Klischeehafte Warnungen gehen gern mal: nach hinten los...

In: Kinder
Zitat (Heiabutzi, 04.02.2008)
Wichtig ist auch zu wissen, daß in ca. 95 Prozent aller Sexualdelikte gegen Kinder der Täter aus der eigenen Familie oder aus dem Freundeskreis kommt. Ein Fall, wie ihn Antina geschildert hat, ist eher selten. Wenn man Kinder vor solchen Situationen warnen will, sollte man grundsätzlich nicht vor dem "bösen fremden Mann", sondern auch vor den lieben Nachbarn Herrn XY oder dem netten Patenonkel AB warnen!

Das ist leider eine gefährliche Aussage, liebe Heiabutzi,

ich versteh schon, was du aussagen willst, aber überlege mal, wie das im Zweifelsfall ankommt.

"Mammi hat gesagt, Onkel Otto /Nachbar Krause ist n Sexualverbrecher.."
Kinder posaunen ja so vieles aus, was man nur als Beispiel gemeint hat.

Das ist leider soooo schwierig, da eine Mitte zu finden. Man will die Kleinen ja auch nicht verschrecken und Angst vorm Leben wecken.

Situation: Ich hole meinen Neffen ab und zu mal (für ihn) spontan (mit meiner Schwester natürlich abgestimmt) vom Kindergarten ab und fahre in den Zoo.
Ich würde ganz schön doof dastehen, wenn der Kleine sagt, "Ich darf nicht nicht mit dir mit, du könntest ein Straftäter sein".. Ich bin die eigene Tante verdammt :blink:
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Zitat (Insidias, 18.04.2008)
Ich bin die eigene Tante verdammt :blink:

Gefährlich ist nicht Butzis Aussage, sondern deine. Du hast nix Schlimmes mit dem Kurzen vor, ok. Aber bloß weil jemand die Tante ist, der Onkel oder sonst n Verwandter, ist der nicht automatisch weniger gefährlich, verdächtig oder sonstwas. Da gibts keinen Grund, angepisst zu sein.
Im Gegenteil, hier wurde schon gesagt dass die meisten Fälle von Kindesmissbrauch durch das engste Umfeld stattfinden, und das schließt keinen aus, auch nicht und grade nicht die Verwandten.

Eigene Väter, Mütter, Großeltern missbrauchen ihre Kids, also steig ich nicht dahinter, warum du sagst, bin doch die Tante. Ich geh jede Wette ein, dass mein Bruder und sein Weibchen ihren Kids (die kriegen grade das zweite) das auch erzählen werden, das wird auch mich mit einschließen, meine Eltern, Schwester und und und, und da bin ich derbe froh drüber.
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Ich habs vielleicht zu kurz geschrieben, deswegen missverständlich :) sry

Was ich ausdrücken wollte ist, dass ich es als gefährlich erachte, Kindern Angst vor den Nachbarn und Verwandten zu machen. Man muss schon seeehr vorsichtig formulieren, damit so ein kleiner Mensch das nicht in den falschen Hals bekommt.
Aufkklären sollte man sie allerdings!! Nur eben vorsichtig *g*
Denn die Stöpsel sollen Vorsicht lernen, aber nicht ein generelles Misstrauen zu allen Erwachsenen entwickeln.



Mein letzter Absatz bezog sich auf mein eigenes Gefühl, wenn mir so ein Stöpsel auf einmal nicht mehr vertraut.

Ich habe mir nur vorgestellt, in so einer Situation zu sein und ich würde sich ganz schön sparsam gucken .. eben nach dem Motto "Aber was hast du denn..? Ich bin doch nur [Onkel, Tante, Nachbar]"

Mir ging es also in meinem Post nur darum, die "guten" Verwandten ein wenig in Schutz zu nehmen.


Ich hoffe, das kommt jetzt ein wenig verständlicher rüber :freunde:
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Hi ihr alle!

Niemand kann seine Kinder immer im Auge behalten, das geht nicht. Was ich deswegen sehr wichtig finde, ist erstens, die Kleinen vernünftig und altersgerecht aufzuklären, und zweitens, ihr Selbstbewußtsein zu stärken. Gerade bei schüchternen Kindern kann es viel bringen, sie zu einem Selbstverteidigungskurs anzumelden. Mir persönlich hat das für mein Selbstbewußtsein sehr viel gebracht, und in einem vernünftigen Kurs kriegen die kleinen auch beigebracht, in welchen Situationen man besser die Beine in die Hand nimmt. Das ist als Kind immer noch der beste Schutz.
Außerdem bringt es sehr viel, Kindern zu zeigen, dass man ihre Bedürfnisse ernst nimmt - eben die ganze Sache mit Nein sagen wenn man etwas nicht möchte. Nur dann kriegt ein Kind auch ein Gefühl dafür, dass es ernst genommen wird. Und wenn man weiß *dass* man ernst genommen wird, ist es vielleicht auch leichter, sich jemandem anzuvertrauen, wenn Grenzen überschritten worden sind.

Ich hoffe das war einigermaßen verständlich, aber bei diesem Thema geht in mir immer alles hoch ;)
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Zitat (Insidias, 18.04.2008)
Mir ging es also in meinem Post nur darum, die "guten" Verwandten ein wenig in Schutz zu nehmen.

Die "bösen" Verwandten haben ihre Absichten nicht im Gesicht stehen, die guten auch nicht. Das würd vieles einfacher machen, und wenn nicht mal Eltern erkennen, dass die nen Kinderficker neben sich wohnen haben, wie sollen Kids das erkennen?
Bin selber Onkel und kenn die vier Kids von meinem engsten Kumpel seit ihrer Geburt, ab und an pennen die hier, ich pass n paar Tage auf die auf und sowas, heißt also auch ich bring die zum Kindergarten.

Alle Erzieherinnen da wussten Bescheid, dass die Eltern n paar Tage weg sind und die Kids (da warens erst zwei) bei nem Kumpel sind, der die bringt und abholt. Ich seh aus wien blutsaufender Höllendiener, mein Kumpel auch. Die hatten da kein Problem mit, die anderen Kids auch nicht.
Probleme haben die Eltern gemacht. Hab das öfter von den Kids erzählt gekriegt. Meine Mami hat gesagt ich soll nicht mit dir mitgehen, nix von dir annehmen, du bist vielleicht böse.

Dass ich in den Augen von den meisten Müttern und Vätern nicht grade n Vorbild oder sowas bin, ist nix Neues für mich, vor allem dann nicht wenn die auf Klischees abfahren. Die wissen nicht, dass ich n totales Weichei bin.
Hab den Kids auch gesagt die Eltern haben recht, man soll nix von Leuten annehmen und nicht mit denen mit, wenn man die nicht kennt, aber böse bin ich nicht. Aber das wissen die nicht, und sowas erzählen einem auch böse Leute.
Hab denen auch gesagt jeder kann böse sein, auch wenn man lieb aussieht und hübsch ist und jemand, der nicht so hübsch ist oder sowas, kann total lieb sein. Wie soll man das nem Kind logisch erklären?

Da ist auch ne totale Gefahr drin. Der liebe Onkel war böse zu mir, aber alle anderen Kids haben den gerne, also muss ich selber dran schuld sein, dass der sowas mit mir gemacht hat. Kinderficker sind oft derbe gut drin, ihre Opfer so zu manipulieren, dass die keinem was sagen, entweder mit Gewalt, Drohungen, Versprechungen oder Druck.
Mir isses lieber Kids sind generell misstrauisch, nicht bloß Fremden gegenüber, sondern auch Vertrauten. Die müssen erkennen, dass es Handlungen gibt, die nie ok sind, ob die von nem Verwandten ausgeführt werden oder von nem Fremden, und dass die da nicht das Recht zu haben.
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Genau das Kalle!
Ich denke,man sollte Kindern im allgemeinen beibringen,vorsichtig und misstrauisch zu sein.
Und vorallem,dass sie sich melden sollen,wenn sie etwas NICHT wollen.
Das hat dann auch in meinen Augen nichts damit zu tun,dass die Kinder frech sind.
Doch leider faellt es Erwachsenen schwer ein NEIN von einem Kind zu akzeptieren.
Was das Erscheinungsbild eines Menschen betrifft neigen Kinder leider dazu nach Klischee zu urteilen.

In der Zeit als ich in einer kleinen Schule gearbeitet habe,sind mir die dollsten Sachen untergekommen und ich muss mir manchmal echt an den Kopf fassen.
Da werden den Kids irgendwelche Stories vom boesen Mann und der Abendmutter erzaehlt.......wie soll ein Kind auf diese Weise lernen misstrauisch zu sein.
Oftmals habe ich das Gefuehl,dass es den Eltern teilweise peinlich ist den Kindern genau zu erklaeren was Missbrauch oder Entfuehrung ist.
Oder sie denken,dass es ihnen nie passieren wuerde.

Ich denke es ist noch viel Aufklaerungsarbeit zu leisten!
Ich bin auch mit Klischees grossgeworden.
Fuer mich als Kind war es ok mit gepflegten Menschen zu reden,da man mir eingetrichtert hat,das nur haessliche/ungepflegte Leute sowas machen.Die Eltern haben oft keine Ahnung,was diese Stereotypen,die sie ihren Kindern eintrichern eigentlich anrichten.

Es muss dringend was passieren in diesem Bereich,da ich die Aufklaerung durch Schulen/Polizei/Eltern noch immer recht mangelhaft finde.
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Ein sehr gutes Buch - ab 4 Jahren- zu diesem Thema ist : "Nein, mit Fremden geh ich nicht" von Veronica Ferres.

Mehr zu dem Buch und dem Thema mit brauchbaren Tipps :Klicki
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Zitat (Insidias, 18.04.2008)

"Mammi hat gesagt, Onkel Otto /Nachbar Krause ist n Sexualverbrecher.."
Kinder posaunen ja so vieles aus, was man nur als Beispiel gemeint hat.


Tschuldigung, aber so erklärt man es den Kindern auch nicht. Ein kleines Kind versteht ja schon gar nicht, was ein Sexualverbrecher ist....

Aber man kann Kindern z.B. sagen, das niemand sie berühren darf, wenn sie das nicht möchte. Sie dürfen auch bei der Grossmutter / bei Mutter, Vater / Onkel,Tante / Freunden, Freundinnen usw. usf. "nein" sagen, wenn diese sie unbedingt küssen möchte und der Grossmutter soll man das auch erklären. Man soll ihnen auch immer klar machen, dass sie alles erzählen dürfen und dass schlechte Geheimnisse sowieso erzählt werden dürfen und wenn etwas ist soll man sie ernst nehmen.
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Genau so mein ich das. N Kind muss selber über seinen Körper entscheiden dürfen und wissen, dass es nicht ok ist, wenn bestimmte Dinge passieren. Bloß kann man die nicht immer trennen.
Wie soll n kleines Kind unterscheiden, ob Papa das beim Baden grade bloß abseift, um das Kind zu säubern oder ob der das zu seinem eigenen Vergnügen macht? Kleine Kids steigen nicht dahinter, dass manche Leute das einfach bloß lustig finden, wenn die nackt irgendwo rumlaufen oder schwimmen gehen und andere davon geil werden.
Tabida hat recht, das fängt auch einfach schon bei nem Kuss für Oma an. Kids sollen selber entscheiden dürfen, ob die Oma oder so küssen wollen oder nicht, sobald die sich äußern können, obs durch Worte oder Gesten sind.

Klaro isses komisch, wenn mans gewohnt ist, Kids zu umarmen und zu küssen und man dann auf einmal hört, ne, heute will ich dir kein Küsschen geben. Kann sein glaubt mir kein Schwein, aber ich frag die Kids von meinem Kumpel, ob ich die umarmen darf, wenn die mir nicht sowieso mit ausgestreckten Armen entgegenlaufen. Der Große will keinen Kuss mehr auf die Backe, der meint das ist was für Mädchen und der ist da schon viel zu groß für. Von meiner Lady lässt der sich aber gerne küssen. rofl
Ich glaub sowas wie ne perfekte Methode gibts nicht, dafür sind Kids zu verschieden. Man kann bloß versuchen, die zu sensibilisieren und denen immer wieder einzutrichtern, dass die mit allem zu den Eltern kommen dürfen.
Aber für die Kids, die sowieso n beschissenes Verhältnis zu denen haben, ist das Käse. Wenn die von den Eltern Gewalt kennen und wissen, für jede Frechheit gibts Schläge, sollen die soviel Vertrauen zu denen haben und sagen, wenn die angegrabscht oder missbraucht worden sind?

Ich versteh schon dass man Kids nicht verängstigen will. Normal ist die Welt für die in Ordnung, wenn die Gewalt nicht kennen, und dann solls Leute geben, die was Schlimmes mit denen machen, obwohl die sonst immer derbe nett sind?
Kids erzählen auch viel, aber je nachdem, wie der Zuhörer drauf ist, kann der da alles mögliche reininterpretieren.
Bin mit Eltern aufgewachsen, die vor uns nackt rumgelaufen sind und mit uns gebadet und geduscht haben. Find ich ok so. Aber gibt eben auch Leute, die das nicht für normal halten.
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Aber wie erklärt man einem Kind, dass es mal über seinen Körper bestimmen und mal nicht, und wie bringt man ihm bei, den Unterschied zu erkennen?
Ich denke da vor Allem an Arzttermine und sowas, aber auch zum Beispiel im Straßenverkehr, wenn es auf einmal an der Hand gehen soll.
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es darf immer über seinen körper bestimmen.


warum sollte es im strassenverkehr an der Hand laufen?
das wichtige ist, das es nicht auf die Strasse läuft und das kann man kindern auch ohne Hand beibringen.


beim Arzt, gut, da könntest du recht haben, aber auch da können Kinder ein klares Nein äussern.
Als Eltern (und Arzt) muss man da aber dann sagen, das es wichtig ist, das der Arzt mal abhört oder sich das mal anschaut.

den Unterschied zwischen Arzt und "normalen" Menschen lernen Kinder aber auch so schon früh.
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Ärztliche Untersuchungen kennen die meisten Kinder schon von klein auf und regelmäßig: Mama ist ja auch immer mit dabei und erklärt, was passiert und warum das nötig ist. :wub: Das schult, daß Kinder mit dem Thema Arzt- auch wenns mal piekst, Blut abgenommen werden muß o.ä. normal umgehen und das Ganze sachlich hinzunehmen lernen.
Sind sie groß, nehmen sie ihre Termine selbst wahr, Mama beraucht nicht mehr mitzukommen. ;)

Ansonsten hat das Kind sehr wohl von klein auf ein Selbstbestimmungsrecht darüber, von wem es sich anfassen, von wem sich Küßchen geben lassen oder auf den Schoß will.
Kinder zeigen Sym-und Antipathien meist beizeiten und sehr deutlich. Das sollte man ihnen nicht aberziehen ("Na, wirste wohl die Tante / den Onkel mal drücken?!" und wenn es noch so brüllt- alles schon erlebt...).
Sich bedanken (für Geschenke z.B.) in höflicher Form sollte es schon, aber Schmusen, Knuddeln, engen Kontakt sich grundsätzlich selbst aussuchen.
Vor allem muß das Kind wissen, daß es echte Liebe und Geborgenheit zu Hause bekommt und sich nicht woanders suchen muß.
Schlimm ist es, wenn Kind weiß, daß z.B.die Nachbarsleute viel netter und freundlicher sind, ihm eher zuhören und seine kleinen und großen Sorgen ernster nehmen als Mama und Papa, wo es parieren soll... (das nur als Beispiel).

Ein gesundes Mißtrauen und recht wache (und vor allem unverblendete, fast intuitive) Urteilsfähigkeit bzw. Beobachtungsgabe wohnt den meisten gesunden Kindern inne... es kommt darauf an, was von all den Gaben man wie erzieherisch beeinflußt.
Wir formen unsere Kinder zu dem, was sie werden.

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 21.04.2008 01:43:34
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Zitat (Pouco, 21.04.2008)
warum sollte es im strassenverkehr an der Hand laufen?
das wichtige ist, das es nicht auf die Strasse läuft und das kann man kindern auch ohne Hand beibringen.

Ab einem gewissen Alter ja, aber nicht, wenn du mit einem kleinen Butscher unterwegs bist.
Kinder reagieren instinktiv und wenn man nicht aufpasst, kann es passieren, das der Lütte losläuft.
Meine Rabauken liefen an der Hand, bis sie gross genug waren, um Gefahren richtig einzuschätzen und, ganz wichtig, sich nicht mehr ablenken liessen.
Allerdings hätten beide sich nicht von jedem anfassen lassen und ich hätte das auch nicht gewollt. B)
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Ich habe zwar noch keine Kinder, aber mein Patenkind ist jetzt 4 und die ohne Hand auf der Strasse loslaufen lassen ist keine gute Idee! Die läuft einfach los, ohne richtig auf den Verkehr zu achten! Sie ist immer so verspielt und ihr fallen 100 sachen, und da ist der straßenverkehr nicht wirklich wichtig für sie.

Wir mögen uns wirklich sehr! und sie ist es auch gewöhnt wenn ich da bin, sie zu baden und anzuziehen, aber wenn da fremde sind, will sie das nicht dass jemand dabei ist! das find ich gut! dass sie sich dann im handtuch versteckt!
Sie weiß genau wo sie angefasst werden will und wo nicht! Das klappt wirklich gut!
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Nochmal zum Thema: " Du mußt mir mal den Weg zeigen"

Vielleicht sollte man dem Kind beibringen zu sagen und auch Selbstbewustsein geben:
"Meine Mama kann dir besser den Weg zeigen, ich hole sie"
Und dann Richtung Heimat und die Eltern holen.

Den Vorschlag mit den Kindern Verhaltensregeln in Kindergärten und Schulen zu üben finde ich prima.
Es gibt bestimmt auch Eltern, die nicht wissen wie man es seinem Kind richtig sagt.
Manch ein Kind hört vielleicht auch besser hin, wenn es mit anderen Kindern zusammen ist und nicht immer alles von den Eltern vorgekaut bekommt.
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Zitat (Chucko, 21.04.2008)
Nochmal zum Thema: " Du mußt mir mal den Weg zeigen"

Vielleicht sollte man dem Kind beibringen zu sagen und auch Selbstbewustsein geben:
"Meine Mama kann dir besser den Weg zeigen, ich hole sie" 
Und dann Richtung Heimat und die Eltern holen.


An sich eine gute Idee.
Aber z.B. grade bei der Kleinen aus dem ersten Beispiel im Thread hätte das nicht funktioniert.
Sie war ja gerade stolz darauf, daß SIE gefragt worden war.
Nach dem Motto "Ich bin ja schon sooooo groß und endlich hat es jemand bemerkt..."
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Zitat (Antina, 22.04.2008)
An sich eine gute Idee.
Aber z.B. grade bei der Kleinen aus dem ersten Beispiel im Thread hätte das nicht funktioniert.
Sie war ja gerade stolz darauf, daß SIE gefragt worden war.
Nach dem Motto "Ich bin ja schon sooooo groß und endlich hat es jemand bemerkt..."

Stimmt, Du hast absolut recht.
Aber in dem Zusammenhang könnte man seinem Kind vielleicht auch beibiegen, daß auch Eltern, obwohl sie schon groß sind, sich in manchen Situationen auch Hilfe holen müssen.
Denn Hilfe holen hat nichts mit groß oder klein zu tun.
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Zitat (Chucko, 22.04.2008)
Stimmt, Du hast absolut recht.
Aber in dem Zusammenhang könnte man seinem Kind vielleicht auch beibiegen, daß auch Eltern, obwohl sie schon groß sind, sich in manchen Situationen auch Hilfe holen müssen.
Denn Hilfe holen hat nichts mit groß oder klein zu tun.

:daumenhoch: Es gibt halt so vieles, an das Eltern denken müssen.
Oft gehen - noch so gut gemeinte Regeln und Ratschläge - eben nach hinten los... .

Das Forum hilft - hoffentlich - zumindest etwas bei der allgemeinen Sensibilisierung für einige Themengebiete.
:blumen:
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