Ich hab mal Brötchen da... ...von der Handwerkerverpflegung übrig..


Hallo!

Wir gestalten gerade unseren Garten um, und am WE waren fleißige Helfer da.

Ehrensache: Morgens frisch geschmierte Brötchen (auch mit Mett), mittags die beste Lasagne von allen, abends nach Wunsch (dumm gelaufen: Döner).

Übrig: ca. 12 Brötchen, ca. 200 Gramm geriebener Gouda, etwa 300 Gramm Mett (müßte auch heute noch verwertet, sprich erhitzt werden, kann ich ja mit übrigen Zwiebeln anbraten), ein paar Körnerbrotscheiben.

Frage: Was kann ich aus so vielen Brötchen zaubern? Hat jemand da ein tolles Rezept oder einen tollen Tipp? Hab schon bei Chefkoch geguckt, aber sooooo begeistert war ich nicht. Dachte, ich frag mal die Besten der Besten :sabber: :D. Mett und Käse könnte ich auch anders verwerten.

Liebe Grüße, Claudia

Bearbeitet von hatschepuffel am 26.07.2009 14:54:39


Hi, Hatchi,

entweder ihr schmeißt den Grill an und belegt die Brötchen mit Mett. Dann das Brötchen mit dem Mettgesicht nach unten aufs Rost gelegt. Wenn Mett durch, mit Käse bestreuen und genießen.

Brötchen, Mett und Käse einfrieren und nach Bedarf wieder auftauen. Geriebenen Käse für die nächste Pizza oder Lasagne verwenden. Nicht fragen, auf ner Tiefkühlpizza ist auch tiefgefrorener Käse.

Semmeln einfrieren und aus dem Käse und Mett Frikadellen formen und braten. Lecker für unterwegs oder der Maloche.

Mehr fällt mir im Augenblick auch nicht ein.


Ein paar der Semmeln kannst du ja in die Frikadellen mit einarbeiten.

Oder du schneidest die Semmeln in Scheiben, lässt sie trocknen und machst Semmelknödel draus :sabber:

edit: oder ist das Mett schon auf die Brötchen draufgeschmiert? ne, oder? :hmm:

Bearbeitet von Ribbit am 26.07.2009 15:10:53


Hi!

Ne, Mett ist noch extra.

Problem: Für heute abend haben wir noch Lasagne, heute wird also nix mehr gegessen. Mett würde ich braten und in den Kühlschrank packen. In den nächsten Tagen arbeiten wir beide und haben keine Gäste eingeladen, auch keine Zeit dazu.

Zum Brötchen einfrieren fehlt mir der Platz...

Hatte mir folgendes vorgestellt:

Mett heute mit Zwiebeln braten, ab in den Kühlschrank. Brötchen antrocknen lassen. Morgen Brötchen in dicke Scheiben schneiden, zusammen mit Mett und einigen Tomatenscheiben in eine Auflaufform fächerartig schichten, kräftig würzen. Mit Eiermilch übergießen, ca. 45 min. backen lassen bei eta 140 Grad, am Ende mit Käse übergrillen.

Restliche Brötchen in Scheiben schneiden, mit in wenig süßem Wein/Apfelsaft kurz angedünsteten Apfelspalten auch fächerartig in eine kleine Auflaufform schichten, mit Zimtzucker bestreuen. Süße Sahne drüber, auch backen.

Beides kann man sofort essen oder auch noch ein, zwei Tage später und Reste einfrieren.

Hab halt nur kein konkretes Rezept, das flöppte quasi spontan in die kleine Kochzentrale meines Gehirns. Geht das wohl?

Fragende Grüße, das Hatschi ^_^


Ja wiiie, das Hatschi hat doch schon selber die besten Ideen :hihi:

Die Apfelspalten/Brötchen-Mischung kannst du auch mit ner gesüßten Eiermilch übergießen :sabber: evtl. noch Rosinen dazu? ^_^

Bei Backzeit und Temperatur hast du sicher das richtige Gefühl. Wenn's schön aussieht, isses fertig :lol:


Genau Ribbit,

wenn es schön aussieht ist es fertig.

Ansonsten alles in den Tiefkühler geben.


Hm, Rrrrrrrribbit,

da bringste mich auf ne Idee: Im Kühlschrankgemüsefach vegetiert seit ner halben Ewigkeit ne kleine Tüte halbgetrocknete Datteln vor sich hin.

Mit der halben Tüte Walnüsse vom letzten Backanfall zusammen kleingehackt sollten sie den Äpfeln und Brötchen eine gute Gesellschaft sein...

Bei Backtemperaturen und -zeiten bin ich noch nicht so erfahren, ich koche und backe ernsthaft (und deswegen mit viel Leidenschaft und Spaß) erst seit etwa 1 1/2 Jahren, seit wir unsere neue Küche (doch noch) bekommen haben. Ein namhafter Küchenhändler im Ruhrgebiet ist damals Pleite gegangen, 3 Tage vor dem eigentlichn Termin (den wir selber verschoben hatten wg. Schwierigkeiten mit dem Küchenboden).

Mann, das hat mich Nerven gekostet. Aber deswegen liebe ich meine Küche um so mehr,und wenn ich mir vorstelle, wie die Günstignotlösung ausgesehen hätte *Grauen* :heul: :labern: :wacko: ....

Ich werde berichten, wie ich die Brötchen letztendlich verwurstet habe.

Liebe Grüße, Haaaaaatschiiiiiii


Gesundheit! :lol:


Mett mit Zwiebel anbraten und in den Kühlschrank hätte ich auch vorgeschlagen. Ich mische jedoch immer noch Petersilie dazu.

Wenn die Brötchen vom Bäcker sind, kann man sie in einer Plastiktüte bis zu 3 Tage aufbewahren und auf dem Toast auf jeder Seite 1 Min. rösten.

Die vom Discounter taugen nur zu Paniermehl. Also trocknen lassen.

Ansonsten tu was aus dem Gefrierschank, was Du am nächsten Tag zubereitest und essen willst, dann hast an dem Tag Platz und kannst die Brötchen einfrieren.

Labens


Hallo Labens!

Da wir selber weiße Brötchen fast gar nicht essen (also als Frühstücksbrötchen oder "Wurstträger" allgemein) wäre aufbewahren oder einfrieren nicht so gut. In zwei Wochen rückt zwar wieder die Gartengarde an, aber die bekommt frische Brötchen.

Eingefroren habe ich viel Fleisch fürs Grillen - kann ich also auch nicht auf die Schnelle rausnehmen. Zudem erwarte ich einen größeren Posten hervorragendes Rumpsteak... der bekommt definitiv ein gutes Plätzchen im Tiefkühler. Leider haben wir noch keine große Gefriertruhe, die ist auf der "Kaufenwennmöglich"-Liste aber schon weit oben :D.

Ich denke, ich werde tatsächlich experimentieren. Zusammen mit dem Mett wandern fast abgelaufene Baconscheiben und etwas Kochschinken kleingeschnitten mit in die Pfanne, außerdem hab ich noch nen Posten Leberwurst der sonst nicht überlebt... wird mitgebraten. Bin gespannt, aber warum sollte das nicht schmecken?

Brötchen trockne ich bis morgen, einige leckere Strauchtomaten dazu.. ich mach ein Foto ;). Nur mit der Backzeit und Temperatur hadere ich noch :blink: :wacko: ...

Bis dann!


übrigens... frische Rumpsteaks lege ich grundsätzlich in Öl ein (meist Walnussöl).

Dann kann man sie länger im Kühlschrank aufbewahren (gut 1 Woche).

Eingefroren verlieren sie meist etwas an Geschmack und sind nicht so saftig.

Labens


Hört sich gut an!

Ich werde auch zwei schöne dicke Steaks auf Deine Weise lagern, hab ich beschlossen... bei mir wirds Traubenkernöl.

Aber das gibt wohl mindestens 6 x 2,5cm-Steaks oder ein zusammenhängendes Stück Fleisch, daß ich kräftig anbrate und dann bei Niedrigtemperatur zu Roastbeef-Aufschnitt verarbeite. Wenn es die Steaks werden, komme ich nicht drumrum doch einige einzufrieren. Die werden dann ganz fest mit mehreren Lagen Frischhaltefolie eingewickelt.

Liebe Grüße!

Bearbeitet von hatschepuffel am 26.07.2009 18:53:09



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