Eurer Einkaufsverhalten: nach der Euro einführung!


Hallo Fories!

Nun sind wir ja schon relativ lange vom Euro geplagt und mich würde mal interessieren ob sich euer Einkaufsverhalten geändert hat!

Bei mir ist z.B. so das ich kam noch Fertigprodukte einkaufe.
Ich bin felsenfest der Überzeugung das sich "Maggifix" und andere Produkte um mehr als 100% verteuert haben und da mache ich nicht mit! :labern:

Genauso ist es meiner Meinung nach bei Klamotten usw!
Ich versuche vieles selber zu schneidern, es wird gestopft und geflickt und weitestgehend auf "Industrieware" verzichtet. :pfeifen:

Beim Essen achte ich darauf das "Saisonware" auf den Tisch kommt und ich bin froh das wir noch unseren Schrebergarten haben.
Seitdem ich mich wieder total "altmodisch" verhalte spare ich echt so machen Euro. Es ist zwar oftmals etwas umständlicher aber glücklicherweise bin ich nicht berufstätig und verfüge über die nötige Zeit den "Mehraufwand" zu bewältigen.

LG Andrea


Hallo Benja,

ich denke auch, dass sich seit der Euro- Einführung vieles verteuert hat.
Vor allem die Gastronomie, die Bekleidungsindustrie, Baustoffe und Autozubehör ist drastisch teuerer geworden. Ein Gericht beim Restaurant um die Ecke, für das ich vor der Euro- Einführung 18,95DM bezahlt habe, kostete dann 14,95€. Und es handelt sich tatsächlich um das gleicht Gericht. Restaurantbesuche habe ich seitdem drastisch eingeschränkt. Bei Grundnahrungsmitteln konnte ich das so dramatisch nicht feststellen. Ich bemerke bei mir, das ich jetzt, 3 Jahre später, mich immer noch nicht richtig daran gewöhnt habe. 1,99€ ist eben kein Schnäppchen, sondern fast 4.00 DM.
Leider falle ich immer noch zu oft darauf herein. Ich koche zwar für meine 5-köpfige Familie grundsätzlich selbst und kann daher auch Angebote und Saisonware nutzen, aber auf Vieles ist man doch angewiesen. Nähen kann ich nämlich nicht, und meine Teenies würden das wahrscheinlich auch nicht anziehen. Und eine Jeans kann dann locker mal 50€ kosten. Also, wir verkneifen uns jetzt doch so einiges, da mein Lohn leider nicht in dem Maße gestiegen ist, wie viele Kosten.

Gruß Karen


Ich habe leider - oder doch Gott sei Dank? - mich immer noch nicht an den Euro gewöhnen können. Immer noch rechne ich alles in die D-Mark um, aber das macht auf Dauer trübsinnig. Wenn ich dann mal denke, 0,99 EUR ist ein Schnäppchen, dabei sind es fast 2 Mark, verzichte ich schonmal auf das eine oder andere.

Die Restaurants sind zwar auch teurer geworden, aber das liegt auch zum Teil an den teureren Rohstoffen.

Was ich damals bei der Euro Umstellung als RIESEN- Schweinerei empfunden habe:

Die Discounter (Penny blieb mir da ganz besonders in Erinnerung) haben VOR der Umstellung die Preise erhöht. Als dann der Euro da war, haben Sie die Preise wieder ein wenig heruntergesetzt, damit es hieß, Penny hat sich durch den Euro nicht beeindrucken lassen. Dabei waren die niedrigeren Preise noch nicht mal so herabgesetzt wie VOR der Erhöhung.

Frechheit sowas!

:labern:


Als ich mit meinem Freund zusammen gezogen bin, war de Euro schon da, aber erst da wurde mir erst richtig bewusst wie teuer alles geworden ist. Fertigprodukte gibt es bei uns ganz ganz selten und ich guck viel mehr auf die Preise als vorher. Wir geben so ca 250,- im Monat für Lebensmittel, Kosmetika, Putzmittel, Windeln etc aus. Ich führ auch ein Haushaltsbuch um immer alles kontrollieren zu können und um den Überblick zu haben. größtenteils kaufen wir im Aldi ein. Was so neue Kleidung angeht, überlegen wir uns 2x ob die Hose oder das hemd jetzt sein muss. Wir beide haben uns mal ganz am Anfang eine Liste erstellt was so im Monatr von unseren Konto an nebenkosten abgeht; sprich Benzin, Versicherungen, Sparraten, etc. Was dann noch übrig bleibt versuchen wir zu sparen um uns dann mal wirklich einen schönen Urlaub oder eine Markenjeans leisten zu können.Trotzdem versuchen wir jeden cent 5x um zudrehen, um auch in der Zukunft "abgesichert" zu sein. Muss nur mal ein neues her oder es flattert eine hohe Rechnung ins Haus z.B. Private Arztrechung, oder von der KFZ-Werkstatt etc...
Ich bin zwar kein "Pfennigfuchser",aber ich spare um später mir auch mal was leisten zu können. Ab und zu gönnen wir uns auch mal einen Restaurantbesuch,aber selbst da achte ich auf die Preise. Meine Tochter soll unter unserem sparsamen Leben nicht leiden, sondern wird auch ein bißchen verwöhnt, wobei die das mit ihren fast 16Moanten nicht mitbekommt.

cathie


Euro=Teuro!!!

da ist schon was wahres dran!
Als wir umgezogen sind habe ich in einer alten Jeans noch einen Kassenbon aus DM-Zeiten gefunden...ich bin mit diesem Kassenbon losgezogen und habe genau das alles gekauft was darauf stand.
Brot,Kaffee,Ziggis,Kiste Cola,Milch,Fleisch,Obst,Wurst und Käse,Nudeln usw...

damals waren das 76,63DM
für genau den selben Einkauf habe ich dann 51,44€ bezahlt...
da fehlten mir die Worte :o
ich rechen eigentlich immer noch fast alles in DM um und frage mich dann oft,würdest du dafür soviel Mark bezahlen???Nein,sag ich dann zu mir selbst und leg es zurück.
ich achte sehr genau auf die Preise,weil wir einfach nix zu verschenken haben und das wenige was wir haben,müssen wir zusammenhalten .Anders geht´s bei uns einfach nicht. :(


Was ich mich seit Einführung des Teuros nur frage ist folgendes......wo geht die Asche hin??? Alle, wirklich alle jammern doch darüber, jeder muss sparen, wir machen alle hier und da Abstriche, ich hab noch keine einzige Aussage gehört wie "Ist mir egal, ich hab's ja" - aber irgendwohin muss die Asche doch fließen? Wer hat sie, wer steckt sie ein? Der Staat? Die Industrie? Die Manager??

WO IST UNSER GELD???

*verwirrt*
die Schnegge


Zitat (Schnegge @ 26.08.2005 - 11:31:13)
Was ich mich seit Einführung des Teuros nur frage ist folgendes......wo geht die Asche hin??? Alle, wirklich alle jammern doch darüber, jeder muss sparen, wir machen alle hier und da Abstriche, ich hab noch keine einzige Aussage gehört wie "Ist mir egal, ich hab's ja" - aber irgendwohin muss die Asche doch fließen? Wer hat sie, wer steckt sie ein? Der Staat? Die Industrie? Die Manager??

WO IST UNSER GELD???

*verwirrt*
die Schnegge

Bei all den Ackermann, Essers, und den Politikern, die nach ein paar Jahren schon eine Rente kassieren, für die der Normalbürger ca. 1475 Jahre (geschätzt) arbeiten muss. Bei den Krankenkassenvorständen, die sich ihre Bezüge um schlappe 300 % erhöht haben.

O.K.. das war jetzt vielleicht ein bißchen polemisch. Aber wenn ich über diese Vorgänge in der Zeitung lese, schwillt mir der Kamm. Ich hatte im Januar eine Lohnerhöhung von 7€ brutto. Bei Steuerklasse 5 ist da gut die Hälfte weg. Da kann ich mir grade mal ein Pfund Hackfleisch für kaufen. Davon krieg ich nicht mal eine Mahlzeit für meine 5 Leute hin. :wallbash:

Ich halte es für eine Unverfrorenheit, wenn sogenannte "Experten" dauernd rotzfrech behaupten, mit der Euroeinführung sei kaum etwas teurer geworden. Klar, daß diese Figuren, die für sinnlose aber phrasenreiche "Untersuchungen" x-tausende von den ach so guten Euros kassieren, die zweifellos geschehenen Verteuerungen kaum bemerken. Und wenn ich schon höre, daß man endlich diese Umrechnerei sein lassen soll, sonst gewöhne man sich nie an die neue Währung und das würden ohnehin nur alte oder beschränkte Leute machen.. da kommt mir die Galle hoch! Ganz im Gegenteil: Wenn man n i c h t umrechnet, ist man ruckzuck abgezockt! Wie leicht hält man Sachen für 99 Cent oder 9,90 Euro für ein Schnäppchen? Früher kostete dasselbe 99 Pfennige oder vielleicht zehn Mark! Im Übrigen denken die Leute in allen Ländern der Währungsunion so (ich meine die normalen, nicht die Spesenritter etc.) Sollen die vielleicht alle doof sein?
Trotz meiner Wut schöne Grüße ...
(da fällt mir ein - hätte ich das nicht ins Wutforum setzen sollen? Mea culpa!)


Ja, ja, ja
Gestern Abend habe ich gerade wieder so einen Beitrag im TV gesehen.
Die haben doch tatsächlich die Frechheit besessen
und nochmal gesagt,
das die Lebensmittel nicht teurer geworden sind.
Nein,
ganz im Gegenteil.
Die Mischpoke behauptet doch glatt
DIE LEBENSMITTEL SIND BILLIGER ALS NOCH VOR EINEM JAHR. :wallbash: :wallbash:

SCHweinerei


Ist zu mir noch nicht angekommen das die Lebensmittel preiswerter sind. Im Gegenteil b :angry: ei mir kostet alles sehr viel mehr. Möchte mal wissen in welchem Laden die Politiker einkaufen :pfeifen: da will ich auch hin :)


Grundnahrungsmittel, wie z.B. Butter, Zucker, Mehl, Nudeln, Margarine, Öl u.s.w. sind tatsächlich im Preis gleich geblieben oder sogar billiger geworden. Große Preissteigerungen gab es aber bei Schokolade und anderem Süßkram, (leider)
Obst (teilweise jahreszeitlich bedingt), Kaffee, und Benzin (ebenfalls Grundbedarf).
Drastisch teuerer sind vor allem Dienstleistungen und anfangs auch Kleidung geworden, bei der Kleidung hat es sich wieder etwas eingependelt.
Bei der letzten Autoinspektion musste man mich doch glatt wiederbeleben. Das hab ich vor einigen Jahren in DM bezahlt. Leider kann man nicht allen Preiserhöhungen aus dem Weg gehen.


Hallo
Ich lebe zwar in der Schweiz aber ich kann es euch gut nachempfinden denn auch in der Schweiz ist es zum Teil sehr teuer :schrei:
Ich bin jedes mal geschockt wenn ich den Endbetragzu sehen bekomme :labern:
Da bezahlt man schnell 30 Franken für eine Handvoll Dinge.
Ich versuche immer wider aufs neue Einsparungen zu machen.
Bin daher immer auf tipps suche wie ich einsparungen machen kann bei Lebensmitteln :keineahnung:
Also wer noch einen Tipp hat für mich vielen Dank
liebe Grüsse
aus der Schweiz
Rasselbande


Also ich achte zunehmend auf marktfrische Sachen - die sind besser und billiger :D , weil es dann natürlich automatisch Saisongemüse ist. Ich hab z.B. noch vor einiger Zeit durchgehend Erdbeeren haben "müssen", weil wir uns zum Frühstück immer frischen Fruchtsaft mixen, aber Erdbeeren im Dezember haben einfach einen horrenden Preis, und soo toll schmecken sie auch nicht.

Ich kaufe auch viel weniger Fleisch, und wenn, dann richtig gutes. Wenig, dafür super Qualität.

Andererseits gehen wir wegen Drogerieartikeln zunehmend in die Metro, das spart einiges (wenn auch nicht allzusehr, so dass wir neuerdings überlegen, ob das bisschen Ersparnis den Zeitaufwand wert ist mit dem Rausfahren ...)


Ich mach das ganz einfach. Ich habe 150€ pro Monat zur Verfügung neben den Fixkosten und lasse mir die als 5 € Scheine bei der Bank auszahlen. Jeden Tag werden 5€ ins Portemonaie getan. (30 Tage hat der Monat X 5 € = 150) Was Abends übrig ist, kommt in ein Glas und wird gesammelt. Wenn genügend Geld zusammen ist, nehme ich es und kaufe dafür Sachen, die dringend sind: Winterstifel, Schuster etc. Klamotten kaufe ich vorwiegend auf dem Flohmarkt (2 € für eine fast nicht getragene Jeans, weil die Dame etwas in die Breite gegangen ist)

Einkaufstrick: Immer mit Einkaufszettel einkaufen. An der Kasse den Einkaufswagen noch einmal durchstöbern, ob das, was nicht auf dem Zettel drauf stand, wirklich gekauft werden muss. Im Zweifelsfall zurück ins Regal (Vorsicht bei Kühlware - die nicht eine halbe Stunde durch den Laden schieben) Immer von Aldi den Prospekt mitnehmen und vorher 22 1/2 mal überlegen, ob man die Teile dort braucht (Argumentation: Hatte ich bis jetzt nicht, warum brauche ich es nun auf einmal?). Brauche ich nur ein oder zwei Teile: Niemals einen Einkaufswagen nehmen. Dann kommt man gar nicht erst auf die Idee, den scheinbar leeren Einkaufswagen voll zu packen.

Und davon habe ich noch jede Menge Tricks. Am Anfang ist es für Leute, die das nie gemacht haben, sicher ein Aufwand. Später ist das so Gewohnheit, das es automatisch geht.


Grundnahrungsmittel haben sich nicht verteuert (nur Inflation) oder im Gegenteil, aber alles, was "hergestellt ist ist 40-100% teurer geworden...gab da neulich ein Beitrag im Fernsehen....


Ich lasse mich vom Euro wenig beeindrucken. Ehrlich gesagt hab ich nicht mehr im Kopf, wieviel was zu DM-Zeiten gekostet hat. Doch, eine Sache: Zigaretten zuletzt 6 Mark ^_^

Was mich tierisch aufregt ist, wenn die Leute mir zu einem Produkt was 9,95 € kostet sagen: "Guck mal, das sind 20 Mark!" Irgendwann muss auch mal schluss sein, nur weil die das in mark umrechnen, wirds auch nicht billiger!

Heute kostet n Liter Milch bei Aldi 49ct. Ich habe aber keine Ahnung, was er vor der Euro-Einführung gekostet hat! Hätte er damals 1 Mark gekostet, ich hätt die Milch trotzdem gekauft!

BTW: Ende 20er Jahre: "Schau mal, das Brot kostet nur 50 Pfennig!" - "Denk dran, das waren mal 20 Mio Reichsmark!" :lol:

Um mal zum Kaufverhalten zurückzukommen:
Wie gesagt, ich hab mein Kaufverhalten nicht geändert, aber ich versuche einen guten Mittelweg zwischen billig (Aldi, Lidl, usw.) und normal (Minimal, real.-, usw.) zu finden. Meistens kaufen wir bei Plus ein. Wenn wir einen guten Monat haben, dann versuchen wir so oft wie möglich bei real.- einzukaufen!

Aber ich profitiere auch vom Euro. Ich bin Pizzafahrer und beim Trinkgeld runden die Leute 17,50 Euro immernoch genauso gerne zu 20 Euro auf, wie damals 17,50 DM zu 20 DM :D


Wenn wir immer mehr bei Aldi und Lidl einkaufen und immer mehr aus dem Internet nur beim allerbilligsten Anbieter kaufen, dann machen wir genau durch dieses sch*** Geiz-ist-Geil-Verhalten die Wirtschaft noch mehr kaputt! Ich fühle mich gut dabei, meinen DVD-Player für 99 € beim örtlichen Einzel-Fachhandel, statt bei Saturn und co. für 84 € zu kaufen!!!

Übrigens: Wenn das Gerücht mit der massiven Verteuerung stimmen würde, wieso sind wir dann nicht schon alle verhungert?

Bearbeitet von Zoidy am 29.12.2005 00:26:39


also euro definitiv teuro.

beispiel milch, ich trinke am tag mindestens 1 meistens 2 liter. wenn ich die nicht bekomme, ist miese laune programmiert.

kurz vorm euro kostete ein 1,5 % fettarme liter milch 0,69 DM. heute überall 49 cent.

habe viele tiere, merries, kaninchen, ratten. sie sind mein ein und alles. wollen frischfutter. heute freu ich mich, wenn ein salat 49 ct kostet. früher warens pfennige.

habe schon immer haushaltsbücher geführt. habe in my erster wohnung alle 2 monate 50 DM für strom bezahlt, heut sinds jeden Monat 52 Eus.

@ Zoidy ich denke verhungert bin ich noch nicht, weil ich nur gute angebote kaufe, jetzt mit meinem schatz zusammenlebe (wo absolut weniger schlecht wird, durch fixen verbrauch), weil ich mir nichts mehr leiste, keine klamotten, keine bücher, keine blumen, kein parfüm. (und wenn dann nur spottbillig bei ebay), weil ich nicht mehr ausgehe (bei getränken und eintritt wurde auch nur DM mit Eur getauscht). ich denke das sind die gründe.

grüß euch lieb.

Ulle


Es ist ganz einfach, wir sind alle noch nicht verhungert weil wir prozentual heute mehr Geld fürs Essen ausgeben und uns weniger Extras leisten können, ich habe zu DM Zeiten fürs Leben 800 DM ausgegeben heute sind es 700 - 800 Euro, weil viele Preise heute im Sonderangebot so teuer sind wie früher regulär. Da ich auch immer noch umrechne, lasse ich einfach manche Sachen, besonders haben wir das wieder an Weihnachten gemerkt, allein wenn man so Nintendo DS kauft das sind umgerechnet 300 Mark wenn man 2 Kinder hat so wie ich jetzt ein NintendoDS und eine Gamecube gekauft habe + Spiele dazu dann ist man für Kinderspielzeug nen Haufen Geld los und bei 6 Enkelkindern und 5 Kindern nebst Schwiegerkindern fängt es da schon an sich zu einem Existenzbedrohenden Problem auszuweiten denn wo bleibt da die Gerechtigkeit. Ich weiß mir auch keinen Rat mehr wie man mit den Teuerungsraten noch umgehen soll. :wallbash: :wallbash:


das mit dem verhungert war ja nicht so ernst gemeint, damit sollte eher ausgedrückt werden, daß es diese teuerung für mich nicht gibt.

Ich weiß auch nicht, warum das alle denken. Vielleicht haben sie die Aldi-DM-Preise mit den Rewe-€-Preisen verglichen ^_^ (Scherz, nicht ernst nehmen)

Ich finde es persönlich nur ein Fehler, so auf Discounter abzugehen. Wir sehen ja, was wir davon nun haben (Gammelfleischskandal, usw). Dann lieber wo anders Abstriche machen (Rauchen, Urlaub... Harz und Heide sind auch schön) wenns Geld nicht reicht. Wir machen günstig Urlaub in Deutschland mit dem Auto, spielen kein Lotto, stopfen Zigaretten selber und solche Dinge eben. Dafür lassen wir uns die echten Bäckerbrötchen und das Fleisch beim besten Schlachter im Ort nicht nehmen!


Tatsächlich ist vieles teurer geworden, allerdings oft durch andere, zeitgleiche Veränderungen mit Éinführung des Euros.

Beispielsweise Gemüse:
Im Jahr der Einführung, waren irgendwie überall besch%$& Ernten, darum war das Gemüse so teuer.

Kaffee war in der Zeit extrem Billig - etwa 6-7 DM für ein vernünftiges Pfund Kaffee.

Ich erinnere mich, dass ich ein paar Jahre vorher noch etwa 10 DM dafür zahlen musste.
Nun, heute kostet Kaffee wieder so um die 5 €.

Man darf auch nicht vergessen, dass wir den Euro mittlerweile 3 Jahre haben.

Bei einer Inflationsrate von etwa 2% ergibt sich

1DM * 1,02 * 1,02 * 1,02 = 1,0612 DM

Also sind 6% Verteuerung mittlerweile alleine darauf zurückzuführen - also "ganz normal"

Allerdings sind die Löhne in dieser Zeit bei vielen NICHT im gleichen Masse gestiegen, wie normalerweise.

Hauptverteuerung ist vermutlich durch die Explosion der Energiepreise verursacht worden - und da die Leute halt immer noch Evian-Wasser in Hamburg trinken müssen, wird es eben durch halb Europa gekarrt, wie diverse andere Sachen.

Trotz allem gibt es noch genügend Lebensmittel die tatsächlich konstant geblieben sind.

Auch habe ich am Anfang gedacht: Mist nur noch 50€ im Portemonaie, allerdings kommt man damit auch wesentlich weiter als gedacht.

Bearbeitet von Jaxon am 29.12.2005 20:05:02



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