Nachtblind? Erfahrungen gesucht!


Hallo liebe Muttis (und Vatis ;-) )

Mich würde mal interessieren wer von euch Nachtblind ist und wie sich das bei euch äussert ?

Ich hab nämlich in letzter Zeit immer mehr Probleme (vor allem beim Auto fahren) im dunkeln zu sehen.
Am Anfang hat es mir nur höllisch in den Augen weh getan, wenn mir ein Auto entgegen gekommen ist, wenn es dunkel war. Aber inzwischen hab ich das Gefühl, dass meine Augen sich gar nicht mehr an Dunkelheit gewöhnen. Das Fahren lass ich schon lieber ganz sein, sobald es dunkel wird.
Ich hab in 2 Wochen einen Termin beim Augenarzt, bei dem ich auf Nachtblindheit untersucht werden soll, allerdings bin ich natürlich schon neugierig bzw. nervös und würd gern mal wissen, wie es anderen Betroffenen damit geht bzw wie ihr damit umgeht.

Liebe Grüße


Bist du Brillenträger?!..........ich habe gemerkt vor ein paar Jahren immer beim Autofahren Nachts liefen mir die Tränen, dies war nach einen Besuch beim Augenarzt der Befund; Es wurde allerhöchste Zeit um mir ein Brille anzuschaffen :heul: dies ist halt so ein kleines Übel wenn man Älter wird :(
Mecky


Nein, ne Brille trag ich nicht.
Mein letzter Sehtest (ist knapp 2 Jahre her) war einwandfrei.
Naja, in 2 Jahren kann viel passieren ;-)


Bitte gehe doch mal zum Augenarzt und lasse Deine Augen auf eine Glaskörpertrübung untersuchen. :blumen:


Willkommen im Club.

Bei mir fing es damit an, dass ich beim Autofahren im Dunkeln immer blendempfindlicher wurde.
Im Dezember vor 15 Jahren - ich weiß es noch genau - bin ich spät abends von meiner Mutter nach Hause gefahren.
Landstraße, starker Regen, Bahnschranke gesperrt, also einen völlig unbeleuchteten Weg Richtung Bundestraße.
Die gesamte Strecke kenne ich wie meine Hosentasche.
Gegenverkehr und hinter mir Autos.
Die Bundesstraße musste ich nur ein paar Kilometer gerade aus fahren und dann die erste Ausfahrt rechts raus.
Ich wusste unterwegs plötzlich nicht mehr wo ich war. Ich hatte überhaupt keine Orientierung mehr.
Zum Glück habe ich die Ausfahrt entdeckt, und als ich von der Bundestraße runter war, im gut beleuchteten Gewerbegebiet, da hab ich zehn Kreuzzeichen gemacht und mir geschworen nie wieder im Dunkeln zu fahren.

Bei starker Kurzsichtigkeit muss man mit eh mit Nachtblindheit rechnen, und bei mir hat es sich noch verstärkt, weil durch die MS mein rechter Sehnerv geschädigt ist.

Das schränkt mich vor allem im Winter ziemlich in meiner Mobilität ein.
Wenn ich z.B. abends was vorhab und weiß, dass ich vor der Dunkelheit nicht nach Hause komme, dann muss ich mich von irgendjemandem mitnehmen lassen.
Bei mir ist es inzwischen so heftig, dass ich schon ab der Dämmerung nicht mehr fahren kann und im Dunkeln auch zu Fuß Schwierigkeiten habe, es sei denn, ich kenne den Weg sehr genau.

Das ist ziemlich lästig, aber keine wirkliche Katastrophe.
Man kann damit leben, auch wenn es nervt.
Manchmal ist es halt ärgerlich.
Ich weiß noch, letzten Winter war in der Uni ein Theaterstück, dass ich sehr gerne sehen wollte.
Ich habe einen Fußweg von 10 Minuten.
Aber irgendwie wollte niemand mit, und im Dunkeln über den schlecht beleuchteten Campus - es lag auch noch Schnee - das hab ich mich nicht getraut, und so musste ich aufs Theater verzichten.

Aber wie gesagt, es gibt schlimmeres.

P.S.: Hab grad gesehen, dass dein letzter Sehtest 2 Jahre her ist. Dann kann es natürlich sein, dass du ganz einfach eine Brille brauchst. Also hin zum Augenarzt

Bearbeitet von Die Außerirdische am 25.01.2010 15:03:49


Zitat (JasminR @ 25.01.2010 14:46:54)



Ich hab in 2 Wochen einen Termin beim Augenarzt, bei dem ich auf Nachtblindheit untersucht werden soll, allerdings bin ich natürlich schon neugierig bzw. nervös und würd gern mal wissen, wie es anderen Betroffenen damit geht bzw wie ihr damit umgeht.


Der Test wurde bei mir vor paar Jahren gemacht.

Ergebnis, ja ich bin nachtblind und soll, wenn möglich, nicht Auto fahren
bei Dunkelheit ;)

Außer der Gewissheit, dass ich mir meine Nachtblindheit nicht nur einbilde
hat der Test nichts gebracht.

Hilfe, wenn keine andere Ursache vorliegt, gibt es leider nicht :(

Viele Jahre als Berufsfahrer und da sehr viel nachts unterwegs kenne ich das leidige Thema zur Genüge. Bei mir wurde es auch immer schlimmer und die Folge davon war, dass ich das Autofahren ganz aufgab.
Es kann mir auch heute noch passieren, wenn ich lange vor dem Computer gesessen bin , dass mir abends dann die Tränen runterlaufen, weil die Augen einfach überanstrengt sind und nichts anderes ist auch die Nachtblindheit. Die Augen wurden nachts zu sehr strapaziert, wie mir ein Augenarzt erklärte. Ich kann es ruhig sagen, ich trage seit meiner Schulzeit eine Brille und es wird mit dem Sehen auch immer schlechter.
Noch dazu weiss ich aus meiner Ahnenforschung, dass es in meiner Familie mütterlicherseits schon lange massive Augenprobleme bis hin zur Blindheit gab und gibt. Also kann ich nur hoffen, dass es mir nicht auch noch eines Tages blüht.
romero


Zitat (Romero @ 26.01.2010 02:17:43)
weil die Augen einfach überanstrengt sind und nichts anderes ist auch die Nachtblindheit. Die Augen wurden nachts zu sehr strapaziert, wie mir ein Augenarzt erklärte.

Romero, den Augenarzt würde ich wechseln.
Das ist nämlich der gleiche Humbug wie "unter der Bettdecke lesen schadet den Augen"
Weder Sehschwäche noch Nachtblindheit haben mit Überanstrengung zu tun.
Man kann die Augen nicht überanstrengen, sie können ermüden, erholen sich dann aber auch wieder.

Wenn dir die Tränen runterlaufen, wenn du lange am Computer gesessen hast, dann kommt das wenn du stur auf einen Punkt starrst und wenig zwinkerst.

Hier gibt es was über die Ursachen der Nachtblindheit

Bei mir kam es schleichend. Erst als ich mal nachts im Regen fuhr und ich Gegenverkehr hatte, war mir bewusst, dass ich mein Fahrzeug blind fahre.
Ab zum Arzt, seit dem trage ich ne Brille. Erst nur zum Autofahren, dann zum lesen. Mittlerweile ständig.
Bekannte Strecken und Gegenden sind in der Dunkelheit ok. Wenn ich ein Gebäude verlasse und in der Dunkelheit stehe, muss ich erst mal ne Minute an der Türe warten, bis ich mich zurecht gefunden habe. Dann erkenne ich auch die Umgebung. Tappse aber mehr als das ich vernünftig gehe. Ohne Brille in der Dunkelheit? Niemals. Ich würde nichts sehen und vermutlich gegen eine Wand rennen.
Schlimm ist es, wenn ich Nachts unbekannte Strecken fahre. Dann bin ich wie ein Rentner mit Hut am Steuer. Und weil ich ja nicht ständig mit Fernlicht fahren kann, ist besonders in der kalten Jahreszeit immer das vordere Nebellicht mit an. Schlimm ist, wenn Radfahrer zu dunkel angezogen sind. Einen Radfahrer erkenne ich nicht sofort , aber einen Schatten, der sich bewegt. Also mal kurz Fernlicht an, gucken, peilen, Radfahrer oder auch Fussgänger erkennen.


Eifelgold, entschuldige dass ich das so offen sage, aber dir sollte man den Führerschein entziehen



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