Tricks: Hund, Katze, Kaninchen etc.pp.


Hallo,
Ich wollte mal fragen welche Tricks ihr euren Tieren beigebracht habt und bei nicht so häufigen wie ihr das gemacht habt.

man sagt ja auch bestimmte Tiere lassen sich nicht trainieren z.b. Katzen, eine Freundin von mir hat ihrem Kater Männchen, Platz und Sitz beigebracht mit Leckerlis ;-)


eines meiner Kaninchen kann männchen machen.

der Hund kann

Sitz
Platz
Bleib
Gib 5 (linke pfote)
Hallo (rechte Pfote)
Bring
gib (sachen in die Hand geben)
Such
Hier (mit vorsitzen)
Komm (in die nähe)
Nein (alles was sie nicht darf *g*)
Aus (nur ausspucken)
Fass (nur bellen nicht beissen)
Hopp (hoch, egal worauf)
danke (verbeugung)
Mensch (Männchen im sitzen)
down (kopf aufn boden)
In dein Bett
Warte
Strasse (sitz an der strasse)
rechts, links (fuss auf der jeweiligen seite)
Vor (aufm boden kriechen)
Tanz (auf zwei beinen stehen)
SpielzeugKnochen, Seil, Ball (unterscheiden der drei Spielzeuge)


Das sind doch eigentlich fast alles ganz normale Kommandos für einen Hund, die eigentlich jeder Hund beherrschen sollte.

Kunststücke bringen wir unserem Hund nicht bei. Uns genügt es, wenn er auf das hört, was wichtig ist.


und was sind für einen Hund Kommandos sonst ausser tricks?
ein Hund macht die ja nicht weil er grad mal bockig ist, sondern weil man sie ihm beibringt ;-)


Unter Kommandos verstehe ich, dass ein Hund aufs Wort gehorcht. Das muss einfach sein.

War aber nicht böse gemeint. Es kann doch jeder seinen Hund beibringen, was er möchte. Solange kein "Zirkuspferd" draus wird.

Meiner Freundin ihrer rollt sich auch über die ganze Wiese. ;)


hab dich schon verstanden, keine Angst ;-)

was verstehst du unter zirkuspferd?

Ich bringe dem Hund tricks bei um ihn auszulasten, weil es ihm nicht reicht "nur" Gassi zu gehen.

Was mir bei Leila aufgefallen ist, seit dem ich Tricks mache, funktionieren die normalen Kommandos auch besser als vorher.
woran das liegt weiss ich auch nicht genau, ich denke einfach weil die Tricks ja hauptsächlich mit Leckerlis, Spiel und Spass trainiert werden und die Kommandos, die ja normalerweise schon stitzen einfach nicht mehr so "besonders" behandelt werden. Aber bei der Aussicht das sie es doch könnten, ist Hund mit Feuereifer dabei.


Na die, die dann mit rosa Mäntelchen und rosa Mützchen ihre Kunststückchen zeigen sollen. ;)


Wenn man einen Hund die Kommandos spielerisch beibringt und er Spaß
daran hat ,gibt es eigentlich keine Probleme.
Nur nicht jeder Hund lernt gleich viel oder schnell.
Wir hatten z.B. Besuch von unserem"Ziehsohn",der einen Jack-Russel -Huskey-Mix
hat ,eine Hündin.Die Größe nach ein Jack-Russel-Terrier.
Dieser Hund ist dermassen Hyperaktiv,denn bekommt man nicht müde. Und sie
ist auch sehr lernbegierig und hat ein paar Eigenarten drauf da kommt man aus
dem Lachen nicht mehr raus.
Unser Bouvier ist seiner Art entsprechend eher sturer und eigenwillig.Zudem kommt
er aus schlimmen verhältnissen.Aber auf spielerische Art und viel Geduld konnte
ich ihm einiges beibringen.
Was mich bloß ärgerte:Als ich mit ihm das 1.Mal Gassi ging und er lief etwas weiter
raus,hab' ich ihn gerufen und als er sich zu mir umdrehte den Arm gehoben.
So wie ich es bei seinen Vorgängern auch gemacht habe.
kam er angelaufen.Als ich das Stolz seinem Vorbesitzer erzählte und auch noch
sagte:"Ich weiß gar nicht was du willst? Der hört doch?"
"Ja,klar ,meinte der bloß,"das Armheben verbindet er mit Steinwerfen"
Sprich der gute Mann hat immer einen Stein nach Balu geworfen wenn er nicht
sofort kam.Seither laß ich den Arm unten wenn ich ihn rufe.


@ute,
das ist hart, mit dem Stein. man kann den Arm auch noch mit etwas gutem Verbinden, wenn man das will. z.b. wenn man dem Hund ein neues Kommando oder Trick beibringt, bei mir z.b. habe ich den Arm oben wenn ich das Männchen will.
so könnte man dem Hund beibringen wenn der Arm oben ist, gibt es leckerlis und keine Steine.
Ist vllt. ne überlegung wert wenn er wirklich extrem aufs Arm heben reagiert, man hebt ja öfter mal den Arm.

macht euer "ziehsohn" etwas mit dem Hund?
wenn er vom Körperbau her ok ist, könnte ich mir bei einem solchen Hund gut Disc-Dogging (Frisbee mit Tricks) vorstellen oder Agility. um ihm zu zeigen das es auch ruhig geht wäre Trickdogging (also Tricks beibringen) ne Variante für zuhause.
gerade so hyperaktive lernen schnell das sie nur etwas bekommen wenn sie ruhig sind.

meine z.b. wenn wir anfangen einen neuen Trick zu üben, zeigt sie erstmal total begeistert alles was sie kann, fängt an zu bellen und rumzuspringen, irgendwann (ca. 3minuten) merkt sie dann das es ihr nichts bringt und sie wird ruhiger und probiert neue sachen.
Ich clickere mit ihr die Tricks. d.h. wir haben einen clicker und sie weiss wenn der clicker ertönt hat sie etwas richtig gemacht und es gibt ein leckerli.

wenn ich tricks mit dem clicker übe, dann muss sie selbst ausprobieren für was es einen click gibt. ich gebe ihr nichts vor o.ä. sondern wenn sie ansatzweise das zeigt was ich von ihr will, gibts den click.
das dann ein paar mal, bis es erst wieder für den nächsten schritt ein leckerli gibt, den sie aber wieder selbst ausprobieren muss.

so hab ich mit ihr als letztes, noch in der alten wohnung "tür auf" und "tür zu" geclickert. die tür war angelehnt, sie musste hingehen und die tür aufstumpen.
jeder blick in richtung tür wurde geclickert, dann jeder schritt bis sie bei der tür war.
dann das anstumpen der tür und dann das zustumpen der tür.
bis sie es raushatte hat etwa ne halbe stunde gedauert. das kommando dazu einfügen dann nochmal etwa genauso lange. halt immer in mehreren einheiten von ca. 5-10 Minuten.

der Trick liegt jetzt aber erstmal auf Eis weil ich hier keine türen habe ;-)


hallo ihr alle
als ich meinen brutus beim ersten anbeten seiner auserwählten gesehen hatte, habe ich laut gesagt "er macht bitte bitte" ( er stand auf den hinterbeinen und seine vorder pfötchen patschten zusammen, mehrmals)
seit dem wenn ich sage mach bitte bitte, macht er es so.
auch von sich aus wenn er, außer plan, leckerlies will.

na und das mein katerchen klingelt wenn er aufs kloh raus will, hatte ich ja schon mahl geschrieben. das habe ich ihn begebracht.


Meiner musste nie so Sachen wie Männchen oder Verbeugungen machen.
Ich finde und fand sowas behämmert.
Die Grundkommandos waren drin und das war auch okay.
Er war allerdings auch recht eingebildet und konnte sehr stoisch gucken, wenn er was nicht wollte. Das lag wohl an seiner adligen Ader.... :D
Zumindest konnte er von Beginn an prima mit uns Fussball spielen, nur als Torwart war er nicht zu gebrauchen....zählt das auch ?
;)


klar zählt das ;-)

Ich muss zugeben, als ich meinen Hund bekam, hab ich gesagt er muss gar nichts können ausser auf Kommando kommen wenn ich das will.
weil alles andere wäre ein einschnitt in seine Persönlichkeit als Hund. Nur das kommen ist zur Sicherheit.

Mit der Zeit hab ich dann aber gemerkt das Sitz, Platz und Bleib auch nicht so verkehrt ist.

Von Tricks hielt ich überhaupt nichts, ich fand das "lächerlich" und mein Hund sollte nicht lächerlich gemacht werden.
Auch heute noch finde ich manche Tricks einfach lächerlich, z.b. Kinderwagen schieben, Skateboard fahren u.ä.

Aber dadurch das ich, aufgrund meiner Körperlichen Konstitution nicht in der Lage bin meinen Hund richtig auszupowern, also Joggen, Radfahren und co.
musste ich mir etwas anderes überlegen.
So kam ich zu den Tricks. ihr machts spass und mir auch.
Heute denke ich also über Tricks anders als noch vor 5 Jahren.

Bestimmte Tricks würde ich ihr nie beibringen. weil es, wie renate schon sagte zu sehr an Zirkuspferd mit rosa Tütü erinnert.


Meine Schäfis gingen ausschließlich auf klassische Hörzeichen und Grundbefehle im Ring... der Labrador konnte mehr und war noch weitaus lernbereiter. :lol:
Ich brachte ihm "Bring! Die Kanne!" mit seinem Ball bei. Er brachte es soweit, daß ich ihm anmaulte: "Na:... Gießkanne?!!" Der Hund rannte los und brachte die leere Gießkanne zum Wasserfaß: "Danke: Braaav! Da: Dein Ball!" :) (Seinen Ball in die Kanne zu stecken, war der Anfang...)

:wub: zum Schluß reichte: "Buzebär! Kanne!" :wub: und das sah so aus:



"Wollen wir GIESSEN gehen?" brachte ihn hoch und er freute sich, rannte zur Kanne und biß wie blöde in den Henkel :wub:.
"Kanne", "Brings" und "Giessen gehen" assoziierte der Barney mit der Gießkanne.
Übrigens wußte er, daß man den Kannenhenkel nicht zum Kauspielzeug nehmen darf.

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 09.04.2008 01:58:25


das ist ja cool! :D


Noch heute spricht mein zerbissener Gießkannenhenkel Bände... DER Hund war echt klasse! :wub: :wub: Labbys sind wahnsinnig gelehrig: sie verstehen Worte und assoziieren die. Aufgabe: Kanne bringen.
Ball(Lieblingsspielzeug: in den zu bringenden Gegenstand tun: Hund guckt rein: "Ja- bring! Komm!" Will er den Ball, bringt er die Kanne mit...

Bringt er die Kanne zum Faß: "Brings mit- jaaaa braav!" ist die Belohnung sein Ball: "Aus! Braaav"" Knuddeln und Ballgeben oder -werfen (-fangenlassen).
Barney war sehr ruppig ung ging auf seinen Ball wie ein Irrer. Solch spielzeugbereite Hunde kriegt man leicht zu Tricks. :wub:


hi,pouco!

find so kleine tricks auch gut als "nebenbeschäftigung" für meinen hund.

ist zwar sportlich ausgelastet,aber etwas "kopfarbeit" ist immer gut.

na,so ein "boromi" braucht auch evtl. mehr....


das neuste:bringts telefon(heil),buddelt die erwünschten löcher im garten(sonst
nicht)...

schade,dass er nicht auch noch den papierkram erledigt... ;)

ps:vergleichbaren fred gibts schon... :pfeifen:

LG,rosti! :)


bei der Gartenarbeit hat mir Leila auch schon geholfen.
ich musste einen kleinen Baum entwurzeln. ich hab mich abgerackert ohne ende, als Leila das gesehen hat hat sie einfach mal mitgebuddelt. ich hab mich danben gestellt und sie hat gebuddelt und die wurzeln rausgezogen.
Als sie dann mal aufgehört hatte hab ich einfach gesagt "fein, mach weiter" und sie hat weiter gemacht. aber als Trick hab ich das nicht ausgebaut ;-)


@pouco:Balu konnte ich schon viele Ängste nehmen ,die durch seinen
Vorbesitzer ausgelöst worden sind.Über Brücken gehen oder die Terrasse
zu laufen.Einzig mit unserer Treppe und dem Balkon haben wir noch Probleme.
Sein Vorbesitzer schrie auch jedes Komando gleich.Da gab es schon den
ersten Streit.Wo bleibt den da der Spielraum wenn er wirklich mal nicht
hört? Noch lauter werden geht ja nicht

Unser Ziehsohn ist LKW Fahrer und hat nicht viel Zeit,aber diese verbringt er
immer mit seiner Hündin.Jogging,Fahrrad fahren,schwimm und gassi gehen
alles was den Hund auspowert .(was ich aber bis jetzt noch nie erlebt habe) :D

Ansonst ist sie bei seiner Schwester und wird dort umsorgt.


Unser Balu "hilft" auch im Garten.Er braucht den Spaten nur zu sehen,dann
ist er zur Stelle.Die Erde wird lockerer als mit mancher Fräse :lol:
Bouvies sind ja Treiberhunde und um dies zu fördern lasse ich ihn Bälle und Eimer "treiben".Auch trägt er gerne Sachen im Fang.
z.B. lasse ich ihn Plastikschüssel oder Eimer oder auch die Gießkanne
nachtragen.Schuhe bringt er auch und Herrchen die Zeitung.
Das war gar nicht schwer.Mit ein bißchen"Nimms" und "Brings ,Herrchen"
klappt das ganz gut.
Apportieren mag er aber nicht - Stöckchen oder Ball bringt er höchstens
2 - 3 mal und dann versteckt er es.Nach dem Motto:"Hols doch selbst,wenn
dus laufend wegwirfst" rofl


Zitat (rostigernagel @ 09.04.2008 03:31:40)
hi,pouco!

find so kleine tricks auch gut als "nebenbeschäftigung" für meinen hund.

ist zwar sportlich ausgelastet,aber etwas "kopfarbeit" ist immer gut.

na,so ein "boromi" braucht auch evtl. mehr....


das neuste:bringts telefon(heil),buddelt die erwünschten löcher im garten(sonst
nicht)...

schade,dass er nicht auch noch den papierkram erledigt... ;)

ps:vergleichbaren fred gibts schon... :pfeifen:

LG,rosti! :)

Auf das Telefon hab ich meinen Labby auch bekommen und das sogar sehr leicht: Das Ding riecht nach uns und außerdem wußte er, daß seine Menschen dorthin rennen, wenn das Teil klingelt: (Pawlowscher Reflex andersrum).
Ich mußte ihm nur noch beibringen, das Ding nicht fallen zu lassen. :)

Hab ich auch mit dem Ball hinbekommen und der Befehl war: "Barney, Telefon!", wenn es klingelte.
Trainiert habe ich ihn mit dem Handy: eigene Fest.Nr. anrufen, klingeln lassen, Hund schicken.

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 10.04.2008 04:41:17

Ich hatte einen sehr faulen Tibet-Teppich (Terrier).
Er war so ziemlich der sturste Hund,den ich gesehen habe.
Im Haus war er eigentlich immer nur am rumliegen.
Aber sobald er von der Leine loswar,ist er zum kleinen Teufel mutiert.
Wir hatten so eine Flex-Leine.Und nach einiger Zeit haben wir rausgefunden,dass wenn er die Leine im Maul haelt nicht mehr abhaut.
Er ist immer stolz wie Oskar neben einem gelaufen.
Aber ich bewunder die Leute,die ihren Hunden so allerhand Tricks beibringen.
Er war so tierisch faul im Haus,deshalb haben wir ihn oft Flokati gerufen :P

:wub: Total niedlich das pic mit dem Labrador.
Labradore haben so ein tollen "Laecheln" im Gesicht.... :wub:


Lg Daraja


zwei meiner tricks
die einzigen die bis jetzt für die ewigkeit festgehalten wurden.

Mensch



Down

Bearbeitet von Pouco am 11.04.2008 00:42:16


Ja, Daraja, das mit dem Labby-Lächeln stimmt. :wub:
Leider Gottes sehen sie auch dann noch wie die Strahlemänner aus, wenn sie abticken: dann kommt zum Lächeln nur die hochgestellte Bürste und eine unglaubliche Schnelligkeit dazu. :unsure: Das hatte ich mit unserem leider auch erleben müssen: drinnen der vollendet intelligente Gentleman, draußen extrem dominante Kampfsportskanone. Nicht mal sehr ausgedehntes Fluß-Schwimmtrainig hielt ihn davon ab: strahlend grinste er apportierend mit seinem Ball ans Ufer, aber wehe, wenn Kinder oder andere Rüden in der Nähe waren: ich mußte ihn sofort anlegen, wie ich ihm den Ball ausnahm!

Das ist auch so eine Last gerade der Retrieverhunde: sie sehen grundlieb aus, gucken immer so und jeder will sie sofort anfassen: oft mögen genau das die Hunde eben nicht, was wiederum die Leute nicht begreifen: "Aber der guckt doch sooo lieb!"
Sagt man als Besitzer: "Bleib lieber weg", versteht das kaum einer. -_-

Da ist Barney nochmal :wub: :

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 11.04.2008 00:47:35


ich find tricks inzwischen schlichtweg praktisch *g*.
ich hab es ja irgendwie immer mit dem kreuz und ewig mit den hunden rumrennen ist auch eher schatzis job, dafür müssen bzw. dürfen sie bei mir zeigen, was sie so alles im kopf haben.
akasha (labrador-husky) ist ja schon ihr komplettes 4 jähriges hundeleben bei uns und kann u.a. schlüssel suchen und aufheben, dinge von einem zum anderen bringen oder hinterherschleppen(bücher, zigarettenschachteln, schüsseln etc. was eben greifbar ist. theorethisch soll sie uns mal bei der hochzeit die eheringe bringen *g*). sie schleppt ihren napf an, wenn sie hunger hat, holt (und unterscheidet natürlich) auf kommando meine schuhe, herrchens schuhe, meine flipflops, beide geschirre und leinen, wasserflaschen, handtücher, socken, ihre spielzeuge (ball, ring, socke, stock, schaf, herzchen, kissen und was es sonst noch gab und gibt) und noch ein paar andere sachen und sie kapiert, was davon in die wohung darf und was davon nicht raus darf.
sie hat inzwischen geschnallt, dass, wenn es draussen pfeift, ihr unser nachbar fressi zuwirft - und erkennt den mann porblemlos im treppenhaus, obwohl sie ihn bei der "fressi vom himmel" aktion ja nicht sehen kann.
sie bringt annie (1,2 jahre, labrador - irgendwas) bei, was sie darf und was nicht, kann den aufzug holen und lernt grade, mir die socken auszuziehen, nachdem ich im fernsehen einen bericht über behindertenbegleithunde gesehen hab, und die sache recht praktisch fand.

und die ganzen üblichen sachen - warten, sitzen, hinlegen, pfoten geben, sich drehen, drüberspringen, draufspringen, leckerli auf der nase balancieren, stillhalten etc. blabla. kann sie ja auch noch. muss mal lobend in der öffentlichkeit erwähnt werden. ;) irgendwann wird sie hoffentlich auch lernen, geschirr zu spülen. *g*

klingt jetzt vielleicht nach zirkuspferd, aber sie scheint happy zu sein, wenn sie sowas tun darf oder was neues lernen darf. und im grunde seh ich grad diese lernbegeisterung eigentlich als den hauptgrund dafür, hunden sowas beizubringen. sie haben spaß am lernen und sie zeigen gern, was sie können. zudem kümmert man sich während der lernphase und bei der späteren präsentation aufmerksam um sie - und aufmerksamkeit + lob (und leckerlis) ist für die meisten hunde ja wohl das größte überhaupt.

selbst annie, die wir vor knapp 5 monaten als halbverhungertes, völlig verängstigtes bündel aus verdrecktem fell zu uns genommen haben, scheint genauso gern zu lernen, nachdem sie irgendwann endlich geschnallt hatte, dass ihr niemand den kopf abreisst, wenn sie mal ein nein hört.
irgendwie lernt man dadurch auch wieder, akashas leistungen mit anderen augen zu sehen - bei ihr erwartet man, dass sie zig gegenstände auseinander hält und anbringt, bei annie haben wir uns schon halb totgefreut, als sie zum ersten mal auf den gedanken kam, dass sie uns ihre pfote geben könnte. oder auch nur, als sie langsam anfing, nicht nur zwischen napf und liegeplatz hin und her zu sausen, sondern dem parkettboden zu vertrauen.
und dass sie zu uns vertrauen gefasst hat, seh ich eigentlich als genausogroße "dressur"leistung wie jeden einzelnen trick, den akasha beherrscht.

wobei mir hier vielleicht auch mal jmd was erklären kann:
"sitz" also, stehen oder gehen und sich dann hinsetzen, kannte akasha seit jahren. konnte und kann sie natürlich auch super. nur als ich dann versucht hab, sie davon zu überzeugen, dass "sitz" auch bedeuten kann, sich hin- bzw. aufzusetzen, wenn man grade liegt, hats bis zum begreifen praktisch ewig gedauert. (na schön, eine halbe stunde über einen tag verteilt) und mich mehrere scheiben käse gekostet.
"auf", also sitzen oder liegen und dann aufstehen war im anschluss daran aber wieder zeimlich leicht. verwirrt mich immernoch ein bisschen...


Zitat (Die Bi(e)ne @ 11.04.2008 00:41:36)
Ja, Daraja, das mit dem Labby-Lächeln stimmt. :wub:
Leider Gottes sehen sie auch dann noch wie die Strahlemänner aus, wenn sie abticken: dann kommt zum Lächeln nur die hochgestellte Bürste und eine unglaubliche Schnelligkeit dazu. :unsure: Das hatte ich mit unserem leider auch erleben müssen: drinnen der vollendet intelligente Gentleman, draußen extrem dominante Kampfsportskanone. Nicht mal sehr ausgedehntes Fluß-Schwimmtrainig hielt ihn davon ab: strahlend grinste er apportierend mit seinem Ball ans Ufer, aber wehe, wenn Kinder oder andere Rüden in der Nähe waren: ich mußte ihn sofort anlegen, wie ich ihm den Ball ausnahm!

Das ist auch so eine Last gerade der Retrieverhunde: sie sehen grundlieb aus, gucken immer so und jeder will sie sofort anfassen: oft mögen genau das die Hunde eben nicht, was wiederum die Leute nicht begreifen: "Aber der guckt doch sooo lieb!"
Sagt man als Besitzer: "Bleib lieber weg", versteht das kaum einer. -_-

Da ist Barney nochmal :wub: :


:wub:
Och da koennt ich schwach werden...
Ich wuerde mir gerne wieder einen Hund zulegen,aber ich denke es ist kluger etwas abzuwarten,da mein momentaner Zeitplan nicht viel Platz fuer nen Hund hat.
Ja das stimmt Bi(e)ne,Labbies sehen immer so lieb aus,auch wenn sie total sauer sind.Meine Oma hatte einen Labby,der leider so gefuettert wurde,dass er kurz bevor er starb nur noch am japsen war.
Aber er hatte ein schoenes Leben und wurde geliebt. :wub:
Aber dein Labby ist ja soooo niedlich,den koennte ich glatt klauen :wub:

Knuddel ihn mal

Liebe Gruesse
Daraja

@Katzenohr,
das klingt ja nach mächtig viel!

Zitat
klingt jetzt vielleicht nach zirkuspferd, aber sie scheint happy zu sein, wenn sie sowas tun darf oder was neues lernen darf. und im grunde seh ich grad diese lernbegeisterung eigentlich als den hauptgrund dafür, hunden sowas beizubringen. sie haben spaß am lernen und sie zeigen gern, was sie können. zudem kümmert man sich während der lernphase und bei der späteren präsentation aufmerksam um sie - und aufmerksamkeit + lob (und leckerlis) ist für die meisten hunde ja wohl das größte überhaupt.


genau das ist einer der Gründe warum ich mit Leila auch tricks mache.
wie gesagt, ich fand es vorher auch eher "zirkuspferd" mässig.
aber als ich merkte das der Hund spass dran hat, fand ichs nicht mehr so schlimm ;-)

klingt viel, aber viele sachen hat sie ja eh nur "nebenbei" gelernt. eigentlich fällts es nur dann auf, wenn man es aufzählt oder ebn mit neuling annie vergleicht.


Zitat (DarajaGR @ 12.04.2008 18:55:30)

Aber dein Labby ist ja soooo niedlich,den koennte ich glatt klauen  :wub:


Ja, ne? :wub: So süß, wie er zu Hause war (wie auf dem Bild), so lächelnd aggressiv wurde er draußen. :ph34r:
Die letzten Tobe- und Schwimmgänge habe ich mit ihm zu Zeiten gemacht, wo kein anderer mehr draußen war... so schlimm. Er holte die Bälle auch im Mondlicht und folgte aufs Wort, so er weder Menschen noch andere Hunde sah :blink: .

Ich mußte ihn abgeben und habe ihn also nicht mehr :schnäuzen: . Er hat ein Kind angefallen und gebissen, weil er sich angegriffen fühlte. (Grölendes Kind von 11 Jahren rannte direkt auf ihn los. :ph34r: )
Bis zu dem Tag hatte er sich nie gegen Kinder gerichtet. Sie konnten bis dahin mit ihm spielen und seinen Ball werfen: er brachte ihn immer zurück. :wub:

Ich wollte ihn behalten (auch unter Auflagen, man ist hier sehr streng), aber besser war es ihn abzugeben: von dem Tag an haßte er Kinder wie die Pest und offensichtlich. Fast so schlimm, wie andere Rüden.



Ich habe schon lange vor, Barney mal zu besuchen (obwohl ich nicht weiß, ob das gut für ihn ist: er hängt an uns so sehr). Wenn ich ihn mal wiedersehe, kriegt er Dein Knuddeln! :wub: Immerhin würde ich ihn aus einem großen Rudel blonder Labys herauskennen, da ich seine Tattoo-Nr im Ohr weiß.

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 13.04.2008 04:16:32

Aber es geht ja hier um Tricks und nicht um traurige Geschichten... also will ich nochmal schubsen und mit unserer Hasendynastie aufwarten :wub: :

Kaninchen etwas beizubringen, funktioniert gewöhnlich noch schlechter, als mit Katzen: bei den Hopplern ist es einfach nur wichtig, sie zu beobachten und deren Reaktion auf die Familie anzuwenden- wie es denn möglich ist:

Beispiel Moppel und das chaotische Kinderzimmer:

Moppel war ein Charaktertier, so, wie es die meisten gut gehaltenen Hauskaninchen sind; ein unkastrierter Bock, den wir aufgrunddessen allein hielten. Er war fast wie ein Hund der Chef im Haus und rundweg superzahm, suchte sich allerdings die Leute aus, die ihn anfassen durften, ohne daß er biß und klopfte / brummte.
Kind war sein bestes Stück, Schmusestunden liebte er, zudem durfte er sowieso immer frei in der Wohnung hoppeln (trotz Kabel- und Tapetengebrüll des GG).
Eines Nachmittages räumte der Hase ihr Zimmer auf :lol: , ich habe ihn sogar noch dabei gemalt, wie er den Becher mit den Murmeln ins Mäulchen nahm, erst schüttelte, und dann auskippte... erst dann sagte ich: "Mäuschen, der Hase räumt dein Zimmer auf!" rofl Ich lachte mich kaputt und beobachtete das possierliche Treiben: zu witzig! rofl
Raketenartig war das Kind hinterher: "Meine Puppen!!!"
Was im Weg lag, flog nach links und rechts und wurde angefressen oder wütend bescharrt und weggeschmissen! Am schlimmsten mußte der Barbie-Ken leiden: und das über Jahre: er wurde mit dem absoluten Hasenhaß verfolgt, wütend bescharrt und gebissen, herumgeworfen und hatte am Ende weder Nase noch Zehen... :blink:

Stifte, Malblock, Puppen, Murmeln und Plastiktiere wurden rüde aus dem Weg geräumt: die Kleine maulte lauthals-- mein Konmmentar: "Was räumst du auch nie auf?! Sieh mal zu! Der Hase kann das viel besser!"
Sie räumte nicht von Stund an ihre Plünnen auf, es dauerte noch etwas, ehe ich sie wirklich ordentlich nennen konnte- aber der Moppel half dabei. :wub:

Bis jetzt haben wir unsere Hasendame, Moppels Nachfolgerin: Sie kam als geschenktes Zoohandels-"Zugroßtier" mit etwa einem Jahr zu uns. Was keiner ahnte: schwanger war sie auch noch.
Der erste Wurf waren 5, sie zog sie nach Hasenart recht ruppig, aber gut auf und wenn es wirklich etwas Süßes gibt, dann Kind und Hasenwurf im selben Zimmer. Kind lernt, Mutter Häsin gegen äußere Angriffe zu schützen (Katzen, damals) und die Kleinen behutsam zu zähmen. Irgendwann sortiert man 6 Karnickel aus dem Kinderbett und lernt, Bettwäsche sorgsam zu flicken :pfeifen:
Was haben wir für Spaß gehabt!

Nun ist Filinchen alt (8 Jahre) - den letzten (2., angesetzten) Wurf hat sie hier im Haus aufgezogen. Gelebtes Hasenleben... den Garten gut kennend. Bindet das oder nicht:
Die Häsin gräbt sich nie durch den Zaun und denkt nicht ans Abhauen. Bedroht sie etwas, rennt sie sofort richtung Küchentür (Terrassentür) und geht rein.
Auch ein scharfer Ruf: "Filin! Rein!" nützt.
Also haben wir einen Hasen, der hört, wie ein Hund. Zudem frißt sie aus der Hand und horcht, wenn sie ihren Namen hört, auf.


Als ich mich unfallbedingt mehrere Wochen nur mit Krücken fortbewegen konnte, mußte ich mir was einfallen lassen, um den Kuschelbären beschäftigen zu können.

In dieser Zeit wurde er zum richtigen Haushaltshelfer.

Seit dem holt er die Wäsche, räumt sie in die Waschmaschine und holt sie hinterher
auch wieder raus und reicht sie mir.
Er räumt leere Flaschen weg, holt Kleidung und Schuhe und öffnet Schubladen, um mir etwas daraus zu holen.
Wenn etwas runterfällt, muß ich inzwischen nichts mehr sagen, er hebt es von alleine auf und reicht es mir. Das ist bei ihm so richtig zum Reflex geworden.

Tja und so werde ich auch heute noch fürstlich verwöhnt, obwohl ich doch längst wieder gut zu Fuß bin :P


Bine


Der Kater meiner Eltern kann apportieren. Er kam aus dem Tierheim und hatte seine Eingewöhnungszeit zu absolvieren, bevor wir ihn rauslassen durften. Da haben wir für ihn kleine Stofftierchen und Bälle geworfen, damit er hinterherjagen konnte. Um erstaunt festzustellen, dass er sie ins Mäulchen nahm und uns brav vor die Füße legte :lol:

Er "klopft" auch an, wenn er rein will und kommt auf Ruf - aber nur bei meinem Vater. Der hat ihm das über Jahre hin antrainiert.


Zitat (witch_abroad @ 20.06.2008 23:57:35)
Der Kater meiner Eltern kann apportieren. Er kam aus dem Tierheim und hatte seine Eingewöhnungszeit zu absolvieren, bevor wir ihn rauslassen durften. Da haben wir für ihn kleine Stofftierchen und Bälle geworfen, damit er hinterherjagen konnte. Um erstaunt festzustellen, dass er sie ins Mäulchen nahm und uns brav vor die Füße legte :lol:

Er "klopft" auch an, wenn er rein will und kommt auf Ruf - aber nur bei meinem Vater. Der hat ihm das über Jahre hin antrainiert.

Das apportieren hat der Kater meines Freundes wohl auch gemacht.
Am liebsten mit Alubällchen. Die haben regelrecht Fußball gespielt.

Aber jetzt ist er zu alt dafür. ^_^

"Anklopfen" tut er auch. Morgens um 5 besonders angenehm. ;)


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