eingetopfter Weihnachtsbaum: wann auspflanzen ?


Hallo da Draußen !

schnatter ist das kalt - trotzdem oder erstrecht noch mal ein gutes Neues!

So, jetzt meine Frage:
wir haben uns letztes Jahr (logisch) einen kleinen Weihnachtsbaum gegönnt.
Eingetopft und mit der Hoffnung diesen auszupflanzen.
Leider habe ich mich nicht erkundigt, wann das sinnvollerweise sein sollte:
sprich Jahreszeit, Temperaturen oder noch andere Dinge, die ich beachten sollte, aber vielleicht noch gar nicht weiß....

Könnt Ihr mir da Tipps geben und/oder Erfahrungen mitteilen ?

Wäre schön, auch im Namen des Bäumchens !

Liebe Grüße aus Hannover !


Also, die Bäume meiner Eltern machen immer eine kleine Wanderung mit ^_^ . Vom Wohnzimmer in den Keller, dort stehen sie bestimmt vier Wochen. Dann raus ins Carport, und gegen Frühjahr werden sie draußen eingepflanzt.

Soweit ich weiß, muss man die Bäumchen schrittweise an den Temperaturwechsel heranführen, sonst verkraften sie das schlecht.


So ein Tannenbaum kann ganz schnell sehr gross werden. Als wir "Joseph" in den Garten gesetzt haben, war er ein kleines Bäumchen. Inzwischen ist es ein Riesen-Baum geworden.
Überlegt also gut, wo Ihr den Baum hinsetzt. Keinesfalles nahe der Grundstücksgrenze.

Mit der "Reise" stimme ich keke absolut zu. ^_^


freunde pflanzen den immer ein, sowie der 3-4m hat wird der gefällt und verheizt!
denn keiner will später so eine tanne von 12m im garten haben, früher oder später störrt sie ;)


Zitat (keke @ 07.01.2009 12:30:21)
Also, die Bäume meiner Eltern machen immer eine kleine Wanderung mit ^_^ . Vom Wohnzimmer in den Keller, dort stehen sie bestimmt vier Wochen. Dann raus ins Carport, und gegen Frühjahr werden sie draußen eingepflanzt.

Soweit ich weiß, muss man die Bäumchen schrittweise an den Temperaturwechsel heranführen, sonst verkraften sie das schlecht.

erstens das und zweitens versuche mal jetzt ein Loch in den Boden zu bekommen.

Eine Bekannte brachte uns vergangenes Jahr ihr Topfbäumchen und als wir es einpflanzen wollten sahen wir, daß es gar keine Wurzeln hatte. Es war aber bis dahin grün.


Zitat (rossi @ 07.01.2009 20:13:27)
Eine Bekannte brachte uns vergangenes Jahr ihr Topfbäumchen und als wir es einpflanzen wollten sahen wir, daß es gar keine Wurzeln hatte. Es war aber bis dahin grün.

Tja , Rossi, so kenne ich das auch, wundere mich über die anderen Erfolgs- und Wucherstories.

Mir hat mal jemand erklärt, ein Baum müsse einen Wurzelradius in Größe des Zweigradius' haben. Und diese Bäumchen werden wohl aus dem Mutterboden ausgestanzt und in den Speiskübel gestopft... (Geäst deutlich breiter als Eimerchen). Aber vielleicht gibt es da, wie ja bei so vielen Dingen, Qualitätsunterschiede, und es gibt auch "nichtausgestanzte", die dann im Garten wohlig die Würzelchen recken.

Aber die Frage, wie man in absehbarer Zukunft da ein Loch in den Garten gräbt, ist natürlich auch interessant.... :pfeifen:

Nun, bis zum Frühjahr wird man damit wohl warten müssen, denn jetzt müßte man mit dem Eispickel arbeiten.


keke hat vollkommen Recht. :blumen: Die Weihnachtsbaumreise! :lol:
Der Weihnachtsbaum im reist jetzt erstmal in den Keller (oder die frostsichere Garage) und wird odrentlich gegossen: immer feste, er braucht ganz viel Wasser zum Überleben nach dem warmen Zimmer.

Sobald es nicht mehr so derbe friert (bis -3 oder -4°C über Nacht kann er ab, wenn er die erste Kühlphase durch und gut Wasser gezogen hat) kommt er an eine geschützte, sonnige Stelle bis der Boden frostfrei ist. An frostfreien Tagen immer gießen.

Dann kann er eingesetzt werden, am besten so, daß er den ganzen Tag möglichst rundum viel Licht bekommt, dann wächst er schön gleichmäßig.
So wie er eingeplanzt ist: weiterhin viel gießen (kleine Bäume brauchen viel Wasser) und unkrautfrei um den Stamm rum halten, damit der Rasen ihn nicht erstickt (wir haben unseren kleinen Nordmann vor 2 Jahren in den Rasen gesetzt und er ist prima angewachsen :wub: ).



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