Ost und West: wie lange noch


Ossis und Wessis wie lange soll das noch gehen eure Meinung :trösten: :bussi: :hmm:


Im Zweifel so lange, bis absolut keiner mehr lebt, der irgendwie was von der DDR mitgekriegt hat.
Ich war drei, als die Mauer fiel, habe aber keinerlei Vorurteile gegen "Ostdeutsche". Das gabs bei uns zu Hause nicht.

Ärgerlich finde ich nur den Lehrplan der Schulen, wo man nur ganz marginal was über die DDR lernt. Mann, das ist so ein wichtiger Teil der deutschen Geschichte, aber ich musste mir jedes bisschen Information mühsam zusammenkratzen


nicht sehr lange...denn ich bin waschechter Mitteldeutscher, wobei jetzt sicher alle die schreien die wissen das Halle an der Saale mitten im Osten liegt! ;) wobei ich auch sagen könnte das ich aus Sachsen Anhalt bin...alles andere sind für mich Himmelsrichtungen ob Ost, ob West, ob Nord oder ob Süd...mir doch egal, ich habe mit Leuten aus allen Bundesländern zu tun und frage schon lange nicht mehr woher jeder grade kommt...


Die meisten gehen doch schon normal damit um.

Zitat
Ossis und Wessis wie lange soll das noch gehen eure Meinung

Vielleicht sollte man sich erstmal diese behämmerten Begriffe Ossi und Wessi abgewöhnen....nur so eine Idee.
Was sind denn gesamtdeutsche Kinder ? Wossis ? B)
Also nicht drumherum reden und vielleicht sich selber mal ein Bild von Deutschland und seinen Bürgern machen.
Und Fehler, die in der Politik gemacht werden, keinem anderen Otto Normalverbraucher anlasten.
Dann klappt es auch mit dem Nachbarn.... ;)

Zitat (Nachi)
...denn ich bin waschechter Mitteldeutscher

Angenehm....Wikinger und Märchenonkel rofl

Zitat (Undie @ 12.02.2008 05:53:39)
Angenehm....Wikinger und Märchenonkel rofl

Solange, bis die Mauer auch in den Köpfen aller verschwunden ist. Und das dauert sicher noch sehr lange. Und das in Ost und West. :ph34r:


Lieber Undie,

bitte bleib Märchenonkel, da gibts wenigstens keine Mauern in den Köpfen.

Jetzt weiß ich endlich was meine 3 Enkel sind. Alle 3 Wossis! :pfeifen:

Vermutlich wird es ungefähr genauso lang dauern wie die Teilung Deutschlands bestand, also grob überschlagen 45 Jahre... wovon knapp die Hälfte allerdings schon überstanden ist.


Zitat (Renate54 @ 12.02.2008 19:50:56)
Lieber Undie,

bitte bleib Märchenonkel, da gibts wenigstens keine Mauern in den Köpfen.

Jetzt weiß ich endlich was meine 3 Enkel sind. Alle 3 Wossis! :pfeifen:

:daumenhoch:

Zitat (Renate54 @ 12.02.2008 19:50:56)
Jetzt weiß ich endlich was meine 3 Enkel sind. Alle 3 Wossis!  :pfeifen:

Klasse Ausdruck ! Ich bin auch einer. Nee, kein Enkel... ein Wossi :D

Hi,

also, wenn ich Ossi und Wessi hören, erinnert mich das an Assi....

ich hasse diese Ausdrücke.....da ist ja noch der Besuch von der (Ost)-Zone harmlos.

Schlimm finde ich, dass die alten Seilschaften im Osten der Republik wieder die Macht übernommen haben.

Und werden so langsam auch den Westen erobern. Denke da an die Linken-Partei.
Und an Lafontaine......diese linke Baz....e.

Labens


[/QUOTE]Was sind denn gesamtdeutsche Kinder ? Wossis ? cool.gif[QUOTE]

Genau, wir haben 2 davon. Wir haben eben die Wiedervereinigung wörtlich genommen.
Nein, mir ist das egal- es gibt nette Menschen im Westen, Osten, Süden, Norden-überall auf der Welt.


Es gibt bestimmt einige Spinner, die glauben es gäbe einen Unterschied zwischen
Ost und West. Ich denke, der ist nicht größer als zwischen den Fischköpfen und
den Bazis oder Köln und Düsseldorf rofl


Wir sind ein Deutschland. Egal ob Ost und West Nord und Süd oder Ungekehrt.

Wir sind Deutschland und leben in einer europäischen Gemeinschaft.


Langsam sollte dieses Ossi Wessi Thema echt mal vom Tisch sein


Zitat (Jinx Augusta @ 11.02.2008 20:08:37)
Ärgerlich finde ich nur den Lehrplan der Schulen, wo man nur ganz marginal was über die DDR lernt. Mann, das ist so ein wichtiger Teil der deutschen Geschichte, aber ich musste mir jedes bisschen Information mühsam zusammenkratzen

:daumenhoch:

Vieles hat sich schon mit der Zeit in den Köpfen der Leute positiv geändert, finde ich. Vor allem jüngere Leute sind da (je nach Erziehung zu Hause) kaum vorurteilsbehaftet- im Gegenteil, sogar oft sehr neugierig.
Ältere Leute haben nach meiner Beobachtung immer noch oft ein Problem damit- sowohl im Osten, als auch im Westen.
Ich war 18, als die Mauer fiel und habe die Mahngottesdienste und Demonstrationen bei uns miterlebt. Es war machtvoll und großartig zu sehen, wie so viele Menschen da gemeinsam wirklich was bewegten und sich einig waren.
Meine Tochter ist '91 im Osten geboren: als sie 6 Jahre alt war, heiratete ich einen "Wessi" und lebe nun schon seit fast 11 Jahren zufrieden in Niedersachsen.
Schwierigkeiten, mich hier einzuleben, hatte ich nie und betrachte mich und die Kleine inzwischen als "Echte Wossis" :D

In der Schule wird das Thema DDR, wie ich finde, wirklich viel zu dürftig und klein gehalten und behandelt... ich bin froh, auf Fragen meiner Tochter dahingehend authentisch und umfassend antworten zu können: die DDR-Zeit und Erziehung, das Leben dort waren sehr prägend. ich habs ja erlebt.

Ich sehe es für mich so (im Herzen die alte Zeit und Gesellschaftsform nicht vergessen habend, jedoch nicht "vergoldend", denn auch diese war nicht fehlerfrei):
Wir sind Bayern, Niedersachsen, Hessen, Westfalen, Sachsen-Anhaltiner, Thüringer und was immer... und allesamt Deutsche! Darauf sollten wir uns besinnen und uns als gemeinsame Nation verstehen.
Das Ossi-Wessi-Getue ist m.E.langsam gewaltig überholt.

Ha, Bi(e)ne das ist unfair, die Bremer, Hamburger u. noch'n par
andere haste vergessen. :labern:

Wenn einer oder eine in Ordnung sind, ist es doch egal wo sie oder er herkommen. :angry:

Ich sag immer, wenn ich Arschlöcher treffen will, brauch ich zu Hause auch nicht weit laufen. rofl

Mfg

Sebring.


Komm mal runter und mach Dir ein Bier auf, Herr Nachbar Sebring. ;) (Bist auch 'n 27er, also mein Nachbar!)
Ich wollte nicht gleich ALLE Bundesländer aufzählen (HH, HB und B als Stadtstaaten besonders erwähnt) :rolleyes: , es sollte ja nur als Beispiel dienen;) ! :D

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 13.02.2008 23:34:33


ossi und wessi gibts noch solange wie
die hamburger sagen alles unter der Elbe ist Bayern


Aber ich glaub auch, es ändert sich spätestens dann wenn die letzte Generation der Ost-West bewohner verstorben ist.


Zitat (Die Bi(e)ne @ 13.02.2008 23:33:17)
Komm mal runter und mach Dir ein Bier auf, Herr Nachbar Sebring. ;) (Bist auch 'n 27er, also mein Nachbar!)
Ich wollte nicht gleich ALLE Bundesländer aufzählen (HH, HB und B als Stadtstaaten besonders erwähnt) :rolleyes: , es sollte ja nur als Beispiel dienen;) ! :D

Hey Nachbarin ,wollte Dich doch bloß nen büschen ärgern. ;)

Ich mag kein Bier, nur ab und zu mal nen Wisky. rofl

Das mit den Arschlöchern, meinte ich ja auch nicht persöhnlich. ;)

Mfg

Sebring.

Für mich gibt es solange Unterschiede, solange die Apothekerin im
Westen mehr Rente bekommt als ich im osten. Ich hatte 5 kinder
bin immer trotzdem voll arbeiten gegangen. Nicht weil ich lange Weile zu hause hatte, sondern weil wir frauen in der DDR für unsere Rente arbeiten mußten,sonst hätten wir nämlich keine erhalten . Dazu gibt es eben in vielen Finanziellen
zweigen diese Unterschiede immer noch, und solange wird es " Ossis und Wessis "
geben


Zitat (Sebring @ 13.02.2008 16:45:15)


Wenn einer oder eine in Ordnung sind, ist es doch egal wo sie oder er herkommen. :angry:

Ich sag immer, wenn ich Arschlöcher treffen will, brauch ich zu Hause auch nicht weit laufen. rofl

Mfg

Sebring.

Da hast du recht die gibt es überall aber sind nun mal da
HannaS :applaus: :freunde:

Bearbeitet von HannaS am 15.02.2008 17:16:20

Ich, die im Zonenrandgebiet aufgewachsen bin, habe und hatte nie Vorurteile gegen Ossis, ganz im Gegenteil; an die Zeit der Grenzöffnung erinnere ich mich heute noch besonders gerne. Ich hatte welche im Bekanntenkreis, die hatten einen regelrechten Haß auf alles, was aus dem Osten kam. Ich konnte das nie begreifen und habe mich von denen distanziert.

Einige meiner Freunde kommen aus der ehemaligen DDR und wenn wir mal mit mehreren Leuten zusammensitzen, veräppeln wir uns gerne gegenseitig mit irgendwelchen Ost-West-Klischees.

Übrigens: Ich gehöre auch zu den Leuten, die immer sagen: Alles, was südlich der Elbe liegt, ist Bayern. :pfeifen: :D


Zitat (Heiabutzi @ 15.02.2008 17:20:01)


Übrigens: Ich gehöre auch zu den Leuten, die immer sagen: Alles, was südlich der Elbe liegt, ist Bayern. :pfeifen: :D

Und bei uns heisst es: alles nördlich des Mains ist Preussen! rofl

Ich mag die Begriffe Ossi und Wessi auch nicht, habe ich in einem anderen Thread schon mal geschrieben. Unterschiede wird es in der älteren Generation aber dennoch geben, das liegt schon an den unterschiedklichien Systemen, in denen man aufgewachsen ist. Wobei das nicht heisst, dass man eines gegen das andere aufrechnen muß.

Zitat (Gerlii @ 15.02.2008 17:12:14)
bin immer trotzdem voll arbeiten gegangen. Nicht weil ich lange Weile zu hause hatte, sondern weil wir frauen in der DDR für unsere Rente arbeiten mußten,sonst hätten wir nämlich keine erhalten .

Ähm *kopfkratz* die Frauen im Westen haben aber auch nur Rente erhalten, wenn sie arbeiten gegangen sind. Die gabs damals in der BRD auch nicht umsonst. Und auch im Westen gabs nicht nur Hausfrauen, sondern auch Frauen, die Kind und Job unter einen Hut gebracht haben.

Naja, und was die Unterschiede zwischen Lohntüte Ost und West angeht: Vergleich dazu bitte auch mal die Lebenskosten in Ost und West...Vergleich zum Beispiel nur mal die Mieten in München mit den Mieten in Schwerin :pfeifen: Merkst was?

Und es gibt sogar Beispiele, da hat ein Rentnerehepaar aus den neuen Bundesländern zusammen mehr Rente, als ein Ehepaar in den alten Bundesländern.

Eben weil gerade durch das flächendeckende Kinderbetreuungsnetz Frauen arbeiten konnten, haben sie länger in die Rente eingezahlt, als Frauen in der BRD, die aufgrund fehlender Betreuungsmöglichkeiten zu Hause bleiben mußten, bzw nur eine Halbtagsstelle nehmen konnten, obwohl sie sogar lieber wieder Vollzeit gearbeitet hätte.

Und man mußte als Frau im Osten keinesfalls arbeiten oder wurde zur Arbeit gezwungen, wenn der Mann gut verdient hat und auch die Kinder einen Kindergartenplatz hatten.

Und die Kindergärten waren keinesfalls eine nette Geste für die Mütter um ihre Selbstständigkeit und Emanzipation zu fördern, sondern vielmehr dazu gedacht, um Kinder so früh wie möglich in staatliche Institutionen zu stecken um sie auf den "richtigen ideologischen Weg" zu bringen. Auch wenn eben der positive Nebeneffekt war, daß die Mütter natürlich in die Volksproduktion miteinbezogen werden konnten. "Wenn Mutti früh auf Arbeit geht..." :D

Bearbeitet von Mellly am 15.02.2008 19:37:10

nein ich sag ja gaaaaaaaarnichts mehr zu solche tehmen!


Zitat (Mellly @ 15.02.2008 19:25:06)


Naja, und was die Unterschiede zwischen Lohntüte Ost und West angeht: Vergleich dazu bitte auch mal die Lebenskosten in Ost und West...Vergleich zum Beispiel nur mal die Mieten in München mit den Mieten in Schwerin :pfeifen:  Merkst was?

Und es gibt sogar Beispiele, da hat ein Rentnerehepaar aus den neuen Bundesländern zusammen mehr Rente, als ein Ehepaar in den alten Bundesländern.

Eben weil gerade durch das flächendeckende Kinderbetreuungsnetz Frauen arbeiten konnten, haben sie länger in die Rente eingezahlt, als Frauen in der BRD, die aufgrund fehlender Betreuungsmöglichkeiten zu Hause bleiben mußten, bzw nur eine Halbtagsstelle nehmen konnten, obwohl sie sogar lieber wieder Vollzeit gearbeitet hätte.

Und man mußte als Frau im Osten keinesfalls arbeiten oder wurde zur Arbeit gezwungen, wenn der Mann gut verdient hat und auch die Kinder einen Kindergartenplatz hatten.

Und die Kindergärten waren keinesfalls eine nette Geste für die Mütter um ihre Selbstständigkeit und Emanzipation zu fördern, sondern vielmehr dazu gedacht, um Kinder so früh wie möglich in staatliche Institutionen zu stecken um sie auf den "richtigen ideologischen Weg" zu bringen. Auch wenn eben der positive Nebeneffekt war, daß die Mütter natürlich in die Volksproduktion miteinbezogen werden konnten. "Wenn Mutti früh auf Arbeit geht..." :D

Hee Ihr alle da

nicht alles war so schlecht das mit der Kinderbetreuung war Spitze dadurch konnten wir Frauen auch Racken gehen aber du darfst nicht vergessen das unsre Männer nicht die Löhne Eurer Männer bekommen haben und wir auch Racken gehen mussten damit es fürs Futter langte, nur deswegen haben wir als Ehepaar jetzt mehr Rente
alles wird Höher :ph34r: :wallbash:
warum nicht die Löhne ?
Politiker bekommen auch nicht 2 verschiedene Gehälter
Ich bin der Meinung gleiche Arbeit gleicher Lohn da würden unsere Kinder nicht auf Wanderschaft gehen. :pfeifen:

Nein , ich sage dazu auch nichts mehr- Welcher mann hat denn in der
DDR gut verdient ? dann muß er schon Funktionär oder parteisekretär gewesen sein.
Was meiner Familie geschen ist, ich könnte ein Buch schreiben. Aber sinnlos.
Wieviel Wessis gibt es , die sind noch kein einziges Mal hier bei uns gewesen, die
kennen bis heute noch nicht die schönen landschaften der ehemaligen DDR, wollen aber Mitreden können


Zitat (Gerlii @ 16.02.2008 11:05:57)
Wieviel Wessis gibt es , die sind noch kein einziges Mal hier bei uns gewesen, die
kennen bis heute noch nicht die schönen landschaften der ehemaligen DDR, wollen aber Mitreden können

Das ist doch jetzt ein schönes Beispiel. Wenn Ost und West zusammenwachsen sollen, dann darf es kein "uns" und kein "euch" mehr geben. Für mich ist es immer wieder interessant, dass solche Unterschiede gerade von Menschen aus dem ehem. Osten gemacht werden.

Übrigens, wenn ich die schönen Landschaften der ehem. DDR kenne, deswegen weiß ich doch noch lange nicht, wie die Leute dort gelebt haben, was soll also dieses Beispiel, das ich auch immer wieder zu lesen bekomme? Was hat die Landschaft mit dem System zu tun? Versteh ich nicht......

Mit der Kinderbetreuung geben ich all jenen recht, die zweifeln, dass es lediglich zur Entlastung der Mütter so war.

Ich kann es nicht mehr hören, wie gut doch alles war........ die Kinderbetreuung, die niedrigen Preise (für den Grundbedarf), die kostenlose medizinische Versorung und was weiß ich, was noch alles. Woran ging die DDR denn pleite?

Wie soll Ost und West zusammenwachsen, wenn gerade die Leute aus dem Osten immer wieder hervorheben, wie gut sie es doch in mancher Hinsicht hatten. Was dahintersteckte, darüber wird offenbar nicht nachgedacht und überhaupt.......... sorry, aber warum wollten denn alle rüber, wenn drüben alles so toll war?

Zitat (Pouco @ 13.02.2008 23:51:25)
Aber ich glaub auch, es ändert sich spätestens dann wenn die letzte Generation der Ost-West bewohner verstorben ist.

Das wird sich aber noch über viele Generationen hinziehen.
Denn wir haben erlebt, wie total überzeugte Wessis ihren Nachwuchs erziehen.
So lange wie die Kinder das auf ihr Brot geschmiert bekommen und immer wieder weiter geben wird es kein Ende nehmen mit Ossi und Wessi.

Wir ( Ossi ) haben vom ehemaligen Chef ( Wessi ) meines Mannes in Berlin-Wannsee eine Firma übernommen. Die Mehrheit der Leute wußte das und wir wurden sehr gut angenommen.
Doch es gibt auch unschöne Erlebnisse.
Wir haben für eine Kundin gearbeitet, Rechungung gestellt und keine Zahlung erhalten.
Auf Nachfrage bekamen wir zur Antwort: hätte ich gewußt, daß ihr Ossis seit, wäre ich woanders hingegangen, ihr bekommt kein Geld von mir.
Es ging tatsächlich bis vor Gericht, nur weil wir Ossis sind.
Von diesen Leuten haben wir auch die Kinder kennengelernt und die fahren leider die gleiche Schiene wie ihre Eltern.
So lange wie es solche Familien gibt ändert sich nichts.

Zitat (silent @ 16.02.2008 11:45:45)
Wie soll Ost und West zusammenwachsen, wenn gerade die Leute aus dem Osten immer wieder hervorheben, wie gut sie es doch in mancher Hinsicht hatten. Was dahintersteckte, darüber wird offenbar nicht nachgedacht und überhaupt.......... sorry, aber warum wollten denn alle rüber, wenn drüben alles so toll war?

Hier kann ich DIr nur zustimmen.

Wir fahren kaum noch in die alte Heimat, weil mir das Gejammere von vielen echt auf den Geist geht. Es sind nicht alle so, aber was ich so im Verwandtenkreis höre, da würde ich am liebsten sofort auf dem Absatz kehrtmachen. Man ist kaum zur Tür rein, da höre ich gleich, wie gut es uns doch jetzt geht. Sie könnten sich nicht mal einen Urlaub gönnen. Meine Güte, ich muss auch für mein Geld arbeiten. Aber wenn ich von meinem Schwager höre, wofür er arbeiten gehen soll, wenn er vom Amt ja auch die Miete zu Hartz IV bezahlt bekommt, dann stehen mir die Haare zu Berge.

Und gerade das von Leuten, die aus Prinzip noch nie im westlichen Teil Deutschlands waren. Aber mitreden und mitjammern wollen sie.

Wie gesagt, es sind nicht alle so. Aber wir sind froh, dass wir den Schritt gewagt haben. Nie mehr zurück!!!!!!!!!!!!!!

Schön, dass du da bist, Renate :blumen:

Und Ihr anderen: Nich immer zanken!!!! :angry:


Zitat (Renate54 @ 16.02.2008 16:31:27)
Hier kann ich DIr nur zustimmen.

Wir fahren kaum noch in die alte Heimat, weil mir das Gejammere von vielen echt auf den Geist geht. Es sind nicht alle so, aber was ich so im Verwandtenkreis höre, da würde ich am liebsten sofort auf dem Absatz kehrtmachen. Man ist kaum zur Tür rein, da höre ich gleich, wie gut es uns doch jetzt geht. Sie könnten sich nicht mal einen Urlaub gönnen. Meine Güte, ich muss auch für mein Geld arbeiten. Aber wenn ich von meinem Schwager höre, wofür er arbeiten gehen soll, wenn er vom Amt ja auch die Miete zu Hartz IV bezahlt bekommt, dann stehen mir die Haare zu Berge.

Und gerade das von Leuten, die aus Prinzip noch nie im westlichen Teil Deutschlands waren. Aber mitreden und mitjammern wollen sie.

Wie gesagt, es sind nicht alle so. Aber wir sind froh, dass wir den Schritt gewagt haben. Nie mehr zurück!!!!!!!!!!!!!!

Aber Renate rofl

wo hin zurück du bist in Deutschland bist nur dort hin wo du mehr Geld für deine Arbeit bekommst
Steht doch jedem offen wo wir wohnen wollen
Du muss mal nach Ungarn oder nach Polen ,oder in die Slowakei dort jammern die Leute noch mehr keiner ist zufrieden .Die denken ach bei uns fliegen die schon gebratenen Bräuller vom Himmel aber das wir für unser Leben rammeln müssen das sehen die auch nicht.
Und mit dem Harz 4 hat doch auch ein " WESSI "erfunden das ist nun mal wieder Politik die wir arbeitende Bevölkerung nie verstehen können .Einer der Arbeitet hat nicht so fiel wie einer der zu Hause sitzt .Ich verstehe das auch nicht :wallbash: :wallbash:

Bearbeitet von HannaS am 16.02.2008 17:37:34

Zitat (HannaS @ 16.02.2008 17:36:09)
aber das wir für unser Leben rammeln müssen

:o rofl

So, nu will der alte Raaabe auch mal was dazu sagen:

Im Dezember ´89 besuchte ich zum ersten Mal die DDR. Ja, richtig, die gabs da noch. Ich fuhr damals mit meinem siebenjährigen Sohn und meiner alten Mutter bei Bad-Sooden-Allendorf einfach über die Grenze. In Wahlhausen (damals DDR) besuchten wir eine kleine mittelalterliche Kirche. Ich war erschüttert. Nicht etwa, weil ich ein gläubiger Mensch wäre (mein Gott ist ein anderer.....), sondern weil da mittelalterliche Kunst am Verrotten war. Ich spendete ganz spontan 10 Mark. Die Menschen schauten mich damals an wie einen Geist aus einer anderen Welt. Irgendwie gab mir das zu denken.

Fortan dachte ich, auch die DDR ist - genauso wie die BRD - meine Heimat. Und so nutzte ich jede frei Minute, um mir das Land anzuschauen und die Menschen - meine Nachbarn - kennen zu lernen. Von Eisenach bis Dresden, von Lassan bis nach Eisfeld - ich bin überall gewesen, um dann festzustellen, dass mir der Menschenschlag besser gefiel als der im Westen. Der Zusammenhalt, den ich im amerikaversauten Westdeutschland lange vermisst hatte, den gab es plötzlich wieder. Ich "probierte" natürlich auch die Mädels durch - ich hatte zumindest den Eindruck, dass sie wesentlich offener und nicht so geldgeil waren wie im "Goldenen Westen". Irgendwann lernte ich dann "Schatzl" kennen. NACH der sogenannten "Wiedervereinigung". Hals über Kopf zog ich nach Thüringen. Da habe ich die für mich schönsten 6 Jahre meines Lebens verbracht. Die Menschen in dem ehemaligen "Schutzstreifendorf", in das ich zog, waren zwar sehr zugeknöpft, aber das sind wohl alle "Eingeborenen" in Dörfern. Dort bleibt man immer fremd.

Aber für mich hat sich eines eingeprägt:

Es gibt keine "Wessis" und keine "Ossis". Auch sind die fünf Bundesländer Thüringen, Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern weder "Neue Bundesländer", noch "Ostdeutschland". Sie sind ein über Jahrhunderte gewachsene Länder Deutschlands. Wenn irgendjemand in meiner Gegenwart von "Ostdeutschland" redet, dann warte ich immer noch (man mag mir das ob der Herkunft meiner beiden Familienstämme verzeihen) die reale "Vereinigung" ALLER DEUTSCHEN Länder, zu denen Ost - und Westpreussen gehören, Ostbrandenburg, Pommern, Ober - und Niederschlesien.

Kurze Erklärung dazu: Die Familie meines Vaters stammte aus Königsberg, mütterlicherseits kam die Familie aus Schmiedeberg/Netze (Bez. Posen, 30 Kilometer entfernt von Bromberg) und aus Allenstein/Ostpreussen.

Ich bin zwar mit Leib und Seele Nordhesse, Kasselaner (man beachte die Schreibweise), aber auch Deutscher. Hier ist meine Heimat, doch meine Heimat liegt nicht nur hier, wo ich wohne, arbeite und lebe, sondern in ganz Deutschland (außer im Ruhrpott....... aber das ist ne andere Geschichte).

Deutschland sollte eigentlich für jeden Deutschen IMMER Heimat sein, egal, wo er herkommt. Uns vereinigt eine zweitausend Jahre alte Geschichte, eine ebenso alte Kultur und Sprache. Wer glaubt denn da, dass uns 12 Jahre "Tausendjähriges Reich" und 28 Jahre "Mauer" trennen können?

Klar, Ossis gibt es, die leben in Ostfriesland. Aber weder "Wessis", noch "Ossis", noch "Wossis" im wörtlichen Sinn. Sondern nur Deutsche in Deutschland........


Gruß

Abraxas


Zitat (Abraxas3344 @ 16.02.2008 18:29:01)
So, nu will der alte Raaabe auch mal was dazu sagen:

Im Dezember ´89 besuchte ich zum ersten Mal die DDR. Ja, richtig, die gabs da noch. Ich fuhr damals mit meinem siebenjährigen Sohn und meiner alten Mutter bei Bad-Sooden-Allendorf einfach über die Grenze. In Wahlhausen (damals DDR) besuchten wir eine kleine mittelalterliche Kirche. Ich war erschüttert. Nicht etwa, weil ich ein gläubiger Mensch wäre (mein Gott ist ein anderer.....), sondern weil da mittelalterliche Kunst am Verrotten war. Ich spendete ganz spontan 10 Mark. Die Menschen schauten mich damals an wie einen Geist aus einer anderen Welt. Irgendwie gab mir das zu denken.

Fortan dachte ich, auch die DDR ist - genauso wie die BRD - meine Heimat. Und so nutzte ich jede frei Minute, um mir das Land anzuschauen und die Menschen - meine Nachbarn - kennen zu lernen. Von Eisenach bis Dresden, von Lassan bis nach Eisfeld - ich bin überall gewesen, um dann festzustellen, dass mir der Menschenschlag besser gefiel als der im Westen. Der Zusammenhalt, den ich im amerikaversauten Westdeutschland lange vermisst hatte, den gab es plötzlich wieder. Ich "probierte" natürlich auch die Mädels durch - ich hatte zumindest den Eindruck, dass sie wesentlich offener und nicht so geldgeil waren wie im "Goldenen Westen". Irgendwann lernte ich dann "Schatzl" kennen. NACH der sogenannten "Wiedervereinigung". Hals über Kopf zog ich nach Thüringen. Da habe ich die für mich schönsten 6 Jahre meines Lebens verbracht. Die Menschen in dem ehemaligen "Schutzstreifendorf", in das ich zog, waren zwar sehr zugeknöpft, aber das sind wohl alle "Eingeborenen" in Dörfern. Dort bleibt man immer fremd.

Aber für mich hat sich eines eingeprägt:

Es gibt keine "Wessis" und keine "Ossis". Auch sind die fünf Bundesländer Thüringen, Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern weder "Neue Bundesländer", noch "Ostdeutschland". Sie sind ein über Jahrhunderte gewachsene Länder Deutschlands. Wenn irgendjemand in meiner Gegenwart von "Ostdeutschland" redet, dann warte ich immer noch (man mag mir das ob der Herkunft meiner beiden Familienstämme verzeihen) die reale "Vereinigung" ALLER DEUTSCHEN Länder, zu denen Ost - und Westpreussen gehören, Ostbrandenburg, Pommern, Ober - und Niederschlesien.

Kurze Erklärung dazu: Die Familie meines Vaters stammte aus Königsberg, mütterlicherseits kam die Familie aus Schmiedeberg/Netze (Bez. Posen, 30 Kilometer entfernt von Bromberg) und aus Allenstein/Ostpreussen.

Ich bin zwar mit Leib und Seele Nordhesse, Kasselaner (man beachte die Schreibweise), aber auch Deutscher. Hier ist meine Heimat, doch meine Heimat liegt nicht nur hier, wo ich wohne, arbeite und lebe, sondern in ganz Deutschland (außer im Ruhrpott....... aber das ist ne andere Geschichte).

Deutschland sollte eigentlich für jeden Deutschen IMMER Heimat sein, egal, wo er herkommt. Uns vereinigt eine zweitausend Jahre alte Geschichte, eine ebenso alte Kultur und Sprache. Wer glaubt denn da, dass uns 12 Jahre "Tausendjähriges Reich" und 28 Jahre "Mauer" trennen können?

Klar, Ossis gibt es, die leben in Ostfriesland. Aber weder "Wessis", noch "Ossis", noch "Wossis" im wörtlichen Sinn. Sondern nur Deutsche in Deutschland........


Gruß

Abraxas

Hey Abraxas, meine Frau kommt auch aus Allenstein/Ostpreussen,war der nächst größere Ort,
mein Vater aus Stendal bei Magdeburg,ist am Ilmensee gefallen,
meine Mutter aus Hannover,lebte fast ihr ganzes Leben bei Neubrandenburg.

Was bin ich dann eigentlich, lebe fast mein ganzes Leben anner Nordseeküste, also nen Bazi sicherlich nicht, aber das währe auch egal.
Wie Du schon gesagt hast, wir sind alles Deutsche.

Mfg

Sebring.

(PS der Krieg hats möglich gemacht)

Zitat (HannaS @ 16.02.2008 10:31:26)
Hee Ihr alle da

nicht alles war so schlecht das mit der Kinderbetreuung war Spitze dadurch konnten wir Frauen auch Racken gehen aber du darfst nicht vergessen das unsre Männer nicht die Löhne Eurer Männer bekommen haben und wir auch Racken gehen mussten damit es fürs Futter langte, nur deswegen haben wir als Ehepaar jetzt mehr Rente
alles wird Höher :ph34r: :wallbash:
warum nicht die Löhne ?
Politiker bekommen auch nicht 2 verschiedene Gehälter
Ich bin der Meinung gleiche Arbeit gleicher Lohn da würden unsere Kinder nicht auf Wanderschaft gehen. :pfeifen:

Da du mich gequotet hattest, denke ich mal, du meintest damit auch mich.

Stell dir vor, ich bin auch ein waschechter Ossi, genauso wie meine ganze Familie. Ich habe meine Kindheit in der DDR erlebt (ich war 9 als die Mauer fiel) und es war eine tolle, behütete Kindheit, obwohl meine Eltern beide arbeiteten.

Ich lebe seit fast 5 Jahren in Bayern und habe hier schon oft Vorurteile gegenüber "Ossis" richtig stellen müssen.

Aber genau deine Argumentation "eure Männer-unsere Männer" etc sorgt dafür, daß die Mauer in den Köpfen bestehen bleibt.

Du kannst die DDR Verhältnisse von damals nicht mit der heutigen Zeit vergleichen. Sicherlich waren die Löhne niedriger bei uns aber auch die Lebenskosten standen dazu mehr oder weniger im Verhältnis. Das ist ne Milchmädchenrechnung.

Klar, das Kinderbetreuungsnetz im Osten war und ist auch heute noch flächenmäßig sehr gut ausgebaut. Nur darf man eben bei aller Lobpreisung nicht den ideologischen Hintergrund vergessen.

Genauso wie beim Schulsystem: Ich halte das DDR Schulsystem, nicht die Inhalte!!, für sehr gut, viel besser als das heutige dreigliedrige Halbtagsschulsystem.

Aber wie gesagt, durch die frühe Institutionalisierung der Kindheit hatte das Regime natürlich auch früh die Kontrolle bei der Erziehung im Sinne eines sozialistischen Staatsbürgers.


Und auch in der BRD damals konnten es sich bei weitem nicht alle Familien leisten, daß die Frau zu Hause bleiben konnte. Allerdings hatten es diese Frauen sicherlich schwerer, aufgrund der mangelnen Kinderbetreuungsangebote, schneller wieder ins Berufsleben zurückzukehren.

Zitat (HannaS @ 16.02.2008 17:36:09)
Aber Renate rofl

wo hin zurück du bist in Deutschland bist nur dort hin wo du mehr Geld für deine Arbeit bekommst

Nein, ich bin nicht dahin gegangen, wo ich mehr Geld für Arbeit bekomme.
Ich bin dahin gegangen, wo ich überhaupt erstmal Geld für Arbeit bekommen habe, nach Arbeitslosigkeit. Ganz einfach aus dem Grund, dass ich mir mit 48 noch zu jung war um in DD zum alten Eisen zu zählen und auf Kosten des Staates zu leben. Ich habe hier in Stuttgart auch mit knapp 50 noch einen tollen Job bekommen. Wir sind hier glücklich und zufrieden in Baden Württemberg. Für nichts auf der Welt würden wir wieder nach DD zurückkommen. Außerdem hat sich für mich der Wunsch erfüllt, den ich vor über 30 Jahren geträumt habe. Weg aus der DDR. Auch wenns einige Jahre später war - aber nicht zu spät.

Zitat (HannaS @ 16.02.2008 17:36:09)
Und mit dem Harz 4 hat doch auch ein " WESSI "erfunden das ist nun mal wieder Politik die wir arbeitende Bevölkerung nie verstehen können .Einer der Arbeitet hat nicht so fiel wie einer der zu Hause sitzt .Ich verstehe das auch nicht :wallbash: :wallbash:

ja genau, und die "Ossis" hat man vorsichtshalber ausm Bundestag ausgesperrt bei der Abstimmung, damit auch ja nur die bösen Wessis dieses Gesetz verabschieden...

Übrigens wurden das "Hartz-Paket" nicht von einem Mann "erfunden" sondern von einer Kommission entwickelt. Und immerhin, ein Ossi war mit dabei... :D

Und bitte nicht immer so pauschalisieren.

ein Arschloch kann her kommen wo es will es bleibt ein Arschloch!

ein liebenswerter Mensch kann her kommen wo er will und bleibt ein liebenswerter Mensch


pauschal gesagt Mensch bleibt Mensch so wie er ist und "rüber" kommt von Ost nach West, von West nach Ost oder Quer Feld ein. ;)


Zitat (Abraxas3344 @ 16.02.2008 18:29:01)

Aber für mich hat sich eines eingeprägt:

Es gibt keine "Wessis" und keine "Ossis". Auch sind die fünf Bundesländer Thüringen, Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern weder "Neue Bundesländer", noch "Ostdeutschland". Sie sind ein über Jahrhunderte gewachsene Länder Deutschlands. Wenn irgendjemand in meiner Gegenwart von "Ostdeutschland" redet, dann warte ich immer noch (man mag mir das ob der Herkunft meiner beiden Familienstämme verzeihen) die reale "Vereinigung" ALLER DEUTSCHEN Länder, zu denen Ost - und Westpreussen gehören, Ostbrandenburg, Pommern, Ober - und Niederschlesien.

Kurze Erklärung dazu: Die Familie meines Vaters stammte aus Königsberg, mütterlicherseits kam die Familie aus Schmiedeberg/Netze (Bez. Posen, 30 Kilometer entfernt von Bromberg) und aus Allenstein/Ostpreussen.

Ich bin zwar mit Leib und Seele Nordhesse, Kasselaner (man beachte die Schreibweise), aber auch Deutscher. Hier ist meine Heimat, doch meine Heimat liegt nicht nur hier, wo ich wohne, arbeite und lebe, sondern in ganz Deutschland (außer im Ruhrpott....... aber das ist ne andere Geschichte).

Deutschland sollte eigentlich für jeden Deutschen IMMER Heimat sein, egal, wo er herkommt. Uns vereinigt eine zweitausend Jahre alte Geschichte, eine ebenso alte Kultur und Sprache. Wer glaubt denn da, dass uns 12 Jahre "Tausendjähriges Reich" und 28 Jahre "Mauer" trennen können?

Klar, Ossis gibt es, die leben in Ostfriesland. Aber weder "Wessis", noch "Ossis", noch "Wossis" im wörtlichen Sinn. Sondern nur Deutsche in Deutschland........


Gruß

Abraxas

Hallo alter Rabe
das meine ich auch und weist du wo mein Stammbaum her kommt ,den konnte ich mir auch nicht aussuchen Großmutter aus Posen Großvater aus Lizmannstadt beide deutsch und ich Mein Vater pole meine Mutter deutsch Mein Mann Ungar und meine Kinder deutsch mein Enkel neudeutsch ( Witz) und trotz dem fühle ich mich hier zu Hause
Gruß an alle die sich als deutscher fühlen :blumengesicht:

Bearbeitet von HannaS am 16.02.2008 21:28:06

Nachi, das hast Du schön ausgedrückt. :blumen: :blumen: :blumen:


Zitat (Renate54 @ 16.02.2008 21:29:27)
Nachi, das hast Du schön ausgedrückt. :blumen: :blumen: :blumen:

finde ich auch :blumengesicht:

huhu hannas
ich glaube da ist jemand sauer auf dich... :(
mensch geniess doch jetzt, dass der osten und westen vereint sind :applaus:
mj :peace:


Zitat (mochajava @ 18.02.2008 04:36:54)
huhu hannas
ich glaube da ist jemand sauer auf dich... :(
mensch geniess doch jetzt, dass der osten und westen vereint sind :applaus:
mj :peace:

Hallo Mochajawa
sauer hin oder her ich wollte ja nur eure Meinung zum Thema Ossi , Wessi und warum so lange in den Köpfen so durcheinander brodelt ?

HannaS,
dieses Thema haben ja noch nicht mal unsere Politiker in Griff.
Erst kürzlich wurde das Umbringen der Babys im Osten auf die Abtreibungspolitik der Ex-DDR geschoben.
Aber hat sich mal einer angesehen wie alt diese Muttis / Vatis zu DDRzeiten waren und ob sie dieses Thema Abtreibung da schon interessiert hat?
Die waren doch alle noch Kinder.

Es fragt, von den Herren da oben, keiner nach was für Probleme es gab, die zu diesen Taten geführt haben.
Es ist doch so leicht die Ex-DDR als Schuldigen zu nehmen.

Solange, wie dort oben noch keine Einheit und Ehrlichkeit herrscht, wird es auch bei uns hier unten noch eine Weile bis zur Einheit in den Köpfen dauern.

Wir hier bei FM haben doch schon einen tollen Beitrag zur Einheit in den Köpfen getan, indem wir uns über das Leben im Osten und Westen von früher und heute austauschen.

Zitat (Nachi @ 16.02.2008 21:19:28)
ein Arschloch kann her kommen wo es will es bleibt ein Arschloch!

ein liebenswerter Mensch kann her kommen wo er will und bleibt ein liebenswerter Mensch


pauschal gesagt Mensch bleibt Mensch so wie er ist und "rüber" kommt von Ost nach West, von West nach Ost oder Quer Feld ein. ;)

Hallo Nachi,

da triffst Du den Nagel auf den Kopf. :)

Nicht wo einer lebt oder herkommt ist wichtig,sondern wer er/sie ist.

Gehe doch heute mal in ein xbeliebiges Dorf z.B. in Oberbayern ,da bleibst Du

immer ein Fremder /Zugereister ,wie man da sagt. Die Oberbayern sagen immer,

wir sind wir (Mir san Mir ,ich kann den Dialekt nicht richtig wiedergeben ) und selbst

jemand aus dem Nachbarlandkreis ist schon irgendwie anders. Was man da im

Kleinen erlebt ,zeigt sich bei Ossi und Wessi in großen.

Das was Abraxas schreibt,dass Deutschland für jeden Deutschen Heimat sein sollte,

muss sich noch in vielen Köpfen entwickeln .Das gilt aber allgemein und

nicht nur für Wessis im Osten oder Ossi im Westen. Ist man irgendwo neu ,sollte das

gelten was Nachi geschrieben hat . Auf den Mensch kommt es an . :)

Zitat (Nachi @ 16.02.2008 21:19:28)
ein Arschloch kann her kommen wo es will es bleibt ein Arschloch!

ein liebenswerter Mensch kann her kommen wo er will und bleibt ein liebenswerter Mensch


pauschal gesagt Mensch bleibt Mensch so wie er ist und "rüber" kommt von Ost nach West, von West nach Ost oder Quer Feld ein. ;)

Nachi, wir sagen es ähnlich, "wenn ich ein Arschloch treffen will", brauch ich zu
Hause auch nicht weit laufen.

Gruß

Sebring.


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