Obama: was haltet ihr von ihm?

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Zitat (elka, 10.09.2008)
Mir kommen langsam Bedenken, ob Obama wirklich in's Weisse Haus einzieht.
Ein kluger Mensch hat mal gesagt "Das 'Weisse Haus' heisst nicht nur wegen dem Anstrich so."

rofl rofl rofl :pfeifen:

also ich weiß nicht, der kontrast wäre doch cool, oder? ;)

spass beisteite,
ich könnt glatt hintern busch :kotz:

welch größeres übel könnte oba schon bringen?!
vielleicht einen internen krieg mit der waffenlobby?

ist doch auch eigentlich egal welcher spinner regiert, da spielt die hautfarbe wohl die kleinste rolle :blink:

und wer weiß, vielleicht ist er der staaten wirtschaftswunder :blumen:


Zitat (selito, 10.09.2008)
also ich weiß nicht, der kontrast wäre doch cool, oder? ;)

spass beisteite,
ich könnt glatt hintern busch :kotz:

welch größeres übel könnte oba schon bringen?!
vielleicht einen internen krieg mit der waffenlobby?

ist doch auch eigentlich egal welcher spinner regiert, da spielt die hautfarbe wohl die kleinste rolle :blink:

und wer weiß, vielleicht ist er der staaten wirtschaftswunder :blumen:

Ich finde ja auch, dass es mit der Hautfarbe überhaupt nicht zu tun hat, aber manche sehen es auch anders und wollen ihn als Präsidenten nur wegen der Hautfarbe nicht haben. Das bestätigt auch, eine offensichtlich geplante Verschwörung, Barack Obama während seiner Rede in Denver zu ermorden. Rassismus ist eben doch noch ein großes Thema und es wird schwer sein, es zu verbessern :labern:

Ich finde Obama eigentlich ganz gut, auch von seinen Reden her und würde ihn auch Clienton vorziehen.

Clinton wurde er schon vorgezogen. Seine aktuellen Gegner sind der scheintote Pommes-Veteran ohne Finanzkenntnisse und die überreife Ballkönigin mit Notabitur'82.
Was immer man von Obama halten soll - angesichts der Alternativen müsste man eigentlich schon beten, dass er's schafft.


Ich denke zweierlei

1. Die jetzige Krise an den Finanzmärkten ist keine Zeit für Polemik oder Wahlkampf.

Leider kommen beide zur selben Zeit. Und leider lassen sie sich nicht auseinander dividieren.
Nötig wäre eine konzertierte Aktion - hatten wir in der BRD einmal, also alle ziehen an einem Strand, denn diese Krise ist handfest.

2. Ich hatte den thread eröffnet, um über die Rede Obamas am Brandenburger Tor zu diskutieren

Zeit ist ins Land gezogen, und wer der bessere Präsident sein wird, das wird sich in diesen Tagen entscheiden, derjenige, der die Krise meistern hilft oder derjenige, der möglichst Profit daraus schlagen will.


Ich finde die Rede auch ziemlich allgemein, aber was erwartet ihr im Wahlkampf? Wenn er sich zu weit aus dem Fenster lehnt, kann dies die Chancen für McCain erhöhen.

Im übrigen hoffe ich sehr, dass er gewinnt. McCain und Palin, die bei den Creationisten sein soll - bitte nicht!!!!!!!!


Also ich find die Medienberichterstattung hier in Deutschland ist total einseitig - von McCain hört man ja garnichts außer die Skandale mit seiner Vice Palin. Und den Nerv und die Zeit mich mit der amerikanischen Politik auseinanderzusetzen hab ich auch nicht.
Bin aber generell trotzdem pro Obama!


Zitat (selito, 10.09.2008)


ist doch auch eigentlich egal welcher spinner regiert, da spielt die hautfarbe wohl die kleinste rolle :blink:


im prinzip richtig.nur denke ich,
das amerika noch nicht soweit ist einen farbigen als präsidenten zu wählen.
sollte das für mich unwahrscheinliche doch passieren, befürchte ich das er probleme mit seiner konfession bekommt.

Zitat (ellum, 17.10.2008)
im prinzip richtig.nur denke ich,
das amerika noch nicht soweit ist einen farbigen als präsidenten zu wählen.
sollte das für mich unwahrscheinliche doch passieren, befürchte ich das er probleme mit seiner konfession bekommt.

Stimmt, evangelischer Christ zu sein ist in den Staaten eine schwere Bürde... Guck... *ironie aus*

Dass er angeblich Moslem sein soll, wird oft verbreitet, da er Hussein mit zweitem Vornamen heißt. Aber demnach müsste ich halb Jüdin halb griechisch-orthodox sein...

Zum Thema "noch nicht bereit für einen "Farbigen" ":
Wieso denn das? Er ist ein hochgebildeter Mann, hat Prinzipien, ist seit Jahren Politiker, ist kompetent... sind diese positiven Eigenschaften im Lichte seiner Hautfarbe so wenig wert?
Für eine Frau als Präsidentin sei die USA auch noch nicht "reif", hat man während den Primaries oft gehört... Dabei war auch Hillary Clinton hoch gebildet, erfahren in der Politik, ect.

Wer seine Wahlentscheidungen von der Hautfarbe oder dem Geschlecht abhängig macht, dem ist nicht mehr zu helfen.

Zitat (Koenich, 09.09.2008)
Je näher die Wahl rückt, desto eher bekommt Joe Sixpack nun wohl doch wieder Angst vorm Schwarzen Mann.

Fachlich macht mir der Pommes-Opa noch nicht mal Sorgen. Wenn ich allerdings daran denke, dass er (72, mehrere Krebse hinter sich) inmitten seiner Amtszeit den Löffel abgeben und dann Amerikas bestes Argument, Frauen an den Herd zu ketten, ihre Finger an den Roten Knopf kriegen könnte, wirds mir blümerant.

Scheint wie bei den letzten beiden Wahlen zu laufen. Wer Ahnung hat, macht den US-Wähler misstrauisch, authentische Vollspacken schaffen da einfach mehr Vertrauen.    :wacko:

Wenn das keine würzige Schreibe ist. :daumenhoch:

Mir warf sich wieder mal die (seit Kennedy augenfällig gewordene) Frage auf: Wie lange am Stück hat in den USA ein liberal eingestellter, modern denkender demokratischer Präsident in Frieden sein Amt ausüben(dürfen)?

Ich persönlich bin für Obama, wie der Rest meiner Familie auch.
Der anscheinend nicht sonderlich kompetente Pommes-Opa mag aufgrund seiner Gesundheitsprognosen vielleicht nicht primär zu fürchten sein, aber wer weiß, was danach kommt? Und uns allen auf der Welt blüht?

Wie immer ist es eine riesengroße Show und Menschenhetze aufeinander, aber das läßt trotz allem nicht das instinktive Bestreben aussterben, wenigstens einem Klugen die Daumen zu drücken, weil überall schon genug Dumme sitzen, die die Welt regieren wollen.

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 27.10.2008 00:31:52

"I am competent in the field of foreign policy, because, you know, I come from Alaska... you can see Russia from there..."

Danke Sarah Palin... Wenn PommesOpi gewählt werden sollte (Heiliger Sankt JFK bewahre), wünsche ich ihm ein langes gesundes Leben...


Nach den letzten Prognosen hat der "Pommes-Opa" wohl keine Chancen gegen Obama.

Trotzdem verstehe ich es nicht, wie man wie ein Löwe als Deutscher für einen amerikanischen Präsidentschaftsanwärter kämpfen kann.

Außer den Care-Paketen und Ronald Reagans Rede vor dem Brandenburger Tor (Mr. Gorbatschow, open this Gate...... so ähnlich waren seine Worte) hat uns der Amerikaner nichts Gutes gebracht. Ganz im Gegenteil, das, was die Amerikaner uns nach dem zweiten Weltkrieg Gutes getan haben, durften wir sehr teuer bezahlen.

Daran wird ganz gewiß ein Barrack Obama nichts ändern wollen. Eines hat der nämlich mit allen anderen Präsidenten gemeinsam: er ist Politiker. Er verspricht viel, wird davon wenig halten.

Daran werden auch markige Worte und das Auftreten eines "Sunnyboy" nichts ändern.

Und die Anspielung auf "farbig" oder nicht entbehrt ja wohl jedes logischen Denkens. Wie schon gesagt, er wird vielleicht, ich sage VIELLEICHT, etwas gegen die Diskriminierung dunkelhäutiger Menschen in den USA tun. Das ist aber auch schon alles, was ich von ihm erwarte.

Was nur passieren kann - ich wünsche es ihm nicht - ist das gleiche oder ein ähnliches Schicksal wie John F. Kennedy, denn das erste geplante Attentat ist ja Gott-sei-Dank vereitelt worden.

Ihn aber aufgrund einer gewissen menschlichen Sympathie heraufzustilisieren, macht absolut keinen Sinn, solange die US-amerikanische Politik immer noch meint, das einzig wahre System zu haben und immer und überall den Weltpolizisten spielen muss.


Gruß

Abraxas


@Rabe

Ich kann deinen Gedankengang nicht ganz nachvollziehen. In meinen Augen ist er sehr hastig und neigt zu Verallgemeinerungen, gekoppelt mit Clinches.

Den Bogen zu schlagen vom zweiten Weltkrieg hin zu der Regierung Bush - gut, man kann es machen, muss aber nicht.

Ich bin mit Sicherheit kein Obamafan und sähe auch gerne einen anderen Präsidenten der USA. Sie ist nun mal - und darum kommen wir nicht herum - die Weltmacht.

Und wenn ich in die Geschichte schaue, dann seh ich schon Einiges, von dem wir profitiert haben, neben der von der erwähnten Rede und den Care Packeten. Mir fällt da der Marshall-Plan ein, ohne den der Wiederaufbau und das Wirtschaftswunder nicht möglich gewesen wären. Mir fällt da die Kubakrise ein, die gut gelöst wurde. Mir fällt da ein die NATO, mir fällt ein freie Handelsabkommen. Klar, vieles kann gegen die USA gesagt werden, aber wichtig war immer, wer da herrschte, und die Frage ist nun, wer neuer Präsident wird. Der alte ist schon abgeschrieben - ein Beispiel nur

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/...,586992,00.html

Nein, auf ein Bush - Amerika hab ich keine Lust mehr. Wer soll es sein?
Obama, dem traue ich es nicht zu, ebensowenig wie McCain - wir werden sehen.


Zitat (Abraxas3344, 28.10.2008)
Trotzdem verstehe ich es nicht, wie man wie ein Löwe als Deutscher für einen amerikanischen Präsidentschaftsanwärter kämpfen kann.

Das erkläre ich dir gerne. Sicher würde unter Obama nicht plötzlich alles toll. Trotzem steht meiner Meinung nach außer Frage, das der republikanische Haufen kriegsgeil ist. Bush Senior und Junior sind da nur 2 Beispiele. Und McCain hat ja nach eigener Aussage zu 90% mit Bush übereingestimmt. Das ist bei den Demokraten anders. Klar sind die Amerikaner wie sie sind, patriotisch ohne Ende, wie man das findet, ist Geschmackssache. Obama kann durchaus was verändern, nicht nur die Lage der schwarzen verbessern. Er kann die Lobbyistenschweine durch Menschen ersetzen, denen vielleicht auch was anderes wichtig ist als Öl und Waffen.

Ich kämpfe nicht für Obama, weil er mir so unglaublich sympathisch ist - ist er nämlich gar nicht. Ich halte ihn nicht nur für den besseren Kandidaten, sondern für den einzig akzeptablen. Ich bin bereit für alles zu kämpfen, was dazu beiträgt, dass es weniger Krieg und Zerstörung auf dieser Welt gibt. Für jeden, der wenigstens ein kleines Bisschen interesse an Umweltschutz zeigt. Für jeden, der weiß, wie es ist, einer unterdrückten Minderheit anzugehören. Für jeden, der einen Deut mehr Verstand im Kopf hat als Goerge Bush Jr. Die USA haben als Weltmacht Einfluss auf alles, auf jeden von uns, siehe Bankenkrise. Deshalb finde ich es wichtig, zu kämpfen.

(abgesehn davon will ich wieder, ohne mich schlecht fühlen zu müssen, sagen können, dass ich die USA liebe und irgendwann dahin auswandern werde.


Also wenn ich persönlich zwischen Obama un McCain wählen müsste würde ich schon Obama wählen. Die Amerikaner hatten genug von Republikaner. Sie sollen jetzt einen Demokraten am die Spitze lassen.

Wer immer es sein wird ich bin frioh das es nicht Bush ist!!!!!!!!! Noch 4 Jahre mit ig#hm kann di Welt nicht mehr aushallten.


ist euch mal aufgefallen der obama die körpersprache verdammt gut beherrscht :daumenhoch:
das fiel mir gestern mal so auf bei nen beitrag über ihn


Du hast vollkommen recht Bulli, er beherrscht die Körpersprache perfekt. Er weiß sie hervorragend einzusetzen. Das ist mir besonders bei der Abnahme desAmtseides aufgefallen. Aber er hat ja Berater,die ihm sicherlich einiges gesagt haben, wie man am besten bei den Menschen ankommt. Es wird mit der Zeit nachlassen, weil er das garnicht lange durchhalten kann. Man erwartet sehr viel non ihm, nicht nur Amerikaner, sondern die ganze Welt. Es wird nicht einfach werden.Hoffentlich kann er halten, was er alles Versprochen hat.
Das mt der Schließung Guantanamos war ja ein guter erster Schritt.Bin gespannt, was sie mit den Gefangenen anstellen. Prozesse,Unterbringung in andere Gefängnisse? Wir werden sehen.Deren Wirtschaft, wie die unsere, am Boden Milliarden Kredite(wie auch bei uns),möchte wissen wo das noch hinführen soll. Obama wird nicht alles alleine machen können,da braucht er die Hilfe vieler Länder. Man könnte ewig noch darüber schreiben. Es sind nur mal so ein paar kleine Gedankenzüge meinerseits.

Kapusche


Immer weniger,wie ist das mit Wahlversprechen :pfeifen:

War irgendwie abzusehen, daß der Gute nicht der Messias ist, als der er gehypt wurde. Andererseits muss man ihm zu gut erhalten, daß er mit der Tea-Party eine völlig irrationale aber eben starke Opposition im Nacken hat. Sprich: Er muss immer wieder den harten Hund raushängen lassen um nicht als linker Warmduscher niedergemacht zu werden (in den USA eine noch weitaus schlimmere Bezeichnung als bei uns). Amerika ist halt sehr viel konservativer (um es mal vorsichtig auszudrücken). Bei denen sind Positionen allgemein gesellschaftsfähig, die bei uns bestenfalls noch der rechte Rand der CDU und die Rechtsextremen wagen würden, laut zu fordern. Und Obama ist und bleibt ein Politiker. Sprich: Er darf sich nicht nur auf seine Stammklientel konzentrieren, wenn er wiedergewählt werden will.

Immerhin hat er den Bestand an Gefangenen in Guantanamo ausgedünnt. Wobei man halt auch nicht die Zahlen der Geheimgefängnisse der Amis kennt.

Unterm Strich ist er immer noch besser als Bush.

Bearbeitet von Graograman am 20.01.2011 15:14:27


"Unterm Strich ist er immer noch besser als Bush. "

DAzu braucht es allerdings nicht viel.

Und man darf nicht vergessen, woher die überwiegend meinungsbildende Schicht stammt, die sich jetzt in der Teaparty sammelt: Das sind die Nachkommen von Fanatikern, die aus Europa wegzogen/wegziehen mussten. Zerreißt mich nicht, denn so kann man Mayflower c.s. auch sehen.
Eine andere Art, aber eben doch auch Fanatiker, sind z.B. die Quaker, die Amish-Leute und wohl noch weitere Gruppen.
Dann die Wagenburg-Mentalität, Erbe aus der Zeit der West-Trecks, sowie die Selbstverständlichkeit, mit der die Ureinwohner von "Gottes Volk" verjagt oder umgebracht wurden, usw., usw.
Von daher ist die Tatsache, dass ein Nicht-Vollweißer überhaupt Präsident werden konnte, für solche Menschen schon nicht zu verkraften.


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