Topf für Induktion geeignet?


Hallo.
Wir haben uns gestern einen mit Induktionskochfeld gekauft. Wir wussten das dafür nicht alle Töpfe zu verwenden sind. Unter unseren Töpfen steht Induktions geeignet, es funktioniert aber nicht. Jetzt weiß ich nicht ob das Kochfeld kaputt ist oder unsere Töpfe doch nicht geeignet sind. Es sind auch schon ältere Töpfe und eher günstig.
Viel schlimmer ist das der von Fissler auch nicht funktioniert. Er ist ca. 5 Jahre alt und war nicht billig.
Kann man das Testen welche Töpfe wirklich geeignet sind? Ich möchte nicht welche kaufen und dann feststellen das die auch nicht funktionieren. Bin etwas verwirrt im Moment.
Danke für viele Antworten.


Ganz einfach mit einen Magneten testen ob der magnetisch ist,denn nur die sind induktionsgeeignet ;)

Schau auch hier

Bearbeitet von wurst am 05.12.2010 11:02:08


und teuer bzw Markentöpfe sind nicht zwangsweise induktionsgeeignet, da beim kauf gut drauf achten. meine mama hat nen schnellkochtopf von WMF (der ist noch keine 2 Jahre alt und war auch nicht grad umsonst) und der will auch nicht mitspielen.

achja alte emailetöpfe (die hässlichen mit zwiebelmuster ;) ) funktionieren auch fast alle


Ich musste leider auch neue Töpfe und Pfannen kaufen, die WMF Teile lagern jetzt im Keller...
Erhielt beim Kauf meiner 2 Platten eine Magnetkarte zum Testen beim Neukauf des Kochgeschirrs.Mittlerweile ist es wegen größerer Auswahl ja etwas günstiger geworden,aber bei meinem Neukauf waren die Töpfe noch sehr teuer.Ich habe diese dann zu einem guten Preis über das Internet gekauft und bin wirklich zufrieden.Möchte Induktion nicht mehr missen.Letzte Woche war ich bei einem Patienten und wollte Wasser für Tee auf dem Glaskeramikfeld kochen und da ich nun so verwöhnt bin,dauerte der Vorgang gefühlte Ewigkeiten.. :unsure:


Zitat (Ralf-J @ 05.12.2010 10:47:47)
Hallo.
Wir haben uns gestern einen Herd mit Induktionskochfeld gekauft. Wir wussten das dafür nicht alle Töpfe zu verwenden sind. Unter unseren Töpfen steht Induktions geeignet, es funktioniert aber nicht. Jetzt weiß ich nicht ob das Kochfeld kaputt ist oder unsere Töpfe doch nicht geeignet sind. Es sind auch schon ältere Töpfe und eher günstig.
Viel schlimmer ist das der Schnellkochtopf von Fissler auch nicht funktioniert. Er ist ca. 5 Jahre alt und war nicht billig.
Kann man das Testen welche Töpfe wirklich geeignet sind? Ich möchte nicht welche kaufen und dann feststellen das die auch nicht funktionieren. Bin etwas verwirrt im Moment.
Danke für viele Antworten.

hallo,

meine eltern haben sich für ihre kleine gartenlaube auch eine induktionsherdplatte gekauft - witzig dabei ist wirklich, dass das neue Kochgeschirr mehr macken gemacht hat als das alte, das das sie noch von meiner großmutter haben. jedenfalls war es jedes mal ein unheimliches abenteuer, wenn meine eltern mich zum essen in den garten eingeladen haben.

meine beiden jüngeren brüder sind beide köche - und die hatten dann auch immer was zu lachen. dabei schwören die ja auf das profigeschirr **unerwünschten Werbelink entfernt**. es macht schon einen unterschied eine sauce in einer echten kochkasserolle zu kochen.

ich wohne mit einem meiner brüder in einer wg - aber auch wenn der koch ist, bin ich eher diejenige, die von uns beiden kocht - ich darf also mit echtem (hochwertigem) töpfen werkeln.

ich meine nur, dass man beim topfkauf ruhig tiefer in die tasche greifen sollte - nichts ist schlimmer - als ewig zu warten oder immer angebranntes essen zu haben.

auch wenn oma keinen induktionsherd hatte - aber sie hatte schonmal die richtigen töpfe - ggg hab sogar noch ne gute erklärung gefunden: Öko-Test - Forum

Bearbeitet von Jeanette am 10.12.2010 17:16:14

wenn einem was anbrennt und das regelmässig, hat das nichts mit dem topf zu tun sondern mit den fähigkeiten des nutzers. ich hab zuhause ganz billige töpfe und auch ganz teure und da ist keinerlei unterschied


Oh es gibt schon bescheidene Töpfe in denen gern was anbrennt, aber das ist nicht Preisabhängig. Da ich keine Micro hab, habe ich mir kleine Töpfe bei No**a gekauft für 5€ das Stück und da brennt nichts an. Einen Topf von Bern**s hab ich in die Tonne gekloppt, in dem Ding konnte man Wasser anbrennen lassen :pfeifen: habe aber andere davon die okay sind.
Wahrscheinlich ein Montagstopf.......

Edit sagt: Rechtschreibfehler beseitigt die, die ich gesehen hab

Bearbeitet von Pumukel77 am 10.12.2010 23:11:05


Jawoll: teuer ist nicht automatisch gut bei Töpfen und Pfannen!- Da steht ein schweineteurer Topf von "wer-macht-fit" nahezu ungenutzt im Schrank, weil mir da Alles drin abrennt.- Eine Fi***ler- fand den Weg in's Nirwana, weil ich mr a) 'nen Ast dran hob jedesmal, und B) dann meist nur noch Nußkohlen bergen konnte.- Und mir kann kein Mensch nachsagen, daß ich nicht kochen kann.- Sogar in den alten Pötten der SchwieMa, Gott-hab-sie-selig, kann ich noch unbeschadet 'was zaubern.

Gruß...Isi


So schön Induktionsfelder auch sind aber oftmals kommt mein leider nicht um neue Töpfe und Pfannen herum. Wir haben uns vor rund 2 Monaten eine neue Küche mit Induktionsherd gekauft und mussten auch alles komplett neu kaufen, da die alten Töpfe welche zwar Induktionsgeeignet waren einfach zu lange bis zur Erhitzung gebraucht haben.
Gerade gibt es überigends glaube ich noch tolle WMF Töpfe mit Treuepunkten beim Rewe die wirklich spitze sind hab mir auch 2 davon zugelegt.
Aber leider kommt da mit Schnellkochtopf und Bräter schon wieder eine ganz schöne Summe zusammen, besonders da wir uns auch noch neues Geschirr von ritzenhoff breker gekauft haben.
Dennoch möchte ich heute auf mein Induktionfeld nichtmehr verzichten, denn es ist nicht vergleichbar mit dem alten Glaskeramikfeld. Das Wasser kocht schon nach ein paar Sekunden, da war früher noch nicht einmal der Topf warm :-)

**unerwünschten Werbelink entfernt **

Bearbeitet von Jeanette am 15.12.2010 16:41:49


Hallo,

auch wir haben einen neuen Herd mit Induktion seit ca. 14 Tagen. Wir hatten geglaubt uns ausreichend darum gekümmert zu haben, damit wir nur Töpfe und Pfannen aus unserem Bestand übernehmen und das fehlende nachkaufen, die induktionsgeeignet sind. Prüfung per Magnet. Ergebnis ist, dass alle Töpfe/Pfannen zwar gehen - aber die einen wesentlich schlechter als andere.
Haben andere Anwender von Induktionsfeldern ähnliche Erfahrungen und hat jemand das Rezept, wie man die "Spreu vom Weizen" trennt?

Grüße
Laie22


wo habt ihr denn den Magneten angelegt?
am besten ist der boden von außen geeignet, denn da soll es ja passen :wub:


Ja, da gibts Unterschiede. Hab auch einen Edelstahlwok mit Kapselboden, der zu wenig Leistung am Boden aufnimmt, so daß man damit auf Induktion scharf anbraten könnte.
Die Eisenplatte im Sandwichboden dürfte zu dünnwandig dimensioniert sein.

Man könnte jetzt zur Bewertung physikalische Messungen anstellen. ;) Aber ...

Für Beurteilung nach Hausfrauenart würde ich dir Folgendes empfehlen:
Befülle alle Gefäße mit der gleichen Menge Wasser. Dann stellst die Pöte aufs immer gleiche Induktionsfeld und schaltest auf immer die gleiche Leistungsstufe. Nun mißt du die Zeit von Einschalten bis zum Kochen des Wassers im Topf und notierst dir diese Zeit.

Je kürzer die Zeitspanne bis zum Kochen, desto besser ist der Topf fürs Kochen mit Induktion geeignet.

Bei Wassermenge und Heizleistung mußt du sicher etwas experimentiern, damit du das Wasser in allen Gefäßen in akzeptablen Zeiten zum Kochen bringst. Zu lange sollte es nicht dauern, um den Fehler durch Wärmeverlust an die Umgebung gering zu halten. Zu kurz auch nicht, damit du die Zeit ordentlich genau ermitteln kannst. ;)


@Dudelsack

gute Idee, danke

teste dann meine Töpfe mal aus, bin sehr gespannt.


Wegen des Induktionsfeldes braucht man nicht alle Töpfe wegzuschmeissen. Ich habe mir für ca 15 Euro im Intenet eine Adapterplatte gekauft, die einfach dazwischen gelegt wird und die guten alten Berndes Töpfe können weiter benutzt werden.