Keuchhusten: bei Erwachsenen


Hi Ihr,
hab nur nen Beitrag bei den Kids gefunden..

Meine Frage hier..

behandelt man den Keuchhusten bei Erwachsenen anders als bei Kids ?

Oder weiß jemand , wie man das am besten behandeln kann ?
(Ohne Arztbesuch)

Freu mich auf Antwort!


Zitat (lanie @ 18.08.2007 19:12:34)
Hi Ihr,
hab nur nen Beitrag bei den Kids gefunden..

Meine Frage hier..

behandelt man den Keuchhusten bei Erwachsenen anders als bei Kids ?

Oder weiß jemand , wie man das am besten behandeln kann ?
(Ohne Arztbesuch)

Freu mich auf Antwort!

Also ich würde zum Arzt gehen,hier das liest sich gar nicht gut! :o:o:o

Edit und da! :pfeifen:

Bearbeitet von wurst am 18.08.2007 19:26:12

Also unser Sohn hatte mit 5 Jahren Keuchhusten. Er bekam Antibiotika, nicht nur zur Heilung sondern dafür, dass er andere nicht mehr anstecken kann. Es war eine verdammt harte Zeit und ich erinnere mich noch sehr daran. Viele Kinder wurden im Kindergarten dennoch infiziert, denn bis man es selbst merkt ist die Ansteckungsgefahr schon gegeben, da es verdammt harmlos anfing.

Wochenlang keine Nachtruhe, erbrechen vom zähflüssigem Schleim :kotz:. Bei er geringsten Anstrenung Atemnot uvm. :heul: :heul: :heul:

Wöchentlich fuhren wir auf den höchsten Berg in unserer Umgebung. Danach war aber die Nacht immer etwas ruhiger. Ich hatte damals gehört mit dem Flugzeug fliegen würde helfen (lacht nur, es stimmt!). Tatsächlich im Sommer nach dem Urlaubsflug war endgültig nach 6 Monaten alles weg.

Ich denke Gründe genug um zum Arzt zu gehen, Du könntest ja eine ganze Epedemie auslösen. :heul: Es ist Deine Pflicht andere zu schützen.

Gute Besserung!

Edit: Er bekam zwar 2 Mal die Dreifach-Imfpung inkl. Keuchhustenschutz, aber vor dem Termin der 3. Imfpung (er hatte also erst zwei Spritzen) war er krank und danach war der Abstand zu den beiden ersten Impfungen zu groß und man konnte nur noch die 2-Fach-Impfung: Mumps, Masern anwenden, lt. Kinderarzt von 1987.
Der Arzt meinte damals, ohne die beiden ersten Impfungen wäre es wohl noch schlimmer gekommen. :wallbash:

Bearbeitet von nanamanan am 18.08.2007 21:15:23


Bitte,mach keinen Quatsch-mit Keuchhusten m u s s man zum Arzt!!!!

Mal abgesehen von den Symptomen und dem Verlauf,ist Keuchhusten eine
hochansteckende Infektionskrankheit,die sehr quälend schmerzhaft und langwierig ist.Nur der Arzt kann die Diagnose erstellen(Blutbild) und durch die Antibiotikagabe den Krankheitsverlauf rechtzeitig günstig beeinflussen und die Ansteckungsgefahr eindämmen.
Wenn ich daran denke,dass ein unbehandelter keuchhusteninfizierter Erwachsener frei rumläuft,werde ich wütend.Ich denke an kleine Kinder,alte Menschen,schwangere Frauen-die durch den Kontakt(Bus,Bahn,Wartezimmer,Supermarkt u.s.w.) beim nicht zu unterdrückenden Husten(Tröpfcheninfektion) in Lebensgefahr kommen können!!!
Es ist verantwortungslos bei Keuchhustenverdacht nicht zum Arzt zu gehen.


Zitat (lanie @ 18.08.2007 19:12:34)
Freu mich auf Antwort!

Hi, Lanie,
Keuchhusten ist im Erwachsenenalter so gut wie unbekannt. , also unproduktiver, Husten kommt eher in diesem Alter nach unprofessioneller Therapie eines Infekts der oberen Lustwege und beim Rauchen vor.
Raucher haben eine chronische Bronchitis und husten immer, was ihnen selbst gar nicht mehr auffällt.
Therapiert wird jeder Husten zunächst mit Hustenblockern wie Codein u.ä..

Ändert sich der "Hustencharakter" bei Rauchern eines Jahres , so hat sich ein typischer Raucherlungenkrebs entwickelt, der chemotherapeutisch mit Cisplatin® u.a. angegangern werden muss.

Morgen,
danke schon mal fürs Antworten ...
muss nur leider los zur Arbeit..

Also Raucher ist er nicht,
wie ich gelesen habe, haben Keuchhusten viele Erwachsene nur wissen die das meistens nicht!

Ich meld mich noch mal !

Gruß lanie


Zitat (micheal @ 19.08.2007 13:21:29)

Keuchhusten ist im Erwachsenenalter so gut wie unbekannt.

Sie dachten immer, Keuchhusten sei eine typische Kinderkrankheit – so wie Masern oder Mumps? Weit gefehlt! Acht von zehn der Keuchhusten-Patienten sind über 18 Jahre alt, jeder Dritte ist sogar älter als 45 Jahre. Experten schätzen, dass Jahr für Jahr allein in Deutschland 110.000 Erwachsene an Keuchhusten erkranken.


Qelle! B)B)B)

Zitat (micheal @ 19.08.2007 13:21:29)
Zitat (lanie @ 18.08.2007 19:12:34)
Freu mich auf Antwort!

Hi, Lanie,
Keuchhusten ist im Erwachsenenalter so gut wie unbekannt. Trockner, also unproduktiver, Husten kommt eher in diesem Alter nach unprofessioneller Therapie eines Infekts der oberen Lustwege und beim Rauchen vor.
Raucher haben eine chronische Bronchitis und husten immer, was ihnen selbst gar nicht mehr auffällt.
Therapiert wird jeder Husten zunächst mit Hustenblockern wie Codein u.ä..

Ändert sich der "Hustencharakter" bei Rauchern eines Jahres , so hat sich ein typischer Raucherlungenkrebs entwickelt, der chemotherapeutisch mit Cisplatin® u.a. angegangern werden muss.



Absoluter Leichtsinn ! Ich kenne Väter, die sehr wohl den Keuchhusten hatten - zwar etwas milder - aber dennoch stark genug um andere zu infizieren. :heul:

Es sollte in jedem Fall untersucht werden!

Zitat (MEike @ 19.08.2007 13:27:25)
Leiber micheal,

nach meinem Psychembel gibt es bei Keuchhusten soetwas wie eine "Großelterninfektion".
Meine Mutter hatte eindeutig den Keuchhusten meins Sohnes, und da war sie 70 Jahre alt!

Gruß,
MEike

Hi, Meile,
ich weiss, das die Pharmaindustrie mit Hilfe der "STIKO" (Ständige Impfkommission) gern alle Leute um eine Schwangere herum "herdimmunisieren" wollen: Geschwister, Großeleltern, Nanny, Nachbarn, Tanten, Onkel.
Die erwachsene Bevölkerung ist in Deutschland ausreichend durchimmunisiert, sehr zum "Ärger der Beringwerke"! Husten ist eher bei Erwachsensn ein Bronchialkarzinom als eie Pertussis! :D

Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 30.11.2007 12:22:15


Richtig MEike !

Mein ältester Sohn (Jahrgang 1988) wurde NICHT gegen Keuchhusten geimpft,da es damals zuviele Todesfälle nach der Impfung gab.Der Kinderarzt riet uns dringend davon ab.
Meine Tochter (Jahrgang 1990) wurde geimpft-der Impfstoff war inzwischen verbessert auf dem Markt.
Für meinen Ältesten war es für eine Nachimpfung zu spät-die Grundimunisierung musste im ersten Lebensjahr erfolgen.So hat er bis heute keinen Impfschutz.

Seit wann die Impfkomission damals von der Keuchhustenimpfung abriet,ist mir nicht bekannt.Ich nehme aber an,dass es schon ein paar Jahre waren,ehe man die Todesfälle im Kleinkindalter mit der Impfung in Zusammenhang brachte und an die Öffentlichkeit ging.

Folglich sind die heute 19 jährigen (und älter!!!!!) ohne Impfschutz gegen Keuchhusten !!!!!!


Bei meinen beiden (Jahrgang 81 und 85) wurde auch schon von der Keuchhustenimpfung abgeraten.


wir hatten als kinder keuchhusten trotz impfung. :o
ich erinnere mich sehr gut, dass ich zwischen 12 und 13 jahren ein ganzes jahr daran erkrankt war, wurde aber dennoch vom kinderarzt immer wieder in die schule geschickt.
wenn ich einen berg hochgehen sollte oder treppensteigen, hustete ich mich derart ein, dass ich kaum mehr luft bekam und mich übergeben musste. ganz gaz schlimme zeit war das für mich.

da aber die impfung gefährlicher ist wie die erkrankung selbst, haben wir den großen nicht dagegen impfen lassen. der hammer ist aber, dass der kleine keuchhusten im alter von 4 monaten bekam und die impfung fände erst mit 6 monaten statt., also mussten wir ihn auch nimmer impfen lassen nachdem er diese erkrankung überstanden hatte. keiner aus der familie hat sichbei ihm angesteckt.
sonstige impfungen haben wir alle machen lassen.


klick hier

Hi, MEike,
um ganz sicher zu sein, ob der Husten durch chronische Bronchitis oder durch Pertussis entstanden ist, könnte man den das Bordetella-pertussis-Antigen im Serum bestimmen lassen. Sonst wird jede längere Hustenepisode wie Stakkatohusten mit anschließender Reprise zum Gegenstand wilder Spekulationen.

Bearbeitet von micheal am 22.08.2007 16:59:20


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