Körper nach dem Tod: der Universität zur Verfügung stellen


Folgendes: Mein Göga und ich haben ,ausser unserem Sohn, keine leiblichen Verwandten mehr. Daher haben wir uns überlegt, unsere Körper nach dem Tod der Universität für Medizin zur Verfügung zu stellen.

Wie denkt Ihr darüber??


Ich finde, das ist eine gute Idee.
Die Unis leiden unter einem Mangel an Körperspendern. Für die Studenten wäre es eine gute Sache.

Wenn ihr da keine ethnischen Bedenken habt und es eurem Sohn nichts ausmacht, dann tut es. :)


Ehrlich gesagt, ich wollte es nicht (für mich selber) und ich wollte es auch nicht bei mir nahestehenden Menschen.

Aber ich finde es toll und mutig, wenn Menschen dazu bereit sind. Euer Sohn sollte aber mindestens mal informiert sein, besser auch seine Zustimmung geben, finde ich. Er muß damit ja weiterleben...


Warum nicht hier??? ;) ;) ;)
Ist was für die Ewigkeit! :rolleyes:

Was mit einem Mensch und dessen Körper geschieht, wenn er naturgemäß irgendwann stirbt, gehört für mich zu dessen ureigensten, sehr persönlichen Entscheidungen.
Dass es Menschen gibt, die ihren Körper nach dem Tod noch für einen "guten Zweck" (z.B. auch durch Organspende) zur Verfügung stellen, finde ich sehr respektabel.
Wenn Ihr Euch so entschieden habt, ist das Eure Entscheidung, Punkt :)


.... ein Bekannter hat sich damals inOberhausen zur Verfügung gestellt ( für Körperwellten) Und die haben das echt nett gemacht....

Er ist zuhause verstorben, und es gibt eben bestimmte Bestatter die dann anzu rufen sind...
Das haben die Hinterbliebenden auch gemacht, und der Verstorbene blieb noch eine Nacht in der Wohnung...( was ja mal früher über all Gang und gebe war um sich zu verabschieden)

Auch wir der Bestatter kam, er hat also den Mann noch mal gekämmt, und in einem Sarg ( wird bezahlt!!) rausgetragen...

Was mit ihm pasiert...??? Das weiss nun mal eben keiner...

Was ich aber von den Studenten weiß, das sie mit den Leichen sorgsam umgehen..und viele sogar... ganz zum Schluss... mit auf Beerdigung gehen..... So haben es jedenfalls die Studenten gemacht, wo eine Freundin Medizin studierte...

Ich finde das ganze echt prima...Ich hasse friedhöfe und das drum herum mit Stein und Blumen...die sowiso die Hasen fressen...


Sille


Zitat (wurst @ 27.05.2008 21:08:07)
Warum nicht hier??? ;) ;) ;)
Ist was für die Ewigkeit! :rolleyes:

Das wär was für Dich, da die Wurst eh in Scheiben geschnitten wird!!! rofl rofl

Mit unserem Sohn haben wir es schon besprochen, und er findet es auch OK.
Wir waren nur darauf gekommen, weil wir einen Fernsehbericht darüber gesehen hatten. Da war einen Tochter, die ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall verloren hatte, und die Eltern vorher verfügt hatten, daß ihre Körper an die Uni gehen. Was ich in dieser Universität toll fand, was die Tatsache, daß es dort einen Trauerraum gab, wo nicht nur die Angehörigen, sondern auch die Studenten anwesend waren. Daher denke ich auch, daß unsere Körper dort gut aufgehoben sind, weil man dort nicht nur als "Arbeitsmaterial" betrachtet wird, sondern zusätzlich noch Respekt für die Toten hat.

Ausserdem sind wir zu alt, um noch für Organspenden zur Verfügung zu stehen, obwohl wir einen Organspendepass haben.

Bearbeitet von wollmaus am 27.05.2008 21:28:23


Hallo ...

Sohn2 studiert Medizin und hat gerade letzten Monat "seine" Leichname aus dem Präparierkurs verabschiedet.

Im Rahmen einer Trauerfeier, zu der auch Angehörige eingeladen sind/kommen können wird sehr respektvoll von diesen Menschen, die ihren Körper der Ausbildung/Wissenschaft zur Verfügung stellen, Abschied genommen.

In Erlangen ist es sozusagen "Pflicht" dann als Student zu erscheinen.
Aber das muss man dort niemanden mehr erklären, die kommen selbstverständlich und weil es vielen ein Bedürfnis ist .....

Ich finde das eine gute Sache, denn letzen Endes erweisen die angehenden Ärzte damit diesen Menschen Respekt über deren Tod hinaus und behandeln sie nicht lieblos oder wie eine Sache.... sie lernen schließlich am Toten für die Lebenden.

_____


Für mich ist es die Hülle eines Menschen, die mit seiner Seele oder seinem wirklichen Sein/Erinnerung nicht mehr soooviel zu tun hat ......
Aber für Angehörige kann es natürlich evtl. eine Belastung sein, weil zwischen dem Versterben und der Beisetzung mal ein gutes Jahr vergeht.

Remix


Zitat (wollmaus @ 27.05.2008 20:56:47)
Folgendes: Mein Göga und ich haben ,ausser unserem Sohn, keine leiblichen Verwandten mehr. Daher haben wir uns überlegt, unsere Körper nach dem Tod der Universität für Medizin zur Verfügung zu stellen.

Wie denkt Ihr darüber??

Ich finde das sehr respektabel, was ihr da macht. Als meine Mutter Medizin studierte (Ende 50er Jahre), hatte jeder Student noch sein eigenes Körperpräparat. Heute ist es so, dass sich mehrere Studenten ein Präparat teilen müssen, was die Qualität der Ausbildung nicht unbedingt fördert. Zwar gibt es in unserer heutigen virtuellen Welt die Möglichkeit, anatomische Studien auch am PC zu treiben. Aber letztendlich liegt nach der Ausbildung auch kein Chip auf dem OP-Tisch, sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut. Und die Ausbildung am echten Menschen ist deshalb einfach unabdingbar.

Und, auch wenn es makaber klingt: Es ist auch eine preiswerte Variante, denn die Universität übernimmt die Kosten der Beerdigung. In Rostock (kam neulich im Nordmagazin) gibt es ein extra Grab mit Gedenkstein, wo die Körperspenden beigesetzt werden. Und die Studenten und die Hinterbliebenen feiern einen gemeinsamen Gedenkgottesdienst. So ist es durchaus ein würdevoller Abschied von den Verstorbenen.

Zitat (wollmaus @ 27.05.2008 21:27:18)
. Daher denke ich auch, daß unsere Körper dort gut aufgehoben sind, weil man dort nicht nur als "Arbeitsmaterial" betrachtet wird, sondern zusätzlich noch Respekt für die Toten hat.


@wollmaus
Meine Rede .... ;)

Gunter von Hagens "Körperwelten" dagegen finde ich ätzend!
Hatte ich eben noch vergessen! B)

Respekt ,wollmaus.Organspendeausweis habe ich schon,Feuerbestattung
will ich auch.Das wäre echt eine Überlegung wert.


Wollmaus, ich finde das auch "nobel" von euch.

Das einzige, worüber ich mir Gedanken machen würde, im Sinne von "geht das gut?" ist: ist es für euren Sohn ok, bzw. wie findet dann das "Abschiednehmen" statt?

Ich war nicht in D, als meine Oma starb, die bei uns im Haus wohnte, bzw. wir bei ihr. Und ich war dann nicht auf der Beerdigung. Das hat mir schon sehr gefehlt. Ich würde da mit dem Sohnemann drüber reden, was auch für ihn "erträglich" ist.

Natürlich ist es eure Entscheidung, ist ja klar. Aber mich hat's z.B. aus allen Socken gehauen, als meine Mutter mal so nebenbei sagte, am liebsten hätte sie gar kein Grab, dann müsste keiner das Grab pflegen. Aber ich will eigentlich schon eine Stätte, wo ich dann hingehen kann, hinterher. Dies nur als Beispiel ... :)

Liebe Grüße
Ribbit


Zitat (wollmaus @ 27.05.2008 20:56:47)
Folgendes: Mein Göga und ich haben ,ausser unserem Sohn, keine leiblichen Verwandten mehr. Daher haben wir uns überlegt, unsere Körper nach dem Tod der Universität für Medizin zur Verfügung zu stellen.

Wie denkt Ihr darüber??

@wollmaus...ich finde das eine gute Sache!!!

Meine Eltern haben sowas auch vor...haben es schriftlich festgehalten. Habe das Schreiben(Dokument) hier, falls denen beiden was passiert.
Dann sorgen wir das es so geschiet wie sie es sich gedacht haben.

Der Hintergrund ist auch...das sie nicht wollen, das irgendeiner(Ich...meine Geschwister) Jahrelang die Kosten für die Grabpflege übernehmen müssen.

Abschied nehmen kann man auch bevor irgendwas an den Körpern geschiet!

Ich selber werde nach meinem Tod verbrand mit meiner Lieblingsmusik im Hintergrund und in einer Urne gefüllt.
Nur leider ist es hier in Deutschland verboten sich ihre Angehörige zu Hause aufzubewahrewn.

Wollmaus, ich finde das ganz okay.
Das Problem sind halt die Angehörigen , die je nach Ausrichtung den Platz zum Trauern brauchen.
Ich sehe das wie du...- weiß aber andererseits, dass mein Mann diesen Ort des visuellen Trauerns bräuchte ( auch religiös bedingt ).

Also, wenn dein Sohn das akzeptieren kann...., mach es !


Ich finde das eine sehr gute Idee !
Eigentlich wollte ich mich mal in die Nordsee streuen lassen, aber auf eine Körperspende wäre ich von alleine nicht gekommen. Ich glaube, ich muss nochmal neu nachdenken.


Mit unserem Sohn ist das schon geklärt. Er findet die Idee auch gut.

Ich kann mir vorstellen, daß es Familien gibt, die religiös sind,und eine Grabstelle zum Leben dazugehört.

Wir 3 sind nicht gläubig, und haben dadurch wohl einen anderen Bezug dazu. So wie ich es aber mal im Fernsehen gesehen habe, gibt es eine Grabstätte auch für die Verstorbenen. Nur sie kommen halt später erst hinein.

Ich werde mich da jetzt mal genauer erkundigen. Wenn ich einen Link dazu gefunden habe, werde ich ihn gerne hier reinsetzen. Vielleicht nützt er dann auch denjenigen, die sich auch schon mit dem Gedanken befasst haben.


HIER EIN LINK VON DER UNI BOCHUM ZUR INFORMATION


So richtig befasst habe ich mich mit dem Thema noch nicht. :unsure: Ich bin hin- und hergerissen.
Einerseits die Vorstellung, jemand Liebgewonnenes "zerschnippeln" zu lassen. Klar, der/diejenige ist tot und eigentlich nur noch eine Hülle. Die Person, die man damit verbindet, ist nicht mehr da. Aber trotzdem ... ich kann es nicht beschreiben, ich möchte nicht, dass das der Person "angetan" wird.
Andrerseits IST es nur noch ein lebloses Stück Gewebe, so hart es klingt. Und Studenten können daran lernen und später Patienten helfen, sie oft heilen. Wo wären wir ohne die Körperspenden?
Komischerweise kann ich mir eher vorstellen, selbst zu spenden als z.B. bei meinem Vater. Aber wenn er es wollte, würde ich es letztendlich akzeptieren, verstehen, nach einiger Zeit bestimmt auch gutheissen. Er ist schliesslich ein Mensch mit freiem Willen und so ein Entschluss ist sicherlich sehr gut und lange überlegt.


Dieses Forum bringt einem immer wieder neue Gedanken und Informationen, super :blumen: .

Der Link von wollmaus ist sehr informativ; leider steht da, dass Organ- und Körperspende gleichzeitig nicht gehen (bei näherem Nachdenken eigentlich auch logisch ;) ). Wenn man also einen Organspenderausweis hat (wie ich), dann braucht man ja fast über diese Alternative zur herkömmlichen Bestattung nicht nachzudenken.

Zum Thema Angehörige kann ich nur sagen: informieren ist ok, die Entscheidung über meinen Körper treffe letztendlich ich selbst und sonst keiner (solange ich das noch kann). Mußte selbst da durch: als mein Vater gestorben ist gab es auch eine Seebestattung, weil dies schon immer sein Wunsch war und den wollten wir auch respektieren. Im Nachhinein hat mir doch das eine oder andere Mal ein Ort zum Hingehen gefehlt. Aber mit der Zeit habe ich gelernt, anders damit umzugehen und in Gedanken mit ihm zu sprechen (muß dazu nicht mehr auf einen Grabstein schauen). Will damit nur sagen, dass auch die Angehörigen sich an diese Situation gewöhnen können.


Mein Vater wurde auf eigenen Wunsch anonym beerdigt.Dort auf diesem
Gelände des Friedhofs steht ein Gedenkstein und jeder kann da seine Blumen
oder Gestecke hinstellen.Meine Mutter möchte ,daß für sich auch und auch
ich werde diesen Weg gehen.
Klar,Körper - und Organspende schließen sich aus,aber falls man zu alt für
die Organspende ist oder aus sonstigen Gründen ausscheidet,wäre das
doch eine gute Sache.
Mich hat es schon geärgert,daß ich kein Blut spenden darf :labern:


Mein Körper ist mir wie ein Haus, in dem ich noch lange wohnen werde und das mir bis dahin gute Dienste geleistet haben wird, aber irgendwann werde ich es (ihn) verlassen. Natürlich möchte ich dann auch, dass mein Körper mit dem gebührenden Respekt behandelt wird, Respekt der treuen Wohnung und auch dem, der in ihr gewohnt hat, gegenüber. Was bedeutet, dass ich meinen Körper niemals in einer Nekrophilenausstellung begaffen lassen würde.

Als Körperspende für eine Uni? Gerne! Es gibt unter Chirurgen viel zu viele Metzger. Wenn die durch meine Spende ihr Handwerk gut beherrschen lernen, prima!

Organspende? Gerne! Ich brauch's doch dann nicht mehr, und wenn's jemand anders braucht, kann er's gerne haben!

Angehörige? Was wichtig ist, trägt man im Herzen bei sich, da hilft auch nicht der beste Grabstein, und Blumen hat man im Leben nötiger.


Normal sollte man so für sich entscheiden, wie man das will, ohne da an Angehörige zu denken.
Mein Vater interessiert sich total für Plastination und Körperspende für die Wissenschaft, der würd auch gerne seinen Körper vermachen. In Konflikt kommt der dann mit seinem Glauben als liberaler Jude.
Normal isses im Judentum so, dass n toter Körper nicht verletzt, verstümmelt oder sonstwas werden darf, damit fällt Organspenden oder den Körper der Wissenschaft vermachen flach, Plastination sowieso.
Andererseits hilft man damit anderen Menschen, wogegen nix spricht, aber das legt jeder anders aus.
Entschieden hat der sich noch nicht, vor allem darum nicht, weil der weiß dass das vor allem meiner Mutter total wichtig wär zu wissen, wo der ist. Wird wahrscheinlich in Israel sein, da werden jüdische Gräber nicht eingeebnet.
Der hat aber auch keinen Bock darauf, dass seine Familie, wenn der sich für ne Spende entschließt, drunter leiden muss, wenn die Mischpoche immer wieder drauf rumreitet, wie man zulassen konnte, dass der nicht "anständig" unter die Erde kommt, da kommt dann wieder der Familienmensch in dem raus.
Mir selber isses fast latte, ich werds so machen, wie der will, wenn der vor mir den Abflug macht.
Bin zwar nicht gläubig, find aber Totenschändung beschissen, obs bei nem Grab ist, ob man n Plastinat nicht mit Respekt behandelt oder ob man nen gespendeten Körper wien Spielzeug oder wie Müll behandelt.


Ich habe großen Respekt wenn sich Menschen für die Wissenschaft zur Verfügung stellen.
Persönlich bin ich hin und her gerissen, glaub nicht dass ich es machen würde.
Zum Thema Organspende habe ich folgende Erfahrung gemacht:
Vor einigen Jahren wurde bei mir festgestellt dass ich 3 Nieren ( voll funktionsfähig mit
eigenem Nierenbecken) habe, das Erste was der Arzt mir sagte: " Da können Sie doch
eine Spenden" ( wie ein Überfall), darauf habe ich geantwortet, was ist wenn irgendwann
eins meiner Kinder eine Niere braucht!
Dann muss ich sagen tut mir leid mein Kind ich habe Sie an einen Fremden gespendet.
Deshalb habe ich nicht gespendet, ist halt alles eine schwere Entscheidung aber ich glaube es war die Richtige.
Außerdem würde man sein Leben bei einer OP aufs Spiel setzen und hätte vielleicht
meine Kinder zu Waisen gemacht.

LG
Silvia


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 29.05.2008 18:21:40)

.
Bin zwar nicht gläubig, find aber Totenschändung beschissen, obs bei nem Grab ist, ob man n Plastinat nicht mit Respekt behandelt oder ob man nen gespendeten Körper wien Spielzeug oder wie Müll behandelt.

Wie meinst Du das??????

Zitat (silvia 2207 @ 29.05.2008 20:14:27)
Ich habe großen Respekt wenn sich Menschen für die Wissenschaft zur Verfügung stellen.
Persönlich bin ich hin und her gerissen, glaub nicht dass ich es machen würde.
Zum Thema Organspende habe ich folgende Erfahrung gemacht:
Vor einigen Jahren wurde bei mir festgestellt dass ich 3 Nieren ( voll funktionsfähig mit
eigenem Nierenbecken) habe, das Erste was der Arzt mir sagte: " Da können Sie doch
eine Spenden" ( wie ein Überfall), darauf habe ich geantwortet, was ist wenn irgendwann
eins meiner Kinder eine Niere braucht!
Dann muss ich sagen tut mir leid mein Kind ich habe Sie an einen Fremden gespendet.
Deshalb habe ich nicht gespendet, ist halt alles eine schwere Entscheidung aber ich glaube es war die Richtige.
Außerdem würde man sein Leben bei einer OP aufs Spiel setzen und hätte vielleicht
meine Kinder zu Waisen gemacht.

LG
Silvia

Woher weisst Du. dass irgendwann eines Deiner Kinder irgendwann eine Niere von Dir braucht????
Und das sie mit Deiner DNA passen??

Bearbeitet von wollmaus am 29.05.2008 20:41:05

""Und, auch wenn es makaber klingt: Es ist auch eine preiswerte Variante, denn die Universität übernimmt die Kosten der Beerdigung""

So allgemeingültig stimmt das nicht.
Es gibt auch welche, die durchaus Gebühren nehmen für Beerdigungskosten, auch im vierstelligen!! Bereich.
Also bitte, bitte gut informieren und nachfragen bei der erwählten Universität, damit es keine bösen Überraschungen gibt.

Bine


Mein Mann und ich sind uns einig: wir haben uns beide für Organspende entschieden. Ob es mein Kind ist, was meine Nieren und was immer bekommt oder ein anderes, oder ob ich einem erwachsenen Menschen damit ein neues Leben schenken kann, interessiert mich post mortem ganz sicher nicht mehr- und ich habe auch keinen Einfluß darauf. Aber ehe das im Feuer verbrennt oder in der Erde vor sich hin rottet, was jemand anderem noch helfen kann: lieber so.

Edit: was Ellypse da schreibt, stimmt. Man sollte sich sehr genau vorher informieren, ob auch das tatsächlich "geboten" wird, was man beabsichtigt bzw. haben will.

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 06.06.2008 02:59:02


Ich kann Silvia 2007 sehr gut verstehen.
Natürlich ist es weder sicher, dass etwaige Kinder ihre überzählige Niere brauchen werden, noch ist es sicher, dass die dann auch passt.
Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Organe von nahen Verwandten passen, ist größer, als weltweit zu suchen.


Letztendlich sollte auch ohne diese Überlegung jeder für sich selber entscheiden dürfen, was er mit seinen Organen im Leben oder Tod anstellt. Ich danke jedem Spender, aber verurteile keinen Nicht-Spender!

Spende ist halt definitionsgemäß etwas freiwilliges!



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