Essverhalten: Essen Einzelkinder anders?


Hallo,

ich muß jetzt mal nachfragen. WIE und WAS essen Eure Kinder.

Warum?
Wir haben den 6. Geburtstag v. unserem Sohn gefeiert. Zum Abendessen gab es Hamburger.
Die Kinder durften selbst "kredenzen".
Klar, wie in den FastFood-Ketten hat´s bestimmt nicht geschmeckt - und viele Kids mögen das ein oder andere nicht - aber ist denn folgendes als "verwöhntes" Einzelkind (ich will nicht verallgemeinern!!!) zu sehen?

Also: es wurde der Hamburger von ihm, 6Jahre, zusammengestellt. Gegessen hat er ihn so nicht. Also Alles wieder runter vom Brötchen. Schließlich hat er nur das Brötchen gegessen.
Von seinem Vater, haben wir gesagt bekommen, daß er das so auch in den FastFood-Ketten macht. Er ißt nur das Brötchen! Verlangt aber die Junior Tüten, wg. dem Spielzeug und alles andere landet im Müll (weil Vater bzw. Mutter diese Sachen nicht essen.)

So ist/ißt es aber bei anderen Dingen auch. ER kommt regelmäßig zum spielen. Er mag einen Apfel, bekommt ihn gewaschen, geschält, geschnitten. Davon wird einmal abgebissen - dann hat er genug. Mag er etwas trinken, dann bleibt nach einem Schluck der Rest stehen. ..... und nach einer Weile mag er etwas anderes trinken, weil das vorherige abgestanden ist. (ich geb´ihm ja schon nur noch ein halbes Glas bzw. Tasse voll)

Unsere Kinder sind "normale" Esser. Es gibt Dinge die wollen und mögen sie einfach nicht. Aber dennoch essen sie Fleisch, Gemüse, Salat - eben das was wir auch essen. Und wenns gar nicht schmeckt bekommen sie halt ein Brot.

Seine Mutter wunderte sich, daß unser Kleiner 18 M. alt, Salat (am liebsten Feldsalat) und überhaupt ein unkomplizierter Esser ist/ißt und auch bei Obst nicht nein sagt. Während ER sich hauptsächlich von (leeren) Hamburgern, Dampfnudeln und Maultaschen ernährt. Kein Fleisch (in keiner Form), wenig Gemüse, kaum Obst!

Hab´ihr gesagt, dass er doch unser Eßverhalten und das von seinen Brüdern als Vorbild nimmt. Und es bei uns keine EXTRA-Würste gibt. Wütend wurde sie, als ich ihr sagte dass ich mir das Geld für die Junior Tüte sparen würde und ihm ein trockenes Brötchen beim Bäcker holen würde.

- Es gibt Kinder, die sind schlechter Esser .... Meiner Meinung nach, ist ER ein verwöhntes Einzelkind, bei dessen Playmobil und Lego-Sammlung einem der Atem stockt (weil es nichts gibt - was er nicht hat).
Kein Einkauf bei dem Er nicht eine Kleinigkeit bekommt und die auch lauthals einfordert. ..... ..... .


Deshalb noch mal meine Frage: essen Kinder mit Geschwistern anders? Sind manche (ich will kein Schubladendenken) Einzelkinder beim Essen zu mäkelig??

YO

Bearbeitet von yolanda am 12.02.2010 22:51:46


Pah, ist doch ganz einfach : verwöhnte Kinder sind mäkelig und tanzen den Eltern auch beim Essen(-aussuchen) auf der Nase rum.

Un-verwöhnte Kinder (oder nur selten mal verwöhnt, als Ausnahme sozusagen) tun das nicht.

Einzelkind oder nicht, ist da wurscht. :grinsen:

Das Kind, das du da beschreibst - weia.... der hätte bei mir als Mutter höchstens 2x ne Juniortüte bekommen. Und danach ne Standpauke.

Vielleicht bin ich auch schon alt und streng, keine Ahnung. Aber mein Kleiner (ok, 3 Jahre) hat heut mittag die Anweisung bekommen, gefälligst den letzten Löffel Grießbrei vom Teller zu kratzen, weil ich den nicht in den Müll schmeißen will.
Is doch wahr...

Wenn ich sehe, er will was partout nicht essen, dann muss er auch nicht. Bei Salat würgts ihn, irgendwie hat er's wohl nicht drauf, die "lappigen" Blätter zu essen. Das klebt ihm dann am Gaumen :rolleyes:
Aber ansonsten versuchen wir, dass er alles mal weeenigstens probiert. Einfach ist das auch nicht.... seufz... alle grünen Sachen sind ja schonmal von Natur aus suspekt! rofl

Sorry für den Exkurs. B)


Hallo,

also meine Tochter ist ein Kind, dass kaum mäkelt. Sie isst fast alles. Wenn sie mal was nicht mag, dann sagt sie das vorher. Manchmal probiert sie auch von mir. Wenn sie was nicht mag, ist es okay.

Eine Freundin von mir hat zwei,die unterschiedlicher nicht sein könen. einer ist sehr mäkelig, der andere isst fast alles.

Also, ich glaube nicht, dass es einen Unterschied macht, ob Geschwisterkind oder nicht....



LG Letti


Also ich hab zwei Mädels. Die Große isst - wenn es denn schon Fleisch geben MUSS - nur paniertes Schnitzel oder Hackfleisch, ansonsten mag sie Fleisch nicht wirklich; die Kleine hingegen mag Fleisch, ob paniert oder unpaniert ist ihr egal.

Bei Gemüse ist es so, dass beide ungekochtes Gemüse sehr gerne essen, gekocht mögen sie nicht alles. Paprika zum Beispiel: ist er roh, wird sich um das letzte Stück gestritten - ist er gekocht, kommt immer die Frage: "Darf ich den Paprika liegen lassen?"
Aber Erbsen, Karotten, Zucchini, Brokkoli, Blumenkohl, Spinat, Kohlrabi und Spitzkohl finden sie superlecker (worüber ich echt mächtig froh bin, denn ich habe als Kind fast kein Gemüse gegessen).
Sie probieren auch gerne mal was Neues aus. Ich denke, sie sind beide eigentlich ganz normale, unkomplizierte Esser mit diversen Vorlieben und Abneigungen. :wub:

@Yolanda

ER ist meiner Meinung nach schon seeeehr verwöhnt. Ob es nun tatsächlich daran liegt, dass Er ein Einzelkind ist....würde ich jetzt nicht unbedingt sagen. Meine Tante hat Zwillinge. Und als die noch kleiner waren, haben sie sich quasi nur von Süßigkeiten und Jägerschnitzel mit Pommes ernährt. Was anderes schmeckte denen nicht.

Aber von mir würde der auf keinen Fall ein Happy Meal bekommen! Ich hab vorhin echt grad nen Hals gekriegt, als ich das gelesen hab! :angry:

Es gibt echt Eltern, zu denen fällt mir nix mehr ein...... :wallbash:


Als ich die geschichte von yolanda hörte, dachte ich erst sie spricht von meinem Neffen... :D
Mit dem habe ich vor ein paar Jahren folgendes erlebt:
Er hatte Heiligabend bei seinem Vater und deren Kindern verbracht. Wir hatten abends bei meiner Schwägerin gegessen und waren auch noch da, als er wieder nach Hause kam. Meine Schwägerin fragte ihn nun, was es denn bei seinem Papa zu abend gegeben hätte. Oliver antwortete, dass es Erbsen+Möhren, Fleisch, Kartoffeln und Soße gegeben hätte, er wollte aber nur Möhren essen und weil er das alleine nicht durfte, habe er gar nichts gegessen. Meine Schwägerin sagte so halb zu mir:"Das hätte ich gleich sagen können, dass er das nicht isst und er hätte ihn nur Möhren essen lassen dürfen...mach dir mal noch ein Brot Oliver...!" Ok, ich habe keine Kinder aber da konnte ich mir eine Bemerkung nicht verkneifen und ich erwähnte, dass ich das Verhalten seines Vaters durchaus verstehen könne, man kann sich ja nicht nur einen Teil raussuchen...wo hört das denn auf - er ist nur das Weisse in der Milchschnitte?Meine Schwägerin meinte, dass man das nicht mehr so mache, vor 20 Jahren hätte man noch drauf bestanden, dass die Kinder alles essen - heute dürften sie sich raussuchen, was sie essen wollen. Wir diskutierten darauf etwas heftiger: Meiner Meinung nach, verhungert kein Kind freiwillig und man muss es auch nicht zwingen Sachen zu essen, die es einfach nicht mag aber sich nur das rauszupicken, was es besonders gerne mag, find ich unmöglich. Als ich Kind war, hiess es:Ok, wenn du das nicht essen willst, dann eben nicht...Aber man wusste, dass man bis zum Abendbrot nichts mehr zu essen bekam (ok, vielleicht nen apfel). Meinen Neffen essen zwischendurch; milchschnitte, pudding, cornflakes, milchbrötchen, fruchtzwerg. ... usw., usw.
Kein Wunder, dass die das Mittagessen auch gerne mal stehen lassen, wenn es nicht genau ihren Vorstellungen entspricht oder nur die Möhren essen. Als mein Neffe bei uns beim Grillen dabei war, hat meine Schwägerin ihm die Pelle von der Bratwurst abgeschält und aus dem gemischten Salat hat sie ihm die Gurken herausgesucht, weil er nur die essen wollte....
Ich habe mich deswegen schon ernsthaft in der wolle gehabt, weil ich ihr Verhalten total sch.... finde und ich denke auch nicht, dass ich mit meiner Einstellung altmodisch bin.


Zitat (yolanda @ 12.02.2010 22:51:11)
Von seinem Vater, haben wir gesagt bekommen, daß er das so auch in den FastFood-Ketten macht. Er ißt nur das Brötchen! Verlangt aber die Junior Tüten, wg. dem Spielzeug und alles andere landet im Müll (weil Vater bzw. Mutter diese Sachen nicht essen.)


;) da seh ich schuld ganz klar bei den eltern.

das geht ja mal gar nicht, wie kann man sich nur so auf der nase rumtanzen lassen. dem kind tut man keinen gefallen damit. ich kann mir auch vorstellen, dass es nicht nur beim essen dieses verhalten an den tag legt.

:rolleyes: sicher ist es anstrendend kinder an ein variierte essen heranzuführen, aber es lohnt sich :wub:
natürlich sollten sie nicht gezwungen werden sachen zu essen, die sie absolut nicht mögen.
mein sohn zb: ist kein gemüsefan, isst es aber in paella und nudelsossen und ansonsten ist er salatfan. also jeden tag seine ration gemüse bekommt er.

:D die kinder in der küche mitwerkeln lassen wirkt übrigens wunder... da essen sie manchmal sachen die sie sonst nie probiert hätten, einfach weil die zubereitung spass bringt.

ich glaube es gab schon mal einen thread zu dem thema "kinder und essen"


mit einzelkind oder nicht hat das meiner meinung nach auch nix zu tun, es gibt auch geschwisterkinder die verwöhnt sind, liegt aber meiner meinung nach an den eltern.

@Yolanda: Was für ein verwöhntes Balg! :wallbash:

Meine beiden Kiddies haben ganz unterschiedliche Essgewohnheiten. Der Große isst nach dem Motto Fleisch ist mein Gemüse. Die Kleine mag kein Fleisch. Ihre eigene Aussage: "Frikadellen, Speck und Salami sind doch Gemüse, oder?" rofl Ich lasse Beide.


Mein Enkelkind 2 einhalb, ist schon als Säugling ein schlechter Esser gewesen. Sie ißt alles an Gemüse mit Kartoffeln, aber auch Reis und Nudeln. Aber Obst geht gar nicht!! Obwohl die Eltern Obst essen, verschmäht sie es. Als Baby hat sie das >Obst aus den Gläschen gegessen. Nicht mal probiern, absolut nichts zu machen. Jetzt hat sie einen kleinen Bruder, der aber erst 3 Monate ist. Vielleicht ändert sie ihr Eßverhalten noch im Laufe der Jahre. Man kann ihr das Obst ja nicht reinprügeln.
Alles was roh ist, ißt sie nicht :o


Bei uns hat sich die Junior/HappyMeal-Frage nie gestellt.
Wir waren und sind recht selten bei Mäcces, da war das für die Kinder was ganz besonderes.
Mit dem zweiten Kind änderte sich auch das Menue. Seit demwir nehmen grundsätzlich nur noch die 1-Euro-Produkte. Das Giff aus der Tüte kann man auch einzeln kaufen. Aber das würde ich auch erst dann kaufen, wenn mein Kind hätte den Burger seiner Wahl komplett aufgegessen.
Wäre der Büger dann wieder nicht aufgegessen, Kein Giff und mit Sicherheit würde ich Mäcces nicht mehr mit den Kindern betreten.

@ Yolanda: Wenn der Junge bei euch ist, schütte ihm doch mal nur einen Fingerbreit Tee oder Wasser ins Glas.
Sollte er fragen, warum so wenig, sag ihm, dass er immer so wenig trinkt, dass du nicht einsiehst die Lebensmittel wegzuwerfen.


Einzelkinder essen sicher "anders" als Geschwisterkinder. Junior hat im Kindergarten immer reingehauen als gäbe es kein Morgen, und später wenn er nach der Schule mal bei Schulfreunden zu Mittag eingeladen war, hat er auch immer gut gegessen. Daheim, nur mit mir allein am Tisch, waren seine Portionen immer sehr übersichtlich... wenn ich dann mal quasi im Gegenzug einen seiner Freunde zu uns zum Mittagessen eingeladen habe, hat er deutlich mehr gegessen. Keine Ahnung ob's der pure Futterneid war oder die andere Gesellschaft?
Solche Mäkeleien à la "ich will jetzt unbedingt dies und das und jenes, schieb aber dann alles beiseite und esse nur ein trockenes Brötchen" hätte es bei mir allerdings exakt einmal gegeben und dann nie wieder. Früher, als Junior noch klein war, musste ich schon sehr rechnen um mit dem Wirtschaftsgeld über den Monat zu kommen, da hätte ich nicht alle paar Tage komplette Portionen wegschmeißen können oder wollen. Schon gar nicht, wenn es wie bei McDoof nur um das blöde Plastikspielzeug geht.

Ich weiß dass er ein paar Dinge nicht mag, die gibt's bei uns dann auch nur selten, vorzugsweise wenn er eh nicht daheim isst. Es gab und gibt bei uns die Regel, dass von allem probiert wird- und wenn's nur drei Erbsen sind. Wenn er dann feststellt dass es ihm nicht schmeckt oder nicht bekommt, ist es OK. Ich koche mir ja auch nichts, was ich selbst rundheraus ablehne oder nicht vertrage. Bei neuen Speisen hab ich ihm früher immer nur sehr wenig aufgetan zum Probieren, nachnehmen kann man ja immer noch.


Zitat (Valentine @ 13.02.2010 20:23:46)
wenn ich dann mal quasi im Gegenzug einen seiner Freunde zu uns zum Mittagessen eingeladen habe, hat er deutlich mehr gegessen. Keine Ahnung ob's der pure Futterneid war oder die andere Gesellschaft?

:D ja, das kenn ich auch.

deshalb lade ich gern mal nachbarskinder oder schulfreunde ein :P

Hallo :-)

Mein Sohn ißt nicht alles, aber zum Glück fast alles *g

Ich weiß ja nicht was andere Falsch machen, aber mein ist da recht Pflegeleicht. Er ißt seine Juniortüte, aber wenn Du daneben sitzt mit einem Salat, kann es einem passieren das er einem auch einen teil des Salates streitig macht *

Es kann auch mal vorkommen das er mäkelt am essen, aber das ist doch normal oder ? Das tun wir Erwachsenen auch mal ! Jeder hat mal eine schlechte Phase oder Tag.

Allerdings wenn ich andere Eltern beobachte, die sind am Verhalten ihrer Kinder auch selbst schuld. Z.B. Essen sie vielleicht selber kein Obst und Gemüse, aber verlangen dieses von ihren Kindern. Kinder lernen durch nach machen ! Das ist nun mal so.

Lg, Kerstin


Also ich selbst mag nicht alle Sachen,die man so essen kann und das gestehe ich meiner Tochter auch zu.
Im Unterschied zu mir ißt sie gerne Fleisch und herzhafte Sachen ,während ich nicht so gerne Fleisch esse.
Von kleinauf habe ich meiner Tochter alles mögliche Angeboten beim Essen und sie auch probieren lassen.

Mit Eintritt in den Kindergarten lernte meine Tochter dann die Milchschnitte kennen.

Viele Eltern geben ihren Kindern die Milchschnitte oder gleich mehrere Milchschnitten als Frühstück mit in den Kindergarten .In der Grundschule genauso und ein Argument ist dann immer,ich bin froh das das Kind überhaupt was ißt.

Also Milchschnitten und Mc D. als Kindgerechte Ernährung und wenn man sich dann umschaut ,wieviele
Kinder übergewichtig sind ,dann braucht man sich nicht zu wundern.

Das heißt nicht,dass ein Kind nicht mal naschen kann oder auch mal eine Milchschnitte essen .

Und was @yolanda da beschreibt ,kenne ich sowohl aus der Familie ,als auch vom Bekanntenkreis.
Es gibt bei manchen Geburtstagseinladungen Mütter ,die vorher anrufen und ganze Listen durchgeben ,was ihr Kind nicht essen mag,nicht trinkt oder nicht spielt ,manche Mütter wollen miteingeladen werden oder wollen bestimmen,welche Kinder noch eingeladen werden.
Manche liefern ihre Kinder zusammen mit den Lebensmittel ab ,die gegessen werden sollen.
Und diese Kinder haben keine Krankheiten ,sondern die sind nur gewöhnt,dass alles so gemacht wird,wie sie es wollen.
Komplette Lego oder Playmobilsammlungen ,mit denen niemand spielen darf oder auch nur mal anfassen ,kenne ich auch.

In meinen Augen haben diese Kinder alles und sind trotzdem ganz arme Kinder -nichts macht ihnen nämlich wirklich Spaß-.

Bearbeitet von Pinguin21 am 14.02.2010 17:45:14


Hallo :-)

@Aschenbrödel ... Solange sie Gemüse mag ist doch alles in Ordnung ? Sie ist auch erst 2 nhalb, das kann sich noch ändern. Immer mal wieder anbieten zu probieren.

Mein Sohn ißt auch ab und zu Milchschnitte, aber genauso gerne ist er selbst gebackenen Kuchen oder Obst.
Er hilft auch gerne beim kochen bereits, er ist jetzt 4 und tut dieses bereits seit er ein Jahr ist. Angefangen hat er mit Brühwürfel ins Essen geben und beim Einkaufen helfen z.B. seine geliebten Tomaten im Rucksack nach Hause tragen. Das weitete sich dann aus über selbstgeknetete Pizza belegen bin hin zu Gemüse und Obst mitlerweile schnippeln. Mein Freund staunte nicht schlecht als wir mal gemeinsam aßen und Sohnemann freiwillig Rosenkohl aß und ein "Mmmmmh, lecker" sagte :D

Sein Vater hofft das die kleine Halbschwester sich vieles von ihrem großen Bruder abschaut, aber das scheint bereits zu klappen *g

Bearbeitet von Katjes79 am 14.02.2010 18:08:04


Zitat (Pinguin21 @ 14.02.2010 17:43:48)
...

Und was @yolanda da beschreibt ,kenne ich sowohl aus der Familie ,als auch vom Bekanntenkreis.
Es gibt bei manchen Geburtstagseinladungen Mütter ,die vorher anrufen und ganze Listen durchgeben ,was ihr Kind nicht essen mag,nicht trinkt oder nicht spielt ,manche Mütter wollen miteingeladen werden oder wollen bestimmen,welche Kinder noch eingeladen werden.
Manche liefern ihre Kinder zusammen mit den Lebensmittel ab ,die gegessen werden sollen.
Und diese Kinder haben keine Krankheiten ,sondern die sind nur gewöhnt,dass alles so gemacht wird,wie sie es wollen.
Komplette Lego oder Playmobilsammlungen ,mit denen niemand spielen darf oder auch nur mal anfassen ,kenne ich auch.

In meinen Augen haben diese Kinder alles und sind trotzdem ganz arme Kinder -nichts macht ihnen nämlich wirklich Spaß-.

Ich habe zwar keine Kinder, aber ich würde den Müttern was husten und sagen, dass es Sohnis bzw. Töchterchens Geburtstag ist und da bestimmt Sohni bzw. Töchterchen, wer kommt und was auf den Tisch kommt - natürlich in den ersten Jahren noch mit etwas Hilfe, um es in einem realistischen Rahmen zu halten. Und wem es nicht passt, der kann dann eben nicht kommen. Ich würde mir dann aber auch ein klein wenig Gedanken über die Freundeswahl meiner Kinder machen.

So war es zumindest in meiner Kindheit bzw. in der meines Bruders. Wir durften selbst bestimmen, wer kommt und was auf den Tisch kommt, welche Spiele gespielt werden, welche Preise vergeben werden und die Gäste hatten sich danach zu richten. Klar, gab es den einen oder die andere, der/die dies oder jenes nicht mochte. Der/die bekam dann eine Alternative, die gerade zur Verfügung stand. Ansonsten - Pech. Und meine Geburtstage waren immer schön und gern besucht.

So würde ich das auch mit meinen Kindern halten, wenn ich welche hätte. Sie müssen sich dann aber auch dementsprechend benehmen, wenn sie eingeladen sind.

Bearbeitet von Monschi am 14.02.2010 19:48:55

@Monschi
" Ich würde mir dann aber auch ein klein wenig Gedanken über die Freundeswahl meiner Kinder machen."

Man lädt auch Kinder aus der Klasse zum Geburtstag ein und die sind nicht immer enge Freunde.
Das ist so eine Sache,wenn man einlädt.
Manche Mütter lösen das Problem damit,dass sie ,wenn sie eine Tochter haben alle Mädchen einladen oder bei einem Sohn alle Jungen .
Drei Mütter in unserer Klasse laden alle Kinder ein.


meine kinder essen zum glück auch fast alles. ok,es gibt einzelne sachen die sie nicht mögen,aber das brauchen sie dann auch nicht essen. ich glaube allerdings auch nicht das es daran liegt ob einzelkind oder mehrfachkind ob das kind vernünftig isst oder nicht. meine große war übér 2 jahre lang einzelkind und sie futterte wirklich ALLES was ihr in den weg kam. sogar obst und gemüse....und das katzenfutter aus dem napf( nein,sie mußte bei mir nicht hungern*g*).
wir hatten damals einen nachbarsjungen der ca 5 jahre alt war,und die oma rannte den ganzen tag mit einer scheibe brot hinter dem kleinen her damit er was isst...die fuhren von einem arzt zum nächsten weil sie dachten das der junge krank wäre. eines tages sah ich das der junge eine große nuckelflasche voll mit saft hatte und damit durchs haus schleppte...alle paar sekunden trank er einen großen schluck. ich fragte die mutter wieviel er denn am tag so trinkt...da sagte sie: so ungefähr 2-3 liter....und das war der saft mit viel zucker und etlichen kalorien....und da wundern die sich das der zwerg nichts isst. hab ihr dann empfohlen wasser in die flasche zu füllen....da guckte sie mich ganz entrüstet an und sagte: aber dann verhungert er doch. :wacko:


Verhungern... ich weiß aus sicheren Quellen, dass noch nie ein gesundes Kind am gedeckten Tisch verhungert ist. Auch ohne dass man ihm zwischen den Mahlzeiten hochkalorische Getränke einflößt. Wenn ein Kind Hunger hat, wird es auch alles essen, was man ihm anbietet. Zwei bis drei Liter Saft über'n Tag verteilt ist schon mehr als der Tagesbedarf eines Kindes!


@ Unicorn ... bei meinem Neffen war es das Hundetrockenfutter das immer hoch gestellt werden musste *lach Das vom eigenen Hund mochte er nicht, aber das vom Hund der Oma war wohl gut :lol:

Ich war mal mit Sohni als er ca 2 Jahre alt war,in der Stadt unterwegs und er nuckelte dabei glücklich an seiner Nuckelflasche. Als wir auf den Bus warteten, schekerte eine alte Dame mit ihm und fragte was er denn da leckeres trinke, man konnte das nicht sehen, weil es eine Blickdichte Pulle war. Ich antwortete Wasser. Sie sagte dann ziemlich entrüstet, aber davon wird er doch nicht satt ! Nein, satt wird man von Wasser nicht, aber er hatte ja auch nur zu letzt fast ne ganze Banane gefuttert, das macht ja überhaupt nicht satt, nein. :ph34r: :zensiert: Von einer Bekannte, die dann auch meine Ehe den Todesstoß gegeben hat, musste ich mir auch mal anhören wie ich meinen Sohn mit Wasser quälen könnte, wo es doch so leckere Instanttees von Hipp und co gäbe.

Ich habe meinem Sohn nicht Wasser gegebenm sondern auch Tee und Saftschorlen. So ist es ja nicht.


Nuckelflasche mit 5 ist an sich schon unverantwortlich....

Dann noch den Zuckersaft darein :o Na, denn Prost

Mein kleiner mäkelt nur bei Soßen und allem, was nach Soße aussieht, ansonsten essen meine Beiden fast alles. Magarine oder Butter mal ausgenommen wird auch immer mal was Neues probiert.

Mac Doof kennen sie von 2 oder 3 Besuchen überhaubt, aber da bleibt in der Juniortüte dann auch wirklich nichts drin.

Ich lasse sie Alles probieren, und wenn sie es wrklich nicht mögen, brauchen sie auch nicht.

Klappt Normalerweise hervorragend


Zitat (Katjes79 @ 15.02.2010 12:42:46)

Ich habe meinem Sohn nicht Wasser gegebenm sondern auch Tee und Saftschorlen. So ist es ja nicht.

Bei uns gibt es grundsätzlich nur Wasser.
Als Ausnahme ne Flasche Limo oder Cola, wenn Männe und ich mal abends ausgehen.
Zum Versüßen des Abends. Wenn weg, dann weg.

Man quält den Körper nicht mit Wasser, sondern mit übermäßigen Genuß an Erfrischungsgetränken.

Dem Satz den Eifelgold gequotet hat noch ein "nur" einpflanz.

Tee und Saftschorlen finde ich ok und eine bessere Alternative zu Limonaden auch wenn wir weg gehen. Limonaden gab es in meiner eigenen Kindheit nur auf Festen wie Hochzeiten, Geburtstage und wenn wir mal auswärts essen gegangen sind. Oder beim Grillen !
Die Stiefmutter meines Sohnes ist im Schützenverein, da bekommt er dann öfters mal eine Limo aus gegeben. Aber er nimmt halt auch alternativ freiwillig eine Apfelschorle.


Mein Sohn hat von Baby an immer ungesuessten Fenchel- oder Pfefferminztee bekommen. Er ist heute ueber 30, hat keinerlei Zahnprobleme und ist immer noch Pfefferminztee"suechtig" - au man, was hab ich getan ... ;)

Mein Enkelkind ist auch schon ein Pfefferminzteejunkie. :D

Wasser ? Warum nicht ! Wasser ist gesuender als der gesuesste Hipp-tee.


Zitat (Katjes79 @ 15.02.2010 12:42:46)
Ich habe meinem Sohn nicht Wasser gegebenm sondern auch Tee und Saftschorlen. So ist es ja nicht.

Bei uns gibt es zumTrinken (fast ausschließlich) WASSER.
Der Große bekommt in die Schule eine Saftschorle, Milch oder auch mal einen Kakao mit.

Fanta, Sprite und Co. haben bei uns Seltenheitswert. Genauso Säfte.

Die Kinder sind es gewöhnt beim Essen WASSER zu trinken. Bei der Familie meines GöGA ist es "verpönnt" während des Essens zu trinken mit dem Argument: "dann Trinken sie sich satt". - Deren Kinder trinken ja auch auschließlich Limo.

Es wird sich immer wieder gewundert, dass die Jungs durchaus mit Wasser zufrieden geben - es sei denn sie bekommen das süßeZeug vorgesetzt. - Wer sagt denn da nein?!?!




>Jetzt haben viele geschrieben, dass Eßgewohnheiten nicht unbedingt Einzelkind / Geschwisterkind - abhängig ist.
Dann ist es wohl doch so, dass dieses (von mir beschriebene) Kind ein "durch und durch" "verwöhntes" Kind ist - und die Eltern mit ihrer Toleranz dem Kind gegenüber mehr Schaden als Nutzen verursachen.
Mir tut ER schon ein bisschen leid, weil er mit seinem Verhalten (bestimmt nicht nur )meinen Kindern "komisch" vorkommt - und vielleicht irgendwann einmal Außenseiter und Einzelgänger wird.


YO

Ich denke, dass das (in meinen augen völlig unnormale) essverhalten auch damit zusammenhängt, weil er damit Aufmerksamkeit erregen kann. Natürlich findet es jedes Kind toll, wenn sich auf einer Familienfeier alle nur um dich kümmern, damit du eine Bratwurst ist und mutti dich stundenlang anbettelt ("Ach komm iss doch einen Happen, probiers doch wenigstens mal....") Ich habe meine Schwägerin teilweise schon barsch angefahren, weil mir das Theater auf den Keks ging, sie solle es doch einfach lassen, irgendwann bekommt er schon Hunger und je mehr Aufmerksamkeit er mit seinem Verhalten auf sich zieht, desto mehr Macht hat er ja auch. Mein Neffe trinkt sich (meiner Meinung nach) auch satt. Wenn er ein Glas Saft bekommt, trinkt er es auch in einem Zug leer - so etwas wie abstellen kennt er nicht.


Zitat (Pinguin21 @ 14.02.2010 17:43:48)

Es gibt bei manchen Geburtstagseinladungen Mütter ,die vorher anrufen und ganze Listen durchgeben ,was ihr Kind nicht essen mag,nicht trinkt oder nicht spielt ,manche Mütter wollen miteingeladen werden oder wollen bestimmen,welche Kinder noch eingeladen werden.
Manche liefern ihre Kinder zusammen mit den Lebensmittel ab ,die gegessen werden sollen.
Und diese Kinder haben keine Krankheiten ,sondern die sind nur gewöhnt,dass alles so gemacht wird,wie sie es wollen.
Komplette Lego oder Playmobilsammlungen ,mit denen niemand spielen darf oder auch nur mal anfassen ,kenne ich auch.

In meinen Augen haben diese Kinder alles und sind trotzdem ganz arme Kinder -nichts macht ihnen nämlich wirklich Spaß-.

Pinguin ich denk immer, solche Kinder müssen doch irgendwann mal nen Schock kriegen, wenn sie ins "echte Leben" eintreten, wo ihnen nicht mehr alles hinterhergetragen wird und sie noch die Milchschnitte "geschält" in den Mund geschoben bekommen.


Jahrelang wird alles so gemacht, wie die Kiddies das wollen. DAnn sind sie plötzlich vom Thron abgesetzt, weil in der Schule oder Ausbildung ein anderer Wind weht. Oder weil die Eltern zum Hinterhertragen keine Nerven mehr haben. Und dann sind sie kaum fähig, mit dieser neuen frustrierenden Welt umzugehen. So stell ich mir das vor. :labern:

Wir haben ja grad das Thema "ich will meinen Kopf durchsetzen, auch gegen den Willen von Mama" - und da gibts manchmal ordentlich Gebrülle. Ich merke genau, dass es NUR darum geht, jetzt das zu tun, was ich grade verboten habe. Und dann bleib ich hart, auch wenn er ne Stunde brüllt. Ich denke mir - ICH bin die Mama, und es wird gemacht, was ICH Sage.

Heißt ja nicht, dass er nie was entscheiden oder aussuchen darf. Das darf er oft. Aber wenn ich Nein sage, muss es Nein bleiben.

Hab ich schonmal den schönen Spruch geschrieben "Ich bin nicht der Sklave meines Kindes, nur die Mutter!" ? :lol:
Bei manchen scheints eher das erstere zu sein...

Ich bin leidenschaftlich gerne Einzelkind. Wie sich das auf mein Essverhalten als Kind ausgewirkt hat, weiß ich leider nicht... ich war nie besonders Mäkelig. Es gab ein paar Dinge, die ich damals kategorisch nicht gegessen habe (Käse, Fisch und Oliven), das war aber auch immer allen klar und niemand hat einen Aufstand gemacht, wenn ich das entsprechende auf dem Teller hab liegen lassen. Wenn es etwa gab, das ich nicht gemocht habe, dann habe ich halt nur Beilagen gegessen und die Welt war in Ordnung.
Wenn es etwa völlig exotisches gab, war ich immer erstmal skeptisch und habe im Zweifelsfall lieber die Finger davon gelassen. Eine meiner Freundinnen wurde sehr "öko" erzogen, wenn ich bei ihr zum Mittagessen war, gab es meistens Bratlinge mit freilaufendem Gemüse oder solche Dinge. Mittlerweile esse ich selbst so ;) damals fand ich es sehr verwunderlich *hüstel*

Wie hier ja schon oft geschrieben wurde, hängt das Essverhalten wohl eher mit der Erziehung udn dem Vorbild der Eltern zusammen, als mit dem Vorhandensein von Geschwistern.


Hallo,

wir haben keine Kinder, aber ich bin ein Einzelkind, mein Mann hat 7 Geschwister.
Das Thema "sind Einzelkinder verwöhnt" hatten wir schon oft, mein Mann zieht mich gerne damit auf.
Ich kann nicht sagen, ob ich als Einzelkind anders esse, ich habe schon immer alles gegessen. Die Sachen die ich nicht mag, kann ich an einer Hand abzählen, er ist da schon schnäkeliger.

Der einzige Unterschied den ich mir vorstellen kann, ist dass bei mehreren Kindern die Eltern irgendwann keine Zeit mehr haben, jedem einzeln zu kochen, etwas hinterherzutragen oder bitte bitte zu machen.
Mein Mann sagt, dass er bei 7 Geschwistern sehen mußte wo er blieb, nach dem Motto, "was, du magst das nicht? Dann mußt du eben hungrig bleiben."
Bei mehreren Geschwistern kann ich mir auch vorstellen, dass irgendwann kein Geld mehr für McDonald's Besuche mehr da ist, oder sowas nur als große Ausnahme für alle vorkommt.
Jedenfalls werden die Eltern schon sehen, was sie davon haben, wenn sie ihr Kind so verziehen. Aber leider sehen gerade bei der Erziehung die meisten die Fehler nur bei anderen.

Grüße
Herbstzeitlos


Zitat (Aschenbrödel @ 13.02.2010 17:22:35)
Mein Enkelkind 2 einhalb, ist schon als Säugling ein schlechter Esser gewesen. Sie ißt alles an Gemüse mit Kartoffeln, aber auch Reis und Nudeln.

Ja ist das denn nicht genug was das Kind isst? Sie verhungert doch nicht, oder?
Es gibt das einfach nicht, dass ein Kind "ein schlechter Esser" ist. Man muss sich mal so einen Kindermagen vorstellen, der ist doch ganz klein.
Wenn die Klein nur futtert würde es heißen: "Hilfe, sie ist zu dick!"

Eine Freundin meiner Tochter ist auch so ein "schlechter Esser". Ich kenne das Mädchen jetzt ca. 7 Jahre und wunder mich immer wieder. Früher im Kindergarten hieß es immer: "Ach, die will ja gar nicht frühstücken im Kindergarten." Klar sie war ja auch erst um 9.00 Uhr vom Frühstückstisch aufgestanden. "Sie isst so schlecht zu Mittag." Logisch, nach einer halben Tafel Schokolade.
Es ist heute noch so. Letztens war meine Tochter dort spielen und es gab von ihr wohl einen Kommentar zum Thema, XY iss bitte was. Sie sagte etwas in der Art wie: "So was würde meine Mama nie sagen!" Stimmt, würde ich nicht. Ich bin nämlich so ein Kind das laut Oma immer "in guter Esser" war. Ich habe ein föllig falsch anerzogenes Essverhalten und bis zum heutigen Tag Übergewicht.

Lasst die Kinder doch essen wie und was sie wollen. Ein Kind verhungert nicht von alleine!

Ela, das ist schon richtig, dass Kinder nicht am gedeckten Tisch verhungern ;) aber wenn ich meinen Kleinen immer essen lassen wollte, was er will..... hmmm... hätten wir einen hohen Schoko- und Eisverbrauch :P

Da greif ich schon ein. Und er könnte sich auch von trockenen Brezeln und Spätzle ernähren :rolleyes: Schwabe halt.... wenn man ihn fragt: Bubespitzle. Ohne alles. Oder Grießbrei mit Marmelade.

Also frag ich nur ab und zu, und ansonsten gibts halt das, was ich für etwas gesünder halte, und was er "trotzdem" isst.

Ich bin auch deiner Meinung, dass man nicht hinterherrennen muss und betteln "iss doch mal was!" wenn meiner wenig isst, brütet er vielleicht ne Krankheit aus, oder hat eben weniger Appetit. Das weiß er schon selber. Wenn er zu einer Hauptmahlzeit kaum was isst, gibts halt keinen "Schleck" zwischendurch, sondern nur Apfel oder Banane.


Zitat (Ribbit @ 16.02.2010 14:14:33)
Ela, das ist schon richtig, dass Kinder nicht am gedeckten Tisch verhungern ;) aber wenn ich meinen Kleinen immer essen lassen wollte, was er will..... hmmm... hätten wir einen hohen Schoko- und Eisverbrauch :P




Wenn meine Sätze, Lasst die Kinder doch essen wie und was sie wollen. Ein Kind verhungert nicht von alleine!, so rüberkamen entschuldige ich mich dafür. So war das sicher nicht gemeint.

Es ist nur so, wenn meine Sohn keinen Möhrenpratsch mag ist das schon in Ordnung. Er kann dann eben die Bratwurst haben die seine Schwester nicht mag. ;)

Zitat (Ela1971 @ 16.02.2010 14:31:35)


Es ist nur so, wenn meine Sohn keinen Möhrenpratsch mag ist das schon in Ordnung. Er kann dann eben die Bratwurst haben die seine Schwester nicht mag. ;)

Meine Tochter mochte die Möhren auch lieber roh in die Hand zum Knabbern und Bratwurst immer gerne. :)

Man sollte Kindern ja auch einen eigenen Geschmack eingestehen - hat man als erwachsener ja auch. Es gibt auch sachen, die ich nicht mag -Mören z. B.
Aber ich bin der Meinung, man kann alles mal probieren und dann kann man immer noch sagen, dass man es nicht mag.


Zitat (silke @ 19.02.2010 12:23:29)

Aber ich bin der Meinung, man kann alles mal probieren und dann kann man immer noch sagen, dass man es nicht mag.

Da gebe ich dir voll und ganz Recht! :daumenhoch: Diese Meinung hatte ich auch mal, dann hat mein Sohn (damals ca 1,5 Jahre alt) mir den Rotkohl über´n Tisch :kotz: ... Im Kindergarten hat man es dann so ca 2 Jahre später mal mit rohen Möhren versucht. Ergebnis: :kotz:
Seit dem muss hier keiner mehr was probieren. Natürlich dürfen meine Kids an allem probieren. Machen sie auch und bei meinem Sohn kommt inzwischen nix mehr "zurück".

Zitat (silke @ 19.02.2010 12:23:29)

Aber ich bin der Meinung, man kann alles mal probieren und dann kann man immer noch sagen, dass man es nicht mag.

So haben wir es bei unseren Kindern auch gehalten. Probieren ja, essen müssen: nein.

Es war erstaunlich, was die Kinder dann doch auf einmal alles gegessen haben.

Zitat (silke @ 19.02.2010 12:23:29)
Man sollte Kindern ja auch einen eigenen Geschmack eingestehen - hat man als erwachsener ja auch. Es gibt auch sachen, die ich nicht mag -Mören z. B.
Aber ich bin der Meinung, man kann alles mal probieren und dann kann man immer noch sagen, dass man es nicht mag.

Genauso sehe ich das auch. :daumenhoch:
Und so habe ich es bei meiner Tochter auch immer gehalten.

Zudem kommt, daß sich der Kindergeschmack auch immer mal wieder wandelt. -
Manche Sachen, auf die sie früher ganz närrisch war, werden heute allein bei Nennung derselben mit "einem Gesicht" bedacht. :lol:
Und dann kommt auch noch das Phänomen des Aushäusigen Essens dazu - die Mutter ihres Freundes bekommt sie probehalber an Gerichte heran (zwar in homöopathischen Dosen, aber immerhin... :pfeifen:), die bei mir schon im Vorfeld mit "wehe, du kochst das..." unverhandelbar sanktioniert werden würden.

Kluges Kind - nie würde sie der ohnehin ziemlich diktatorischen Schwiemu-in-spe Küchenwiderworte geben :lol: oder am Tisch herummäkeln. Is(s)t sie zu Besuch, dann sparsam und zurückhaltend, aber ihre Ration auf wobei die spätere Manöverkritik darüber bei mir zu Hause dann doch mal etwas ungeschminkter ausfallen kann :pfeifen:.

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 19.02.2010 22:11:09


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