Siebenjähriger mit über zwei Promille


Ich wollte es gar nicht glauben,da fragt man sich:Wo sind die Eltern? :labern:
Und kann man Kinder nicht mehr alleine raus lassen :unsure:
Bericht

Bearbeitet von wurst am 09.11.2009 21:51:19


Zitat (wurst @ 09.11.2009 21:50:31)
Ich wollte es gar nicht glauben,da fragt man sich:Wo sind die Eltern?  :labern:
Und kann man Kinder nicht mehr alleine raus lassen :unsure:
Bericht

Wurst, wenn du wüsstest wie viele Kinder, vorzugsweise in "sozialen Brennpunkten" bereits im Grundschulalter rauchen und trinken, dir würde schlecht werden. Ich hab mich gelegentlich mal mit unserem ehemaligen Kinderarzt unterhalten, der hat nicht nur Kinder aus den geldigeren Wohngebieten in seiner Patientenkartei gehabt sondern auch welche aus einer Gegend wo hauptsächlich Sozialwohnungen stehen. Beide Eltern berufstätig und die Kinder nachmittags auf sich selbst gestellt war da noch harmlos- gelegentlich war auch wenigstens ein Elternteil alkoholsüchtig. Die Kinder haben teilweise schon mit fünf, sechs Jahren den Eltern Zigaretten und/oder Geld aus den Handtaschen geklaut, und wenn sie nicht selber direkt das Zeug am Kiosk bekommen haben, dann haben sie es von älteren Schülern gekauft.

Aber auch in "reicheren" Wohngebieten sind die Kinder gelegentlich schon in der fünften Klasse mit Zigaretten unterwegs, und wenn Papi in der Arbeit und Mami im Golfklub ist, dann wird die Hausbar geplündert. Manch ein Vater ist dann sogar noch stolz darauf, dass sein Stammhalter bereits mit 14 "einen Stiefel voll" verträgt. Gruselig, sag ich dir! Man kann nur hoffen, dass das eigene Kind nicht in "solche" Kreise gerät.

Edit will noch anmerken, dass es überall so'ne und solche gibt- in einem "sozialen Brennpunkt" zu leben bedeutet nicht zwangsläufig, dass man bereits in frühester Jugend Alkohol und Zigaretten gewohnt ist oder spätestens mit acht Jahren anderen Kindern die Jacken abzieht oder dergleichen mehr.

Bearbeitet von Valentine am 09.11.2009 22:06:02

Aber siebenjährige die können noch nicht mal lesen was auf der Flasche steht,und was sie Trinken.
Das ist schon Krass :pfeifen:


Zitat (wurst @ 09.11.2009 22:10:48)
Aber siebenjährige die können noch nicht mal lesen was auf der Flasche steht,und was sie Trinken.
Das ist schon Krass :pfeifen:

Ähm, Wurst, die Kinder werden heutzutage in dem Jahr eingeschult, in dem sie sechs Jahre alt werden (Stichtag ist inzwischen der 31. Dezember). Kinder die bis März sechs Jahre alt werden, sind "Kann-Kinder" und können auch schon mit fünf Jahren eingeschult werden. Wer kann heutzutage mit sieben Jahren noch nicht richtig lesen? Legastheniker, Kinder die irgendwie "untergehen" oder Kinder die in irgendeiner Form gehandicapt sind.

Ich trinke inzwischen (mit deutlich doppelter Volljährigkeit) zwar auch mal was, aber mit 7!!!!! hätte mir weder Bier noch Wein geschweige denn "so scharfes Zeug" geschmeckt.

Erklärt mir einen Siebenjährigen mit neunjährigem Freund, die sich von angeblichen Jugendlichen auf dem Spielplatz so abfülllen lassen. (Und die aus Spaß? So wie Michel aus lönneberga, der mal die Hühner besoffen sehen wollte? Ich glaube nicht, dazu wäre doch der Stoff zu schade. Eher zum "anfixen"? Weil sich die Kinder das nicht selber kaufen können, sondern Ältere beauftragen und entlohnen müssen?)

Ich verurteile jetzt nicht die Eltern, man muß doch mal einen halbgrossen Buben zum Spielen rauslassen. Aber, daß er zwei Promille überhaupt wegsteckt..... Kannte er das schon?


zu jung zum lesen? ich konnte mit 5 lesen, also sollte er das mit 7 können.
aber 2 promille!
wieviel ist das bei einem einem so kleinen kind? wer kann nur so unverantwortlich sein?
die älteren die den knirpsen den alk gegeben haben gehören hinter gitter

Bearbeitet von vogelfrei am 09.11.2009 23:05:35


Wie heute so oft gesehen denken auch die Jugendlichen nicht mehr im Sinne der Gemeinschaft, sondern nur noch an sich und ihren Vorteil.
Vielen fehlt einfach das Verantwortungsgefühl für Jüngere, weil sie selbst es von "Jugendlichen" auch nie erlebt haben, als sie ganz klein waren.
Das ist diese Geschichte mit dem Alkohol auch nur noch ein weiteres Symptom der eigentlichen Krankheit der Gesellschaft.

Ein möglicher Lösungsansatz wäre, den Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern heute gleichermaßen einen "Spielplatz" für alle gemeinsam zu bauen.
Vielleicht unter einem cooleren Motto wie z.B. "Teste Deine Grenzen" einen durchaus sportliche Leistungen fordernden Abenteuerparcour, in dem nicht um 20:00 oder gar 18:00 Schicht im Schacht ist.

Wenn die Geräte spannend, fordernd und stabil genug gehalten sind, werden auch die potentiellen Randalierer den Wunsch verspüren, sie sich zu erhalten.


Meine Kleine ist sieben, wenn ich mir vorstelle... Da kommen mir echt die Tränen.

In dem Bericht steht nicht um welche Getränke es sich handelt. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ein Kind bei härteren Sachen mehr als einen Probeschluck nimmt. Für die müssen Wodka und Co. doch widerlich schmecken. Möglicherweise steckt da Druck oder Überredung von älteren Jugendlichen, die ja wohl auch anwesend waren, dahinter um sich einen sehr traurigen Spaß zu machen. Das würde dem Ganzen noch die Krone aufsetzen.
Ergänzung: Ich denke mit Lesenkönnen oder Nichtkönnen hat das gar nichts zu tun. Lesenkönnen heißt hier noch lange nicht auch Verstehen.

Bearbeitet von Polarlicht am 10.11.2009 08:41:59


Was der Lütte da getrunken hat... keine Ahnung. Alkopops sollen ganz lecker schmecken, ich kann da allerdings keine eigene Erfahrung beitragen. K2R ist geht auch gut rein (Cola mit Rum, Mischungsverhältnis nach Belieben) und man merkt gar nicht, wie viel Alk man da grad zu sich nimmt.


Zitat (Antina @ 10.11.2009 08:30:10)
Wie heute so oft gesehen denken auch die Jugendlichen nicht mehr im Sinne der Gemeinschaft, sondern nur noch an sich und ihren Vorteil.
Vielen fehlt einfach das Verantwortungsgefühl für Jüngere, weil sie selbst es von "Jugendlichen" auch nie erlebt haben, als sie ganz klein waren.

Zum Glück sind nicht alle Jugendlichen so- ich hab hier auch das völlige Gegenteil erlebt. "Halbstarke", die kleineren Kindern auf dem Spielplatz geholfen haben, Jugendliche die hinsehen wenn irgendwo was passiert, älteren Damen und Herren Heruntergefallenes aufheben oder die Tür aufhalten... es gibt überall, in allen Alters- und Gesellschaftsschichten so'ne und solche.

was es war kam heute morgen in den nachrichten. wodka-cola


Zitat (Valentine @ 10.11.2009 09:04:35)
Zum Glück sind nicht alle Jugendlichen so- ich hab hier auch das völlige Gegenteil erlebt. "Halbstarke", die kleineren Kindern auf dem Spielplatz geholfen haben, Jugendliche die hinsehen wenn irgendwo was passiert, älteren Damen und Herren Heruntergefallenes aufheben oder die Tür aufhalten... es gibt überall, in allen Alters- und Gesellschaftsschichten so'ne und solche.

Schon klar, sollte nicht als Verallgemeinerung rüber kommen, sorry. :blumen:

Aber das Grundproblem bleibt leider "in Masse" bestehen.
Solange die "Jugend" keine gesunde (leicht zugängliche und coole) Möglichkeit hat, ihre Grenzen auszutesten und Spaß zu haben, suchen sie sich andere... - und wenn die dann nicht bewußt nachdenken, kann es auch mal bis hin zu so etwas wie dem obigen Fall abgleiten... .

Darum ja die oben genannte Idee, ihnen bewußt gute Möglichkeiten als einfache Alternative anzubieten. Muß man nur "cool" genug verpacken.

@Vogelfrei: Klar, das geht gut runter. Pappsüße Limonade mit 'nem Schuss Alk drin. Für Erwachsene mag ein Gläschen davon OK sein, die stecken das leichter weg, für ein Kleinkind kann aber ein Stamperl Schnaps schon verheerende Folgen haben.

@Antina:

Zitat
Solange die "Jugend" keine gesunde (leicht zugängliche und coole) Möglichkeit hat, ihre Grenzen auszutesten und Spaß zu haben, suchen sie sich andere...
Da sind dann aber nicht nur die Eltern sondern auch die Gemeinden gefragt. Sport- und Spielplätze auf denen vielleicht sogar wenigstens stundenweise ein Sozialpädagoge oder Erzieher ist, Jugendräume in denen die "Halbstarken" auch bei schlechtem Wetter sich irgendwie austoben können, z. B. Billard oder Tischtennis, das kostet... die Eltern müssen natürlich auch ran. Spielenachmittage mit den Kindern, ab und zu auch mal ein "Abenteuer" wie eine Wanderung oder ein Besuch im Schwimmbad- leider fehlt manchen Eltern dafür die Zeit und/oder das Geld. Und manche bekommen zwar Kinder, können mit ihnen aber, sobald sie laufen können, nix mehr anfangen- Kinder bleiben halt nicht sehr lang die süßen kleinen Knuddelpakete im Kinderwagen, über die sich jeder beugt und "Oooooh, wie süüüüüß!!!" ruft. Kinder brauchen Anregungen und Vorbilder. Und wenn sie keine positiven Anregungen und Vorbilder finden, dann suchen sie sich eben andere.

Bearbeitet von Valentine am 10.11.2009 09:35:48

Kürzlich meiner volljährigen Tochter auf einer Feier ( überwiegend Sportler mit
Anhang ) passiert:junger Mann, ca. 17 Jahre alt muss sich ständig übergeben, bekommt Kreislaufprobleme, es geht ihm immer schlechter. Tochter fragt, wer mit ihm gekommen ist, wo er her kommt etc. Als es dem jungen Mann weiter schlechter geht und sich keiner zuständig fühlt will sie einen Krankenwagen und Notarzt rufen. Daraufhin wird sie extrem beschimpft " hysterische Ziege, kümmer dich um dein eigenes Leben " usw. Fazit: 4,2 Promille und dann im Krankenhaus noch festgestellt Herzfehler. Der Jugendliche kam mit " Freunden " aus einem Sportinternat!


Hallo...also das mit dem Alkohol wird ja wirklich immer schlimmer. Es ist sehr oft schwierig abzuschätzen ob jemand Hilfe benötigt. Ich habe auch schon schlechte Erfahrungen gemacht. War mit dem Zug unterwegs und habe am Bahnsteig eine sehr betrunkene Frau gefunden, die sich ständig übergeben hat. Sie zitterte am ganzen Körper und es war schon ziemlich kalt. Neben ihr waren ihre "Freunde". Keiner hat geholfen, also bin ich zu der Frau und wollte mich um sie kümmern und einen Krankenwagen rufen. Zunächst waren alle noch recht freundlich, aber plötzlich haben sie mich beschimpft und sind zum Teil handgreiflich geworden. Ich wusste in dieser Situation nicht was ich tun soll. Natürlich denkt man ja auch ans eigenen Leben....alkoholisierte Personen sind ja nicht immer zurechnungsfähig. Ich ging wieder und hab einem Bahnangestellten davon erzählt und der hat sich dann darum gekümmert.
Ich würd aber trotzdem immer wieder versuchen zu helfen.

LG


Aber mal wieder typisch deutsche Behörden,da wird abgewiegelt und der schwarze Peter weitergegeben :labern: und das war,s.

Inga Bensieck, stellvertretende Leiterin der Fachstelle Suchtprävention Berlin, geht von einem Einzelfall aus. „Trotzdem ist das Geschehene absolut dramatisch und ein deutliches Warnsignal.“ Generell würden zwar immer weniger Kinder und Jugendliche zum Alkohol greifen, aber diejenigen, die es tun, würden dabei sehr exzessiv vorgehen. „Das sogenannte Rauschtrinken ist ein Gruppenphänomen“, sagt Bensieck. Wichtig sei es, Erwachsene so zu sensibilisieren, dass sie bei Alkoholmissbrauch durch Kinder eingreifen. „Es ist mir unverständlich wie jemand einfach vorbeigehen kann, wenn ein Siebenjähriger Alkohol trinkt.“

Quelle


Zitat (wurst @ 10.11.2009 13:24:30)

Inga Bensieck, stellvertretende Leiterin der Fachstelle Suchtprävention Berlin, geht von einem Einzelfall aus.

Noch.

@ Wurst: Bezüglich dem "einfach vorbeigehen und nicht eingreifen"
das ist leider keine neue Entwicklung:

Dazu möchte ich an den Fall erinnern, als vor diversen Jahren ein Kind im noch nicht freigegebenen Eis eines Münchner Weihers einbrach, und unter den Augen von weit über 20 Schaulustigen jämmerlich im Eiswasser ertrank, weil eben alle nur schauten.

Vor einiger Zeit habe ich auch im Fernsehen einen "Test"bericht gesehen, bei dem das Team eine echt aussehende Prügelei mit Messerstechen mittels Stuntmans nachgestellt hat.
Direkt in Sichtweite einer belebten Bushaltestelle sogar mit funktionierendem Telefonhäuschen.
Zwei Leute haben wenigstens ihr Handy gezückt, aber "einfach" gemeinsam eingegriffen (genug Leute wären um Längen da gewesen) hat die zusammengewürfelte Gruppe an der Haltestelle nicht.

@Valentine: Jetzt, wo Du von dem "wenn sie nicht mehr süüüüss sind, dann" schreibst, könnt´ ich schon wieder heulen. Ich hab das so dermaßen oft gesehen, daß einem schon schlecht werden kann davon.
Eine besonders hübsche Mutter sagte mir mal "Oooch, wie schade, jetzt ist er aus dem netten Alter raus. Jetzt lässt er sich nicht mehr alles erzählen".
Dauerte nicht lang, da war das Zweite unterwegs.
Das kommt jetzt in die Schule und sie schieben schon wieder Kinderwagen.
Die Größeren sind mehr oder weniger sich selbst überlassen.

Eine Dame hat es sogar geschafft extra "für ihre Kleine" aufzuhören zu arbeiten, die Kleine aber - sobald der "wie niiiiedlich"- Effekt abebbte - sofort in jahrelange Ganztagesbetreuung, Hort, etc. zu schicken, obwohl sie nicht mehr wieder arbeiten ging. Aber vielleicht ist die Kleine so auch besser aufgehoben (als z.B. vorm Dauerpark-TV, wo´s dann keiner merkt).


Also ich denke schon, dass die Eltern mit Schuld haben, wenn es zu solchen Fällen wie bei dem 7-jährigen Kind kommt. Natürlich kann man nicht immer rund um die Uhr Kinder beaufsichtigen, aber bei 7-jährigen Kindern sollte man schon ein Auge darauf haben, wo und vor allem mit wem sie sich "rumtreiben".


Wirklich sehr schlimm was da passiert ist. Und ganz sicher haben in diesem Fall die Eltern komplett versagt!! Denen gehören die Kinder weg genommen! Ein Kind von 7 Jahren muss man doch im Auge behalten, das kann man doch nicht alleine stundenlang auf der Strasse sein lassen....


Dann kannst du aber in jeder deutschen Reihenhaussiedlung tausenden von Eltern die Kinder wegnehmen. Wieso stundenlang? Für ein bißchen Schnaps reicht ein Viertelstündchen doch. 7-jährige sind übrigens schulpflichtig und es soll sogar Kinder geben, die alleine zur Schule gehen.

Wieso da schon wieder die Eltern und dann auch noch die des Opfers schuld sein sollen, erschließt sich mir nicht.

Hab heute morgen im Radio gehört, dass einem 15-jährigen ähnliches passiert ist - er wurde gezwungen, eine ganze Flasche Wodka zu trinken. Sind da auch die Eltern schuld oder darf man eurer Ansicht einen fünfzehnjährigen aus den Augen lassen?


Zitat (Billie @ 14.11.2009 15:05:17)
Wirklich sehr schlimm was da passiert ist. Und ganz sicher haben in diesem Fall die Eltern komplett versagt!! Denen gehören die Kinder weg genommen! Ein Kind von 7 Jahren muss man doch im Auge behalten, das kann man doch nicht alleine stundenlang auf der Strasse sein lassen....

Ein siebenjähriges Kind muss man nicht mehr rund um die Uhr jede Minute im Auge haben. Selbst ein Fünfjähriges kann man auch mal für ein paar Minuten allein lassen, und für Kinder im Grundschulalter ist es völlig normal, wenn sie allein zur Schule gehen oder mit einem gleichaltrigen Kumpel auf den Spielplatz gehen ohne dass Mutti oder Vati ständig daneben steht. Kinder müssen lernen, allein zu laufen, und dafür muss man sie auch mal loslassen.

Mag sein dass das heutzutag so gehändelt wird, aber ich habe meinem Sohn in diesem Alter nicht stundenlang allein auf der Strasse gelassen. Und ich denke mal, das dieser Junge wirklich stundenlang alleine war.Wie sonst hätte er sich so betrinken können?


Wie kommst du darauf, dass dieses Kind "stundenlang" auf der Straße allein war? Um so einen Vollrausch anzutrinken, genügt bei einem Kind dieses Kalibers ein Glas Cola-Wodka, und das ist in weniger als drei Minuten ausgetrunken.

Ich weiß nicht wo du lebst, wie alt du bist und wann dein Sohn sieben Jahre alt war. Bei meinem ist das ziemlich genau 11 Jahre her, und ich habe ihn durchaus allein mit seinen Kumpels auf die Spielplätze gelassen. Ich hätte ihn vor seinen Freunden komplett demontiert, wenn ich mich die ganze Zeit auf eine Bank am Spielplatz gesetzt hätte.


Zitat (Billie @ 14.11.2009 15:48:03)
Mag sein dass das heutzutag so gehändelt wird, aber ich habe meinem Sohn in diesem Alter nicht stundenlang allein auf der Strasse gelassen.

Schade für die Kinder, wenn das nicht möglich ist. Kommt halt auch sehr auf die Wohngegend an.

Zitat (Valentine @ 14.11.2009 15:54:17)
Wie kommst du darauf, dass dieses Kind "stundenlang" auf der Straße allein war? Um so einen Vollrausch anzutrinken, genügt bei einem Kind dieses Kalibers ein Glas Cola-Wodka, und das ist in weniger als drei Minuten ausgetrunken.

Stimmt, da haste durchaus recht.
Ist aber noch lange kein Grund, mich hier derart zu beschimpfen! Würde Dir sicher auch nicht gefallen!


Bearbeitet von Billie am 14.11.2009 16:02:21

Zitat (Billie @ 14.11.2009 16:00:37)
Stimmt, da haste durchaus recht.
Ist aber noch lange kein Grund, mich hier derart zu beschimpfen! Würde Dir sicher auch nicht gefallen!

Wer hat dich wann und wie beschimpft?

ich seh auch nirgends eine beschimpfung :o :o

da hat wohl wer zu empfindlich reagiert :(


Ich denke auch, dass diese Sache ziemlich schnell über die Bühne gegangen sein muß. Ab einem gewissen Zustand hätte der Junge doch wohl gar nix mehr runtergekriegt!


Schuldig sind alleine diejenigen, die dem Jungen Alkohol gegeben haben.
Leider haben Jugendliche in Deutschland einen Freibrief - bis etwa 20 Jahren können Sie sich alles erlauben, ohne hart bestraft zu werden.


Zitat (Valentine @ 09.11.2009 22:18:30)
Ähm, Wurst, die Kinder werden heutzutage in dem Jahr eingeschult, in dem sie sechs Jahre alt werden (Stichtag ist inzwischen der 31. Dezember). Kinder die bis März sechs Jahre alt werden, sind "Kann-Kinder" und können auch schon mit fünf Jahren eingeschult werden. Wer kann heutzutage mit sieben Jahren noch nicht richtig lesen? Legastheniker, Kinder die irgendwie "untergehen" oder Kinder die in irgendeiner Form gehandicapt sind.

Leider vergisst du die Kinder die in Familien leben in denen beide Elternteile nicht richtig schreiben und lesen können. Sei es aufgrund Lagastenie oder auch Migrationshintergrund. Woher sollen diese Kinder die sogenannte Vorschulerziehung haben. Es wird heute immer mehr die Erziehung der Schule und dem Kindergarten zugeschoben. Aber die eigentliche Erziehung und der Werterespekt muß zuhause geschehen. Die öffentlichen Einrichtungen können nur unterstützend eingreifen. Der Grundstein wird im Elternhaus gelegt. Und dort fehlt es heutzutage oft schon am niedrigsten Niveau. Heutzutage kann sich die Jugend leider nicht mehr selber beschäftigen, sondern ist abhängig von Fernsehen und PC. Ich hatte das Glück trotz Einzelkind einer alleinerziehenden Mutter auch ohne Schläge eine gute Erziehung zu geniesen, die auf Respekt und Wertschöpfung basierte zu geniesen. :wallbash:

Nein, diese Kinder habe ich nicht vergessen. Die Frage war aber doch, ob ein Kind mit sieben Jahren noch nicht lesen kann. Ein Siebenjähriger hat bereits mindestens ein Jahr Schule hinter sich und kann im Normalfall (also wenn keine Behinderung oder Legasthenie vorliegt) durchaus schon kleine Texte lesen.


Wie sieht es denn hier aus, ist das auch in Ordnung.
Wo ist da die Aufsichtpflicht?


Zitat (Sparfuchs @ 15.11.2009 11:18:05)
Wie sieht es denn hier aus, ist das auch in Ordnung.
Wo ist da die Aufsichtpflicht?

wenn den eltern egal ist wo sich ihre kinder nachts aufhalten ist es klar eine verletzung der aufsichtspflicht. aber wenn die sich aus dem bett rausgeschlichen haben kann man die eltern nicht dafür verantwortlich machen

Echt übel dass man Angst haben muss wenn die Kinder alleine unterwegs sind...meine Grosse wird bald neun und mittlerweile ist sie auch mal mit ner Freundin auf dem Spielplatz.Ein komisches Gefühl hab ich jedesmal,aber Kinder müssen ab einem gewissen Alter auch mal alleine raus und es wäre echt "uncool" wenn ich immer dabei bin...
Wir wohnen zwar auf dem Lande und es ist eigentlich ruhig hier....aber es passiert so viel und immer öfter was dass ich einfach Magengrummeln habe wenn meine Maus alleine loszieht.

(am liebsten würde ich meiner Tochter einen Sender verpassen,damit ich weiss wo sie ist :( )



Kostenloser Newsletter