Induktionsherd...doch falsche Töpfe :(: Gibt es Magnetische Platten????


Hallo.....

Ich bin soooo ein Dussel, denn wir haben uns eine Induktionsplatte gekauft... doch ich habe nur Töpfe mit Kupferboden... :heul: :heul:

Meine Frage.. Gibt es irgendwo eine Magnetische Platte die ich dazwischen legen kann, denn die Töpfe werden nicht ausgetauscht, da die schweine Teuer waren...

Sille


Zitat (Sille @ 19.02.2009 20:55:53)
Meine Frage.. Gibt es irgendwo eine Magnetische Platte die ich dazwischen legen kann, denn die Töpfe werden nicht ausgetauscht, da die schweine Teuer waren...

Sille

Hallo Sille

das würde keinen Sinn machen, so viel ich weis gibt es das nicht, wäre auch Energieverschwendung und nicht Sinne des Erfinders.

Zitat (Sille @ 19.02.2009 20:55:53)
........ Gibt es irgendwo eine Magnetische Platte die ich dazwischen legen kann, .......

Jawollja, sowas gibt es ;)


Tante Edit meint: Ob das Ding was taugt, kann ich nicht sagen. :rolleyes:

Bearbeitet von obelix am 19.02.2009 21:16:06

Ich wäre skeptisch, ob so eine Zwischenplatte den richtigen Nutzen bringt. Denn deine "sauschweren" Kupfertöpfe haben mit Sicherheit nen dicken Boden, der nicht magnetisch ist. Und der dicke Boden muss erst mal aufgeheizt werden. Also bestimmt kein Vorteil.

Gib lieber, statt dir so ein Teil zu kaufen, noch etwas Geld aus und kauf dir nen induktionsgeeigneten Topf. Dann hast du bestimmt mehr Freude daran, als mit einer Zwischenplatte.


Gruß

Abraxas


Oder tausch die Platte wegen Fehlkauf gegen ne Glaskeramikfeld um.


:pfeifen: ..so ich kram das mal wieder hervor....


Okay, wir haben uns nun eine Eisenpfanne gekauft, eingebrannt und .....??????? Boooch wat Klasse ;)

Also, ich bin doch schon froh das gemacht zu haben. Da ich ja ein Fleischosaurier bin, freu ich mich schon auf mein erstes Steak.,,, aussen Kross und innen sagt es noch MUUUUHHHHHH :sabber: , denn das bekomme ich nun locker hin ;)

Ich denke das sich diese Investition gelohnt hat ;)


Sille


Hi Sille.

Tu dir einen ganz großen Gefallen und brat erstmal in der Eisenpfanne zwei - dreimal Bratkartoffeln. Ohne Speck. Ohne Zwiebeln. Nur die blanken Kartoffeln.

Warum? Eine Eisenpfanne braucht erstmal ne richtige schwarze Schicht innendrin, damit sie richtig funktioniert. Erst dann werden Steaks in dieser Pfanne super.

Ich erklär dir das mal:

Fett und Kartoffelstärke dringen in die Poren des Eisens ein, bilden eine fast unzerstörbare Schicht. Sie sind eben drin, in den Poren. Denn anders als Fleisch hat Eisen Poren. Edelstahl oder gar eine Beschichtung nicht.

Wenn du bei Steaks ein super Ergebnis haben willst, musst du sie absolut heiß anbraten. Damit sich eben die Enden der Fleischfasern (was manche Köche als "Poren" bezeichnen) zusammenziehen und der Fleischsaft drin bleibt.

Das verträgt aber eine Eisenpfanne erst, wenn sich deren Poren vollgesaugt haben. Mit Fett, mit dem Eiweiß der zubereiteten Speise. Das klingt zunächst unhygienisch. Denk aber mal daran, wieviel Hitze schädliche Mikroorganismen vertragen. Verglichen mit der Brattemparatur, die du einer Eisenpfanne zumuten kannst, ist das herzlich wenig. Du kannst diese Pfanne bis auf 300 Grad erhitzen. Da stirbt also jedes Bakterium. Und der Schock, den dein Fleisch bei dieser Hitze erfährt, bindet es gegen Flüssigkeitsaustritt total ab.

Mit deiner Induktionsplatte kannst du (fast) diese Hitze erreichen. Da spielt es auch keine Rolle, ob Eiweiß - und Fettmoleküle in den Poren des Eisens verbrannt sind - sie bilden nur eine schützende Schicht.

Ich hoffe, dir damit einen guten Ratschlag gegeben zu haben.


Also, fleißig Kartoffeln braten - und dann erst das Steak. Ich denke, mit dieser Pfanne kannst du dann alt werden........



Gruß

Abraxas


Zitat (Sille @ 04.03.2009 14:41:59)
Okay, wir haben uns nun eine Eisenpfanne gekauft, eingebrannt und .....??????? Boooch wat Klasse ;)


@ Rabe
Das hat sie doch schon gemacht.

Oder was soll "eingebrannt" bedeuten?

Ich kenne den Tipp anders:
Man brennt eine Pfanne ein, in dem man ein Päckchen Salz darin brät, und zwar bis es fast braun ist.
Dann ist die Pfanne eingebraten oder halt eben eingebrannt. Heißt, in der Pfanne brennt so gut wie nix mehr an. Normalerweise dauert das "einbrennen" mit normalem Bratgut, was auch verzehrt werden will, ne kleine Ewigkeit. Mit Salz oder Kartoffeln wird die Pfanne halt sofort eingebrannt.
Habe ich mal von einer Restaurant-Köchin gehört.


Eifelchen, Salz auf blankes Eisen.....

..... was gibt das? Rost. Salz kann nicht verbrennen, sprich, oxidieren. Zumindest nicht ohne Zugabe von Wasser.

Glaubt es mir, eine Eisenpfanne braucht Fett, Stärke und Eiweiß, um die entsprechende Schicht zu bilden.

Streusalz hat früher Autos zerstört, weil der Unterbodenschutz nicht so perfekt war wie heute. Sollte Salz also besser für ne blanke Eisenpfanne sein als Fett?



Gruß

Abraxas


Abraxas, bitte erlaube mir in diesem Zusammenhang eine Frage: wie ist das eigentlich, wenn ich in einem Restaurant essen gehe und mein Steak (oder was auch immer ich grad bestellt hab) in einer derart eingebratenen Eisenpfanne zubereitet wird. So wie du es beschreibst, bleibt ja das eine oder andere in der Pfanne- Köche bezeichnen das vielleicht als Patina oder so. Ist es möglich dass auch Reste von Lebensmitteln, auf die ein Gast allergisch reagieren könnte (in meinem Fall Weizen), noch enthalten sind? Sollte man den Koch also ggf. drauf aufmerksam machen ("Bitte für mein Steak eine Extrapfanne ohne Glutenreste verwenden")? Oder ist nichts zu befürchten?


Zitat (Eifelgold @ 04.03.2009 19:27:16)
Ich kenne den Tipp anders:
Man brennt eine Pfanne ein, in dem man ein Päckchen Salz darin brät, und zwar bis es fast braun ist.

Wenn man Salz in eine "klinisch reine" neue Pfanne kippt, kann man so weit erhitzen bis das Eisen glüht, das Salz wird sich nicht braun färben. Ich hab mal gehört dass man bereits eingebratene, schon lang in Gebrauch befindliche Eisenpfannen so reinigen kann. Selber ausprobiert hab ich es noch nie, irgendwie trau ich mich nicht ran an Gerätschaften, die man nicht gründlich reinigen soll.

Zitat (Abraxas3344 @ 04.03.2009 19:38:22)


Glaubt es mir, eine Eisenpfanne braucht Fett, Stärke und Eiweiß, um die entsprechende Schicht zu bilden.









Echt??? :o :o
Dann muss ich wohl bei meinem gusseisernen Gänsebräter etliches falsch gemacht haben!! :heul:

Ich hab nur Wasser reingefüllt, einmal das Wasser aufkochen lassen, anschliessend Wasser raus, abkühlen lassen und dann mit Oel eingerieben. Selbiges auch mit meiner gusseisernen Bratpfanne gemacht.
Reinigung: Nur mit heissem Wasser reinigen.

Meine Pfanne und mein Bräter haben nur am Anfang Oel gesehen. Ich hab die Teile jetzt seit 6 Jahren und 0 Rost!! :rolleyes:

Liebe Valentine.

Es bleibt nichts übrig, was Allergien auslösen könnte. Eiweiß und Stärke verbrennen, ebenso Fett. Es bleibt eine chemisch nahezu reine "Patina" aus Kohlenstoffen übrig, die weder unhygienisch noch allergen wirken könnte. Ich würde es eher als eine natürlich entstandene "Beschichtung" bezeichnen, die ebenso das Anbacken verhindert wie eine künstliche "Teflon"-Beschichtung.

Es gibt nur zwei winzige Unterschiede: erstens hast du keine Kunststoffe drin, die sich mit der Zeit im Bratgut auflösen, solch eine Pfanne hält Jahrzehnte. Zweitens: in dieser Pfanne backt nichts an, sie ist auch kratzfest. Zwar backt auch nichts in einer Teflonpfanne an, doch mit der Zeit gelangen winzige Abriebteile mit ins Essen. Selbst mit Küchenwerkzeugen aus Holz kratzt man mit der Zeit die schöne Beschichtung ab. Das kann mit einer Eisenpfanne nicht passieren.


Dann nochmal das Thema Hygiene:

Bei einer möglichen Brattemparatur von 300 Grad werden ALLE lebenden Organismen getötet. Jedes Bakterium, jedes evtl. im Bratgut Virus, jeder Pilzkeim stirbt definitiv bei dieser Hitze ab.

Kritikern empfehle ich, mal eine Teflonpfanne auf 300 Grad zu erhitzen. Meist sind die aus Aluguss. Das Bindemittel (also der Kunststoff der Beschichtung) wird weich, läuft (je nach Qualität der Pfanne) an. Aluguss verformt sich bei dieser Hitze. Eisen zwar auch, doch kommt eine solche Pfanne jederzeit wieder in ihre eigentliche Form zurück. Der Boden bleibt plan, nimmt also bei erneuter Erhitzung wieder die volle Größe der Herdpalatte an. Alu verformt sich irgendwann so, dass es eine Mulde in der Pfannenmitte bildet. Damit ist die Pfanne hinüber.


Gruß

Abraxas


habe auch induktion, ist toll nicht :wub:

also meiner meinung nach kriegstu gute töpfe beim großen skandinavier. habe fast alle meine töpfe von da, weil sie vergleichsweise günstig sind. guck auch immer wieder bei den angeboten von den discountern, die haben mittlerweile viele induktionsgeeignete töpfe und pfannen, hab eine pfanne im blauen a--i geholt die ist einfach klasse


:huh:
Hallo, habe tolle " E . O" Töpfe!
Die sind super und auch nicht so teuer und für alle Herdarten geeignet :-)
Wenn Du so einen tollen Herd hast, brauchst Du auch richtige Töpfe
Zitat: Kommst Du übern Hund, kommst Du übern Schwanz !
:trösten:


Das Thema wurde

hier

schon mal diskutiert.

Wie Abraxas damals schrieb, muss die Eisenpfanne erst einmal mit einem Spülmittel
erhitzen und dann kräftig schrubben.

Ich würde meine Eisenpfanne nie wieder her geben oder mit einer Alu-Teflonpfanne tauschen.

Das beste und unverzichtbare Kochfeld ist für mich das Induktionskochfeld.
Die Industrie verramscht leider immer noch die alten Glaskeramikkochfelder. Will man Induktionskochfelder sind die sehr teuer. Also nicht ohne Grund werden die Glaskeramikkochfelder-Ladenhüter weiter verkauft.

Auf Induktionskochfelder kann ich auch meinen Dampfdrucktopf verwenden. Sobald der Topf vom Feld genommen wird, schaltet sich das Feld aus und ist kalt.
Ich möchte nicht wissen, wie viele Kleinkinder sich die Finger verbrennen, wenn sie in der Küche auf eine Herdplatte fassen.

Ausserdem spart man Energie. Selbst dem Gas ist das Induktionsfeld überlegen.

Info bei Wiki

Ein Spiegelei z.B. ist beim Induktionsfeld schon nach 1 Minute fertig.

Ein Induktionsfeld gibt es schon ab 29,95 €. (bei Re.e ab- und zu im Angebot)
Zur selben Zeit wurden 2 beschichtete Pfannen dort für zusammen 10 € verkauft, die ich schon seit 1 Jahr benutze.

Im übrigen schaltet sich das Induktionsfeld ab, wenn der Topf leer ist.



Labens



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