Vater ließ Killer seiner Tochter entführen: …und ihn gefesselt vors Gericht werfen


Was haltet Ihr davon?
Ich hätte an seiner Stelle nicht so lange gewartet...
Ich hoffe er bekommt auch nur eine Bewährungsstrafe wie der Täter.
Das meint die BILD dazu und das die FAZ


Ich habs auch im Inet gelesen... mein erster Gedanke war:
Warum war es dem leiblichen Vater nicht möglich, sich selbst um sein Kind zu kümmern?!
Dann würde es noch leben und hätte vielleicht ein besseres Leben gehabt, vieles wäre ihm erspart geblieben ... ???
So spät nachträglich derartige Rache zu üben, wirft doch Fragen auf.

Späte Reue mit Blutrache wett machen zu wollen... ich weiß nicht.

Der so Hingerichtete hat es in meinen Augen nicht besser verdient - er hat dem ihm anvertrauten Kind das Leben genommen und da war ja wohl auch noch was anderes... wer solches tut, dem gehört keine Milde.
Ist meine Sichtweise.
Das gemordete Kind hat allerdings nichts mehr davon.

Trotzdem bleiben Gedanken: Wie viele Väter lassen ihre Kinder im Stich, aus welchen Gründen auch immer. Und wie viele Mütter müssen daraufhin mit ihren Kindern sehen, wo und wie sie dann bleiben.

Welche Schuld trifft vielleicht auch die Mutter, die da nicht genauer hingesehen hat, was ihr neuer Kerl so treibt? Und was mit ihrem Kind passiert?
Frgen, Fragen, Fragen.

Wir lesen nur die Geschichte.
Was wirklich wie wozu führte, werden wir schlußendlich nie genau herausbekommen.

;)

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 22.10.2009 02:51:18


Zitat (Die Bi(e)ne @ 22.10.2009 02:49:12)
Ich habs auch im Inet gelesen... mein erster Gedanke war:
Warum war es dem leiblichen Vater nicht möglich, sich selbst um sein Kind zu kümmern?!
Dann würde es noch leben und hätte vielleicht ein besseres Leben gehabt, vieles wäre ihm erspart geblieben ... ???
So spät nachträglich derartige Rache zu üben, wirft doch Fragen auf.


@Biene: Wie Du sagst, wir wissen es nicht.
Ich kenne viele Väter, die sicher gerne um ihre Kinder kümmern würden, was aber leider von den Mütter sehr erfolgreich verhindert wird. Ausserdem ist es bei uns normal, dass von ihren Kindern getrennte Elternteile diese gerade mal alle 14 Tage für zwei Tage sehen dürfen. Da kann man(n) sich ja wohl auch kaum richtig um die Kinder kümmern.

Die Mutter hatte sich vom Vater getrennt und lebte mit dem Täter zusammen. Wo war denn sie als das passierte? Warum schauen soviele Mütter weg?

oh oh oh, war wohl etwas früh - Entschuldigung für die Tipp-Fehler *schäm* , der Text ist aber glaub doch verständlich.


Zitat (Die Bi(e)ne @ 22.10.2009 02:49:12)
...
Frgen, Fragen, Fragen.

Wir lesen nur die Geschichte.
Was wirklich wie wozu führte, werden wir schlußendlich nie genau herausbekommen.

;)

:daumenhoch: :daumenhoch: :daumenhoch:


Selbstjustice ist nicht gutzuheißen,

aber wenn er nunmal in Frankreich ist, sollte er sich auch (in einem neuen Prozeß) dafür verantworten.

Ein Gewissen scheint er nicht zu haben, zumal weitere Übergriffe bekannt wurden.

Zwei Jahre .... EIN WITZ !!!!

Ja, das ist echt ein Witz. Jemanden unter Narkose setzten, vergewaltigen und dann bloß zwei Jahre auf Bewährung??? :nene:


[Selbstjustiz bzw. Lynchjustiz hat hier nichts zu suchen. Bernhard]

Bearbeitet von Bernhard am 07.11.2009 23:19:30


Mir will nicht in den Kopf, wieso der Täter nicht ausgeliefert wurde. Ich lebe direkt an der deutsch-französischen Grenze und normalerweise wird bei jedem Ergreifen irgendeines "Kleinkriminellen" (ein paar Gramm Haschisch zu viel dabei, angesammelte Strafzettel etc) auf der "falschen" Rheinseite relativ groß in den Regionalnachrichten darüber berichtet, wie gut doch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Behörden funktioniert und dass der Bösewicht ruckzuck den Beamten der Polizei auf der anderen Seite übergeben wurde.

Nicht dass ich diese Verstöße gutheißen würde, aber wenn schon auf einem Level, auf dem keine anderen Menschen in ihrer Gesundheit oder ihrem Leben gefährdet wurden, derart gut zusammengearbeitet wird, ist es für mich nicht zu fassen, dass jemand, der wegen einer viel schwerer wiegenden Tat auf der einen Seite verurteilt und auf der anderen gefasst (oder leicht zu fassen) ist, nicht ebenfalls überstellt wird.



Kostenloser Newsletter