Loslassen / Abnabelung


Ich bin ja noch recht neu bei Euch, aber eines würde mich wirklich sehr interessieren:
Wie geht Ihr denn damit um, wenn das Kind auszieht und sein eigenes Ding macht.
Wenn man erst einmal zurücktreten muss und sehen muss, wie es denn so läuft beim Liebling, der ja nocch gar nicht alles wissen kann...
Und wenn das Kind dann eher genervt reagiert, wenn man nachfragt, wie denn alles so läuft
"Mama, ich bin erwachsen......." :(


einfach warten! bis sie sich selber melden. :trösten: :wub:
auch wenn die finger jucken das man doch nur mal anrufen will. :trösten:

das wird nicht leicht, aber sie rufen oder kommen, da kannste drauf warten. :pfeifen:


Im Jahr 2001 ist unsere jüngste Tochter mit Sack und Pack nach München gezogen. Das sind ca.500 km. von der Heimat weg.Ich wollte damals stark sein und mir nichts anmerken lassen aber Pustekuchen. Wir waren dann erst einmal froh,das sie mit dem Auto gut angekommen war.Sie hat dort auch sofort Arbeit bekommen und nun ist sie glücklich verheiratet. Ich möchte nur damit sagen,das es am Anfang schwer war,denn wir haben nur 2mal in der Woche telefoniert. Sie hat auch immer gesagt ,Mutti du brauchst dir keine Sorgen machen und nicht immer anrufen ,ich melde mich schon selber wenn ich nicht klar komme. Nun sind schon 9 Jahre ins Land gezogen und ich rufe immer Sonntags an oder wenn sie ein Problem hat ,dann meldet sie sich von selbst.Am schönsten ist natürlich ,wenn sie uns besuchen oder ich 2mal im Jahr zu Besuch fahre.


Lass sie einfach machen. Die packt das!
Spätestens wenn sie nicht mehr weiter weiss, wird sie dich um Rat oder Hilfe bitten.
Bedräng sie nicht und gib ihr nicht das Gefühl, dass sie das nicht schafft.
Es ist schwer und tut weh. Aber es wird Dir bald leichter fallen, wenn Du siehst wie Dein Kind mit der Selbstständigkeit zurecht kommt.
Süsse, sei nicht traurig. Du wirst Dein Kind auf einer andern Ebene kennenlernen und es Dich.
Das wird schon.


Ja, so mache ich es ja auch: Den Bengel machen lassen, er wird sich schon melden oder komnmen, wenn er mich braucht - tut er ja auch.
Am Muttertag hat er mich sogar zum Brunch eingeladen.
Aber irgendwie habe ich Probleme mit dieser neuen Ebene des Umgangs. Vor kurzem habe ich noch alles gewußt und mehr oder weniger aktiv an seinem Leben teilgenommen, und jetzt "Alles OK, alles läuft gut,
ich mach' das schon"
Oder: Hab' kein Geld mehr, kannst Du helfen?"
Aber was er so unternimmt, was er so treibt, davon höre ich nichts.

Ich habe ihn - bis auf eine kurze Phasa - allein großgezogen, vielleicht ist da die Bindung noch enger , und dadurch empfindet man den Einschnitt vielleicht stärker?
Ich weiß nicht! :unsure:


Oh weißt du,bei mir war es heul,heul unsere Tochter war 18 als sie das Haus verlassen hat
ohne eine Voranmeldung das war der Hammer...

Ich wußte nur eines wenn ich sie nicht gehen lasse , tut das nichts gutes mit der Mutter,Vater
Kind Beziehung.Vor allem weil sie uns ja auch nicht gesagt hat,was sie vor hat ,ohje

Aber um es kurz zu machen,es ging alles gut,hat einen Job eine Wohnung und steht mit
beiden Füßen im Leben und Mama,Papa sind stolz auf das Kind :wub: :wub:

Nun ist sie der Liebe wegen nach Lübeck gezogen und wir sehen sie recht selten,doch 2 x im Jahr
besuchen wir Sie und darüber freut Sie sich besonders.

Ich glaube aber wenn ich Sie damals nicht gehen hätte lassen wäre unser Verhältnis heute
nicht so wie es ist.Die Abnablung war erfolgreich auch wenn mir das Herz geblutet hat. :heul:

LG


Hallo,

ich kann mir vorstellen wie es Dir geht.
Als meine " Große " vor 2 Jahren mit Sack und Pack das Haus verliess, habe ich ( heimlich ) stundenlang geheult. Es war unglaublich schwer für mich, obwohl ich ja noch ein paar mehr zu Hause rumturnen habe.
Anderseits hatte ich ihr alles beigebeacht was ich ihr beibringen konnte und was sie lernen wollte. Ich habe mich daran erinnert wie es bei mir war. Ich war ausgezogen und obwohl ich vorher schon viel konnte und immer selbstständig war, wollten mir alle drein reden. Ratschläge, so sagt man, sind Nackenschläge. So habe ich es empfunden und mit Trotz reagiert und ich konnte mir gut vorstellen das mein Kind aus ebensolchem Holz geschnitzt ist. Alles kann keiner können. Ja, sie sind jung, aber lernfähig. Ich habe mich bemüht meine Kiddys alle mit Geduld und Liebe zur Selbstständigkeit zu erziehen. - Und hoffe das es mir gelungen ist. Meine Kinder wissen, das sie bei uns Hilfe finden und wir immer , egal was sie angestellt haben, das Auffangnetz und die Reißleine waren, sind und auch bleiben. Sie vertrauen uns und ich ihnen, jedem seines Alters entsprechend.
Wenn sie klein sind gib ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind gib ihnen Flügel, heisst ein Sprichwort.
Eine sehr kluge Frau hat mir nach der Geburt meiner Ältesten gesagt : Die Zeit mit den Kindern ist geklaute Zeit. Geniesse sie und frage nicht!
Ich habe sie genossen und ich geniesse sie auch noch mit dem ausgezogenen Kind.
Es klappt nicht alles so wie " unsereiner " sich das vorstellt und innerlich schlagen wir auch schon mal die Hände über dem Kopf zusammen, aber - es klappt und sie werden immer schlauer, wissen sich immer besser zu helfen und sind glücklich dabei - UND ICH FINDE DARAUF KOMMT ES AN.


Vielleicht kann man ja die Threads mal zusammenfassen?

Hier sind noch jede Menge Meinungen zu diesem sehr oft hier diskutierten Thema.
Und es ist wie heute auch - plötzlich knallt es!

https://forum.frag-mutti.de/index.php?showtopic=9352&st=0


Ja Hilla hast recht! Ist das selbe Thema zeigt aber auch ,es sind immer wieder die gleichen
Sorgen die sich wiederholen.

LG

Bearbeitet von knollekater am 12.05.2010 13:13:24


Machen lassen,
wenn sie Hilfe brauchen werden sie sich ganz sicher melden.
Ich bin ja auch so eine Übermutti gewesen aber jetzt fange ich langsam an loszulassen,
bis vor kurzem wäre ich noch nicht mal übers Wochenende weggefahren,mach ich nächstes WE aber dann gehts ab nach Hamburg.
Vorkochen werde ich auch nicht,wird sich sowieso keiner warmmachen...macht ja arbeit <_<
also müssen sie zusehen wie sie klarkommen.
Ausgezogen ist noch keiner aber wenn es soweit ist werde ich auch nicht heulen...kenne eine Mutti die das gemacht hat....nö ....dann denke ich an mich,bin ja trotzdem jederzeit für die Jungs da wenn sie mich brauchen.
Außerdem habe ich 3 Kinder die werden sowieso nicht alle auf einmal ausziehen,allein werden wir noch lange nicht sein....muss auch nicht ,ich brauch bisschen Leben in der Bude.

LG Fenjala


Hallo, Hilla,
ich habe jetzt den kompletten thread, den Du angegeben hast, gelesen.
Und Du hast Recht. Eigentlich ist ja schon alles gesagt.
Ich bitte um Verständnis für einen traurigen Abend. Jetzt ist meinerseits alles wieder gut. Also, wir müssen dieses Thema nicht mehr vertiefen.
Bitte nicht böse sein, falls ich genervt habe.
LG
B)


Denk nicht mal sowas ....das hast du nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :wub:


Quatsch, du hast überhaupt nicht genervt.
warum auch? Gefühl zu zeigen ist doch großartig.

Allerdings habe ich es sehr locker genommen, als mein Großer aus beruflichen Gründen in die Kreisstadt zog.

Ehrlich gesagt, ich habe mich gefreut und nicht geweint.
Habe mich gefreut, dass ich einen groß gekriegt habe, Groß genug, dass er alleine auf seinen Beinen stehen kann.
Wir haben den kleinen Umzug gemeinsam gemacht, alles ins neue Zimmer geschleppt. Ich habe ihn beraten, als es um den Kauf einer eigenen Bratpfanne ging. Die Aussteuerkiste wurde geplündert. Dann haben wir noch gemeinsam seinen ersten Kasten Bier in den Kühlschrank gefüllt, noch ne Zigarette geraucht und gut war.

Die Kinder sind groß. Wenn sie nicht von alleine Ausziehen, dann habt ihr wirklich etwas falsch gemacht.

Und immer daran denken: Die Kinder melden sich, wenn was nicht in Ordnung ist.
Die Kinder mögen flügge werden und das Nest verlassen, aber sie bleiben immer unsere Kinder.

Und alles wissen müssen wir Eltern auch nicht. Das geht uns nicht immer was an.
Habt ihr EUREN Eltern alles erzählt? Ich glaube nicht.
Im übrigen erzähle ich meinen Eltern auch noch lange nicht alles.


Bei uns sind alle 3 Kinder innerhalb von 2 Jahren ausgezogen,die beiden Jungs mit ihren
Freundinnen zusammen und das Mädel hat sich als Jüngste von den dreien ,mit 18 Jahren
eine Wohnung genommen.
Wie hatte ich diesen Tag herbeigesehnt,endlich mal Ruhe und mit meinem Mann alleine sein,
aber dann..........Ruhe in der Wohnung.........war garnicht so toll auf Dauer.......Gedanken
darüber,ob alle gut zurecht kommen...........aber wir haben niemanden bedrängt,sich regelmäßig
zu melden.
Wir haben allen dreien gesagt,habt ihr Probleme,dann wisst ihr,wo ihr uns findet.
An die Ruhe haben mein Mann und ich uns dann doch schnell gewöhnt,alle kommen gut klar ,
melden sich regelmäßig.
Das Ganze ist nun 4 Jahre her,erst hatten wir Bedenken ,ob das Mädel mit 18 Jahren klar
kommt,aber sie hat es bestens gemeistert.


Zitat (123stpo456 @ 12.05.2010 17:26:46)
Hallo, Hilla,
ich habe jetzt den kompletten thread, den Du angegeben hast, gelesen.
Und Du hast Recht. Eigentlich ist ja schon alles gesagt.
Ich bitte um Verständnis für einen traurigen Abend. Jetzt ist meinerseits alles wieder gut. Also, wir müssen dieses Thema nicht mehr vertiefen.
Bitte nicht böse sein, falls ich genervt habe.
LG
B)

Gar kein Problem. Aber es hätte leicht wieder ein Missverständnis werden können. Es ist ja klar - wenn neue Muttis dazukommen, dann schauen die nicht unbedingt erst mal in der Suche nach.
Und es ist noch gar nicht lange her, da wurden die "Neuen" in dem Fall dann ganz schön angeranzt "Du könntest auch erst mal die Suche benutzen."
Das passiert heute nicht mehr.
Statt dessen wird nicht geklärt, wenn aneinander vorbeigeredet wird. Tatsachen werden einfach verdreht und schon stehen Leute am Pranger, die gar nicht dahin gehören.

Die Reaktion, es könnte auch erst mal die Suche benutzt werden, kann ich noch irgendwie nachvollziehen.
Über die Jahre verdreht man schon mal beim Anschauen der Übersicht die Augen, wenn immer wieder über die gleichen Dinge geschrieben wird. Aber das kann man auch freundlicher machen.

Zum Thema.
Meine beiden Jungs sind aus dem Haus. Natürlich ist es manchmal etwas eigenartig, aber man hat ja Telefon und kann anrufen. Wenn Hilfe irgendwie nötig ist, dann helfe ich natürlich. Ist ja klar.
Auf der anderen Seite ist es ganz einfach ein Genuss, sich den Tag nach Belieben einteilen zu können.
Und wenn man keine Lust hat, den Geschirrspüler auszuräumen o.ä., dann lässt man es halt.

Es wäre auch schlimm, wenn die erwachsenen Kinder nicht klar kämen. Das wäre ja ein Zeichen dafür, dass man sie nicht auf das Leben vorbereitet hat.

Sicherlich ist das richtig, dass immer die gleichen Themen die "alten Häsinnen" vielleicht nerven. Aber wenn ich in einem alten thread lese, ist das wie ein Buch, vielleicht wie ein Ratgeber.
Wenn ich doch aber gerade ganz down bin, möchte ich vielleicht Zuspruch - bitte, versteh' das um Gottes willen nicht falsch, in meinem Fall hatte sich der Kummer ja durch das Lesen des threads gelegt - und Zuspruch habe ich obendrauf auch noch bekommen.
:blumenstrauss:


Liebe 123,
um Himmelswillen nervst Du nicht! :blumen:

So geht es doch jeder guten Mutter :wub: , die ihr Kind liebt - und noch dazu wenn's das Einzige ist und nun zum ersten Mal allein die große weite Welt erkunden will.
Ich stehe jetzt auch so langsam vor der Thematik mit meiner Tochter (19), sie ist mein Einundalles und ich muß mich irrsinnig zusammenreißen, nicht zu "glucken".

Sicher sagen einem Verstand und Vernunft: "Kinder muß man gehen lassen, will man sie zurückkommen sehen." Sie müssen sich freischwimmen, klar, all das ist ja ein natürlicher und gesunder Prozeß im Leben... aber das Herz spricht eben auf seine Weise auch mit und tut bei alledem höllisch weh.
Daß ich es so schwer nehmen könnte, mich das so derart durcheinanderbringen und traurig machen würde, hätte ich nie von mir geglaubt. Es ist ein Wechselbad der Gefühle, man muß sich schwer im Griff halten und weint am besten nur heimlich.
Es ist schwer, nach außen hin ein fröhliches und starkes, sachliches Ich zu verkaufen, wenn's einem inwändig so gar nicht danach ist - aber man muß sich zwingen, das zu tun, sonst verunsichert man den Großen oder die Große total.
Wichtig ist, daß sie wissen: du darfst gehen, eigene Erfahrungen draußen machen, auf die Nase fallen und wieder aufstehen lernen. Das mußt du auch. Aber wann immer du nicht mehr weiterweißt, bin ich / sind wir für dich da, darfst du zurückkommen, wir helfen dir.

:trösten: :trösten: Ich wünsche Dir viel Kraft, das durchzustehen, Du schaffst es - und denke dran:
auch unsere Eltern haben das doch einst geschafft.


Liebe Bi(e)ne

Danke :winkewinke:


Zitat (123stpo456 @ 11.05.2010 23:35:44)

Wenn man erst einmal zurücktreten muss und sehen muss, wie es denn so läuft beim Liebling, der ja nocch gar nicht alles wissen kann...



Meist ziehen Kinder ja erst mit einem Alter ab 18 aus.
In dem Alter sollte man als Elternteil die Kinder schon so gut aufs Leben vorbereitet haben,dass man sie ohne Bedenken Ihr eigenes Leben, leben lassen kann.

Warum muss dass Kind den schon alles Wissen. Eigene Erfahrungen machen ein Leben aus.

Jedes Elternteil hat seine eigenen Fehler gemacht, warum dürfen das nicht auch die nun erwachsenen Kinder.


Meist ziehen Kinder ja erst mit einem Alter ab 18 aus.
In dem Alter sollte man als Elternteil die Kinder schon so gut aufs Leben vorbereitet haben,dass man sie ohne Bedenken Ihr eigenes Leben, leben lassen kann.

Warum muss das Kind den schon alles wissen. Eigene Erfahrungen machen ein Leben aus.

Jedes Elternteil hat seine eigenen Fehler gemacht, warum dürfen das nicht auch die nun erwachsenen Kinder.

Wer sich um seine erwachsenen Kinder die falschen Sorgen macht (nicht los lassen kann ) merkt innerlich, dass man als Elternteil versagt hat.

Bearbeitet von Wirbelchen am 13.05.2010 16:00:22

hallo Wirbelchen

da stellt sich für mich die Frage was sind denn" falsche Sorgen "wenn ich mir Sorgen
gemacht habe und ich mache sie mir auch noch heute ,Kind bleibt Kind...
kann ich für mich nicht entscheiden ob es die falschen sind,es sind einfach nur Sorgen
die mein Herz berühren und die Angst dem ach so ja schon großem Kind
könnte was" geschehen"


@Wirbelchen:

Warum schreibst Du das zweimal?

Und...

Warum soll man als Elternteil versagt haben, nur weil es erst mal schwer ist, loszulassen?

Als ich von meinen Eltern wegzog, wollte meine Mutter mich erst auch nicht gehen lassen. Schwer wurde es dann auch so richtig, als dann auch noch mein jüngerer Bruder wegzog (und das viel weiter weg --> von Brandenburg nach Bayern, ich "nur" nach Berlin). Nun waren meine Eltern nur noch zu zweit und dadurch wurde es sehr viel ruhiger in dem Haus: Keine laute Musik mehr, keine Geschwister-Streiterei-Schlichtungen mehr, keine großen Wäscheberge mehr, nur noch kochen für zwei.

Aber heute finden meine Eltern es so gut, wie es ist. Weil sie sich dran gewöhnt haben. Mein Bruder und ich sind inzwischen so erwachsen, dass wir uns auch auf eben dieser Ebene verständigen können. Meine Eltern fragen uns, was sie für uns kochen können, wenn wir kommen, usw. usf. Mein Zimmer ist noch so, wie ich es verließ - aber immer schön aufgeräumt <_< So schön war es zu meiner Kindheit nie, nach Hause zu kommen, ich genieße es jedes Mal. Vor allem ein wohliges Bad, weil ich bei mir nur eine Dusche habe... :lol:

Jeder guten Mutter fällt es erst mal schwer, loszulassen. Weil das Kind ja bisher immer da war bzw. wenn es allein verreist ist, kam es ja eh immer zurück zu Mama und Papa. Nun kommt es nur noch auf Besuch. Klar ist das ungewohnt und deshalb erst mal schwer.

Ich glaube auch, je später die "Kinder" ausziehen, desto schwerer kann es auch für die Eltern mit dem Loslassen werden.


Monschi.. :wub:


Zitat (knollekater @ 13.05.2010 16:45:24)
Monschi.. :wub:

Danke, Knollekater. Dir auch ein liebes :wub:

Hallo miteinander,

es ist immer sehr schwer loszulaßen, wenn die eigenen Kinder erwachsen sind. Ich spreche aus Erfahrung und dennoch muß man es leider tuen, das ist der Lauf der Zeit. Ich habe noch sehr guten Kontakt zu meinen Kindern und habe sogar Enkelkinder, welche natürlich auch irgendwann einmal ausziehen werden. Das Loslaßen ist nich endgültig, sondern lediglich ein Prozeß der auch Notwendig ist, damit die eigenen Kinder ihr Leben meistern. Macht euch nicht verrückt, es wird alles gut. :wub:

Liebe Grüße

Wilhelmine


Das hast Du sehr schön geschrieben Wilhelmine :blumen:


Ja, das finde ich auch, Wilhelmine,
und (fast) alle Beiträge haben mir geholfen ,mich wieder darauf zu besinnen, dass frau nun einmal mit dem Lauf der Zeit leben muss. Dass Kind ist ja nicht tot, es lebt einfach nur sein eigenes Leben.
Aber auch, wenn ich jetzt gerade mal stark bin - es werden sicher immer mal wieder so Einbrüche kommen, wo man sich so .......verwaist?...... vorkommt.


verwaist klingt passend. klarkommen werden die lieben kinderlein, sind wir schliesslich auch. aber das 'loch' das ihr weggehen reisst...puh, ich stell mir vor es braucht ne weile bis man das sinnvoll 'gestopft' hat.
gut dass ich nochen bisschen zeit hab... :ph34r:

gruss :blumen:
shewolf


ja, und genieße sie, die Zeit - ganz bewußt :)



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