Amerika und atomarer Schlag: leider wahr


Zitat ("FAZ vor ein paar Tagen")
Das amerikanische Verteidigungsministerium erwägt für seine Kommandeure zurzeit neue Handlungsanweisungen zum Einsatz von Atomwaffen. Wie die "Washington Post" berichtete, geht es dabei um die Umstände, unter einen Atomwaffeneinsatz sinnvoll wäre. Im Pentagon kursiert zu dieser Frage ein 69-seitiges Strategiepapier von Generalstabchef Myers, das unter anderem Szenarien enthält, in denen der präventive Einsatz von Atomwaffen gegen Extremisten und Staaten erwogen wird. Pentagon-Chef Donald Rumsfeld hat das Papier bislang aber noch nicht gebilligt.

Dem Entwurf zufolge könnte ein präventiver Atomangriff beispielsweise angezeigt sein, wenn feindliche Kräfte den Einsatz von Massenvernichtungswaffen gegen die USA oder ihre Verbündeten planen. Weiter wird darin der Einsatz der Waffen diskutiert, um konventionelle Kriege rascher zu beenden, "den Erfolg von US- und multinationalen Operationen zu gewährleisten" oder biologische Waffen zu zerstören, wenn dies nicht mit konventionellen Waffen möglich ist. Die US-Truppen sollten auf den Gebrauch von Atomwaffen wirkungsvoll vorbereitet werden und gegebenenfalls zu ihrem Einsatz bereit sein, empfiehlt der Entwurf. Das Pentagon solle ermächtigt werden, Atomwaffen überall zu stationieren, wo ihr Einsatz gefragt sein könnte.

Langsam hakt es aber bei unseren "Freunden".
(vorallem mit realistischen Denken)

Es ist zu achten auf "Das Pentagon solle ermächtigt werden, Atomwaffen überall zu stationieren, wo ihr Einsatz gefragt sein könnte.".


Das könnte überall sein.

Edit(h) : Rächtschraipfääla

Bearbeitet von Syntronica am 28.09.2005 22:56:22

Die spinnen, die Amis :no: :no: :no: :wallbash: :wallbash:


Ich glaube die Amis spinnen nicht, sondern nur einer von denen, aber halt der Mächtigste.
Rudi, der Küchenfuchs :trösten:


Naja aber die die das unterstützen sind ja auch nicht gerade mit Weitsicht und Intelligenz gesegnet. Ausserdem hat er seine Berater, das ist ja nicht auf seinem Mist gewahcsen sondern das Milität hält das für nötig...


Hast ja Recht, der Alte hat ja auch bei uns genug Freunde. Aber wahrscheinlich nur solange bis sie selber eine auf die Mütze bekommen. Aber da leiden halt Millionen mit.
RM


Es ist schade, dass es keine andere wirkliche Supermacht mehr gibt, vor denen die Amiländer (Bushklopfer) Angst haben.
(Nicht falsch verstehen. Ich denke an die Sowjetunion.)


Da braucht es doch gar keine Supermacht. Die kleinsten Ländchen bringen den Busch doch schon zum kacken. Mit zwei Pfung Sprengstoff lernt der rennen wie ein Hase. Blos triffts halt die, die ihren Frieden wollen mit dem Sprengstoff. Darum will er ja in jedes Land seine Häscher mit High-tec-waffen schicken. Und für seine Ölsicherung bringt der die halbe Welt um- wenns sein muß. Und manche deutsche Parteien sympatisieren noch mit USA, statt daß sie ihn in seine Schranken weisen. Aber die Industriestaaten sind halt Exportmäßig abhängig von Amerika, da heißt´s die Schnauze halten und sein Lied mitsingen. Mir reichts schon lange mit Amerikas aggressivität.
Rudi, der Küchenfuchs :ph34r:


Richtig, Rudi, aber es fehlt immer noch einer, der den Amis eins auf die Finger haut.


Da hast Du allerdings recht, Syn.


HILLLLLFFFFFFFFFFEEEEEEEEEEE ich krieg Angst!!!! :heul: :schnäuzen: :verbannt:


Es heißt ja immer Amerika ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, leider auch der UNMÖGLICHKEITEN.

Komisch, daß die nach den Katastrophen in ihrem eignen Land, bei denen sie kaum was geregelt bekommen über so ein Thema noch große Töne spucken. Ganz schön überheblich.


Mehr fällt mir zu den Verrückten wirklich nicht mehr ein zu sagen.
:( :( :( :( :(


Die Frage ist die: Wer würde sich denn zutrauen, den Amis auf die Pfoten zu kloppen???

Die Große Sowjetunion gibt es in der früheren Form so nicht mehr, die einst so gefürchtete Großmacht versinkt im Sumpf von Armut, Korruption, Drogenhandel etc.,
hat mit sich also genug zu tun und wird auch damit nicht fertig werden. Also nur noch ein trauriges Land, wo mir viele Menschen leidtun.

Die Chinesen haben andere "Sorgen", bei denen fängt grad die Wirtschaft an zu boomen, weil die so billig produzieren. Und die werden sicherlich die vielen, schönen Dollars sicher nicht verachten, da denen sicher klar ist, daß man nicht unbedingt in die fütternde Hand beißt.

Die Koreaner??? Da weiß man wenig, soviel ich gehört habe, sind sie Amerika nicht allzu gut gesonnen, als "Macht" aber zu klein, um wirklich was machen oder darstellen zu können.

Unsereiner hat den Krieg verloren, wird immer mehr globalisiert und "die sind halt" aus vorgenanntem Grund "unsere Freunde" ... aber auch als Freundschaftsgeschenk will ich keine Atomwaffen und so'n Dreck- many thanks!

(BITTE FLEDI FASSE DAS JETZT BLOSS NICHT FALSCH AUF- DIE AMERIKANISCHE ZIVILBEVÖLKERUNG SIND WIRKLICH SEHR LIEBE LEUTE UND ALS ICH DAMALS DORT UND AUCH IN KANADA WAR; HAT ES MIR SUUUPER GEFALLEN!)

Da wär also nur noch alles Islamistische. Die trauen sich's auch zu und was dort an Equipement nicht ist, macht diese Völkergruppe durch ihren glühenden Hass auf alles Amerikanische wett.

Warum bloß, warum hab ich nur Angst davor, wenn die diesen Job wirklich übernehmen wollten??

:ph34r:

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 29.09.2005 00:23:08


Gibt es eigentlich irgend eine psychologische Studie darüber, wie es sein kann, dass eine ganze Nation an schwerer Paranoia leidet? :huh:
Obwohl - wer wirklich darunter zu leiden hat sei jetzt mal dahin gestellt... <_<


Zitat (Rudi @ der Küchenfuchs,28.09.2005 - 15:00:53)
Ich glaube die Amis spinnen nicht, sondern nur einer von denen, aber halt der Mächtigste.
Rudi, der Küchenfuchs :trösten:

Kannst es doch ruhig sagen. Der liebe Mr Bush ist doch gemeint //////// Stimme ich doch zu.
Bi(e)ne, Fuehle mich nicht angesprochen. Darf ja nichtmal waehlen :(
Fledi :(

Bearbeitet von fledermaus am 29.09.2005 04:01:52

Aber ich muss schon sagen, dass unsere Regierung auch nicht viel besser ist, wenn es um Aggressionen geht. Wenn das Militär im eigenen Land keine Daseinsberechtigung im großen Umfang mehr hat, dann gehen wir halt in andere Staaten und decken die ganze Infassionstaktik als „ wir sorgen hier für Ruhe und Sicherheit.“. Aber dass die Unruhen in diesen Ländern zum Großteil etwa durch das Vorhanden dieser „Sicherheitstruppen“ hinausgezögert werden, auf diese Idee wollen die Militärs nicht kommen. Sowas ist auch eine Arbeitsplatzsicherung mit gutem Einkommen- bei der hohen Offizieren bis Generälen und Minister. jedenfalls. Dass da ein paar Stoppelhopser in´s Gras beißen- wen juckts.
So, jetzt geht’s mir wieder besser, lieber was von der Leber schreiben als aus dem Magen kotzen.
Rudi, der Küchenfuchs
:labern:


Zitat (Rudi, der Küchenfuchs @ 29.09.2005 - 08:22:00)
Sowas ist auch eine Arbeitsplatzsicherung mit gutem Einkommen- bei der hohen Offizieren bis Generälen und Minister. jedenfalls. Dass da ein paar Stoppelhopser in´s Gras beißen- wen juckts.
So, jetzt geht’s mir wieder besser, lieber was von der Leber schreiben als aus dem Magen kotzen.
Rudi, der Küchenfuchs
:labern:

Genau, Rudi. Mir voll aus der Seele geschrieben! :daumenhoch:

Die Amis sind ganz schön überheblich.
"Aber Hochmut kommt vor dem Fall Herr Bush"

Nun ja, in Florida darf jetzt ja auch jeder der sich bedroht fühlt,sich mit der Waffe
verteidigen !! Das soll noch normal sein ???

Hexe :mellow:


Zitat (hexe @ 01.10.2005 - 23:39:41)
Die Amis sind ganz schön überheblich.
"Aber Hochmut kommt vor dem Fall Herr Bush"

Nun ja, in Florida darf jetzt ja auch jeder der sich bedroht fühlt,sich mit der Waffe
verteidigen !! Das soll noch normal sein ???

Hexe :mellow:

Das ist auch in verschiedenen anderen Bundesstaaten dort der Fall.

Aber besser, seine Feinde konventionell übern Haufen zu ballern (oder nicht), als mit Atomwaffen loszulegen.

In letzter Zeit läuft öfter spät nachts auf Südwerst 3 (BW) eine Vorlesung eines Freiburger Literaturprofessors (Name vergessen), der Erschreckendes über die Lesegewohnheiten und den religiösen Fundamentalismus in den USA zu berichten weiss.

Dort gibt es anscheinend eine gewisse Romanreihe, die ähnlich wie bei uns Harry Potter mehr oder weniger regelmässig erscheint und immer auf Platz eins der Bestsellerlisten steht. Extrem stark verbreitet ist in den USA der Glaube, sogenannter "wiedergeborener Christ" zu sein, wobei mit der Wiedergeburt gemeint ist, dass man genau den Tag und die Stunde weiss, wo man zum Christentum bekehrt wurde. Diese Leute, zu denen sich auch George W. Bush zählt, haben konkrete, hanebüchene Vorstellungen z.B. von der sog. "Entrückung", wonach eines schönen Tages (und zwar noch zu ihren Lebzeiten) Gott die Seinen schlagartig zu sich ins Himmelreich holt, und zwar so, dass diese urplötzlich von der Erde verschwinden, nur weltliche Dinge wie Kleider, Prothesen, Herzschrittmacher usw. bleiben von ihnen übrig.

Der genannte Professor führt einige Statistiken an, wonach z.B. 80% oder so der Amerikaner an den Teufel glauben, davon über 50% mit Universitätsabschluss. Eine Mehrheit glaubt auch wörtlich an die Schöpfungsgeschichte der Bibel mit der Rippe Adams und so, nicht etwa an die hoch bestätigte Evoutionstheorie Darwins und eine Menge Leute dort verlangen, dass die Schöpfungsgeschichte mindestens gleichberechtigt an den Schulen gelehrt wird.

Bedenkt man diese weit verbreitete Mentalität, so muss man sich nicht mehr wundern, dass die Amis sich für etwas Besseres halten, z.B. den Islam als satanischen Feind ansehen und alle Welt mit ihrer Ideologie beglücken wollen, sei es auch mit Waffengewalt... :wallbash:

In diesem Zusammenhang habe ich gerade noch folgendes gefunden:
"David Frum, der Redenschreiber Bushs, beschreibt die Gedankenwelt von Bush jun. wie folgt: 'Um Bushs Weißes Haus zu verstehen, müssen sie die Macht dieses Glaubens kennen.' Es finden regelmäßig Bibelrunden statt, und vor jeder Kabinettssitzung muss reihum jemand ein Gebet sprechen. Im Angesicht des Überfalls auf den Irak ein besonderes makaberes Schauspiel."

Und:
"Wer die Ausführungen von Laurent gelesen hat, wird sich über die anmaßende Rede von Präsident Bush vom 8. September 2003, in der er die Staatenwelt in die Pflicht nimmt, nicht wundern. Bush und seine Regierung haben durch den Überfall auf den Irak das Land erst zum Tummelplatz des internationalen Terrorismus gemacht. Was aber jeden Demokraten zutiefst beunruhigen muss, ist, dass die Mannschaft, welche die USA regieren, durch eine Loyalität, ja Korpsgeist zusammengeschweißt wird, mit denen Ethik und Moral auf der Strecke bleiben. "Ehrlichkeit und Anständigkeit sind heute Tugenden, die in den Hintergrund gedrängt werden. Es zählt allein die Loyalität." Das Bild, das der Autor von Männern wie Perle, Feith, Wolfowitz, Abrams, Cheney, Rumsfeld entwirft, ist von Skrupel- und Rücksichtslosigkeit gekennzeichnet. Diese "Bushies" unterwandern nicht nur die amerikanische Demokratie, sondern unterminieren auch die sogenannten westlichen Werte, für welche die Weltgemeinschaft aufgefordert wird, in die Bresche zu springen. Wenn heute in der Bundesrepublik vor "Antiamerikanismus" gewarnt wird und Loyalität gegenüber dem "großen Bruder" angemahnt wird, sollte man zuerst dieses Buch lesen, damit jedem klar wird, für welche Ideologie man in die Pflicht genommen werden soll.

Eric Laurent: Die neue Welt des George W. Bush. Die Machtergreifung der Ultrakonservativen im Weißen Haus. Aus dem Französischen von Karin Balzer, Karola Bartsch, Ulrike Bischoff und Udo Rennert, S. Fischer, Frankfurt am Main 2003, 224 S., 16,90 EUR"

Bearbeitet von kjuu am 05.10.2005 18:05:20


Zitat (kjuu @ 05.10.2005 - 17:38:11)
z.B. 80% oder so der Amerikaner an den Teufel glauben, davon über 50% mit Universitätsabschluss. [/i][/SIZE]"

Hallo Kjuu!

Also einen Amerikaner mit Uni Abschluss würd ich nie mit einem Europäer mit Studium vergleichen. In Österreich müssen die Amis eine Aufnahmeprüfung machen wenn sie an die Uni wollen, soweit ich weiß, weil die Hochschulen da drüben schon so mies sind.

Verwundert mich also nicht sonderlich, dass die keine Ahnung haben. Meiner bescheidenen Meinung nach ist das ja auch Taktik der Politiker. Dumme Menschen sind einfach leichter zu kontrollieren, als welche die selbst denken... :angry:

absinth


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