unzweckmäßige Kinderkleidung: zu warm angezogen


Seit vielen Jahren beobachte ich,wie falsch die meisten Eltern ihre Kinder anziehen.Bei Plusgraden sieht man Kleinkinder in dicken Thermaanzüge mit ebnso dicker Kapuze,und zur Krönung dazwischen noch eine dicke Mütze.Ist es da ein Wunder,wenn die Kinder ständig erkältet sind oder sich mit einer Grippe herumschlagen müssen?
Ich bin 1950 geboren,und wir hatten in den 50er/60er Jahren im Winter bis zu 25 Grad Minus.Da trugen wir einfache lange Unterwäsche,Pullover,lange Hose und einen Mantel oder dicke Jacken darüber.Und nachts trugen wir wärmere Nachtwösche,und im ungeheizten Schlafzimmer war sogar das Fenster geöffnet.
Wenn im Frühling die ersten Sonnenstrahlen schienen,wurde die Kleidung auf die kurze Lederhose und ein kurzärmeliges Hemd umgestellt.
Und heute wie damals:Keine Erkältung,keine Grippe.Vielleicht sollten sich die Muttis darüber mal Gedanken machen.

Bis bald Juergen183


Mit Sicherheit...
Blöd, dass man so eine Aussage weder verifizieren noch falsifizieren kann.

Es ist halt so ne Sache, multikausale Ereignisse (Grippe bekommen) auf einen einzigen Auslöser reduzieren zu wollen, ne?


Hm, also ich bekomme eine Grippe/Erkältung/grippalen Infekt, wenn ich mich irgendwo mit einem VIRUS angesteckt habe. Nicht weil ich mich nackt im Schnee gewälzt hab.

Erkältung


Ich bin Jahrgang 67, also auch die Generation, die nicht ständig per Handy erreichbar war und wer weiß wie viele Fernsehprogramme hatte. Wir waren bei Wind und Wetter den ganzen Nachmittag draußen und hatten jede Menge Spaß und fielen um 20.00 Uhr müde ins Bett, ohne Playstation und TV-Berieselung. Ja, und an das eine erinnere ich mich noch: An Ostern durfte ich das erste Mal im Jahr Kniestrümpfe anziehen, im Winter musste ich immer Strumpfhosen tragen, da ich ständig Blasenentzündungen hatte. Also meine Kinder tragen Sommer wie Winter Kniestrümpfe oder Socken, meist unter langer Hose. Da ist es bei uns wohl eher umgekehrt. Allerdings trägt meine 12-Jährige seit vorletztem Winter sogar Mützen, wenn es kalt ist, da sie in letzter Zeit öfters heftige Mittelohrentzündung hatte. Früher ist sie bei Minusgraden ohne Mütze Rad gefahren.

Es kommt halt darauf an, was ein Mensch gewohnt ist, aber auch, ob er alles gut verträgt. Meine Älteste und ich können uns alles mögliche an Duschgels, Cremes, Parfums und Waschmittel leisten; mein Mann und meine Jüngste sind da leider hauttechnisch eingeschränkt.

Also ich meine, es gibt heute sicherlich verweichlichte Kids, aber auch andere, die hart im Nehmen sind. Unsere müssen jedenfalls auch mit ran, wenn wir Brennholz machen - ja, und da tragen sie dann alte Klamotten :D

Viele Grüße
Jinx


Ich glaube eher, dass die Ansprache ans Verweichlichen oder Übervorsorge der Eltern geht.

Meine "Lieblings"arbeitskollegin hatte kürzlich erst geboren. Ihr erstes Kind. Ein Junge. Sie kam vor wenigen Tagen zum Arbeitgeber um sprichwörtlich und ich zitiere "um Geschenke zu kassieren". Sie selbst sommerlich gekleidet, es war ja warm, und der arme Neugeborene war eingepackt wie im Winter. Ja sorry, aber der Junge hat auch Frühling. Das arme Kerlchen schwitzte und heulte.
Man will natürlich die weltbesten Eltern sein und merkt gar nicht, wie vieles man falsch machen kann.
Das werden wir erst erfahren, wenn so ca. ab 20 Jahre ins Land gezogen sind.


Wir haben es immer so gehalten, dass unsere Kinder dem Wetter entsprechend gekleidet sind. Im Sommer luftig, dafür aber unter dem Sonnenschirm.

Heute können beide sich selbst einschätzen. Obwohl letztens ist unser Kurzer bei warmen Wetter sehr sommerlich gekleidet rumgezogen. Jacke hatte er vergessen. Als er Abends wiederkam habe ich nur gefragt, sach mal, ist dir nicht kalt. Doch. Schlotter.
Ok, ab in die Wanne zum Aufwärmen.


Meine Tochter ist im November geboren....

Damals (naja damals= 2004 ;) ) war ich sehr viel mit ihr im Kinderwagen unterwegs, sie hatte einen Fusssack, darunter meist nur eine , bzw. eine nicht ganz so dicke Hose, je nachdem, wie kalt es war.....und eventuell noch eine dünne Decke. Naja und eben Pullover und Jacke. Mir war immer wichtig, dass zumindest der Kopf gut geschützt war.

Heute mit vier....

Im Winter, wenn wir morgens in den Kiga fahren, bekommt sie dann eine Strumpfhose unter die Hose, da wir immer mit dem Rad unterwegs sind, aber die ziehen wir im Kiga aus.... Naja, und eben Jacke, Schuhe und Mütze. Handschuhe will sie meistens nicht....

Jetzt im Moment hat sie die meiste Zeit noch ne Jeans an und entweder T-Shirt und auch noch ein Hemd, denn ich denke, der Wind ist dann doch zu frisch.... und gegen Abend, wenn es kälter wird, fragt sie von selbst nach ihrer Jacke....


Also, ich denke, deswegen bekommt sie keine Erkältung, sondern eher, weil sie sich im Kiga immer wieder anstecken....



LG Letrina2008


Natürlich gibt es mehrere Möglichkeiten,sich eine Grippe einzufangen,aber besser ist es erst keine zu bekommen.Bei mir hat das mit Abhärtung funktioniert.Also ein Grund mehr,darüber wenigstens mal nachzudenken.


Zitat (Juergen183 @ 25.04.2009 18:22:46)
Natürlich gibt es mehrere Möglichkeiten,sich eine Grippe einzufangen,aber besser ist es erst keine zu bekommen.Bei mir hat das mit Abhärtung funktioniert.Also ein Grund mehr,darüber wenigstens mal nachzudenken.

Da hast du schon recht, aber wir leben heute ganz anders. Heute sind z.B. die Wohnungen voll beheizt, früher nur einzelne Räume.

Ich sehe auch momentan noch Kinder zur Schule gehen in kurzen Hosen, T-Shirt und das obwohl es morgens zwischen 0-10 Grad waren.

Klar ist es besser, die Kinder abzuhärten, sprich viel draußen rumzutollen etc. - NUR - geht das heute noch überall? Ich bin auch kein Freund davon Kinder die 5 Minuten Fußweg haben, in die Schule zu fahren.

Jeder muss selbst wissen was er tut.

Und obwohl ich nicht verweichlicht bin, sehr viel zu Fuß gehe, bei jedem Wetter, hab ich mir eine Bakterielle Infektion zugezogen. Bin jetzt tatsächlich schon das 2. Mal in diesem Jahr krank-in den vergangenen Jahren höchstens 1 mal.

Viele Kinder leben auch einfach in einer zu "sterilen" Umgebung, wo alles (einschließlich der Kinder) immer einwandfrei sauber sein muss. Solche Kinder haben eben dann keine Möglichkeit, ein gutes Abwehrsystem aufzubauen und erkranken dann entsprechend schnell, wenn sie doch mal mit Erregern in Berührung kommen.


Zitat (fnü @ 25.04.2009 19:43:03)
Viele Kinder leben auch einfach in einer zu "sterilen" Umgebung, wo alles (einschließlich der Kinder) immer einwandfrei sauber sein muss. Solche Kinder haben eben dann keine Möglichkeit, ein gutes Abwehrsystem aufzubauen und erkranken dann entsprechend schnell, wenn sie doch mal mit Erregern in Berührung kommen.

Da kann ich dir nur zustimmen. Abhärtung geht nicht nur im Temperaturbereich.
Ich denke da spielt einiges eine Rolle. Auch die persönliche Konstitution.

Zitat (fnü @ 25.04.2009 19:43:03)
Viele Kinder leben auch einfach in einer zu "sterilen" Umgebung, wo alles (einschließlich der Kinder) immer einwandfrei sauber sein muss. Solche Kinder haben eben dann keine Möglichkeit, ein gutes Abwehrsystem aufzubauen und erkranken dann entsprechend schnell, wenn sie doch mal mit Erregern in Berührung kommen.

Man hat in einer Studie herausgefunden, das Kinder, die in den ersten Jahren auf Bauernhöfen aufgewachsen sind, kaum Allergien haben und ein gutes Immunsystem dazu. Und das hat tatsächlich damit zu tun, das diese Kinder viel im "Dreck" spielen, mit sehr vielen Krankheitserregern.

... wie hieß es bei uns immer: Dreck macht Speck! :D


Zitat (Sparfuchs @ 25.04.2009 20:08:12)
Man hat in einer Studie herausgefunden, das Kinder, die in den ersten Jahren auf Bauernhöfen aufgewachsen sind, kaum Allergien haben und ein gutes Immunsystem dazu. Und das hat tatsächlich damit zu tun, das diese Kinder viel im "Dreck" spielen, mit sehr vielen Krankheitserregern.

Ich denke generell stimmt das, aber: Ausnahmen bestätigen die Regel.
Meine Jüngste ist oft draußen, im Sommer schlafen wir sogar unterm Sternenhimmel und sind nur zur größten Mittagshitze drin, trotzdem ist sie oft erkältet. Meist bringt sie es, denke ich, aus dem Kindergarten mit. Gesund rein 2 Tage später krank!
Mit den Allergien passt es auch. Nummer 3 spielt sehr oft bei ihrer Freundin auf dem Bauernhof, hat trotzdem Heuschnupfen. Ich denke mehr kann man nicht machen.Ne Garantie gibts eben nicht

meine schwiemu ist 1942 geboren, und ich streite ständig mit ihr, weil ich einfach finde, im auto brauchts keine thermosocken und bei 10grad plus kann man auf die strumpfhose verzichten. soviel zum thema ;)


Zitat (Polarlicht @ 25.04.2009 20:18:00)
Ich denke generell stimmt das, aber: Ausnahmen bestätigen die Regel.
Meine Jüngste ist oft draußen, im Sommer schlafen wir sogar unterm Sternenhimmel und sind nur zur größten Mittagshitze drin, trotzdem ist sie oft erkältet. Meist bringt sie es, denke ich, aus dem Kindergarten mit. Gesund rein 2 Tage später krank!
Mit den Allergien passt es auch. Nummer 3 spielt sehr oft bei ihrer Freundin auf dem Bauernhof, hat trotzdem Heuschnupfen. Ich denke mehr kann man nicht machen.Ne Garantie gibts eben nicht

Das ist schon klar, auch Veranlagung spielt eine Rolle.

Da habe ich ja ein Thema ins Netz gestellt,was von einigen richtig,aber von vielen falsch verstanden wurde.Ich habe geschrieben,daß es mir aufgefallen ist,daß auch bei wärmeren Temperaturen viele Kleinkinder so dick eingemummelt herumlaufen,daß sie sich kaum bewegen können.Bei Plustemperaturen reicht doch zum spielen und herumtoben ein Jogginganzug.Da fühlen sich die Kleinen noch richtig wohl dabei.Ich kann mich erinnern,daß wir zum rumtoben in den 50/60er Jahren noch die schönen alten ausgebeulten Baumwoll-Trainingssachen getragen haben.Auch das sclafen am offenen Fenster ist meiner Ansicht nach sehr wichtig.
Zu DDR-Zeiten gab es mal dicke,weiche,innen angerauhte Futterschlafanzüge für Kinder.Ich hatte leider nicht das Glück so einen Schlafanzug zu besitzen und tragen zu dürfen,aber die Kinder von Bekannten oder Schulfreunde waren im Winter glücklich,diese Teile tragen zu dürfen.Da konnte im Winter das Fenster ruhig offenstehen.Übrigens finde ich die Überlegung mit dem Bauernhof sehr gut.Kinder,die dort geboren und aufgewachsen sind,sind die gesündesten.


Also meine Kid´s sind gottseidank ausgesprochen gesunde Kinder ( gleich auf Holz klopf !!). Wenn´s das Wetter erlaubt sind sie draussen (ausser es regnet in Strömen ). Regelmäßig kommen die von oben bis unten dreckig nach Hause. Das hat mich auch noch nie gestört. Wofür gibt´s ne und ne Badewanne.
Der Kleine liebt seine langen Unterhosen und ich muss sie im jedes Frühjahr glatt unterm Hintern wegreissen. Der Große würde am liebsten das ganze Jahr in T-shirts und barfuß laufen.
Ich glaube nicht das meine Kinder besonders abgehärtet sind, vielleicht ist es auch Veranlagung. Ich hatte als Kleinkind sehr oft eitrige Mandeln, als die entfernt waren, war ich das gesündeste Kind. Bei meinen Großen war´s genauso. Der Kleine hatte kürzlich eine hartnäckige Heiserkeit, dauerte ewig bis das weg war.

Bei offenen Fenster schlafen wollen meine Kid´s nur im Hochsommer. Grade jetzt wo dieser doofe Blütenstaub fliegt, ist es meiner Meinung überhaupt nicht gut bei offenen Fenster zu schlafen.

Eine leichte Mütze bei kleinen Kindern bei leichten Wind oder praller Sonnen finde ich vollkommen in Ordung. Der Kopf sollte besonders geschützt sein. Klar, kann man es übertreiben, aber ich finde die meisten Eltern machen es schon instinktiv richtig. Am besten bewährt sich bei kleinsten Kindern der Zwiebellook.


Ich gehöre auch noch zu der Generation, die nicht so überbetuttelt wurde, jedoch lieferte ich mir von klein auf jeden Herbst und Winter eine Kleinkrieg mit meiner Mutter wegen Mütze, Schal und Handschuhen :rolleyes: :lol: , was bis heute irgendwie so geblieben ist.
Genau, Zartbitter: der "Zwiebellook" macht es. :daumenhoch:

Meine Maus, als sie das frühe Säuglingsstadium in etwa überschritten hatte, hab ich auch nicht bei deutlichen Plusgraden in Skianzüge gesteckt oder unter meterdicken Federdecken verborgen (wer, zum Henker, macht das?! das Kind kriegt ja nen Hitzestau...), sondern immer witterungsangepaßt so angezogen, daß sie vielleicht (als noch klein) einen Ticken wärmer als ich selbst, aber nicht zu warm gekleidet war. So, daß der Körper seine Temperatur regulieren kann.
Lieber eine Jacke, ein weites Shirt oder einen Pullover, den man aus- und notfalls wieder anziehen kann.
So, daß gesundes Herumtoben ohne Schweißausbrüche und "rote Ohnmacht" drin ist.
Sie ist damit prima groß geworden. Die wirklichen gesundheitlichen Maleschen spielen sich bei ihr auf einem anderen Sektor als dem einer normalen Grippe ab. ;)

Die richtig üblen Erkältungen zocken sich die Kinder meist durch zunehmend aggressive Viren / Ansteckung bei anderen... weniger ist es die wirkliche Überhitzung / Unterkühlung, es sei denn, die Kids sind schlecht ernährt und nicht körperlich fit (letzteres begünstigt Infektanfälligkeit ohnehin).

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 29.04.2009 00:41:45


Ich gerate grad mit meiner Schwiema immer wieder aneinenader, weil wir anziehtechnisch öfters uns uneinig sind. bestes Beispiel heute: Draußen hats über 30 °C, in unserer wohnung hats 25°C (1. Stock, kriegen wärme net raus) sie ist überwiegend auf dem Teppich unterwegs. Ich hab ihr echt nur ein dünnes Kleidchen angezogen, da meint meine Schwiema: Also socken würd ich ihr trotzdem anziehen! - Wieso? Bei uns hats 25Grad in der Bude. - Ja aber auf den Fliesen ist es trotzdem kalt! - Sie krabbelt aber nur auf dem teppich rum!
Zudem war meine schwiema selbst ohne strümpf unterwegs.
Dann hat die kleine ihren Mittagsschlaf gemacht und ich mußte kurz weg, Babyphone wie immer zur Schwiema gebracht (praktisch son babysitter im Haus :D ). Als ich wieder kam, war die kleine wach und hate Socken an! grr! Oder dann sagt sie immer zu mir: Zieh ihr ein mÜTZCHEN auf, es ist winidg draußen! Und selber beim ersten warmen Sommertag tut sie sie in der Mittagssonne OHNE Mütze schaukeln! Also das find ich schlimmer! Habs ihr aber auch gesagt. Das sin immer solche kleinigkeiten.
Wobei ich schon drauf achte, dass die Kleine nicht zu leicht aber auch nicht zu warm angezogen ist. Ich denke immer: So wie ich, un nen Body, mehr nicht! Und damit fahre ich gut.

Ich denke, man darf auch nicht vor jedem Scheiß schiß haben! Bei Meiner Cousine (2. Kind ist 1Monat älter als unsere) darf niemals ein fenster offen sein, wenn die Kinder im Raum sind, sie kriegen ja sofort einen zug! Im Sommer geht man in ihrer Wohnung ein, weil nirgends was offen ist, es könnte ja ziehen! Wenn sie zu meinen Großeltern geht, geht sie voraus, macht alle fenster zu und erst dann dürfen die Kinder auch in die Wohnung. Also das finde ich übertrieben. Klar soll man die Kidner keinem Zug aussetzen, aber sie sterben nicht dran, wenn in der Küche ein fenster gekippt ist, wenn sie im Wohnzimmer hocken! Bei uns sind ständig Fenster oder Türen offen und trotzdem herscht bei uns kein Durchzug, dass die Kleine krank werden könnte!


Also ich habe das auch schon oft beobachtet, dass Eltern in sommerlichster Kleidung einen Kinderwagen mit dick vermummeltem Baby/Kleinkind schoben!

Generell kann man denke ich sagen, dass man Kinder so anziehen sollte wie sich selber und dann eine dünne Lage mehr. Sie können Temperaturen noch nicht so gut ausgleichen wie Erwachsene.

Wenn ich also so gerade auf T-Shirt laufe, tragen meine 4 meistens etwas dünnes langärmeliges, wenn ich mit etwas dünnem langärmeligem unterwegs bin, bekommen sie noch eine dünne Jacke über... Das passt auch mit ihrem eigenen Wärmeempfinden.

Strumpfhosen finde ich grauenhaft, mensch wurde ich damit als Kind gepestet! Und "Überschlüpfer" gabs bei mir noch (so zweite Frotteedinger). Meine Tochter trägt Strumpfhosen zum Kleid/Rock, wenns noch nicht warm genug ist für ohne, d.h. wenn wir eigentlich noch in langer Hose laufen. Außerdem bekommen alle Strumpfhosen oder lange Unterhosen an, wenn ich weiss, dass wir uns längere Zeit im Kalten aufhalten werden (Schneemann bauen, Schlittschuhfahren etc.). Die Kinder von Bekannten gehen mindestens bis April noch mit Strumpfhosen in den Kindergarten/die Schule (aus Angst vor Blasenentzündungen etc.). Da sitzen sie dann 90% der 5 Stunden bei ca. 21° mit rum. Ich bezweifle, dass das nützlich/gesund ist. :blink:

Zum Thema Zugluft: Ich lüfte jeden Tag mehrfach das ganze Haus, dafür ist selbstverständlich Durchzug angesagt. Gleich nach dem Frühstück geht's das erste Mal los. :D Selbstverständlich habe ich nie ein Baby mitten zwischen zwei offene Türen in den Zug gelegt, aber nicht in jeder Ecke des Raumes ist Zug...

Und ganz ehrlich, kurz mal frieren halte ich eher für gesund, als für schädlich, das kurbelt doch das Immunsystem an (siehe Saunagang). Man darf halt nur nicht auskühlen bzw. ganz durchfrieren, aber ein paar Minuten Kälte härten denke ich nur ab. ;)

Auf das der Sommer jetzt kommt!
ElRa


Also das mit der falschen Kleidung ist nicht nur bei Kindern zu sehen, auch "Grosseltern" die drausen spazieren, sind meiner Meinung nach manchmal völlig Wetter-Unpassend angezogen. Auch wenn erst April ist es aber fast 30 Grad draussen hat laufen die älteren Herren und Damen in Anorak rum. Grausamer Anblick.


Ältere Leute scheinen ja eher zu frieren. Mein Schwiegervater braucht ca 24-26°C (ohne Lüften gefühlte 35°C :ph34r: ) in seiner Stube. Grausam! Nicht nur der Gesundheit, sondern auch unserer Heizrechnung wegen. Er lief auch noch mit Handschuhen rum, als ich bereits ohne Jacke unterwegs war. :wacko:

Er ist aber kein Einzelfall, die Wärmeregulierung und das Wärmeempfinden scheinen einfach nicht mehr richtig zu funktionieren.

Gruß
ElRa



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