegespräch geführt, um den Besitzern klarzumachen, was auf sie zukommt.

Vorsicht beim generellen, vorschnellen oder leichtfertigen Einsatz von Starkzwangmitteln wie Stachelhalsband oder Elektrohalsbändern. Prinzipiell darf der Einsatz von Erziehungsmitteln, die den Besitzern nicht behagen, von Seiten der Hundeschule nicht "erzwungen" werden.

Rassespezifische Besonderheiten von Hunden werden in der Erziehung berücksichtigt.

Die Vermittlung von theoretischen Grundlagen für den Besitzer, ist eine Selbstverständlichkeit.


Quelle: Petra Führmann/ Iris Franzke

Bearbeitet von VincentVega am 30.06.2007 07:33:30


Ich bin vielleicht im Moment nicht objektiv genug, aber bitte, bitte nicht einschläfern. Er ist doch gesund. Bitte bitte schläfer ihn nicht ein...bitte nicht.

Scheiß Ämter manchmal, aber ok, er hat zugebissen, das ist nicht richtig.

Du kannst doch am Wesenstest selbst dabei sein oder? Er wäre dann doch nicht ganz und allein unter Fremden, oder?....

Mich macht es so wütend, daß Ämter absolut keine Ahnung von Hunden und Tieren haben und nur nach Schema F ihre Arbeit erledigen :wallbash: ...

aber bitte nicht einschläfern


Auch wenn ich Dir ungerne widerspreche, Melly, aber wie sollen die Ämter den bei der Masse jeden einzelnen Hund begutachten. Und mal ganz ehrlich ..... ein Hund DARF nicht beissen, schon gar nicht ein Kind.

Aber wie oben schon gesagt, da wird wohl einiges nachzuholen sein, was auch möglich ist.


Zitat (VincentVega @ 30.06.2007 10:49:19)
Auch wenn ich Dir ungerne widerspreche, Melly, aber wie sollen die Ämter den bei der Masse jeden einzelnen Hund begutachten. Und mal ganz ehrlich ..... ein Hund DARF nicht beissen, schon gar nicht ein Kind.


Das weiß ich doch selbst :heul: ....trotzdem... :sojetzthastdus:

Du kennst dich bestimmt mit Hunden aus, aber dein Fall ist n Beispiel dafür, dass das auch erfahrenen Haltern passiert und jeder Hund irgendwo gefährlich ist, kommt bloß auf den Auslöser an. Ich nehm an du hättest nicht gedacht, dass Barney beißt, wenn ja waren die Vorsichtsmaßnahmen nicht gut genug. So familienergeben der auch ist und seine Familie liebt, darf nicht sein, dass der Kids beißt, und "auffällig" ist verharmlosend, das ist gefährlich. Wenns dein Kind gewesen wär, würdest du da auch nicht drüber hinwegsehen und fordern, dass mit dem Hund was passiert, weil der ne Gefahr für andere ist.
Ich sehs auch so, dass du das nicht richtig wahrhaben willst, dass er sowas getan hat und ihn verteidigst. Hilft leider aber weder dem Hund noch anderen Menschen, die nicht sicher vor dem sind.

Schwierige Entscheidung, die musst du mit deiner Familie treffen. Hunde kann man umerziehen, ich selber würd den Wesenstest machen lassen, scheiß auf die Kohle, und wenns nix bringt, würd ich (die Betonung liegt auf ich) den nicht nem ungewissen Schicksal überlassen und lieber einschläfern lassen, außer ihr kennt jemanden, der derbe was drauf hat und den nimmt. Wenn der bloß bei euch ist und keiner einfach bei euch in die Hütte reinspaziert, braucht der da weder Leine noch Maulkorb.


Zitat (Mellly @ 30.06.2007 10:29:11)
Mich macht es so wütend, daß Ämter absolut keine Ahnung von Hunden und Tieren haben und nur nach Schema F ihre Arbeit erledigen :wallbash: ...

Du verallgemeinerst, und sowas ist derbe gefährlich. Die Ämter könnens keinem recht machen. Tun die nix, wird gemeckert, dass gefährliche Hunde rumlaufen, ohne Leine, ohne Maulkorb, die Halter lachen sich kaputt wenn die hinter Kids herlaufen und denen Angst einjagen oder die beißen oder kleinere Hunde zerfleischen.
Tun die was, wird gemeckert die haben keinen Dunst, trifft immer die falschen und und und. Jetzt triffts nen richtigen, nen Hund der n Kind gebissen hat, da gibts sogar die Wahl wie mit dem Hund weiter vorgegangen wird, der MUSS nicht mal eingeschläfert werden und KANN unter bestimmten Umständen bei der Familie bleiben, und das ist auch nicht richtig? Mellly, was muss das Amt machen, damit du sagst ok, das ist richtig? Und wenns für Barney nen Maulkorb oder Leinenzwang gegeben hätte, wärs nicht passiert.

Wie würdest du entscheiden, wenn du die Richtlinien und Gesetze rausgeben würdest? Für keinen Hund Maulkorb oder Leinenzwang? Dann gute Nacht, du würdest gelyncht werden von Eltern, deren Kids von aggressiven Hunden und deren bekloppten Haltern, die ihre Hunde als Waffe benutzen, verletzt oder bedroht werden.
Solche Maßnahmen bloß für Hunde, die als gefährlich gelten? Kann sein ich habs falsch mitgekriegt, aber n Labrador hat normal nicht den Ruf, dass der ne Killermaschine ist. Trotzdem isses passiert, dass der gefährlich geworden ist.
Kein Hund ist ungefährlich, drück den richtigen Knopf und der zeigt, zu was der fähig ist.

Ich danke Euch, meine Lieben! :blumen: :wub:
Eure Postings bauen mich schon wieder ein bissel auf, was dringend nötig ist, da man sonst vor Tränen den Blick nicht mehr gradeauskriegt.
Ich bin auch der Ansicht, daß Einschläfern keine Lösung ist. Unsere Amtstierärztin ist sehr nett, selbst Hundebesitzerin und Reiterin- aber auch sie kann nicht wider ihre Vorschriften, und die besagen, daß auch ein noch so toller Hund halt keine potenzielle Gefahr für seine Umwelt darstellen darf.
Ist ja auch vollkommen richtig!

Barney hat einmal zugebissen- und nun ist natürlich auch unser Vertrauen in ihn ziemlich futsch. Seit der Attacke ist er auch nur noch schlecht regierbar, es ist, als paßt das Sprichwort vom "geleckten Blut" nun auf ihn.
Eine Option haben wir noch: die Frau von der Pflegestelle, vo wir ihn hergeholt hatten, nimmt ihn mit Chance wieder zu sich.
Sie bildet selbst aus (Sprengstoffspürhunde) und ist sehr erfahren. Leider ist Barney mit fast 5 Jahren für eine Dienstausbildung zu alt, aber vielleicht kriegt sie seine "dunkle Seite" noch etwas in den Griff.
Das wäre allemal besser, als ihn schlafen schicken zu müssen. :(


Hallo Bi(e)ne, das Ganze ist echt traurig. Aber bitte, bitte lass Deinen Barney nicht einschläfern. Versuch ihn bei der Frau von der Pflegestelle unterzubringen. Vieleicht klappt es mit der Umerziehung. Ich kann gut verstehen, dass Euer Vertrauen hin ist. Mir würde es genauso gehen.

Viel Glück wünsche ich Euch!!!


@Biene

Das mit der Sprengstoffdame ist Schwachsinn. Es muss der erziehen und den Hund im Griff haben, der die Bezeichnung "Herrchen" tragen möchte.


Moin Bine,

meine lieben Freunde Heike und Horst halten 2 Labrador Hunde, eine Hündin, und einen Rüden, 2 sehr liebe Hunde, und gar nicht bissig.

Beide Hunde wurden in einer hiesigen Hundeschule "erzogen", das hat einige Monate gedauert, aber das Ergebnis hat sich gelohnt, beide Hunde gehorchen aufs Wort, wenn Heike oder Horst nur mit dem Finger schnippen.

Mit der Gemeinde hier hatten meine Freunde noch keinerlei Probleme, auch nicht mit den Nachbarn, beide Hunde laufen den ganzen Tag frei auf dem Grundstück und im Haus herum, sie schlagen zwar "Alarm", wenn jemand auf den Hof kommt, mehr aber auch nicht.

Bitte den Hund nicht einschläfern, bitte nicht!

Gruß

Otis

* Der Name des Rüden ist "Boomer", ich mag ihn sehr gerne leiden... :wub:

Bearbeitet von Otis am 30.06.2007 21:02:15


Wenn du gute Tipps willst dann geh ins Zooplusforum. Da sind einige wirklich kompetente Leute.

Ich persönlich wüsste was ich tue. Wesenstest und meinetwegen Maulkorb. Den Hund wird der nach einer Weile nicht mehr stören. Den Hund einzuschläfern würde mir im Traum nicht einfallen.
Er ist falsch geprägt, und das kann man wieder hinkriegen.


Nochmals meinen lieben Dank an Euch :blumen: , Zooplus ist echt ein guter Tip.


Und wenn es absolut keinen anderen Weg geben sollte.

Dann übernehme ich den Labrador...

Ich komme sehr gut mit Hunden klar, sie auch mit mir, eine gegenseitige lebenslange Liebe/Leidenschaft.


Nicht einschläfern!!!

Otis


Ich werde Barney nicht einschläfern lassen, das hat der Arme nicht verdient und dazu liebe ich ihn viel zu sehr. Ich werde einen Weg finden, die Spritze zu umgehen. Versprochen!!!! :)


Hallo liebe Biene
Ich habe mich ,als ich noch in Deutschland wohnte unter der Woche um einen Husky-Schaeferhund mix gekuemmert,da sein Herrchen beruflich immer unterwegs war.
An einem Montagmorgen klingelte die Polizei an meiner Haustuer und berichtete mir,dass der Hund (er kam nie von der Leine) Schafe gerissen hatte.TOLL dachte ich mir,und ich darf jetzt dafuer grade stehen.
Naja dann kam auch irgendwann der Besitzer nach Hause und der Hund wurde zu so einem Wesenstest geschickt,den er auch bestand.
Nach ungefaehr 2 Wochen biss er ein kleines Kind,das durch den Zaun gefasst hatte ziemlich heftig in die Hand.
Hund wurde dann Kommentarlos vom Besitzer eingeschlaefert.
Ich finde,wenn man einen Hund hat,der ein bisschen agressiv geneigt ist,sollte man ,wenn man mit dem Hund unterwegs ist dementsprechende Vorsichtsmassnahmen treffen,da ein Hund auch nur ein Tier ist und diese sind unberechenbar.
Ich wuerde an deiner Stelle schauen,dass du einen guten Hundetrainer findest,der dir den Hund abrichtet,sodass er pariert und wirklich gehorcht.
Maulkorb waere schon sinvoll,denn man weiss ja nie.
Ich weiss durch welch ein Gefuehlschaos du im Moment gehst,denn es ist ja dein lieber Hundi,der dir/euch noch nichts getan hat,aber um dich vor boesen Redereien der Anderen im Umfeld zu schuetzen ,wuerde ich enstsprechende Schritte einleiten.

LG JUlie


Zitat (Die Bi(e)ne @ 30.06.2007 05:39:22)

Mein Hund hat ein Kind (12, Junge) angegriffen und verletzt und daraufhin muß ich ihn weggeben.

Muss man da noch mehr zu sagen?

Das Vieh hat einen Menschen angegriffen und verletzt.
Als Jogger hasse ich Köter und deren dreiste, selbstgerechten, rücksichtslosen, sentimental-brutalen Besitzer wie die Pest, und das zu recht.

Man glaubt es nicht, aber dieses Pack verwendet immer noch die gleichen alten "Argumente": "Der will nur spielen!", "Ich zahle Hundesteuer", "Wenn du Angst hast, blöder Jogger, darfst du hier nicht laufen!" [O-Ton so einer Kreatur]. Ich diskutiere nicht mit Köterbesitzern, da sei mein Pfefferspray vor, das will nämlich auch nur spielen und ist supersüß. Zudem bin ich "so einsam und brauche das Spray" (Argument Nr. n).

Auf der Welt verhungern jeden Tag zehntausende Menschen, leben Milliarden in Armut und Elend, aber um Köter wird ein Trara gemacht...es ist nicht zu fassen. (In Berlin sind vor wenigen Jahren, als die "Kampfhund-Gesetzchen" verabschiedet wurden, die Köterbesitzer mit ihren Tölen demonstrieren gegangen, und um zu zeigen, wie verkommen sie sind, haben sie ihren Viechern gelbe Davidsterne angepappt. Soviel zum Thema Verkommenheit.)

Von Anzeigen und sonstigem Rechtsärger mal zu schweigen, der dann garantiert nachkommt. N Hundetrainer ist bloß die halbe Miete, der Hund muss im Halter den Rudelführer sehen, und wenn der den nicht respektiert, wirds wieder solche Vorfälle geben.
N Halter, der nicht erkennt oder erkennen will, zu was der Hund fähig ist und der keine entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen ergreift, ist die eigentliche Gefahr. Das typische Beispiel sind die Kampfhundbesitzer, die mit Gewalt aus ihren Hunden Killermaschinen machen. Solche Typen sind nix anderes als gehirnamputierte Vollpfosten und arme Schweine, die nicht genug Eier haben, um selber für Eindruck bei anderen zu sorgen, ne, das lassen die die Hunde machen, die da nix zu können. :labern: :labern: :labern:


Sherlock, wenn du über Welthunger, der nix mit dem Thema zu tun hat, diskutieren willst, such dir am besten den entsprechenden Thread raus oder mach selber einen auf. Da kannst du in aller Ausführlichkeit deinem Frust Luft machen. Hier wird über nen Hund geredet, der sich derbe was geleistet hat, solche Klischee-Parolen wie deine sind nicht bloß überflüssig, sondern auch beleidigend. Bist übrigens auch gemeldet worden.

Bearbeitet von Kalle mit der Kelle am 01.07.2007 15:25:26


Ja, sherlock, dass du Probleme mit Hunden hast, wundert mich gar nicht. So dumm-aggressiv, wie du Hunden gegenübertrittst... :angry:

Bearbeitet von SCHNAUF am 01.07.2007 15:30:50


Kalle mit der Kelle hat natürlich recht!

Ich liebe Hunde, finde sie toll und zuckersüß, und auch ich melde jeden, dessen Meinung mir nicht gefällt. Wo kämen wir denn da hin!

Habe ich jemanden gebissen? Nein, aber ich habe das böse Wort "Töle" verwendet, ja, sogar "Pack"! Das kann natürlich nicht sein! Gut, daß unser Blockschokoladenwart aufgepasst und mich vor dem ausstoßen weiterer Beleidigungen geschützt hat!

Das sag' ich meiner Mami!


Lieber Sherlock,

wenn du Bi(e)nes Beiträge richtig gelesen hättest, dann wäre dir klar geworden, daß sie eben nicht zu den rücksichtslosen Hundebesitzern gehört!!

Sie hat sich erstens einem Hund angenommen, der schlechte Erfahrungen mit Kindern und Männern gemacht hat und sich intensiv um seine Erziehung gekümmert.

Zweitens geht sie absolut verantwortungsvoll mit den Folgen um. Ihr ist bewußt, daß sie als Hundehalter in der Verantwortung steht und handeln muß.

Dich, lieber Sherlock fordere ich ausdrücklich aus, deinen Ausdruck zu mässigen. Solche Tonart ist hier nicht erwünscht.

Auch wenn du evtl schlechte Erfahrungen mit verantwortungslosen Hundebesitzern gemacht hast, mußt du hier nicht anfangen zu stänkern.

Du kannst sachlich deine Meinung äußern und kannst selbstverständlich auch deinen Unmut bekanntgeben, aber dies geht auch in einer höflichen, nicht-beleidigenden, nicht-aggressiven Art und Weise.

Als Moderatoren behalten wir uns vor, weitere Postings dieser Art zu löschen!

Es geht uns vorallem darum, daß du alle Hundebesitzer über einen Kamm scherst und mit deinem Posting so auch Bi(e)ne als rücksichtslosen "Köterbesitzer" bezichtigst. Und das geht nicht!

Bearbeitet von Mellly am 01.07.2007 15:40:58


Arme Bi(e)ne, ich kann mir vorstellen wie ihr im Moment leidet.

Meine Eltern hatten vor vielen Jahren mal einen Bernhardiner. Er hatte auch jemanden ins Bein gebissen. Auf unserem Hof. Er wurde am nächsten Tag erschossen. Das war schlimm für uns Kinder. Wir hatten ihn als Welpen bekommen. Er war immer lieb. Papa meinte aber das es zu gefährlich wäre ihn zu behalten. Tja, so war das. Nix mit Hundeschule, ... Er war ein "nur" ein Tier und mußte weg. Bald darauf bekamen wir einen neuen. Der wurde irgendwann überfahren (vom Postboten) Dann gab es wieder einen neuen Hund ...
Ich hab mein Herz immer an die Hunde die wir hatten gehängt. Ich liebe Hunde.
Der Tot war bei uns auf dem Bauernhof nichts ungewöhnliches. Mußte selber schon Hühner schlachten, war beim Schweine schlachten dabei, ... Bin ich so abgestumpft?
Wir haben es damals akzeptiert das Papa so entschieden hat. Es war traurig aber wir haben es verschmerzt. Bei Menschen ist das doch was anderes.
Sorry, klingt hart, aber Sicherheit geht vor.
Wenn du deinem Barney eine Chance geben kannst tu es. Ich konnte es damals nicht :(


Eigentlich wurde schon alles gesagt.
Bitte, bitte nicht vorschnell einschläfern lassen.

Suche dir eine gute Hundeschule, die auf aggressive und bissige
Hunde spezialisiert ist.

Vielleicht kannst du auch mit meinem Link was anfangen und dir da Hilfe holen.
Hundeschule


Ja, lassie, es ist alles gesagt. :blumen: Der Fred muß nicht ausarten und ich bin froh, daß die durchdachte Schreibe hier überwiegt, die wir für uns und Barney so akzepieren können.
Nochwas sei gesagt: Jogger und Radfahrer waren ihm gottseidank von jeher wohl egal, die hat er nie behelligt. Ich kann nur vermuten, das aber ziemlich sicher: Er hat mit beiden keine schlechten Erfahrungen gemacht. ;)
Wir sind nicht so rücksichtslose Menschen, die um Biegen und Brechen einen bösartigen Hund auf die Menschheit loslassen, oh nein.
Das können genug andere Leute durchaus besser. Wir wissen wohl sehr genau, welche Verpflichtungen man als Hundebesitzer der Gesellschaft gegenüber hat.

Sollte also auch ein Sherlock sich hier in unserer Gegend trauen zu rennen, darf er das unbehelligt -zumindest von unserem Hund- gern tun ;) .


Da eigentlich alles gesagt ist, wird dieser Thread auf Wunsch der Verfasserin geschlossen.


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