@ Singles: Essen&Trinken, wie viel gebt ihr aus: ....im Monat, Postet eure Monatsausgaben


 
  @Singles! Wie viel gebt ihr im Monat für Essen & Trinken aus?  
  EUR 100,00 bis EUR 150,00 [9] [37.50%]  
  EUR 150,00 bis EUR 200,00 [3] [12.50%]  
  EUR 200,00 bis EUR 220,00 [5] [20.83%]  
  EUR 220,00 bis EUR 250,00 [0] [0.00%]  
  EUR 250,00 bis EUR 280,00 [1] [4.17%]  
  EUR 280,00 bis EUR 300,00 [3] [12.50%]  
  über EUR 300,00 [3] [12.50%]  
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Halli Hallo!


SINGLES - eure Meinung ist gefragt!


Ich bin wieder einmal beim Überarbeiten meiner persönlichen Finanzen.

Ich bin ja Single (leider) und ich frag mich wirklich, was mach ich falsch?

Ich finde es wahnsinnig, was an Essen & Trinken im Monat drauf geht.

Ich finde um sich gesund zu ernähren, sind 200 EUR pro Monat / Person fast nichts, da Obst und Gemüse teuer ist.

Ich persönlich gehe nicht oft zu Mc Donalds und so und auch nicht in Restaurants, weil ich das Luxus finde. Finde aber schon, dass 200 EURO pro Monat an Essen und Trinken für eine Person minimalst ist.

Wie findet ihr das?

Mit wie viel im Monat kommt ihr aus um euch zu ernähen und auch im Beruf die Leistung zu erbringen?

Bzw. schmack- und nährhafte Essen billige?

Bitte um Meinungen. Danke!


@Forenaufpasser: Ich weiss, den Thread gibt es schon oft, sorry :rolleyes: Aber ich habe ihn bewusst "neu verfasst" weil ich gerade jetzt - FINANZKRISE - die Meinungen hören möchte.


Die ersten Monate, als ich allein in Hamburg wohnte, hab ich mal alle meine Ausgaben aufgeschrieben.
Ich glaube, ich kam auf einen Durchschnitt von 150€.

Und ich muss dazu sagen, dass ich viel in der Mensa gegessen habe. Das ist ja recht billig.

Ich persönlich finde 200€ irgendwie recht viel. So viel würde ich garantiert nicht in einem Monat für Essen und Trinken für mich allein ausgeben.

Allerdings kann ich nicht beurteilen, was wir zu zweit dafür ausgeben, keine 300€, das ist sicher.


Zu reinen Lebensmittelkosten kann ich nichts sagen, aber ich habe pro Woche 40 Euro für Lebensmittel, Hygieneartikel und eventuelle Kleinartikel wie Glühbirnen, Tierstreu, etc. Davon brauche ich im Durchschnitt 18-20 Euro für Mittagessen, ca 4 Euro für Obst, 2-3 Euro für Gemüse und 5-6 Euro für Brot und Beläge. Rest ist optional, zum Beispiel für Snacks, Zeitschriften, Zwischenmahlzeiten oder halt Hygiene- und Kleinartikel. Ich könnte theoretisch mit weniger auskommen, das weiß ich, weil ich letztes Jahr noch von 35 Euro die Woche nebenbei Comichefte bezahlt habe, aber ich gebs zu, ich bin einfach ein Leckermaul. ;)
Ich geh auch gerne ab und zu (eher selten) zu McDonald's, wenn es da die Gutscheine gibt, und spar dann am Rest der Woche wieder ein, oder ich esse zwei Tage teure selbstbelegte Pizza (kostet bei mir so 6-7 Euro) und spar dann auch wieder ein.


200 EUR pro Monat, das ist umgerechnet ungefähr 7 EUR pro Tag, eine durchaus realistische Zahl wenn man nicht ausschließlich im Discounter einkauft, bei Obst, Gemüse und Eiern auf "Bio" achtet und Fleisch auch eher beim "Metzger seines Vertrauens" als aus der Aldi-Kühltheke holt.

Allerdings kann man durchaus auch mit vier bis fünf Euro pro Person und Tag (rein für Lebensmittel) auskommen, wenn man auf Sonderangebote etc. achtet und beim Fleisch nicht nach dem teuren Filetsteak sondern nach Putenschnitzel, Schweinskotelett oder Hähnchenbrust greift. Und wenn man nicht 'nen halbwüchsigen Sohn hat, der zum Abendessen mal eben ein halbes Wildschwein verdrücken kann, natürlich nebst Beilagen...


4,00 bis 5,00 EURO am Tag ? was esst ihr?


Audi, es gibt in Deutschland tatsächlich Menschen, die von Hartz IV leben müssen und nur vier bis fünf Euro täglich für Essen und Trinken zur Verfügung haben. Wer hart an der Armutsgrenze oder sogar noch darunter lebt, dem bleibt nicht viel anderes übrig als Lebensmittel mehr oder weniger ausschließlich beim Discounter zu kaufen. Und da wird dann nicht mehr auf Herkunft, Bio und so geachtet sondern auf "macht satt und ist bezahlbar". Sicher kann man auch mit so wenig Geld noch Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch kaufen, aber eben nicht in Bio-Qualität. Auf Bauernhöfen kann man mitunter auch Gemüse in guter Qualität billig kaufen, aber da muss man erst mal hinkommen. Wer mitten in einer Großstadt lebt und sich kein Auto leisten kann, hat da so seine Probleme.


In meiner Singlezeit hab ich so etwa 100-150 Euro pro Monat für Lebensmittel ausgegeben. Habe hauptsächlich bei Discountern eingekauft (bin außerdem Vegetarier, Fleisch fällt also weg) und besonders viel Nudeln und Kartoffeln gegessen. Aber auch frisches Gemüse. Wenn du einsparen willst, dann würd ich dir auch raten, Preise zu vergleichen und eben in Discountern einzukaufen, ich bin da mit der Qualität auch zufrieden.


Ich frage mich immer, ob das "Bio" auf den Supermarkt-Waren wirklich so vertrauenswürdig ist (also, obs wirklich Bio ist oder nur den namen trägt, damit mans teurer verkaufen kann)... daher habe ich auch immer etwas Hemmungen SO viel mehr Geld für im Prinzip das Gleiche auszugeben...
Lieber dann direkt vom Bauern, wie vorher schon angemerkt wurde.

Bei Obst und Gemüse achte ich darauf, hauptsächlich das zu kaufen, was saisonal gerade aktuell ist, sprich aus Deutschland oder der näheren Umgebung kommt und nicht teuer sonst woher importiert wurde.

Außerdem achte ich darauf, möglichst kleine Packungen zu kaufen, die ich auch aufbrauchen kann und nicht die Hälfte wegwerfen muss. Denn was hilfts mir, wenn bei der 5kg-Großpackung von XY das Kilo z.B. 10 Cent billiger ist, wenn ich dafür die Hälfte wegwerfen muss, die 1kg-Kleinpackung aber vollständig verbrauchen - also das gezahlte Geld auch ausnutzen - kann?

Ganz genau weiß ich nicht, wie viel ich im Monat brauche, aber ich schätze, ich komme schon mit 150 EUR aus.

Bearbeitet von SpookyAngie am 24.03.2009 13:05:18


und was isst man um sowenig geld? gibt es da spezielle kochbücher so / singlekochbücher oder tipps? danke im voraus!



Zu meiner Singlezeit hab ich im Monat so gut 400,00 DM für Lebensmittel und Getränke ausgegeben ohne die Extras wie Essen gehen oder mal schnell was in der Kantine holen.

Ich denke in der heutigen Zeit würde ich bei ca. 250 Euro liegen.


Zitat (audia4b8 @ 25.03.2009 07:07:33)
und was isst man um sowenig geld? gibt es da spezielle kochbücher so / singlekochbücher oder tipps? danke im voraus!

Es gibt einige Kochbücher für "Rezepte unter x Euro", einfach mal z. B. bei Gräfe und Unzer stöbern, von denen liegen haufenweise Kochbücher in Buchläden auf. Oder schau mal hier.

Ansonsten: wenn am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist, gibt es Billiggerichte wie Pfannkuchen mit Marmelade, Milchreis mit Zimtzucker und Dosenpfirsich, Dampfnudeln, Eintopfgerichte...

Zitat (Maeusi29 @ 25.03.2009 07:34:10)
Zu meiner Singlezeit hab ich im Monat so gut 400,00 DM für Lebensmittel und Getränke ausgegeben ohne die Extras wie Essen gehen oder mal schnell was in der Kantine holen.

Ich denke in der heutigen Zeit würde ich bei ca. 250 Euro liegen.

Als ich noch als Single durch die Welt zog, war das Leben noch deutlich billiger. Na ja, das ist 20 Jahre her... Noch vor zehn Jahren war meine Faustregel "ein Einkaufswagen bei Aldi, bündig voll, kost' nicht mehr als 100 Mark" (natürlich sofern keine Aktionsware dabei war sondern nur Lebensmittel, Putzmittel, Seifensachen). Heute kann man mal locker das Doppelte veranschlagen, also 100 EUR.

Was ich in meiner Singlewohnzeit immer hilfreich fand: Zusammen mit Freunden Großeinkauf machen und dann Sachen wie einen Sack Kartoffeln teilen, kommt billiger.


Habe in meiner Junggesellenzeit bei einer älteren Dame , zur Untermiete gewohnt.
Sie hat für uns jungen Leute gekocht , immer ein offenes Ohr gehabt und uns umsorgt.
Dadurch war sie nie einsam und alleine, dies nur so nebenbei. :wub:

Am Anfang des Monats, gabe es z.B. Lammbraten mit grünen Bohnen.
Rindergulasch mit Rotkohl.
Auf`s Brot Holsteiner Schinken....... :sabber:

Am Ende des Monats Milchreis mit Pflaumen, Nudeln mit Tomatensoße, Bohnensuppe, Bratkartoffeln, Spinat mit Ei oder Eier in Senfsoße.....
selbstgebackene Brötchen, und Kuchen, Pizza.... :rolleyes:

Die Unkosten wurden durch die anwesenden Personen geteilt,
daher kamen wir immer gut über den Monat :P


Zitat (audia4b8 @ 25.03.2009 07:07:33)
und was isst man um sowenig geld? gibt es da spezielle kochbücher so / singlekochbücher oder tipps? danke im voraus!

Ja es gibt solche Kochbücher. Einfach mal amazon oder google fragen. Ich weiß ja nicht, was dir so schmeckt.

Und: Preise vergleichen hilft auch schon sehr viel weiter! Nicht immer einfach das erstbeste Produkt nehmen, sondern gezielt nach den Eigenmarken der Supermärkte suchen, damit fährt man geschmacklich und qualitativ in den meisten Fällen genauso gut wie mit der Markenware. Also, finde ich zumindest.

Mir fallen jetzt nur Shampoo-Preise ein, aber bei Lebensmitteln ists wohl ähnlich:
z.B. Marken Shampoo kostet - meiner Erfahrung nach - irgendwas zwischen 2 - 5 EUR die Flasche (ca 200ml, was halt normal so in ner Flasche ist), manchmal sogar mehr, das Balea Shampoo von dm kost grad mal 65 Cent oder die Richtung, also deutlich drunter.

Natürlich muss man immer abwägen, ich vertrage z.B. Balea nicht, aber es gibt andere gute billige Shampoos. Und zwischendrin genehmige ich mir freilich auch wieder mal ein teures. Aber auf Dauer sehe ich einfach nicht ein, dass ich nur für den Namen mehr als doppelt so viel fürs gleiche zahlen soll. (Es geht bei mir nicht unbedingt ums sich leisten können sondern ums wollen).

Genauso überlege ich bei Lebensmitteln, brauche ich hier wirklich das teure oder schmeckt das billige nciht genauso gut?
Wenn mal das billige wirklich nicht schmeckt, klar dann kaufe ich auch wieder die "Marke" - aber vielleicht nicht so oft und ich gucke, wann was im Angebot ist.

@witch: auch ne gute Idee, das löst das Problem mit den "Für-Einen-Allein-Viel-Zu-Groß"-Packungen.

Bearbeitet von SpookyAngie am 25.03.2009 11:07:48

Zitat (SpookyAngie @ 25.03.2009 11:01:20)
Mir fallen jetzt nur Shampoo-Preise ein, aber bei Lebensmitteln ists wohl ähnlich:
z.B. Marken Shampoo kostet - meiner Erfahrung nach - irgendwas zwischen 2 - 5 EUR die Flasche (ca 200ml, was halt normal so in ner Flasche ist), manchmal sogar mehr, das Balea Shampoo von dm kost grad mal 65 Cent oder die Richtung, also deutlich drunter.


Zahnpasta gehört auch dazu-Marken kosten bis 2 Euro und mehr die Tube, beim Discounter gibts für unter 50 Cent. Viele der Discountprodukte schneiden bei Warentests genauso gut oder sogar besser als ihre teueren Markenbrüder ab.
Diese Produkte sind auch deshalb billiger, da keine teure Werbung und Marketingaktionen den Preis erhöhen.

Und mit Geiz hat dies nichts zu tun. :D

Stimmt, ich denke mal, die Liste lässt sich für fast alle Waren so fortführen...

Man muss halt einfach mal was neues / unbekanntes ausprobieren, immer wieder, um dann irgendwann bei seinem persönlichem Optimum aus Preis-Leistung (also, was erwarte ich vom Produkt, was bin ich bereit, dafür auszugeben) anzukommen.


Also als Single zu Uni-Zeiten hatte ich 400 DM zur Verfügung, wovon 210 DM Miete abgingen. Blieben also knapp Euro 100 für Essen, Waschen, Ausgehen, Bücher etc.

Jetzt sind wir zu 6st und ich gebe pro Woche im Schnitt 100 Euro aus. Da ist dann alles drin, incl. Windeln, Waschzeug etc. Dabei lege ich auch Wert auf gesundes Essen. Ich koche jeden Tag, Gemüse und Obst ist immer da...

Als Single denke ich ist es insgesamt wahrscheinlich etwas teurer, weil man ja kleinere Mengen kauft und nicht so große Mengen kocht. Ich denke es hilft, wenn man sich Großpackungen teilt und für mehrere Tage kocht und einfriert.

Gruß ElRa


Leute auf gehts bei L--l kann man heute wieder Schnäppchen machen :

Deutsches Brathänchen HKL A 1300g. 1,65 € 30% gespart :lol:
Die Leute ganz schön zugelangt, ich auch 5 Mal :rolleyes:

Bearbeitet von wurst am 26.03.2009 09:15:42


Zitat (wurst @ 26.03.2009 09:15:06)
Leute auf gehts bei L--l kann  man heute wieder Schnäppchen machen :

Deutsches Brathänchen HKL A 1300g. 1,65 € 30% gespart :lol:
Die Leute ganz schön zugelangt, ich auch 5 Mal :rolleyes:

Ich möchte nicht wissen, unter welch elenden Verhältnissen solche "Billig"hühnchen leben mussten :(

Zitat (wurst @ 26.03.2009 09:15:06)
Deutsches Brathänchen HKL A 1300g. 1,65 € 30% gespart

Was mag das Hähnchen in der Produktion gekostet haben, wenn mit diesem Preis noch ein Gewinn zu erzielen ist...?

Zitat (Valentine @ 26.03.2009 09:50:01)
Was mag das Hähnchen in der Produktion gekostet haben, wenn mit diesem Preis noch ein Gewinn zu erzielen ist...?

Die Menge machts...

Ich finde es außerdem irgendwie seltsam bei Fleisch von "Produktion" zu sprechen...

Und solange es Menschen bei uns gibt, die sich keine artgerecht gehaltenen Bio-Vögel leisten können/wollen, wird es auch solche Billig-Vögel geben...
Natürlich hats der Verbraucher in der Hand, was angeboten wird - aber wenn nun mal das bessere für einen großen Teil der Bevölkerung schlicht unerschwinglich ist???

Bei Fleisch vertrete ich auch die Auffassung, lieber nur ab und zu und dafür was Gutes... brauch ich nicht jeden Tag. Fleisch vom Metzger schmeckt auch besser als das vom Supermarkt.
Dafür gibts dann Zahnpasta von dm und Toast von der Kauflandmarke... B)
So gleicht sich das auch wieder aus.
Außerdem hätte ich gar keinen Platz für 5 so Teile in meinem Gefrierfach... nicht mal wenn ich sonst nichts drin hätte.

Bearbeitet von SpookyAngie am 26.03.2009 10:31:58

Das Wort "Produktion" habe ich bewusst gewählt, mit genau dem Gedanken den du auch hast. Ein Hähnchen welches zu diesem Preis in den Verkauf gerät, ist sicher nicht liebevoll aufgezogen worden wie ein echter Mistkratzer auf dem Bauernhof. Wenn man sich so eine Massentierhaltung anschaut, drängt sich die Bezeichnung schon auf... das Hähnchen, die Pute, das Schwein etc. ist da nicht mehr Lebewesen sondern Ware, und Ware wird produziert...

Mir ist auch klar, dass es viele Menschen gibt, die auch gern mal ein Schnitzel, ein Hähnchen oder einen Sonntagsbraten auf dem Tisch haben möchten, die aber Bioware nicht bezahlen können. Ein Hartz-IV-Empfänger hat nun mal nur eine Handvoll Euro für Lebensmittel zur Verfügung, da ist Bio nicht drin. Die freuen sich sicherlich, wenn es mal so ein Sonderangebot gibt und kaufen gleich drei, vier solche Vögel.


Zitat (wurst @ 26.03.2009 09:15:06)
Deutsches Brathänchen HKL A 1300g. 1,65 € 30% gespart :lol:

Irgendwie sind mir solche Angebote bei Lebensmittel immer suspekt.
Wie kann ein Hühnchen um 1,65 artgerecht gehalten und gefüttert werden :wacko:

Klar, dass weiß man sonst auch nie. Aber irgendwer muss die Kosten dafür tragen. Der Händler wohl nicht, der Produzent wohl auch nicht - also muss ja wohl das Hühnchen dafür "zahlen".

:ph34r:

ich kann leider nicht abstimmen, weil meine Kategorie nicht dabei ist. Weniger als 100€/Monat. Und ich esse nicht wenig oder qualitativ schlecht. Im Gegenteil, ich würde sagen, ich ernähre mich sehr gesund. Was mir schonmal viel Geld spart, ist die Tatsache, dass ich quasi kein Fleisch essen. Alle Schaltjahr mal einen Cheeseburger oder so, aber generell mag ich das nicht so. Wir haben hier viele Bauernlädchen, da krieg ich frisches Obst und Gemüse sowie Eier nicht nur zu guten Preisen, ich kann auch noch alles einzeln kaufen - also 3 Kartoffeln, eine Zwiebel, 2 Eier - dadurch muss ich fast nie was wegwerfen. Beim Bäcker lass ich mir immer halbe Brote gebene, um auch da nichts wegschmeißen zu müssen. Ich koche viel nach Angeboten, wobei ich nicht die Prospekte durchgehe und schau, wo was billig ist, ich geh immer in die 2 Läden, die ich hier in Fußnähe hab und entscheide dann spontan.


Zitat (werschaf @ 26.03.2009 11:44:17)
Beim Bäcker lass ich mir immer halbe Brote gebene, um auch da nichts wegschmeißen zu müssen. .

Ich kaufe mir das Brot beim Bäcker fertig aufgeschnitten (habe keine Brotmaschine...) und friere das ein, dann taue ich immer so viel Scheiben auf, wie ich grad brauch.
Das gleiche mache ich mit Butter, ein Stück teile ich in vier Teile, eins lasse ich gleich im Kühlschrank, der Rest wartet im Gefrierfach auf seinen Einsatz.

Leider ist halt die Kapa meines Gefrierfachts bechränkt, daher kann ich das nicht mit allem machen.

Außerdem ist auf dem Land vieles billiger als in der Stadt, nicht nur weil man in kleinen Läden oft genau die Menge kaufen kann, die man bracht, auch generell sind die Preise moderater. Ist halt die Frage, ob man die Möglichkeit hat, etwas außerhalb einzukaufen.

Zitat (Valentine @ 26.03.2009 10:55:14)
Ein Hartz-IV-Empfänger hat nun mal nur eine Handvoll Euro für Lebensmittel zur Verfügung, da ist Bio nicht drin. Die freuen sich sicherlich, wenn es mal so ein Sonderangebot gibt und kaufen gleich drei, vier solche Vögel.

Mhm, es krankt halt wie so oft am System, nicht an den Menschen...
Aber solange man mit so wenig Geld "überleben" kann, also Waren so günstig bekommt, werden die HartzIVs auch nicht mehr Geld bekommen (Bio gilt halt als Luxus)... ist irgendwie ein Teufelskreis! :angry:

Bearbeitet von SpookyAngie am 26.03.2009 14:45:46

weniger als 100EURO wow!!!!

wie geht das?

gibts rezeptideen?
lg


Zitat (audia4b8 @ 26.03.2009 17:17:48)
weniger als 100EURO wow!!!!

wie geht das?

gibts rezeptideen?
lg

das würde ich auch gerne mal wissen. isst man da nur reis und kartoffeln? Fleisch, Käse, Obst und Gemüse bleiben da wohl auf der Strecke. Ich hab übrigens das miteingerechnet, was ich mittags auf der Arbeit an Geld aufwenden muss um mich zu verpflegen.

Zitat (werschaf @ 26.03.2009 11:44:17)
Was mir schonmal viel Geld spart, ist die Tatsache, dass ich quasi kein Fleisch essen. Alle Schaltjahr mal einen Cheeseburger oder so..

aber du weisst schon, dass der Cheeseburger nicht nur Cheese geladen hat :mussweg:

Bearbeitet von marcel am 26.03.2009 17:36:16

Zitat (marcel @ 26.03.2009 17:35:53)
aber du weisst schon, dass der Cheeseburger nicht nur Cheese geladen hat :mussweg:

Sie sagt ja "quasi" kein Fleisch...

Man muss ja nicht immer gleich Vegetarier sein, wenn man kein Fleisch isst... kann ja auch sein, dass man es einfach nicht so gern mag und daher einfach nur sehr selten eins isst.

Zitat (SpookyAngie @ 26.03.2009 20:37:06)
Sie sagt ja "quasi" kein Fleisch...

Man muss ja nicht immer gleich Vegetarier sein, wenn man kein Fleisch isst... kann ja auch sein, dass man es einfach nicht so gern mag und daher einfach nur sehr selten eins isst.

kann sein, so wie du das sagst. aber dann würde ich, quasi, also am wenigsten zum MC gehen und mir diese speise zuführen.

Naja... je nach dem. Ich bin z.B. kein großer Kartoffel-Fan - Aber Pommes brauch ich ab und zu... liegt vielleicht daran, dass das Fast Food nicht mehr so sonderlich nach dem schmeckt, was es eigentlich ist... :keineahnung:
(Aber leider trotzdem lecker... warum auch immer)

Bearbeitet von SpookyAngie am 26.03.2009 21:57:10


lest doch erstmal, was ich schreibe, bevor ihr fragt.

sowohl das mit dem Fleisch stand da - und ja, ich esse QUASI kein fleisch, ich würde mir niemals welche kaufen und zubereiten, das meiste schmeckt mir nämlich einfach nicht, manchmal hab ich sogar richtigen ekel davor. Aber so ein Mc* Cheeseburger, nachts um 5 wenn ich die Nacht durchgetanzt hab, das muss ab und zu mal sein, das mag ich. Manchmal hab ich auch lust auf fleischkäsebrötchen, dann hol ich mir eins.. Aber generell brauch ich das nicht.

Zu der anderen Frage, ob dann Obst, Gemüse und so auf der Strecke bleiben - nein, auch das hatte ich geschrieben.

Also gut, mein Plan für ne Woche, so ungefähr.
Ich frühstücke abwechselnd Brot mit Butter/Marmelade und Haferflocken mit Apfel. Dafür brauch ich für ne Woche (großzügig gerechnet) einen Laib Brot (2,30€), ne halbe Butter (0,60€), Marmelade (kost nix, kocht mir Mama, aber von mir aus n halbes Glas, 70 cent), Haferflocken (Packung 70 cent), Äpfel (1,5kilo-Sack 1,70€). Macht für Frühstück für ne Woche
6€, für den Monat 24€

Für Mittags nehm ich mir immer Obst mit, am liebsten Äpfel, da haben ich vom Frühstück noch sehr viele, ich brauch nämlich nur ca 3 Stück für Frühstück. Dann ich nehm mir belegte Brote von zu Hause mit, also rechnen wir mal n Laib Brot (2,30) und ne Packung Käse (1,60) und n bissl Salat (1,50), damit die Brote net so trocken sind, Butter hab ich vom Frühstück, ich brauch niemal ne halbe Packung nur zum frühstücken. Ich hab also 5,40, auf den Monat 21,60€.

Abendessen: Das variiert sehr, aber kochen wir mal imaginär. ich mach nur 5 Gerichte, es bleibt nämlich IMMER was übrig. Packung Nudeln (1€) reicht für 3x essen, Kilo Kartoffeln (2€) für 3mal, dann noch einmal Reis (eine Portion, 50cent?), macht für die Woche an "Beilagen" 3,50€, im Monat 14,00€.
Einmal pro Woche gibts Tomatensoße zu den Nudeln (frische Tomaten, genug für einmal: 1€).
1x Paprikapfanne zu den Nudeln (3er Paprika, 1,70€)
1x Nudeln mit Ei, dazu Salat (2 Eier: 0,60€; Salat: den Rest von Mittagessenbrot, brauch da keinen ganzen Kopf)
1x Kartoffeln mit Spinat (Spinat 0,60)
1mal mach ich Linsenspätzle (Mehl 0,40€, 1 Ei 0,30€, Dose Linsen 70cent).
Beilagen + Rest: 36€

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82€/Monat. Dann kommt noch Milch dazu, ich brauch 6 Liter/Monat (macht 3,60), zum Frühstück trink ich Schwarztee (kommen auf den Monat noch 1,50€ dazu), ansonsten trink ich eigentlich nur Leitungswasser. Nicht zum sparen, sondern weil ich das gern trink. Im Winter halt noch mehr Tee. Gewürze, Öl, Essig und so, von mir aus nochmal 3€/Monat...
___

ich bin immernoch unter 100€. Und ich hab großzügig gerechnet beim kochen, wenn ich so koch, reicht das meistens zweimal oder ich hab eben mal warmen Rest zum Mittagessen, dann fällt dafür das Brot und der Käse weg... ich hab außerdem noch viele Beilagen übrig - da sich Nudeln und Reis ja prima halten und ich Kartoffeln einzeln kauf, also weniger zahl als angegeben, ist es nochmal weniger.


Da sieht man mal, selber kochen ist preiswert und schmeckt. Wenn meine bessere Hälfte nicht so ein Fleischesser wäre, würde es bei uns auch so langgehen. Meine Freundin macht es so wie werschaf.



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