Bratzeit Kassler im Römertopf


Hallo,

ich möchte heute das 1. mal mit einem Römertopf arbeiten. In Wasser habe ich ihn schon "aufsaugen" lassen.

Ich möchte Kassler mit Pfeffer, Zwiebeln und Knoblauch braten (oder kommt da noch was dazu?). Wie lange ist die Bratzeit??? Ab wann darf ich den Deckel öffnen. Ich würde Umluft nehmen und den Römertopf auf ein Gitterrost stellen, ist das ok?? Wieviel Grad??

Sorry, für die vielen Fragen, aber es ist das 1. mal, das ich damit koche und ich will nichts falsch machen. :wub:

Danke Yola


Fleisch in die gewässerte Tonform legen und die geschälten, halbierten Zwiebeln und Knoblauch dazu geben.
Form schließen und das Kasseler in den kalten Backofen geben und bei 220Grad 90 Minuten backen.Umluft 200 Grad! ;)


Und bei Umluft auch 90 Minuten?? Oder nach ca. 60 Minuten vorsichtig Deckel heben (auf Dampf achten) und mit dem Messer schauen, ob es gut ist?


Auch 90 Minuten! ;)


1000 Dank

Yola :lol: :lol:


Pass aber mit dem Römertopf auf, speziell wenn er heiß ist- zieh ihn nicht einfach aus dem Ofen und stell ihn auf die kalte Herdplatte, starke Temperaturunterschiede lassen ihn platzen! (Auch den Deckel nur auf ein Gitterrost oder ein gefaltetes Handtuch legen, falls du den für die letzten Minuten abnehmen willst)


Früher habe ich sehr viel im Römerturm gemacht,
doch mittlerweile sind mir die Energiekosten zu hoch.
Die lange Schmor/Bratenzeit hält mich davon ab.

Obwohl, ich muß gestehen, die Speisen schmeckten alle ganz wunderbar.


:hmm: Wenn ich so darüber nachdenke,
vielleicht mach ich doch mal wieder was :sabber:
:blumen:

Bearbeitet von Sailor am 19.02.2008 13:47:15


Das mit der langen Garzeit nervt wirklich ein bisschen. Meine Sachen habe ich aber nur mit Unter-/Oberhitze gemacht. Ich dachte immer, Umluft trocknet den Topf quasi aus ? :(

Aber jetzt generell - dumfrag - geht es bei Umluft schneller?

Kassler mache ich übrigens gerne eingekuschelt in Sauerkraut und Äpfel :blumen:

Gruß Daddel


:D
Auch wenn die Garzeiten im Römertopf etwas länger sind, als bei "normaler" Zubereitung...
Für mich bleibt ein ganz gewaltiger Vorteil, dass man sich praktisch 90 Minuten um den Braten nicht kümmern muss und man so wirklich richtig viel Zeit für andere Dinge hat.
Es kann nix anbrennen, das Fleisch ist immer garantiert weich, man benötigt kein zusätzliches Fett, die Soße ist bei entsprechender Vorbereitung auch so gut wie fertig.
Das macht den relativ geringen Mehrverbrauch an Energie aus meiner Sicht wirklich wett.

Viel Spaß auch weiterhin mit dem Römertopf

Eure Feldmaus