leckerer Kuchen


Hallo,

ich hab am Wochenende diesen genialen Kuchen gebacken:
Zimtrollenkuchen

Einmalig!

Wollte ich Euch nicht vorenthalten.


Jaaaa, sieht lecker aus. Ich liebe alles was mit Hefe gebacken wird. Diese Woche wird es wahrscheinlich nichts mehr mit diesem schönen eingerollten Kuchen, aber demnächst backe ich ihn. Danke für die Anregung Lisbeth. :blumen:


Das schmeckt auch super gut und sieht schön aus mit gedünsteten Zwiebeln und/oder Speck.


Oh, der wär was für den Enkel meiner Mutter, der steht so auf die Zimtschnecken vom IKEA... ich könnte mir auch Variationen gut vorstellen. Noch ein paar Rosinen zum Zimtzucker, oder eine Mohn- oder Nussfüllung statt Zimt...


Sieht gut aus...ob da auch ein halber Würfel Hefe ausreicht?


Der sieht aus wie der Kuchen, den ich früher zu Hause so liebte:
Rosenkuchen :sabber:

Leider habe ich mit Hefeteig kein so besonders glückliches Händchen. -_-


Mit Mohn,Rosinen und geh.Mandeln schmeckt der auch sehr gut ;)


Biene, erzähl mal wie du den Hefeteig machst- vielleicht finden wir gemeinsam raus, woran es bei dir hakt?


biene wann machst du hefeteig? :trösten:

mir wurde früher immer gesagt nicht 3 tage davor bis 3 tage danach.

ich habe es nur einmal genau dazwischen gemacht, seit dem nie wieder. :pfeifen:

ja wir essen den übrigens auch sehr gerne, :wub: egal mit was ich gerade da habe.


Ob ein halber Würfel Hefe reicht, weiß ich nicht.
Ich hab ne Tüte Trockenhefe genommen.

Ich hab den Kuchen auch abgewandelt.
Zum Zimtzucker kamen noch ein paar Teelöffel Pflaumenmus großzügig auf dem Kuchen verteilt.
Extralecker. :wub:


Danke Lisbeth,ich werds einfach mal versuchen,
bei meinem Pizzateig(500g Mehl) klappt's auch ;)

LG Fenjala :blumen:


Zitat (gitti2810 @ 01.03.2010 22:03:51)
biene wann machst du hefeteig? :trösten:

mir wurde früher immer gesagt nicht 3 tage davor bis 3 tage danach.

ich habe es nur einmal genau dazwischen gemacht, seit dem nie wieder. :pfeifen:

Drei Tage vor was bis drei Tage nach was, und was ist dazwischen? Vollmond oder Neumond oder Gewitter?

Bearbeitet von Valentine am 01.03.2010 22:57:35

Zitat (gitti2810 @ 01.03.2010 22:03:51)
biene wann machst du hefeteig? :trösten:

mir wurde früher immer gesagt nicht 3 tage davor bis 3 tage danach.


:verwirrt: :verwirrt: :verwirrt:
Wenn ich denke was du denkst,damit hat es nix zu tun :lol:

Wichtig ist das Dämpfla :rolleyes: Vorteig :P

Am besten in das Mehl eine Mulde drücken dort die Hefe reinbröseln und Butter und Salz auf den Rand verteilen dann ein paar Esslöffel Milch und ein Tl Zucker (als Nahrung) mit der Hefe verrühren,das dann so erst mal 20 Min gehen lassen nun alles zusammen verkneten (mit Milch Buitter ect) und an einem warmen Ort 20-30 Min. gehen lassen, der Teig sollte sich verdoppeln.

Dann wird das was :rolleyes:

Ich habe die Hefe in dem warmen Milch-Wasser-Gemisch aufgelöst.
(In ner kleinen Schüssel)
Dann hab ich in aller Ruhe die anderen Zutaten in einer Schüssel gemischt, die Eier rein geschlagen und dann das Milch-Wasser-Hefe-Gemisch unter gemengt.

Also kein Vorteig.

Hefeteig gelingt meist dann nicht, wenn eine der Zutaten kalt ist.
Vielleicht hast Du ja kalte Margerine aus dem genommen oder das Mehl aus dem kühlen Keller geholt.
Oder die Eier waren aus dem Kühlschrank.


Also, ich bin mit Hefe relativ hemmungslos. Meist habe ich einen kleinen Vorrat Trockenhefe im Haus, damit ich schnell mal ein Brot für mich backen kann... aber auch mit Frischhefe ist es kein Hexenwerk.

Vorgehen Trockenhefe:
auf 50 °C aufheizen. Dann alle trockenen Zutaten mischen (Mehl, Zucker, Salz, Trockenhefe, Gewürze), die Butter in einem kleinen schmelzen, die Milch dazugeben. Das Gemisch sollte dann etwa handwarm sein, zu warm ist nicht gut, dann stirbt die Hefe ab. Zu kalt geht schon eher, dann dauert das Gehen nur länger. Butter/Milch zur Mehlmischung geben, je nach Rezept noch Ei(er). Die nehme ich übrigens direkt aus dem Kühlschrank, es hat noch nie geschadet. Alles zu einem seidigen Teig verkneten, ein Geschirrtuch über die Schüssel legen und ab damit in den Backofen- diesen nun ausschalten. Wenn der Teig gegangen ist, einfach nach Rezept weiter vorgehen, formen, füllen... und backen.

Vorgehen Frischhefe:
Backofen auf 50 °C aufheizen. Mehl in eine Schüssel geben, eine Kuhle hineindrücken. Die Hefe in eine Tasse geben, von der vorgegebenen Zuckermenge ca. 2 TL voll zur Hefe geben und mit einer Gabel gut verrühren. Die Hefe wird nun flüssig. Einen Teil der Flüssigkeit dazugeben, in die Mulde im Mehl gießen, Handtuch drüber, kurz gehen lassen. Das Salz auf den Mehlrand streuen (angeblich verträgt Hefe sich nicht mit Salz- ich konnte das bisher weder beweisen noch wiederlegen), Butter schmelzen, Milch dazu, zusammen mit den Eiern in die Teigschüssel geben, Teig kneten, weiter wie oben.

Das funktioniert übrigens alles völlig unabhängig von Tageszeiten, Mondphasen, hormonellen Situationen und anderen Umständen. Das einzige was Hefe nicht mag, ist Zugluft.


Zitat (gitti2810 @ 01.03.2010 22:03:51)
mir wurde früher immer gesagt nicht 3 tage davor bis 3 tage danach.


Gittichen, diesen Spruch kenn ich auch... :) vor allem beim Einkochen und Schlachten.
Bezogen auf Hefeteig kann das auch Sinn machen und glaub mir: ich hab das auch zu berücksichtigen versucht: eine Woche danach bis eine Woche davor. Sollte reichen, dachte ich mir.
Klappte beim Einkochen prima, aber bloß bder blöde Hefeteig ging nie so wie bei Muttern zu Hause.
:heul:

Ich helfe mir schon lange mit Quark-Öl-Teig, der wird immer prima (egal, wann), aber solchen schönen "Schnecken rofl kuchen" habe ich damit noch nicht versucht. Da braucht's doch Hefeteig für.

Oh Biene, wenn ich eine Woche davor und eine Woche danach abwarten würde, dann könnte ich überhaupt nie Hefeteig machen!


Och je, Valentinchen... :trösten: Aber Hauptsache, bei Dir wird der Hefeteig - zu welcher Zeit immer. :)

Seltsam, wie sich solche Weisheiten mit "davor" und "danach" hartnäckig im Volke halten.
Ich hab mich schon seit Kinderzeiten gefragt (wenn meine GroMu meine Mu maßregelte: "Nie während... die Bohnen einkochen, schlachten helfen oder Hefeteig machen!!"), was das denn damit zu tun haben soll. All die Jahre bis heute konnte mir keiner eine schlüssige Antwort drauf geben, so oft ich das auch alle möglichen gestandenen Landhausfrauen fragte... :verwirrt:


Zitat (Valentine @ 01.03.2010 23:25:07)
Oh Biene, wenn ich eine Woche davor und eine Woche danach abwarten würde, dann könnte ich überhaupt nie Hefeteig machen!

Damit hat es auch nix zu tun rofl

Da hilft nur üben,üben,üben :P

Zitat (wurst @ 01.03.2010 23:35:33)
Da hilft nur üben,üben,üben :P

Oder die andere Alternative:
Kannst ja mal sowas wie "Einsatz am " als Special für FM in meiner Küche machen: "Hefeteig schnell und sicher" oder so... reden kann immerhin jeder :hänseln:

Ich mache das mit der Kamera und Du den Rosenkuchen.

Bi(e)ne, tröste Dich. :trösten: Ich bekomme jeden Kuchen hin mit einer Ausnahme! Hefekuchen!!! :pfeifen:

Dafür schafft mein Mann das besonders gut. Also herrscht bei uns auch Backteilung. ;)
Allerdings, eins habe ich gelernt bei ihm. Beim Hefeteig machen bleiben Fenster und Türen geschlossen! :pfeifen: Zugluft ist tödlich für ihn (ich meine den Hefeteig rofl !)


Hallo,
Hefekuchen ist mir auch nie gelungen. Habe es schon geschafft, dass meine Kaffeegäste Magengrummeln hatten.

Seitdem ich einen Brotbackautomaten habe, kein Problem mehr. Alles reinschütten, auf Hefeteig drücken, warten und dann weiterverarbeiten. Einfach lecker.


Zitat (Valentine @ 01.03.2010 22:56:53)
Drei Tage vor was bis drei Tage nach was, und was ist dazwischen? Vollmond oder Neumond oder Gewitter?

ach so ich dachte das weiß jeder *schäm*

die tage der mens, meinte ich natürlich. :D :pfeifen:

Hefeteig ist doch ganz einfach zuzubereiten (und ich bin wirklich kein guter Bäcker) :ph34r:
die Flüssigkeit darf nur nicht zu heiß oder zu kalt sein dann klappt das,immer schön kneten wenn der Teig sich wie ein geschmeidiger Kloß anfühlt ist alles paletti :)
Probiert es nochmal aus ;)

LG Fenjala


Wenn die Flüssigkeit zu heiß ist, dann sterben die Hefepilze ab und können nicht mehr "arbeiten". Zu kalte Flüssigkeit dagegen macht nicht so wahnsinnig viel aus- das einzige was dabei passiert ist, dass der Teig deutlich langsamer aufgeht. Früher hab ich öfter mal am Sonntag Brötchen gebacken. Den Teig hab ich dafür mitunter schon am Samstag Abend vorbereitet mit Mehl, Milch, Hefe, Butter, Salz und Zucker- und dabei hab ich dann bewusst kalte Flüssigkeit genommen und den Teig in den Kühlschrank gepackt. Bis zum Sonntag Morgen war er dann genau richtig. (Manchmal hab ich auch gleich die fünffache Teigmenge zubereitet und portionsweise in Gefrierbeuteln eingefroren, der Teig war nach dem Auftauen auch so gut wie frisch zubereiteter)

Wenn Hefeteig nicht g'scheit aufgeht, kann das auch an der Konsistenz liegen. Ich hab mich nie sklavisch an die Mengenangabe für Flüssigkeit gehalten. Es kommt immer auf das Mehl an- manches braucht mehr, manches weniger Flüssigkeit. Wichtiger war mir die Teigkonsistenz. Ideal ist er für Fladenbrot, wenn er sich anfühlt wie mein Ohrläppchen, für geformte Gebäcke wie Hefezopf darf er nur unwesentlich fester sein.


Zitat (gitti2810 @ 02.03.2010 16:56:35)
ach so ich dachte das weiß jeder *schäm*

die tage der mens, meinte ich natürlich. :D :pfeifen:

Gitti, nichts gegen die Weisheiten der Ahnen, aber diese Behauptung war mir tatsächlich völlig neu. Meine Großmütter waren beide fleißige Hausfrauen, die eingekocht und gebacken haben wenn's grad nötig war. Da wurde weder auf Mondphasen noch auf den Zyklus geschaut. Wenn die Erdbeeren reif waren, wurden sie zu Konfitüre gekocht, wenn die Bohnen so weit waren wurden sie geschnibbelt und konserviert und wenn Besuch kam wurde Hefeblechkuchen gebacken. Auch meine Mutter hat's so gehalten- ich hab nie von ihr gehört "Nein, ich kann keinen Kuchen backen weil ich meine Tage habe" oder "ich kann heute die Fenster nicht putzen weil der Mond im Wassermann steht". Wenn Arbeit anfiel, wurde sie erledigt, und es ist immer gut gewesen. Ich hab auch schon unzählige Gläser Konfitüre eingekocht und nie ist mir was misslungen oder gar verdorben, und vor Hefeteig habe ich wie schon gesagt noch nie Respekt gehabt. Wenn uns nach Pizza, Nußzopf oder Milchbrötchen war hab ich gebacken ohne vorher in den Kalender zu schauen ob übermorgen Tante Rosa zu Besuch kommt.

Jetzt wo wir dem Hefeteig können werfen wir noch etwas Butter dazu und machen einen Plunderteig ;)
Mit dem man so leckere Schweinereien wie Windräder,Hahnenkämme,Nusshörnchen,Quarktaschen und sogar Croissants machen kann :pfeifen:

Tipp 1

oder so

Hahnenkämme mit Nussfüllung waren als Kind mein liebstes Gebäck :sabber: und Windräder mit Kirschmarmelade :rolleyes:

Bearbeitet von wurst am 02.03.2010 22:21:02


Äpfel gehören da rein, Wurst, oder Vanüllepuddeling ;)


Zitat (Valentine @ 02.03.2010 22:40:14)
Äpfel gehören da rein, Wurst, oder Vanüllepuddeling ;)

Was du meinst sind Puddingteilchen ;) bei uns waren die immer mit Nussfüllung.
Ach ja,Mohn oder Nussschnecken gehen mit Plunderteig auch,oder Brat-Wurst :rolleyes: im Schlafrock :sabber:

Bearbeitet von wurst am 02.03.2010 23:05:41

Du im Schlafrock- das möcht ich gern mal sehen ;)


Zitat (Valentine @ 02.03.2010 22:14:38)
Ich hab auch schon unzählige Gläser Konfitüre eingekocht und nie ist mir was misslungen oder gar verdorben, und vor Hefeteig habe ich wie schon gesagt noch nie Respekt gehabt. Wenn uns nach Pizza, Nußzopf oder Milchbrötchen war hab ich gebacken ohne vorher in den Kalender zu schauen ob übermorgen Tante Rosa zu Besuch kommt.

Da kannst Du Dich glücklich schätzen :) ja, die Mensis (nicht der GV) ist mit der Ammenweisheit gemeint.
Ich habe es bei uns früher gar nicht so selten gehört und gesehen, daß sich gestandene Frauen vor der Obst- und Gemüseeinkoch- oder der Schlachtezeit extra die Pille verschreiben ließen, um die "Tage zu vertagen", damit es in die Zeit paßt und sie helfen/mitarbeiten können. :blink:

Keine Spinne, Tatsache.

Soviel ich weiß, war der Mondkalender damals für die Leute bei uns noch relativ Böhmische Dörfer, das kam erst später mit manchen überschwappenden Eso-Strömungen. ;)

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 04.03.2010 04:37:32

Grundgütiger, das Mittelalter ist doch schon längst vorbei...?? Ich jedenfalls denke nicht daran, mir "die Pille" verschreiben zu lassen nur um Hefekuchen backen zu dürfen. Nachdem er mir noch nie misslungen ist, sehe ich keinen tieferen Sinn darin.

Die Nummer mit dem Mondkalender dagegen... da hätte meine kleine Schwester, die mehr auf so Hexenzeug wie Mondkalender, Räucheraktionen etc. steht, mich mal fast überzeugt: ich habe früher jedes Jahr Tomatenpflanzen selbst aus Samen gezogen. Jedes Jahr im März ungefähr zwei Dutzend Samen angesät und im April pikiert, weil es gehen ja nicht alle auf... bei mir sind damals immer ungefähr 3/4 was geworden. In einem Jahr sind mir mal kollektiv alle Sämlinge nach dem Pikieren umgekippt. Schwesterchen fragte daraufhin, wann ich das gemacht hätte. Ich sagte das Datum und sie meinte nach einem Blick in ihren Kalender "Kein Wunder... da stand der Mond im Wassermann. Du musst bei Mond in der Jungfrau säen, pikieren und pflanzen!" Im nächsten Jahr hab ich es dann mal an den von ihr empfohlenen Daten probiert- ich hatte viel zu viel Pflänzchen weil wirklich 100% aufgegangen sind und nichts beim Pikieren umekippt ist,obwohl ich alte Samen vom Vorjahr verwendet habe!


Hefeteig ist auch nicht so mein Ding, hab nur Pech damit.
Da muß mein Mann ran, der bekommt den immer perfekt hin.
Aber vielleicht sollte ich es doch noch mal mit Euren Tips versuchen :hmm:
Den Zimtrollen-Kuchen werden wir auch mal testen, zumal der mit der Füllung ganz schön variabel ist.

Zitat (gitti2810 @ 01.03.2010 22:03:51)
biene wann machst du hefeteig? :trösten:

mir wurde früher immer gesagt nicht 3 tage davor bis 3 tage danach.

ich habe es nur einmal genau dazwischen gemacht, seit dem nie wieder. :pfeifen:

ja wir essen den übrigens auch sehr gerne, :wub: egal mit was ich gerade da habe.

oh mein Gott,
wie können sich solche Sachen heute in unserer ach so aufgeklärten Zeit immer noch halten?
Jede Frau, die immer noch an so etwas glaubt, sollte sich mal schlau machen, woher diese Behauptungen überhaupt kommen.
Den Frauen wurde früher eingeredet, dass sie während der Periode unrein seien.
Grund: wenn sie sich regelmäßig alle 4 Wochen für eine Woche aus dem öffentlichen Leben zurückziehen mussten, machte es keinen Sinn, sie am gesellschaftlichen, politischen Leben zu beteiligen - also: ausschließlich Männer an die Macht.
Das hat Jahrhunderte lang hervorragend funktioniert.
Aber das sollten wir doch wohl hinter uns gelassen haben.


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