Roastbeef: rosa gebraten?


Mal eine Frage an die Spezialisten hier, aber vielleicht ist es auch für andere interessant.

Meine Mum hat sich neulich bei Karstadt über den Tisch ziehen lassen, und für 5 ScheibCHen Roastbeef 7.- Euro gezahlt. Jetzt will sie sowas versuchen mal selbst zu machen - nur wie? Wie bekommt man Roastbeef innen so rosa und saftig wie vom Metzger.
Wenn ich bei Chefkoch suche, dann gibts da gefühlte 10000 Rezepte unter dem Stichwort.

Vielleicht hat Wurst ja den für mich passenden Suchbegriff? Oder gar gleich das Rezept?


Das ist kein großes Geheimnis:Roastbeef

Oder:1-1,5 kg Roastbeef, mit Fettschicht,mit Salz und Pfeffer würzen in einem Bräter mit heißem Fett von allen Seiten kräftig anbraten.Das Roastbeef im vorgeheizten bei 120° C Ober- und Unterhitze ca. 40 bis 50 Minuten garen,vor dem aufschneiden 10 Minuten ruhen lassen ;)

Edit.Wenn du das öffter machen willst lohnt sich ein Kerntemperaturmesser,
Roastbeef ist perfekt bei 55-58 Grad! :sabber:

Bearbeitet von wurst am 12.05.2009 08:22:01


Merci. :sabber: Auf dich ist wieder mal Verlass!


Habe letztens die Niedriggarmethode ausprobiert und muss sagen, es gibt nichts Genialeres.

Backofen auf 80-90° vorheizen. Bratenthermometer ins Fleisch stecken und bis zur Kerntemperatur von 56-58° (Rind)garen. Luft muss zirkulieren können, also bitte nicht abdecken. Das wird butterzart.
Mit Schweinelende funktioniert es genauso, nur dann muss die Kerntemperatur 68° betragen.
Bitte erst nach dem Garen würzen.

Guten Appetit! Berichte doch mal wie´s gelungen ist. :sabber: :sabber: :sabber:


Hallo!

Ja, Niedrigtemperaturgaren ist klasse *schwärm*...

Funktioniert auch bei "kleinen" Stücken wie Rindersteaks, Lammrücken, Schweinefilets, und ganz superlecker: Entenbrust!!!!

Einfach alles scharf anbraten (Tipp: Entenbrust zuerst mit angeritzter Hautseite ins KALTE Fett legen), ansonsten alles bei hoher Temperatur. Ich salze immer schon vorher, Pfeffer kommt nach dem anbraten (sonst verbrennt er). Wann Würzen ist so eine Glaubensfrage, jeder schwört auf seine Methode -> ausprobieren.

Anschließend in den Ofen (ruhig in eine transportieren), bei 80 Grad garen. Idealerweise mit Bratenthermometer, bei kleinen Stücken aber ruhig nach Gefühl. Rind mag ich gerne noch fast roh innen, Lamm und Ente rosa, Schwein und Hühnchen sollten durch sein (durch und totgebraten sind unterschiedliche Stadien!!). Eine Druckprobe gibt Aufschluß über den Zustand.

Viel Erfolg und liebe Grüße,

Claudia


Tipp - Einmalkerntemperaturmesser gibt es bei unserem Metzger für sehr sehr wenig Geld!! Für alle die, die nur äusserst selten mal sowas nutzen wollen!


Zitat (Knuffelchen @ 12.05.2009 11:55:11)
Habe letztens die Niedriggarmethode ausprobiert und muss sagen, es gibt nichts Genialeres.

Backofen auf 80-90° vorheizen. Bratenthermometer ins Fleisch stecken und bis zur Kerntemperatur von 56-58° (Rind)garen. Luft muss zirkulieren können, also bitte nicht abdecken. Das wird butterzart.
Mit Schweinelende funktioniert es genauso, nur dann muss die Kerntemperatur 68° betragen.
Bitte erst nach dem Garen würzen.

Guten Appetit! Berichte doch mal wie´s gelungen ist. :sabber: :sabber: :sabber:

Hab´noch was vergessen! *schäm*
Natürlich muss das Fleisch von allen Seiten kurz scharf angebraten werden und dann geht´s erst ab in den Backofen. :sabber: :sabber: :sabber:

Bin gerade dabei Tafelspitz mit dieser Garmethode auszuprobieren und da wird das Fleisch natürlich nicht angebraten. :pfeifen: Mal sehen, ob´s auch so genial wird.

@ Knuffelchen

Das mit dem Tafelspitz interessiert mich ganz besonders, mein Favorit.
Mir läuft jetzt schon das Wasser im Mund ...und so. :)

Freu mich auf das Ergebnis. :pfeifen:

LG
avenny


Danke ihr lieben. So ein Fleischthermometer kost ja nicht so arg viel. Das von IK*A für 9.- soll sogar richtig gut und genau sein.
Werd mal so ein Dingens besorgen, und meiner Mum das NT-Kochen beibringen. Sie kann sich das nicht so recht vorstellen. :rolleyes:
O-Ton: Das wird doch dann trocken...


wir nennen das Sanftgaren.

Nööö, da wird nix trocken. Nur lecker.

Und für die paar Scheiben so viel Geld auslegen. Nee, dann lieber für das Geld ein Stück Roastbeef und dann ab in die Röhre.


Zitat (avenny @ 12.05.2009 19:52:09)
@ Knuffelchen

Das mit dem Tafelspitz interessiert mich ganz besonders, mein Favorit.
Mir läuft jetzt schon das Wasser im Mund ...und so. :)

Freu mich auf das Ergebnis. :pfeifen:

LG
avenny

Heute Abend wird´s gefuttert :sabber: :sabber: :sabber: . Falls es wirklich so super geworden ist, werde ich mal genau beschreiben, wie ich´s gemacht habe, wenn Du interessiert bist.

LG,
Knuffelchen :winkewinke:

Zitat (Knuffelchen @ 13.05.2009 07:46:08)
Heute Abend wird´s gefuttert :sabber: :sabber: :sabber: . Falls es wirklich so super geworden ist, werde ich mal genau beschreiben, wie ich´s gemacht habe, wenn Du interessiert bist.

LG,
Knuffelchen :winkewinke:

Deine Zubereitungsart interessiert mich auch. Freue mich schon auf Dein Rezept.
Ich mache immer die übliche Kochmethode, ins kochende Wasser (mit Gewürzen und Suppengrün) und dann köcheln lassen.

:sabber: :sabber: :sabber:

Roastbeef & Co.

Die Methode mit dem Kernthermometer ist die beste. Das Ergebnis wird noch besser, wenn du:
Eine gläserne Auflaufform ohne Deckel aber vorgeheizt nimmst,
den Braten mit frischen Zweigen von Rosmarin bedeckst, und/oder Salbeiblättern,
etwas Bier in die Auflaufform gibst.
Das Wichtigste:
Nach dem Garen die gesamte Auflauflaufform in ein Badelaken hüllen (Fleisch mit Küchentuch abdecken) und mindestens 20 min ruhen lassen.
Bitte immer quer zu Faser aufschneiden!

Sehr lecker ist auch eine Kruste aus gleichen Teile Semmelbrösel und Kräutern, die mit Bier angemacht ist.

Viel Spaß und liebe Grüße


Berichterstattung:

Tafelspitz war super lecker und zart!!! :sabber: :sabber: :sabber:

Habe Wasser und eine ordentliche Portion M*ggi Klare Fleischbrühe zum Kochen gebracht, Fleisch rein und sofort von der Herdplatte runter. Im vorgeheizten Backofen bei 80° ca. 4 Stunden garen. Kerntemperatur 80°. Danach das Fleisch in der Brühe auskühlen lassen und dann in Scheiben schneiden und sofort wieder zurück in die Brühe damit. Anschließend das Fleisch ganz langsam in der Brühe wieder erhitzen; nicht zum Kochen bringen.

Die Sauce habe ich aus 100 g Butter
100 g Mehl
1200 ml Brühe
und einer Mischung aus Scham*l Sahnemeerrettich und Scham*l Rachenputzer gezaubert.

Fleisch musste, da die Brühe sehr kräftig war, nicht nachgewürzt werden.



Würde mich freuen, nochmal was zu hören, wenn es jemand ausprobiert hat! :malpieksen:

LG und guten Appetit,
Knuffelchen

Klingt gut muß man nicht immer hinterher sein wie auf der Kochplatte,das es jah nicht Kocht ;) wo es doch nur ziehen soll!


Riiiichtiiisscchh!!! :D


Zitat (Knuffelchen @ 14.05.2009 11:30:44)


Habe Wasser und eine ordentliche Portion M*ggi Klare Fleischbrühe zum Kochen gebracht

Aber das üben wir noch :lol:


Tafelspitz
1 Möhre 1Stück Knollensellerie 1 Lauch 2 Zwiebeln 1Petersilienwurzel
1/2 TL Pfefferkörner 2 Lorbeerblätter Salzen erst nach dem Kochen
die Zwiebeln halbieren und in der ohne Fett auf der Snittfläche schön braun anbraten dann erst zugeben ;)

M*ggi Klare Fleischbrühe ist Bäää :lol:

Zitat (wurst @ 14.05.2009 15:41:30)
Aber das üben wir noch :lol:


Tafelspitz
1 Möhre 1Stück Knollensellerie 1 Lauch 2 Zwiebeln 1Petersilienwurzel
1/2 TL Pfefferkörner 2 Lorbeerblätter Salzen erst nach dem Kochen
die Zwiebeln halbieren und in der Pfanne ohne Fett auf der Snittfläche schön braun anbraten dann erst zugeben ;)

M*ggi Klare Fleischbrühe ist Bäää :lol:

Hast ja recht! :rolleyes:

War aber trotzdem superlecker und butterzart. Wäre sogar etwas für die "zahnlosen Waldfeen" unter uns gewesen. :pfeifen:


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