schlechte wlan-verbindung


Hallo Leute, vielleicht weiß jemand Rat.
Also unser Computer mit allen Anschlüssen steht im Keller. Im Wohnzimmer nutzen wir ein Laptop über WLan. Sehr häufig kann aber keine Verbindung aufgebaut werden.Jetzt geht es wieder. Das nervt ziemlich.Kennt jemand das Problem?
Liebe Grüße


Also, dein W-LAN Router steht im Keller. Nunja W-LAN hat oft durch Wände, Decken nur eine geringe Reichweite. Habt ihr eine Betondecke-die schirmt sehr gut ab.
Welche Ausrüstung habt ihr denn....


Vielleicht stören Wände ect. den Router. Im Keller ist wohl kein so guter Platz. Mein Router ist zentral in der Diele "versteckt und versorgt 5 normale PC und ein Laptop außerdem noch weiter entfernt einen PC im Büro. Die PC die nicht mit einer W- Lan Karte daher kommen werden mit dLan versorgt.d- lan. Das Starterpack gibt es schon recht günstig und mit mindestens 100 Mbits/s marschieren die auch überst Stromnetz ins I- Net mit dem gleichen Router der auch alle anderen PC versorgt. Ich denke du solltest deinen Router zentraler anbringen.


Unser Router ist auch im Keller und versorgt,
ebenso wie bei arkade, mehrere Computer und Laptops.
Trotz Betondecken kein Problem.

Muss also noch eine andere Ursache haben
:keineahnung:


Vielleicht einmal die Antenne drehen-verschiedene Ausrichtungen probieren.
Stören können auch andere Geräte wie DECT Telefone, Mikrowellen, andere Funknetze .
Gibt es evtl. noch ein W-lan Netz auf dem gleichen oder benachbarten Kanal?

Bearbeitet von Sparfuchs am 01.11.2008 23:52:19


Guten Morgen liebe Leute,
erstmal danke für eure Ideen und Tipps.Wir haben einen samsung 3210 Phone WLan sl.Mit der Betondecke hat man uns auch schon gesagt und wir sollten die Antenne mit Draht verlaengern und an ein Metallrohr binden(welches durchs Haus geht..würde besser leiten oder so).Aber wie gesagt mal hat man Tagelang Verbindung, dann bricht sie mittendrin einfach ab. javascript:emoticon(':wallbash:')
Wir haben auch schon gedacht, daß das passiert wenn evtl. ein Nachbar über WLAN ins Netz geht...
Liebe Sonntagsgrüße


ja wenn der Empfang so schlecht ist holst du dir oder hast vielleicht eine alte AVM Fritzbox die beherrschen die Funktion eines Repeaters. Die wird dann als Relais benutzt und sendet die Signale weiter. Wenn du geschickte Hände hast kannst du aber dir auch ein Antennenteil aus einer Blechbüchse basteln, hier bei dem Link findest du einen Bausatz


gickst du hier und nicht selbst basteln ;)

der router sollte auch nicht im letzten keller in der aussenecke stehen ;)
betondecken schirmen recht gut ab, optimal steht er im erdgeschoss im treppenhaus.

menno den link wollte ich posten
guckst du hier
diese ist bei freunden im haus und hat das prob gelösst

Bearbeitet von Bulli-SH am 02.11.2008 15:37:50


Ist ja Klasse wenn der Router seine elektromagnetischen Wellen mit großer Verstärkung aus dem Keller rausbläst ... nur was bringt das alles, wenn die Antenne im Notebook nicht verstärkt und nicht zum Router zurück kommt? :unsure:

In solchen Fällen würde es sich eher anbieten einen besseren Standort für den Router zu suchen oder aber einen Repeater zum Einsatz zu bringen. Dadurch verringert sich zwar die Bandbreite, aber lieber 50% WLAN als gar nichts ;)


Zitat (lelaphf @ 02.11.2008 09:07:38)
Wir haben auch schon gedacht, daß das passiert wenn evtl. ein Nachbar über WLAN ins Netz geht...
Liebe Sonntagsgrüße

Kann gut sein, evtl hat ein Nachbar, kann auch ein zwei Häuser entfernt sein, denselben Kanal eingestellt wie ihr. Es gibt glaub ich 12 verschiedenen Kanäle, die jeweils einen bestimmten Frequenzbereich abdecken, Wenn zwei nahe Stationen den gleichen Kanal nutzen, so kann das schon mal zu Störungen führen. Hier ilft nur eine Änderung des Kanals.
Dazu dann einfach mal im Menü eures Routers einen anderen Kanal einstellen und speichern. Wenn dann über einen gewissen Testzeitraum die Verbindung besser ist als vorher, lags wohl daran.

Es kann aber auch einfach nur zufällige Änderung der Umgebung im Haus die Ursache sein. WLAN Funkwellen haben die Eigenschaft, dass die Ausbreitung extrem unterschiedlich und variabel ist. Man kann in einem Zimmer innerhalb von 10 cm völlig verschiedene Empfangsverhältnisse haben, von 100% bis 10% sozusagen. Hier hilft nur testen, Evtl ist manchmal irgendwo im Zimmer etwas anders gestellt als sonst, im Prinzip reicht für sowas schon eine offene statt einer geschlossenen Tür oder eine Person, die woanders steht. all sowas kann die Refelexion der Wellen beeinflußen und da, wo vorher ein guter Empfang war, ist nun ein Funkloch.

Ich würde aber auch empfehlen, im Zweifelsfall den Router in eine mittlere Etage des Hauses zu stellen, um solche Störungen zu minimieren. Das einzige was ihr dafür machen müsst, ist ein Netzwerkkabel vom Modem aus dem Keller in das entsprechende Stockwerk zu legen, manchmal sind die Kabel auch schon gelegt Ist das zu aufwendig, so hilft evtl eine "Powerline" Verbindung (Netzwerk über die Steckdose) zwischen Keller und Router.

Zitat (Bierle @ 03.11.2008 16:14:29)
Es gibt glaub ich 12 verschiedenen Kanäle, die jeweils einen bestimmten Frequenzbereich abdecken, Wenn zwei nahe Stationen den gleichen Kanal nutzen, so kann das schon mal zu Störungen führen.

Richtig Bierle. In Europa können 13 Kanäle genutzt werden. Der Nachteil im 2.4GHz Band ist, das die Kanäle nicht sauber getrennt werden. Es sind lediglich die 1, 6 und 11 nutzbar wenn man keine Überschneidung haben möchte. Im Zweifelsfall - vor allem bei einer hohen Dichte von Accesspoints im 2.4GHz Band - kann man auch auf eine Kanalverteilung nach dem Schema 1, 5, 9 und 13 vorgehen. Manche nutzen auch 1,7 und 13 ... ist eben Geschmackssache ;)

Weitere Fehlerquellen können andere Geräte sein die im 2.4GHz Bereich senden. Drahtlose Kameras, Alarmanlagen, Mikrowellen, Funkfernsteuerungen für Modellautos sind nur einige Beispiele für Nutzer des (offenen, lizenzfreien) Bereiches zwischen 2,412 und 2,472 GHz.

Siehe auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/802.11

Bierle, die Idee mit dem Powerline-Adapter kam mir bisher noch nicht :glühbirne:

Noch ein Nachbrenner zum Thema Antennen mit Verstärkung:
Es wird mit Sicherheit niemanden in der Nachbarschaft interessieren ... aber laut EIRP darf man in Deutschland nach IEEE802.11b/g nur mit 100mW senden. Im Zweifelsfall muss ich also meine Sendeleistung reduzieren um an der Antenne den Grenzwert nicht zu überschreiten. :(

dann nimm die beste alternative dazu

die sind heut sehr gut und strahlen eben auch nicht so!


Zitat (Bulli-SH @ 05.11.2008 15:47:42)
dann nimm die beste alternative dazu

die sind heut sehr gut und strahlen eben auch nicht so!

Ja, gut sind Sie, aber strahlen tun die Powerline auch und zwar über den gesamten Stromverlauf.


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