Arbeitszeugnis: Arbeitgeber.verweigert Zeugnis


:angry: Was kann ich machen bekomme kein Zeugnis?
Arbeitgeber Insolvent und weck wie Weck komme nicht an Ihn rann .
Habe schon ein Zeugnis vom Profi schreiben lassen und zu geschickt :wallbash: und immer noch keine Antwort . Wie lange soll ich noch warten ( oder nicht) warten.Der Insolvenzverwalter kann doch kein Zeugnis unterschreiben. wer Hilft????


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Wie...ein selbstgeschriebenes Arbeitszeugnis vom Profi !?

Ja was sagt denn dein Profi zu deiner Misere ?


Dein ehemaliger Arbeitgeber wird nicht tätig werden, dafür ist nun der Insolvenzverwalter da ;)
Der Insolvenzverwalter wird das Zeugnis ausstellen und unterschreiben. Dieser wurde an Stelle des vorherigen Geschäftsführers eingesetzt, um alle möglichen Abwicklungen zu tätigen - so auch Personalangelegenheiten.

Bearbeitet von Wecker am 13.01.2008 19:23:05


Ich hab auch mal eine Zeitlang hinter einem Zeugnis herlaufen "dürfen"- mein ehemaliger Chef war zwar nicht insolvent, aber der Meinung dass mir nach nur sieben Monaten Arbeit dort kein Zeugnis zustünde. Eine kleine Flunkerei hat mir dann beim ich weiß nicht wievielten Nachfragen geholfen: ich hab einfach behauptet, dass mein neuer Arbeitgeber mich von BAT Vc auf BAT VI oder VII zurückstuft, wenn ich nicht umgehend ein Zeugnis vorlegen kann und dass ich die Differenz dann leider beim alten AG einfordern müsste... nur wenige Tage später flatterte dann ein erstklassiges Zeugnis in meinen Briefkasten.


Ich habe schon oft nachgestochert aber er ist faul ein Zeugnis zu schreiben und sagte ich soll ein schreiben lassen er unterschreibt alles aber bis heute nichts :wallbash:


dann drohe ihm einfach mal mit dem Arbeitsgericht, das hilft bestimmt. Ich wünsche dir viel Glück.
romero


Jeder hat ein recht auf ein Arbeitszeugnis. Ist gesetzlich vorgeschrieben. Die Art des Zeugnisses hängt von der Dauer der Beschäftigung ab. Ein einfaches Arbeitszeugnis (Dauer und Tätigkeit) bei wenigen Monaten oder ein qualifiziertes bei einer längeren Beschäftigung. Wenn dir dein Arbeitgeber bzw. der Insolvenzverwalter (der dir eigentlich schon eins ausstellt, musst nur ihn fragen) keines ausstellt, können sie dazu verurteilt werden. Wenn ein Arbeitgeber in Insolzvenz ist, darf er keine Post an nehmen. Das läuft dann normal alles über den Insolvenzverwalter. Schreib doch den einfach mal an. Wenn du dann keine Reaktion bekommst, würde ich zum Arbeitsgericht gehen.


Zitat (HannaS @ 14.01.2008 00:46:33)
Ich habe schon oft nachgestochert aber er ist faul ein Zeugnis zu schreiben und sagte ich soll ein schreiben lassen er unterschreibt alles aber bis heute nichts :wallbash:

Wen meinst du mit "er"? Deinen ehemaligen Arbeitgeber oder den Insolvenzverwalter? Wie schon mehrmals geschrieben ist der Insolvenzverwalter derjenige, der dir ein Arbeitszeugnis ausstellt. Kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass der zu faul ist ;)

Zitat (Sonea86 @ 14.01.2008 09:09:08)
Ein einfaches Arbeitszeugnis (Dauer und Tätigkeit) bei wenigen Monaten oder ein qualifiziertes bei einer längeren Beschäftigung.

Sorry, aber das ist so nicht ganz richtig. Jeder Mensch hat das Recht ein qualifiziertes Arbeitszeugnis zu erhalten. Da darf es keine Unterschiede geben. Es gibt zich Vorschriften was alles rein muss.
Das kann man nicht einfach übergehen, oder besser gesagt, man darf es eigentlich nicht.

Der Rest war sonst so richtig wie du schon geschrieben hast.

Moin Moin


Ein Arbeitszeugnis muß nur auf Verlangen des Arbeitnehmers (Ausnahme Azubi) ausgestellt werden.

Ein Zeugnis muß grundsätzlich wohlwollend und beschäftigungsfördernt sein, aber es muß auch war sein.

siehe -----> § 109 Gewebeordnung

Ein einfaches Zeugnis sollte innerhalb eines Tages, ein qualifiziertes Zeugnis nach zwei Wochen erstellt sein.

Der Anspruch eines Arbeitnehmers auf ein Arbeitszeugnis oder dessen Berichtigung erlischt nach 6 Monaten nach Ausscheiden, wenn bis dahin keine Ansprüche geltend gemacht wurden.

Also würd ich sagen erstmal schriftlich ein anfordern mit Fristsetzung bis zum...

und dann wenn nichts anders mehr geht Arbeitsgericht.


Werde nicht kämpfen mit 55 bekomme ich eh keinen neuen Job :ph34r: :heul: :heul:

Bearbeitet von HannaS am 17.01.2008 01:03:54


Zitat (HannaS @ 16.01.2008 21:43:40)
Werde nicht kämpfen mit 55 bekomme ich eh keinen neuen Job :ph34r: :heul: :heul:

warum denn nicht, habe jetzt auch was bekommen,nach 2 1/2 jahren.

solange ist es her das ich mich dort beworben habe, und plötzlich kam die einladung zum vorstellen.

hatte selber nicht mehr drann gedacht.

bin auch 51

wen du den Beruf Schneider hast kriegst du keine Arbeit im Osten Deutschlands :heul: :heul: :heul:


Zitat (HannaS @ 16.01.2008 21:43:40)
Werde nicht kämpfen mit 55 bekomme ich eh keinen neuen Job :ph34r:  :heul:  :heul:

Wenn Du nicht kämpfen willst ,um Dein Arbeitszeugnis zu bekommen, dann kann es Dir so wichtig ja wohl nicht damit sein.
Dann frage ich mich ,weshalb Du hier nach Rat fragst :hmm:

Und die Aussage "mit 55 bekomme ich eh keinen neuen Job",ist auch nicht die richtige Eintellung.
Klar ist es schon schwieriger Arbeit zu bekommen aber wenn man schon so ne Einstellung hat ,wirds auch nichts.
Ist nicht böse gemeint-nur halt meine persönliche Meinung!! :)

Bearbeitet von *Mamesa* am 25.01.2008 13:18:38

Zitat (HannaS @ 16.01.2008 21:43:40)
Werde nicht kämpfen mit 55 bekomme ich eh keinen neuen Job :ph34r: :heul: :heul:

Diese Einstellung kann ich absolut nicht nachvollziehen.

Die Devise müsste doch eigentlich heißen: Bewerben, Bewerben und nochmals Bewerben! Auch wenn Absagen kommen sollte man sich auch mit 55 nicht entmutigen lassen.

Wenn du dich ans Arbeitsgericht wendest, dann kann dein ehemaliger Chef dazu verdonnert werden, dass du ein richtiges Zeugnis bekommst. Allerdings ist das wieder mit Arbeit verbunden. Da du ja eher keiner Job mehr bekommen wirst, da lohnt sich das ja auch nicht mehr so richtig. Hmm ... :huh:


Das Zeugnis würde ich auf jeden Fall einfordern. Ich kann zwar nachvollziehen, dass Du nach menschlichem Ermessen keinen Job mehr kriegst, aber in Deutschland wird es nach wie vor gern gesehen, dass man der Karotte hinterherläuft, die einem vor die Nase gehängt wird, egal welchen Sinn es noch macht. Des1/2 würde ich zumindest das Zeugnis einfordern als Zeichen meiner Eigenbemühungen.


Zitat (HannaS @ 16.01.2008 21:43:40)
Werde nicht kämpfen mit 55 bekomme ich eh keinen neuen Job :ph34r:  :heul:  :heul:

Wieso denn nicht, mein Mann hat mit 56 Jahren auch noch einen guten Job bekommen. :wub:

Aber so ganz von alleine kam die Arbeit auch nicht angeflattert, bemühen musste er sich schon ;)

Mein Mann hat mit 49 (vor 8 Jahren) noch großes Glück gehabt, als er sich damals sowohl einen Job suchte als auch gleichzeitig dazu Amthilfe in Anspruch nahm, Weiterbildung machte und eine absolut passende Grundausbildung (Verwaltung I. und II.) vorweisen konnte.
Bis heute sage ich: er hatte Glück. Jetzt, mit 57, macht er noch Karriere.

Sucht heute ein Stellenbewerber mit 55 Jahren nach einem guten, völlig normalen Job, belächelt man ihn meist mitleidig aufgrund seines Alters und fragt gleich nach höheren Bildungsstandards (Computer oder Verwaltungskenntnissen, IT vielleicht). Oder fragt, ob nicht vielleicht Vorruhestand in Erwägung zu ziehen sei.
Wenn der "alte Tiger" dann nicht noch echt böse kämpft und argumentiert, erweist er sich leicht als zu alt.


Jetzt habe ich ein Zeugnis unter der Gürtellinie
sogar das Geburt datum ist falsch ich habe es Satt :heul: :heul:


Dann fordere ein Neues an. Das steht Dir zu. Kannst Du sogar übers Arbeitsgericht einklagen!


Zitat (Renate54 @ 28.01.2008 10:37:34)

Die Devise müsste doch eigentlich heißen: Bewerben, Bewerben und nochmals Bewerben! Auch wenn Absagen kommen sollte man sich auch mit 55 nicht entmutigen lassen.

Zeige mir wo ich mich bewerben soll nicht eine Stellenanzeige in meinem Beruf im Osten Deutschlands und ich will mit meinen 55 nicht noch in der ganzen Republik rum reisen .Alle Stellen die ich kenne habe ich schon abgeklappert
ZU ALT die Antwort :heul: :heul: :heul: Ich habe mein ganzes Berufsleben michts anderes gemacht als Nähen und Schneidern Was nun ich weis nicht weiter .Da ich keine Adressen mehr vorlegen kann das ich mich Bewerbe und bemühe droht mir das Amt mit Sperre des Al Geldes1 bis zu 14 Tage geht das so einfach ? Die haben doch auch nichts für mich :ph34r: :heul: :heul: und wenn ich mein letzes Zeugnis ankuck könte ich kotzen mein Arbeitgeber weis nicht ein mal mein richtiges Geburztsdatum

Bearbeitet von HannaS am 09.02.2008 19:17:29

Zitat (HannaS @ 09.02.2008 19:13:12)
Zeige mir wo ich mich bewerben soll nicht eine Stellenanzeige in meinem Beruf im Osten Deutschlands und ich will mit meinen 55 nicht noch in der ganzen Republik rum reisen .Alle Stellen die ich kenne habe ich schon abgeklappert
ZU ALT die Antwort :heul: :heul: :heul: Ich habe mein ganzes Berufsleben michts anderes gemacht als Nähen und Schneidern Was nun ich weis nicht weiter .Da ich keine Adressen mehr vorlegen kann das ich mich Bewerbe und bemühe droht mir das Amt mit Sperre des Al Geldes1 bis zu 14 Tage geht das so einfach ? Die haben doch auch nichts für mich :ph34r: :heul: :heul: und wenn ich mein letzes Zeugnis ankuck

Ich fürchte, die dürfen das - weiß ich aber nicht so genau. Es gibt für Arbeitslose extra Foren, da wirst dir wahrscheinlich besser geholfen. Google mal.

Eine Freundin von mir hat sehr viele Initiativbewerbungen geschrieben, auch nur fürs Arbeitsamt, weil sie meist genau wußte, dass das nicht klappt.

Um Kosten zu sparen, würde ich bei völlig aussichtslosen Bewerbungen, z. B. das teure Bewerbungsfoto, das du eh nicht wiedersiehst, einscannen und auf Deckblatt bzw. Lebenslauf ausdrucken. Am besten du bewirbst dich direkt per E-Mail.

Ich wünsche dir ganz viel Glück!

Also erstens würde ich sofort ein neues Zeugnis anfordern - bei DEM Ex-Arbeitgeber gleich mit der Drohung, innerhalb sehr kurzer Frist zum Arbeitsgericht zu gehen. Das würde ich dann auch umgehend tun - kostet dich nichts außer ein bisschen Zeit und Nerven.

Dann gleich mal ein kleiner Tip:

Fast in jeder Stadt gibt es Arbeitsloseninitiativen. Das sind meistens Vereine, wo viele Mitglieder deine Probleme besser verstehen als der Rest der Welt.

Dann kann ich deine Argumente - du hast Zeit deines Lebens als Schneiderin gearbeitet und du bist 55 Jahre alt - zwar verstehen, aber nicht ganz so akzeptieren (bitte nicht böse sein). 40 Jahre Schneiderin - ich wette, du schnibbelst und nähst schneller und besser als jede "Neue", hast die Routine, es geht dir gut von der Hand. Ein Argument.

Du bist noch jemand, der sich mit seiner Firma identifiziert. Das gibt es heute fast nicht mehr - nur bei älteren Arbeitnehmern.

Das Argument, ältere Arbeitnehmer wären öfter krank, zieht nicht. Einem jungen, dynamischen Arbeitnehmer geht meist es am A..... vorbei, ob er nun an der Arbeit ist oder krankgeschrieben. Heute werden meist nur noch Jahresverträge geschlossen. Die Aussicht, den Vertrag verlängert zu bekommen, ist meist gering. Da bleibt man doch lieber zuhause, als mit Fieber an die Arbeit zu kommen - bei vollem Lohnausgleich.

Das tun ältere Arbeitnehmer selten. Sie sehen sich in der Pflicht, die Firma zu unterstützen.

So auch bei uns. Das Taxigewerbe tendiert auch zu immer jüngeren Fahrern. Die fahren wie die Teufel, kommen, wenn sie Lust haben oder Geld brauchen.

In meinem Betrieb ist der jüngste Fahrer 44 und seit 20 Jahren im Geschäft. Der Älteste ist 59. Da ist Verlass drauf. Jeder kommt, wenn er eingeteilt ist und arbeitet ohne Mucken. Die Autos werden nicht mit Gewalt kaputtgefahren. Unsere Kundschaft wird gut bedient, es gibt wenig Probleme.

All das sind auch für dich Argumente, die bei jedem Vorstellungsgespräch zählen.

Du darfst halt nur nicht davon ausgehen, dass du mit 55 schon zum "alten Eisen" gehörst.

Und frag mal die Muttis, wer sich von DIR so alles "einschneidern" lassen wollte. Ich wette, vile hätten schön gern ein "Designerstück" von Hanna...... :trösten:


Gruß

Abraxas



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