Chihuahua: Erfahrungen, Erlebnisse, Informationen


Hey, wir haben seit einigen Monaten einen kleinen Chi in unserer Familie und genießen wirklich jede Sekunde mit Ihm. Der Kleine bringt uns immer zum Schmunzeln und hat jede Menge Schalk im Nacken, aber er brauch auch seine Schmuseeinheiten und lässt sich sehr gern verwöhnen.
Das Temperament und Mut ist das eines großen Hundes und ich glaub auch das ihm gar nicht bewußt ist, das er zur kleinsten Hunderasse zählt...
Ich kann jeden, der mit dem Gedanken spielt einen kleinen Hund zu kaufen, nehmt einen Chihuahua, sie sind genial!
Wie ist es bei anderen Chi Besitzern, mich würde interessieren wie oft Ihr ihn badet oder ob euer auch so ein Bewegungsjunkie ist (unserer läuft am Fahrrad mit und ein Spaziergang darf nicht unter 5 km sein). Kleidung im Winter, ja oder nein?

Ich freu mich schon sehr auf eure Posts...

Liebe Grüße RSW


Ne Freundin von mir hatte mal einen Chihuahua...Rambo...und den Namen hatte er zurecht... :wacko:

Möchte ja deine Begeisterung nicht trüben aber Chis gehören wohl mit zu den überzüchtesten Hunderassen überhaupt...Viele Chis bekommen später gesundheitliche Beschwerden. Ich hoffe, euer Chi bleibt davon verschont.

Ich hab zwar keine Hundeerfahrung, aber ich glaube Kleidung im Winter ist wohl etwas übertrieben, wenn man nicht gerade Paris Hilton heißt...

Und wenn ein Hund sowas braucht, dann ist es eher traurig, weil der Mensch ihm z.B. sein Fell weggezüchtet hat (siehe Nackthunde). Wenn Hunde trotz Fell Sachen im Winter bräuchten bzw sogar brauchen, dann ist das ne traurige Tatsache, an der nur der Mensch Schuld hat.

Baden würde ich einen Hund nicht sehr oft, das schadet Haut und Fell. Hast du schonmal hier im Tierbereich etwas gesucht, da gibts massig Tipps, u.a. auch rund ums Baden...


Dass Chihuahuas mutig sind, kann ich bestätigen - der einzige Hund, der mich jemals gebissen hat. :pfeifen:

Leider steht der Chihuahua nahe an der Qualzucht. Ursprünglich wogen diese Hunde ca. 4 Kilo, was heute bereits Zuchtausschluß bedeutet. Ein moderner Chihuahua sollte zwischen 1,5 und 3 Kilo wiegen, darunter ist kein Mangel und so gibt es bereits Hunde zwischen 500 und 1000 g, leider oft einhergehend mit dem "Apfelkopf", ein, im Vergleich zum Körper, überdimensionierter Kopf, der häufig Kaiserschnittgeburten nötig macht.

Zudem darf man nicht den Fehler machen, im Chihuahua aufgrund seiner geringen Größe keinen echten Hund zu sehen, er braucht Auslauf, artgerechtes Futter, Beschäftigung und Erziehung wie jeder andere Hund auch.

Für Familien mit kleinen Kindern würde ich übrigens einen Hund mit so zartem Körperbau nicht empfehlen, da sind robustere Rassen meiner Meinung nach besser geeignet.

Baden sollte man Hunde generell so selten wie möglich und ich finde Hunde mit Kleidung schlichtweg albern. Ausnahme: kranke Hunde. Ein gesunder Hund, der sich ausreichend bewegen kann, der wird auch nicht frieren.

Bearbeitet von silent am 21.03.2008 20:27:19


Wir haben uns auch lange belesen dazu, bevor wir ihn angeschafft haben. Mit der Überzüchtung der Rasse habt ihr recht. Unser wiegt jetzt mit 8 Monaten 2,4 Kilo und er ist stabil und gut gebaut. Wir passen auch extrem auf das wir ihn nicht überfüttern und er bekommt fast nur spezielles Chihuahua Trockenfutter, ab und zu mal etwas Käse oder Hähnchenfleich, aber nur als besondere Belohnung.
Haben schon einige gesehen, die mit Süßen wie Schokolade und anderen Zeugs gemästet werden, das ist unverständlich für mich. Man tut den Tier nichts gutes damit, ob Zähne oder Verdauung die man so schädigt.
Auch so wird er behandelt wie ein "normaler Hund", jeden Tag Gassi gehen und gute Erziehung ist ein Muß! Er hört aufs Wort und hat auch einen untergeordneten Platz im "Rudel".
Die Züchter, wo wir Ihn geholt haben, meinten in Sachen Kleidung, das ein Chi das braucht, weil er auf Grund seines Stoffwechsels sehr schnell Energie verliert und daher schnell friert. Anfangs hatte er ein Mäntelchen an (dezent und bequem), aber wir stellten schnell fest, das er sich ohne einfach wohler fühlt und die Bewegung das wichtigste ist.
Gebadet haben wir Ihn heut das erste Mal und werden uns damit auch sehr zurückhalten.
Wir hoffen das er uns so viele, viele Jahre Freude bringt. :wub:

Unser heißt übrigens Klitschko und genauso verhält er sich auch. :rolleyes:

LG


Sorry, ich will Eure Euphorie nicht trüben...
...aber für mich sind das keine Hunde im klassischen Sinne.
Ich werde nie den wohnungsanpreisenden Vermieter vergessen, der uns seine Hütte anpries: "... ja, Sie haben ja ein Kaninchen- und ein Hund ist da ja gar kein Problem: Sie kennen doch Chihuahuas: die machen nicht mehr Lärm und Dreck, wie ein Meerschweinchen..."

Es geht mir sicher nicht um Lärm und Dreck- aber so Westentaschentiere, die jeden Schnupfen des Besitzers selbst mit Tempos weggewischt bekommen... und mit einem Fingerschnipp dahin sind... nee-nee. Sorry- seid nicht böse. :)

Ein Hund mag für seine Kategorie vielleicht ganz sicher immer seinen Mut beweisen... aber Hackenbeißer empfinde ich leider nicht als wirklich mutige Hunde! Auch Pinscher und Zwergspitze sind mutig... :D

(ist meine Ansicht)

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 22.03.2008 07:43:01


Hey Biene,

jeden seine Meinung.

Ich möchte nur bisschen die Ehre unseres Chihuahuas retten. Wir erziehen Ihn nicht als Schoßhündchen, zum Verkleiden oder ihn in einer Handtasche zu tragen, das komplette Gegenteil ist der Fall. Jeden Tag einen weiten Spaziergang im Wald, wo er an vielen schnuppert, er liebt Schmutz wie andere Hunde, ... der einzige Unterschied ist das er etwas kleiner ist und über Nacht nicht draußen im Zwinger schlafen muß.
hackenbeißer ist er auch keiner, denn wenn man diese Hunde (wie jeden Hund) richtig und konsequent erzieht, passiert das nicht.

Liebe Grüße und schöne Ostern!


Bloß gut, daß er bei Dir, wie's aussieht, ein Hund bleiben darf und nicht zum hinterlistigen, parfümierten Paris-Hilton-Accessoire verkommt! :blumen:

Solche kenne ich leider ein paar... brrrrr!!!! :huh:
Und so wie unten abgebildet.... huuaaaa.... :mussweg:

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 25.03.2008 01:44:50


Der/ die arme Kleine. Sieht man schon irgendwie am Blick das es ihm nicht gefällt.
Solche Leute sollten sich lieber Puppen kaufen, als Hunde.

LG


Genauso seh ich das auch. :(

Leider ist die Schoßhündchen-Ansicht bei immer noch zu vielen Leuten gewaltig manifestiert... Straßsteinchen und Mäntelchen, statt Erziehung, Hundseindürfen und Abhärtung.
Das Schlimmste: ich hab schon mit Brillis gepiercte Yorkies nicht nur gesehen, sondern selbst auf dem Schoß gehabt... GEHTS NOCH?!!!! :ph34r:

Kein Wunder, daß gerade bestimmte Rassen durch Klischees in Verruf kommen.
Bei uns waren das früher Zwergpudel, Bedlington-Terrier, Zwergpinscher und Kleinspitze. Die wurden zwar nicht gepierct (das gab's da noch nicht), aber anderweitig "zur Geltung gebracht" und kriegten fast einen Herzkasper, wenn einer meiner Schäfis sie nur neugierig ("ist das ein TIER????") beschnuffelte. :blink:


Tachjen Biene,

davon habe ich ja noch nie gehört, das ist doch schon ein Fall für den Tierschutz.
Das solche Hunde eine Geschichte haben und als nutztiere gehalten wurden, das scheint kaum jemanden zu interessiern.
Die Chihuahuas wurden früher in Mexico gehalten um Ratten und Mäuse vom Grundstück fernzuhalten und zu jagen, wozu sie auch pefekt geeignet sind! Sie haben einen enormen Jagdinstinkt und Bewegungsdrang, wie manch großer Hund nicht.

LG


Moin, RedSummerWine,
genau das war auch mein erster Gedanke, als ich das sah... allerdings tut man besser dran, sich nicht in die Angelegenheiten von andern Leuten zu mischen, wenn das Tier / die Tiere bis auf das Piercing :blink: ) ausgezeichnet im Schuß, perfekt gepflegt und ernährt und verhaltensmäßig super drauf sind... das kann nach hinten losgehen.
Gegen eine Klientel, die es sich erlauben kann, selbst den Hund mit echten Brillis zu schmücken, hat man als Normalsterblicher meist nicht viel Möglichkeiten. ;)

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 30.03.2008 21:08:25


ich muss auch was dazu schreiben. ich empfehle dir deinen hund anzuziehen, wenn es kalt ist. chiuahuas haben keine unterwolle; yorkshire übrigens auch nicht. somit frieren die im winter wirklich und werden sehr schnell krank.
mein kleiner (pinscher-yorkshire mix) war ständig erkältet oder hatte mandelentzündngen. ich hab gedacht, dass man hunde nicht anziehen muss und das nur ein dämlicher trend ist. manchmal ist es aber notwendig. gibt ja auch schlichte hundemäntelchen.
zum thema chis seien so ruhig wie meerschweinchen kann ich nur den kopf schütteln. chis sind sehr häufig ganz schlimme kläffer und verteidigen ihr revier sehr laut. wie viele andere kleine hunderassen haben sie ein übersteigertes selbstbewusstsein. unser vermieter erlaubt chis und spitze z.b. nicht.
ich finde chis trotzdem toll. wenn man sie nicht ständig rumträgt, dann können sie sich auch zu "richtigen" hunden entwickeln und spielen auch schon mal mit größeren.
freu mich für euch. der kleine sieht ja wirklich ganz niedlich aus :wub:


Zitat (RedSummerWine @ 21.03.2008 20:06:24)

Wie ist es bei anderen Chi Besitzern, mich würde interessieren wie oft Ihr ihn badet oder ob euer auch so ein Bewegungsjunkie ist (unserer läuft am Fahrrad mit und ein Spaziergang darf nicht unter 5 km sein). Kleidung im Winter, ja oder nein?

wie alt ist denn der kleine? falls er unter einem jahr ist, dann lasst das mal mit dem fahrrad fahren. die gelenke sind noch nicht ausreichend stabil und es kann zu schweren schäden kommen. viele leute vergessen, dass hd nicht nur eine krankheit von großen hunden ist.
mit dem baden ist das so ne sache. euer kleiner hat ja glattes fell. da wird der meiste dreck rausfallen, wenn er sich schüttelt. ansonsten schubbert ihr ihn zuhause einfach mit nem frotteehandtuch ab. baden nur im notfall (in aas gewälzt o.ä.) und dann auch nur mit hundeshampoo, aber ich denke das weißt du selbst.
du wirst das schon gut machen. am wichtigsten ist, dass du konsequent bleibst (auch wenn er klein und süß ist). wadenbeißer sind nämlich ätzend :pfeifen:

Zitat (silent @ 21.03.2008 20:25:22)
Ein gesunder Hund, der sich ausreichend bewegen kann, der wird auch nicht frieren.

falsch. mein hund rennt unglaublich viel, spielt mit anderen hunden und erkältet sich trotzdem sehr schnell. blasenentzündungen kommen auch vor.
ich bin völlig verzweifelt zum tierarzt gegangen und der war der meinung, dass man bestimmte hunde anziehen sollte, wenn sie denn frieren.

Das kommt auch bissel auf die Erziehung an.
Wir haben einen Papillon und bei denen heißt es auch, dass die Kläffer sind. Aber wir haben immer darauf geachtet und keine Probleme damit. Er schlägt an, wenns klingelt aber ansonsten hört man ihn nicht. Auch nicht, wenn er allein ist. Das haben uns die Hausbewohner schon oft bestätigt, dass man den Hund nicht merkt.
Und Papillons gehören zu den Kleinspitzen.


ohhhhh!!!! einen papillonhätte ich auch sooo gern als zweithund. leider sind die züchter hier in berlin so enorm teuer.
habe allerdings auch gehört, dass papillons sehr leicht zu erziehen sind.
klar ist das auch erziehungssache mit dem kläffen, aber ich kenne kaum einen spitz z.b. der nicht kläfft.


Zitat (Mumsel @ 05.04.2008 09:22:33)
ohhhhh!!!! einen papillonhätte ich auch sooo gern als zweithund. leider sind die züchter hier in berlin so enorm teuer.
habe allerdings auch gehört, dass papillons sehr leicht zu erziehen sind.
klar ist das auch erziehungssache mit dem kläffen, aber ich kenne kaum einen spitz z.b. der nicht kläfft.

Habe Dir die HP unserer Züchterin geschickt. Aber Papis haben ihren Preis und das wird sich kaum groß von Züchter zu Züchter unterscheiden.

Hallo ihr lieben..
Ich muss zugeben das ich meinen Chi auch anziehe und das schlimme ist nicht nur im winter :heul: Mein kleiner ist nun fast ein jahr alt und er wird ständig krank selbst mit kleidung...Ich verzweifel bald...In meiner wohnung sind 28grad damit der kleine nicht friert(ich schwitze mir einen ab)...Kaum öffne ich das Fenster zum lüften oder drehe die Heizung etwas runter, erkältet sich mein kleiner..Ich kann mit dem Hund auch nicht wirklich spatzieren gehen nur bei >>>>wirklich<<< schönem Wetter und das auch nur angezogen wie schon gesagt...Ich bin gezwungen meinen Hund auf´s Katzenklo zu lassen was mich mehr wie stört. Ich habe einen Hund und keine Katze!..Weiß echt nicht was ich noch machen soll mit dem kleinen so langsam geht es ins Geld...Auch sein Hundefutter (Nassfutter) muss ich vorher in die stellen bevor er es Fressen kann...Ich habe mir einenn Hund gekauft für viel viel Geld nur leider habe ich nicht mehr wie ein Lebendes Kuscheltier bekommen :( Kann mir kaum vorstellen das es euch da anders geht. Und mit dem kleinen in den Schnee gehen ist unmöglich für mich danach ist er wieder 3 Wochen krank!

Lg MoniiiQue

ps. Der Tierarzt freut sich immer wenn er mich sieht!

Bearbeitet von MoniiiQue am 24.03.2009 19:06:14


vieleicht solltest du es langsam angehen lassen, damit das fell auch was taugt.

warst du schon mal beim frisör mit ihm, mache einen termin wenn das wetter besser ist und dann runter damit.
so kann das fell sich mal erholen und wachsen.
denn das fell packt erst unterfell aus wenn der hund friert.
du must ihn auf jeden fall abhärten.
klamotten weg und nach und nach die heizung runter drehen.
da es bei dir zuwarm ist kann das fell nix werden.
wenn er unten friert und dann in die überheitzte wohnung kommt......
wie soll da das fell wissen was los ist.
unten ist winter oben ist sommer.
also hatt er nur das sommerfell.


So eine ähnliche Idee wie Gitti hatte ich auch....

Hast du ihm schon mal was zur Stärkung des Immunsystems gegeben?
Joey bekommt zur Zeit Echinacea-Tabletten wegen einer kleinen Rachenentzündung.

Einfach mal Echinacea googeln.


Ich vermute, daß das arme Tierchen zwar sehr teuer war, jedoch aus keiner guten Zucht kommt, wenn es derart anfällig ist. Möglicherweise schwaches Immunsystem, vielleicht stammt der Kleine aus einem sehr starken Wurf, die Mutterhündin mußte zuviele Welpen aufziehen?
Da steckt man nicht dahinter.

Beständiges Frieren ist auch ein Zeichen für konstitutionelle Schwäche.

Man sollte das Immunsystem des Hündchens stärken, aufbauende bzw. Stärkungspräparate geben und zudem jetzt in den Frühling rein mit einer ganz langsamen Abhärtung (Klamotten weg, Wohnung nicht mehr überheizen) vorgehen. Beim homöopatisch arbeitenden Tierarzt wäre der kleine Patient sicher gut aufgehoben.

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 25.03.2009 22:56:12


Kleidung für meine Cihuhuas,nur im tiefschnee..!

Wegen den kurzen Beinchen versinken sie bis zum Bauch,und dann droht Unterkülung
der Organe......ansonsten nur wie gott sieh schuf...bis jetzt hatte ich noch keine Probleme mit Erkältungskrankheiten.


Hallo!

Wir haben auch 2 Chi´s! Klar sind die in gewisser Weise überzüchtet aber die meisten Züchter arbeiten daran das die Rasse gesünder wird. Dennoch finde ich das Chi´s nicht annähernd so überzüchtet sind wie Pekinesen, Mops, Englische Bulldogge, aber auch Schäferhunde und Co.!
Besonders Pekinesen mit ihrem "deformierten" Kopf wo man ständig auf die Augen acht geben muss da der Schädel einfach zu klein für die ist usw.!

Dann noch die Sache mit den Schäfis, man hat teilweise das gefühl das die Rückenlinie für manche "Züchter" nicht abfallend genug sein kann!


Zitat (Hundejunky @ 16.11.2009 00:16:33)
Dann noch die Sache mit den Schäfis, man hat teilweise das gefühl das die Rückenlinie für manche "Züchter" nicht abfallend genug sein kann!

Es gibt inzwischen die eine oder andere kleine Interessengemeinschaft, die sich für das Wiedererstehen des Deutschen Schäferhundes als Gebrauchshund, der er ja eigentlich ist (rechtwinklig stehend, gesund ohne dünnblütige Makel, der eigentlichen Rasse entsprchend wesensfest und belastbar) einsetzt.
Ich hoffe, die können sich (auf die Zeit gesehen) irgendwann gegen die so mächtige Augsburger DSH-Lobby, die immer noch den deformierten Rücken probagiert und feste ohne Schranken (!!! :wallbash: ) darauf weiterzüchtet (Abnehmer gibt es immer noch weltweit genug), durchsetzen.
Aber wie lange das dauern wird?
Wenn sie wirklich ohne In- und Linienzucht auskommen wollen, wie ich neulich las...

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 16.11.2009 01:05:24

Zitat (MoniiiQue @ 24.03.2009 19:04:00)
:( Kann mir kaum vorstellen das es euch da anders geht. Und mit dem kleinen in den Schnee gehen ist unmöglich für mich danach ist er wieder 3 Wochen krank!

Sonderbar. Wir haben bei uns im Reitstall auch eine Frau mit einem Chi. Der ist jetzt natürlich bei minus 10 Grad auch mit einem Mantel bekleidet, wie übrigens auch die Dalmatiner und der Rhodesian Ridgeback bei uns. Sein Mantel ist in Bundeswehrtarnfarben gefärbt und der Hund sieht so aus, als warte er auf seinen Einsatz in Afganistan.
Er ist mit seinem Frauchen stundenlang im Stall - es ist ein Offenstall-Reitstall, also nix mit Reiterstübchen. Ein kerniger Hund, der seine Besitzerin auch auf Ausritte begleitet. Ich habe noch nicht mitgekriegt, dass er je krank war. Vielleicht weil sie ihn wie einen Hund behandelt?

Ich nehme meinen Hund (Grand Basset de Vendeen; momentan sieht er aus wie Knut, der kleine Eisbär) mit ins Büro. Die Chefin hat sich jetzt einen chiwawa gekauft. Ein Notfall. Er gehörte Leuten, die ein Handtaschenhündchen aus ihm machten, dann aber die Lust an ihm verloren. Gott sei Dank haben sie ihn seiner Züchterin zurückgegeben.
Jedenfalls wirkte dieser Hund, im Vergleich zu meinem robusten Büffel, kaum lebensfähig. Wollte dauernd auf den Arm und getragen werden, hatte lt. Tierarzt eine völlig unterentwickelte Muskulatur, wirkte sehr empfindlich.
Jetzt nach nur 4 Wochen ist der Hund nicht mehr wiederzuerkennen. Da meiner Chefin schneebedingt das verreckt ist (sie fährt noch mit Sommerreifen :lol: ), läuft sie die Strecke von ihrem Haus zum Arbeitsplatz. Immerhin 7 km (sie ist sportlich und "nur die Harten kommen in den Garten".) Der Chi läuft mit. Das "ich will auf den Arm" hat sie ihm schnell abgewöhnt.
Und am Beispiel meines Hundes - freundlich bis ins Mark, aber selbstbewußt, robust, "was kostet die Welt", so ein Typ wie Obelix- scheint er sich auch seelisch zu seinem Vorteil zu entwickeln.

Bearbeitet von dahika am 13.01.2010 16:59:35


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